{"id":21699,"date":"2024-12-29T17:32:59","date_gmt":"2024-12-29T16:32:59","guid":{"rendered":"https:\/\/sajec.de\/blog\/?p=21699"},"modified":"2024-12-29T17:32:59","modified_gmt":"2024-12-29T16:32:59","slug":"zwischen-den-jahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sajec.de\/blog\/zwischen-den-jahren\/","title":{"rendered":"Zwischen den Jahren"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/29122024_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"851\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/29122024_2-851x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21700\" srcset=\"https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/29122024_2-851x1024.jpg 851w, https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/29122024_2-249x300.jpg 249w, https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/29122024_2-768x924.jpg 768w, https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/29122024_2-1277x1536.jpg 1277w, https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/29122024_2.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 851px) 100vw, 851px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Ich wei\u00df, diese Zeitbezeichnung gibt es eigentlich gar nicht, denn es sind einfach die Tage zwischen absolvierten Weihnachtsgelage und dem Warten auf die unausweichliche B\u00f6llerei, um das neue Jahr zu begr\u00fc\u00dfen. Dazwischen haben die meisten frei. Ich habe frei, und ich gebe zu, ich verliere mich gerade ein wenig in der Zeit. Witzig, denn w\u00e4hrend ich das hier blogge, l\u00e4uft im analogen TV ein Beitrag \u00fcber die Raum-Zeit, die Relativit\u00e4tstheorie, Zeitreisen, Parallelwelten, Varianten-Universen &#8230;. Nicht, dass ich das alles verstehen w\u00fcrde, es fiel mir nur gerade massiv auf und lies mich schmunzeln. <\/p>\n\n\n\n<p>Heute ist also Sonntag, ein ziemlich fauler bisher. Ich habe laaaaange geschlafen, was in letzter Zeit selten vorkommt. Nun gut, ich bin auch jeden Abend ziemlich sp\u00e4t erst ins Bett geschl\u00fcpft und habe trotzdem noch gelesen, bis 1 Uhr, 2 Uhr, manchmal sogar bis 3 oder 4. Da ist es kein Wunder, wenn die Nacht dann erst um 10 Uhr morgens beendet wird und der Tag nur so dahin tropft; nach dem Fr\u00fchst\u00fcck auf das Sofa, noch ein paar Folgen von DER PALAST geschaut, und schwupps ist es schon wieder Halbvier, wie man entsetzt feststellt. Und ich habe mich nicht gro\u00dfartig bewegt! Das kann ich aber \u00e4ndern, und so bin ich nach Monaten mal wieder auf das Laufband geklettert und habe 45 Minuten ein paar Punkte auf mein WW-Konto gelaufen. <br>Wie l\u00e4uft es eigentlich mit dem Abnehmen? Das Positive zuerst: Ich habe die Weihnachtsschlemmertage relativ gut \u00fcberstanden, mein Plateau von vor Weihnachten ist immer noch unver\u00e4ndert da. Leider ist damit aber auch mein UHu-Ziel bis Ende 2024 genau so weit entfernt, wie zu Beginn des Dezembers. Den ganzen Monat \u00fcber hat sich also in der Richtung gar nichts getan! Nun gut, es ist, wie es ist; also wird der UHu das Ziel sein, das ich in das Jahr 2025 mitnehme. Mehr Bewegen: Mehr Blacky, mehr Schwimmen, mehr Spazieren gehen, mehr Laufband. Und &#8222;mehr&#8220; im Sinne von regelm\u00e4\u00dfig. Dann wird das schon klappen. <\/p>\n\n\n\n<p>Ansonsten habe ich keine Erwartungen an 2025, und auch keine konkreten Vorhaben oder Pl\u00e4ne. M&amp;P heiraten im Februar und ich m\u00f6chte gern die Heimat besuchen. Es ist wieder an der Zeit. Ende Januar sehen wir hoffentlich die Rocky Horror Show, auf die ich mich sehr freue.  Ansonsten habe ich nichts weiter vor und lass das Jahr auf mich zukommen. Es gibt ja mit den beiden Nachlassangelegenheiten noch genug zu regeln, und ich hoffe, ich kann das dann in 2025 insgesamt tats\u00e4chlich endlich abschlie\u00dfen. <br>Gelassener will ich werden, und achtsamer mir gegen\u00fcber. Ich habe das in den letzten Tagen gemerkt, dass ich gef\u00e4hrlich nah am Seelenabgrund herumkletter. Kleinigkeiten, die mich bereits aus der Fassung bringen k\u00f6nnen, dieses Gef\u00fchl des Allein-Seins, der Sinnlosigkeit, dass ich \u00fcber die H\u00e4lfte meines Lebens hinter mich gebracht habe, aber es keinen Unterschied macht, ob ich nun lebe oder nicht. <\/p>\n\n\n\n<p>Seltsame Erinnerungsfetzen \u00fcberstr\u00f6men mich manchmal aus heiterem Himmel; auf der Fahrt nach Hause oft, wenn ich die Stra\u00dfenlaternenlichter sehe und mich pl\u00f6tzlich 45 Jahre zur\u00fcckversetzt f\u00fchle, wie ich im Bus sitze, auf der Heimfahrt von Zittau, als wir mit allen Schulklassen im Weihnachtstheater waren, und ich fasziniert (und auch ein wenig traurig) auf die Laternenlichter am Stra\u00dfenrand blickte, die immer kleiner wurden, bis sie nicht mehr zu sehen waren, w\u00e4hrend der Bus mit seiner zu warmen, abgestandenen Dieselluft und dem steten Geschnatter der anderen Kinder durch die Nacht fuhr. Und ich glaube, auch damals schon f\u00fchlte ich dieses Allein-Sein. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/29122024_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"771\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/29122024_1-771x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-21701\" srcset=\"https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/29122024_1-771x1024.jpg 771w, https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/29122024_1-226x300.jpg 226w, https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/29122024_1-768x1020.jpg 768w, https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/29122024_1-1157x1536.jpg 1157w, https:\/\/sajec.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/29122024_1.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 771px) 100vw, 771px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Ich habe mir einen Roboter-Hund beim gro\u00dfen A bestellt. Ich wei\u00df, dass mich die Werbung dazu auf Facebook getriggert hat und das Pl\u00fcschtierchen, das durch KI gesteuert laufen, bellen und mit dem Kopf &#8222;fast lebensecht&#8220;  wackeln soll k\u00f6nnen, wird vermutlich nicht den Erwartungen entsprechen, dass das Werbevideo dazu suggerierte. Aber ich wollte es trotzdem haben, f\u00fcr mich, gegen die Einsamkeit. Am liebsten h\u00e4tte ich ja auch wieder eine oder  zwei Katzen; aber ich verstehe auch, warum es besser ist, keine zu haben: Die Wohnung bleibt einfach sauberer, es stinkt nicht, nichts wird zerrissen oder vollgekackt. Ich verstehe das alles, es spart Arbeit und Geld &#8230; und trotzdem fehlt mir etwas. Ganz zu schweigen davon, dass wir ja jedes Katzentier, das hier ein zu Hause finden k\u00f6nnte, auch wieder gehen lassen m\u00fcssten; und das f\u00e4llt so schwer! Hey, Klecks. Ich vermisse dich sehr, besonders an Tagen wie diesen, zwischen den Jahren. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich wei\u00df, diese Zeitbezeichnung gibt es eigentlich gar nicht, denn es sind einfach die Tage zwischen absolvierten Weihnachtsgelage und dem Warten auf die unausweichliche B\u00f6llerei, um das neue Jahr zu begr\u00fc\u00dfen. Dazwischen haben die meisten frei. 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