Das war der Urlaub 2016

Ich ahnte es ja, dass er schneller vorbei sein würde, als es mir lieb sein könnte. Und nun bleibt mir nur noch das Wochenende, bevor der Büroalltag mich wieder schnappt am kommenden Montag.
Aber ich habe jeden Tag der letzten 2 Wochen genossen, sei es nun mit (und besonders wegen) den Geschichten aus einem anderen Universum, das Twitter-Ausflippen, als J&D ihre Twins-Expecting bekannt gaben (mit dem süßesten Instagram-Picture aller Zeiten!). Und besonders meine Zeit in LEV, bei Hühnchen & Kids. Das habe ich wirklich mal gebraucht – raus aus meiner Dachgeschosswohnung, und mir den Kopf so verdrehen lassen, dass ich kaum an FanFics dachte, mit Gesichtsbroten und Zwergenmützen, die ih fast gefunden hätte. Na gut … wir haben auch geweint, also ich zumindest, aber kann man mir das vorhalten? Immerhin habe ich nun HONIG IM KOPF gesehen, und wer bei diesem Film nicht ein bisschen weinen muss, der ist vermutlich innerlich ein Eiszapfen. Aber es ist gut, wenn man nicht alleine in sein GrapefruitWeizenBier oder in das Holunderbier schluchzen muss.
Die Heimfahrt gestern von LEV back home war dann ziemlich mit Staus durchwachsen, so dass ich knapp 2 Stunden länger brauchte, aber ich habe es ohne besondere Vorkommnisse geschafft, mir den Döner gebastelt, den es dann zum Abendbrot gab und bin ins Bett gefallen. Morgens um 4 war ich dann wach – und ich meine wach! Was vielleicht gar nicht so schlecht ist, denn langsam sollte ich meinen Biorhythmus wieder an bürotaugliche Zeiten heranführen.

Das war er also der Urlaub, mit Mazda-Heilemachaktion und außerplanmäßigem Zahnarztstuhlbesuch. Doch, er war erholsam; und ich würde lügen, wenn ich nicht zugeben könnte, dass ich mich auch wenig bereits wieder auf Büros, Kollegen, Chefs, Akten und Synopsen freuen würde. Und das ist gut so.

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Was bisher geschah

Eine Woche Urlaub ist vorbei. (Schon? Wo ist sie hin?!)

Ich bin mit Drachen geflogen, habe Flaschen am Meer mit Sand gefüllt und mir meine Seele herausgeweint, bis ich endlich zum Happy End kam. Zu einem happy ending von vielen.
Wir waren Eis essen, bummeln in BRHV und haben uns The Legend Of Tarzan angeschaut (und btw. … ich sah eine andere Verfilmung in meinem Kopf, eine nicht ganz jugendfreie. Sue me!)
Der MAZDA ist beim Heilemacher, um sein Husten zu kurieren, und ich habe mir gerade ein Stückchen Zahn abgebrochen – merkwürdiger Weise erst nach dem Sonntagsfrühspätstück. Das bedeutet dann wohl einen spontanen Zahnarztbesuch morgen.
Gerade höre ich WALKING ON CARS und verfolge Twitter, faul auf dem Sofa liegend (und zur Abwechslung mal nicht FanFic lesend!) Oh …. und der PUR Chat ist quasi auferstanden, und es ist wie früher. Es hat sich kaum etwas verändert, sie sind alle noch genau so bekloppt liebenswert. Nun steht mein WA nicht mehr still; in was bin ich da nur wieder hineingeraten? But I like it.
Die 8. Staffel ist nun auch endlich in meinem supernatural-Schrein. Oh, ach ja: Letztens – es war der übliche supernatural-re-watching-Thursday auf Skype – lobte ich noch iTunes über den Klee, beschloss dann, mich des updates dort zu erbarmen … und stand dann ohne eine einzige Folge der 10. und 11. Season dumm herum, bekam einen Schreikrampf und verbrachte die Nacht damit, alle verschollenen 46 Folgen erneut downzuloaden. Nice, iTunes! Grrr. Aber alles wieder gut. Dem Herzinfarkt noch einmal von der Schippe gehüpft.
Und wenn ich meinen Mazda wieder geheilt zurückbekomme und meine Zahn habe flicken lassen, habe ich wohl ein längst fälliges Date mit dem Lieblingshuhn – damit ich wirklich mal aus meinem Universum herauskrabbel und die RealWorld nicht völlig verpenne.

