DSGVO

Fünf Buchstaben, die ab dem 25.05.2018 ganz sicher und schon vorher für Verzweiflung, Verwirrung, Frust und dafür sorgen, dass man überlegt: Ist es nicht besser, ich mach meinen Blog einfach dicht, und geh damit allen vermutlichen Abmahn- und Bußgeld-Fallen aus dem Weg?  Weiterlesen

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Es gibt Tage

… da kann man im Prinzip nur verlieren. Und egal, wie man sich entscheidet, es wird die falsche Entscheidung sein. Hier kommt dann das Supermarktkassenschlangenbeispiel zum Zuge, das mir am Donnerstag direkt um die eh schon etwas späten Ohren geschleudert wurde.

‚Nur noch eben schnell‘ vor dem Büro die Einkäufe für abends erledigen, auch wenn nur noch 10 Minuten bis zum Büroantritt bleiben; das muss eben reichen, es ist ja Donnerstag Morgen und so viel wird schon nicht los sein. Außerdem war ich am Abend davor auch 20 Minuten wieder länger im Büro. Also: Fix in den Netto, die paar Tomaten und die Eier für das abendliche Tomatenbrot waren schnell zusammengesammelt. Es war nur eine Kasse geöffnet, an der saß der Azubi. Es dauerte etwas, wie er gemächlich die Sachen über den Scanner schob. Es dauerte ziemlich lange. Vor mir standen, im derzeit geschuldeten gebührenden Abstand, 4 Leute. Azubi scannte gemütlich vor sich hin, Opa suchte Kleingeld, alle hatten alle Zeit der Welt, nur ich nicht.

Dann ertönte die ersehnte Ansage: Kasse 2 öffnet bald! Die nach mir Wartenden stürmten an die besagte Kasse. Es stand damit 3 Abzukassierende vor mir gegen 4, die noch an der geschlossenen Kasse warteten. Ich entschied mich zu bleiben wo ich bin, denn schließlich kassierte der Azubi, wenn auch immer noch laaaaaaangsam und gemächlich. Dann öffnete Kasse 2 und die Kassiererin war flott. Während ich immer noch die gleichen 2 Leute vor mir hatte, schrumpfte dort die Anzahl der Wägen von 4 auf nur noch 2, es kamen aber schon neue hinterher. Bald stand es: meine immer noch 2 vor mir stehende Kassenkunden gegen 3 neue an Kasse 2, die aber ruckizucki abkassiert wurden.

Ich wechselte die Kassenschlange!

Nun war ich Nummer 4 bei Kasse 2, während bei lahmarschiger Azubi-Kasse die Anzahl der Wartenden auf 5 anwuchs. Ich schaute zu, wie seine Schlange langsam und meine neue Schlange schneller vorankam. Schon legte ich meine Sachen an das Kassenlaufbandende als bei der Azubikasse gegenüber noch immer die eine Kundin, hinter der ich stand, endlich dran kam. Ich könnte sie noch einholen! Ich hätte sie noch eingeholt, wenn: Mein Vor-Mir-Kunde nicht einen Flaschenbon aus dem Jahre 2019 einlösen hätte wollen, was nur unter Aufsicht des Supermarktchefs geschehen konnte. Der wiederum stapelte am entgegengesetzten Ende des Marktes irgendwelche Flaschen. An der Azubi-Kasse wurde jetzt bereits der Kunde, der nach mir angestanden hätte, abkassiert. Ich stand, und stand und wartete wieder an der falschen Kasse, und langsam hätte ich explodieren können.

