Und? Wie isses so mit 50?

Die Antwort ist: Alles, wie mit 49+ auch. Die Woche rast vorbei, die Akten werden aber nicht weniger. Letzte Woche konnte ich richtig gut und schnell tippen, die vergangene Arbeitswoche eher nicht. Dafür haben wir jetzt einen HiMa, der zumindest so dämliche Sachen wie Zettelkram abheften übernimmt, was unheimlich Zeit spart, wenn man sich nicht auch darum noch kümmern muss.
Es ist immer noch Corona, und es gilt die alte Weisheit: Es muss erst schlimmer werden, bevor es besser werden kann.
Biden und Harris sind im Amt in Amerika und der große Mob-Sturm blieb aus, dafür eroberte ein sitzendes und mit Handschuhen ausgestatteter Sanders-Meme die Internetwelt. Ich habe am Mittwoch Sörensen hat Angst auf der ARD geschaut und mich prächtig zusammen mit Twitter amüsiert.

Meine erste Woche Diät ist rum, und ich habe mich bis auf das gestrige Snickers-Eis (das ist aus Versehen in meinen Mund gefallen) und das Buttermilcheishörnchen auch daran gehalten. Es fiel schwer, morgens auf das nun doch schon gewohnte Müsli zu verzichten und generell auf Kohlenhydrate, aber es ging. Nur auf die Waage habe ich mich mal wieder nicht getraut. Im Generellen kann ich aber sagen, dass es mir bis auf den soeben mal wieder eingetrudelten Spontanschnupfen recht gut geht.

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Ein halbes Jahrhundert und Verschleimung

Es ist passiert, und ich kann es wohl auch nicht mehr rückgängig machen: Ich bin ein halbes Jahrhundert alt. Viel wird also nicht mehr kommen, es geht nun den Berg runter. Und bevor ich völlig depressiv bereits mein Ableben plane, wechsel ich lieber das Thema und die Sichtweise. 
Ich hatte einen gemütlichen Geburtstag, der sich auch nicht viel von einem Nicht-Corona-Geburtstag unterschieden hat. Hmmm, wirklich? Eventuell wäre in einem „normalen“, nicht-Corona-Jahr erwartet worden, dass ich nun endlich mal eine Riesenparty schmeiße und Hinz und Kunz einlade und bewirte. Aber wir haben ja immer noch Corona, somit muss ich das nicht machen. Wir haben zu Hause Kuchen gegessen und abends gelieferte Weserschlößchen-Burger gemampft. Dazwischen haben wir Sterne* am Wohnzimmerdeckenhimmel geguckt, Musik gehört und gelabert. Und das war gut. 

* Es gab da die eine Geschichte mit dem Home-Planetarium, das ich dachte, ich hätte das über eine Facebook-Werbung gekauft. Bekommen habe ich aber nur eine Mini-Disc, die ich nirgends reinstecken konnte. Es folgten einige Emails, wo man mir erklären wollte, es wäre immer nur die Disc gemeint, und nicht das abgebildete Home-Planetarium. Ich drohte mit Anwalt und bekam dann irgendwie die Hälfte des Preises zurückerstattet. Seitdem lag die Disc hier unbrauchbar herum … bis zum 15. Januar 2021, als Knuffel als Geburtstagsgeschenk eben jenes Homeplanetarium auf den Stubentisch stellte, und wir seitdem Sterne gucken können, und Sternschnuppen und die Aurora Boredingsbums.

Ansonsten zeigt dieser Twitterfeed, woraus noch immer mein Leben außerhalb von Büro und Haushalt besteht, von daher hat sich da nicht viel verändert: 

