Da war es schon wieder vorbei

… der Sommerurlaub 2021. Habe ihn größtenteils lesend auf dem Sofa verbracht, während der Sommer sich alle Mühe bereits gab, als Herbst getarnt aufzutreten. Immerhin brauchte ich auf diese Art vor mir selbst keine weiteren Ausreden suchen, warum ich nicht vom Sofa runter wollte. Es war gut so, wie es war. Neue Haare nach 15 Monaten grauem Elend habe ich nun auch.

Wir waren einen Tag in Cuxhaven und brachten Sonnenbrand davon mit. Einzig und allein der Umstand, dass das Atlantic Hotel in BRHV offenbar keine 1-Nacht-Bleiber haben will (auch nicht Gäste, die nur 2 Nächte bleiben wollen), sondern mindestens 3 Nächte fordert, die dann bei 2 Personen mit 600 € ca. einschlagen, trübte kurz das freie Hochgefühl des Urlaubsfeelings.
Bei aller Liebe zur Wahlheimat, aber wenn man doch sowieso hier wohnt und nur den Sonnenuntergang an der Weser einmal aus dem Dubai-Turm betrachten wollte, sind 600 € dann doch eine Größenordnung, für die ich schlicht zu geizig bin und die in keinem Verhältnis steht zu dem, was man dafür bekommt, was man nicht auch ohne Dubai-Hotel haben könnte. Selbst das Frühstück danach könnte man schlicht ohne Übernachtung genießen. Das Geld geben wir nun doch lieber im Oktober auf der Insel Langeoog aus. Darauf freue ich mich jetzt schon.

Irgendwie freue ich mich auch wieder auf das Büro, auch wenn meine Finger beim Tippen dieses kleinen Textes so tun, als müssten sie beim Berühren einer Tastatur in eine Art Phobie ausbrechen. Ich fühle mich erholt und ausgeschlafen und bin auch nicht böse darüber, dass wir nirgends waren und auf den diversen Social Media Plattformen nicht demonstrieren konnten (oder mussten), wie außergewöhnlich geil unsere Auszeit ist.

Ein wenig stolz bin ich auch auf mich, dass wir während der 2 Wochen „bürofrei“ nicht sinnlos futterten. Bis auf einen Pizza-Freitag (der meine gesamten Wochenpunkte bei WW ins Minus verfrachtete), bin ich total im Budget geblieben und fühle mich dabei prima. Das Abnehmen geht langsam, aber eben nach unten. Und das ist es doch, was ich möchte, damit ich beim nächsten Sommerurlaub wieder aktiver unterwegs sein kann, und nicht nach 30 Schritten vom Café zum Schiff oder zum Parkplatz völlig kaputt bin. Und für dieses Ziel steht nun auch immerhin das Ergometer wieder im Wohnzimmer; ich muss mich nur noch draufsetzen und losstrampeln.

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Endlich – ein Ausflug

nach Cuxhaven, bevor der Urlaub wirklich schon wieder vorbei ist und der Herbst mitten im August Einzug halten kann. Die größte Herausforderung in Cuxhaven war das Auffinden eines Parkplatzes, das ungewollte Mitbringsel weil überhaupt nicht mehr daran gedacht, dass man Sonnencreme brauchen könnte: Stirnsonnenbrand.

Aber hey, wir sind Schiff gefahren und haben einen Vortrag über Fische und deren Fang dabei gelauscht, der Kaffee war eher nur heiß, aber es war Kaffee. Überhaupt bin ich kalorientechnisch sehr zufrieden gewesen mit unserem Ausflug, der nicht in ein Restauranthopping ausartete, sondern im WW-Rahmen blieb, ohne die Wochenpunkte anzukratzen.

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Abendausflug

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URLAUB!

Denn den habe ich mir verdient und er ist auch unglaublich willkommen und notwendig. Und so war ich gestern Mittag einfach nur froh, als ich das Büro hinter mir lassen konnte. Auch, wenn ein paar Pläne noch vor deren Umsetzung scheiterten. So wollten wir eine Nacht – nur eine Nacht! – im Bremerhavener Dubai-Turm-Hotel an der Weser übernachten. Ich habe mir das so schön schon vorgestellt: Am Nachmittag mit der Fähre rüber, im Zoo am Meer bummeln, ein bisschen shoppen und anschließend Essen gehen. Und dann im Hotelzimmer in einer richtigen Badewanne baden, eine Flasche Wein aufs Zimmer und Sonnenuntergang gucken und fotografieren. Am nächsten Morgen dann am Buffett Frühstücken, anschließend Hafenrundfahrt und nach Hause. Ich sah das alles vor meinem geistigen Auge …

Und dann war kein Zimmer mehr frei! Nicht ein einziges! Nicht mal die teuerste Suite! Weil Lütte Sail gerade ist! Die hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm, aber musste nun meine Dubai-Turm-Fantasien mal wieder auf das diffuse Später verschieben.

Mal schauen, was wir jetzt machen mit den 2 Wochen bürofreien Tagen. Nach Cuxhaven sicherlich (da soll es nicht nur richtiges Meer geben, sondern auch einen Wald). Gestern Abend haben wir auf dem Balkon gesessen, ich habe Wein getrunken und Wolken geguckt, während ich eine eher mittelmäßige, aber zuvor hochgepriesene Krimifolge im Kein Mucks!-Podcast hörte – und es fühlte sich schon wie Urlaub an.

Nun, am Putz-Sonnabend, habe ich den Kühlschrank einer dringend notwendigen Generalausmistung und Intensiv-Schrubberei unterzogen und jetzt brauche ich erst mal einen frischen Kaffee, eine kleine Pause und belangloses Zeugs im Fernsehen oder Radio.
Lasset die Urlaubsspiele beginnen …

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Drama, Baby, Drama!

Und zwar in mehreren Akten! Mit Tränen! Und kurz vor der Aufgabe! Mücken! Im Schlafzimmer!

Es ist ja nicht so, als wenn es nicht jedes Jahr das selbe Spielchen wäre: Mein Schlafzimmerfenster steht immer – immer! – offen, aus rein Kopfschmerzen vorbeugenden Überlegungen heraus. Und im Sommer gibt es nunmal Mückenviecher, die den Weg auch in den 3. Stock meines Schlafgemaches finden. Aber dieses Jahr ist es extrem (finde ich).

1. Nacht
Kaum mache ich das Kindle aus und will mich zur Ruhe begeben, fängt es an zu surren, dieses penetrante surrrrrrsurrrr, nah an den Ohren und um meinen Kopf, sekundenlang. Ich wedel mit meinem Arm, mehr müde als genervt. Geht weg! Sie gehen nicht weg. Licht an, gucken – ohne Brille natürlich. Was jedoch nicht unmittelbar 50 cm vor meinen Augen herumsummt, sehe ich aber sowieso nicht, kurzsichtig wie ich olle Blindschleiche bin. Natürlich sehe ich nichts. Licht aus. Surrr. Licht an! Nichts. Licht aus. Surr. Wedel. Licht an. Nichts da.
Oder doch, da in der Ferne. Flatterte da nicht was? Wenn das Viech nur nah genug rankommen würde, damit ich es töten kann! Einige eher prophylaktische händische Klatschmaßnahmen später war mir klar: Ohne Bewaffnung komme ich nicht weiter. Also fix Fliegenklatschen in Expresslieferung bestellt, den Plagegeistern wüste Todesverfluchungen an den Mückenkopf gebrüllt, mir meine Decke über meinen Kopf gezogen und versucht, wieder in den Schlaf zu finden. Der eingeschaltete Ventilator hat einen Timer und ich stelle mir vor, wie die Mücken in ihrem Angriffsflug auf mich von dem Luftzug weggepustet werden und dabei nicht gerade glücklich aussehen.