Ich wurde dann auch irgendwann abkassiert und war 20 Minuten zu spät im Büro, gefrustet wie Hölle. Und so setzte sich dann auch dieser Tag fort: Nichts funktionierte, wie geplant oder erhofft, Akten gingen auf Tauchstation, ständig klingelte jemand mit total eiligen Angelegenheiten und war persönlich beleidigt, dass Chef im Urlaub ist und erste Termine erst wieder im Juli frei sein würden. Das beA ließ mich erst nicht rein oder öffnete dann die Schreiben nicht.
So kämpfte ich mich durch den Tag und hatte dann noch 15 Minuten bis zum Feierabend. Da könnte ich ja noch ‚eben fix‘ die paar Kontoauszüge buchen. Bei der ersten Durchsicht war da nichts ungewöhnliches dabei, das sollte in 15 Minuten locker zu schaffen sein. Also habe ich Kontoauszüge gebucht. Bei der letzten Buchung dann aber, 17:55 Uhr, fand ich kein Aktenzeichen, suchte erst das, dann die Akte, es war die falsche, also die richtige Akte herausfinden, Kostenrechnungen addieren, ob das mit der überwiesenen Summe hinkommt, stimmte natürlich nicht, Betrag musste gesplittet werden; also noch eine Akte suchen, umbuchen, zusammenfassen, Forderungskonto aktualisieren …. dann war es 18:22 Uhr.
Es war definitiv und gar nicht mehr überraschend wieder die falsche Entscheidung gewesen, diese letzte Buchung 2 Minuten vor Feierabend anzufangen.

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Wie mir das angekündigte beA Versagen den Freitagnachmittag rettete

Chef ist seit Tagen, ach was sage ich, seit Wochen urlaubsreif, und man merkt es an seinen Diktaten, die sich, je näher sein Juni-Urlaub rückte, immer mehr verschachtelten und verzweigten und irgendwann gar nicht mehr erst versuchten, jemals zu irgendeinem Sinn oder zumindest zu einem vernünftigen Punkt am Ende des Satzes zu kommen. So, Chef ist jedenfalls urlaubsreif … und wir gleich mit, denn wir kämpfen gegen seine Phobie an, die da zu sein scheint, dass, wenn nicht wenigstens 3 Aktenberge liegen, die noch auf das Geschrieben werden warten, er der irrigen Annahme ist, er bezahlt seine Mitarbeiterin für’s Kaffee trinken.

Gestern hatte er seinen letzten Arbeitstag vor Urlaubsantritt. Freitag ist auch der Bürotag, wo ich alleine gegen Aktenberge kämpfe, und Chef war an diesem letzten chef’schen Friday auf Großeinsatzkampftag für das Flüchtlingsrecht irgendwo weit weg. Also konnte ich in relativer Ungestörtheit die Aktenberge reduzieren und tippte wie eine Blöde aber vergnügt, auch gegen das neuerliche WORD korrupte Autokorrekturprogramm an, das wohl bei einem letzten Update was an die Waffel bekommen haben muss und mir ungefragt und vor allem ungewollt ständig völlig sinnlose Tippfehler, die gar keine waren, noch verschlimmert. Aus dem 4 Mal richtig getippten Wort Ihnen machte es zum Beispiel ständig Ichnen, weil in der Korrektur so sinnlose Eintragungen plötzlich auftauchen, wie ‚Mache aus ih auf jeden Fall und immer ich, egal, was der Mensch mit der Tastatur eigentlich tippen will!‘ Und Ihnen (also dann Ichnen) kommt in unseren Schreiben quasi überall vor!

Ich kämpfte also vor mich hin, um so viele Schreiben wie möglich noch fertig zu haben, obwohl Chef angekündigt hatte, dass wir uns wohl nicht mehr sehen würden, wenn er dann nach dem Gerichtstermin wieder im Büro landen würde – da hätte ich schon Wochenende. Aber es kam anders, und er kam vor 13 Uhr zurück, unterschrieb im Blindflug alles, was ich ihn unter die Nase hielt und meinte noch, „Das ist ja gut, dann geht das ja auch noch alles raus heute, vor allem die beAs. Ich bin dann mal weg! Sie haben jetzt 14 Tage Ruhe vor mir! Tschüss ….“. Sprach’s, winkte und war aus dem Büro wieder weg.

Nun muss man wissen, dass wir mittlerweile auch bürotechnisch im 21. Jahrhundert angekommen sind und daher 80 % der Schreiben per eMail rausgehen, die Anschreiben an das Gericht per beA (das ist nur ein etwas umständlicheres weil ewig gesichertes Email-Postfach für Justizbehörden und Anwälte, die Abkürzung beA steht für besonderes elektronisches Anwalts(postfach)). Nun geht das in der Regel mit dem Einscannen und Vermailen der Schreiben ziemlich rasch – nur nicht beim beA, denn da muss man ständig die 6stellige PIN eingeben, neue Fenster öffnen, alles 4fach kontrollieren und das dauert eben, das ist nicht das schnellste Postfach auf Erden. Und damit fing ich am Freitag 5 Minuten vor 1 erst an … bei 8 beA-Schreiben wäre ich also mindestens noch eine halbe Stunde nach meinem Freitagnachmittagfeierabend am Rumfummeln gewesen; und hatte darauf eigentlich keine Lust. Ich wollte zum KINDLE.