https://twitter.com/GaleHaroldFan/status/1350631529337266185

Ich lese immer noch die alten Lovestories und manchmal auch neue, je nachdem, wie produktiv meine Lieblingsautorinnen sind.
Ich kommentiere meistens Günther’s Krawatte bei #WWM und den #Tatort auf Twitter am Sonntagabend und beweine danach, dass der neue Montag unausweichlich vor der Tür steht. Dabei muss man das mal anders sehen: Nun habe ich 50 x 52 = 2.600 Montage erlebt, und es können nicht alle davon schlimm gewesen sein, und so montägig. Und vor allem: Es werden keine weiteren 2.600 Montage für mich mehr sein, also sollte ich jeden einzelnem, der noch kommen mag, eine Chance geben. Das gilt auch für die anderen Wochentage, und Jahreszeiten, Jahre …
Das ist auch der Grund, warum ich dann doch noch für 2021 spontan ein weiteres Konzertticket nur für mich geshoppt habe; und zwar schon für März (obwohl das wohl ein bisschen zu optimistisch angesetzt ist, betrachtet man die aktuellen Corona-Zahlen). Aber sei es drum: Irgendwann wird Herr Stefan Jürgens wohl sein Konzertliederabend in Vegesack geben, und ich gedenke, dabei zu sein.

Aber im Grunde hoffen wir doch alle, dass 2021 besser wird, als 2020 jemals war. Mal davon abgesehen, dass TRUMPel schon fast weg ist, und noch immer Ärger macht, als gäbe es kein Morgen. Was regt mich dieses TRUMPeltier immer noch auf! Da steigt mein Blutdruck (den ich nicht mehr messe) spürbar.

Ach komm, fix noch einen Kaffee. Kaffee geht immer. Auch noch ab morgen, wenn dieses seltsame Diät-Programm starten wird, von dem ich annehme, dass ich es nicht durchhalten werde, weil es zu radikal ist. Es stammt aus den 70igern des letzten Jahrhunderts. Zumindest sah der Zettel, den ich abfotografiert habe dazu, so aus.

Ich mag nicht sonderlich Spinat (schon gar nicht ohne Salz) und Sellerie ist nun auch nicht mein Lieblingsgemüse, aber wir probieren das mal. Ich bin auch nicht alleine, sondern A. (Büro-Teilzeit-Mitstreiterin) macht mit. Sagt sie. Nachprüfen kann ich das ja nicht. Knuffel unkt herum, dass ich das nicht durchhalten kann und dass das Quatsch ist. Auf Dauer ist dieser Plan sicher Humbug, das gebe ich zu. Aber es muss mal wieder was passieren bei mir; die Hosen kneifen und die Knie melden sich zurück, der Rücken knackt und die Treppen werden immer höher. Also versuche ich mal das. Wenn nichts dabei herum kommt, als die Bestätigung der Erfahrung, dass man (also ich) doch eigentlich weiß, woran es liegt, dass ich zu viel wiege und wie man die Kilos wieder los wird … und von alleine gehen die nun mal nicht, sie sind ja auch nicht von alleine und über Nacht angekrabbelt gekommen.

Aber jetzt vertiefe ich mich erst mal wieder in die eine Gangster-Mob-Story, die ich vor 4 Jahren mal gelesen habe, von daher ist sie fast wie neu für mich. Habt einen schönen Tag.

PS: Ausruf: Aber wieso ‚Verschleimung‘ in der Überschrift?

Ganz einfach: Das war ein Wort aus einem TV-Werbespot für Wick-Medi-Nait, das in dem Moment aufploppte und sich irgendwie mit in die Überschrift friemelte, weil ich das Wort an sich – Verschleimung – interessant und auf vielfältige Weise einsetzbar fand. Verschleimung … wie der Merz, der sich nach seiner erneuten Niederlage versuchte beim Hobbit einzuschleimen, und sofort abblitzte. Immerhin sitzt Herr Altmeier seit gefühlten Ewigkeiten fest auf dem Wirtschaftsministerpostenstuhl. Und nur weil dem Friedrich seine Eitelkeit angepisst wurde, muss doch der Peter nicht vom Hocker geschubst werden. Affenzirkus. Wenn Mutti weg sein wird Ende dieses Jahres, sehe ich chaotische Zeiten auf Deutschland zukommen.

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Das war’s

Bin spät dran, das 2020 ist nun zum Glück vorbei, das 2021 muss erst noch zeigen, dass es nicht genau da weiter macht, wo das letzte Jahr aufgehört hat. Ich habe meinen Tagesrhythmus bereits im Bett abgegeben und krieg momentan nichts mehr auf die Reihe. Nachts kann ich kaum schlafen, weil aller 2 bis 3 Stunden die zickige Blase sich bemerkbar macht. Dafür werde ich dann morgens, zur regulären Wochentagsaufstehzeit so richtig müde und penne bis 11 Uhr mindestens tief und fest durch. Es ist bescheuert; und ich fürchte bereits jetzt den Montag. Hey, Chef, sorry, aber die Bürozeiten sind einfach nicht mehr mit meinem Biorhythmus vereinbar, meine beste Schlafenszeit ist nunmal offenbar von 7 Uhr bis 11 Uhr.

