{"id":14741,"date":"2015-11-05T10:53:12","date_gmt":"2015-11-05T09:53:12","guid":{"rendered":"http:\/\/sajec.de\/blog\/?p=14741"},"modified":"2015-11-05T10:54:57","modified_gmt":"2015-11-05T09:54:57","slug":"dies-und-das-in-den-ersten-novembertagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sajec.de\/blog\/dies-und-das-in-den-ersten-novembertagen\/","title":{"rendered":"Dies und das in den ersten Novembertagen"},"content":{"rendered":"<p>Ein Donnerstagvormittag, der nicht im B\u00fcro stattfindet. Auch der Nachmittag bleibt frei. Zeit f\u00fcr mich, die ich dringend brauche. Die letzten Wochen schleppte ich nicht nur Ohrenschmerzen mit mir herum, sondern auch ein Seelendunkel, das immer grauer und darker wurde und einfach nicht verschwinden wollte. Auch das Sportprogramm leidet, aber immerhin war ich letzten Dienstag wieder schwimmen, wenn auch nur eine halbe Stunde. Doch es ist ein Anfang.<\/p>\n<p>Momentan bin ich mit mir selbst eher unzufrieden, mit meiner Disziplinlosigkeit, was das Abnehmen betrifft besonders. Und m\u00fcde. St\u00e4ndig und stets m\u00fcde und antriebslos. &#8222;Leben&#8220; fand im B\u00fcro statt. An den Wochenenden verschimmelte ich auf dem Sofa, las, schlief (ohne, dass ich danach munterer wurde) und schaute Dokus und nat\u00fcrlich supernatural. Erledigte den Haushalt &#8211; was man halt so tut, wenn man nicht im B\u00fcro ist. Doch die Tage &#8211; vor allem die Wochenenden &#8211; f\u00fchlten sich leer an. Es entsprang ein Grautierchen &#8230;<\/p>\n<p>Es ist nichts weiter passiert in meinem Leben, es pl\u00e4tschert dahin, mit seinem Aktenschubsing und dem Synopsenwahnsinn, den kleinen Aufgeregtheiten im B\u00fcro, die sich dann jedoch als nichtig herausstellen. Dazu das Grau des steten Nebels der letzten Tage, und der dumme Streit wegen Geld. Es geht oft um Geld &#8230; und jeder f\u00fchlt sich von dem anderen scheinbar ausgenutzt und \u00fcbervorteilt. Aber sprechen? Nein &#8230; Sprechen ist derzeit keine Option, denn es k\u00f6nnte wieder im Streit enden, und ich bin schlicht zu m\u00fcde f\u00fcr Streit.<\/p>\n<p>Und so nehme ich Tr\u00e4ume &#8211; seltsame Tr\u00e4ume &#8211; mit in meine N\u00e4chte. Aufgeschreckte Sequenzen, bizarr und surreal. Mein Traumuniversum ist derzeit ein seltsamer Ort, den ich kaum noch erkenne, in dem ich herumirre und einen Weg suche, aber kein Ziel habe.<\/p>\n<p>Letzte Nacht war es wieder besonders schlimm. Supernatural mischte sich mit anderen Traumsplitterorten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Ich suchte einen Ort zum Schlafen. Dunkelheit und Grau waberten auch in meinem Traum um mich herum. Pl\u00f6tzlich stand ich vor unserem alten Haus in G. Der angebaute Holzbalkon w\u00f6lbte sich \u00fcberdimensional aus der Hauswand hervor. Ich blickte nach oben und suchte nach Licht, doch alles blieb dunkel. Ich klingelte, und tats\u00e4chlich \u00f6ffnete mir jemand die T\u00fcr. Jemand, der nicht in dieses Haus und zu diesem Balkon geh\u00f6rte. Doch sie war nicht verwundert, mich hier zu sehen, sondern f\u00fchrte mich schweigend in eine Art Abstellkammer, in der eine Pritsche zwischen\u00a0Ger\u00fcmpel und alten Zeitungen stand. Dort sollte ich schlafen. Sie stieg \u00fcber\u00a0Buchstapel und verstaubte Kommoden, l\u00f6schte ein tr\u00fcb scheinendes Licht, und ich schlief auf der Pritsche ein, zu m\u00fcde, um das restliche Haus, das einst mein Heim gewesen war und\u00a0nun so anders aussah und wirkte, zu untersuchen. Im Traum tr\u00e4umte ich davon, dass ich das Ende der Episode sehen wollte. Doch es gab kein Ende, es wiederholte sich immer nur der letzte Satz &#8230; immer und immer wieder &#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Donnerstagvormittag, der nicht im B\u00fcro stattfindet. 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