{"id":14773,"date":"2015-11-18T17:06:39","date_gmt":"2015-11-18T16:06:39","guid":{"rendered":"http:\/\/sajec.de\/blog\/?p=14773"},"modified":"2015-11-19T08:07:16","modified_gmt":"2015-11-19T07:07:16","slug":"die-supernatural-blinddarm-op-im-roadhouse-before-mrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sajec.de\/blog\/die-supernatural-blinddarm-op-im-roadhouse-before-mrt\/","title":{"rendered":"Die supernatural-Blinddarm-Op im Roadhouse before MRT"},"content":{"rendered":"<p>Von den k\u00fcrzlich aufgetretenen dummen, dreisten und besonders doofen Kopfschmerzen hatte ich <a href=\"http:\/\/sajec.de\/blog\/mein-neuer-daemon-kopfschmerzen\/\" target=\"_blank\">hier <\/a>berichtet. Diese zogen heute also den MRT-Termin nach sich, nur um sicher zu gehen, dass man die richtig fiesen D\u00e4monen ausschlie\u00dfen kann. Man bewarf meinen Kopf in der R\u00f6hre mit Magnetstrahlen und stellte fest (um es gleich vorweg zu nehmen): Fritzchen hat sich eingenistet, treibt aber nur harmlosen Unsinn als Polyp und kann mit Ignoration bedacht werden; ansonsten ist nichts drin, was nicht in ein Gehirn hinein geh\u00f6rt, alles fein, alles h\u00fcbsch, alles da, wo es sein soll, neben der \u00fcblichen Crazyness und dem supernatural-Wahnsinn.<\/p>\n<p>Mit Letzterem hat auch die jetzige kleine Story zu tun.<\/p>\n<p>Momentan bin ich auf einem FanFiction-Lese-Trip! Es ist ein Trip durch tiefe (wirklich ersch\u00fctternd tiefe!) Emotionen. Seit ein paar Tagen geht es in einer Geschichte darum, dass DEAN f\u00fcrchterlich krank ist (eben der Blinddarm), und SAM ihm quasi selbst im Roadhouse operieren und DEANs Leben retten muss. So!<br \/>\nWenn eine Geschichte gut geschrieben ist und besonders die Br\u00fcdermomente (von denen diese Geschichte reichlich hat) gut getroffen sind, dann &#8230;. bekommt man G\u00e4nsehaut, vergisst die Welt und s\u00e4mtliche Wartezimmer um sich herum sowieso und ist bei DEAN (der arme muss so leiden!) und SAM (du kannst das schaffen SAMMY! Du musst das schaffen!). Ich war also mitten in jener dramatischen Nacht- und Nebel-Roadhouse-OP, um DEANs Leben bangend, als ich im Wartebereich vor dem MRT herumsa\u00df. Es war mir schnurzegal, wie lange ich warten w\u00fcrde m\u00fcssen, und gerade, als SAM den ersten Schnitt in DEANs Bauch tat &#8211; wurde ich hineingerufen in das R\u00f6hrenh\u00f6llendingens.<\/p>\n<p>&#8222;Kommen Sie bitte?&#8220;<br \/>\n&#8222;Wie, jetzt? Ich bin mitten in einer blutigen Blinddarm-OP!&#8220;<br \/>\nEine MRT-Helferin f\u00fchrte mich in den abgetrennten Bereich. Ich hatte Ohrstecker, Kette und Brille wie befohlen abgenommen und torkelte halb blind (weil ohne Brille) und auf Socken zum MRT-Raum. Ich bekam Ohrst\u00f6psel, mein Kopf wurde mit Kissen fixiert und dann hie\u00df es: Hinein und ja still liegen!<\/p>\n<p>Noch nie lag ich zur G\u00e4nze in der R\u00f6hre. Letztens (im Januar) ja nur mit dem Knie. Ich wagte mich kaum zu r\u00fchren. Der Krach war ertr\u00e4glich dumpf dank der Ohrst\u00f6psel. Doch dann &#8211; mitten im Knattern und Piepen &#8211; \u00fcberfiel mich die Erkenntnis: Ich hatte meine Uhr vergessen abzulegen! Was, wenn das Rattern und Knattern Zeichen daf\u00fcr waren, dass ich das MRT gerade schrottete? Gleich w\u00fcrde eine der netten MRT-Helferinnen (es sind ja keine Schwestern!) hereinst\u00fcrmen und mich ausschimpfen, dass ich ein 2 Mio. teures Ger\u00e4t auf dem Gewissen habe. Oder auf dem MRT-Bildschirm im Raum nebenan tanzten durch meine Vergesslichkeit nun kleine gr\u00fcne W\u00fcrmer im Kreis und bescherten dem begutachtenden Arzt v\u00f6llige Verwirrung.