2. Nacht
Die Mücken haben sich wieder in meinem Schlafzimmer versammelt und warten auf den richtigen Moment ihres Angriffes. Aber diesmal bin ich aber bewaffnet, die Fliegenklatschen sind angekommen. 3 Stück liegen neben meinem Kopfkissen. Ja, ich weiß, ich kann sowieso nur eine nutzen, aber die anderen 2 dienen quasi der Demonstration waffentechnischer Überlegenheit! Stundenlang tut sich nichts, ich lese meine KINDLE stories, bis mir der Kopf schwer wird. Kaum ist das KINDLE aus und ich an der Schwelle zu Morpheus Traumland, beginnt der Angriff: Surr ~ surr ~ surr. Sie sind da!
Gelernt aus den Vorkommnissen der letzten Nacht habe ich aber nicht nur jetzt eine Waffe, sondern auch eine Strategie: Das Handytaschenlampenlicht ist viel schneller und heller als die Nachttischlampe. Einmal schütteln – Licht an – KLATSCH! Klatsch! Klatsch-klatsch-klatsch! Nehmt dies, ihr Arschlochmücken. Sieg nach Punkten für mich! Als ich denke, die gegnerische Plageviecherarmee soweit in die Flucht geschlagen zu haben und mein müdes Haupt zurück auf das Kissen sinken lassen will, geht es einige Minuten später wieder los: surr ~ surr. Einige Partisanenmücken müssen überlebt und beschlossen haben, den Tod ihrer Genossen um so aggressiver zu rächen. Ich ziehe mir die Decke über den Kopf und während ich über eine neue Strategie nachdenke, schlafe ich ein.

3. Nacht
Die Mücken sind ja schon ein bisschen doof, denke ich bei mir. Wenn die einfach die Klappe halten und sich lautlos anschleichen würden, könnten die mein Blut trinken, ohne dass ich wie wild um mich wedeln und Todesdrohungen ausstoßen müsste. Für die schlimmsten Mückenstiche gibt es genug Salben und Gele, die bei mir auch gut wirken. Stören tut mich das Gesurre, wenn ich doch schlafen will. Diesmal habe ich mir überlegt, dass ich es mit Ignorieren versuche. Ich stopfe meine Ohren voll mit In-Ear-Kopfhörern und lege mir Schlafmusik auf die Ohren, in der Hoffnung, das nervige Surren damit auszuschalten, bis ich eingeschlafen bin. Es klappt nur semi. Sie surren sich durch die Musik. Irgendwann greife ich wieder zur bewaffneten Verteidigungsstrategie aus der 2. Nacht, in Kauf nehmend, dass das Geklatsche meinen nebenan schlafenden Ehegemahl morgens ziemlich muffelig sein lassen wird. (Ist das überhaupt richtige deutsche Grammatik?).
Ich schlage mich erneut mit den Terrormücken herum. Surr! – Handytaschenlampenlicht an! – Klatsch! Minutenlang. Danach bin ich voller Adrenalin und möchte einen Kriegstanz aufführen, unterlasse es aber in Anbetracht der Uhrzeit. Es ist 2 Uhr. Der Sonoswecker wird in 4 Stunden und 32 Minuten das Dr. Balou Theme abspielen. Überlege die Anschaffung einer neuen Waffe: Ein Insektenkillerlicht! Handy gezückt, bei dem großen A. geshoppt, Lieferung am nächsten Tag! Nehmt das ihr blöden Mistviecher, ihr werdet alle sterben! Da ich nun mit Adrenalin vollgestopft und wach bin, beschließe ich, mich mit Katzenvideos zuzudröhnen und die Ignorierungsmasche zu fahren. Irgendwann schlafe ich dann doch erschöpft und mit dem Gesurre im Ohr ein.

4. Nacht
Die Lampe ist da. Nun werde ich den Kampf gewinnen. Vorbildlich, wie ich bin, lese ich die Bedienungsanleitung durch. Hm, bei geschlossenen Raum das Ding 2 bis 3 Stunden vor dem Schlafengehen aufstellen und damit die Plagegeister töten. Okay, ich lese ja sowieso erst mal mindestens 2 Stunden, in der Zeit kann das Fenster eventuell auch geschlossen sein. Ein bisschen tut es mir Leid um das wunderbare Gewitter, das blitzend aber ansonsten eher stumm vor dem Fenster tobt. Das Killerlicht ist blau und leise, ich lese und hoffe, dass das die erste Nacht sein wird, in der ich mir um das Terrorgesurre keinen Kopf machen muss.
Think again!
Denn als mir müde das KINDLE aus den Fingern glitt, musste ich noch einmal aufstehen, um das Licht auszuschalten und das Fenster wieder zu öffnen, denn ich kenne mich: Schlafen ohne Frischluftzufuhr endet in höllischen Kopfschmerzen bei mir. Kaum war das Licht aus, das Fenster offen und ich wieder im Bett, begann das nun schon bekannte Drama: Surr! Das darf doch jetzt nicht wahr sein! Zum einen brauche ich unbedingt eine ferngesteuerte Killerlichtausmachsteckdose (fix bei dem großen A. eine geshoppt, es lebe das Internet!) und zum anderen: Was zur Hölle haben die Viecher nicht verstanden an: Fliegt in das Killerlicht! Fliegt, und sterbt! Funktioniert die Killerlampe überhaupt? Dann müssten ja Insektenleichen zu finden sein. Da waren aber keine! – Bis ich, schlaftrunken und den Tränen wegen des neuerlichen Gesurre nahe, feststellte, dass ich die Leichen am ähnlich gebauten Ventilator suchte. Arrrr. An der eigentlichen Killerlampe fanden sich dann tatsächlich ein paar der Mücken, die mir noch zuvor die Nacht zur Hölle gemacht haben. Ha! Habe euch doch gesagt, dass ihr sterben werdet! Das habt ihr nun davon!

Ich muss mehr Mückenstichsalbe einkaufen.

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Das Plappsch und die Twilight Zone

Dann waren da noch die zwei kleinen Episoden typisch ich, die ich noch bebloggen möchte, auch wenn ich dabei selbst nicht gerade glorreich und triumphierend im Glitzer stehend davonkomme.

Da sitze ich doch letztes Wochenende (als es im Gegensatz zu jetzt noch nicht so verregnet war) gemütlich auf dem Balkon und spiele Höndü. Normalerweise spiele ich ja konsequent WoodPuzzle, vielleicht auch mal zwischendurch Solitär. Mehr nicht. Kein CandyCrush, kein Farming und ich will auch keine Birnen zwischen lauter gemalten Hundewelpen finden.

