DSGVO

Fünf Buchstaben, die ab dem 25.05.2018 ganz sicher und schon vorher für Verzweiflung, Verwirrung, Frust und dafür sorgen, dass man überlegt: Ist es nicht besser, ich mach meinen Blog einfach dicht, und geh damit allen vermutlichen Abmahn- und Bußgeld-Fallen aus dem Weg?  Weiterlesen

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Herbst 2019

Wir haben wirklich die letzten warmen Tage erwischt, letztes Wochenende, als wir fast noch bei T-Shirt-Wetter am Baldeneysee entlang spazierten.

Rest folgt, ich brauch erst mal Frühstück. Schließlich habe ich heute komplett frei, weil Niedersachsen seit letztem Jahr den 31.10. frei hat, da Luther damals eine Kirchentür dekorativ aufmotzte. 🙂 Gut für mich, ich kann den Tag frei gut gebrauchen, auch wenn er effektiv total im Bürowochenplanablauf fehlt.

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Hurra!

Und was für ein Wochenende! Aber erst zum HURRA! Denn ich habe heute über 20 kg weniger auf der Waage, als zu Beginn des WW-Programmes. Es funktioniert also bei mir und ich freue mich und bin wild entschlossen, bis zum Jahresende wieder ein nachtaktives, großäugiges Baumflugtier zu werden. Dann gehe ich auch wieder regelmäßig schwimmen. Ansonsten merke ich die minus20 tagtäglich, bin wieder flotter unterwegs, alte Jeans passen wieder oder wieder besser. Das Knie tut weniger weh, aber es zwickt doch noch immer, wenn ich länger in einer Position bleibe, sei es nun sitzend, stehend, liegend, wenn ich es länger als 20 Minuten nicht in Bewegung halte, macht es sich arg böse bemerkbar bei der nächsten Bewegung, das kleine rachsüchtige nachtragende Ding!

Und so war ich fröhlich über ein kurzes Wochenende bei Jo in Essen unterwegs, um den letzten Herbst2019 einzufangen. Bilder folgen später. Oder von auf Facebook. Wir hatten wirklich unsagbares Glück mit dem Wetter und die letzten warmen Sonnentag mitgenommen. Freitag waren wir dann noch mit Rise mexikanisch essen. Was ich hatte? Irgendwas eingerolltes leckeres mit panierten Chicken und Reis drin, aber ich konnte es nicht aussprechen. Nope, ging nicht. Man msus irgendwie so im hinteren Kehlkopfbereich herumkrächzen und ein Ä rausrülpsen. Aber es war lecker. Sehr lecker. Aebr wie heute morgen die Waage verriet, nicht gefährlich für mein Abnehm-Programm.

Dann haben wir noch die 3. Folge der 15. supernatural-Staffel geschaut (nach einem leckeren Tomatenbrot, cih fixe ja alle, die mich lassen, mit Tomatenbrot an); also wir haben DEAN und SAM und KETCH und BELPHAGOR/Jack und ROWENA zugeschaut wie sie völlig out of character irgendwelches noch sinnloseres Zeug veranstalteten. 3 der genannten sind jetzt wohl tot, mausetot, für immer tot, und da es ohne SAM & DEAN nicht geht, wisst ihr nun auch, wer. Mehr muss man über diese Folge nicht wissen, außer vielleicht noch, dass DEAN CAS ziehen ließ … wie so ein zerstrittenes Ehepaar, das sich nicht mehr versteht.

Bliebe noch von den Zugfahrten zu berichten. Wer mit der Bahn reist, weiß ja immer einiges zu erzählen. Der Hinzug war aber eigentlich ganz unaufgeregt. Das ältere Ehepaar zwischen Bremen und Hannover erzählte fröhlich dem gesamten vollgestopften Abteil, dass sie 60 Jahre Hochzeitsjubiläum hatten und ihre Enkel jetzt so gewachsen sind und nicht mehr am Schnuller nuckeln und überhaupt. Ob man wollte oder nicht, wurde man in Gespräche verwickelt.

