{"id":11458,"date":"2014-12-08T18:01:04","date_gmt":"2014-12-08T17:01:04","guid":{"rendered":"http:\/\/sajec.de\/blog\/?p=11458"},"modified":"2014-12-09T08:03:19","modified_gmt":"2014-12-09T07:03:19","slug":"das-twitterschweigen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sajec.de\/blog\/das-twitterschweigen\/","title":{"rendered":"Das Twitterschweigen"},"content":{"rendered":"<p>Das letzte Wochenende habe ich <strong>twitterlos<\/strong> verbracht. Huch, das geht? Ja, das geht. Ich hatte einfach keine Lust (und teilweise auch keine Zeit = Freitag, <span style=\"text-decoration: underline;\">oder<\/span> war nicht (mehr) in der Lage = Samstag). Sogar der obligatorische Sonntags-Tatort musste diesmal ohne meine Kommentare auskommen. Und er kam aus &#8211; und ich ging nicht ein mit ohne Twitter, sondern genoss eine v\u00f6llig internet-freie Adventszeit \u00fcbers letzte Wochenende.<\/p>\n<p>Am Freitag hatten wir die Kanzlei-Weihnachtsfeier. Sie war &#8230; nett. Ja, nett trifft es. Allerdings gibt es ein ABER, denn ich freute mich auf den Schlachtezauber. Geplant war:<\/p>\n<ul>\n<li>Treffen 15.30 Uhr zum ersten Gl\u00fchwein in der Kanzlei<\/li>\n<li>17 Uhr mit dem Bus nach Bremen zur Schlachte<\/li>\n<li>Schlachteweihnachtszauberbummel<\/li>\n<li>ca. 20 Uhr weiter zur Bowlingbahn mit Disco-Bowling und<\/li>\n<li>22.45 Uhr kommt der Bus und kutscht uns wieder nach Hause.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich freute mich besonders auf den Weihnachtsmarkt-Bummel, denn dazu bin ich dieses Jahr noch gar nicht gekommen und der Bremer Schlachtezauber (und auch der regul\u00e4re Weihnachtsmarkt) sind zauberhaft. Was dann aber kam, war kein Bummeln, sondern eine Flucht. So hetzten wir &#8211; wir hetzten wirklich! &#8211; an der Bretterbudenr\u00fcckseite der Weihnachtsst\u00e4nde und immer an der Wand entlang zum n\u00e4chsten Restaurant mit ge\u00f6ffnetem Klo, weil einige der Damen ihre Blase nicht in der Gewalt hatten. Ausgemacht war, dass alle M\u00fcsser &#8222;eben fix aufs Klo&#8220; huschen und wir dann wirklich \u00fcber den Schlachtezauber schlendern, gucken, naschen, Gl\u00fchwein trinken &#8230;<br \/>\nDa ich kein M\u00fcsser war, wartete ich mit 2 anderen Nicht-M\u00fcssern dann auch geduldig vor dem LUV darauf, dass die M\u00fcsser (also alle anderen) irgendwann auch mal wieder herauskamen. Wir warteten, und warteten, und warteten &#8230; mittlerweile schon mehr als 30 Minuten. Waren die ins Klo gefallen? Irgendwann wollten wir nicht mehr warten, also schickten wir einen Spion hinein, die dann auch gleich gefrustet wieder heraus kam und mitteilte: Die sitzen da alle bei Sekt, w\u00e4hrend wir drau\u00dfen warten. Wie bitte?! Ja, man hatte dann spontan in der warmen Kneipe beschlossen, doch nicht mehr \u00fcber den Schlachtezauber zu bummeln, weil der \u00fcberraschender Weise an einem Freitag Abend mit zwar kalten Temperaturen aber trockenem Wetter restlos \u00fcberf\u00fcllt war. Nein, man hockte sich einfach in das Restaurant &#8230; und verga\u00df uns Nicht-M\u00fcsser drau\u00dfen. Da war ich sauer und entt\u00e4uscht, denn (wie erw\u00e4hnt) ich freute mich auf den Weihnachtsmarktbummel, der damit einfach gestrichen war. Mehr oder weniger. Denn danach hetzten wir zwar nicht mehr an der Bretterbudenr\u00fcckseitenwand entlang wieder zur\u00fcck, hatten aber dennoch keine Zeit. Die Bowlingbahn war ja bestellt.<\/p>\n<p>Das Disco-Bowlen nachher war lustig und komisch: Den ersten Durchgang vermasselte ich komplett und scho\u00df einen Pudel nach dem anderen. Dann kam das f\u00fcr mich bestellte Schnitzel Hawaii (ich hatte aber auch einen Mordshunger), danach bowlte ich wie ein Weltmeister und gewann fast haushoch mit 4 Strikes und mehreren Strokes? Also die, wo man mit dem 2. Wurf alle Kegels umhauen konnte. Dann stottert mein Erinnerungsverm\u00f6gen, aber der 3. und letzte Durchgang war wohl wieder unter der Rubrik Desaster zu verbuchen. Ich gestehe auch, dass ich mein vermasselter-Weihnachtsmarkt-Grummeln in Cocktails auf Chefkosten ers\u00e4ufte.<\/p>\n<p>Demzufolge war der Putzsamstag von Natur aus anstrengend und twitterfrei, ich h\u00e4tte vermutlich sowieso nur gejammert \u00fcber den Kopfschmerznachweihnachtsfeierbowlkater.<\/p>\n<p>Der 2. Advents-Sonntag nun wieder war mit dem Familienfr\u00fchst\u00fcck, den flackernden Kerzen, Stollen und Dominosteinen, Kaminfeuer, M\u00e4rchenfilmen, viel zu vielem und gutem Essen und Spa\u00df mit dem Enkelkaterchen viel zu gem\u00fctlich, um ihn mit Twitter zu verlabern. Also blieb der Twitter-Kasten da auch zu.<\/p>\n<p>Es geht also auch ohne Twitter, bis man in das Montags-Twitter-Mimi einsteigt. \ud83d\ude42<br \/>\nDaher: Kein Grund zur Sorge, ich habe meine Twitter-freie Zeit genossen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das letzte Wochenende habe ich twitterlos verbracht. Huch, das geht? Ja, das geht. 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