Yes, I am crazy! And Monday’s suck!

Es tut weh. Es tut verdammt weh, wann immer ich nicht im „anderen Universum“ sein kann, und an diesem Montag ist es besonders schlimm. Ein ganzes tolles WE in den verschiedensten Stories verlebt, gelitten, gelacht, gebangt und aufgeatmet, wenn endlich endlich das Happy End da war – und jetzt ist Montag, und ich fühle mich ausgelaugt und kaputt und abgeschnitten von dem einzigen Platz, wo ich fühlen kann.

Wenn das irgendeinen Sinn macht – für mich tut es das. Und es tut weh. In meinem Kopf dreht sich alles um J2, supernatural, und mehr J2 AU; und ich kann an nichts anderes mehr denken, nichts anderes mehr fühlen, will es nicht, kann es nicht, und wenn man mich abschneidet von dem Universum, um so Zeugs wie Akten zu schubsen und Synopsen zu tippen zu erledigen, um die verflixten Hawaii-Flug-Tickets zu erwirtschaften, dann tut es eben einfach jede Sekunde weh, die ich nicht in meinem Universum sein kann.

Dann sehe ich Tweets von der letzten CON, wie Fans bei Photo-OPs geschubst und gezogen wurden, so dass sich Jensen genötigt sah, sich für die Unhöflichkeit der Veranstalter zu entschuldigen, dann möchte ich im Kreis springen und schreien und ihn in den Arm nehmen, denn es ist nicht seine Schuld, und er sollte sich nicht für etwas entschuldigen, woran er nicht den Hauch einer Schuld trägt. Er sollte eine gute Zeit haben, die Fans sollten eine gute Zeit haben, denn es sind Erinnerungen und Gelegenheiten wie diese, die sich einbrennen werden in das Gedächtnis, von denen man zerrt, an so furchtbaren Montagen wie diesem, in Büros, wo das Telefon ständig bimmelt, immer irgendjemand was von einem will und man nicht genug Kaffee bekommt, um irgendwie den Eindruck zu erwecken, halbwegs wach zu sein. Wo man gedanklich zurückkehrt zu dem Vampir, der den Jungen so sehr liebte, dass man weinen musste, ständig und immer, bis zum Ende; und danach eine lustige Story über  Happy Little Trees brauchte, die mich so sehr zum Lachen brachte, dass die Nachbarn sicherlich dachten, dass ich nun völlig durchdrehe. Und so weit entfernt sind sie damit mit der Wahrheit vermutlich nicht. Am I crazy? Yes, I am …

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Gezerrte Tage

Die letzten Tage zerren an mir. Verdrehte Schichten, früh hetze ich erst in’s N’hamer Büro, tausche die Gerichtspost dort um, eile dann weiter durch morgendlich verstopfte B-Straßen nach OL, und das Ganze eine Stunde vor meiner biologisch seit Jahren eingepflanzten Aufsteh-Zeit von mobido. Mittags dann zurück ins Anwalts-Büro, und dort sollte ich mich am besten klonen, um sowohl die Monatsabschluss-Buchhaltung als auch den ganzen Schreibkram zu erledigen.
Gestern war es dann nach dem Nachmittagsstress immer noch nicht vorbei — zurück nach OL, erster English-Conversations-Kurs im neuen Semester. Den wollte ich nicht verpassen, eben weil es der erste Kurs im neuen Semester ist, und ich neugierig auf die neuen Leute war. Außerdem ist es immer DIE Gelegenheit, über meine Süchte zu sprechen. *lach* Cynthia verdreht schon die Augen. Die Neuen scheinen okay, locker, lustig … Ja, ich mach den Montag-Abend-Englisch-Kurs immer noch gern.
Und so kam es, dass ich gestern erst spät überhaupt im Bett lag; und das KINDLE wieder nicht weglegen konnte, hatte ich es endlich ungestört erstmalig an diesem Tag in meinen Händen. Das Weckerlicht strahlte dementsprechend viel zu früh heute Morgen und scheuchte mich aus dem Bett. Und nun hocke ich hier, klammere mich an Kaffee und versuche, irgendwie wach auszusehen. Und die Tage zerren an mir.

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Please, don’t hurt them!

SPOILER – much Spoiler for season12! Be warned! Weiterlesen

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Der Haarunfall

Letzten Samstag beim Friseur:

„Die Haare müssen ab, das Gezottel ist nicht mehr zu ertragen. Ansonsten soll alles bitte so bleiben, wie es ist, nur wieder neue Farbe und Strähnchen und abgestufter und eben kürzer!“ sprach ich, setzte die Brille ab, schnappte mir mein immer gegenwärtiges KINDLE und ließ gewähren. So schwer kann das ja nicht sein.

