DSGVO

Fünf Buchstaben, die ab dem 25.05.2018 ganz sicher und schon vorher für Verzweiflung, Verwirrung, Frust und dafür sorgen, dass man überlegt: Ist es nicht besser, ich mach meinen Blog einfach dicht, und geh damit allen vermutlichen Abmahn- und Bußgeld-Fallen aus dem Weg?  Weiterlesen

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Dann war da noch der Freitags-Verrat

… über den ich erst jetzt berichten mag, denn wie so oft an den letzten Wochenenden war ich vor allem damit beschäftigt, mich auszuruhen und den Montag nicht so schnell kommen zu lassen, aber das tut er doch immer. 

Aber was war passiert am Freitag, dass mir das immer noch sauer aufstößt? Freitags habe ich normal 13 Uhr Feierabend. An den Freitagen, an denen wir Gitarrenunterricht haben, muss ich auch pünktlich weg, weil die Zeit läuft und wir genau 35 Minuten ohne Stau brauchen, um zum Unterrichtsort zu kommen. An diesem Freitag hatten wir jedoch keinen Unterricht, und da Chef auf einem auswärtigen Gerichtstermin für das Recht unserer Mandanten kämpfte und zwischendurch anrief, dass er es wohl nicht mehr vor 13 Uhr zurück ins Büro schaffen würde, sah es so aus, als wenn ich tatsächlich pünktlichst aus dem Büro ins Wochenende kommen würde. Dachte ich. Wir hauten rein, tippten und tippten und füllten die Unterschriftenmappen mit Schreiben, die dann eben erst am Montag raus gehen würden, wenn Chef seine Unterschrift draufgekritzelt haben wird. Wenn … 

Tja, wenn er nicht 15 Minuten vor 13 Uhr doch ins Büro stürmte, triumphierend, im Eilschritt die gefüllten Mappen unterschrieb, mir noch zuflötete, ich bräuchte nur noch die Emails versenden … Schönes Wochenende … weg war er. 12.50 Uhr fing ich an, die Schreiben einzuscannen, natürlich stürzte das Scann-Programm erst mal 3 mal ab, weil sich Scanner und RenoStar nicht mögen, und sobald RenoStar auf den Server zugreift, verweigert der Scanner jegliche Mitarbeit. Das Spiel hatte ich dann wie gesagt 3 Mal. Jedes Mal den Scanner wieder abstöpseln, RenoStar schließen, das Programm überzeugen, nicht nach der Problem-Lösung zu suchen, die es ja doch nicht finden würde. 12:57 Uhr hatte ich dann alle Schreiben eingescannt und die restlichen paar in Umschläge gepackt (wenn ich eh schon zu spät bin …), während die Kollegin dankbarer Weise wenigstens schon die Faxe weggescheucht hatte.
12.58 Uhr fing ich dann an, Emailse zu versenden, eine nach der anderen, 22 Stück, für jedes brauchte ich ca. 40 Sekunden, bevor ich den PDF-Anhang entsprechend benannt und gespeichert habe, die Emailadressen überprüft habe, auf Senden klicken … es dauert halt doch eben seine Zeit, und jedes Mal das stille Gebet, dass der Server nicht abkackt oder das Internet mal wieder ausfällt …. Ganz zu schweigen von der ständig schwebenden Gefahr, in der Eile die falsche PDF an eine völlig falsche Email dranzubaumeln … 