<br \/>\nZwischendurch aber wanderten die Gedanken auch immer wieder zu DEAN, der (zumindest in meinem Kopf) auf einem kalten Tisch im Roadhouse lag, nackt, und den SAM gerade den Blinddarm herausoperieren muss. *schluchz* Haltet durch! Wie schlimm konnte dagegen so eine viertel Stunde in der R\u00f6hre sein? Spuckte das MRT auch Bilder aus, die in meinem Kopf herumschwirrten? Sah der Arzt dann eventuell eine blutige Hinterwaldbar-Hunter-OP? Rei\u00df dich zusammen!<\/p>\n<p>Die 15 Minuten waren schnell vorbei. Ich wurde aus der R\u00f6hre herausgeschubst und beichtete sofort meine Uhr-Geschichte. Wie sich herausstellte, war weniger das MRT in Gefahr, als meine Uhr selbst. Aber alles gut, sie zeigte noch immer das richtige Universum an.<\/p>\n<p>Nach der R\u00f6hre musste ich wieder warten. Hurra! Das hie\u00df, ich konnte weiter lesen. Also las ich weiter. SAM hatte den Blinddarm endlich entfernen k\u00f6nnen, war bereit, DEAN wieder zuzun\u00e4hen. Doch halt! Nat\u00fcrlich war es nicht so einfach! Ein Blutgef\u00e4\u00df wurde verletzt, DEAN verlor Blut! Viel Blut! Zu viel Blut! O M G ! kreischte es in mir und mein Herz tanzte vor Entsetzen, klopfte wie wild. Was passiert jetzt? SAMMY &#8211; tu was!<\/p>\n<p>&#8222;Frau J.!&#8220; schepperte es schon zum 3. Mal durch den Wartesaalbereich! Ich hatte es \u00fcberh\u00f6rt, so sehr war ich mit den Geschehnissen im Roadhouse besch\u00e4ftigt! Ich sollte noch einmal in die R\u00f6hre, diesmal mit Kontrastmittel intus &#8211; und ohne Uhr; und auch nur 5 Minuten lang. Auch das \u00fcberstand ich, konnte es kaum erwarten, die Geschichte weiter zu lesen.<\/p>\n<p>Wieder drau\u00dfen, durfte ich wieder warten. JIPPIE! Ich warte gerne, jedenfalls dann, wenn ich mein KINDLE dabei habe. SAM brachte die Blutung zum Stillstand, jedoch war der Blutverlust bereits zu viel. DEAN musste zu Bewusstsein kommen &#8211; trotz der Schmerzen, und er musste Trinken &#8230; oder Blut bekommen. Wach auf! DEAN! Du musst trinken! Er versuchte es; doch es ging nicht. Er war zu schwach. SAM keuchte, DEAN st\u00f6hnte, ich tat innerlich beides, mit Tr\u00e4nen in den Augen! Die einzige Rettung &#8230;.<\/p>\n<p>&#8222;Frau J.! Der Arzt m\u00f6chte mit Ihnen \u00fcber die MRT-Bilder reden!&#8220; &#8218;Doch nicht jetzt!&#8216;, dachte ich, &#8218;kann er nicht jemanden anderen vorziehen? Hier sitzen doch noch so viele?&#8216; Aber es nutzte nichts. Flux rein in die winzige Besenkammer, die er Arztzimmer nannte, in dem zwei riesige Monitore offenbar das Innenleben meines Kopfes zeigten. &#8222;Nichts Auff\u00e4lliges. Sie hatten tats\u00e4chlich &#8222;nur&#8220; Kopfschmerzen, hier ist jedenfalls nichts, wor\u00fcber man sich Sorgen machen m\u00fcsste.&#8220; Mit der Diagnose entlie\u00df er mich, ich sollte noch auf die CD mit den Bildern drau\u00dfen warten. Juchu! Noch mal Warten!<\/p>\n<p>Brav wartete ich ein 4. Mal &#8230; Mittlerweile kam man im Roadhouse zu der Erkenntnis, dass DEAN nur zu retten ist, wenn er sofort eine Bluttransfusion bekommt. Von SAM. Ich h\u00e4tte ja sofort auch gespendet. Alles! Ich betete, dass es gut gehen w\u00fcrde! Alles wurde vorbereitet &#8230; und dann waren meine Bilder schon fertig! Das war ja gar kein richtiges Warten, verdammt! Nun stecke ich mitten in der Bluttransfusion fest. Wird es DEAN schaffen? Er muss!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von den k\u00fcrzlich aufgetretenen dummen, dreisten und besonders doofen Kopfschmerzen hatte ich hier berichtet. 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