An jenem Wochenende aber war mir mal nach was anderem. Und man wird ja schnell fündig: Vier gewinnt fürs Handy, perfekt. Gedownloadet, losgespielt. Alles gut.
Das Spiel kommt auch mit so Geräuschen daher: wann immer ein Spielstein in sein Loch fällt, macht es plappsch. Ich mag das. Plappsch, plappsch … nach ner Weile hatte ich aber wieder genug und legte das Handy weg, um mich dem geliebten Kindle zu widmen.

Dann hörte ich es: Plappsch, plappsch … es plappschte weiter. Okay, muss ja auszuschalten sein. Also Handyton auf lautlos gestellt.
Plappsch, plappsch … Hmm. Okay, das Vier Gewinnt Spiel komplett in den Einstellungen auf Ohne Ton geschoben.
Plappsch, plappsch … Das kann ja jetzt eigentlich nicht sein, oder? Vier Gewinnt Spiel Anwendung akkurat geschlossen.
Plappsch, plappsch …. plapppppppppsch! Echt jetzt?! Vier Gewinnt komplett deinstalliert!

Ihr ahnt es? Keine 6 Sekunden nach der Deinstallation: Plappppppppsch! Plappsch.
Was zur Hölle geht da vor? Plappsch-Virus eingefangen?

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Bis ich dann die Kerze sah, die auf dem Balkontisch vor sich hinzischte und eigentlich Mückenviecher und anderes Fliegengesocks abhalten soll und dabei fröhlich und um mich zu verwirren herumPLAPPPPPPSCHte. Man ey!


… und dann stehe ich doch gestern tatsächlich bei Action glücklich an der Kasse, habe diverses (zugegeben meist unnützes aber hübsches) Zeug erstanden und will wie gehabt mit der Girocard bezahlen (denn ich habe selten bis nie Bargeld bei mir), durchstöbere also die unendlichen Falten und Einsteckfächerchen der neuen Geldbörse … und finde meine Girocard nicht!

Ich durchwühle alles noch ein zweites, drittes und auch viertes Mal. Alle anderen Karten sind brav da, wo sie sein sollten, nur die Girocard bleibt nicht auffindbar. Mist, verdammter! Wo hatte ich die zuletzt gehabt? Vor 3 Tagen beim Tanken. Habe ich sie dort im Kartenlesegerät vergessen? Aber sollten die mich da nicht bereits informiert haben? Name steht doch drauf. Frustgebeutelt der anstehenden Bankanrufe gedenkend zücke ich eben die Visacard, bezahle mein Erstandenes, verstaue es verärgert auf mich selbst und genervt murmelnd im Mazda und schaue anschließend noch ein 5. Mal in die neue Geldbörse, in der irrsinnigen Hoffnung, dass die Girocard nun doch auftaucht. Tat sie nicht.

Kuchen wollte ich aber trotzdem noch vom Bäcker nebenan holen und da ich an dem Tag zufällig noch Klimperkleingeld mit hatte, trabte ich eben zum Bäcker, shoppte Kuchen und die Brötchen fürs Frühstück. Macht 8,60 Euro! Klar, kein Problem. Den 10-€-Schein hatte ich bei der Girocardsuche ja gesehen.

Ich öffne eben jenes Portmonee, das ich zuvor bereits 5 Mal durchsucht habe, und …. finde die Girocard, die an ihrem Platz steckt, als wäre nie was gewesen! Tz! Ich sage euch, das war ein Fall für Twilight Zone! Ehrlich!

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Told you so!

Gerade sang der einstmals noch Wellerman singende Postbote aus UK „I hate to told you so“ – und ja, ich hasse es auch, das mir selbst sagen zu müssen. Wie das Leben so spielt und im Alter hat man viel Leben, aber wohl doch nicht so viel Weisheit intus, dass man gefeit davor wäre, sich eben jenes Told you so! selbst erklären zu müssen (und zwar vorwurfsvoll immer und immer wieder), weil man nicht auf sich und seine eigentlich angesammelte Wahrheit hören wollte und

Wundertropfen aus der Werbung

geshoppt hat, in der Erwartung, damit dann innerhalb von 3 Wochen 60 kg leichter zu werden. Statt dessen ist nur das Konto etwas kleiner, die Waage aber grinst nach 2 Wochen und einem Kilo mehr hämisch und sagt: Told you so! Von wegen „Nach 3 Tagen werden ihnen ihre Hosen nicht mehr passen!“ Am Arsch! Bzw. der ist immer noch im Weg und nicht weg! Told you so! lacht hämisch auch mein Verstand, doch für einen winzigen Augenblick hatte ich eben gehofft. Nun gut, es hat nichts gebracht. Gar nichts! Nur den Placebo-Effekt, dass ich mich fitter fühle, weil ich tu ja was, stelle mich wieder auf die Waage (immerhin) und überlege, was ich wie esse. Aber diese Tropfen sind definitiv nicht der Weg! Dann wohl wieder im Herbst WW. Mal gucken.

Kommen wir zur Woche, die erste, in der ich urlaubsbedingt mit Chef alleine durch das Aktenchaos wate. Es heißt mal wieder: Ich vs. Chef’scher Diktatwahn. Würde ich das schaffen, würde ich nicht seit meiner Vollzeiteinstellung herumjammern, dass es eben nicht mehr reicht, mit 1,5 Arbeitskräften die anfallende Arbeit zu stemmen. Aber – und an dieser Stelle wären wir wieder beim Told you so! – ich habe es wieder nicht lassen können und habe Diktate mit nach Hause genommen, einfach, um nicht gnadenlos abgehängt zu werden.

Es ist aber auch so, dass momentan die story-Dealer-Seiten abgegrast sind. Sommerpause wohl auch hier. Von daher ist das Diktate-mit-nach-Hause-schleppen nicht ganz so tragisch. Noch bin ich mit stories gut versorgt, und nach 6 Jahren fängt man eben auch wieder mit einigen von vorn an und entdeckt sie neu oder wieder. Das ist ja auch schon mal was.

Sonst ist nicht viel passiert in dieser Woche.

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Ich habe es versucht

Ab hier dann auch Spoiler, falls jemand noch
YOUNG ROYALS schauen will!

Mal wieder eher zufällig stieß ich auf eine neue Serie auf Netflix, YOUNG ROAYLS, eine schwedische Queer-Love-Story: jüngerer Kronprinz William in der Pubertät wird auf ein Internat geschickt und verliebt sich dort in den Sozi Simon. William ist ein wenig pickelig und am Ende sind alle gar nicht so böse und gemein, wie man annehmen könnte, William gesteht Simon sogar in der letzten Folge der bisher einzigen Staffel, dass er ihn liebt … und muss dann Kronprinzenaufgaben übernehmen.

Also ich habe es wirklich versucht, ich wollte auch mal einem anderen queeren Paar eine Chance geben, einen Platz in meinem Herzen zu erobern, aber … nein … er ist und bleibt reserviert für

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Endlich wieder Freitag

Ich beschwere mich ja öfters mal, dass hier im Nordwesten wettertechnisch eher nie was los ist. Vor allem keine Gewitter. Aber wenn man die Nachrichten der letzten Tage verfolgt – und wer hat das nicht?! – dann bin ich heute ganz froh darüber, dass hier nichts los ist. Wenn ich mir vorstelle, wie es wäre, plötzlich, mitten in der Nacht, von Starkregen und Wasserfluten überrascht zu werden … Und dann sind da ja auch die Todesopfer.