13:15 Uhr hatte ich dann auch alle Emailse versendet, Chef und Kollegin waren da schon längst weg. 13:20 Uhr hab ich dann auch AB angeschaltet, das Büro abgeschlossen und war auf dem Weg ins Wochenende … stinksauer … Und das bin ich immer noch! Kollegin meinte zwar, ich hätte die Emails ab 13 Uhr einfach liegen lassen sollen, aber das hab ich mir dann auch nicht getraut, schließlich war es eine direkte Anordnung: Schicken Sie die Emails noch raus! Dem konnte/kann ich mich nicht recht widersetzen; aber ich überlege, was gewesen wäre, wenn ich an dem Tag doch Gitarrenunterricht gehabt hätte? Vermutlich wäre ich dann nach dem Gitarrenunterricht zurück ins Büro gefahren … und wäre noch grummeliger gewesen!
An den anderen Bürotagen kriegt Chef sonst jedes Mal 5 Minuten nach 18 Uhr, wenn ich immer noch da bin, einen halben Tobsuchtsanfall, wieso ich noch da wäre, meine Vorgängervollzeitkolleginnen hätten ihre Arbeit immer so eingetacktet, dass sie sofort 18 Uhr aus dem Büro konnten; er würde dann schließlich seine Ruhe haben wollen und Überstunden werden sowieso nicht angerechnet oder gar bezahlt!

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The Spear

… und die Hoffnung, weil am Ende ist MICHAEL/DEAN wieder da, und mit einem Fingerschnipps die Winterpause. 

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Unhuman Nature

Man sollte meinen, es gäbe keinen Platz mehr bei mir für die einstige absolute Lieblingsserie. Und ich gebe zu, ich tu mich schwer damit seit der 12. Staffel. Meine Hoffnung lag ja auf den storybogen der 14.: MICHAEL DEAN, aber der wurde ja scheinbar nach nur 1,5  Episoden eingezogen. Scheinbar. 

Nun ist JACK, unser foster son und Nephelim und derzeit ohne grace schwer krank, und seine 3 Väter ziehen los, um irgendwas zu tun, damit es ihm besser geht und er wieder gesund wird. Wobei DEAN als Vater einfach umwerfend ist! Mitten drin dann die Weisheit, dass es nicht die Orte sind, die man in seinem Leben gesehen haben muss (wie Hawaii, Tahiti oder das Taj Mahal), sondern dass es die Zeit ist, die man mit den Menschen verbringt, die einem am wichtigsten sind … und so geht JACK mit DEAN erst Baby fahren und dann angeln. 

Derweil geht diese sinnlose Story um NICK weiter, der den Mörder seiner Family sucht. Wer braucht diese story bitte? Ich nicht. Dabei ist zumindest mir klar, dass NICK nicht (nur) das Opfer ist, als das er sich darstellt… und nicht erst, seit er seit 2 Folgen loszog, um so ziemlich alle Beteiligten von damals ein bisschen zu foltern und dann zu killen.
Meine Theorie ist, dass NICK schon immer schizophren war, ABRAXAS ist seine mörderische Seite, von der LUCI natürlich wusste, als er NICK besetzte, damals, in der 5. Staffel; als die Geschichte um LUCI noch ins supernatural-epic-story-Bild passte. Am Ende betet NICK jedenfalls verzweifelt zu seiner finsteren Seite … und weckt damit wohl LUCI aus dem NICHTS wieder auf! Arrrrr! Hatte ich erwähnt, dass ich diesen storybogen so gar nicht brauche? Das ist so …. hervorgeholt und unnötig!

Dabei passieren im Bunker gerade ganz andere Dinge (zum Glück scheint er jetzt nicht mehr so übervölkert zu sein, und SAM hat aufgehört, die Küche zu schrubben, Pflaster zu kleben und Nachhilfe zu Netflix zu geben). Jedesmal (exakt bisher 2 Mal), wenn es um die eventuelle Heilung des NEPHELIM geht, bekommt DEAN Hör-/Sehstörungen. Das muss ja was zu bedeuten haben!
Meine Theorie: MICHAEL zieht noch immer die Fäden inside of DEAN, er ist nicht einfach so verschwunden. JACK als geheilter powervoller NEPHI könnte dem AsylMICHAEL gefährlich werden und ihn überhaupt enttarnen, deswegen funktioniert am Ende doch nicht der Heilungsversuch mit dem Gabriel-Grace, das CAS von dem russischen Healer-Paten „für einen späteren Gefallen von den Winchestern“ besorgt hat. 

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Land in Sicht!

Es ist eine Akteninsel!