Nach knapp 2 Stunden – J² hatten ihre Sachen geregelt und flogen ab in ihre Flitterwochen – wurde mir der Spiegel vorgehalten; und es blickte mir

Atze Schröder’s Mutter
mit verdammten Locken entgegen! *kreisch*

Die Haare waren kurz! KURZ! Also richtig K.U.R.Z! Wie ab! Sie sind immer noch kurz. Und ich muss mich erst daran gewöhnen.
Zu Hause erst mal unter die Dusche gekrabbelt, um die Locken wegzuexorzieren.

Mittlerweile habe ich mich schon etwas an die neue Frisur gewöhnt, auch wenn ich nach dem Aufstehen aussehe, wie ein Igel-Monster und ich ständig gefragt werde: War das gewollt? *seufz*

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Die iTunes-Apokalypsen

Eigentlich mag ich iTunes. Wenn man sich erst einmal hineingefuchst hat, ist es gar nicht so schlecht. Es sei denn, sie machen updates, und danach schaut man verwirrt in seine iTunes Bibliothek – und findet nichts mehr. So ging es mir vor 3 Wochen, als sowohl die Staffel 10 als auch 11 von supernatural ebenso supernaturalig verschwunden schienen! Ich flippte aus! Natürlich flippte ich aus. So was geht ja gar nicht! Also habe ich in einer Nacht-ohne-Nebel-Aktion alle bereits gekauften Folgen wieder gedownloadet, schließlich hatte ich die brav und total erworben (ich klaue ja nicht mehr LOL), und will die auch gefälligst jederzeit sehen können. Nach dem update und nachdem ich meine Suchtserie wieder da hatte, stellte ich fest, dass man nun sehen kann, wo iTunes die Folgen abspeichert! Sofort gesichert. Sicher ist sicher, dass mir das nicht noch mal passiert.

Das war vor 3 Wochen.

Gestern war supernatural-Rewatching-Donnerstag. Die Verrückten und me entschieden sich, ASK JEEVES aus der 10. zu schauen. Kein Problem, muss ich ja nicht mal für das Bett verlassen, hab ich ja auf iTunes. Dachte ich. Ich dachte falsch, denn genau DIESE Folge war verschwunden, und so oft ich auch iTunes aktualisierte, sie blieb unauffindbar. Ich flippte schon wieder! Im iTunes Store war sie drin, doch im Gegensatz zu allen anderen Folgen, die als gekauft gekennzeichnet waren, sollte ich eben jene ASK JEEVES Episode für 2,99 € noch mal erwerben?! Sehe ich ja gar nicht ein! Ich hatte einen verdammten Staffelpass! Telefon her, iTunes support an die Strippe. Und dann begann der Spaß.

Zuerst hatte ich einen Computer als Gesprächspartner, der mir allerhand Fragen stellte, die ich mit JA oder NEIN oder VERDAMMT NOCHMAL GEBT MIR EINEN MENSCHEN ZUM ANBRÜLLEN beantwortete. Dann hatte ich eine freundlich SIE und human am Ohr, der ich mein Leid klagte. Natürlich musste sie sich auch anhören, dass supernatural DIE Serie schlechthin ist, und das es einfach nicht geht, dass ich eine Folge NICHT sehen kann, von der ich weiß, dass ich sie hatte vorher! Sie gluckste ein bisschen herum, versprach Verständnis und Hilfe, sobald sie jemanden gefunden hat, der mit dieser Thematik sich besser auskennt. Dann klebte sie mir entschuldigend grauslige Warteschleifenmusik auf die Ohren und verschwand, um vermutlich den iTunes-Hausmeister zu finden. 15 Minuten später hatte ich den an der Strippe, klagte diesem wieder mein Leid. (Und er gluckste – ich schwöre! – auch). Und dann klickte er herum, murmelte was von ‚das ist ja Ansichtssache, ob supernatural die beste Serie der Welt und lebensnotwendig ist!‘ (Haben Sie irgendwelche Gehirnstörungen?! erwiderte meine innere Stimme, aber das wäre wohl nicht angebracht gewesen, das in den Telefonhörer zu brüllen, wenn ich doch die Folge haben wollte). Nach einiger Zeit erklärte er doch (und meinte das ernst), die Staffel (2014) wäre bereits zu alt, um mir die betreffende Folge einfach so noch einmal zum Download bereit zu stellen. Ich flippte zum 3. Mal. ALT? AAAALLLLLTTTT? Was heißt hier fucking alt? Und wissen Sie was? Wir bekommen auch eine 12. Staffel und dann bestimmt auch eine 13. Und weil Amis abergläubisch sind, können sie eine Serie nicht mit 13 Staffeln enden lassen, so dass wir bestimmt auch eine 14. Staffel haben dürfen, und ich bin verflucht noch mal entschlossen bis aufs Blut, jede einzelne Folge davon zu besitzen und schauen zu können, wann es mir passt! „Dann haben Sie ja noch etliche Jahre Spaß!“ war seine Erwiderung (und verdammt noch mal, er gluckste schon wieder!). „Aber jetzt geht es ja darum, dass diese eine Folge aus der 10. Staffel ihnen abhandengekommen ist. Haben Sie nachgeschaut, ob Sie die aus Versehen ausgeblendet haben, so dass sie nicht mehr auftaucht?“ AUS VERSEHEN supernatural AUSBLENDEN? Sind Sie eigentlich komplett verrückt? So was würde ich nie niemals nicht tun! Nicht bei dieser Serie! „Beruhigen Sie sich, atmen Sie! (Hat er gerade meine Schnappatmung unterbrochen?), ich habe das Problem gelöst, Sie sollten jetzt die Folge noch einmal downloaden können.“

