{"id":4167,"date":"2011-05-17T15:59:42","date_gmt":"2011-05-17T14:59:42","guid":{"rendered":"http:\/\/sajec.de\/blog\/?p=4167"},"modified":"2011-05-17T16:04:35","modified_gmt":"2011-05-17T15:04:35","slug":"life-sign","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sajec.de\/blog\/life-sign\/","title":{"rendered":"Life sign"},"content":{"rendered":"<p>Entspannt euch, es geht mir gut. Der <strong>Mai 2011 <\/strong>wird mit Abstand derjenige Monat sein, an dem ich am wenigsten gebloggt habe \u2013 bisher. Ich hatte Tiefs \u2013 sehr tiefe Tiefs, viel Arbeit, erfuhr Entt\u00e4uschungen pers\u00f6nlicher Art und von Menschen, von denen ich dachte, sie w\u00e4ren mir nah, auch wenn uns Kilometer trennen. Daf\u00fcr habe ich mich einem Menschen offenbart, zu dem ich Vertrauen habe, der mir \u00e4hnlich ist und mit dem ich gemeinsam meine dunkelsten T\u00e4ler durchschreiten kann.<\/p>\n<p>Ich lernte neue Menschen zaghaft kennen, und nach und nach erfuhr ich, wie Mosaiksteinchen zusammengesetzt, Bruchst\u00fccke aus deren Leben, aufregend und faszinierend zugleich f\u00fcr mich.<\/p>\n<p>Mehr oder weniger geschickt schl\u00e4ngel ich mich virtuell durch die unz\u00e4hligen <strong>Spoiler<\/strong>, die sich um <strong>supernatural <\/strong>und dessen 6. Staffel-Finale ranken. Ich verweigere mich den Spoilern aus reinem Selbstschutz, denn wenn ich zu viel wei\u00df, zu viele Bilder sehe, ziehe ich garantiert auch die falschen Schl\u00fcsse \u2013 und mein Herz und meine Seele versinken in Amok und Verzweiflung. Sei nicht so theatralisch! ruft mich der Verstand zur Ordnung, und das Herz streckt ihm die Zunge heraus und wei\u00df, dass es Recht hat. Wenn es <strong><span style=\"color: #008000;\">IHM <\/span><\/strong>nur gut geht &#8230;<\/p>\n<p>Ich war wenig bis gar nicht fotografieren, sondern ergab mich an den Wochenenden der Sofaschwerkraft. Nahm ich mir auch an jedem WE vor, an meinen Geschichten weiter zu arbeiten, so verschlief ich sie komplett wieder, ohne dass ich ein Wort in den Laptop geh\u00e4mmert h\u00e4tte, und am Ende \u00e4rgerte ich mich \u00fcber mich selbst und meine Tr\u00e4gheit.<\/p>\n<p>Jetzt steht also die <strong>#AEcon2<\/strong> vor der T\u00fcr, und es ist wieder da, dieses aufgeregte Kribbeln und die Ungeduld. Und noch etwas macht sich bereits breit: Der Verlust. Wie \u2013 Verlust? Ja, Con-Blues, denn es wird mir bewusst, dass viele \u2013 wirklich viele \u2013 Monate ins Land gehen werden, bis ich IHN (wenn \u00fcberhaupt) wieder sehen werde. Kein neues Convention-ticket, das dieses Vermissen lindern k\u00f6nnte, \u201enur\u201c die noch diffuse Planung des Vancouver-Trips im September 2012; und wer wei\u00df schon, was bis dahin noch alles passieren kann? Und so trauert ein Teil in mir bereits jetzt und beklagt sich zaghaft und jaulend, dass da nichts mehr zu sein scheint, auf das ich mich freuen kann; dass die Wochen und Monate nach der Convention trostlos und \u00f6de ins Land ziehen werden, in endlos scheinendem Alltagsgrau verstrickt, ohne Lichtschimmer am Horizont. F\u00fcr jemanden, der ab und an in seelische Abgr\u00fcnde rutscht, ist dieser Ausblick alles andere als hilfreich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Entspannt euch, es geht mir gut. Der Mai 2011 wird mit Abstand derjenige Monat sein, an dem ich am wenigsten gebloggt habe \u2013 bisher. 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