Premiere! Zum ersten Mal habe ich rein gar nichts mehr zu tun im Anwaltsbüro! Der gesamte Aktenstau der letzten Wochen ist aufgearbeitet, die Buchhaltung ist up to date, sogar die Schlammakten, die noch immer herumdümpelten, habe ich endlich durchgesehen und fertig gemacht. Ich müsste noch Akten ablegen (das scheitert aber daran, dass die Ablagekartons noch nicht nachgeliefert wurden) und ich könnte noch das Archiv aufräumen – das scheitert allerdings daran, dass das Archiv weiiiiiit weg ist und ich alleine im Büro bin. Blöderweise habe ich aber auch an  diesem denkwürdigen Tag nicht mein KINDLE bei mir, das liegt brav und warm im Bett und wartet auf mich.

Und dann wollte ich einfach mal wieder so in der alten Firma in OL anrufen und dort nach dem Stand der Dinge fragen, wie sie denn so laufen, so ohne mich; da werde ich mit den Worten abgewimmelt: Gerade gaaaaanz unpassend! Oha … was iss’n da wieder los? Das klingt nach mittelschwerer Katastrophe und Jahresendzeitstresschaosapokalypse. Hatte ich erwähnt, dass heute der erste Tag ist, an dem ich mit allen übertragenen Aufgaben durch bin? Habe sogar uralte Schubladen entrümpelt und entmistet. Meine Güte, was da so alles ans Licht kommt!

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…it is this certain time at the year again, where I don’t want to leave my comfy sofa and my Kindle, just staring into the flames and sinking in that calm.

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Noch ein Wochenrückblick

Das wird wohl langsam die Norm, dass ich – wenn überhaupt – freitags oder wie heute erst am Sonnabendmorgen die vergangene Woche blogtechnisch Revue passieren lassen kann. Was hiermit erfolgt, denn ich habe Kaffee. Es wird nur am Anfang nicht wirklich Neues zu berichten geben, quasi einfach nur das ‚Wie läuft’s jetzt im Büro?‘-Update. 

Es läuft, und zwar gut. Richtig gut. Wir haben aufgeholt beim Aktenchaos, und am Donnerstag lagen nur noch zwei Diktatstapel und ich hatte die Buchhaltung auf dem Laufenden. Langsam entwickeln sich neue Routinen und ich schaffe es öfters, wirklich pünktlich zum Feierabend auch mit den geplanten Aufgaben fertig zu sein.
Ich war kaputt am Abend, aber seltsam happy, wie nach einem wirklich wirklich anstrengenden Arbeitstag, von dem man aber wusste, dass man einiges geschafft hatte und eigentlich stolz auf sich sein konnte, wenn Chef schon kein Wort sagt. 

Das/die sagte er dann aber am Freitag, und zwar (mal wieder) die falschen: Da liegt ja schon wieder alles voll? Schreiben Sie eigentlich auch mal was?
Und was war passiert?

3 lange Schriftsätze, die ich nur als Entwurf vorlegte, eine Gläubigerliste mit 46 Gläubigern, die überprüft und für den anstehenden Serienbrief vorbereitet werden musste, 2 neue Akten anlegen, 1 PKH-Formular überprüfen und in der Telekom-Warteschleife fluchend darauf warten, dass man etwas menschliches erwischt. Das alles nahm Zeit in Anspruch und endete nicht sofort in einer Unterschriftenmappe … während Chef diktierte und diktierte und noch mehr diktierte, bis es eben so aussah, als wenn ich gar nichts getan hätte. Nicht alles, was man in dem Büro tut, ist sofort sichtbar, Chef! 

Aber ich hab mir selbst Mut zugesprochen, diesen Spruch von Chef nicht zu ernst zu nehmen, da ich doch weiß, dass ich bestimmt nicht faul meine Zeit im Büro absitze. Und ich bin pünktlich in den Freitagsmittag-Feierabend geflüchtet, noch herum liegende Diktierstapel hin oder her. 