Uff. Erleichterung meinerseits. Download gestartet, ewige Dankbarkeitsbezeugungen durchs Telefon geschubst und noch einmal versichert, dass ich ganz bestimmt nichts an dieser Serie aus Versehen in irgendwelche iTunes Nirwanas verschwinden lasse. „Viel Spaß bei der Folge!“ gluckste er noch.

Und ich bin bestimmt ca. 3,8 Jahre in den 35 Minuten, die die ganze Rettungsaktion dauerte, gealtert, aber ich habe jetzt alle meinen Folgen und werde sie hüten wie meinen Augapfel und jeden Tag auf iTunes nachzählen, ob auch noch alle brav da sind, und wenn nicht, sogar grauslige Warteschleifenmusik ertragen. So etwas tu ich für meine Suchtserie.

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HALLOWEEN is coming

… und ich werde dabei sein! Das erste Mal in meinem Leben auf einer richtigen Halloween-Party! Ich freu mich jetzt schon und bin bereits am Kostüm-Planen. Kann es kaum erwarten! Das wird so cool! Ich weiß, dass es cool wird! Benehme ich mich kindisch? Egal – I’m childish. 🙂 Suit me! Ist es schon Oktober?

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Yes, I’m happy

sonnenblumen

Heute Morgen im derzeitigen Lieblingssender sangen – ich glaube es sind Roxette, aber ich bin mir nicht sicher – „… watching how days go by ….“ und das ist es! Meine Tage und Wochen verfliegen. Und noch immer, gewollt, reise ich in mein KINDLE-Universum, wann immer ich kann.

Aber nicht nur. Da war der Besuch bei HÜHNCHEN & Kiddies, und der Besuch bei IDE & HEXCHEN, die hier Urlaub machen, wo ich meine Nächte (lesend) verbringe. Zuerst war ich ein wenig unsicher, denn eigentlich waren wir Fremde, hatten uns vor – meine Güte, wie lange ist das schon her? 12 Jahre? – im damaligen PUR-Chat gelesen, ein- oder zweimal getroffen damals, vor Jahrzehnten, und ansonsten keinen Kontakt. Und dann wurde ich zum Grillen eingeladen. Aber hey! Alle Unsicherheiten waren in den ersten Sekunden weggelacht! Es war, als wenn man sich schon ewig kennen würde. Für ein paar lustige Stunden vergaß ich sogar das KINDLE und hatte schlicht Spaß (und Holunderbier, Chardonnay, gegrilltes Lamm und selbst gebauten Nudelsalat). Es war eine gute Zeit. Die leichten Kopfschmerzen am Sonntag danach konnte ich verschmerzen.

Und nun stelle ich erschreckt fest, dass auch der August schon wieder im letzten Viertel angekommen ist. JENSEN & DANNEEL bekommen Zwillinge (Twitter flippte aus, ich freu mich einfach für IHN) und mit jedem Tag nähern wir uns der Premiere der 12. Staffel.

In den Büros herrscht gepflegter Wahnsinn, wie immer. Ich beschäftige mich noch immer mit Akten und Synopsen, krampfhaft versucht, mich zu konzentrieren und nicht an die nächste Geschichte zu denken, die ich finden und lesen muss, obwohl ich noch so viele ungelesene auf das KINDLE geschubst habe. Dann lese ich die, die mir sowieso bereits das Herz ein wenig zerpflückt haben schlicht noch einmal, und es ist immer noch atemberaubend, dass ich es kaum weglegen kann, auch wenn der Verstand brüllt: SCHLAF jetzt endlich mal mehr als 4 Stunden am Stück! Ich bin süchtig. Ich gestehe.

