Mamma-Update

lateinisch mamma = Mutter(brust), Amme < griechisch mámma

Ob das Wort Mammut auch daher rührt? Haben Mammutse Brüste? Ja, klar, auch die Mammutsmammas haben ihre Mammutbabies ja gesäugt.

Jedenfalls hatte ich gestern den Mammografie-Termin wegen der Sache mit dem Nodus
Erstaunlicher Weise war ich ruhig, oder ich glaubte zumindest, dass ich ruhig wäre. Zumindest schob ich jeglichen Gedanken weit weg aus dem Bewusstsein – was hätte es auch gebracht, sich vor der Diagnose über alle Wenn und Aber den Kopf zu zerstückeln?
Dass ich aber innerlich nicht so ruhig war, wie ich mir selbst weismachen wollte, merkte ich bereits daran, dass die Nacht davor quasi schlaflos war. Ich vergrub mich in eine meiner stories – das half, aber müde und durcheinander war ich am Montag dann trotzdem. So müde und durcheinander, dass ich prompt die Radiologie – trotz vorheriger Internetrecherche und totensicherer Wegbeschreibung durch Frau O. – zweimal verfehlte und schlicht dran vorbeiwatschelte. Schließlich fand ich rechtzeitig den richtigen Eingang und saß völlig durchgefleddert und verschwitzt im falschen (weil Röntgen-)Wartezimmer. Man fand mich aber trotzdem (ich konnte nicht mal eine KINDLE-Seite lesen!), geleitete mich in die Oberkörper-Frei-Mach-Kabine und presste anschließend meine boobs in den eigens dafür erfundenen Fotoapparat.
Dann musste ich wieder warten; zum Lesen fand ich keine Ruhe mehr, die Gedanken wirbelten, und so sehr ich es auch versuchte, ich konnte sie nicht abstellen. Nach 30 Minuten etwa wurde ich von einem sehr netten Arzt in das nächste Zimmer geführt: Noch einmal Ultraschall. Auch er fuhrwerkte mit dem Ultraschallzauberstab auf meiner Brust herum, hmmmte etwas, lächelte aber

und gab Entwarnung!

Es sind keine Knoten, es sind Zysten, wenn auch recht viele und nur auf der linken Seite. Nichts besorgniserregendes, aber man sollte das regelmäßig und bei jeder weiteren Veränderung kontrollieren lassen. Ansonsten solle ich mir keine Gedanken weiter machen.

Aufatmen. Durchatmen. Kopfkino mit den Was-ist?!-Theater ausschalten. Wie geschafft ich war, merkte ich erst, als ich zu Hause ankam, und die ganze Anspannung der letzten Wochen von mir fiel.

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Abschnitt III und IV

III

Der kleine Prinz kommt – so erfährt und erzählt Antoine – von einem anderen Planeten, der sehr klein ist, so dass sich sein Schaf gar nicht verlaufen könnte. 
Während ich die Zeilen lese, wandern meine Gedanken in eine völlig andere Richtung, und nicht geradeaus. 

Was wäre, wenn es gar nicht um Schafe in Kisten geht? Was, wenn man etwas anderes damit meint, Liebe zum Beispiel? Soll – darf man Liebe anbinden, damit sie nicht fort- und damit sie sich nicht verlaufen kann? Darf Liebe einen Menschen „anbinden“, oder ist es dann keine Liebe? Was, wenn man einen Menschen so sehr liebt, dass man ihm alle Freiheiten lässt, auch auf die Gefahr hin, dass man ihn dadurch verliert? 

Ja, ich gebe zu, ich denke gerade an #QAF; wo diese Thematik eine entscheidende Rolle spielt (jedenfalls auf die Art, wie ich es sehe). 

Noch etwas kam mir in den Sinn: Ein Planet, der so klein ist, dass man nicht weit geradeaus gehen kann. Heimat, die vertraut ist, die man kennt, aber die auch einengt irgendwann. Ich vermisse meine Heimat an manchen Tagen, das Dorf, die Wälder, die Berge, die Gewitter. 

IV

Der türkische Astronom, der den B 612 Astroiden = Heimat des Prinzen zuerst entdeckte, und dem niemand ernst nahm, weil er keine europäische Kleidung trug. Mit der richtigen Kleidung (Kleiderordnung von einem Diktator befohlen) waren dann alle seiner Meinung. 

Wann ist das Buch zum ersten Mal erschienen? Wiki weiß bestimmt die Antwort: 1943 in New York. Aber die Aussage darin ist älter und aktueller, denn je. Oder scheint es mir nur so? Sind wir heute wirklich offener, unvoreingenommener den „Nerds“ gegenüber, weil es hipp ist, nerdig zu sein? Und andersherum: Wenn eine (politische) Meinung nur richtig angezogen daherkommt, getarnt als „Besorgnis für das Volk“; vergisst man dann, darüber nachzudenken, was es wirklich oft ist … Hetze? Auf Twitter beispielsweise begegneten mir ab und an Tweets, die sinngemäß mit den Worten begannen: Ich bin kein Nazi, aber …  und dann kam irgendeine Aussage, warum Flüchtlinge in Deutschland alles kaputtmachen würden, wie man Flüchtlingen alles in den Rachen schieben würde, und sie nur fordern und verlangen könnten, gierig und nie zufrieden, während der deutsche Otto Kleingeist auf der Strecke bleiben würde. 

Ich schweife scheinbar ab, doch das ist ja bei dieser Lektüre beabsichtigt.

„Wie ist der Klang seiner Stimme? Welche Spiele bevorzugt er? ….“ Das sind die wesentlichen Fragen, die man stellen sollte, wenn man von einem neuen Freund erzählt. Ich mag das, ich mag das sehr. Ich muss gerade sehr lächeln und frage mich, welche Fragen (und Antworten) man bei mir stellen/bekommen würde. 