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Vacation

Sonnenuntergang29072061

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Die Zigarette, die eventuell über das Leben entschied

Wenn die Theorie der unendlichen Universen wahr ist (und ich glaube, sie ist wahr), dann habe ich in diesem Universum wohl am letzten Sonntag die richtige Entscheidung getroffen.

Nachdem ich mich auf der Heimfahrt von einem Star-Trek-supernatural-Pokemon-Wanderwochenende mit Freunden in Essen durch einen der vielen Baustrellensyrupfaststaus gekämpft hatte, fuhr ich kurzerhand die nächste Raststätte an, tankte brav das Mazda ein wenig voller, kaufte ein Wasser und schmokte eine Zigarette. Der Sonntag war heiß, 35 °C wedelte das Thermometer, die Klimaanlage rummelte auf Hochtouren. Ich wollte nach Hause, denn eine Geschichte wollte in Ruhe zu Ende gelesen werden. Der kleine Raststättenstop kann nicht länger als 12 Minuten gedauert haben (wenn überhaupt), danach fädelte ich mich wieder in den Verkehr ein und gab Gas, um den Zeitverlust des vorherigen Baustellensyrupfaststau ein wenig aufzuholen. Doch nach nicht einmal 10 Minuten freie Fahrt war Schluss. Nichts ging mehr, Warnblinker, Rettungsgasse  – und wieso will die Hulla hinter mir mich jetzt überholen, wenn ich mich StVO-gemäß als Mittelstreifenbenutzer für die Rettungsgasse an meinen rechten Nachbarn quetschte?! Spinnt die? Ich steh hier nicht zum Spaß!
Jedenfalls standen wir, steh – steh – steh. Das könnte dauern. 400 Meter weiter, hinter einer Querungsbrücke, schien die Ursache des Schlamassels zu liegen. Rettungsfahrzeuge quetschten sich vorbei, und sie sind laut mit ihren Sirenen! Zwei – drei …. schließlich zählte ich sechs oder sieben, auch ein Rettungshubschrauber kam angerauscht. Die Mitstausteher verließen ihre Autos, führten Hunde aus, rauchten (das tat ich dann auch), vertraten sich die Füße, quatschten und versuchten über Internet herauszufinden, was denn passiert sein könnte. Ich überlegte kurz, ob es sich lohnen würde, das KINDLE auszupacken; aber im Auto war es zu heiß (ich wollte die Klimaanlage nicht die ganze Zeit dröhnen lassen) und außerhalb des Autos war es zu sonnig. Und außerdem quasselte mich prompt mein linker Mitstaukamerad an, der sich darüber aufregte, warum man jetzt hier stehen müsste, man könnte doch wenigstens eine Spur schon frei machen und – wenn auch langsam – den Verkehr wieder fließen lassen. Er müsse um 17 Uhr auf der Arbeit sein.
Ich blieb gelassen; in meinem Kopf der Satz: ‚Wenigstens bist du hier, und gesund, und wirst nicht mit dem Rettungshubschrauber weggeflogen!‘

Und noch ein Gedanke machte sich breit:
Hätte ich keinen Zigaretten-Stop eingelegt 12 Minuten vorher, wäre ich dann noch an dem Stau vorbei gefahren? Oder mitten drin gewesen? Vermutlich Letzteres. Es wäre gut möglich gewesen, dass es dann mein Mazda gewesen sein könnte, der von der Fahrbahn abgedrängt wurde, weil der 73 Jahre alte Unfallfahrer einen Schwächeanfall erlitt, seinen  Nachbarn rammte (der ebenfalls 73 Jahre alt ist), und sie beide dann den gesamten Verkehr lahm legten. [Diese Infos sammelte ich dann am nächsten Tag aus dem Internet zusammen.] So war ich zwar zwei Stunden später als geplant zu Hause, aber ich kam wohlbehalten auf dem Sofa an, und konnte mich dem restlichen Sonntag dem KINDLE-Vergnügen widmen.

