{"id":16155,"date":"2017-06-10T09:13:06","date_gmt":"2017-06-10T07:13:06","guid":{"rendered":"http:\/\/sajec.de\/blog\/?p=16155"},"modified":"2017-06-10T09:18:18","modified_gmt":"2017-06-10T07:18:18","slug":"muede-von-allem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sajec.de\/blog\/muede-von-allem\/","title":{"rendered":"M\u00fcde &#8211; von allem"},"content":{"rendered":"<p>Da blinzelt sie mich an, die leere wei\u00dfe Beitragsseite dieses Eintrages, und ich \u00fcberlege, \u00fcber was ich bloggen sollte, k\u00f6nnte oder m\u00f6chte. Mir scheint nichts einzufallen. War meine Woche so ereignislos?<\/p>\n<p>Es gab <strong>kein supernatural<\/strong>; nat\u00fcrlich nicht, wir sind in der Sommerpause und warten auf Staffel 13, die im Oktober starten wird. Aber es ist okay, denn meine Tage und N\u00e4chte sind derzeit mit anderen Geschichten vollgestopft. Sehr vollgestopft. Story vermischt sich mit story, ich lese und lese und lese; wenn man mich lesen l\u00e4sst. Wann immer ich kann. N\u00e4chtelang (mal wieder). Oder ich bin auf der Suche nach neuen Geschichten. Es ist ein ewiger Kreislauf, ich bin s\u00fcchtig; ich will es nicht anders haben.&nbsp;<br \/>\nDerweil kloppen sie sich auf Twitter mal wieder in der Supernatural-Fandom und merken nicht, wie kindisch sie sich benehmen. Beide Seiten. Die Destiel-Forderer, die Anti-Destieler .. es ist einfach nur noch l\u00e4cherlich! Sie nennen sich SPN family; aber sie benehmen sich wie eine Gruppe intoleranter quengelnder Kinder.<\/p>\n<p>Die Woche im Vormittagsb\u00fcro war cheflos, aber nicht ohne Arbeit. Schwere Arbeit, und so legte ich im Akkord Akten ab und schleppte &#8211; trotz massiver R\u00fcckenschmerzen nach wie vor &#8211; Akten ins Archiv zwei Treppen runter. Abends dann brach ich regelm\u00e4\u00dfig zusammen (was auch weh tat) und zweifelte ernsthaft an meiner F\u00e4higkeit, am n\u00e4chsten Tag freiwillig ins B\u00fcro zur\u00fcckzukehren und mich dem erneut auszusetzen. Im Nachmittagsb\u00fcro sah es auch nicht besser aus. Zwar musste ich nicht schleppen, aber eine Tr\u00e4gerbeteiligung nach der anderen wollte erledigt werden, und Synopsen warteten; und irgendwie drehen alle v\u00f6llig durch vor \u00dcberarbeitung.&nbsp;<\/p>\n<p>Aber jetzt ist Wochenende, und ich will mich nicht mehr bewegen, will nicht mehr denken, mich nur noch Brian und Justin hingeben. Ich bin m\u00fcde, kaputt, und bringe nicht mal die Energie auf, mich \u00fcber mich selbst zu \u00e4rgern, dass ich Freunde vor den Kopf sto\u00dfe. <strong>Lasst mich einfach in Ruhe!&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p>Ja, ich habe das Freitags-supernatural-rewatching verschlafen! Ich gebe es zu. Und selbst wenn ich wach gewesen w\u00e4re rechtzeitig &#8230; ich wollte schlicht nicht, und ich will mich nicht rechtfertigen m\u00fcssen, warum ich nicht wollte. Momentan habe ich das Gef\u00fchl, dass jeden Abend irgendwas von mir erwartet oder gefordert wird, auch wenn ich vieles davon freiwillig und gern mache: English-Unterricht, Gitarrenhausaufgaben, SPN rewachting, Haushalt (ja, auch der).<\/p>\n<p>Und ich soll auf WhatsApp-Nachrichten antworten, auf die ich keine Antwort habe. Also hab ich geschwiegen, ich wusste schlicht nicht, was ich schreiben sollte. Worauf das nat\u00fcrlich nach einer Woche Schweigen in Zerst\u00f6rung endete. Freundschaften soll man &#8211; muss man pflegen. Bla bla bla &#8230; Ich war und bin einfach nur m\u00fcde, will in Ruhe gelassen werden, mich nicht erkl\u00e4ren wollen, keine Versprechen abgeben &#8230; schlicht Ruhe. Lasst mich einfach in Ruhe. Ist das nicht auch Freundschaft? Muss man jede Woche, jeden Monat, einmal im Quartal versichern, dass man noch Freund ist? Ich schreibe fast t\u00e4glich auf Twitter und meide Facebook; sie facebookt &#8230;. es ist okay. Es war okay f\u00fcr mich. Offenbar war das falsch. <em>Aber es w\u00e4re doch nur eine kurze WhatsApp-Antwort gewesen!<\/em> mag man einwenden. <em>W\u00e4re das denn so anstrengend gewesen?<\/em> <strong>Ja<\/strong>!&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ich bin mir selbst genug<\/strong> &#8230; war meine Erkenntnis, und die zweite, dass mir das manchmal Angst macht. Denn offenbar ist es nicht richtig, sich selbst genug zu sein. Man hat doch auch Verantwortung, hat sich um andere zu k\u00fcmmern, von denen man behauptet, man ist befreundet. Wenn man nicht reagiert, ist man nicht etwa nur der schlechte Freund, oder Nicht-Freund, nein, manchmal schlimmer: Dieser stumme Vorwurf getarnt als Selbstanklage, dass es dann wohl an einem selbst liegt, dass ich nicht reagiere. Das man nicht klug genug sei, oder witzig, oder unterhaltsam oder schlicht Wert.<\/p>\n<p><span style=\"color: #003300;\">Ich bin schlicht m\u00fcde ich will mein universum nicht verlassen, ich will nicht \u00fcberlegen m\u00fcssen, wer was von mir erwartet. Wenn mich das zu einem unw\u00fcrdigen Freund macht, dann bin ich das eben. Aber bitte lasst mich in Ruhe.&nbsp;<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da blinzelt sie mich an, die leere wei\u00dfe Beitragsseite dieses Eintrages, und ich \u00fcberlege, \u00fcber was ich bloggen sollte, k\u00f6nnte oder m\u00f6chte. Mir scheint nichts einzufallen. War meine Woche so ereignislos? 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