„Es war einmal ein kleiner Prinz, der auf einen Planeten lebte, der kaum größer als er selbst war, und er brauchte einen Freund …“ 
Da ist sie wieder, die Freundschaft, die wir brauchen, wie klein unsere Planeten auch sein mögen. Freund/Freundschaft sind so mächtige, bedeutungsvolle Worte! Ich fürchte, ich war in letzter Zeit kein Freund; denn mir reicht mein kleiner Planet derzeit. 

„Mein Freund gab mir nie Erklärungen. Er glaubte wohl, ich sei ihm ähnlich. Doch ich kann leider keine Schafe in Kisten erkennen. Ich bin vielleicht schon ein wenig wie die Erwachsenen, ich musste ja älter werden.“

Ich kann auch keine Schafe in Kisten erkennen, oder übersetzt eben: Ich kann auch nicht mehr zügellos meine Fantasie ausleben. Zu viel Alltag mit Akten und Synopsen, keine Zeit, um in Wolken zu starren und sorglos den Tag zu verbringen. 

Mich lässt das mit der Freundschaft gerade nicht los; ich denke an Mel. Ich betrachte sie als Freundin. Und doch bin ich auf meinem kleinen Planeten vor ihr weggelaufen. Ich dachte wohl, sie versteht das, mich … 
Oder Jutta! Vor ihr bin ich sicher auch weggelaufen (zumindest zeitweise). Und sie lief sicher auch vor mir davon. Aber wir haben uns nie verloren; auch jetzt nicht, auch wenn sie nicht mehr da ist. Waren wir uns ähnlich? In bestimmten Sachen sicher, in anderen ganz und gar nicht. Manchmal wollte sie mich anbinden. Ich ließ mich nicht anbinden! 

Bin ich ein Freund? Wann ist man ein Freund? Wie viele Freunde braucht man? Manchmal denke ich, dass ich ohne Freunde auskommen würde. Der Gedanke erschreckt mich dann. Aber er ist trotzdem wahr. Wenn ich mir selbst genug bin, ist die Gefahr größer, nur noch sich zu sehen (und in meinem Fall in das Universum abzugleiten, in dem ich niemanden etwas schuldig bin, keine Erklärungen abgeben muss, warum ich mir selbst genug bin.)

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… and the sun goes down on the other side

Nein, das ist keine neue Depri-Phase am Sonntagnachmittag, weil das Wochenende schon wieder wegzuschlüpfen droht. Das ist die Quintessenz einer – wie nenne ich es? – session bei S.

Ziemlich spontan lud uns mein Knuffel bei seinem besten Kumpel für den Samstag ein, zum Kuchen essen und etwas jammen. Und das taten wir dann auch, und wir grillten und jammten und hörten Musik und redeten, sahen Hasen (das sind verflixt keine Hasen, sondern Kaninchen, denn Hasen haben viel längere Ohren … oder war es umgedreht?!) spielende Rehböckchen und einen Bussard, der auch ein Falke gewesen sein könnte.

„Spiel einfach nach Gefühl, wie es eben passt!“ – auch wenn sich der Bassist weigert, und Lehrbuchnoten braucht. Wir waren zwei gegen einen, am Ende spielte jeder, wie er wollte; und wir hatten trotzdem eine lustige Zeit. 

 … und ich probierte S.’s Elektrogitarre aus, und Knuffel spielte den Bass und S. sang diese Zeile dazu (und nicht mehr); und es war schlicht so .. WOW. Quasi wie high nur gänzlich ohne Drogen (in meinem Fall nicht mal Alkohol, denn ich war die Chauffeurin). 

Das nächste Mal nehmen wir aber wirklich unsere Gitarren mit, und vielleicht sperre ich mich nicht mehr so dagegen, auch eine Elektrogitarre zu spielen und zu sehen, was passiert. 

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Vorwort und Abschnitte I + II

[Vorab: Es ist Freitag, und ich habe frei. Zwar eher unfreiwilliges frei wegen Arzttermin, aber den habe ich nun hinter mich gebracht, der Kaffee ist frisch und ich habe beschlossen, mich nun anderen Dingen zu widmen, als darüber nachzudenken, was wäre wenn …

Deswegen ist jetzt der beste Zeitpunkt, mit dem Projekt Der Kleine Prinz zu beginnen.]

Vorwort

Das Vorwort habe ich nun zum zweiten Mal gelesen, und es ist immer noch das selbe Gefühl: Rührung, die an Tränen grenzt. „Für León Werth, als er ein kleiner Junge war“
„Er muss getröstet werden“ … und an der Stelle schluchzte ich (zweimal!) tatsächlich. 
Da ist ein Mann, der sich bewusst ist, wie kostbar Freundschaft ist, wie tief sie gehen kann, über Grenzen und Zeit hinweg. Freundschaft, die bereits an Liebe grenzt. Gibt es überhaupt einen Unterschied zwischen Freundschaft und Liebe, wenn man den sexuellen Aspekt außen vor lässt? Basiert Liebe auf Freundschaft? Sind sie untrennbar miteinander verwoben? Kann ich jemandes Freund sein, ohne ihn zu lieben? Muss ich jemandes Freund sein, um diesen Jemand auch lieben zu können?

„Alle Erwachsenen waren zunächst einmal Kinder (aber vielleicht erinnern sich nur wenige von ihnen daran).“

War ich selbst auch ein Kind? Es scheint so lange her zu sein, es ist so lange her! Wir behaupten ja gern von uns selbst, dass wir uns unsere Kindlichkeit bewahrt haben; aber stimmt das wirklich, oder machen wir uns damit nur etwas vor, damit der unzauberhafte Alltag nicht so schwer und grau ist und erträglicher wird?