Den Rückzug fuhr ich bereits mit Verspätung los; dadurch verpasste ich auch den Anschlusszug in Hannover! Ich durfte noch kurz Hoffnung schöpfen, das er wartet, hetzte die Treppe runter und wieder rauf zum nächsten Gleis, durfte den Zug noch berühren … und dann fuhr er doch ohne mich los. Also musste ich warten, eine Stunde. Zum Glück die Hälfte davon bereits im abgestellten Zug. Der fuhr dann auch pünktlich los und ich wollte schon vor mich hin- und wegdämmern, als ständig ein penetrantes Piepen durch die Wagen hallte. Mehrmals. Keiner wusste, was Sache war. Explodieren wir gleich? Dann kam die Durchsage:

Verehrte Fahrgäste, wir weisen darauf hin, dass es sich auch bei diesem Zug ausschließlich um einen Nichtraucherzug handelt. Diejenige Person oder Personen, die nun bereits zum 2. Mal den Feueralarm auslösten, weil heimlioch auf dem WC geraucht werden muss, weisen wir außerdem darauf hin, dass wir die Polizei an Bord haben. Sollte der Alarm noch einmal losgehen, werden wir den Zug anhalten und nicht mehr weiterfahren!"

Tja, ich war es nicht! Bin seit mehr als 2 Jahren Nichtraucher.
Ich kam dann doch in Hude ohne weiteres Alarmgebimmel an. Von dort noch eben in die NWB zum Büro, und dort wiederum wurde ich von Knuffel und Moni in Emfpang genommen und zur Graupensuppe zu Hause gekutscht. Und dann gab es nur noch happy Bett. Bin erstaunlicher Weise so gar nicht erkältet, wie befürchtet, obwohl Bahnsteige so furchtbar zugig sind.

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Raising Hell – S15E02

…. kam bekanntlich in der Nacht zu Freitag. iTunes hatte also Freitag, Samstag ja und theoretisch auch Sonntag Zeit, die Folge, die bereits mit dem Staffelpass gekauft und bezahlt ist, online zu stellen. Heute im Laufe des Nachmittages war sie dann „schon“ da. Ich bin leicht angepisst! Nicht, dass ich derzeit so sehr jeder neuen Folge entgegenfiebere (die Zeiten sind leider nach Staffel 11 immer mehr verhaltener geworden), es geht aber ums Prinzip! Wenn ich warten wollen würde, bis man in Deutschland die Staffeln im Free-TV sehen oder gar ganz die DVDs kaufen kann, dann würde ich mir nicht den Staffelpass besorgen und dafür Geld auszugeben! GRMPF.

Nicht, dass die 2. Folge der 15. Staffel so besonders gewesen sein sollte; Twitter war sehr verhalten, und wenn nicht noch Tage später GIFs/Pics durchs Netz schwimmen und man diskutiert und diskutiert, dann ahnt man bereits: War wohl nicht so doll. Nun, ich kann mir ja nun endlich – fast 4 Tage später – selbst ein Bild davon machen; das werde ich dann mal tun:

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ROWENA + ARTHUR tauchen auf und bändeln miteinander albern an (was soll das?) und KEVIN ist nicht wie versprochen im Himmel, AMARA verlässt das nörgelnde GODchildCHUCK, Jack the Ripper darf auch mitspielen als Geist, der unbedingt seine Scharen aus der durch BELPHAGORs Salzmagie geschützten Stadt herausführen will um … ja, um was? Die Welt zu nerven? Was soll das nur alles? Gibts da auch mal irgendwann einen anständigen Plot dazu; oder zweifeln wir wie DEAN nun alles an, was jemals war, weil es nie echt war? CAS kann ARTHUR und seine simple Eisenkugel nicht heilen … und über allem schwebt das große HÄ?! derzeit. Es kann eigentlich nur besser werden. Ich habe ja nichts dagegen, wenn in der finalen Staffel jeder der lieb gewonnenen Nebenchars seine 5 Minuten bekommt, es wäre nur eben schön, wenn sie ordentlich in die Geschichte eingebunden werden würden … und nicht so lieblos in ein Chaos gestürzt werden, nur um eben noch mal aufzutauchen.