Den Jahreswechsel haben wir verfressen und auf VOX Musikvideoas und – Geschichten schauend mit Bazillchen verbracht. Die hatte Fingerfood vorbereitet. Zum geplanten Schokofondue sind wir gar nicht mehr gekommen, die Erdbeer Bowle steht auch noch in ihren Einzelteilen herum. Wir können noch mindestens 1 Woche lang Reste essen.

Bin einerseits froh, dass ab Montag wieder Normalität einziehen und die sinnlose Schokoladennascherei aufhören wird. Ich will auch wieder auf den Hometrainer gehen und ein bisschen bewusster essen und mich generell mehr bewegen. Soviel zu den guten Vorsätzen für 2021. Es sind quasi noch die unausgepackten vom letzten Jahr.

2021 steht die Nachholung der verpassten Konzerte und Veranstaltungen an: Bülent und Torsten Sträter, das Rudelsingen (ich hoffe, dass das wieder stattfinden wird), natürlich die JIB in Rom, aber auch da weiß man wie immer noch nichts genaues und ich fürchte auch hier, dass Anfang Mai/Juni ein bisschen zu optimistisch schon wieder ist. Dazu gekommen sind Konzerte von Reinhard Mey (im November) und Max Raabe (im September). Bitte, 2021, sei nicht bitchig.

Die letzten Bürotage 2020 waren dann auch eher chaotisch und ich schwöre, auf einer Ebene auch verflucht: Zum Beispiel wenn ich die Email mit dem Jahresupdate und dem dazugehörigen Passwort zwar bekomme, aber wie auch immer ich das Passwort dann auf der Seite auch eingab… Es passierte nichts! Mehrfache Versuche, immer dasselbe Ergebnis: Nämlich keines. Dann ruft man eben bei der Hotline an, erklärt das Problem, die schaltet sich per Fernzugriff auf den PC, gibt das Passwort ein… And Voila… Es klappt sofort!
Oder die Aktion mit den Kostentabellen. Die Gebühren ändern sich in 2021, also brauchen wir neue Tabellen. Wenn ich bei unserem Buchhändler also schon mal an der Strippe bin, kann ich ja gleich die neuen Kostentabellen bestellen. Die kommen dann aber erst Mitte März! War die Aussage. Ja, gut. Dann bestelle ich die trotzdem jetzt 3 x vor, denn wir brauchen die ja. Nur dass wir dann erst eine Kostentabellen doch schon zugeschickt bekamen, aber eben immer noch die alte Auflage mit den alten Tabellen, die ja kein Mensch mehr braucht. Die habe ich also wieder zurückgeschickt und darauf hingewiesen, dass wir die neuen bestellt haben. Ich dachte, die hätten das verstanden. Haben sie aber nicht. 3 Tage später waren 3 Kostentabellen im Briefkasten, wieder die alten. Natürlich wieder die alten, denn die neuen kommen ja erst Mitte März! Chef kriegte so eine Mischung aus Lach- und Wutanfall. Ich kriegte gleich die Krise, denn ich hatte für derartige Telefonate so gar keine Zeit. Ich rief also ein 3. Mal an, ließ die 3 alten neu geschickten Tabellen zurückholen und wollte vorsichtshalber sämtliche Bestellungen canceln, bevor ich die nächste Ladung alter Kostentabellen bekommen würde. Vielleicht müssen die die ja auch irgendwie noch loswerden und denken, ich bin blöd und merke das nicht. Die letzten Tage waren jedenfalls frustrierend.

Vermutlich werden aber die nächsten Tage im Büro 2021 auch nicht viel besser. Ich habe das Gefühl, dass ich die Arbeit einfach nicht schaffen kann, egal wie sehr ich mich anstrenge. Irgendwas bleibt immer liegen… Und das nervt mich einfach.