War ich ein sorgenfreies Kind, das in seiner eigenen Welt leben konnte? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht mehr. Ich würde es gern mit einem zweifelsfreien und gelächelten Ja beantworten wollen, aber dass ich das nicht überzeugt tun kann, ist wohl Indiz dafür, dass meine sorgenfreie Kindheit viel zu zeitig vom So-Sein-Wollen-Wie-Andere-Erwarten-Wie-Man-Ist verschlungen wurde. 

I

Die Sache mit der Zeichnung der Riesenschlange, die einen Elefanten verschlungen hatte: 

„Erwachsene begreifen nie etwas von selbst und für Kinder ist es ermüdend ihnen Erklärungen dafür zu liefern.“

Wann hören wir eigentlich auf, unsere Welt anderen erklären zu wollen und die Erklärungen der ‚Erwachsenen‘ als unfehlbar und unumstößlich zu akzeptieren? Ich erinnere mich, dass eine meiner ersten Fragen war, warum 1 + 1 denn 2 sein muss; und ob das überall so wäre. Ich fand das unlogisch und langweilig, und so fragte ich immer wieder, bis immer wieder die selbe Antwort kam: Das ist eben so, das ist Mathematik. „Also sprach ich nicht mehr …“

II

„Bitte …  zeichne mir ein Schaf!“

Es ist rührend, das ist, was es ist, die Geschichte, wie er den kleinen Prinzen kennenlernt. Der kleine Prinz, der den Elefant in der Riesenschlange sofort erkennt, aber lieber ein gezeichnetes Schaf in der Kiste haben will. 
Wenn wir Leute kennenlernen, fragen wir immer als erstes: Wie ist dein Name? Wie alt? Was machst du beruflich? Sind das wirklich die wichtigen Dinge, die wir fragen sollten? Man fragt sie automatisch, weil wir eben erwachsen sind und man solche Sachen neue Menschen fragt. Welche erste Frage würde ich gern stellen? Denkst du, dass irgendwo ein Universum existiert, in dem 1 + 1 nicht 2 ist, sondern zum Beispiel einfach nur blau?

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Nodus

Huch? werden vielleicht einige denken, die sich nicht zum ersten Mal hier her verirren.
Sie hat doch gestern erst gebloggt? kommt eventuell als zweiter Gedanke nach dem ersten verwirrten Huch. Und während das Huch noch leise verweht, stellt sich die Frage: Was meint sie denn jetzt mit Nodus? Hat Trump einen alternativen Bruder? Oder noch ein Projekt?
Nö, Trump ist in dem speziellen Falle nicht Schuld. Ich würde ihm gern jegliche Schuld zuschieben. Projekt ist es auch keines! Wer sucht sich schon einen nodus als Projekt aus? Okay, Fischernetzknüpfer eventuell, aber deren nodi (das klingt schon fast süß!) sind ja auch eher harmlos.

Nodus ist lateinisch. Nicht, dass ich Latein jemals gelernt hätte; aber man kann ja internetten. Da erfährt man so was. Man erfährt auch, dass Trump ein A-L ist; aber daraus macht er ja selbst keinen Hehl, man muss nur seine Tweets verfolgen. Aber darum geht es in diesem Beitrag auch nicht.

Dieser Blogbeitrag ist dazu gedacht, mir ein wenig selbst Mut zuzusprechen und mir zu versichern, dass alles gar nicht so ist, wie es auf dem ersten Blick scheint oder man montagmorgens beim Duschen ertastet. Nein! Es muss alles gar nicht so sein, was die Vorstellungskraft an Horrorszenarien sofort ins Gehirn schubsen kann. Morgen habe ich einen Termin beim Arzt und lasse den nodus untersuchen, und dann weiß ich hoffentlich, woran ich bin. Davor bringt es nichts, sich kirre und verrückt zu machen, mit Was ist, wenn … ? Klingt total erwachsen, diese Verhaltensweise? Ein wenig fatalistisch vielleicht? Vielleicht. Möglicherweise. Sie sieht gut aus, diese Einstellung, wenn man sie anderen predigt. Es ist ein ganz anderer Schuh, wenn man selbst den nodus hat. Die Angst und Sorge bekommt man gratis dazu.

Edit (24 Stunden später und nach dem Arzttermin)

30 Minuten Abtasten und Ultraschall: Ja, da ist was (ach was, hab ich doch gesagt!); aber es lässt sich nicht richtig erkennen, was es genau ist. Eine Zyste, oder ein Fibroadenom. Dass es aber so beweglich ist und nur wenig druckempfindlich, ist erst mal ein gutes Zeichen, die bösen sind eher unbeweglich und tun mehr weh. 

Nichtsdestotrotz: Natürlich Mammographietermin; dann weiß man mehr. 

Aber hey! Wenigstens hab ich meine Beine jetzt rasiert (natürlich bin ich dabei wieder fast verblutet) und könnte schwimmen gehen! *smile*

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Projekt Der Kleine Prinz

Irgendwann im Laufe der Queer As Folk-Doktorarbeit, die ich ja derzeit wochenendig mit Kitty verzapfe, stellte sich auch die Frage über die Liebe. Spezieller die Frage, was der Kleine Prinz übertragen auf QAF darstellt. Ist Brian der Prinz, oder der Fuchs? Oder doch das Schaf? Oder ist er alles? Keines von allen? Kann man das vergleichen? [Wir stellen in unserer Doktorarbeit ständig solche komplizierte Fragen; das ist an der Stelle nicht verwunderlich!]