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We still got work to do

Konnte nicht widerstehen und habe vor dem kleinen Skypedate heute Abend schon die erste Folge der 15. und damit finalen Staffel geguckt. Bin noch nicht überzeugt, wohin diese letzte Reise gehen wird, und alle tot geglaubten Geister wieder auferstehen zu lassen, scheint ein wenig lahm, aber mal sehen. Ein paar hübsche kleine Flashbacks sind jedenfalls eingebaut. Davon wird es in den nächsten Monaten wohl mehr geben, aber ob sie ausreichen werden, den Kreis zur 1. Staffel zu schließen, bleibt abzuwarten.

Ich wünschte, iTunes würde es wieder erlauben, Screenshots zu machen. So ist das doch Mist! Ich muss mit dem Höndü vom Bildschirm abfotografieren und dann zusammenbasteln. Arrrrrgh!

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Es ist wieder ein Samstag

Eigentlich wollte ich gestern schon berichten, aber irgendwie rutschte mir der Freitag dann schnell durch die Finger und am Abend bin ich nur noch froh gewesen, dass ich nicht mehr groß nachdenken musste, sondern einfach mit den neuen flachen Kopfhörern und der ARD Audiothek die Augen zu machen konnte.

Gestern war der letzte Tag der erst Anfang September eingestellten Bürohilfskraft – sie wusste es nur noch nicht. Chef hatte mich nach meiner Meinung gefragt nach 3 x 3 Stunden mit ihr, und ich konnte einfach nichts beschönigen. Sie ist persönlich nett, aber unbeholfen und zu langsam im Büro. Das hat nichts mit dem speziellen Anwaltsprogramm zu tun, das wir benutzen; nicht nur jedenfalls. Ich habe ihr EINE verdammte Funktion des gesamten Programmes 3 Freitage lang erklärt. Eine ! Funktion –> Wiedervorlagen der Akten im PC einzutragen. Jede Akte hat eine Nummer und zu dieser Nummer muss ein Datum eingegeben werden, zu dem genau diese Akte wieder herausgesucht werden muss aus dem Schrank. Das ist Alltagsarbeit in einem Anwaltsbüro, das begreift jeder Praktikant nach 15 Minuten, es ist immer der selbe Schritt, bei jeder verdammten Akte. Ich erklärte es gestern gefühlt zum 80. Mal.
Ich konnte also nichts schön reden, ich sah sie einfach nicht in naher Zukunft, mich auch nur einen einzigen Tag Urlaub ersetzen und im Büro zurecht kommen. Wenn man jemanden, der sich als schnell lernfähig bewarb, mit 60 Jahren die Benutzung eines Tackers erklären musste und die sich am 3. Freitag darüber beklagt, dass Schreiben abheften körperlich anstrengend ist, dann sehe ich da leider keine Zukunft. Wir sind ein Anwaltsbüro, wo nach einer gewissen Einarbeitungszeit jeder Handgriff sitzen muss und wo man nicht logische Tätigkeiten in Frage stellt. Es tut mir Leid, aber selbst ich mit 15 wusste, dass man Schreiben, die man in Akten abheften soll, nicht wahllos irgendwie abheftet, sondern chronologisch. Oder man fragt. Eine Büroaushilfe, die solche logischen Fragen aber eben nach dem 3. Arbeitsfreitag noch immer fragt (und dann trotzdem falsch macht), ist keine Hilfe, sondern eine zusätzliche Belastung.

