{"id":18796,"date":"2019-02-06T19:06:32","date_gmt":"2019-02-06T18:06:32","guid":{"rendered":"https:\/\/sajec.de\/blog\/?p=18796"},"modified":"2019-02-06T19:06:33","modified_gmt":"2019-02-06T18:06:33","slug":"die-chefsche-rede-zur-angestelltenschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sajec.de\/blog\/die-chefsche-rede-zur-angestelltenschaft\/","title":{"rendered":"Die Chef&#8217;sche Rede zur Angestelltenschaft"},"content":{"rendered":"\n<p>Wenn Trump das macht, dann kann Chef das auch, und so zitierte er uns heute in sein B\u00fcro, um sich so ein bissel was von der Seele zu quaken. <br>Kurz und gut: Zu mir gab es folgendes Fazit: Ich habe keine dicke Haut und nehme mir alles viel zu sehr zum Gem\u00fct, wenn er mich anblafft &#8230; <\/p>\n\n\n\n<p><em>wie gestern, als endlich das neue Telefon zu mir fand, inklusive Techniker, der mir die diversen Funktionen erkl\u00e4ren sollte oder wollte, w\u00e4hrend es &#8211; nat\u00fcrlich &#8211; prompt auf allen Leitungen klingelte, und ich Chef nicht schnell genug das eine Telefonat durchstellte und das andere noch mehr weniger abw\u00fcrgen konnte; worauf er seinen Kopf aus seinem B\u00fcro steckte und mich vor vor dem Techniker <\/em> <em>quasi anbr\u00fcllte, was daran so lange dauern kann, ein Telefonat anzunehmen und durchzustellen! Und ich war so stolz auf mich, dass ich in dem Moment nicht sofort in Tr\u00e4nen ausbrach, was aber wohl eher daran lag, dass ich zu w\u00fctend war, und der Techniker ziemlich erschrocken nicht mehr wusste, in welche Ecke er sich am besten verkr\u00fcmelt. <\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe also zu weiches emotionales Fell; und so gar kein Zeitmanagement! Seiner Meinung nach. Ich solle mir meinen t\u00e4gliche Arbeit doch relaxed so einteilen, dass ich in Ruhe abends noch die Emails rausmailen, die Post eint\u00fcten und die Faxe verschicken kann, um dann &#8211; wie alle anderen Vollzeitkr\u00e4fte vor mir &#8211;  p\u00fcnktlichst 18.01 Uhr das B\u00fcro zu verlassen. W\u00fcrde ich ja gerne! Ich versprach, knirschend, Besserung, denn meiner Meinung nach &#8211; und auch das sprach ich an &#8211; habe ich ein durchdachtes Management und jeden Tag zumindest einen groben Plan, was ich wann in Angriff nehme, inklusive gen\u00fcgend Puffer, um Unvorhergesehenes und Eiliges (wie eilige Diktate) dazwischen auch bearbeiten zu k\u00f6nnen. Was ich nicht eingeplant habe und was heute Abend wie Faust auf Eimer nat\u00fcrlich passierte, sind diese dummen Verz\u00f6gerungen, weil Programme\/Technik einfach nicht so funktioniert, wie sie sollten. Und so versuchte ich verbissen 20 Minuten lang, den Scanner zu bewegen, die Sachen zu scannen, die noch raus sollten. Doch der fabrizierte einen Absturz nach dem anderen und wollte nicht mit dem RenoStar-Programm, so dass mir nichts weiter \u00fcbrig blieb, als irgendwann genervt das komplette System runterzufahren und neu zu starten, was noch mal 10 Minuten mindestens in Anspruch nahm, bevor dann wieder alle Verbindungen hergestellt waren. Und so ging meine eingeplante halbe Stunde dahin, in der ich locker die 20 Schrifts\u00e4tze einscannen und wegmailen h\u00e4tte k\u00f6nnen. Tja, nun sa\u00df ich eben doch wieder nach 18 Uhr, &#8230; oder h\u00e4tte ich die jetzt stumpf alle liegen lassen sollen?; oder das beA, das dann auch noch 18.05 Uhr eintrudelte? Ich konnte mir nicht verkneifen, Chef meinen Frust zu zeigen; aber ich vermute, er ist trotzdem der Meinung, dass es nat\u00fcrlich meine Schuld ist &#8230; bla bla bla &#8230; <\/p>\n\n\n\n<p>Okay, aber zumindest haben wir gesprochen und er hat sich mehr oder weniger halb entschuldigt f\u00fcr das gestrige Anblaffen, ohne das Wort direkt in den Mund zu nehmen. Chef&#8217;sche Art eben. Ich muss eindeutiger gelassener werden &#8230; und Akten auch mal liegen lassen k\u00f6nnen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn Trump das macht, dann kann Chef das auch, und so zitierte er uns heute in sein B\u00fcro, um sich so ein bissel was von der Seele zu quaken. Kurz und gut: Zu mir gab es folgendes Fazit: Ich habe &hellip; <a href=\"https:\/\/sajec.de\/blog\/die-chefsche-rede-zur-angestelltenschaft\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-18796","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-tagebuch"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18796","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18796"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18796\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18797,"href":"https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18796\/revisions\/18797"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18796"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18796"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18796"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}