Habe ich Der Kleine Prinz jemals richtig gelesen? Vor 30 Jahren? Länger her? Gar nicht? Ich weiß, dass ich mal eine Schallplatte hatte, mit Liedern von Kurt Demmler (so hieß der glaube ich), der die Geschichte in eigene Lieder gestrickt hat. „Wo sind die Menschen, kleine Pflanze? Die kleine Pflanze weiß es nicht, sie steht in einer leeren Wüste, und kennt nur Dunkelheit und Licht ….“ hab ich sofort wieder im Erinnerungsgehörgang. Von dieser Platte jedenfalls kannte ich die Geschichte des Kleinen Prinzen. Aber das reicht mir nun nicht mehr.

Also: shoppte ich das Buch – und ich habe einen Plan! Ich möchte Antoine De Saint-Exupéry’s weltbekannte Geschichte (wieder) lesen; und meine eigenen Eindrücke, Gedanken und Überlegungen, Analogien zu QAF (so es sie wirklich gibt und sie sich aufdrängen), zu meinem Leben, zur jetzigen Welt im Blog niederschreiben. Vielleicht werde ich ja dadurch weise? *lach* Und ich bin gespannt, was ich entdecken werde; ob es nur eine Kindergeschichte bleibt, oder sich neue Blickwinkel einstellen werden.

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Der Freitag mal rückwärts erzählt

Gerade liege ich auf dem Sofa, bevor wir die Abendbrotvorbereitung starten; es wird Nudeln geben und Wurst, mit Käse. Lieblingsessen seit Jahrzehnten mittlerweile. Derweil höre ich Tocotronic; eine Empfehlung von Kitty, der ich neugierig wie ich nun mal bin, gefolgt bin, und siehe da: mag ich wohl. 

Spotify Tocotronic

Tante Aenne hat ihren 6-Wochen-Vorrat an Haferflocken auffrischen können, und mittlerweile klappt das Einkaufen ganz gut auch ohne Tränenausbruch. Wir sind in Nullkommanix mit dem Einkauf fertig, es ist aber auch jeden Freitag aller 6 Wochen das selbe: Cappuccino, Tee, Kekse, Marmelade, Lutschbonbons, Marmelade, Brot, Haferflocken, Joghurt, Butter und Milch. Damit kommt das Tantchen für die nächsten 6 Wochen klar. 

Davor hatten wir endlich mal wieder Gitarrenunterricht. Die letzten 3 Male mussten wir absagen, entweder hatte Jens (unser Gitarrenguru) keine Zeit, oder ich hatte Sommerfest, oder der Tunnel war schlicht gesperrt und das Chaos an den Fähren war vorprogrammiert, so dass man sich ernsthaft fragte, wie wir das jahrelang vorher ohne Tunnel hinbekommen haben! 
Nun wird ab nächste Woche die andere Tunnelröhre straßenverbessert, und deswegen haben wir auch 4 Wochen lang Gitarrenferien. Aber nicht, dass wir uns auf die faulen Akkorde legen könnten. Hausaufgaben: Akkorde und Picking und Strumming; und You’re my Sunshine …. und ich mag es. Dann nun auch üben: Knocking on Heavens Door … Noch klingt das alles bei mir anders, als es klingen soll, und nach einer Weile verselbstständigen sich die Melodien und Akkordabfolgen und ich mag meine Version viel einfacher, auch wenn sie mit dem eigentlichen Song gar nichts mehr zu tun hat. *lach* So lange es Spaß macht, ist alles gut. 

Morgens um 9.30 Uhr dann endlich aus dem Bett gekrabbelt, weil: Ich hatte den Freitag frei. Endlich mal wieder; und notwendig. Das erste, was ich bei Kaffee und Twitter und Radionachrichten dann mitbekam, war, dass nun endlich alle heiraten dürfen in Deutschland, die eben heiraten wollen; ganz egal, was sie sind. Richtig so! Und ich freue mich. Twittter feierte ein wenig, und ich grinse noch immer. Und wirklich: vor einem halben Jahr hätte mich das nur am Rande interessiert, aber Dank QAF ist das nun auch wichtig für mich. Ein paar ewige Nörgler gibt es natürlich immer noch, und ernsthaft die Auffassung, dass Kinder, die bei einem Gay-Paar aufwachsen, natürlich auch schwul werden, und man so langsam die Verschwulung Deutschlands vorantreiben möchte! Hallo?! Nein, nicht schon wieder aufregen! Es wird immer dumme Menschen geben. Schmeißt Regenbogen!

Heute Abend bin ich mit Kitty verabredet, um unsere Doktorarbeit QAF fortzusetzen, und ich freue mich darauf. So ein Freitag kann öfters vorbeikommen. Im Gegensatz zum letzten Wochenende fühlt sich meine Seele so viel leichter. 

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Tja nun …

… es ist Sommer. Genau genommen ist heute Sommersonnenwende. Nicht, dass ich deswegen ausflippen und nackt im Wald tanzen würde! Vermutlich eher nicht. Dafür habe ich gar keine Zeit. Und keinen Wald. Und nackt …  lassen wir das lieber, das soll hier ja keine Gruselkomponente bekommen.

Eigentlich weiß ich auch gar nicht, was ich genau jetzt unbedingt bloggen wollte, sollte, könnte? Es ist warm! Aber das ist ein Statement, mit dem auf Twitter schon seit Tagen qualvoll gehandelt und geworfen wird. Letzte Woche war es noch: Kann jetzt mal der blöde Regen aufhören? Und davor die Woche: Wann wird es endlich warm?