Und zu Hause, nach der obligatorischen 14-tägigen Freitags-Ente und einem kleinen Nickerchen las ich dann einen Tweet über eine Netflix-Serie, #HauntingOfTheHillHouse …. war neugierig, suchte, fand, machte es mir bequem … und gruselte mich derart, dass sogar der Kater mich ermahnend beißen musste. Ich guckte bis einschließlich 7. Folge, teilweise vorsichtshalber ohne Ton, und schrie trotzdem herum. Dann war es kurz vor 1 Uhr und ich traute mich nicht ins Bett. Ich ging trotzdem, und fand in allen Geräuschen (die es vorher hier gar nicht gab) und in allen Schatten (die definitiv auch vorher nicht so schattig waren) Geister! Es dauerte, bis ich einschlief, und ich musste vorsichtshalber das Radio anlassen. Der Kater, die feige Socke, wollte gar nicht mit in die Schlafstube (ich hatte ihn wohl zuvor zu sehr geschüttelt in einigen panischen terroristischen Schreckminuten). 

Und nun ist Sonnabend, ich sitze noch ein wenig benommen von der Nacht aber immerhin schon mit Kaffee vor dem Laptop und lamentiere mit mir selbst, ob ich jetzt weiter gucken soll, weil tagsüber kann es ja so schlimm nicht sein. Oder mach ich doch lieber Haushaltputzing und bring den Einkauf hinter mich, bevor ich weiter gucke? Und sollte heute nicht auch die neue Folge #supernatural auf iTunes mal ankommen? Die müsste ich ja auch noch gucken, dabei ist SPN bei weitem nicht mehr (und war es nie) dermaßen gruselig, wie HOTHH. 

Ich hab mich dafür entschieden, erst mal ordentlich zu frühstücken. Die Waschmaschine läuft bereits. Nach dem Frühstück werde ich mich um den Haushalt kümmern und die Betten abziehen (die sind dran) und ich werde das Knuffel zum Einkaufen schicken, dann ist der aus’m Weg und ich hab freie Schrubber-Bahn. Danach werde ich mich weiter um das Haunted Hill House netflixisch kümmern, gemütlich abends supernatural gucken und eventuelle böse Geister mit Brian & Justin Lektüre lesend vertreiben … so der Plan. Ich liebe Wochenenden. Let’s do this. 

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Es ist übrigens jetzt soweit: In meinen Träumen schleiche ich mich zurück in die vertraute Nachmittagsfirma und übernehme dort die Arbeiten, die ich jahrelang am liebsten gemacht habe – bis man mich findet und aus dem Büro eskortiert. Dann schleiche ich mich wieder herein.— Sabine J. (@werkarniggel) November 10, 2018

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Es groovt sich langsam ein

… im Büro. Derzeit ist noch so viel nachzuholen, was liegen geblieben ist, dass ich noch nicht großartig zum Nachdenken oder auch nur zum Pause machen komme. Deswegen ist es auch noch nicht wie befürchtet passiert, dass ich 11:30 Uhr verwirrt nach OL aufbrechen wollte. 
Es ist auch durchaus ermutigend, dass sich langsam die Schlammaktenberge lichten und man überhaupt Akten wieder in ihren ursprünglichen Biotop (also im Aktenschrank) finden kann. 

Weniger gut ist, dass der Schnupfen sich offenbar breit macht und mir letzte Nacht Kopfschmerzen bescherte, die mich sogar wach hielten. Tags über ging es dann zwar, weil: 600er Ibu und eben wie gesagt keine Zeit zum großartig Nachdenken; aber ganz ehrlich: Den Mist brauch ich jetzt nicht auch noch, mir reichen die Wehwehchen, die immer noch Bein und vermehrt nun auch Rücken mir bescheren. 

Und dann war da gestern noch die Midterm-Wahl in US, und ich hoffte so sehr, dass man Trump irgendwie ans Bein pinkeln kann. Mir ist klar, dass man ihn mit dieser Wahl nicht wirklich aus dem Amt schubsen kann; aber immerhin wird es jetzt für diesen Idioten schwerer, seine hirnrissigen engstirnigen Gesetze durchzubekommen. 

