{"id":6637,"date":"2012-07-08T12:14:12","date_gmt":"2012-07-08T10:14:12","guid":{"rendered":"http:\/\/sajec.de\/blog\/?p=6637"},"modified":"2012-07-08T12:14:12","modified_gmt":"2012-07-08T10:14:12","slug":"im-land-der-sandalen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sajec.de\/blog\/im-land-der-sandalen\/","title":{"rendered":"Im Land der Sandalen"},"content":{"rendered":"<p>Wenn ich Schuhe kaufen gehen muss, bin ich regelm\u00e4\u00dfig ziemlich \u00fcberfordert. Da meine saubequemen und geliebten Rieker-Sandalen vom letzten Jahr jedoch unglaublicher Weise zu gro\u00df geworden sind (ich erw\u00e4hnte ja an anderer Stelle bereits, dass meine F\u00fc\u00dfe um eine ganze Schuhgr\u00f6\u00dfe auf 38 geschrumpft sind), kam ich um einen neuen Fu\u00dfbekleidungseinkauf nicht drum herum. Also hie\u00df es in der Mittagspause: Rein zu Deichmann &#8211; womit die dramatische Kom\u00f6die ihren Lauf nahm.<\/p>\n<p>Denn es ist ja nicht etwa so, dass ich ein paar Schuhe sehe und sofort wei\u00df: Die sind es! Mir geht dieses Schuh-Gen, das angeblich die meisten Frauen haben sollen, v\u00f6llig verloren. Hygienebewusst und unbesockt, wie ich nun mal im Sommer herumzulaufen pflege, suchte ich erst mal die Einmalsocken; fand diese allerdings nicht gleich und musste zu dem Sockenregal gelotst werden. Wer versteckt das auch am anderen Ende des Ladens? Tz. Na gut, meine F\u00fc\u00dfe waren endlich besockt, irgendwo standen meine alten Rieker-Sandalen herum und ich begab mich auf die unendliche Suche nach dem richtigen sommerlichen Schuhwerk. Was nicht einfach werden w\u00fcrde, das schwante mir bereits nach den ersten 2 Minuten. Schier unendliche Regale, durch die mehr oder weniger begeisterte Frauen teilweise auf einem Bein h\u00fcpften, vollgestopft mit Schuhen aller Art. Und w\u00e4hrend sich die anderen einkaufst\u00fcchtigen Damen nicht entscheiden konnten, welche Paar sie nun stehen lassen sollten, fand ich einfach keines, das mir gefiel und das meinen Anspr\u00fcchen entsprach:<\/p>\n<ul>\n<li>zu braun<\/li>\n<li>zu hoch<\/li>\n<li>zu flach<\/li>\n<li>zu viele Riemchen<\/li>\n<li>keine Riemchen<\/li>\n<li>nicht verstellbar<\/li>\n<li>zu wenig Halt hinten<\/li>\n<li>vorne zu offen<\/li>\n<li>zu viel Fummelei beim Schlie\u00dfen<\/li>\n<li>nicht gerade langlebig<\/li>\n<li>Absatz zu schmal<\/li>\n<li>zu wackelig<\/li>\n<li>falsche Gr\u00f6\u00dfe<\/li>\n<li>zu eng<\/li>\n<li>zu weit<\/li>\n<li>kein Leder<\/li>\n<li>keine Autofahrschuhe<\/li>\n<li>keine Rumlaufschuhe<\/li>\n<li>bl\u00f6des Design<\/li>\n<li>zu wenig Chichi<\/li>\n<li>zu schwitzig<\/li>\n<li>zu klobig<\/li>\n<li>&#8230;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es war zum Verzweifeln und meine Mittagspause ran dahin. Ich wollte doch nur ein paar Sandalen! Ich probierte an und zur\u00fcck, suchte Kartons und kam meist nicht an die h\u00f6her gelegenen, ohne komisch h\u00fcpfen zu m\u00fcssen. Irgendwann entschied ich mich dann &#8211; eher notgedrungen als \u00fcberzeugt &#8211; f\u00fcr das Paar, dass am wenigsten Minuspunkte hatte, und hastete zur Kasse. Und wie das immer so ist: Auf dem Weg zur Kasse kam ich dann doch an einem Paar Sandalen vorbei, die genau das zu sein schienen, was ich haben wollte. Notkarton abgestellt, in die neue Auswahl geschl\u00fcpft &#8211; passt und wackelt nicht &#8211; Not-Sandalen irgendwo in die Regalschluchten zur\u00fcckgeschubst und doch noch zufrieden zur Kasse geh\u00fcpft, gl\u00fccklich dar\u00fcber, doch noch gefunden zu haben, was ich suchte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn ich Schuhe kaufen gehen muss, bin ich regelm\u00e4\u00dfig ziemlich \u00fcberfordert. 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