ABER: gerade wollte ich mich aufregen, dass mich das beA natürlich genau dann, wenn es schnell gehen sollte, überhaupt erst gar nicht rein ließ ins Programm, da erinnerte ich mich: Irgendwas sollte am 12.06.2020 ab 12 Uhr am beA umgestellt werden. Da war doch was! Und richtig, da gab es vorgestern die Email, dass es nicht erreichbar sein würde. Ha! Fix das Baustellenschild des beA’s für Chef noch ausgedruckt, hingelegt, das Büro abgeschlossen und das Weite gesucht. Feierabend! Die Woche war lang genug. Die nächsten beiden cheflosen werden zwar arbeitsreich, aber sehr viel entspannter ablaufen. Aber jetzt habe ich Wochenende, und die haben sogar Gewitter versprochen.

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Was mich durchhalten lässt:

AU stories
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Was soll ich schon bloggen?

Das Jahr rast, die Hälfte von 2020 ist schon fast rum, nur dass das Jahr bisher einfach nur größtenteils Mist war (aber wem erzähle ich da was Neues?).
Die Ereignisse werden immer abstruser und erschreckender, hier und in der Welt, und ich mag einfach nicht mehr! Nichts mehr hören und lesen von dem Trumpel und von dummen Leuten, die denken, Corona ist ein Verschwörungsmärchen. Ich hab es einfach satt! Ich kann mich auf nichts freuen! Da ist einfach nichts! Keine Urlaubsziele! Keine CONs, keine Konzerte, Shows, Kinofilme … nichts! Nur Büro und Bett und Bett und Büro. Dazwischen Einkaufen mit dem MNS.
Okay, doch, da gibt es zumindest noch ein bisschen #QueerAsFolk-AU-FanFic, die mich jetzt mehr denn je über Wasser hält und die mein Rückzugsuniversum sind. Ohne die wäre das für mich tatsächlich nur sehr viel schwerer alles zu ertragen.

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Langes A-Wochenende voraus

… und das A steht für Arbeit, oder Arschloch, oder Akten … ich kann mir wohl was aussuchen, es trifft alles zu. Denn wir haben so viel zu tun im Büro, dass ich heute schon am Freitag 3 Stunden dran gehängt habe und morgen, am Samstag, wohl noch mal ein paar Stunden Akten schubsen sollte, um dann in der kommenden Woche so halbwegs auf dem Laufenden zu sein. Es ist ja schon megapeinlich, wenn man Mandanten anschreibt, dass man vor 15 Tagen das und jenes Schreiben erhalten hat und dass die Frist dann zur Stellungnahme morgen ablaufen wird – wenn sie nicht schon vorbei ist. Also mir ist das peinlich!

Chef versteht noch nicht so ganz, dass sich gerade die Tagesaufgaben ziemlich verkehrt haben: Die Vollzeitkraft, die früher (also zu Zeiten, als ich noch Halbzeitaktenschubserin war) zu 80 % nur Bänder tippen konnte, weil ihr der Rest von eben der Halbzeitkraft auch abgenommen wurde (sprich mir), ist nun nur noch ca. 40 bis 50 % mit Tippen beschäftigt. Der überwiegende Teil geht drauf für Aktensuche, Telefongespräche, beA’s und Emails abrufen, Schreiben einscannen und versenden, wieder abheften, immer noch Akten suchen, zwischendurch noch Buchhaltung und eilige Bänder erledigen, die den geplanten Ablauf durcheinander bringen, Besprechungsraum nach jedem Termin desinfizieren und zur Abwechslung immer noch Akten suchen …

Und ich hatte 14 Tage Urlaub! Kein Wunder, dass wir diese erste Arbeitswoche wie gegen Windmühlen ankämpften. Und ich bin nicht alleine mit meiner Besessenheit, das Chaos halbwegs wieder einzudämmen: Kollegin hockte heute bereits um 4 Uhr im Büro und wird morgen am Sonnabend auch eben noch herkommen. Gemeinsam rocken wir das. Immerhin hatte Chef ein Einsehen und wird die Zusatzstunden diesmal bezahlen.