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Frohe Weihnachten 2020

Das ist nur ein kleiner Beitrag, geschrieben am Handy mit der neuen Tastatur, die ich mir gewünscht habe, um nicht für jeden schnellen Tweet den Lappi herauskramen zu müssen. Und sie funktioniert, wunderbar und so wie erwartet.

Aber noch viel besser funktionierte die erste Nacht mit dem Seitenschläferkissen im Bett. Das war himmlisch. Zweimal!

Vielleicht war ich aber auch nur zu sehr müde von den letzten Wochen. Da gäbe es auch noch einiges zu berichten, zum Beispiel von dem Update-Passwort-Disaster, den Tisch Kalendern und von dem unsichtbaren Briefkastenschlüssel. Aber davon später, in Ruhe, wenn ich das WordPress Update auf dem Blog hinbekommen habe und zum „richtigen“ Bloggen dann doch das Lappi herausgesucht habe. Später, nach dem 2. Kaffee und wenn wir Souls geguckt haben werden.. Vielleicht. Vielleicht tauche ich auch ins KINDLE Liebesuniversum ein oder male… Oder bin wieder am Küche aufräumen (keinen Geschirrspüler mehr zu haben, ist in Weihnachtskochzeiten dann doch eher semioptimal). Wie auch immer, ich verspreche, ich werde berichten. Bis dahin singt ihr einfach noch ein paar Weihnachtslieder, knabbert ein paar Weihnachtsmänner den Kopf ab und guckt Netflix meinetwegen alle. Euch wird schon was einfallen.

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Das Übliche

Was bin ich froh, dass diese Woche vorbei ist, obwohl ich eigentich ganz zufrieden mit mir sein kann. Es ist ja auch sonst niemand anderes. Ich habe getippt wie eine Blöde, getippt, getippt und getippt und noch mehr getippt. Der Aktenberg zum Abheften ist nun größer als der Aktenschrank. Am kommenden Montag nutzt es alles nichts, ich MUSS dann erst mal aufräumen, auch wenn Chef herummotzen wird, warum ich dann nicht tippe.

Ansonsten ist nichts Aufregendes passiert. Ich habe die Nordenhamsche LIDL- und DM Eröffnung ignoriert, abends zu müde, um mich in das dort vermutlich herrschende Chaos zu stürzen. Ich werde schon noch Gelegenheit dazu bekommen, wenn sich der Run ein wenig gelegt haben wird. Bis dahin klammere ich mich an den neu geshoppte Wein. Der wurde als „Unsere Süßen“ angepriesen und (wie leider so oft) schwappte die Werbung auch in meine Timeline auf Facebook oder Instagram oder Twitter, und ich musste den natürlich anklicken und kaufen. Das muss wirklich anders werden, dass man mich mit einem winzigen Werbespot derart manipulieren kann. Aber wie auch immer; der Wein kam an und was soll ich sagen: Er ist verdammt lecker und süß, wie beworben. Die nächste Ladung bestellt Knuffel.

Zum Schluss noch ein KINDLE-Update: Habe ich doch letztes Wochenende so nebenbei mal eben 15 neue Stories aufs KINDLE geladen von einer Autorin, die ich bisher immer gemieden habe. Doch es stellte sich heraus: Das ist gar nicht die, die ich meiden wollte (die nämlich alles in ICH-Form schreibt und dann immer in dem Abschnitt voransetzt, wer nun das ICH ist. Aber alle klingen gleich; ich bin tief verwirrt jedes Mal und hab nach 2 oder 3 dieser Art Stories aufgegeben, Sachen von ihr lesen zu wollen, so interessant auch immer die Summary klingen mag). Aber wie gesagt: Ich hatte die schlicht verwechselt, und die neuen stories, die nun auf meinem KINDLE eingezogen sind, sind alles andere als verwirrend, sondern wärmen mein Herz an der richtigen Stelle. Wie ich es mag. Wenn ich abends ins Bett schlüpfen und mein KINDLE küssen kann, bin ich eindeutig am glücklichsten; auch wenn ich in den letzten Tagen nach nur wenigen Kapiteln schlicht zu müde war, um noch eine Nacht mir lesend um die Ohren hauen zu können, so sehr wie es mich auch gereizt hätte.

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Taking a walk down memory lane

… back to Canada. Just because I can.