In den anderen Universen ist nun eine Version von mir

  • tot
  • schwer verletzt
  • hat ihr KINDLE verloren
  • betrauert einen Schrott-Mazda
  • sitzt noch immer in psychiatrischer Behandlung wegen des Verlust des KINDLEs
  • steht noch immer im Stau
  • wurde von dem Staunachbarn entführt
  • was weiß denn ich …

… aber nichts von dem geschah, weil ich einen Raststättenstop einlegte, bevor die Schicksalsbitch dieses Universums fies werden konnte.

Waechter

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Während

…. ich mich Nacht für Nacht (und oft auch in den kurzen Minuten, die mir zwischen meinen Jobs bleiben) in mein eigenes Universum zurückziehe und dort lebe, geht das „richtige“ Leben natürlich weiter; und es ist verrückt.
In Nizza werden Menschen überfahren, in der Türkei wird geputscht und niemand weiß so recht, wer was initiiert und wie es enden wird, und zwischendurch haben wir in der Wohnung überall neue Lampen, bunt und total App-gesteuert, die man nun via Internet von Buxtehude aus an- und ausschalten kann. Und das tut Hubby, nicht von Buxtehude aus (was sollte er da auch), aber während seiner Jagd nach Pokemons irgendwo in der Gegend unterwegs, während ich – nichts ahnend – lesend im Wohnzimmer sitze und das Licht plötzlich flackert. Diese Welt ist crazy …. in meiner Welt siegt immer die Liebe.

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Verstaubt – verloren – verirrt?

Ach herrje; dass ich überhaupt noch mein Passwort für den Blogzugang weiß, ist ein kleines Wunder. Dass ich vor lauter virtuellen Staubflusen überhaupt noch das Blogfeld gefunden habe, auch. Was treibt sie nur? werden sich vielleicht einige fragen – oder auch nicht. Die, die mich täglich erleben, wissen, in welchem Universum ich feststecke, und je nach Suchtausmaß meinerseits und dessen Einfluss auf mein unmittelbares RealLife-Umfeld andererseits ernte ich verständnisvolle, mitleidige oder wütende Blicke. Je nachdem. Meistens die letzteren. Mir egal. Ich gebe zu, ich bin süchtig. Und es ist supernatural-Sommerpause! Nicht, dass ich nicht noch ca. 3 Millionen Geschichten zu lesen hätte. I’m happy damit. Meistens. Wenn mich nicht nächtlicher Mückenterror im Schlafzimmer von den wenigen Stunden Schlaf abhalten würde. Oder Wochenenden generell bitte doppelt so lang sein könnten? Wieso ist jetzt bereits wieder Montag? Ich hatte doch eben erst das Drachen-Universum beendet – mit Happy End. Natürlich immer mit Happy End! Was anderes kommt nicht in das KINDLE.
Leben rauscht vorbei, BRexit, EM .. alles nebensächlich. Die Zimmerpflanzen jaulen kläglich. Ich lese. Das TV wird größtenteils ignoriert. Ich lese. Ich lese, lese und lese, und wenn ich nicht lese, jage ich nach neuen Geschichten. Oder leide still in meine Kaffeetasse in den beiden Büros, lenke mich mit Arbeit ab. Was bleibt mir auch Anderes übrig? Irgendwie muss ich ja das Flugticket nach HAWAII erwirtschaften. Der Vormittags-Chef schaut mich so merkwürdig an in letzter Zeit, als wenn er rätseln würde, was in meinem Kopf herumspukt. Eine Werewolf-OMEGA-Story derzeit, aber das kann ich ihm ja schlecht verraten! Er denkt sowieso schon, dass ich irgendwie abgedreht bin, ich sehe es an seinem Blick. Im Nachmittagsbüro kennen mich die Kollegen und Chefs gar nicht anders. So hechte ich durch die Wochen, eigntlich eher durch die Arbeitstage, quetsche mich seit einer Woche morgens und besonders abends fluchend durch eine völlig verblödete Umleitung, die die Stadt Nordenham zur Terrorisierung der Autofahrer sich ausgedacht hat, und die mich fertig macht. Ich muss eher losfahren, um rechtzeitig das Büro zu erreichen – falls ich an Bussen und Traktoren im Moor überhaupt vorbei komme – und abends ist es noch schlimmer, weil jedes Hinderniss mich davon abhält, endlich in mein Universum zu versinken, das ich so dringend brauche. Es ist zum Schreien – aber das wäre schon wieder komisch. Ich schreie trotzdem im Auto, vor Frust, vor Sehnsucht, oder einfach so. Weil ich im Auto schreien kann. Es ist ja mein Auto. Ich schreibe Blödsinn? Es ist mein Blog, und wenn ich schon mal herauskrabbel, um zu bloggen, dann kann ich auch Blödsinn schreiben. Liest sowieso niemand … oder doch? Egal. Es tut mir irgendwo Leid. Der Blog verstaubt und ich kann keinem dafür die Schuld geben. Auch, wenn ich Anfang August meine 2 Wochen Sommerurlaub antreten werde, kann ich nicht versprechen, dass es besser wird mit meiner derzeitigen grandiosen Blogfaulheit. Weil: Siehe Kategorie Suchtverhalten + Lesen. Da ist ist diese Story, auf deren Beendigung ich Monate sehnsüchtig und ungeduldig gewartet habe, die so viel versprechend in der Summery bereits klang, von der ich aber sichergehen musste, dass sie ein Happy End haben wird – und dann war sie closed! Finished, und sie endet wie ich es mag … mit both HAPPY & TOGETHER. Mit mehr als 200.000 Wörtern. Ein gEfühl wie Weihnachten. Da lese ich eine Weile dran, und kann das nicht unterbrechen für so schnödes Aktenschubsen oder Synopsentippen. Deswegen kann ich meinen Urlaub kaum erwarten – er wird lesend verbracht. Mein Gehirn turnt in English Mush bereits, doch es ist okay, denn alles andere klingt einfach nur: Falsch.