Gestern also war ihr letzter Tag, und es war meine Entscheidung, auch wenn Chef dann als Chef eben das betreffende Gespräch mit ihr führen musste. Ich fühlte mich deswegen blöd, aber so war es nun mal … sie war auch am 3. Arbeitstag mehr Belastung als Hilfe. Seltsamer Weise hörte ich dann aber mehr Scherzen und Lachen aus dem Chef-Büro und wie es schien, war sie nicht so ganz unglücklich, nicht mehr kommen zu müssen. Chef schob wohl alle Schuld auf mich, dass die Chemie wohl nicht stimmen würde; und so versuchte sie sich dann auch vor mir zu rechtfertigen, dass sie doch erst 3 Mal da war und natürlich noch nicht alles so schnell erledigen könne … ich wollte nicht unhöflich sein, aber ich hätte ihr dann gern die Tackergeschichte entgegengehalten. Aber ich fand die peinlich.
Sie ist jetzt also vermutlich überzeugt, dass ich sie herausgemobbt habe. Nun gut, ich kann vermutlich damit leben, werde ich sie doch nicht mehr wiedersehen. Was bleibt, ist nun aber eben immer noch die offene Frage nach meiner Urlaubsvertretung, vor allem für nächstes Jahr.

Denn nächstes Jahr im Mai werde ich zu meiner wahrscheinlich letzten CON in Rom … fliegen? fahren? irgendwie jedenfalls hinkommen. Denn es ist wieder

Gestern startete die letzte Staffel … Ich hab es zur Kenntnis genommen und dann heute erst mal den Staffelpass auf iTunes gekauft. Bevor ich mich in die neue Season stürze, sollte ich erst mal die letzte Folge der 14. noch mal herauskramen. Ich habe keine Ahnung mehr, um was es überhaupt ging. CHUCK war irgendwie zurück und JACK killte MARY und SAM war verletzt? Keinen Plan mehr, die letzten Staffeln habe ich nur so am Rande geschaut, immer in der Hoffnung, nicht noch mehr enttäuscht zu werden. Nun also die 15. … Gehen wir es an. iTunes hat ja nun unterbunden, Screenshots zu machen. Das offizielle Plakat übrigens finde ich furchtbar! Einfallslos, schlecht und vor allem SAM sieht … naja, lassen wir das.

Was gibts noch? Nicht viel: WW läuft und das Lakritze-Tief (bzw. das daraus folgende Kilo-Hoch) ist wieder weg, und wenn ich mich weiter an die Punkte halte, bin ich am Ende des Jahres wieder ein UHu. Ich shoppe viel (es ist aber auch zu einfach auf dem Höndü und ich kann es mir leisten zum Glück) und habe eine neue Lieblingskette, die ich nun täglich trage: Brian und Justin involved. Ansonsten meistens Klamotten, und die meiste Zeit passen die auch. Nur ein-/zweimal war es ein Griff daneben. Entweder noch zu eng/klein oder schon zu schlabbrig. Die bestellten Regenbogenshirts sind noch nicht angekommen, ich hoffe aber sehr, dass zumindest eines passen wird.

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Fröhlichen Wiedervereinigungstag

Langes Wochenende; ich genieße es gerade nach einem fast sonntäglichen Frühstück mitten in der Woche. Dummerweise hatte ich gestern Abend nicht mehr den Radiowecker ausgestellt, so dass der wie gewohnt 6.36 Uhr los dudelte und meine Blase – das verräterische dumme Ding – darauf bestand, dass ich nun aufstehe, und zwar JETZT! Und wenn ich schon auf bin, kann ich auch den Kater füttern, der bereits anklagend mauzend vor seinem leeren Napf stand und mich dann in die Küche lotste, wie jeden Morgen, als wenn ich vergessen haben könnte, wo sein leerer Napf steht. Danach bin ich aber wieder ins Bett, es ist schließlich Feiertag. Und langes Wochenende, denn ich habe tatsächlich Brückentag-frei.