Jammern könnte ich auch gut, denn ich habe Knie. Extremst! Schlimmer als zuvor. Aber wer will das Gejammer schon hören? Ich selbst ja auch nicht mehr. Also lass ich das auch besser sein und jaule nur ab und an still vor mich hin und auf, wenn es mich wieder erwischt, eiskalt und unerwartet, der Knieschmerz; als wenn das Gelenk rausspringt. Kurzer Schmerzblitz, Aufschrei und Grimasse meinerseits, zeitweises Gehinke und Gehumpel, dass ich ernsthaft über die Anschaffung eines Rollators (mit KINDLE-Haltung nachdenke) … und dann zurück zum Alltag. Wer hat schon Zeit für Knie? Bin ja froh, dass Rücken jetzt wenigstens brav die Klappe hält. Knie UND Rücken im gleichzeitigen Aufruhr wäre dann wirklich eine Bestrafung!

Gestern habe ich verpennt. [Mir fiel gerade wieder ein, was ich bloggen wollte!] Wie gesagt: Gestern habe ich verpennt. Fünfminutenvorsieben [sieht das nicht total … strange aus, wenn man Uhrzeiten so schreibt?] … wurde ich wach. Freiwillig. Ich war wohl fertig mit Schlafen. Die Sonne zwitscherte in mein Schlafstubendachgeschossloch, ein paar Vögel scheinten auch. Oder so. Ich blinkerte verwirrt und dachte noch bei mir, dass das eventuell wieder so ein Morgen ist, wo ich 1 Stunde vor dem Weckergefiepe wach bin – und dann noch lesen kann! (Was auch sonst?!)
Ich blinzelte also auf das Handy. Fünfminutenvorsieben! WHAT THE HELL? Um 7 soll ich im Büro sein! Nein, natürlich habe ich das KINDLE liegen gelassen; so unverfroren bin ich dann doch nicht, sondern stürmte wie angestochen aus dem Bett direkt ins Bad, spülte die Zähne, schlüpfte fluchend in Klamotten, die da so herumlagen, schnappte mir mein Mittagsgemüse aus dem Kühlschrank und schlitterte über den verwirrten Kater und ungekämmt aus der Wohnung, um 20 Minuten später im Büro aufzuschlagen und so zu tun, als wäre alles in Ordnung. Derweil stand wohl die Gefrierschranktür zu Hause offen. Super! Wieso ich das Händü-Wecken nicht gehört / ignoriert habe, kann ich nicht erklären. Heute morgen (mit doppelter Wecker-Absicherung vorsichtshalber), war ich (wieder) eine Stunde vor dem Händü wach, das dann auch brav wie es sollte fiepte. Merkwürdig. Tja, nun …

Am kommenden Sonnabendnachmittag heißt es wieder JIB-Ticket-Bestellwahnsinn! Betonung auf Wahnsinn! Da ich dieses Jahr nicht bei der JIB in Rom war, darf ich meine Ticket-Haben-Will-Email im letzten Block absenden, nachdem die meisten anderen schon am Freitag oder zumindest eine Stunde vor mir ihre Emails nach Italien gesendet haben werden. Ganz ehrlich? Ich habe keine große Hoffnung derzeit, dass das klappt; aber ich werde es versuchen. Zumindest das. Es kommt, was kommt, wie es kommt. Hey! Ich bin total entspannt – noch!

Mit dem Arbeitskram für heute bin ich durch. Ich habe nicht viel zu berichten. Mein Leben (das, was ihr seht) ist ereignislos und unspektakulär; mein Universum ist es nicht! Deswegen: (credits to @7wildwaysup )

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Tja … da war das Karniggel doch ein Chicken, trotz Sekt

Und wie man sieht, hat sich die linke Blogseite endlich vervollständigt. Mit Brian und Justin, denn es nimmt ja längst einen gehörigen Platz in meinem Herzen ein, also soll es auch einen Platz auf dem Blog bekommen. 

Über die absolvierte Sommerparty schweige ich jetzt lieber lächelnd. Nur so viel: Sie war toll, ich hatte Spaß, ich bin geschleidet (ich erklär das jetzt nicht), ich war (trotz Alkohol) doch zu chicken shit, um die mitgebrachte Gitarre aus dem Auto zu holen. 

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Because it is about feels

Was ist es, was mich an Serien fesselt? Ich stelle mir die Frage oft. Es ist nicht so, dass es viele Serien sind, die mein Leben beeinflussen / beeinflusst haben. Es gibt sicherlich Menschen, die schauen viel mehr und regelmäßiger Serien, als ich. Bei mir sind es bisher 3 TV Shows, die mich nicht mehr losließen: 

Da war, vor so vielen Jahren bereits, Star Trek; angefangen mit der TOS. Die Liebe hält an, das Fieber ist zwar nicht mehr so zerstörerisch, aber wann immer Star Trek im TV läuft, bleib ich hängen. Ich hab die Serie bisher nie durchgehend in der OV geschaut; aber sie war die erste, in der ich bereits auch in eine Art FanFic-Wahn verfiel. Ich sammelte alle möglichen Taschenbücher. Ich mag alles an Star Trek, besonders aber (und schon immer) TOS, TNG und Voyager. Und die Serie hat mein Leben verändert, brachte meine Fragen und meine Neugier und meinen Glauben an die Zukunft zurück. 
Aber was genau war es, was mich an Cpt. Kirk und Spock fesselte, dass ich keine Folge verpassen wollte? 

Dann kam bereits Supernatural. „Es ist ein bisschen wie Buffy, nur eben mit zwei Typen!“, sagte meine Freundin, als die Serie hier in Deutschland startete. Es dauerte dann aber bei mir bis HEART, dass irgendwas in mir kippte, mein Gefühlskonzept wiederbelebte und die Serie so viel mehr wurde, als eben nur eine Serie. Wer hier liest, wird wissen, was ich meine, und wie sehr sie mein Leben veränderte, mich veränderte, mich noch immer beeinflusst. 