Jetzt habe ich erst mal Feierabend, koche mir gleich ein zauberhaftes Tomatenbrot, genieße eine entspannende Dusche und verkrümel mich dann mit dem KINDLE ins Bett. Haushalt und Einkauf erledige ich dann morgen – vor und nach der Sonderschicht im Büro.

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Die Erhabenheit eines funktionierenden Spülkastens

oder wie schnell man in Schablonen gerät. Aber eigentlich ist es einfach so, dass mir gerade langweilig ist. Deswegen kommt selbst ein Blogeintrag über den nach 8 Jahren Undicht-Seins ausgetauschten Spülkasten gerade gelegen.

Der Spülkasten ist also seit dem legendären Vancouver-Trip-Jahr kaputt, genauer das Dingens, das den Wasserzufluss beendet, wenn der Kasten voll ist, funktionierte nicht mehr. Und damit nicht Niagarafall-artig Wasser sinnlos direkt ins Klo plätschert, drehten wir eben seitdem immer direkt am Ventil auf und nach dem Spülen zu. Das bedeutete, dass man auch immer so lange sitzen musste, bis genügend Wasser zum Spülen im Kasten nachgelaufen war, wenn der Vorgänger nicht geduldig genug war, das Nachfüllen abzuwarten, um danach erst zuzudrehen. Wann immer ich also auf dem heimischen WC hockte, folgte automatisch der verrenkte Griff nach hinten, um das Ventil aufzudrehen, was nach Jahren de facto in meine Gene mit hineinprogrammiert worden ist.

Bis das Ventil – nie dazu auserkoren, jahrelang täglich hin- und hergedreht zu werden – schlicht sich überdrehte und zum Schluss ganz aufgab. Natürlich am Feiertag (Himmelfahrt), natürlich nachts um 22 Uhr, natürlich in der Stellung „Wasser Marsch“; was nicht nur laut ist, sondern auch eine Verschwendung sondergleichen!

Also musste Knuffel 3 Stockwerke + 1 Kellergeschoss runter , das Wasser abdrehen.

Die Nacht war schrecklich; ich hatte das Gefühl, alle 20 Minuten auf Toilette zu müssen, aber nicht zu dürfen, was das Bedürfnis nur noch vergrößerte. Ich war unruhig, schlief wenn überhaupt nur minutenweise; bescheuerter Weise auch von der Angst getrieben, dass Knuffel den falschen Wasserhahn des nächtens eventuell abgedreht haben könnte, und uns am Morgen ein wütender Nachbarmob mit Forken und Gießkannen aus dem Bett brüllen würde.
Oder wie wir das in den kommenden Tagen praktizieren sollen, wenn warum auch immer keine Reparatur innerhalb der nächsten Stunden möglich sein würde! Vor jedem Klogang 4 Etagen in den Keller und wieder zurück? Ich schaff es ja manchmal gerade so die paar Meter von Schlafzimmer ins Bad! Kein Geschirrspüler, keine Waschmaschine; und selbst das Zähneputzen würden strategisches Vordenken erfordern.
Man merkt erst, was man für Annehmlichkeiten hat, wenn man sie nicht mehr hat.

Morgens dann den Wohnungshauptwasserhahn eben fix wieder öffnen –> Knuffel musste wieder alle 6 Treppenstiegen runter, während ich alle verfügbaren Behältnisse und insbesondere die Kaffeemaschine mit dem kostbaren Nass bestückte, bevor Knuffel am Wasserhahn harrend den Befehl zum erneuten Abdrehen bekam.

Und dann hieß es Warten auf dem den Klempner!

Der kam dann auch überraschend nach einer Stunde, hatte sogar ein neues Ventil und einen neuen Schwimmer (so heißt korrekter Weise das Ding von vorhin) dabei, aber das Wasser lief nach Austausch immer noch minimal durch. Ich hätte damit leben können; ich würde eben wie vorher auch am neuen Ventil wieder Wasser auf- und zudrehen. Aber offenbar war das nun eine Frage der Klempner-Ehre! Es kann nur einen geben – und das ist ein tadellos funktionierender Spülkasten! Den er dann auch noch neu holte und anmontierte.