Es ist furchtbar, die Bilder zu sehen. In Bad Neuenahr war damals die erste deutsche SPN Con, und ich erinnere mich gern daran zurück, an das kleine beschauliche Städtchen.

Deswegen mag ich auch kaum twittern, denn was kann man schon großartig sagen? Wie leid einem das alles tut? Oder wie erbärmlich nun die Wahlkampfritter diverser Parteien sich hinstellen und großspurig irgendwas ankündigen, während sie durch Rinnsale kamerawirksam stapfen? Wenn sich die Gelegenheit ergibt, werde ich spenden; das ist das, was ich tun kann und werde.

Ansonsten verlief diese Woche erstaunlich gut. Die Aktenberge sind natürlich gigantisch, was kein Wunder ist, denn man muss ja nun die 2 gefehlten Nebenwirkungstage herausarbeiten, irgendwie. Dabei konnte ich gestern und auch heute tippen, als gäbe es kein Morgen mehr. Ich war selbst erstaunt über mich. Das machte richtig Spaß. Trotzdem blieb einiges liegen und ich mag auch nicht jedes Wochenende Akten bzw. Diktate mit nach Hause nehmen. Wochenende hat gefälligst Wochenende zu bleiben, auch wenn wir es meistens zu Hause auf dem Sofa verbringen, weil wir dem Corona-Stillstand nicht recht trauen und nicht gleich in jede geöffnete Kneipe/Biergarten etc. rennen wollen.

Abnehmen:

Seit einer Woche bin ich wieder auf Diät – mehr oder weniger, aber mit Schummeltropfen. Bisher hat sich nicht viel getan. 100 g habe ich von Freitag zu Freitag abgenommen; aber es fühlt sich anders an. Nun weiß ich ja von den vorherigen Abnehmaktionen, dass man auf nackte Zahlen nicht viel geben soll, und eine Woche ist sowieso nicht ausschlaggebend. Ich fühle mich momentan gut und bleibe dran, und das ist das, was jetzt am meisten zählt. Alles andere wird sich ergeben.

QAF Lesefront

Da ist es mittlerweile etwas flau. Es liegt nicht an mir! Es liegt daran, dass Confused_Bliss (eine meiner Lieblingsautorinnen, die viele – SEHR VIELE – stories schrieb und schreibt) momentan ihre gesamten Werke auf dem Kinnetik Dreams Board ablegt; und 90 % der Werke von ihr kenne ich eben und habe ich bereits auf dem KINDLE. Nur die 2 oder 3 neuen stories, die sie dazwischenmogelt, auf die wartet man und wartet und wartet (also ich warte, weil keien unfertige FanFic auf mein KINDLE kommt) – und wenn ich sie dann endlich habe, stellt sich heraus: Hmmm .. es gab schon bessere. Nicht, dass sie schlecht wären, aber wenn quasi keinerlei Vorankommen in der Story selbst über Kapitel hinweg zu verzeichnen ist, sondern immer und immer wieder in sehr ähnlichen Worten beschrieben wird, wie unglaublich erotisch und anziehend Brian und Justin auf einander wirken, dann könnte man schon mal mitten drin seufzend flüstern: Ja, nun komm zum Punkt! Wir wissen doch, dass die beiden DAS Paar sind.

So ist es mir passiert, dass ich die letzten Nächte trotz neuer Story prompt eingepennt bin. Passiert mir sonst eher nicht. Na gut, es kann auch daran liegen, dass ich wirklich kaputt abends bin und die Nächte nicht wirklich abkühlen und schon allein deswegen nicht so tief sind. Dazu kommen diverse Scharmützel mit Mücken … schweigen wir lieber.
Jetzt am Wochenende werde ich jedenfalls ihre neue story zu Ende gelesen haben und dann werde ich mich einer der dramatischeren mal wieder annehmen, vielleicht sogar eine, die ich schon zig Mal gelesen habe und von der ich nie genug bekommen kann.

Instagram – ja, da poste ich auch noch. Hier die Zusammenfassung der letzten Wochen (Wochen?!) Ups!

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Da hat mich der 2. Pieks umgehauen

Da hat mich doch der kurzerhand wahrgenommene 2. Piekstermin dermaßen aus den Socken gehauen, dass ich ganze 2 Tage danach fiebernd im Bett lag und nicht im Büro saß. Dabei hatte ich endlich mal ausgesprochenes Glück gehabt mit der 2. Impfung!

Denn in den Radionachrichten hörte ich ja – wie etliche andere auch -, dass die AstraZeneca-Erstgeimpften sich noch vor Ablauf der 12-Wochen-Wartezeit mit einem der beiden anderen Impfstoffe pieksen lassen sollten, dann klappe das auch mit den neuen Varianten, die gerade unterwegs sind. Daraufhin habe ich ja versucht, bei meinem erstpieksenden Hausarzt an Infos zu kommen – aber die wussten von noch nichts. Und wer weiß, WANN die dann mal etwas erfahren, und ob die von sich aus dann die AZ-Geimpften wie mich vor August anrufen, um uns etwas anderes zu spritzen! Also nahm ich das besser selbst in die Hand.
Im Impfzentrum waren natürlich – anders als in der Woche zuvor – keine Termine mehr frei, aber da kann man sich ja auf Wartelisten setzen lassen für Moderna oder BionTech. Das habe ich dann auch am Samstag getan. Am Sonntag war die Email da mit dem Termin für Dienstag. Also fuhr ich Dienstagfrüh ins Impfzentrum – und war arg nervös; denn irgendwie kam es mir auch schon wieder wie Schummeln vor. Bei der Online-Terminvergabe konnte man sich nur für einen Erst-Impftermin anmelden und bekommt dann mit diesem auch gleichzeitig den Termin für den 2. Pieks. Nur ich hatte ja den ersten schon. Nun ja … ich würde sehen, was passiert.