Und nun Queer As Folk. Ich wollte nicht, war nur neugierig. Ich schaute irgendwann die erste Folge – und war hinüber. Queer As Folk habe ich nur und ausschließlich und von Anfang an in der OV geschaut. Warum konnte sie mich dermaßen einfangen? Die Antwort hier ist klar, ich muss nicht weiter darüber philosophieren: Gefühle. Schlicht und simpel Gefühle. 

Heute habe ich auf Netflix die erste Folge von Sense8 geschaut. Erst in Englisch, da aber der TV Ton akustisch eher mies war, dann die zweite Hälfte auf deutsch. Ich werde es wohl nicht weiter schauen … es rüttelte einfach nicht an meinem Gefühlszentrum. 
Dann gibt es Lucifer …  fand ich nett, würde ich weiter schauen, aber nicht obsessiv und fanatisch. Das galt auch für Star Gate, Buffy, Angel, Charmed. Ich mag nach wie vor TBBT, aber wenn ich nicht auf dem Laufenden bin, ist es auch nicht schlimm. Ich mag den BBC-Sherlock; und doch ist es auch hier so, dass ich nicht nervös werde, wenn ich die aktuellen Folgen des Jahres eben erst irgendwann sehe. 

Was ist es also, was Star Trek damals und SPN und QAF über Monate / Jahre hinweg so besonders machen, dass ich nicht loslassen kann? 

Die Antwort ist immer: Gefühle. Sie wecken Gefühle, ich empfinde … und lebe dadurch.

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Müde – von allem

Da blinzelt sie mich an, die leere weiße Beitragsseite dieses Eintrages, und ich überlege, über was ich bloggen sollte, könnte oder möchte. Mir scheint nichts einzufallen. War meine Woche so ereignislos?

Es gab kein supernatural; natürlich nicht, wir sind in der Sommerpause und warten auf Staffel 13, die im Oktober starten wird. Aber es ist okay, denn meine Tage und Nächte sind derzeit mit anderen Geschichten vollgestopft. Sehr vollgestopft. Story vermischt sich mit story, ich lese und lese und lese; wenn man mich lesen lässt. Wann immer ich kann. Nächtelang (mal wieder). Oder ich bin auf der Suche nach neuen Geschichten. Es ist ein ewiger Kreislauf, ich bin süchtig; ich will es nicht anders haben. 
Derweil kloppen sie sich auf Twitter mal wieder in der Supernatural-Fandom und merken nicht, wie kindisch sie sich benehmen. Beide Seiten. Die Destiel-Forderer, die Anti-Destieler .. es ist einfach nur noch lächerlich! Sie nennen sich SPN family; aber sie benehmen sich wie eine Gruppe intoleranter quengelnder Kinder.

Die Woche im Vormittagsbüro war cheflos, aber nicht ohne Arbeit. Schwere Arbeit, und so legte ich im Akkord Akten ab und schleppte – trotz massiver Rückenschmerzen nach wie vor – Akten ins Archiv zwei Treppen runter. Abends dann brach ich regelmäßig zusammen (was auch weh tat) und zweifelte ernsthaft an meiner Fähigkeit, am nächsten Tag freiwillig ins Büro zurückzukehren und mich dem erneut auszusetzen. Im Nachmittagsbüro sah es auch nicht besser aus. Zwar musste ich nicht schleppen, aber eine Trägerbeteiligung nach der anderen wollte erledigt werden, und Synopsen warteten; und irgendwie drehen alle völlig durch vor Überarbeitung. 

Aber jetzt ist Wochenende, und ich will mich nicht mehr bewegen, will nicht mehr denken, mich nur noch Brian und Justin hingeben. Ich bin müde, kaputt, und bringe nicht mal die Energie auf, mich über mich selbst zu ärgern, dass ich Freunde vor den Kopf stoße. Lasst mich einfach in Ruhe! 

Ja, ich habe das Freitags-supernatural-rewatching verschlafen! Ich gebe es zu. Und selbst wenn ich wach gewesen wäre rechtzeitig … ich wollte schlicht nicht, und ich will mich nicht rechtfertigen müssen, warum ich nicht wollte. Momentan habe ich das Gefühl, dass jeden Abend irgendwas von mir erwartet oder gefordert wird, auch wenn ich vieles davon freiwillig und gern mache: English-Unterricht, Gitarrenhausaufgaben, SPN rewachting, Haushalt (ja, auch der).

Und ich soll auf WhatsApp-Nachrichten antworten, auf die ich keine Antwort habe. Also hab ich geschwiegen, ich wusste schlicht nicht, was ich schreiben sollte. Worauf das natürlich nach einer Woche Schweigen in Zerstörung endete. Freundschaften soll man – muss man pflegen. Bla bla bla … Ich war und bin einfach nur müde, will in Ruhe gelassen werden, mich nicht erklären wollen, keine Versprechen abgeben … schlicht Ruhe. Lasst mich einfach in Ruhe. Ist das nicht auch Freundschaft? Muss man jede Woche, jeden Monat, einmal im Quartal versichern, dass man noch Freund ist? Ich schreibe fast täglich auf Twitter und meide Facebook; sie facebookt …. es ist okay. Es war okay für mich. Offenbar war das falsch. Aber es wäre doch nur eine kurze WhatsApp-Antwort gewesen! mag man einwenden. Wäre das denn so anstrengend gewesen? Ja

Ich bin mir selbst genug … war meine Erkenntnis, und die zweite, dass mir das manchmal Angst macht. Denn offenbar ist es nicht richtig, sich selbst genug zu sein. Man hat doch auch Verantwortung, hat sich um andere zu kümmern, von denen man behauptet, man ist befreundet. Wenn man nicht reagiert, ist man nicht etwa nur der schlechte Freund, oder Nicht-Freund, nein, manchmal schlimmer: Dieser stumme Vorwurf getarnt als Selbstanklage, dass es dann wohl an einem selbst liegt, dass ich nicht reagiere. Das man nicht klug genug sei, oder witzig, oder unterhaltsam oder schlicht Wert.