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Von Schnupfen und anderen Dingen

Es ist Sonntag Abend, ich schaue auf der ARD eine Dokumentation über junge Krebspatienten, die mein Schnupfengejammer der letzten 2 Tage verstummen lassen. Was ist schon diese kleine, wenn auch lästige Erkältung, die ich mit Hustensaft, Aspirin, Lutschtabletten und Unmengen an Taschentüchern schon in den Griff bekommen werde, und zwar Chef-freundlich vorwiegend am Wochenende?

Ich habe supernatural geguckt – es war okay für eine Halloween-Folge, sie war … nett, riss mich aber jetzt nicht aus den Socken, auch wenn DEAN im karierten Jacket und mit Brille umwerfend cute war und SAM endlich wieder rasiert. Eventuell war ich durch die Schnupfenmedikamente noch ein wenig benebelt, um das voll wertschätzen zu können. Auch habe ich die Folge erst heute geschaut, also ganze 2 Tage nach ihrer CW Ausstrahlung. 

Ich habe eine neue story angefangen zu lesen, und ich weiß noch nicht, ob ich sie wirklich mag. Sie ist total AU, Brian ist so eine Art Gangster-Boss und befehligt Michael, Emmett und Ted auf kleineren Raubzügen durch Breeder-Suburbans, als sie mehr oder weniger zufällig Justin dabei retten/kidnappen, der von seinem Vater erschossen werden sollte. Also ich mag die story schon, und sie hat auch (ich hab natürlich vorgespult zum Ende, bevor ich sie mir aufs KINDLE holte) das notwendige Happy End, das ich immer noch brauche. Jedoch in den letzten Tagen stand mir eher der Sinn nach den All Time Fav stories, und so las ich In His Kiss & Together, Simply Sexual, Smoldering, Lost, Making Memories Anew … und ich genoss jede einzelne und brauchte auch das Weinen.  Aber ich sollte auch der neuen story die Chance geben, eventuell auf die All Time Favs Liste zu kommen. 

Am Freitag Abend und auch den gesamten Samstag über hatte ich Schüttelfrost, Husten und Schnupfen und fühlte mich schlicht elend. Ich konnte nicht wirklich schlafen, aus verschiedenen Gründen. Entsprechend „drauf“ war ich auch; hätte mich am liebsten verkrochen. Konnte ich aber nicht, denn ich musste den Mazda aus der ATU-Werkstatt wieder auslösen gehen. Sein Licht sollte jetzt nicht mehr flackern und er hat neue Winterreifen bekommen. Und siehe da: Er schnurrt nun wieder wie ein Kätzchen und ist so leise, dass ich daran zweifelte, ob ich auch wirklich fuhr. Leider war damit auch der komplette Abschiedsbonus von NWP verbraucht, aber was soll’s; ich brauch ja mein Mazda-leinchen, und er sollte auch ordentlich beleuchtet und bereift sein. 

NWP und das Vermissen? Klappt noch nicht so ganz, weil ich schlicht keine Zeit habe, darüber nachzudenken, dass ich nun nicht mehr zu NWP mittags fahre. Momentan muss ich mich überhaupt daran erinnern, nicht die 45 Minuten Mittagspause zu verpassen, die ich machen soll. Das KINDLE nehme ich gar nicht mehr mit ins Büro, denn ich komme außerhalb von Akten sowieso zu kaum mehr was. Aber immerhin hatte ich dann am Freitag trotz aufkommender übler Erkältung und fehlendem Reformations-Mittwoch das Gefühl, langsam aufzuholen und Grund in das angestaute Aktenchaos bekommen zu haben. 

Hatte ich bereits erwähnt, dass ich diesen Hustensaft literweise in mich hineinkippen könnte? Lecker, wie er ist? Kann man nach Hustensaft süchtig werden?

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Zu Ende

16,5 Jahre NWP gingen zu Ende. Ich habe glaube ich fast alle umarmt und gedrückt, und ich wollte nicht gehen; aber die Entscheidungen sind gefallen und es wird sich herausstellen, ob sie auch in ein paar Wochen/Monaten sich noch richtig anfühlen werden. 
Es wurden Reden gehalten, Berliner Pfannkuchen verschmaust, und eben gedrückt und umarmt und versprochen, dass man in Kontakt bleibt. Es ist ja auch bald Weihnachtsfeier. Und wer weiß, die NWP-Türen sind nicht für immer verschlossen, wer weiß schon, was die Zukunft bringen wird. 