So war ich also überpünktlich wie einbestellt da, bekam Fieber gemessen, wurde an das erste Infofenster geschleust; und da stellte man mir die Frage, die ich insgeheim befürchtet hatte: „Das ist Ihre erste Impfung?“
Lügen oder bei der Wahrheit bleiben? Ich entschied mich für die Wahrheit:
„Nein, das ist eigentlich schon meine 2. Ich bin hier, um auch diese Kreuzimpfung zu erhalten. Meine erste war mit AZ.“
Worauf der fast schon albtraumhafte Ablauf startete: Die Empfangskontrolleurin rief in ihr Walkie-Talkie, sie hätte hier ‚wieder so einen Fall‘; und ich wurde zur Seite geschickt und musste in einem gesondertem Bereich ein paar Minuten warten.
Nach einiger Zeit kam dann eine neue Person, setzte sich seufzend mir gegenüber an einen aufgeklappten Laptop und begann ihren Vortrag: Dass nicht vorgesehen ist, dass sich Menschen bei der Erstimpfung anmelden, aber eigentlich nur die 2. haben wollen, weil automatisch für beide Impftermine der entsprechende Impfstoff damit bestellt ist, und nicht mehr abbestellt werden könnte für den eigentlich 2. Termin, den ich ja dann nicht mehr brauchen würde. Der Impfstoff würde dann vergeudet sein und im schlimmsten Fall weggeschüttet werden müssen. Deswegen könnte man mich jetzt nicht impfen, ich müsste das wie vorgesehen bei meinem Hausarzt machen lassen, so leid es ihr auch täte.
ABER: Mitten in diesen Vortrag klingelte ihr Handy, sie ging dran, dann seufzte sie noch tiefer und (wie mir scheinen wollte) erleichterter; und dann begann meine Glückssträhne (an die ich schon gar nicht mehr glauben wollte): Das war gerade der Anruf des Oberarzthäuptlings des Landkreises, die wegen dieses auftretenden Problems bis in die Nacht zusammenhockten und eine Entscheidung treffen mussten. Und die Entscheidung fiel zu meinen Gunsten aus, denn ab sofort dürften 2.-Piekser, die sich wie ich mangels anderer Möglichkeiten bei der Erstimpfungsterminwarteliste eingetragen haben, geimpft werden, und zwar, wenn der Erstpieks zwischen 6 und 9 Wochen zurückliegt. Bis vor einer Stunde hatten sie sämtliche Impfgewillten wie mich deswegen noch wegschicken müssen und es gab nicht selten Theater deswegen, weil: das versteht ja auch niemand wirklich. Nun, ich würde die Erste sein, bei der sie impfen dürfen.
Nächstes Stückchen Glück: Zu meinen 6 Wochen nach der Erstimpfung fehlte noch genau 1 Tag! Ein beschissener Tag fehlte! – und wenn die Schicksalsbitchen richtig fies gewesen wären, hätten sie eben jetzt Ätschibätsch gekichert. Haben sie aber nicht. Kurze Rücksprache mit dem amtierenden Arzt (der mit mir dann auch das Gespräch führte). Ergebnis: Wegen einem Tag, der fehlt, machen wir jetzt nicht auch noch Zirkus, sie darf geimpft werden. HURRA!

Total erleichtert wurde ich also durch Kabinen geschleust, musste noch mal Zettel unterschreiben, bekam noch einmal das Aufklärungsgespräch und erfuhr dort so nebenbei, dass meine Kombination die Kanzelerin-Impfung ist, denn Frau Merkel hatte auch zuerst AZ und danach Moderna. Ich konnte mich auch noch mal vergewissern, dass ich auch beim ersten Pieks nichts falsch gemacht habe, als ich – auch dort bereits mit Nebenwirkungen kämpfend – irgendwann zu Paracetamol griff! Sofern man sich das nicht bereits prophylaktisch vor den eigentlichen Nebenwirkungen reinpfeift, ist alles gut. Dann bekam ich meinen Pieks und watschelte superhappy ins Büro zurück.

Nun gut, die Nebenwirkungen schlugen dann am nächsten Tag geballt zu: Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen … die nächste Nacht noch schlimmer. Bei knapp 39 °C wollte ich kurzzeitig sterben. Die Nacht zum Donnerstag schlief ich gar nicht mehr, sondern torkelte nur zwischen Fieberthermometer und Wasserhahn, überlegte kurz, nachts um 3 Uhr zu duschen, nassgeschwitzt wie ich war, aber letztendlich war mir doch zu kalt. Die Nacht konntest’e vergessen, aber so komplett. Aber heute, am Freitagmorgen, hatte ich es wohl überstanden! Nur der Arm tut noch ein bisschen weh. Ab ins Büro, damit auch Chef wieder happy sein kann.

EURO2020 Derweil haben sich die Engländer ins Finale geschummelt, und Twitter und die halbe Welt haben sich ohne mich über die arschigen englischen Fans aufgeregt, die bei den Hymnen der anderen Mannschaften pfeifen und buhen, kleine weinende deutsche Mädchenfans im Netz noch verhöhnen, weil Dtl. rausgeflogen ist, und dann den dänischen Keeper mal eben mit Laserpointer ablenken wollen, nachdem sich ihre Mannschaft durch eine Schwalbe einen 11-Meter ergaunert hat, der einfach keiner war. Nun gut, nun sind sie im Finale gegen die Italiener und alle Welt drückt den Azuros die Daumen, schlicht, weil ich die 3-Lions-Fans wie Arschlöcher benehmen.

Aber dann ist die EM ja auch zum Glück vorbei, und bei mir geht es jetzt erst richtig los.

Abnehmen! ist immer noch Thema und nicht vom Tisch; und es hat nichts damit zu tun, dass ich ‚mich annehmen und lieben muss, wie ich bin‘. Hat es nicht! Ich mag mich nicht so annehmen, wie ich jetzt bin, weil ich dann nicht lange so sein werde, wie ich jetzt bin! Dann liege ich irgendwann in nicht wirklich allzu ferner Zukunft in der Kiste und kann damit auch nichts mehr anfangen. Wenn ich in mich hineinhorche, will ich doch noch einiges sehen und erleben von dieser Welt, die eine oder andere Story noch lieben, mich wieder mit den Mädels treffen, erleben, wie Bazillchen ihren Weg geht … Deswegen geht es jetzt – nachdem ich den Kampf mit den Nebenwirkungen absolviert habe – richtig los. Nein, keine strenge Diät; aber bewusster essen; ab und an mal ein oder auch 2 Mahlzeiten in der Woche durch einen Shake ersetzen, mehr Obst und Gemüse, weniger Pizza und Nudeln … wir kennen es ja. Wir wissen, wie es richtig geht. Es ist ein Kampf gegen Bequemlichkeit und Gewohnheitsfuttern, gegen das Zu-Viel-Essen weil es einfach zu gut schmeckt. Mehr trinken, irgendwann dann auch bald wieder mehr Bewegung. Ich bin entschlossen, und das Beste: Knuffel macht auch mit. Na dann … auf ins Wochenende.

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Aggro ohne Grund

Oder mit vielen kleinen Gründen, weil nichts so zu klappen scheint, wie ich es mir vorstelle. Immer ist irgendwas.