Und nun muss ich mich bei den täglichen Klogängen nicht mehr verrenken, und bin noch immer fasziniert, dass die Wasserzufuhr von ganz alleine stoppt. (Ja, ich bleibe immer noch stehen und warte, um wirklich sicher sein zu können, dass das Wasser wirklich nicht ungewollt ins WC-Becken abfließt.)

Übrigens: Seit Tagen klappert die Waschmaschine. Es klingt, als wenn sie sich nach und nach selbst in ihre Einzelteile zerlegen würde. Ich sag‘ ja nur.

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Urlaubsupdate

So, nach 2 Tagen (okay, es waren eigentlich 5) ohne Dusche und ohne Bürste, nur im Schlaf-T-Shirt und ohne Socken, Binge-watching von 4 Pastewka-Staffeln, musste ich diesem Lotterleben einen Riegel vorschieben und wieder in normale Fahrwasser einsteuern. Also war ich heute eine Stunde vor dem üblichen Büroweckerklingeln wach und auf, war Duschen, Schminken und hab sogar was an, die Haare sind geföhnt und das Papier zur Deponie gebracht. Der Wochenendeinkauf ist erledigt und die Küche halbwegs wieder aufgeräumt.
Und nun?

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Obama’s Commencement Speech

… weil sie so wahr und warm und richtig ist:

https://www.nytimes.com/2020/05/16/us/obama-graduation-speech-transcript.html

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Free ESC

… und kein Raab, obwohl ich genau das erwartet und gehofft hatte. Dafür habe ich (wie immer im Mai) die Gelegenheit gehabt, ausführlich mich selbst zu baden, bei Bazillchen (weil Rom geht ja nicht). Danach gab es den angekündigten Ersatz-European Song Contest mit etwas Sekt und Pizza und Twitter; alles in allem ein relaxeder Abend – bis eben jene Enttäuschung, dass Raab eben nicht wie erwartet und gehofft aus seiner Versenkung krabbelte.

Damit ist heute Sonntag und die Hälfte meiner 2 Urlaubswochen herum. Die Kopfschmerzen halten sich in Grenzen, das KINDLE ist noch gut gefüttert, das WW-Programm auf Pause gesetzt und startet nach dem Urlaub erst wieder richtig durch und ansonsten versuche ich, den Herrn Gemahl nicht mit so schnöden Dingen zu reizen, wie den Geschirrspüler auszuräumen, wenn er doch gerade seine Serien schaut! Wie kann ich es auch wagen, dabei mit dem Geschirr zu klappern!

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Da ist er nun

… der erste richtige Urlaubsmontag; an dem ich normalerweise den Koffer packen und noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen würde für Rom. Aber dieses Jahr ist ja alles ein kleines bisschen anders, wie wir alle wissen. Ich habe es trotzdem genossen, nach dem Weckerklingeln – weil ich vergessen habe, den Alarm auf Urlaub zu setzen! – wieder ins Bett zum KINDLE kriechen zu können.
Und nun hocke ich auf dem heimischen Sofa, habe Kaffee und mein Müsli, gucke das verlängerte Morgenmagazin auf dem ZDF und habe gerade versucht, mir den Klinkenstöpsel der Kopfhörer statt in den PC in die Ohren zu stopfen; was belegen dürfte, dass die Situation gerade eben alles andere als normal ist.
Aber immerhin habe ich für Mittwoch ein Date gerade klar gemacht. 🙂

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Testversuch

PDF-Test

Wenn das hier klappt, dann weiß der Leser auch, was ich an meinen bevorstehenden Urlaubstagen vorhabe.

Es scheint zu funktionieren, auch der Versuch, mit einem anderen PDF-Embetter den download sicherzustellen. Na dann … kann der (Arbeits-)Urlaub ja kommen 😊 [und ja, mir macht das auch Spaß, das so auszutüfteln, dass es am Ende so funktioniert, wie ich es haben will!]

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B

a

l

d

… hab ich frei. Zwei Wochen dann kein Büro; aber ja auch keine Convention in Rom, wie ursprünglich geplant, nicht mal ein paar Tage einfach so Jo in E. oder sonstwo. Schlicht: Bett und Balkon; aber wenigstens Ausschlafen und Lesen, viel Lesen … Ich bin reif!

