Nikolausi 2025

Ich weiß nicht, es ist zurzeit … schwerfällig. Alles irgendwie. Kopfschmerzen machen mir das Leben ein bisschen schwer, das sowieso schon wieder schwerer ist, sieht man rein das Gewicht; oder schätzt es, denn ich war schon Wochen nicht mehr auf der Waage, ahne ich doch, dass sie mir die Wahrheit schonungslos und ungefiltert entgegenschleudern würde. Das ewige Projekt „Abnehmen“ habe ich auf Anfang 2026 verschoben, denn zurzeit fehlt mir schlicht ein wenig Energie. Die Knie schmerzen wieder mehr und ich bin schwerfälliger unterwegs.

Gestern war ich meinen neuen Führerschein beantragen. Allein das war anstrengend, noch dazu, wenn man sich selbst in Panik versetzt, ob man rechtzeitig genug losgefahren ist, um sich mit den online gemachten QR-Termin-Code auch wirklich innerhalb der vorgesehen Zeit anmelden zu können. Das hat dann mehr oder weniger auch geklappt, nachdem mir auf dem Parkplatz des Kreishauses wieder einfiel, dass ich doch schon 10 Minuten mehr Puffer eingeplant hatte.

Anschließend war ich in Brake im FAMILA einkaufen; mit mir tausend andere auch. Die Gänge waren eng und nach einer Logik angeordnet, die sich mir beim besten Willen nur zur Hälfte erschließen wollte. Der Einkauf war trotzdem teuer, aber darüber mag ich mich jetzt nicht auch noch aufregen, es ändert ja nichts daran. Essen wir eben weniger und Schokolade soll ja auch wieder etwas besonderes bleiben. (Aber unter uns: knapp 5 Euro für einen Nikolaus-Beutel, der „früher“ sicher unter 2 € zu bekommen gewesen ist!). Nee, das macht alles zurzeit so überhaupt keinen Spaß! Gar nicht!

Was Spaß macht, ist das Enkelkindchen. Jakob war gestern zu Besuch und ich durfte ihn auch zum ersten Mal halten. Er riecht so gut nach Baby, und er schläft so niedlich, dass man spontan selbst noch mal… nee, das dann doch nicht. Der kleine Kerl hatte uns ja vorletzte Woche ganz schön in Schrecken versetzt. Aber es geht ihm gut und es gibt ja Kuheiweißersatzmilchprodukte. Und so nuckelte er zufrieden an seinem Fläschchen und pupste in die Windel, alles in einem. Und als der Popo wieder trocken gelegt war, schlief er gleich wieder zufrieden ein. Das kleine Äffchen.

Derweil ist Knuffels Oma, M.’s Uroma und Jakobs Ururoma am Donnerstag 100 Jahre alt geworden. 100! Naja … ich fand es schade, dass das bei uns nur eine Rand-Bemerkung war und Knuffel sich weigerte, seine Schwester nach der Adresse von Omi zu fragen, damit wir wenigstens Blumen hinschicken könnten. Da ist nun auch ein bisschen Sturheit drin verpackt, denn jahrelang schert sich ja auch keiner darum, wie es uns so geht. Dafür kann aber Omi ja nichts! Und daher verpackt man die Bequemlichkeit und Sturheit hinter dem Vorwurf, ja nicht Interesse heucheln zu wollen. Es ist … kompliziert.
Mein Vater wäre im kommenden Jahr im Oktober 100 geworden.

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