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15 Jahre supernatural

… und in der letzten Folge haben sie es dann doch wieder geschafft! Ich habe quasi durchgeheult! (Und dann auch Brother’s in Arms von Dire Straits, was ja sowieso schon immer zu meinen Lieblingssongs gehört, ganz zu schweigen von den unterschiedlichen Versionen von CARRY ON).
Damn you! I LOVE YOU.

Danke. And Goodbye.

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Und dann waren da ja noch die Bilder vom letzten Sparziergangssonntag

Normalerweise sollten hier die Instagram-Bilder aufploppen. Früher (wo ja sowieso vieles besser war) ging das auch mehr oder weniger problemlos. Aber nun nicht mehr. Was auch immer ich versuche, am Ende bekomme ich die Aussage, dass der Link nicht eingebettet werden kann.

Wer die Bilder sehen will, gehe auf Instagram

https://www.instagram.com/werkarniggel/

da sollte es mehr geben.

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Welcome to an ordinary Saturday, slightly offside commonness

Na, es ist Sonnabend, soweit nichts ungewöhnliches. Aber es ist der Sonnabend nach der US Wahl, und wir haben noch kein offizielles Ergebnis, aber seit Biden vorn liegt und wohl auch PA gewinnen wird, sieht die Sache nicht mehr ganz so düster aus, trotz lauernden Corona-Virus. Ernsthaft: Wenn dieses Trumpeltier die Wahl legal für sich entschieden hätte, würde ich am Verstand der meisten Amerikaner zweifeln. So bin ich der Meinung, dass die Hälfte, die Trump gewählt haben (abseits der paar idiotischen Patrioten, die am liebsten den KKK an der Macht sehen würden), einfach nur ungebildet sind, wenn deren einziges Argument, für Trump zu stimmen war, dass Biden böse ist. Oder den Sozialismus einführen will. Wie Randy Rainbow sagen würde: GURL, wake up! Als geborenes und aufgewachsenes Kind eines sozialistischen Staates kann ich dir versichern, dass eine bezahlbare Krankenversicherung für Jedermann noch nicht die Definition von Sozialismus ist!

Wie dem auch sei, meine Laune ist deutlich besser, jetzt, wo man stündlich damit rechnen kann, dass Biden auch offiziell zum Gewinner erklärt wird. Und das brauche ich auch, nachdem ich in der vergangenen Woche einige Heulanfälle auf dem Weg nach Hause durchmachen musste. Alles schien so dunkel und ausweglos und sinnlos, und überhaupt bin ich vermutlich das schlechteste Wesen und unfähig … im Büro und im Haushalt. Anschiss vom Chef, Streit mal wieder mit Knuffel; es macht einfach keinen Spaß mehr, auf dieser Welt irgendwie darum zu kämpfen, dass man nicht untergeht. Wozu? Und dann ertappte ich mich dabei, dass ich einfach in der einen Kurve geradeaus weiterfahren könnte …

Und dann erinnerte ich mich: Da gibt es noch die eine oder andere Story, auf deren Vollendung ich warte, noch die eine CON, das Finale von Supernatural, vielleicht noch das eine oder andere Highlight nach Corona, noch einmal zum Rudelsingen …. es ist zu früh, um aufzugeben.

Und wenn wir schon von #supernatural sprechen: Das erste, was mir entgegenschoss am Freitagmorgen (neben dem Wahlergebnis), war eine kurze Video-Sequence, wie CAS DEAN gegenüber gesteht, dass er ihn liebt … bevor die Emptyness ihn verschlang. Meine Timeline war daraufhin gespalten wie Amerika: die einen jubelten, dass Destiel endlich für 3 Minuten Canon wurde, andere jubelten, dass das nervende verräterische Federengeletwas im Trenchcoat, den niemand mehr brauchte, endlich weg ist, und noch andere waren schlicht der Meinung, dass so lange DEAN kein Haar gekrümmt wird, man alles andere verschmerzen und Castiel sicher nicht vermissen wird.
Ich meinerseits habe nichts gegen die Vorstellung von Destiel, Canon or not. Na, das stimmt nicht ganz: geprägt durch hunderte qaf-stories (und vorher J²) bin ich natürlich darauf gepolt, dass da all die Jahre latent was lief zwischen Cas und Dean … die Blicke, die Gesten … und ich mochte es so; auch wenn ich nichts dagegen gehabt hätte, wenn es mehr geworden wäre, als nur 3 Minuten vor Schluss ohne Happy End, auch wenn ich nicht zu denen gehörte, die nach jeder Folge die Writer zum Teufel verfluchten, weil sie wieder nicht ihrem Verlangen nachgegeben haben. Nun, die aktuelle Folge muss ich noch komplett sehen, und ich bin froh, dass ich inzwischen das tiefe Seelental wohl wieder etwas hinter mir gelassen habe, denn das hätte das Potenzial gehabt, mich vollends aus der Bahn zu werfen.