Gestern schleppte sich der letzte cheflose Nachmittag dahin. Alle Arbeiten waren erledigt, ich schaute seit einer Stunde bereits irgendwelche Soaps im Netz. Vielleicht würde mir ja Chef doch eine Stunde eher frei geben, wenn ich ihn nur diplomatisch genug über WhatsApp frage? Oder würde das zu blöd aussehen? Aber noch eine Stunde ohne Arbeit herumsitzen? Fragen kostet ja nichts, also fragte ich … und bekam prompt die Antwort: Schönes Wochenende! Yeah! Nix wie raus aus dem Büro und noch fix die Bananen geholt, die ich für mein Morgenmüsli eben brauche! Fix in den Netto … aber da waren die Bananen alle! Tz!
Hab dann anderes essbares geshoppt und stand wie alle anderen an der Kasse an. Das Warentransportband vor mir war noch besetzt und mein Einkaufsauto stand vielleicht in einem Abstand von 50 cm von besagten Warenband entfernt, ich habe die Frechheit besessen, an das 3 Schritte entfernte Regal um die Ecke zu gehen, um die dortigen Sonderangebote zu betrachten. Das hat keine Minute gedauert, als ich mich wieder meinen Wagen zuwandte, war da eine Oma mit vollem Einkaufswagen am Hinstapeln ihrer Waren auf das Kassenband. Ich guckte verdattert und mir entfuhr auch ein Hallo?!-Ausruf, den ich wirklich nicht mehr zurückhalten konnte! Sie sah meinen erstaunten Blick und begann sofort zu lamentieren:

„Ja, wenn Sie auch weggehen? Ich kann ja nicht wissen, dass Sie bereits an der Kasse anstehen, dann dürfen Sie eben nicht weggehen!“
„Geht’s noch!? Ich war keine 3 Schritte von Einkaufswagen und Kasse entfernt, und Sie haben sich nicht nur an mir vorbeigedrängelt, sondern auch an der Dame, die hinter mir stand!“
Sie geiferte noch weiter herum, dass sie nichts Unrechtes getan habe und dass es meine eigene Schuld ist, wenn ich nicht bei meinem Wagen bleibe, aber – um in ihre Opferrolle schlüpfen zu können – bot sie an, sich wieder hinten anzustellen, dazu müsste sie aber die zur Hälfte schon auf das Band verbrachten Waren wieder zurück in ihren Einkaufswagen hieven ….
„Lassen Sie mal; jetzt packen Sie Ihren Kram zu Ende drauf, sonst dauert das ja noch länger!“
Der Kassierer beobachtete stumm, mischte sich aber nicht ein, die Dame hinter mir schüttelte nur mit dem Kopf, ob jetzt wegen meiner Nachsicht und dass diese freche Oma dann am Ende doch ihren Willem bekam – ich weiß es nicht. Ich dachte nur innerlich: Ommm …. langes Wochenende, reg dich nicht auf. 5 Minuten länger am Kassenband zu stehen, bringt dich jetzt nicht um! Immer schön ommmmmm ….

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Rudelsingen, Rummel, Mind-Tricks

… und noch einiges mehr hatte diese Woche auf Lager. Die ersten beiden kennen wir ja schon, das letzte war neu und fand am Donnerstag in der Jahnhalle statt. Ich war neugierig. Es entpuppte sich als eine Art Zaubershow, spezialisiert auf Computer- und Smartphonetechnik. Durchaus unterhaltsam, manchmal bizarr, manchmal überraschend, aber auch manchmal durchschaubar, wie er angeblich Passwörter in Sekundenschnell durch Gedankenlesen herausfinden kann.

Wo ich keine derartigen Fähigkeiten brauche, ist die Vorhersage, dass die seit 4 Freitagen bei uns eingestellte Bürohilfe wohl nicht bleiben wird, musste ich ihr doch vorletzten Freitag die Benutzung eines stinknormalen Tackers erklären und am letzten Freitag hielt sie mir dann einen minutenlangen Vortrag, dass Kopieren und Schriftsätze abheften, ganz zu schweigen von Akten in den Schrank räumen ja körperlich zu anstrengend wäre … ja, wenn sie das nur vorher gewusst hätte …!

Chef hat jetzt den WA-Gruppenchat entdeckt und foltert A. und mich mit Urlaubsfotos aus dem sonnigen Südfrankreich, während wir uns im nassen Deutschland auf den ersten heftigen Herbststurm vorbereiten, der für Montag angekündigt ist. Ich genieße meine faulen Wochenenden, an denen ich nichts weiter vor habe, als Kaffee trinkend meine qaf stories zu verschlingen. Dabei denke ich lieber nicht so genau darüber nach, was es wohl aussagt, dass ich zwar ein Haufen neue stories auf dem KINDLE habe, aber doch seit Tagen/Nächten zu den stories zurückkehre, in denen ein protectiv Brian einen hurt Justin beschützen muss. Je mehr ich dabei heulen und schluchzen kann, um so befreiender.