Und so fuhr ich an den Abend nach Hause, das letzte Mal die vertraute Strecke, mit Tränen in den Augen.

Am nächsten Tag wollte ich eigentlich meinen letzten freien NWP-Urlaubsnachmittag nicht an CHEF und die endlosen Akten verschenken, sondern wenigstens etwas davon noch haben. Doch der Dienstag war so vollgepackt mit Arbeit, dass ich nicht mal zum Essen großartig kam; und als ich dann das nächste Mal auf die Uhr schaute, war es bereits nach 18 Uhr. Immerhin hat mir CHEF strikt untersagt, am heutigen freien Reformationstag/Halloween ihm im Büro zu behelligen; die Buchhaltung würde auch noch einen Tag länger liegen bleiben können. 

Ich nahm meine Kopf- und Rückenschmerzen, fuhr nach Hause, und wollte nur noch eine Dusche, etwas zu essen und mit dem KINDLE ins Bett. Aber es kam anders, und vor allem die Worte: Wer weiß, was du den ganzen Tag treibst und nur behauptest, dass du so viel Arbeit hast! 
Steck dir deine Pizza in den Hintern und lass mich in Ruhe, Arschloch!
Ich ging hungrig und heulend ins Bett, und an dem Abend zweifelte ich bereits das erste Mal daran, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Ich fühlte mich allein gelassen, unwert, unbrauchbar. Und dann heulte ich mich in den Schlaf. So viel zum Neuanfang …  

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Die letzten Tage

…. nicht nur des Oktobers, sondern auch bei meinem Nachmittagsjob in OL. Es ist eine Mischung aus noch nicht ganz Realisation, leichtem Zweifel, ob es vielleicht doch die falsche Entscheidung war, und Erleichterung, dass nun der Stress der letzten Wochen bald ein Ende haben wird, oder zumindest die Fahrerei aufhört.  Es ist seltsam, wenn sich Menschen von mir mit einer Umarmung verabschieden, mit denen ich seit Jahren zusammenarbeite; die ich aber bald nicht mehr sehen werde (bis auf die Weihnachtsfeier, zu der ich unbedingt wieder kommen soll dieses Jahr). Es ist noch irgendwie unreal. Ein wenig habe ich auch Angst vor dem kommenden Montag, wenn ich mein Abschiedsmahl ausgebe, und vermutlich Reden gehalten werden, wie traurig alle sind, dass ich weggehe. Dann wird die Ernsthaftigkeit unausradierbar in mich hereinkriechen; wenn ich meine Schlüssel und die Parkplatzkarte abgebe und 16komma5 Jahre NWP hinter mir lassen muss. 

Andererseits macht es mir mein Vormittags-CHEF auch nicht gerade einfach. Noch versuche ich ja im Oktober im Vormittagsbüro 25 Wochenstunden so zu strecken und zu dehnen, dass ich die Aufgaben für einen 40 Wochenstunden-Job halbwegs schaffe. Dass das nicht geht, weiß ich, das weiß auch CHEF, aber ich kann nicht aus meiner Haut; ich versuche es verbissen weiter. Ich komme Stunden eher ins Büro, opfere den Gitarrenunterricht am Freitag, um im Büro noch ein wenig Aktenchaos zu beseitigen; ich komme regelmäßig fast zu spät im Nachmittagsjob an, weil ich eben nicht einfach mitten im Diktatsatz alles fallen lassen oder unangekündigte Mandanten stehen lassen kann. Ich kehre abends ins CHEF-Büro zurück, und wenn ich schon mal da bin, kann ich ja auch gleich die eingegangenen beA-Nachrichten abrufen, die CHEF zwar gesehen hat, dass sie da sind, aber nicht ansehen kann (weil er sich auch weigert, diesen beA-Mist wirklich zu benutzen). Kurzum: 