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Why do all good things come to an end?

Just like weekends. Weekends filled with AU stories taking my breathe away, let me forget I’m trapped in the wrong universe. Only feeling … more feeling … just feeling …  love, love, love, and knowing there will always be a happy end after all.
But here I am, Monday, in office, sad because it is over, sad I have to be apart from that one and only universe where I feel complete.
And yes, also a little upset about how I can’t get away from reading. Maybe I should live  more in the REAL World, I really should, but every time I get catched and trapped, like a drug, like an addicted. And I can#t do anything against … don’t want to do anything against. There are voices in my mind, scolding a little bit about wasting life time … but is it really a waste if I feel just …  so much love? Let me feel love!

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still

hoffnungslos_09062016

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Juni

Wie konnte das denn so schnell passieren? Es ist bereits Juni? Die Hälfte des Jahres bereits vorbei, so wie die JIB und das Staffelfinale. Was sich nicht geändert hat, ist meine Story-Sucht. Die ist eher noch schlimmer geworden. Und ja, es ist eine Sucht. Ich versuche es in den Griff zu bekommen, nicht völlig zu versinken. Mal gelingt das besser, meistens nicht. Dazu liebe ich sie viel zu sehr, versinke in diesen Universen, in denen ich einfach fühlen kann. (Leider kann ich aus gewissen anständigen Gründen nicht ausführlicher über die Geschichten schreiben *giggles*)

Im Gegensatz zu gewöhnlichen Mittwochen hocke ich bereits im OL-Büro. Muss noch den zweiten Tag aus Februar nacharbeiten, an denen ich beim Anwalt notfallmäßig ganztätig Akten schubste. Es ist okay. Die Kollegen fragen die üblichen Fragen: Was machst du denn hier? Es ist eben ungewohnt, mich schon früh da zu haben. Aber es ist okay. Ich bin allein und kann selbst entscheiden, welcher Radiosender eingestellt wird. Es ist nicht wirklich viel zu tun, eine zu schreibende Rechnung liegt noch herum und gleich muss ich die Tagespost vorbereiten. Synopsen habe ich alle schon geschrieben, was bis gestern Abend da war. Es können aber jederzeit wieder massenhaft E-Mails eintrudeln, die mit Sätzen beginnen wie „Kannst du mal eben fix eine Synopse …?“; und dann baumeln da Stellungnahmen dran, 40 oder 50 PDF-Seiten lang. Es ist okay. Ich schreibe gerne Synopsen. Immer noch. Seit 14 Jahren nun schon.  Offenbar habe ich wirklich meinen Platz gefunden, zumindest in diesem Teil des realUniverse.

