{"id":19714,"date":"2021-02-26T20:44:16","date_gmt":"2021-02-26T19:44:16","guid":{"rendered":"https:\/\/sajec.de\/blog\/?p=19714"},"modified":"2021-02-26T20:44:16","modified_gmt":"2021-02-26T19:44:16","slug":"gedanken-teil-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sajec.de\/blog\/gedanken-teil-i\/","title":{"rendered":"Gedanken &#8211; Teil I"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile is-image-fill\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\" style=\"background-image:url(https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Blog20210226-773x1024.jpg);background-position:72% 57.99999999999999%\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"773\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Blog20210226-773x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19715 size-full\" srcset=\"https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Blog20210226-773x1024.jpg 773w, https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Blog20210226-226x300.jpg 226w, https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Blog20210226-768x1018.jpg 768w, https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Blog20210226-1159x1536.jpg 1159w, https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Blog20210226.jpg 1460w\" sizes=\"auto, (max-width: 773px) 100vw, 773px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-text-align-right has-normal-font-size\">Da sitze ich nun, am Freitagabend. Die Woche, die am Montag noch so endlos schien, ist vorbei. Zeit, um Kraft zu tanken, abzuschalten, ins geliebte Universum abzutauchen; und ja &#8230; auch um die dunkle Seite einzuordnen. Aber dazu im Teil II, der aus Gr\u00fcnden wieder passwortgesch\u00fctzt sein wird.<br><br>Ich habe eine Flasche meines Lieblingsweines aufgemacht und ich h\u00f6re Ina M\u00fcller, wobei ich das aktuell laufende Album 48 noch gar nicht kenne und eigentlich dort genauer hinh\u00f6ren m\u00fcsste.<br><br>Dann mal los &#8230;  <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Der Fast-Unfall, oder wie die Katastrophe um ein Haar in meine Realit\u00e4t geprallt w\u00e4re. Donnerstagmorgen, ich bin wie immer auf dem Weg ins B\u00fcro. An der Kreuzung aus dem Wohnviertel heraus auf die Hauptstra\u00dfe halte ich an (wie immer), und sehe, dass links die Fu\u00dfg\u00e4ngerampel gerade auf Gelb f\u00fcr die Autofahrer schaltet. Prima, denke ich, dann kannst du dich problemlos gleich einordnen. Von rechts kommen mit ziemlicher Geschwindigkeit 2 Autos an, die nat\u00fcrlich auch das Gelb der Ampel l\u00e4ngst gesehen haben sollten. Normalerweise sollte man annehmen, dass sie jetzt auf die Bremse treten und an der ersten Haltelinie anhalten, damit eben Linksabbieger wie ich Gelegenheit haben, sich fix einzuordnen. Ich traue den anderen Autofahrern in der Hinsicht schon lange nicht mehr, und richtig, sie machten gar keine Anstalten anzuhalten, scheinbar. Das erste Auto fuhr bis zur Ampel; und blieb dann doch abrupt stehen. Der hinter ihm fahrende Mercedes hatte wohl damit nicht mehr gerechnet, er versuchte gar nicht erst auf die Bremse zu gehen, sondern zog sein Fahrzeug kurzerhand nach links und rauschte \u00fcber die Fu\u00dfg\u00e4ngerampel, die l\u00e4ngst f\u00fcr diese auf Gr\u00fcn geschaltet war. U. a. war auch ein kleiner Knirps mit \u00fcbergro\u00dfen Rucksack unterwegs, denn die Grundschule ist in unmittelbarer N\u00e4he, sie ist auch der Grund, warum da \u00fcberhaupt eine Fu\u00dfg\u00e4ngerampel installiert ist. <br>Ich hielt den Atem an, als der Mercedes-Raser \u00fcber jenen Fu\u00dfg\u00e4nger\u00fcberweg rauschte, als der kleine Knirps bereits einen Fu\u00df auf der Stra\u00dfe hatte. <\/p>\n\n\n\n<p>Es ist NICHTS passiert. Zum Gl\u00fcck. W\u00e4re Knirps nur eine halbe Sekunde schneller oder der Mercedes noch ein M\u00fc fixer unterwegs gewesen, h\u00e4tte das schlimme Folgen gehabt. Oder wenn ich &#8211; in der Annahme, dass man mich r\u00fccksichtsvoll in die Ampelschlange l\u00e4sst, bereits auf das f\u00fcr mich freie St\u00fcck Stra\u00dfe eingefahren w\u00e4re &#8230; nicht auszudenken! Oder wenn der Mercedes-Fahrer seinen Wagen nicht mehr unter Kontrolle gehabt h\u00e4tte, und zu weit nach Links ausgeschert w\u00e4re. Vor wenigen Tagen waren die Stra\u00dfen noch arg glitschig. Blut, Chaos, und ein verletzter Schulknirps w\u00e4ren die Folgen gewesen. <\/p>\n\n\n\n<p>So standen wir alle sekundenlang in Schockstarre &#8211; Autofahrer, Fu\u00dfg\u00e4nger auf beiden Seiten, ich &#8230; und schauten den davonrasenden Mercedes-Fahrer fassungslos hinterher. In dem Bruchteile einer halben Minute hin oder her wurde \u00fcber Schicksale entschieden. Und da war sie wieder, die Frage .. <strong>was w\u00e4re wenn<\/strong> &#8230; man nur ein paar Sekunden schneller gewesen w\u00e4re. In einem Paralleluniversum ist jetzt vielleicht ein 8-J\u00e4hriger tot. Aber wir hatten Gl\u00fcck, einen Adrenalinschub und einen leichten Schock und dann schien die Sonne und es wurde warm &#8230; in diesem Universum. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da sitze ich nun, am Freitagabend. Die Woche, die am Montag noch so endlos schien, ist vorbei. 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