So, und nun? Es ist noch Sonnabendvormittag, wir haben in Frieden gefrühstückt, wie immer die heute-Show nachgeguckt und uns über das TRUMPel amüsiert, fix das bisschen Haushalt gemeinsam hinter uns gebracht. Nun sitze ich beim 2. Kaffee, während die Waschmaschine rödelt und das Radio trödelt. Es verspricht sonnig zu werden und ich könnte heute Nachmittag ein wenig Herbstluft schnuppern, nur für mich. Ich werde (natürlich) lesen und sobald die neue Folge auf iTunes da ist, die DESTIEL-Folge schauen. Knuffel und Bazillchen werden einen großen Topf Hühnersuppe kochen. Und dann kommt ein gemütlicher Sonntag mit dem Abschluss Tatort aus Münster mit einem Touch Mystery: Boerne ist im Koma = Limbus, wo der Chef wie Kommissar Thiel aussieht; und die beiden müssen dann quasi aus dem Halbjenseits aufklären, wie Boerne ins Koma kam. Das verspricht dunkel und blackhumorig zu werden. Der Münsteraner Tatort ist eigentlich fast immer gut.

Also, lasset die WE-Spielchen beginnen … ganz langsam und gemütlich und ohne Stress, das ist schlecht für den immer noch zu hohen Blutdruck.

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Morgen wissen wir dann wohl mehr oder weniger, ob wir dieses orangene narzisstische arrogante Ekelpaket los werden oder noch länger ertragen müssen. Wenn das ausschlaggebende Argument der Trumpwähler nur das ist, dass Biden das Böse unter der Sonne ist (die er dann auch noch verdunkeln wird, wenn nicht gar stehlen!), dann kann man durchaus an der Intelligenz zumindest eines Teiles der Menschheit zweifeln.
Ich hoffe auch aus ganz persönlichen Gründen, dass Trump den verdienten Tritt in den Arsch bekommt, denn dann kann sich meine ausgesprochene Lieblingsautorin – wie versprochen – um diverse Plots mit viel fluff und humor und smut und noch mehr porn kümmern, und mein FanFiction Herz nach all den Wochen des Entzuges wieder mehr LOVE tanken.

Publiziert am von werkarniggel | Schreib einen Kommentar

Der letzte Oktobertag 2020

Tja, so schnell geht das. Blogtechnisch war der Oktober ja eher ruhig. Gesundheitlich mehr durchwachsen, büromäßig ein Hoch und Tief. Und nun ist der letzte Oktobertag und es ist Samstag und ich sollte nach dem zugegeben üppigen Frühstück mit dem Hausputzing anfangen, kann mich aber gerade so gar nicht dazu aufraffen.

Es gibt aber auch kaum was zu bloggen, und wer will schon schwankende Blutdruckwerttabellen sehen?

Die letzte Nacht war auch eher durchwachsen, irgendjemand brüllte mich nachts um 2 aus dem Schlaf, weil er rein wollte! Danach war ich wach und fing (natürlich) die eine story an zu lesen, um die ich nun auch schon seit Wochen drumherum schleiche. Justin ist in den Drogensumpf abgerutscht, nachdem Brian noch im ersten Jahr und vor dem Prom-Bashing nach NY ging und Justin abservierte. Dann kommt Brian nach Hause, weil er doch merkte, dass es mehr war, als nur ein Fuck – um zu lernen, Sunshine Justin is gone, beyond repair … und ich war es danach auch! Freiwillig! Mir ist gerade vermehrt wieder nach viel Hurt!Justin, auch wenn es in dem Moment weh tut. Aber wem erzähle ich was Neues?