Ich bin schlicht müde ich will mein universum nicht verlassen, ich will nicht überlegen müssen, wer was von mir erwartet. Wenn mich das zu einem unwürdigen Freund macht, dann bin ich das eben. Aber bitte lasst mich in Ruhe. 

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UFF!

Ich komme gar nicht hinterher mit dem Bloggen. Der Tag ist zu kurz, die Nächte auch. Im Telegrammstil würde das – was die letzten Tage und das WE betrifft – so aussehen:

  • Seestadthafenfest Bremerhaven mit Smoothies, Sex on the Beach und einem awesome Feuerwerk
  • I DID IT! – Ich habe die letzten zwei Folgen von QAF zusammen mit KITTY via Skype gesehen; und danach war ich emotional am Ende, aber nicht tot, weil … es ist ja kein Ende! *klammer*
  • RÜCKEN! Gewaltig! Plötzlich. Beim Treppe hochlaufen. Eine halbe Stunde lang jappste ich auf dem Rücken liegend Montagmorgen alleine im Vormittagsbüro herum und dachte wirklich, ich muss sterben. (Heute hüpfe ich zwar immer noch nicht, aber es ist mittlerweile erträglich).
  • Stress in den Büros (es ist ein Irrenhaus, ach was .. ein Irrenschloss!) …. und [erwähnte ich es schon?]
  • WARM! (Da ich letzte Nacht wegen RÜCKEN vorsichtshalber eine IBU noch einwarf, bin ich in eine Art Koma geplumst und muss wohl das fantastische Gewitter heute Morgen verpasst haben. Damn!)

Aber ansonsten gehts mir fröhlich. 🙂

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Someone in this universe is watching over me

Anders kann ich es mir nicht erklären. Es ist mysteriös. Es ist ganz und gar nicht erklärbar. Es ist … eine Geschichte voller Geheimnisse. Es ist …. 

Es ist so: Ich stieß ja auf #QAF eher zufällig – J² sind Schuld. Nach den ersten paar Folgen klebte ich bereits fest, dachte aber irrsinniger Weise: Okay, es wird vermutlich nur bis zum Ende der 1. Staffel anhalten, wenn Brian Justin verliert, dann kannst du wieder ins normale Universum zurückkehren und das war’s; eine kurze, wenn auch heiße Affaire.
Es war dann weder so einfach, noch kurz, und es ist längst über den Affairen-Status hinaus, das wissen wir wohl mittlerweile alle. Aber: Wir wissen auch, dass ich ohne Happy End auf keinem Fall in meinen Universen überleben kann. Twitter verriet mir natürlich – auf quengelnde Nachfrage meinerseits -, dass Justin & Brian sich in der Serie zwar auf ewig lieben, aber am Ende nicht zusammen sein werden. Öhm! Nö, nicht mit mir! Ich beschloss, meine I LOVE YOU-Bubble zu behalten und die letzten beiden Folgen danach schlicht nie zu schauen. Trick 17 mit einer riesigen Portion Selbstbetrug, ich weiß; aber ich war happy. Und ich habe meine happy-ending-stories. Was will ich denn noch mehr?

Nun, ich sage euch, was ich mehr wollte: Jemanden, mit dem ich WE für WE und wann immer wir Zeit finden, via Skype Episode für Episode schauen und diskutieren kann. Ich weiß gar nicht mehr, wie es anfing, aber jetzt ist es so vertraut und aufregend und interessant, dass es kein Ende nehmen darf, und kein Ende nehmen wird, so lange wir Stoff finden, darüber nachzudenken und zu analysieren, wann ein Opfer selbstlos ist, oder nicht, oder nie sein kann (und wann hat eigentlich Brian sein Muschelarmband abgelegt? KITTY … wir müssen das überprüfen! LOL) …  und dann man muss schlicht wieder von vorn anfangen und Neues entdecken … 

Jetzt besteht nur folgendes Problem: Natürlich müsste ich nun auch die bisher verweigerten letzten 2 Folgen schauen – mit dem Sicherheitsnetz im Handgepäck, dass eine geschriebene 6. Staffel darauf wartet, gelesen zu werden, in der alles sich fügt, wie es sich eben fügen sollte, damit mein dummes empfindliches Herz überleben kann, selbst wenn ich es aus meiner kleinen Verweigerungsblase hinaus lasse. Aber ich hatte / habe Angst, das gestehe ich, denn auch wenn mein Verstand sagt, alles wird gut, selbst wenn es im Finale der Serie erst mal nicht danach aussieht; mein Herz wird weinen und schreien und toben, weil es einfach nicht richtig ist. Aber mit KITTY könnte ich mich diesem Schock stellen. 

Gestern Abend dann, in einem Anflug von Mut und Trotzigkeit, und weil die da gerade beendete Story so herzergreifend war, dachte ich mir: Ach, komm …. take just a winzig kleinen look auf das, was kommen wird …  und mutig schubbste ich die letzte DVD-Scheibe in den Laptop-Player.

Nichts passierte. Oder Alles auf einmal, es stürzte nämlich alles ab. Blue. Und Out, und wenn der Laptop eine Zunge gehabt hätte, hätte er sie mir frech herausgesteckt! Der Player fand die DVD nicht, der Explorer fand den Player nicht, KEINE RÜCKMELDUNG der Rückmeldung … also runter fahren, DVD herausbugsieren, Neustart, DVD rein … selbes Spiel … 65 Minuten lang! Nichts zu machen! Alle anderen DVD spielen einwandfrei und ohne zu murren, aber nicht die der letzten Folgen! 