Die extra eine Nummer größer bestellten T-Shirts passen nicht. Als der bunte Regenschirm endlich seinen Weg zu mir fand, hörte der Regen natürlich auf und zertrampelte meine Vorstellung, mit eben selbigen vergnügt bei nächster Gelegenheit im Regen Spazieren zu gehen gleich mit. Deutschland ist rausgeflogen aus der EM; im Büro stapeln sich schon wieder die Akten. Mal ist es warm, mal ist es kalt, das Wetter kann sich auch irgendwie nicht so richtig entscheiden. Als ich freitags zum wöchentlichen Testen fuhr, war dort natürlich eine Schlange, weil das Internet abgängig war, man musste also zweimal Warten: zuerst, dass man dran kommt, und dann, um seinen Zettel mit dem Negativ-Resultat in Empfang zu nehmen. In den Nachrichten die Meldung, dass alle, die mit AZ die Erstimpfung hatten, nun als zweite eine der beiden anderen Vakzine bekommen soll, und zwar nicht erst 12 Wochen nach der Erstimpfung. Was erwarten die dann von den Leuten wie mir? Dass wir mit dem Kopf nicken und warten, dass jemand mit dem richtigen Mittel nun vorbei kommt? Also versuchte ich beim Hausarzt anzurufen, denn wie geht es denn nun weiter? Mein AZ Erst-Pieks ist jetzt 5,5 Wochen her. Beim Hausarzt war zunächst kein Durchkommen und dann keine Info: Die wissen schlicht von noch nichts, nur das, was eben in den Medien bereits als Tatsache verbreitet wird. Ob und wann die nun die mRNA Impfstoffe bekommen und ich dran sein werde – who knows? Es ist schlicht frustrierend! Alles! Die neuen Sandalen, auf denen man angeblich wie auf Wolken dahinschweben sollte, sind unbequem wie sau. Das geshoppte neue Kopfkissen, mit der integrierten gekühlten Seite, ist zu hoch und zum Schlafen völlig ungeeignet. Die Gewitter, die überall zu sein scheinen, nur nicht hier. Seit Wochen warte ich auf die Fertigstellung dieser einen neuen story, und sie kommt einfach nicht – dafür werden aber Unmengen alte stories hervorgekramt, die alle schon auf meinem Handy sind. Ich sollte jetzt den Abwasch machen und die Wäsche aufhängen, die Stube durchsaugen und das Bett neu beziehen, aber ich mag gerade nicht.

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Es geht wieder los

denn es kann so nicht weiter gehen. Ich muss verdammt noch mal abnehmen, oder ich werde meine Rente, so ich sie überhaupt bekomme, nicht erleben.

130,6 kg!

So viel wie nie. Alles selbst angefressen. Alles meine Schuld. Alles, weil ich mich nicht bewege aber trotzdem Pizza, Burger und Eis in mich hineinstopfe, weil: Das macht ja glücklich. Für den Augenblick. Und was habe ich sonst schon noch? Mein KINDLE.

Ich bin unzufrieden, unglücklich und krank. Meine Gelenke sind steif, die Knie tun weh, jeder Schritt ist doof. Ich mag das nicht mehr. Ich schäme mich, dass ich es nicht geschafft habe, das Versprechen mir gegenüber selbst zu halten. Ich wollte nie wieder so aussehen! Ich weiß, dass ich nicht mehr gertenschlank und leicht bekleidet wie ein junges Mädchen durch Wiesen hüpfen werde, aber ich möchte mich wenigstens schmerzfrei bewegen können und nicht in Säcke hüllen.

Ab heute geht es los. Ich habe mich gewogen (und geweint, obwohl ich doch ahnte, was kommen würde) und dann habe ich mir ein Programm gesucht, das mich unterstützen soll. Ob es das von NOOM werden wird oder doch ein anderes, weiß ich noch nicht. Aber eines muss es werden, denn alleine bekomme ich es ja augenscheinlich nicht hin.

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Diverses – weil es schon viel zu lange her ist – und endlich ein Pieks

Generell wird das wohl eher ein Jammer-Beitrag, denn in den letzten Tagen war mir nach Jammern. Es ist einiges passiert und ich hatte keine Lust/keine Zeit/keine Energie um zu bloggen.

Da bekam ich endlich einen Termin zum Pieksen, war glücklich wie eine Schlapperente auf Koks (es kann sich jeder selbst vorstellen, wie glücklich eine Schlapperente auf Koks ist und darauf legt er/sie/es dann einfach noch ein paar Schlapperentenglückshormone oben auf) … und dann wurde der Piekstermin einfach einen Tag vorher wegen fehlendem Impfstoffes wieder abgesagt. Ich war geknickt und frustriert und vor allem geknickt und enttäuscht und überhaupt unsäglich müde von allem.

Dann, eineinhalb Wochen später der erneute Anruf und ein neuer Termin zum Impfen, diesmal sollte es aber bestimmt klappen. Es klappte auch, letzten Mittwoch bekam ich den ersehnten Nadelstich mit AZ. Egal, ich nehme alles, aber impft mich gegen dieses beschissene Virus, denn jeder, der geimpft ist, hilft, die Pandemie einzudämmen und zu einem normalen Leben zurückzukehren.

Selbstverständlich hatte ich auch das KINDLE zu meinem Piekstermin mit, denn wenn man da schon im Wartebereich hockt und beobachtet wird, ob man nach der Impfung umkippt, kann man ja auch hervorragend lesen. Dachte ich. Leider saß da auch ein anderer Herr mit mir im Wartebereich. Der hatte kein KINDLE, aber Redebedarf. Und so erzählte er, dass er erst jetzt die Impfung bekommen konnte, weil er vorher im Krankenhaus war, weil er was am Herzen hatte. Und davor was am Darm. Und vergesslich ist er ja auch geworden, aber früher, als er noch ein Kind war, da hatte die Erna immer mit ihm im Sandkasten gespielt. Ob er denn jetzt gehen dürfe? Er müsse noch Mittag essen. … Ich habe keinen Absatz lesen können im KINDLE, sondern habe auf Opi aufgepasst, damit der sitzen blieb und nicht wegläuft. Sollte er mir ruhig seine wirren Geschichten erzählen.

Den Mittwochnachmittag hatte ich frei genommen, und bin nach dem Stich prophylaktisch ins Bett gekrochen. Aber alles war gut, auch Stunden später noch. Nur der Arm wurde ein bisschen schwer und leichte Kopfschmerzen setzten ein. Am Donnerstag war ich aber frohen Mutes im Büro und stürzte mich in die Akten. Aber es wurde … erst mal schlimmer. Donnerstag Mittag dann Kopfschmerzen aus der Hölle, so dass ich mittags 2 Dolormin einwarf, um irgendwie noch durch den Nachmittag zu kommen. Das hatte ich auch auf Twitter verkündet, denn irgendjemand musste ich das ja anvertrauen, und bekam dann prompt gleich Vorhaltungen gemacht, dass ich damit meinen Impfschutz sabotiert habe, bevor der überhaupt anfangen konnte, zu wirken. Ehrlich: Das war das letzte, was ich lesen wollte! Also saß ich erst mal ne halbe Stunde heulend in der Büroküche, teilweise weil die Kopfschmerzen immer noch da waren, teilweise aber auch, weil meine Entscheidung mal wieder die falsche war, ich alles falsch mache und sowieso ein unverbesserliches jammerndes Weichei bin. Dann wurde ich wütend (das war dann der Zeitpunkt, als die Kopfschmerztabletten ihren Job taten) und ich keifte auf Twitter zurück. Ehrlich, seid froh, dass ich nur virtuell zurück biss, denn hätte in dem Moment S. vor mir gestanden, ich glaube, ich hätte ihm vor Frust eine gescheuert!