Klecks geht es besser, er frisst, aber er kotzt auch noch immer. Er hat ein bisschen wieder zugenommen, aber man merkt es ihm an, dass er noch nicht fit ist, das vielleicht auch nicht mehr wird. Er schmust viel und sucht Nähe, aber auch gleichermaßen seine Ruhe. Dann liegt er stundenlang allein im Flur auf den kalten Fliesen.

Ich selbst kann von mir berichten, dass das WW Programm noch immer läuft, obwohl ich zu den Rummeltagen wieder einen Lakritz-Anfall erdulden musste. Ich habe neue Klamotten shoppen können und bin wohl gerade in so einer Zwischenphase, wo die eine Größe schon nicht mehr passt, die neue aber noch nicht ganz. Deswegen musste ich dieses Shirt

gleich in zwei Größen bestellen. Es ist aber auch so verdammt einfach, mit den ganzen Apps, die sich auf meinem Höndü tummeln, und ständig diese Angebote über Dinge, die ich bis vor 3 Minuten gar nicht wusste, dass ich sie brauche! Shoppen macht blöderweise Spass, es ist eben auch zu einfach.

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Montag = Grusel

Was für ein furchtbarer Montag … zumindest, was den Vormittag betraf. Es fing aber schon damit an, dass ich Scheiße weil fast gar nicht geschlafen habe. Es ist zum heulen, wie ich immer in der Nacht zum Montag bereits gedanklich durchzudrehen scheine, dann krippeln die Füße und aller 6 Minuten könnte ich wieder aufs Klo. Müde bin ich zwar, aber einschlafen kann ich nicht, und so liege ich und denke und grübel und will eigentlich schlafen … und dann höre ich ein Geräusch, als wenn jemand nachts um 3 Uhr an unseren Kühlschrank geht …

Ich wachte jedenfalls zu spät, unausgeschlafen und bereits mürrisch auf. Die Katze hat ins Bad gekotzt. Ich habs zu spät gesehen und schlitterte erst mal volle Wucht hinein. Hätte auch keine Zeit gehabt, auszuweichen, denn wenn die Blase/der Darm eine Mission haben, dann lassen sie sich von nichts aufhalten, und wenn ich nicht bei 2,3 auf dem WC sitze, hab ich gleich noch mehr aufzuwischen, als nur Katzenkotze.

Natürlich gibt es dann auch den Bad Hair Day für heute, meine Haare nerven mich nur noch, sie krabbeln mir im Gesicht herum. Mein T-Shirt hat ein Loch!

Im Büro angekommen, kann ich selbstverständlich nicht tippen, Fehler über Fehler, zwei- oder dreifach beim selben Wort. Ich wurde von Wespen bedroht und am Telefon angeschrien, dass der Rechtsanwalt nur an seine Kohle denkt, aber nichts macht. Mandanten rufen jeden Tag an, um zu fragen, ob es was Neues gibt, obwohl ich ihnen seit 5 Tagen erzähle, dass sie sofort informiert werden würden, WENN es etwas Neues geben würde. Aber nein, wir rufen lieber jeden Tag an und nerven!
Der neue Drucker wurde endlich angeschlossen (wenigstens das) und funktioniert schnell und sauber (wer hätte gedacht, dass der Drucker sich mal als positive Ausnahme eines Tages herausstellt … aber jeder hat mal seine Hochmomente auch).
Dafür haben wir Wespen vor dem Bürofenster, und die haben auch Montag. Nun können wir entweder das Fenster geschlossen halten und den Mief diverser unsauberer Mandanten ertragen, oder noch eine Invasion Wespen hereinlassen.
Die Lohnabrechnung der Urlaubsvertretung hat nicht geklappt; Excel hat mti dem falschen Format gerechnet und mehr als die Hälfte der Stunden unterschlagen. Ich habs auch nicht gesehen, das Steuerbüro aber auch nicht. Peinlich! Aber kann man ja fix heilen. Eben die richtigen Stunden gemeldet, verschlüsselte DATEV-Email erhalten … die ich nicht öffnen konnte, weil … verdammt noch mal, ich war mir sicher, dass ich schon eine DATEV Anmeldung hatte! Hatte ich aber nicht bzw. die stammte noch von der alten Firma! Also neu anmelden, auf die Zugangsdaten warten, … warten eben … Nichts mal eben fix …
Natürlich verschwinden Akten spurlos, die neue Kollegin ist doch nicht so fit im Alphabet. Wir suchen also wieder vermehrt. Oder ich müsste ALLES kontrollieren, was die Bürohilfe doch selbstständig an Arbeit erledigen und abnehmen sollte.
Mir steht noch Urlaub zu, aber die letzten Urlaubstage 2019 sind zwischen Chef und A. bereits aufgeteilt. Ich weiß gar nicht, wann ich da irgendwann mal dazwischen soll. Von dem fast geplanten Büroumzug will ich gar nicht erst anfangen.

