{"id":18520,"date":"2018-10-06T09:34:06","date_gmt":"2018-10-06T07:34:06","guid":{"rendered":"https:\/\/sajec.de\/blog\/?p=18520"},"modified":"2018-10-06T09:34:09","modified_gmt":"2018-10-06T07:34:09","slug":"die-letzten-2-jobs-chaotischen-tage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sajec.de\/blog\/die-letzten-2-jobs-chaotischen-tage\/","title":{"rendered":"Die letzten 2-Jobs-chaotischen Tage"},"content":{"rendered":"\n<p>Ich muss meinen Rhythmus umstellen, und zwar komplett. In der ersten Oktober-Woche mit dem freien Einheitstag konnte ich schon mal reinschnubbern, wie es sein wird, wenn ich ab November Vollzeit bei Chef arbeite und nicht mehr mittags nach OL hetze. Zun\u00e4chst einmal hie\u00df das, dass ich bis nach 7 Uhr schlafen konnte (wenn ich doch sonst um die Uhrzeit bereits schon die ersten Akten in den Schrank zur\u00fcckschubste). Daf\u00fcr war ich aber mit Chef und den Akten alleine, und das ist immer pr\u00e4destiniert daf\u00fcr, dass ich irgendwann in Hektik verfalle, weil einer allein eben nicht alles schaffen kann, so sehr ich mich auch anstrenge, mich zu vierteilen &#8211; es klappt einfach nicht und irgendwas bleibt auf der Strecke. Diesmal aber ging es zumindest in der ersten Woche erstaunlich gut, vermutlich auch deswegen, weil Chef sich zur\u00fcckhielt mit N\u00f6rgelei, wusste er doch, dass ich quasi meine letzten freien Oldenburgischen Urlaubsnachmittage ihm schenkte, damit nicht alles liegen bleibt im B\u00fcro, w\u00e4hrend wir personaltechnisch im Oktober hoffnungslos unterbesetzt sind. Daf\u00fcr &#8211; und den Deal habe ich mit Chef am ersten Tag ausgehandelt &#8211; wird dieses Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr das Anwaltsb\u00fcro das erste Mal in meinen 16 Jahren geschlossen werden. Das war meine Bedingung; und Chef verhandelte gar nicht erst, sondern sagte ja.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Ich gebe zu, ich hab mich in der Woche relativ schnell daran gew\u00f6hnt, so lange schlafen zu k\u00f6nnen und trotzdem wie gewohnt zu Hause zu sein. Es tat mir auch k\u00f6rperlich scheinbar gut, denn ich f\u00fchle mich wieder mehr energetisch und unternehmungslustig &#8211; und das allein ist bereits Indiz daf\u00fcr, dass es nach wie vor die richtige Entscheidung war und ist.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Morgen und die kommenden restlichen Wochen im Oktober jedenfalls teilen sich noch der Anwaltschef und die OL-Firma meine Arbeitskraft, und jeden Tag wird der Abschied ein bisschen schwerer werden, weil es so endg\u00fcltig sein wird. Man geht nicht einfach nach fast 17 Jahren. Das wird komisch werden, das ist bereits jetzt komisch. Vor allem, wenn sie es doch noch hinbekommen sollten, dass ich meine Nachfolgerin dort noch einarbeiten werde.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Aber es ist nun einmal so, wie es ist; und wenn ein Ergebnis der Ver\u00e4nderung ist, dass ich wieder mehr Spa\u00df an Dingen au\u00dferhalb von B\u00fcro (und erstaunlicher Weise <strong>ohne<\/strong> KINDLE) habe, dann bin ich auf dem richtigen Weg. Vielleicht sogar bald wieder mehr und mehr sportlich &#8211; und mein Flurspiegel wei\u00df, das w\u00e4re so dringend n\u00f6tig! Es ist jedenfalls erstaunlich, wie eine Verschiebung der Arbeitszeiten mehr Zeit und Energie freisetzen kann, dass sich das ganze Leben anders anf\u00fchlt.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich muss meinen Rhythmus umstellen, und zwar komplett. 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