Ich bekam den Donnerstag im Büro irgendwie noch geregelt und hoffte darauf, dass mit einer ordentlichen Mütze Schlaf ich das schon schaffen würde. jedoch: die Nacht war dann die schlimmste: Ich konnte nicht einschlafen, dann – als ich endlich so was wie schlafen konnte – wachte ich jede Stunde schweißgebadet auf und musste aufs Klo. Ich hatte Schüttelfrost und 37.8 C Temperatur, genug, um mich völlig erschöpft für die nächste Stunde ins Bett zurückfallen zu lassen. Blöderweise bin ich freitags alleine im Büro, ich kann also niemanden anrufen und sagen: Hey, hör mal! Ich fühle mich wie ausgekotzt und umgebaggert, kannst du dich bitte um die 4 eiligen B-Bänder kümmern, die ich heute fertig machen sollte, und die unbedingt am Freitag noch raus müssen? Ich schleppte mich also trotz Fieber und einer durchwachten Nacht morgens ins Büro. (Irgendwann sollte ich wirklich diesen blöden Orden Heldin der Arbeit bekommen!) Als Chef dann endlich auch auftauchte, krächzte ich was von „Der Fluch der Nebenwirkungen setzte bei mir mit 24 Stunden Verspätung ein und ich habe streberhaft gebrüllt: Hier! Gebt mir von allem die volle Dosis!“ Chef hatte Mitleid oder ein Einsehen .. und nachdem die 4 eiligen B-Bänder getippt und wegge-beA-t waren, durfte ich 1,5 Stunden früher ins Wochenende starten, um mich auszukurieren und Montag dann wieder durchzustarten.

Zuvor musste ich aber noch das Waschmittelpaket* von der Post abholen. Die Post ist seit einiger Zeit im Schuhgeschäft angesiedelt, und dieses Schuhgeschäft befindet sich in einer Einbahnstraße, deren Parkbuchten IMMER besetzt sind, wenn ich mit Dämonenmazda ankomme. Ich habe es gestern 2 Mal versucht, dort einen Parkplatz zu bekommen, denn das Waschmittelpaket, das ich gedachte abzuholen, würde vermutlich nicht leicht sein und in meinem bereits desolaten Nebenwirkungszustand wollte ich jetzt keine 300 Meter laufen. Musste ich aber am Ende doch, denn wie gesagt: Trotz 2 Versuche war nie eine Lücke für mich frei. Als ich mit dem Waschmittelpaket dann aus dem Schuhgeschäft heraus kam, waren natürlich etliche frei! Das hätte mir bereits Omen sein sollen, dass das nicht mein Tag ist und auch nicht mehr werden wird. Aber was soll’s, wenn ich schon mal vor REWE stehe, kann ich ja da auch noch fix rein und die vergessenen Zwiebeln kaufen. Wie lange kann das schon dauern, 10 Minuten? 15 tops? Also rein, Zwiebeln gefunden, auch noch was schnelles zum Mittagessen, und ab an die Kasse. Alle Kassen waren geöffnet, an allen Kassen standen mindestens 2 Leute bereits an. Ich stellte mich – wie kann es auch anders sein? – selbstverständlich an der falschen Kasse an! Der Typ, der gerade abkassiert wurde, hatte Waschmittel gekauft (es muss der Freitag der Waschmittel gewesen sein!), seines war jedoch nicht ausgezeichnet, da konnte die Kassiererin es auch zum 15. Mal von allen Seiten betrachten, der Preis oder der Strichcode wollten einfach nicht auftauchen. Das bereits dauerte. Dann musste eine Kollegin gerufen werden. Das dauerte. Dann musste jene Kollegin, als sie endlich angetapert kam, auch das Waschmittelpaket noch 10 Mal von allen Seiten betrachten, ob wirklich kein Preis/Code zu finden war. Das dauerte. Dann watschelte sie gemütlich fort, sie würde nachschauen gehen. Das dauerte. Und dauerte. Es dauerte immer noch an. Die Kundin vor mir ergriff die Gelegenheit, schon mal anzukündigen, dass sie zwei Bons habe, die sie zu reklamieren gedachte. (Sprich: Das würde auch dauern) Mittlerweile kam Kassiererin doch auf die Idee, des armen Waschmittelkundens bisherige Supermarktausbeute zumindest abzukassieren, damit man mal weiter kam! Es keimte Hoffnung in mir auf, die ich ja auch noch in der Schlange stand, während alle anderen Kassen – wie sollte es auch anders sein – flutschten. Die Hoffnung wurde sofort erstickt, denn Kollegin-ich-guck-mal-schnell kam dann doch wider Erwartens zurück und hatte einen Preis gefunden. Aufatmen. Jetzt würde es doch weiter gehen! Der Kunde bekam seine Rechnung angesagt, zückte seine EC-Karte … und die funktionierte nicht. Noch mal. Auflegen. Einschieben. Reiben. Wieder einstecken. Es dauerte. Die Kassiererin nahm die Karte, rubbelte ab ihr, steckte sie höchstpersönlich in den Schlitz, nichts. Es dauerte. Natürlich hatte er auch kein Bargeld oder eine andere Karte mit. Es dauerte. Ich hatte die Nase voll, sammelte mein Zeugs nun frustriert vom Band und suchte mir eine andere Kasse, nachdem mir 20 Minuten an der bereits gestohlen wurden. Gerade wollte ich an die nächste gehen, als Waschmittelkunde mit seinem Hofstaat an 2 Verkäuferinnen + Marktleiterin gerade die Kasse von hinten stürmten, an der ich mich anstellte. Sie müssten jetzt an der Kasse und mit dem Kartenlesegerät alle seine Sachen inklusive des Waschmittels noch mal einscannen. Es täte ihnen leid! NICHT DEREN FUCKING ERNST?! Zum Glück war ich noch in der Lage, die 3. Kasse anzusteuern, bei der ich dann auch endlich abkassiert werden konnte. Ich habe nicht mehr mitbekommen, ob der Waschmittelkunde nun mit seiner fucking EC Card bezahlen konnte, ich wollte nur noch raus und nach Hause. Bestimmt hatte ich jetzt erst recht Schüttelfrost und befand mich in einem Zustand, in dem ich frustriert hätte heulen können, während ich jemanden einen Blumentopf auf den Kopf haue – tränenüberströmt und kraftlos aber weder den Blumentopf hätte anheben können.

Ich war dann endlich auf dem Weg nach Hause, mit meinen paar Habseligkeiten und den Zwiebeln, erstanden an den REWE-Kassen und dem Waschmittel von der Post. Die übliche Einfahrt in unser Wohngebiet ist seit 2 Tagen gesperrt, weil der Fußweg der kreuzenden Hauptstraße gebaut wird. Weil das aber die Fußgänger schlicht nicht interessierte und sie dann schlicht und mit einem umwerfenden Selbstbewusstsein auf der Straße mit Kinderwagen den gesamten Verkehr lahm legten, nur um nicht den kleinen Umweg laufen zu müssen, schloss also die Polizei die Zufahrt ganz und stellte zur Sicherheit noch ein Polizeiauto inklusive Beamten ab, der aufpassen sollte, dass sich die Fußgänger da nicht durchmogelten. Das bedeutete jedenfalls auch, dass man eine Zu-/Ausfahrt vorher einfahren muss, will man in seinen Wohnbereich kommen. Diese kleiner Straße wird gewöhnlich seltener genutzt, weil sie eben schmal ist. Und nun hatte jemand zumindest mitgedacht: Für die Zeit, in der notgedungen die Anwohner auf die kleinere Straße ausweichen müssen, stellen wir da mal ÜBERALL absolutes Halteverbotsschilder auf, damit der Verkehr ordentlich fließen kann. Ist ja nur für ein paar Tage, so lange wie der Fußweg da gemacht wird.