Publiziert am von werkarniggel | Schreib einen Kommentar

Wieder eine Woche

Es reihen sich die Blogeinträge, die alle damit beginnen, dass wieder eine Woche rum ist, in der nichts außerhalb C. passiert —- und mit C. auch nicht wirklich mehr.

Ich habe Masken bestellt, denn wir ahnen wohl alle, dass die nun zum Alltagsbild gehören werden. Und man will ja nicht irgendeinen Lappen vor Mund und Nase hängen haben wollen.

Wir haben einen Balkongrill bestellt plus dazugehörigen Tisch. Der Tisch ist schon da, das Steak zum Grillen auch; nur der Grill fehlt noch, soll aber heute im Laufe des Tages klingeln.

Das WLan ist hier im Arsch. Zumindest teilweise. Seit Tagen geht die SONOS nicht mehr, und auch das KINDLE-Synchronisieren klappt nicht mehr. Da sitze ich also und bastel in stundenlanger Calibre-Arbeit einmal 31 Kapitel und dann noch mal 41 Kapitel der neu entdeckten Duke of Tremont -Saga zusammen, schubse sie wie gewohnt auf’s geliebte eBook-Reader-Gerät, und als ich heute dann mit dem zweiten Teil eben jener besagten Duke-Story anfangen wollte, war die nicht auf dem KINDLE! ICH HATTE DIE ABER GANZ BESTIMMT …
Hab dann alle 41 Kapitel noch mal sortiert, zusammengeklebt, einen hübschen Rahmen drum und ins Mobi-Format ge-calibret und es OHNE WLan aufs KINDLE geschubst! Ha!

Und nun KÖNNTE ich den 2. Teil beginnen (nachdem der erste Teil in sich ja eigentlich abgeschlossen war und ich den 2. Teil der Saga eher rein zufällig auf der Suche nach einer völligen anderen story gefunden habe), wenn da nicht diese kleine fiese nagende Stimme in meinem Kopf krakeelen würde: Aber wenn du sie jetzt anfängst, dann ist sie auch ganz schnell wieder zu Ende und dann hast du sie gelesen und dann ist da das Loch und es wird nie mehr so sein, wie beim ersten Mal Lesen, wenn sie noch unschuldig und du unwissend bist ….

Ja, ich hab so einen leichten Koller wegen C. Nicht, dass sich bisher viel bei mir geändert hätte. Es ist eher so, dass das Wissen, dass man nicht mal eben irgendwo hin für ein paar Tage fahren DARF mich verrückt macht. Kein Essen gehen, kein Kino, keine Konzerte, kein Rudelsingen … auf was freut man sich dann noch in diesem verblödeten Jahr 2020? Keine CON, kein ROM, kein Sommerurlaub und die Frage: wo fahren wir denn mal für ein paar Tage hin? Vielleicht tatsächlich auch kein Bülent und wenn alles Scheiße läuft auch kein Torsten Sträter Ende November, für den wir Karten bereits letztes Jahr im Oktober gekauft haben …
Man, also ich habe dann ja wirklich nur noch das KINDLE. Wenigstens das. Und es könnte mir fast genug sein, wenn ich die Wahl hätte, KINDLE oder Kino … aber die Wahl hat man ja nicht.

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Nix wirklich Neues

Immer noch C. Immer noch kein Uhu. Immer noch werde ich von Chef quasi 16:58 Uhr darauf aufmerksam gemacht, dass jetzt Feierabend wäre – 1 Stunde vor dem eigentlich vertraglich vereinbarten. Seit 3 Wochen geht das Spiel jetzt schon; irgendwie hat er das mit der Kurzarbeit völlig anders interpretiert. Und es ist ja nicht so, dass nichts zu tun wäre. Ich habe genug zu tun; aber wenn Chef nicht aufpasst, gewöhne ich mich daran, kurz nach Fünf bereits zu Hause zu sein.

Ansonsten gibt’s immer noch nichts Neues. Außer: Dass man auch nur das Wort: Spinne! ausrufen muss, um mich sofort hektisch um mich schlagend und mir die Klamotten vom Leib reisend ans andere Ende vom Büro hüpfen zu lassen, ohne besagte Spinne überhaupt gesehen zu haben. Die Panik war aber echt.