Das Vermissen ist jedoch immer noch stark. Es sind jetzt noch ca. 1,5 Jahre, bis ich J² wieder sehen kann. Viel zu lange!

Was ist geplant für das restliche halbe Jahr 2016? Ich überlege gerade sehr angestrengt, aber mir will nicht viel einfallen. Da ist ein Star Trek-Kino-Termin im Juli mit den Vancouver-Mädels … aber sonst? Nichts weiter geplant. Kann ich spontan sein und mein Story-Universum verlassen für etwas anderes? Bin mir gerade nicht so sicher. Und gerade passierte das:

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JIB7

Ich habe Fotos gemacht. Natürlich habe ich Fotos gemacht (963 um genau zu sein, davon geschätzt 749 nur von J²). Viele Fotos. Aber nicht annähernd genug. Dazu war mein Kamera-Platz zu blöd. Und irgendwann habe ich sowieso nur noch gestarrt und gelacht und mich erinnert, dass ich ab und an noch atmen muss. SIE sind so unglaublich, so … unmenschlich schön!

Und dieses Bild von der Closing-Zeremonie ist – warum auch immer – eines meiner liebsten:

CON2016_1

Wem der Arm hinter Jared gehört? Keine Ahnung. *lach*

Der After-Con-Blues ist dieses Jahr besonders tödlich. Und so verkroch ich mich am letzten Wochenende, versank in Geschichten – vollständig. Nur nicht aufschauen, nur nicht darüber nachdenken, dass es nun fast 1,5 Jahre dauert, bis ich SIE wiedersehe! Aber dann ist Hawaii!

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And now it just has begun

11-23

… die hiatus … oder hellatus …  jedenfalls die Warterei, wie es weiter gehen wird.

  • Wo ist DEAN? Wann ist DEAN? Was ist mit Mary?
  • Was ist mit SAM? (Er ist verdammt noch mal nicht tot!)
  • Wird SAM diese TONI heiraten am Schluss? Doppelhochzeit mit CROWLEY & BILLIE?
  • Wer ist The old Man, der diese TONI-Chick geschickt hat, um die Winchesters einzusammeln?
  • Bekommt CAS endlich sein eigenes Zimmer im Bunker?
  • Werden DEAN & SAM eine Familienberatungsstelle eröffnen? Including showering together for stress overcoming?

Wann ist es endlich Herbst?

Wenigstens habe ich meine Geschichten, die halten mich sicher über Wasser. Das Staffelfinale habe ich nun zum zweiten Mal gesehen (und diesmal ohne Streaming interuptus wegen Wartungsarbeiten). Es macht mich immer noch wütend. Und of course heule ich bei der Abschiedsszene … wieso geht SAM nicht mit? Wenigstens das? Wieso lässt er DEAN gehen, in den sicheren Tod, wie alle annehmen? Ich verstehe es nicht, will es nicht verstehen. Das ist doch alles blöd. Und nun ist es SAM, der erschossen wurde? Nee … kann gar nicht. Ich weigere mich schlicht, das auch nur für eine Minute anzunehmen.

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Alpha & Omega

Oder #supernatural Season11 Finale! Ich war vor dem Wecker wach. Ein Zeichen, dachte ich mir. Man muss zumindest das Finale einer Staffel (und so auch die Premiere) live schauen,  man muss einfach, ganz egal, wie man am Tag danach im Büro durchhängt. So pflanzte ich mich vor den Laptop, biss mir die Lippen blutig in ängstlicher Erwartung, wusste ich doch, dass DEAN – hero he is – die Seelenbombe sein soll im Kampf gegen AMARA.

SuD1 SuD2

Ab hier dann fettes Gespoiler. Weiterlesen

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Ewiges Rom

Jedes Jahr – Rom, im Mai. Mit seinem Chaos, dem Gehupe der Autos, Kamikaze-Mofa-Fahrer, Sirenen und Straßenmusik. Priester und Nonnen, Bettler, Touristen, Studenten und Anzugträger, Straßenverkäufer, Jongleure, lebende Statuen und Carabineries und Katzen. Cappuccino, Madame? Thank you. Geschnatter in allen Sprachen – deutsch, russisch, englisch, natürlich auch sprudelndes italienisch. Wartenschlangen entstehen wie durch Magie, verschwinden ebenso schnell wieder.
Quirrlig, laut, bunt – und wir mitten drin. Schlendernd, gemütlich, Ampeln manchmal missachtend. Seitengassen erkundend, staunend, Ruinen und alt, doch voller Leben, Brunnen. Eis essen, Leute beobachten. Untergehen in der Masse und sich fast ein wenig heimisch fühlen. Fast.