Ihr ahnt was kommt, oder? Die Menschheit ist ein egoistischer Scheißhaufen! Natürlich stellen ein paar ihre Autos dann trotz der Halteverbotsschilder dort ab! Weil: Die stellen ihre Autos seit Jahrzehnten IMMER da ab! Das war noch nie verboten! Da wird man ja wohl noch stehen dürfen!

Habe es dann irgendwie irgendwann nach Hause und ins Bett geschafft. Und das war dann wohl auch der Schlüssel zum Besser-Werden. Ich habe nicht gelesen (ich war schlicht zu müde), sondern habe straight den Nachmittag verschlafen, dann eine Folge #SokoWien geschaut (die aber zugegebener Maßen nicht so überragend war, wie die zuvor) und bin abends wieder ins Bett gefallen, hab noch ein bisschen meine Lovestories geschmökert, bevor es mich wieder entschärft hat. Aber diesmal konnte ich mehr oder weniger durchschlafen … and voi la: Alles besser am Morgen danach. Ich bin dem Pieksnebenwirungentod noch mal von der Schaufel gesprungen! Es gab Frühstück mit der #Heute-Show, und danach #Lucifer Staffel 5; zunächst zum Einstieg Folge 8 (ich hatte ganz vergessen, was eigentlich zuletzt los war!) und dann Folge 9. Und hey! Kann es sein, dass wir erst mal ein oder zwei Semester Psychologie belegen sollten, bevor wir #Lucifer in seinen Grundzügen verstehen? Das gibt Stoff zum Nachdenken, wie kompliziert menschliche Beziehungen – vor allem in Familien – sind. Mix dazu noch Gott himself, Engel und Dämonen … Hümmel! Ich muss das noch mal in Ruhe schauen und exakter auseinander nehmen, wenn ich nicht so viel zu tun hätte. Denn weil ich ja gestern nur die eiligen Diktate erledigen konnte und alles andere liegen blieb, habe ich heute natürlich (in der Annahme, dass es mir dann bestimmt besser gehen würde) Arbeit mit nach Hause genommen, und die muss erledigt werden. Also hebe ich mir die weiteren #Lucifer-Folgen für später auf.

So, was tut sich auf dem KINDLE-Schlachtfeld? Nicht viel. Momentan sind viele stories schlicht WIPs, und ich warte auf deren Vollendung, das kann aber bei den meisten sicher noch Monate, wenn nicht gar Jahre dauern. Also krame ich die alten stories wieder auf dem KINDLE hervor, ein paar davon habe ich schon so lange nicht mehr gelesen, dass es sich wie zum ersten Mal anfühlt. Momentan lese ich jedoch eine, die hatte ich vielleicht noch gar nicht gelesen. Ich bin jetzt über die Hälfte, und ich vermute, ich habe sie damals deswegen nicht gelesen, weil seit gefühlt 2/3 nichts mehr passiert in der story. Nicht mal heißer Sex. Brain told Lindsay. Mel asked Michael. Justin told Brian. Emmet said to Drew. Ben told Blake. Ted told … Es passiert einfach nichts und jeder Satz endet mit dem Nachsatz, wer wem das gerade gesagt hat! Glaubt mir, das nervt! Aber jetzt bin ich so weit in der story drin, dass ich sie auch zu Ende lesen werde (und es gibt ja wie gesagt zurzeit keine neue für mich).

*Waschmittelpaket

Und wieso musste ich überhaupt ein Paket von der Post abholen? Knuffel ist seit 14 Monaten im Homeoffice! Er ist IMMER zu Hause. Wenn also jemand geklingelt HÄTTE, wie DHL auf ihren blöden Zettel schrieben, dass sie es versucht HÄTTEN, dann hätte er auch aufgemacht!

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Dann gab es da noch lauter kluge Instagram-Sprüche

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Staub wegpuste

Nicht zu fassen! Es ist bereits Mai! MAI! Und ich habe seit Ewigkeiten nicht mehr gebloggt. Worüber auch? Über das ewige Gejammer, dass zu viel Arbeit im Büro da ist? Dass ich deswegen nun schon das 3. Wochenende Diktate auf dem heimischen Sofa vorschreibe, damit ich wenigstens etwas Land sehe und am Montag zum Teil endlich mal zur Seite gelegte Schlammaktenberge bearbeiten kann?

Oder darüber, dass ich wie jeden Montag denke, dass die Woche sich zieht, nur am Freitag erstaunt festzustellen, dass sie schon wieder rum ist?

Darüber, dass ein paar „Promis“ nicht nachdachten, „ironische“ Videos über die Corona-Maßnahmen veröffentlichten, Applaus aus der falschen Ecke ernteten und sich nun mit allen Mitteln herausreden oder ducken? Darüber, dass das zu Diskussionen und Boykott-Aufrufen des Münsteraner’s #Tatort gipfelte und Twitter sowieso jeden Tag wegen irgendwas herumstreitet, dass man schon gar nicht mehr mitkommt, worüber man sich jetzt zu echauffieren hat?

Dass ich #QAF Stories inhaliere, wann immer ich kann, dabei aber immer öfters zu müde bin, um die Nächte lesend zu verbringen, wissend, dass ich dann am nächsten Morgen kaum aus den Augen gucken kann? Nein, in den letzten Tagen passierte es immer häufiger, dass ich nicht mal mehr die Tagesschau überlebte …

Dass ich brav jeden Montag zum Testen fahre, dabei letztens fast ein Knöllchen kassiert hätte, weil ich zu spät aus dem Büro rauskam, auch noch wegen Bahngleisarbeiten Umwege fahren musste, und dann das Johanniter-Testzentrum mit einem schnöden A-4-Zettel an der Tür verkündete, dass sie heute eben nicht testen würden (obwohl ich doch den Termin gebucht hatte?).

Dass ich mich immerhin erfolgreich (glaube ich) auf die Impfwarteliste habe setzen lassen und Chef mir in den Ohren liegt, dass ich doch auf jene oder die andere Weise bevorzugt werden könnte, wenn ich mir eine Oma aus dem Ärmel schnitze … außerdem sei ich doch fett und habe Übergewicht, ich muss also schneller geimpft werden … Und wozu? Damit ich ohne Test Einkaufen gehen kann? Ich gehe nicht einkaufen, wenn es sich vermeiden lässt, und den Urlaub habe ich für diesen Sommer auch so ziemlich abgeschrieben. Ich hoffe auf den Herbst / Winter und die Vielzahl der Nachholtermine dann – und dann werde ich hoffentlich ganz regulär geimpft worden sein. Das ganze Corona zerrt an den Nerven, aber bei wem nicht? Bei meinem Mann vermutlich nicht; der verlässt seit Monaten nicht mehr das Haus und scheint zufrieden damit zu sein, so lange er Pizzalieferservice und WLAN hat.

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