{"id":11406,"date":"2014-11-23T16:00:04","date_gmt":"2014-11-23T15:00:04","guid":{"rendered":"http:\/\/sajec.de\/blog\/?p=11406"},"modified":"2014-11-23T16:03:47","modified_gmt":"2014-11-23T15:03:47","slug":"another-sunday-laziness","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sajec.de\/blog\/another-sunday-laziness\/","title":{"rendered":"Another Sunday Laziness"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-11407\" src=\"http:\/\/sajec.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/VancouverBlog23112014.jpg\" alt=\"VancouverBlog23112014\" width=\"850\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/VancouverBlog23112014.jpg 850w, https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/VancouverBlog23112014-300x200.jpg 300w, https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/VancouverBlog23112014-150x100.jpg 150w, https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/VancouverBlog23112014-400x266.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><\/p>\n<p>Wieder ist eine arbeitsreiche Woche zu Ende, und auch das\u00a0Wochenende jappst auf den letzten faulen, gem\u00fctlichen Loch. Eigentlich hatte ich vor, heute die Canon wieder auszuf\u00fchren. Doch &#8230; es war zu gem\u00fctlich, als dass ich die Couch und das virtuelle Kaminfeuer und die family inklusive Katerchen um mich herum verlassen mochte. Also schaute ich nach dem Familien-Fr\u00fchst\u00fcck ganz entspannt alle #supernatural-Folgen der 10. Staffel und genoss die Gem\u00fctlichkeit und den G\u00e4nsehautschauer, den mir diese Show noch immer verpasst. Ein bisschen bl\u00e4tterte ich gerade durch die Vancouver-Bilder wieder, seufzte und tr\u00e4umte mich zur\u00fcck. 2016! Vielleicht! Aber ganz bestimmt noch einmal. Canada wieder sehen und mich neu verlieben in dieses traumhafte Land.<\/p>\n<p><strong>November 2014<\/strong>, und etwas ist in mir diese Tage, eine melancholische Schwere, ein Sehnen nach etwas, das ich nicht benennen kann. Ein merkw\u00fcrdiges\u00a0Verlangen nach mehr. Der Gedanke am Morgen, gleich nach dem Aufwachen: du m\u00f6chtest einen Platz haben, nur f\u00fcr dich und &#8230; Gott? \u00a0Warum nicht einmal wieder in die Kirche gehen, m\u00f6glicherweise ist es dort, was du suchst? Ich wei\u00df es nicht, und ich kann schlecht mit meiner Familie dar\u00fcber sprechen. Bestenfalls w\u00fcrden sie milde l\u00e4cheln und sagen: Mach doch! Ich kann es ja nicht einmal richtig erkl\u00e4ren, mir selbst nicht, wie dann anderen? Doch das Sehnen in mir ist real, f\u00fchlbar, vorhanden, und auch die Gedanken an Vater, und &#8211; noch verschwommener &#8211; die an meine Mutter. Liegt es daran, dass heute Totensonntag ist und die Menschen ihrer Verstorbenen gedenken? Nein, es liegt nicht nur an dem heutigen Tag, diese Sehnsucht habe ich schon l\u00e4nger in mir. Das &#8222;sicher wissen&#8220; wollen, dass da noch etwas danach ist, ich sie wieder sehen werde. Was w\u00fcrde ich ihnen dann sagen? Und was w\u00fcrden sie mir dann sagen? Oder es braucht f\u00fcr \u00c4onen zeitlose Jahre des Wiedersehens keine Worte, nur Umarmungen und F\u00fchlen. Aber ich wei\u00df es eben nicht sicher&#8230; und vielleicht r\u00fchrt daher dieses aufkommende Verlangen, nach jemanden oder etwas zu suchen, das mir dieses Gef\u00fchl best\u00e4tigt, die Hoffnung n\u00e4hrt, dass da wirklich &#8222;danach&#8220; etwas ist und sein wird, etwas, das gr\u00f6\u00dfer ist als dieses winzige, immer wieder gleich scheinende, endliche Leben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wieder ist eine arbeitsreiche Woche zu Ende, und auch das\u00a0Wochenende jappst auf den letzten faulen, gem\u00fctlichen Loch. Eigentlich hatte ich vor, heute die Canon wieder auszuf\u00fchren. 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