Ja, ich bin frustriert und es ist Montag, und das ist so gar keine gute Kombi gerade.

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September-Ausblicke

Ich mag ja den Herbst sehr gern, und er ist auch schon da. Wenigstens ist die Hitze endlich weg und ich kann wieder mit Bettdecke schlafen.
Für den September stehen ausßerdem noch zwei eher ungewöhnliche Termine an:
Das Rudelsingen und das Mind-Hacker-Event. Von beiden werde ich berichten.

Das Abnehmen mit WW läuft gut, es sind jetzt insgesamt schon mehr als 15 kg runter und ich merke es; ich watschel weniger wie ein fetter Pinguin und bin wieder fix unterwegs. Klamotten passen wieder besser oder generell und ich muss sehr aufpassen, nicht in einen neuen Kaufrausch zu schlittern – es ist aber auch zu einfach, wenn man mit 3 oder 4 Klicks nachts um halbdrei aufm Handy schon wieder jenes superschicke Oberteil aus der Werbung bestellt, es am nächsten Morgen schon vergessen hat und völlig verwirrt ist, wenn der Paketdienst schon wieder im Büro steht. 🙂

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Goodbye August

Goodbye Sommer. Du warst annehmbar. Ich war fett. Bin fett. Habe gerade Bilder von mir gesehen. Es ist zum heulen, dass ich wieder so aussehe. Da gibt es nichts zu beschönigen oder wegzureden.
Gerade fühle ich mich selbst wieder in ein Loch schlittern. Wochenende halt. In der Woche muss man ja funktionieren, hat Verpflichtungen, Routinen, komme ich kaum zum Nachdenken. Aber am Wochenende, da sackt alles in sich zusammen und ich falle, finde mich selbst zum kotzen und alles eben sinnlos. Lasst mich einfach.

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Das war er

…. der erste Arbeitstag nach dem Urlaub. Er war zu ertragen. Werde wohl die Woche noch brauchen, bis ich wieder in allen Akten mit der Buchhaltung aktuell bin. Aber so ist das nun mal; immer eins nach dem anderen. Zumindest haben die Finger heute kooperiert und die nervige Bürofliege, die absolut nicht glauben wollte, dass ich es ernst meine mit der Klatschenandrohung, ist nun tot und nervt so schnell nicht mehr.
Morgen muss ich mich dann um den übermächtig angewachsenen Buchhaltungsberg kümmern.

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Texel – wirkt immer noch

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Und nun was?

Mehr als die Hälfte des Urlaubes ist schon vorbei, es regnet, und ich habe mir gerade den langärmeligen Texel-Hoodie übergezogen. Und ich gucke Frauentausch. Frauentausch! Freiwillig! Es zwingt mich niemand. Trotzdem tu ich es. Da ist eine Rosie, Hausfrau, Kirchenchor, Schlagerfan, die auf Rony traf, Rocker, Daddy und so viel liebenswerter als Rosie. Ich brauche erst mal Kaffee.