Ich reiße mir den Arsch auf, tippe Akkord, ignoriere die überfällige Buchhaltung. Aber natürlich kann ich mit 25+ Stunden nicht die Vollzeitkraft ersetzen; etwas wird immer auf der Strecke bleiben. Ich  bin dermaßen kaputt, dass ich abends nur noch Essen herunterschlinge und ins Bett falle, kaum noch 1 Kapitel lesen kann, bevor ich wegdämmer bis zum ersten nächtlichen Klogang. Twitter seh ich nur noch von weitem, auch die Gitarre stand 2 Wochen unausgepackt vom letzten Gitarrenunterricht herum. Die Hausarbeit bleibt total auf der Strecke; ich kann derzeit keinen Besuch empfangen. 

Und wie dankt es CHEF? Indem er ständig mich mobbt mit „Da liegen ja immer noch Bänder!“ oder „Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag?!“. Es kam die ganze Zeit nicht ein anerkennendes Wort von ihm, dass ich mehr Stunden rein stecke ins Büro, als ich müsste. Er scheint nur das zu sehen, was liegen bleibt. Und ich bin bereits jetzt frustriert darüber. Es fängt schon damit an, dass er sich beschwert, dass Schlitzi (das ist der Brieföffner) jetzt woanders liegt, weil ich mir „meinen“ Schreibtisch eben anders angeordnet habe. Es hört nicht damit auf, dass er meine Art zu telefonieren mit Mandanten/Leuten, die was von uns wollen, entweder zu ausführlich oder zu kurz hält; aber nie richtig. Mal sage ich zu viel, mal stelle ich zu viel durch, was ich doch selbst hätte erledigen können. Immer, wie es ihm gerade passt. Und dann besaß ich auch noch die Frechheit, ohne ihn vorher um Erlaubnis zu fragen (und vermutlich eher sein NEIN zu kassieren) 2 neue Tastaturen zu kaufen. Stink normale einfache Tastaturen, keine teurer als 20 €, weil ich mit den alten vorhandenen Dingern und besonders mit der am Empfangs-PC, an dem ich ja nun meistenteils sitzen muss, absolut nicht klar kam. Ich PÖSES unbrauchbares, Geld verschleuderndes Angestellte! Vermutlich ist er deswegen wirklich angepisst. Und wegen der Akten, die sich einfach nicht  allein in den Schrank räumen, wenn ich mich derer aber annehmen will, weil er gerade wieder gemeckert hat, dass man ja nichts mehr findet, werde ich sofort angeblufft, wieso ich nicht schreiben würde. Ich kann nur verlieren …

Wenn das sich nicht grundlegend ändert ab November, wenn ich dann wirklich 40 Stunden zur Verfügung haben werde und hoffentlich wieder Grund ins Bürochaos einziehen kann, dann werde ich vermutlich furchtbar bereuen, den Nachmittagsjob gekündigt zu haben; wo man wenigstens meinen Einsatz honorierte und manchmal sogar aussprach: Gut gemacht! Danke. 

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Ein Freitagsupdate

Habe den Gitarrenkurs heute sausen lassen, um Akten zu bekämpfen. Die Aktenfront ist derzeit erwartungsgemäß besonders hart; denn noch immer versuche ich mit 25 Stunden pro Woche den Job einer Vollzeitkraft zu schaffen. Dabei muss ich mich mit A. noch kompatibel machen, was auch nicht immer einfach ist.