#Supernatural ist in den letzten Episoden, und das Fehlen jeglicher Einträge hierzu ist eigentlich schon Indikator dafür, wie ich empfinde. So schade. Wobei: die vorletzte Folge hatte durchaus ihre Schreckminuten und einen anständigen Gruselfaktor, aber weiter im Plott hat sie uns nicht wirklich gebracht. Plott? Welcher Plott? 3 oder 4 Folgen vor dem Serienfinale und wir haben nur einen vagen Plan: Jack soll Chuck und Amara umbringen und dabei selbst sterben, Cas will das verhindern, Sam ist künstlich stinkig, weil Dean davon wusste und ihm nichts sagte. Ach Kinners … wo ist meine einstige absolute Lieblingsserie hin?

Dann lese ich lieber zum 24. Mal Smoldering von TAGSIT (oder eine der anderen vielen Lieblingsstories) und heule mir erleichtern die Seele frei.

Vor nächster Woche ist mir ein bisschen schwindlig. Wegen dieser Wahl in US. Auch, wenn die Umfragewerte für Jo Biden sprechen, das mag gar nichts bedeuten, das war 2016 mit Hillary auch so. Ich traue dem nicht, und ich befürchte echt das Schlimmste. Aber kann ich was machen? Nee, kann ich nicht, außer Tagsit (eben jene) in ihrem Twitterkampf unterstützen und mir meine eigene Menschlichkeit bewahren. Ansonsten meide ich Menschen, wo es nur geht, gehe kaum noch raus, shoppe nur online (wie zum Beispiel Kopfschmerztabletten) und hoffe, dass das 2020 nun bald vorüber ist und den ganzen Scheiß hinter uns lässt. Zumindest kann ich mich wann immer ich will in mein geliebtes Universum zurückziehen und dort (wenn es sein müsste) auch noch die nächsten 15 Jahre verbringen.

Und jetzt ist es Zeit für den Samstagshausputz …

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Boom! Und dann drehte sich meine Welt nur noch

… als wenn ich 3 Tage durchgesoffen und am Montagmorgen den Kater meines Lebens gehabt hätte. Was ich nicht hatte. keine Ahnung, wo das wieder herkam, aber so konnte ich auf keinen Fall ins Auto steigen und ins Büro fahren. Und wie das immer so ist, hatte der Hausarzt gerade seinen 2-Wochen-Urlaub angefangen. Also muss ich zur Ersatz-Ärztin, die zum Glück noch einen Termin gerade frei hatte und mich direkt einbestellte. Ich lies mich also schwankend in ihre Praxis kutschieren, die in den 70igern sicher mal modern war. Die Ärztin ist auch in ihren 70igern, und von daher muss sie wohl auch kein Blatt mehr vor den Mund nehmen: Sie sind zu fett! Lautete ihre erste Diagnose und ich lächelte nur müde durch die Atemschutzmaske; als wenn ich das nicht selbst wüsste. Sie untersuchte mich, ich berichtete von dem tödlichen Schnupfen, der mich seit Wochen bereits wieder heimsucht, sie ignorierte meinen Schnupfen. Der Blutdruck war schwindelerregend hoch, viel zu hoch. Ich bekam ein Blutdruckmessgerät verschrieben und Tabletten und 1 Woche absolutes Stressverbot. Nichts Büro! Meinen Einwand, dass so viel zu tun ist, wischte sie mit einem Satz weg: Wenn Sie im Sarg liegen, muss es auch ohne Sie gehen, und es wird ohne Sie gehen! Das saß, ich sagte nichts mehr und ergab mich, außerdem war mir schon wieder schwindelig.

Zu Hause habe ich wie angeordnet mehrmals täglich den Blutdruck gemessen und er war nie wirklich gut, das sah sogar ich als medizinisch ungeschultes verschnupftes Heulding, das ich dann am Montag war. Am Dienstag ging es etwas besser, aber der gestrige Mittwoch war ein einziger Rückschlag an sich. Heute dann ohne Frühstück aber mit einer vollen Urinflasche zum Blutabnehmen hin. Ultraschall, Blutanalyse; die Ergebnisse erfahre ich erst morgen. Außerdem Überweisung zum Neurologen und Orthopäden, da Frau Doktor vermutet, dass ich durch das lange Sitzen im Büro eine Fehlhaltung herangezüchtet habe, die den Schwindel kombiniert mit dem Bluthochdruck und dem Übergewicht + beginnende Wechseljahre ausgelöst haben könnte. Aber mein tödlicher Schnupfen ….?