Eigentlich wollten wir ja heute auf den Wochenmarkt, mit Knuffel und Bazillchen, aber da es regnet, haben die beiden spontan beschlossen, das zu lassen. Und wenn keiner der beiden geht, komme ich hier auch nicht weg und nörgerl deswegen innerlich herum. Wenn ich ehrlich bin, hab ich auch keine großen Bock, bei Regen über den Markt zu latschen. Allerdings haben wir kein frisches Gemüse oder Obst mehr im Haus. Dem Herrn Gemahl kann das ja egal sein, er bestellt sich dann eben schlicht abends was. Und ich guck doof.

Ich brauche einfach mehr Kaffee jetzt.

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Texel Impressionen

Da waren wir quasi fast total spontan für 3 1/2 Tage auf der holländischen Texel-Insel, und wenn man mich fragt, was am schönsten war: Der Sturmtag am Leuchtturm, wo der Seesturm den Sand ins Meer trieb und uns ein kostenloses Gesichtspeeling bescherte. Es war großartig!

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Ed Sheeran

fast im Regen, und trotzdem war es gut. Er ist unglaublich auf der Bühne, wie er ganz alleine das Publikum rockt. Ich hatte jedenfalls Spaß, und darum geht es ja.

Wir standen ziemlich weit hinten, was okay war. Ich bin zu alt, um stundenlang direkt vor der Bühne eingeklemmt zu sein. Also wanderten wir im hinteren Bereich herum, zu Beginn von Bierbude zu Bierbude, denn die hatten Regendächer, unter die sich alle drängten, sobald wieder große Tropfen fielen, und sie fielen und platterten die ganzen 2 Stunden zuvor, bis Ed dann endlich auf der Bühne auftauchte. Aber nasser als nass konnte man irgendwann auch nicht mehr werden und der Regen war ja warm.

Ich war, optimistisch wegen meiner abgenommenen 10 kg, ohne Krücken unterwegs, was vielleicht doch ein wenig zu optimistisch gedacht war. Wir mussten erst mal ziemlich weit laufen (durch strömenden Regen), bevor wir zum eigentlichen Messegelände gelangten, obwohl das eigentlich von unserem Hotelzimmer aus nur einmal über die Straße war. Und blöderweise hatte ich gar nicht meinen Schrittzähler mit! Das hätte FitPoints gegeben! So gab es nur Muskelkater am nächsten Tag. Der hatte es aber in sich. Auch das Stehen tat meinen Knien nicht besonders gut und man fand einfach nichts zum Sitzen, nicht mal was zum Anlehnen, denn auch diese Randplätze wurden eisern verteidigt von denen, die schneller da waren als wir. Aber nun gut, wir waren da und Ed Sheeran auch, also … ignorier Regen und Beinschmerzen und Kniezwicken!

Die letzten 3 Lieder vom Ed haben wir dann doch noch weiter weg, aber eben sitzend genossen, bevor wir den Laufkreis schlossen und zum Hotel zurück krochen, also ich kroch dann wirklich auf den letzten Knie/Bein-Knorpeln und das Hotel wollte einfach nicht näher kommen.

Das Hotel war für eine Nacht in Ordnung, das Frühstück okay, aber ausbaufähig. Die Bettmatratzen zu weich und bouncig … Und das ausgewählte Flafafelle-Haus hatte prompt nen Wasserschaden, als wir ausgehungert vor dem Konzert dort ankamen, so dass wir auf den benachbarten Griechen ausweichen mussten, was aber total okay war und mir half, meine WW-Punkte am Konzertabend nicht zu überschreiten. (Für mich gab es gegrilltes Hähnchenbrustfilet mit Rosmarinkartoffeln und gegrillte Zucchini und Paprika).

Alles in allem ein guter Urlaubsstart, mit genügend Action, Überraschung, Drama und Bahn-Verspätung. Speaking of Bahn: Extra für die Rückfahrt das Abteil im Ruhebereich gebucht, nur um dann bei jeder Station durch ein fürchterlich lautes Bahnjingle mit anschließender Ansage aus dem gemütlich relaxeden Bahnerlebnis gebrüllt zu werden.

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