Someone in this universe is watching over me! 

und hat schlicht beschlossen, dass ich gestern Abend noch nicht bereit war, meine Bubble zum Bursten zu bringen. Statt dessen bekam ich eine so leichte, lustige Story als Ersatz, dass ich gerade nur am Lächeln und Kichern bin. 

…. und die 5. Staffel schlicht noch  mal shoppte; denn ich weiß … irgendwann werde ich es schaffen …. mit KITTY’s help, und gaaaaaaanz vielen stories. 

Happy weekend.

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Doppelfolgenfinale 12

Okay, guys … das hier ist quasi die Zusammenfassung der 12. Staffel. Wir erinnern uns zunächst an das Finale der 11.:

AMARA und CHUCK (aka GODs sister and GOD himself) hatten sich wieder lieb und gingen auf vacation, brachten MARY back als gift for DEAN’s Therapiehilfe, während SAM von der Bevell-Bitch gefangen war, gefoltert wurde und nicht wusste, dass DEAN am Leben ist … und wir erinnern uns noch immer schmerzhaft daran, dass der brother hug so vermisst wurde, als sie endlich wieder zusammen waren zu Beginn der 12. Staffel. 

And here we go … 

die BMOL wollen die Winchesters (und alle anderen american hunters) unter ihre Kontrolle bringen

LUCI will spielen

KETCH pennt mit MARY

MICK denkt nach und got killed 

MARY went rogue weil brainwashed

CAS macht dumme Fehler und betrügt die Brüder (ist aber nicht brainwashed, sondern einfach nur stupid!)

LUCI spielt mit CROWLEY

CROWLEY spielt mit LUCI

LUCI knockt die persönliche Assistentin des POTUS ab 

ein paar PRINCES of HELL tauchen auf, und eigentlich auch gleich wieder ab

die BMOL sind doof 

unzählige hunters gehen hopps

DEAN darf endlich den Granatenwerfer einsetzen und sich aus dem Bunker ballern 

ROWENA wird nebenbei von LUCI gekillt

KELLY (mit dem LUCI-Embryo) und CAS machen auf happy new family auf der Flucht

SAM übernimmt die Führung und killt mit der restlichen hunter-army die BMOL US-branch, JODY darf überleben und die HESS bitch abknallen

DEAN (und hell! war das emotional!) kriegt brainwashed-MARY wieder auf Normal-Zustand 

KETCH killt BEVELL bitch

KETCH verprügelt DEAN (autsch — aber wenigstens musste KETCH auch ziemlich einstecken)

MARY killt KETCH

CAS und KELLY bauen eine Krippe (oder versuchen es zumindest)

ein Riss tut sich auf [ich dachte erst, das wäre das Gebärmuttersymbol für KELLY LOL] und führt in Bizarro-World, in der DEAN und SAM nie geboren wurden – dafür aber BOBBY (und RUFUS) ihrem Hobby nachgehen und zwischen dem apokalyptischen Krieg zwischen Himmel und Hölle auch ein bisschen angels und gehörnte demons killen

CROWLEY killt sich aufopferungsvoll selbst in Bizarro-World (und diesmal sah es tatsächlich endgültig aus!)

LUCI killt CAS

MARY schubst einen wütenden LUCI back in Bizarro-World und bleibt mit ihm darin gefangen, denn der Gebärmutterriss zwischen Raum und Zeit und unserer SPN-Welt und der Bizarro schließt sich wieder

KELLY presst JACK (das LUCI-child) heraus – und stirbt … and voilá

…. here we go …. 

JACK is born … und in der 13. Staffel wird sich zeigen müssen, was nun kommt. Die Windeln, die CAS jedenfalls tonnenweise für das Baby angeschleppt hat, werden sie jedenfalls offenbar nicht brauchen. 

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I am not

… in Rom, wie sonst um diese Jahreszeit fast jedes Jahr seit 2010. Ich bin nicht auf dem Weg zum Flughafen, ich bin nicht auf dem Weg ins gelobte Land, immer noch ein bisschen aufgeregt, aber erfahren und wissend, was auf mich zukommen würde. Nein, ich bin nicht auf dem Weg nach Rom.

Andere sind. Es sei ihnen gegönnt; wenn auch ein kleines bisschen Neid mitschwingt, ich kann das zugeben. Ich hätte auch gern dieses Jahr Rom und die JIB CON gehabt. Möglicherweise um das Feuer wieder ein wenig mehr anzufachen? Quasi als Therapie? Es hat sich abgekühlt, merklich (und ich spreche nicht vom Wetter).  Wenn ich ehrlich bin; noch im letzten Jahr hätte die Rom-Abstinenz höllisch weh getan! Sehr viel mehr als jetzt.

The fuck: Wir sind zwei Nächte vom Doppel-Folgen-Staffel-Finale entfernt … und … NICHTS weiter von meiner Seite. Nichts! Schweigen. Noch letztes Jahr wäre ich Wochen vorher wie ein Flummi ausgeflippt, hätte spekuliert und gebangt und diskutiert und es kaum erwarten können, während ich gleichzeitig fast durchgedreht wäre, da ich mir sicher war (bei jedem Finale), es nicht überleben zu können. Aber bei der 12.?

Of course werde ich das Finale sehen; 10 Stunden später vermutlich, denn im Büro ist viel zu tun, und ich streame ja nicht *hust*, und Gitarrenunterricht ist auch am Freitag … Merkste? Wann bitte schön war Büro und Gitarre denn wichtiger, als ein supernatural-Staffelfinale?

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