Naja … was will man machen, jünger wird man nicht mehr und ich bin bereits älter geworden, als die eigene Mutter. Was kommt, kommt. Und ich habe ja immer noch das KINDLE und B&J=Love.

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Erinnerungssplitter

Was ist das, was in letzter Zeit mir Splitter aus der Vergangenheit ungefragt und zu den unmöglichsten Zeiten ins Gehirn spült? Wie gerade eben auf der Heimfahrt, ausnahmsweise mal wirklich pünktlicher Büroschluss. Und dann war er da, der Erinnerungsfetzen, wie ich als 12-Jährige abends im Bus saß, auf dem Weg von Zittau nach Hause. Ich fuhr von meinen Tanten heim, es war spät im November, regnerisch, trüb. Ich schaute versonnen aus dem Fenster und die Luft müffelte abgestanden warm im Bus, dass mir ein wenig schlecht war. Draußen huschten die Straßenlampen vorbei, wechselten sich ab mit beleuchteten Fenstern …

Und dann sah ich ihn: Den ersten Weihnachtsbaum. Dann fiel es mir auf: Dass es November ist, Weihnachten kommen wird, wie jedes Jahr, und dass es nun nicht mehr lange dauern würde. Zeit war so ein Konzept, das ich als Kind kaum begreifen konnte. Alles war immer noch so lange hin! Dass die Wochen rasen, fällt erst mit jedem Jahr, das man älter wird, immer mehr auf und wird einem bewusst.

Und so saß ich im Bus, müde, ein bisschen melancholisch, und mir wurde klar, dass es bald Weihnachten werden würde, damit wieder ein Jahr vorbeigegangen sein wird. Und vielleicht ahnte das Kind in mir, dass Zeit eben doch nicht ewig und unfassbar ist, wie man lange glaubt, wenn der nächste Geburtstag scheinbar unendlich weit weg ist, so wie die nächste Woche, der nächste Monat, die bevorstehende nächste Jahreszeit.

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#Sonntagsspaziergang

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Der letzte Septembertag 2020 geht zu Ende. Und fast auch die 2 Wochen cheffreies Büro. Ich habe immer noch zu tun, von easy-locker-going war und ist also noch keine Rede, aber den meisten Krempel haben wir soweit erledigt. Ich kann nicht fassen, dass es nun Oktober ist.
Ich könnte mal wieder ein paar Tage frei gebrauchen, richtiges FREI … nicht nur ein Wochenende, das dann doch immer zu kurz ausfällt.

Mal wieder warte ich auf das Fertigwerden diverse vielversprechender stories und versuche, nicht zu viel nächtens auf diversen Apps zu bestellen, wenn ich nicht schlafen kann. Ich verabscheue Trump und könnte mich pausenlos über dessen respektloses und anstandsloses Verhalten aufregen, wenn es nicht so energieraubend wäre. Im TV läuft das SuperCup Spiel FCB vs. BVB …. aber ich bekomme kaum was mit. Eigentlich möchte ich ins Bett, zum KINDLE … womit ich wieder bei den stories wäre. Die Highlights in meinem Leben, corona-bedingt nun noch mehr, als vorher. Zu non-Corona-Zeiten wären wir gestern mit der Kanzlei über den Roonkarker Mart gelaufen. Der FCB führt jetzt 2:0, Knuffel hat die erste Packung Pringles entsorgt und ich kann mich sowieso auf nichts mehr konzentrieren, was nicht sunshiny-blond (und momentan mit Vampirgelüsten) unterwegs ist und den hazel-brown Brian-fucking-Kinney verführt, bis der seine Regeln völlig vergisst. Deswegen geh ich jetzt auch … ich weiß nun eh nimmer, warum ich mich überhaupt erst eingeloggt hatte.

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Filtern wir ein bisschen Drama in den #sonntag

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Es ist wieder Teezeit

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Es ist wieder #teezeit

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