Rom1 Rom2 Rom3 Rom4

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Herzinfarkte

Man sollte annehmen, nach so vielen Jahren Con-Erfahrung würde es irgendwann mal besser werden, wenn man Moose und Squirrel leibhaftig (wenn auch nur für wenige Sekunden) in den Arm nehmen kann. Man sollte es annehmen. Es ist ein Trugschluss, es wird schlimmer. Jedes Mal wird es schlimmer; die Knie zittern, die Atmung setzt aus, das Herz pocht wie wild – und dann lächeln sie dich an und nehmen dich in den Arm, drücken dich, und du vergisst Zeit und Raum und alles verläuft in Zeitlupe und ist gleichzeitig in Augenblicken schon wieder vorbei.

Ich habe keine Ahnung, wie ich diese Photo-Ops jedes Mal überlebe. Dieses Jahr war es besonders schlimm. Vor Misha hatte ich Angst. Angst ist vielleicht übertrieben; er ist ja nett und freundlich und lustig – aber er ist auch ein wenig crazy. Ein wenig sehr crazy.
Ich klammerte mich an Jensen. Meine einzige Rettung. Wie Misha sich dann in das Bild presste war mir schnups, ich habe es auch nicht mitbekommen. Ich schaue verkrampft, aber ich lächel hier wenigstens. Ich war nicht fertig mit meinem Herzinfarkt, völlig überwältigt.

Misha – me – Jensen

JM

Jared! Mein erstes Jared-Single-Foto-Op. Bei den Versuchen während der letzten JIB war er ja irgendwie ständig verhindert.

Es war keine gute Idee, in der Demon-Warte-Schlange vor dem Photo-Termin KINDLE stories zu lesen. Gar keine gute Idee! Er würde mich anschauen, mir in den Kopf schauen, und er würde wissen! Egal – ich tat es trotzdem. Black-out während der Foto-Session auch hier. Ich habe keine Ahnung, was ich tat oder wie ich schaute. Nach dem „hi“ murmelte ich wohl irgendwas von „hug, please?“ und bekam ihn. Er drückte zu – ich war happy, wankte wieder hinaus, völlig dimensionslos.

Jared

Und – of course – Jensen und Jared zuletzt. Das gleiche Spiel; verschlungene stories in der Demon-line (heftige Szene, aber ich konnte nicht widerstehen); und sie würden wissen. Sie würden es mir so ansehen!
Der eigentliche Foto-Sekunden-Spaß wurde gehetzt „Next please!“ schallte es alle 3 Sekunden. Zu wenig Zeit! Viel zu wenig. Aber ich hatte Glück. Denn bevor ich zitternd an Moose und Squirrel herantreten konnte, waren diese mit sich selbst für ein paar köstliche Sekunden beschäftigt. Jared flüsterte Jensen etwas ins Ohr, und beide lachten und alberten herum. Mein Story-verseuchtes Gehirn hüpfte aufgeregt, doch ich stand regungslos und brav, versuchte unsichtbar zu werden. Ich schaute und versank und genoss …. kein „next please“ störte den Augenblick. Ich hätte in alle Ewigkeit so stehen können. Doch die Ewigkeit währte nur ein paar kostbare Momente (die ich niemals mehr vergessen werde), dann murmelte ich ein „Hi“ und „Sandwich-Hug“, bekam ein Lächeln und ein „of course“ zurück, und klammerte mich wiederum wie eine Ertrinkende an Jensen. Das Herz pochte, doch ich überlebte, irgendwie. Die Gedanken setzten aus. Ich weiß nicht, wie ich aus dem Raum hinausgekommen bin … es ist jedes Mal ein Gefühlschaos, Drogenrausch, unendlich und zeitlos und zu kurz.