Zum Beispiel: Da ich ab November sowieso meistenteils vorn am Empfang sitzen werde und ich mit der dortigen Tastatur und vor allem mit dem Nagetier, das sich Maus schimpft, im Kleinkrieg und Machtkampf stecke, platzte mir am Mittwoch der Kragen, und selbst wenn Chef explodiert wäre, ich hab schlicht beim örtlichen EDV-Dealer eine Sofortlieferung neue Tastatur und Maus bestellt. Die kamen dann auch prompt, wurden schnaufend und mit Kniebeschwerden unterm Schreibtisch herumkriechend von mir höchstpersönlich angestöpselt und ja! So soll es sich schreiben; nicht dieses Herumgestotter der Finger auf der alten, ausgemergelten Tastatur. Meine Güte, ich konnte wirklich flott schreiben … 

… nur um dann heute meinen Platz durch A. besetzt zu sehen, obwohl sie eigentlich als Halbzeitkraft hinten zu sitzen hat. Nein, sie saß vorn an meiner neuen Tastatur, und ich stotterte wieder an der alten hinten herum und hatte das Gefühl, gar nicht vorwärts zu kommen. Aber ich hab’s geschluckt, was soll ich auch diskutieren. Ab November sitze ich vorn. Punkt. Die paar Tage bringe ich bis dahin schon herum, und im Normalfall ist sie ja die restlichen Oktobertage nur da, wenn ich nicht da bin. 

Jetzt bin ich aufgekratzt zu Hause, kaputt und dermaßen aufgescheucht innerlich, dass ich mich selbst wundere. Ich höre Heinz Rudolf Kunze und warte darauf, dass iTunes die neue Folge #supernatural online stellt. Bisher ist noch nichts da. Vor lauter Arbeit bin ich heute weder zum Müsli noch zu einem winzigen Augenblick Twitter gekommen, bin also völlig spoilerfrei und neugierig, ob sie mit der 2. Episode der 14. Staffel gut machen, was mit der Premierenfolge so verkorkst scheint. Muss ich wohl noch abwarten. (Und hoffen, dass ich die Folge heute Abend noch bekomme, und nicht erst wieder morgen im Laufe des Tages).

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Herbst 2018

Bei fast 23 °C, Sonnenschein, laufen wir im T-Shirt durch den Seenpark; d. h. ich watschel mehr und bleibe bei so ziemlich jedem zweiten Blatt stehen. 

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Und dann war da noch

… das plötzliche Verlangen, Terry Pratchetts und Neil Gaiman’s Meisterwerk GOOD OMENS zu lesen, nachdem auf Twitter (wo auch sonst?) die Info verbreitet wurde letzte Woche, dass  irgendwo irgendwann eine Miniserie dazu gedreht wurde, die ich so was von mir ansehen werde! Doch dazu muss man ja noch ein wenig Warten, und in der Zwischenzeit könnte ich ja endlich mal das Original lesen, wo ich doch nur noch in English lese und das kein Problem mehr sein sollte. 

Man kann ja schwups alles, was man sich wünscht (mehr oder weniger) sofort auf’s KINDLE pushen, und so ist da jetzt auch GOOD OMENS drauf und wartet, angefangen zu werden. Ich hätte auch noch irgendwo das Taschenbuch stehen, in deutsch, damals geliebt und ich könnte das auch noch einmal lesen … wenn, ja 

… wenn da nicht noch immer das unstillbare Verlangen nach Brian & Justin wäre. Ungebrochen. Und wenn es keine neuen Geschichten gibt (weil die erst noch vollendet und mit dem Happy End versehen werden müssen, ohne das ich keine einzige lesen werde), dann lese ich eben die geliebten bewährten wie IN HIS KISS & TOGETHER schlicht noch einmal (zum 6. Mal oder so?), genieße es, schlage mir doch noch halbe Nächte um die Ohren, lesend, und kann mich nicht durchringen, dieses geliebte Universum zu verlassen – auch nicht für Good Omens. 

Und gerade habe ich ein paar neue stories heruntergeladen, vielversprechend, in dem Stil, den ich bevorzuge, natürlich gecheckt, ob es gut ausgeht … Brian & Justin sind zusammen und happy = me happy.  Die Guten Omen werden also noch ein wenig warten müssen, bis mein Herz bereit ist, Seitensprünge lesend zuzulassen. 

The end is nigh. ⚡️ #GoodOmens: Coming to @PrimeVideo in 2019. pic.twitter.com/UVIypsq0rt— Good Omens (@GoodOmensPrime) 6. Oktober 2018

Auf GOOD OMENS freue ich mich trotzdem!

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