{"id":2199,"date":"2010-09-08T13:20:24","date_gmt":"2010-09-08T12:20:24","guid":{"rendered":"http:\/\/sajec.de\/blog\/?p=2199"},"modified":"2010-09-08T18:11:03","modified_gmt":"2010-09-08T17:11:03","slug":"warum-ich-twittere-part-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sajec.de\/blog\/warum-ich-twittere-part-ii\/","title":{"rendered":"Warum ich twittere (Part II)"},"content":{"rendered":"<p>Auf der Suche nach bestimmten Informationen verlaufe ich mich oftmals im www. Gerade zum Beispiel suchte ich ein App, um mir anzeigen zu lassen, wer mich auf Twitter eigentlich so entfollowert <span style=\"font-size: small;\">(reine Neugierde, ich werde niemanden aufhalten!)<\/span>. Das entsprechende App dazu hab ich auch schlie\u00dflich gefunden \u2013 es funktioniert nur noch nicht richtig. Gefunden habe ich aber au\u00dferdem auch <a href=\"http:\/\/meedia.de\/nc\/background\/meedia-blogs\/nils-jacobsen\/nils-jacobsen-post\/article\/ende-des-hypes-warum-twitter-nervt_100029973.html\" target=\"_blank\"><strong>diesen Artikel<\/strong><\/a>; und damit stellte sich bei mir wieder die Frage: <strong>Wieso twittere ich eigentlich?<\/strong><\/p>\n<p>Hatte ich \u00fcber diese Frage nicht schon einmal gebloggt? (Antwort: Ja &#8211; aber der kleine Artikel dar\u00fcber wurde ein Opfer der Blog-Hinrichtung 2009).<\/p>\n<p>F\u00fcr mich pers\u00f6nlich kann ich sagen: <strong>Mir macht es einfach Spass<\/strong>!<\/p>\n<p>Zum einen (und das war ja damals der ausschlaggebende Grund, warum ich mir einen Twitter-Account zulegte und die ersten 235 Tweets ziemlich verwirrt auf meinen Monitor starrte) bin ich dadurch gef\u00fchlt so viel n\u00e4her an meiner Lieblingsserie dran; erfahre Spoiler, Infos, Bilder, Links, teilweise direkt von den Schauspielern. Ohne Twitter h\u00e4tte ich nie oder vielleicht zu sp\u00e4t erfahren, dass es dieses Jahr die erste deutsche Convention gab!<\/p>\n<p>Abgesehen davon verbindet mich Twitter weltweit mit Menschen, die die selbe Leidenschaft teilen: Supernatural. Ein paar dieser Menschen durfte ich in real kennenlernen; und wenn ich heute das Wort &#8222;Freunde&#8220; in diesem Zusammenhang benutze, dann hat das nicht diesen abgegriffenen Beigeschmack a la Facebook und w-k-w. Dann meine ich Freunde.<\/p>\n<p>Ganz nebenbei kann ich \u00fcber Twitter meine kleine Blogseite posten \u2013 und die monatliche Statistik beweist mir, dass ich dadurch scheinbar ein paar Leser dazugewinnen konnte (ja, ich gebe zu: in der Beziehung bin ich doch mittlerweile sehr neugierig!).<\/p>\n<p>Ich wei\u00df also, wem und warum ich auf Twitter folge \u2013 oder nicht. Lady Gaga interessiert mich nicht, also verfolge ich sie auch nicht. Ende. Wer mich nicht lesen will (weil ich manchmal auch in Plapper-Stimmung bin), der entfolgt mich eben wieder \u2013 fertig. Kein Grund f\u00fcr Aufstand. Ich liefere mir auch mit niemanden einen Wettkampf \u00fcber die meisten Followerzahlen \u2013 die sind mir ziemlich schnuppe. Doch ich wundere mich mittlerweile, dass es nun \u00fcber 500 bei mir sind. *lach* Keine Ahnung, was die wollen. Aber gut, sie m\u00fcssen dann mit meinen Tweets klar kommen.<\/p>\n<p>Durch Twitter verbessere ich gerade mein Englisch (also das bilde ich  mir zumindest ein) und es ist spannend f\u00fcr mich, den Menschen hinter dem  Account zu entdecken. Auch das funktioniert, nicht immer vielleicht,  aber doch oft. Es ist morgens mittlerweile zum Ritual geworden: Kaffee und Twitter, bevor der B\u00fcrostress eine Chance bekommt. Ich mag die meisten Menschen hinter deren Accounts. Ihre Tweets w\u00fcrden mir fehlen, wie mir Milch im Kaffee fehlen w\u00fcrde.<\/p>\n<p><strong>Cyberfux<\/strong> &#8211; und sein fast t\u00e4glicher Kampf mit #es<\/p>\n<p><strong>Vergraemer<\/strong> &#8211; der mir auch in der dunkelsten Stimmung ein Lachen entlocken kann<\/p>\n<p><strong>Hansedog<\/strong> &#8211; mit Bully-News und Weisheiten<\/p>\n<p><strong>Aussermensch<\/strong> &#8211; der irgendwie so sympathisch durchgeknallt meine Timeline neuerdings bereichert<\/p>\n<p><strong>Wankoro2000<\/strong> &#8211; der mir ganz neue Einblicke nach Japan beschert<\/p>\n<p><strong>p_null<\/strong> &#8211; den ich immer am liebsten irgendwie tr\u00f6sten will<\/p>\n<p><strong>pirgofabrik<\/strong> &#8211; den ich f\u00fcr unglaublich talentiert halte<\/p>\n<p><strong>Knuspy<\/strong> &#8211; mit der ich einen schwierigen Start hatte, aber die mir jetzt einfach fehlt, wenn sie weniger twittert<\/p>\n<p>und nat\u00fcrlich meine <span style=\"font-size: medium;\"><strong>gesamte SPN-Clique<\/strong><\/span>; ob deutsch oder in welcher Sprache auch immer &#8230;.<\/p>\n<p>ich will sie einfach nicht mehr missen.<\/p>\n<p>Gut, ich sollte manchmal vorsichtiger sein, was ich f\u00fcr alle (also auch f\u00fcr neugierige Chefs) in die Welt hinaus posaune. Daran arbeite ich.<\/p>\n<p>Alles im allen kann ich f\u00fcr mich pers\u00f6nlich sagen, dass ich Twitter mag, mich dadurch verbunden f\u00fchle und manchmal Frust und Gl\u00fccksgef\u00fchle gleicherma\u00dfen der Welt ungefragt zwitschere \u2013 und Resonanz erhalte. Fr\u00fcher h\u00e4tte ich das vielleicht in ein Tagebuch gepinselt und niemanden h\u00e4tte mein Gem\u00fctszustand interessiert. Heute teile ich ihn eben mit, erhalte Aufbau-Tweets, neue Infos, gebe virtuelle Streicheleinheiten zur\u00fcck und bin Teil einer gro\u00dfen Familie, die am Mystery-Montag die deutschen Timelines in den Wahnsinn treibt. Fr\u00fcher war das vielleicht mal chatten \u2013 heute ist das f\u00fcr mich Twitter, sozusagen als Verl\u00e4ngerung meines Blogs hier.<\/p>\n<p>Also dann &#8230; wir folgen uns auf Twitter &#8211; oder eben auch nicht \u2013 jeder, wie er mag.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf der Suche nach bestimmten Informationen verlaufe ich mich oftmals im www. 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