J2

Bei den Autogrammen hatte ich Glück. Es waren nur noch wenige in der Schlange vor und hinter mir. Sie nahmen sich Zeit, redeten mit den Fans. Ich starrte in Jensen’s Augen, sie sind so verdammt grün und strahlen. „Thank you for changing my life!“, halb gemurmelt, verlegen, aber nichtsdestotrotz wahr. Jensen lächelte zurück, schaute mir in die Augen, bis ich dachte, ich muss sterben. „Thank you!“

Auch bei Jared durfte ich etwas mehr Zeit verbringen. „Thank you for being so awesome!“ flüsterte ich, Herz klopfend, während ich die Fruchterdbeeren zu ihm schob, die er sich sofort grabschte. Dafür bekam ich einen Kuss zugepustet, und ein Lächeln, das mich einfach sprachlos und glücklich machte.

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Beer and music

… an einem Freitagabend. In der Jahnhalle, zu einem kleinen aber feinen Konzert, von dem ich nicht so recht wusste, was ich erwarten sollte. Aber ich war entschlossen, dem Abend einen Versuch zu geben, in Anbetracht der Tatsache, dass ich am letzten Wochenende so kolossal versagt habe, mich vom KINDLE loszureißen. Natürlich war das KINDLE aber trotzdem mit. Doch es blieb wohl verstaut in der Tasche, was mich selbst überraschte.

Die nächste kurze Überraschung entpuppte sich in Form von Tina, die sich neben uns setzte, der ich – durch Twitter blätternd – eher nebenbei das eine neue T-Shirt-Angebot von #supernatural zeigte und es sich herausstellte, dass sie die Serie nicht nur kennt, sondern auch mag. Moni verdrehte die Augen, als ich aufquietschte. Ein SPN-Fan, neben mir! Und auch noch nett! Es wurde dann aber doch schwieriger, denn Tina schaut auf Deutsch, ist gerade in Staffel 6 am Anfang, und bitte bitte: Keine Spoiler! Verdammt! Da wäre so vieles! Moni verdrehte immer noch die Augen und ermahnte mich, mich zu benehmen. Möglicherweise habe ich mich nicht wirklich nett verhalten – wenn ich so darüber nachdenke. Ich hatte bereits 2 Green Lemon-Biers, bevor das Konzert überhaupt anfing, und so sprudelte alles aus mir heraus: Dass ich bald nach Rom fahren werde, um Jensen zu umarmen, dass ich auch Jared und Misha treffen werde, und dass ich nach HAWAII fliege 2017 …. im Nachhinein besehen: ich muss ein kleines Arschloch gewesen sein, das so herauszuposaunen …. Aber in dem Moment war ich locker und gelöst und voller Vorfreude und wollte es einfach nur teilen. Ich versprach, Tina ein Autogramm von Misha mitzubringen.

Und dann begann endlich der Abend, ich hatte mein 3.?, 4. ….  Bier, die Halle war nicht übermäßig voll aber trotzdem gut besucht. Auf der Bühne: Bassgitarre, Keyboard, Schlagzeug und zwei Melodiegitarren. Klassische Aufteilung. Nichts extravagantes, einfach nur gut gemachte Musik von Rock Songs, die ich sowieso höre, sobald ich im Auto sitze.

Jahnhalle_13052016

Sweet Home Alabama, Simple Man, Country Roads, Horse Without Name, Where The Streets Have No Name, Hotel California, Summer Wine, Behind Blue Eyes …

Und ich genoss es. Jeden einzelnen Song und auch die neue Art, wie sie interpretiert wurden. Traf voll meinen Musiknerv.
Nicole – Bandsingerin – hat eine kraftvolle, wundervolle Stimme; und deswegen habe ich sie nach dem Konzert spontan umarmen müssen, weil ich die fast 3 Stunden wirklich wirklich genossen habe, trotz der tödlichen Blicke von Moni, wenn ich zu laut mitsang. Und auch trotz des Bieres. Was eventuell ein kleiner Fehler war, wenn die heutigen leichten Kopfschmerzen ein Indiz darstellen. Ich hatte gestern den ganzen Tag nichts gegessen, was mir aber erst abends im Bett auffiel, als es bereits zu spät war und ich happy in die Arme meines KINDLEs fiel.

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