Tja, was sonst noch? Erdbeerbowle/-prossecco, Twitter mit #Tatort am Sonntag und heute #WWM, ganz viel KINDLE und neue und geliebte alte stories, Schokolade (das erklärt das Nicht-Landen des Uhus) und neuerdings wieder Klassik Radio Movie. Vielleicht konnte ich meine non-tix für die JIB und JIBland verkloppen, auch wenn ich sie nur für einen Bruchteil des Preises abgebe. Mal sehen, ob es dabei bleibt.

Ich sagte ja, nichts Neues. Nur und trotzdem und vor allem nach einem Montag urlaubsreif, wenn man nur irgendwo hin könnte.

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Das Toner-Fiasko der totalen Verwirrung

Seit Tagen jammert der Drucker bei uns im Büro herum, dass er nur noch wenig Toner habe. „Ja, ja, ja! Ich mach ja gleich! Nachher!“, murmelte ich ihm immer zu und bat um Geduld, und meistens hält er dann auch noch eine Weile länger durch. Heute wollte ich dann den Toner endlich wechseln; sollte ja kein Problem sein. Nach dem Büroumzug Anfang des Jahres hatte ich eigenständig die 3 noch vollen Tonerkartons neu platziert. Ich holte mir also einen Karton, öffnete den quakenden Drucker … und stellte entsetzt fest: Das passt da nie im Leben hinein! Das muss der falsche Toner sein!
Seit dem Umzug haben wir im Büro auch nur noch 2 Geräte, beide von Kyocera, die überhaupt noch nach Toner verlangen ab und an. Beide unterscheiden sich nur minimal in einer Nummer.

Da stand ich nun also, den einen vollen Toner in der Hand, vor dem geöffneten quengelnden Drucker und war einem Weinkrampf nahe. Wo sollte ich jetzt Toner herbekommen? Also den örtlichen Dealer angerufen. Der hatte natürlich keinen da, müsste erst bestellt werden, könnte so 3 oder 4 Tage, jedenfalls bis nach Ostern dauern. Oh Nein! Ich brauch Toner! Aber nutzt ja nichts, also bestellt, und zur Sicherheit die Kyocera-Nummern durchgegeben.
„Das wären dann jeweils die Toner mit den Nummern TK-1160!“, versicherte mir der Telefondienst habende Azubi.
„Nein!“, brüllte ich noch entsetzter ins Telefon, „Das sind die falschen! Davon habe ich ja 3, die passen nicht rein!“
„Echt jetzt? Sie sind dann aber die erste, bei der die nicht passen!“, erwiderte der.

Ich glotzte auf den Toner, ich starrte auf das Innenleben des Druckers. Das konnte nicht passen! Mittlerweile hatte aber auch Chef von dem Fiasko Wind bekommen, hielt sich aber zurück.
„Ich melde mich gleich bei Ihnen!“, versprach ich dem Tonerwachtmann. Ich musste der Sache auf den Grund gehen erst, ohne in der einen Hand den Toner und in der anderen den Telefonhörer zu halten.
„Soll ich denn jetzt den Toner bestellen?“, fragte der und ich schwöre, der hat die Augen verdreht!
„Ich melde mich gleich!“, versprach ich nochmals, legte auf und schickte Chef weg …

Und dann betrachtete ich in Ruhe das Tonerdingens und die Kartusche, stellte fest, dass ich das ganze Gestell aus dem Drucker gefummelt hatte, aber eigentlich nur der mittlere Teil ausgetauscht werden muss – und das passte natürlich! Also: Toner seufzend und ohne Probleme gewechselt und wieder beim Tonernotdienst angerufen:
„Das Gespräch von vor 5 Minuten streichen Sie bitte aus der Matrix, das hat nie stattgefunden!“
„Also passt der Toner?“
„Ja, passt, und ich hab jetzt also noch für beide Geräte jeweils eine volle Kartusche. Erzählen Sie bitte niemanden von dem Tonerblackout, den ich gerade hatte.“
„Ihr Geheimnis ist sicher!“ (naja … es dürfte trotzdem für Erheiterung gesorgt haben).

Chef … mit genervten Blick vorwurfsvoll zu mir: „Was war das denn eben für ein unnötiges Drama?“
„Fragen Sie nicht, sagen Sie nichts!“

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