Mehr gibt es nicht von mir zu berichten. Wenn man es so betrachtet, ist mein (Alltags-)Leben ziemlich langweilig, wenn ich nicht von Werwölfen, Vampiren, Drachen, Knights & Princes, Highschool-Students, Dancers & Football-Players oder Ghosts und letztens sogar von Pokemon-Rettern erzählen kann. (Und ich kann ja darüber nicht wirklich erzählen! *lach*)
Bin ich glücklich? Ja! Die Antwort lautet Ja! Ich habe mein Universum, auch wenn die Zeit IM Universum immer zu wenig scheint, und die REAL-Zeit davon fliegt.

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Das war der Urlaub 2016

Ich ahnte es ja, dass er schneller vorbei sein würde, als es mir lieb sein könnte. Und nun bleibt mir nur noch das Wochenende, bevor der Büroalltag mich wieder schnappt am kommenden Montag.
Aber ich habe jeden Tag der letzten 2 Wochen genossen, sei es nun mit (und besonders wegen) den Geschichten aus einem anderen Universum, das Twitter-Ausflippen, als J&D ihre Twins-Expecting bekannt gaben (mit dem süßesten Instagram-Picture aller Zeiten!). Und besonders meine Zeit in LEV, bei Hühnchen & Kids. Das habe ich wirklich mal gebraucht – raus aus meiner Dachgeschosswohnung, und mir den Kopf so verdrehen lassen, dass ich kaum an FanFics dachte, mit Gesichtsbroten und Zwergenmützen, die ih fast gefunden hätte. Na gut … wir haben auch geweint, also ich zumindest, aber kann man mir das vorhalten? Immerhin habe ich nun HONIG IM KOPF gesehen, und wer bei diesem Film nicht ein bisschen weinen muss, der ist vermutlich innerlich ein Eiszapfen. Aber es ist gut, wenn man nicht alleine in sein GrapefruitWeizenBier oder in das Holunderbier schluchzen muss.
Die Heimfahrt gestern von LEV back home war dann ziemlich mit Staus durchwachsen, so dass ich knapp 2 Stunden länger brauchte, aber ich habe es ohne besondere Vorkommnisse geschafft, mir den Döner gebastelt, den es dann zum Abendbrot gab und bin ins Bett gefallen. Morgens um 4 war ich dann wach – und ich meine wach! Was vielleicht gar nicht so schlecht ist, denn langsam sollte ich meinen Biorhythmus wieder an bürotaugliche Zeiten heranführen.

Das war er also der Urlaub, mit Mazda-Heilemachaktion und außerplanmäßigem Zahnarztstuhlbesuch. Doch, er war erholsam; und ich würde lügen, wenn ich nicht zugeben könnte, dass ich mich auch wenig bereits wieder auf Büros, Kollegen, Chefs, Akten und Synopsen freuen würde. Und das ist gut so.

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Was bisher geschah

Eine Woche Urlaub ist vorbei. (Schon? Wo ist sie hin?!)

Ich bin mit Drachen geflogen, habe Flaschen am Meer mit Sand gefüllt und mir meine Seele herausgeweint, bis ich endlich zum Happy End kam. Zu einem happy ending von vielen.
Wir waren Eis essen, bummeln in BRHV und haben uns The Legend Of Tarzan angeschaut (und btw. … ich sah eine andere Verfilmung in meinem Kopf, eine nicht ganz jugendfreie. Sue me!)
Der MAZDA ist beim Heilemacher, um sein Husten zu kurieren, und ich habe mir gerade ein Stückchen Zahn abgebrochen – merkwürdiger Weise erst nach dem Sonntagsfrühspätstück. Das bedeutet dann wohl einen spontanen Zahnarztbesuch morgen.
Gerade höre ich WALKING ON CARS und verfolge Twitter, faul auf dem Sofa liegend (und zur Abwechslung mal nicht FanFic lesend!) Oh …. und der PUR Chat ist quasi auferstanden, und es ist wie früher. Es hat sich kaum etwas verändert, sie sind alle noch genau so bekloppt liebenswert. Nun steht mein WA nicht mehr still; in was bin ich da nur wieder hineingeraten? But I like it.
Die 8. Staffel ist nun auch endlich in meinem supernatural-Schrein. Oh, ach ja: Letztens – es war der übliche supernatural-re-watching-Thursday auf Skype – lobte ich noch iTunes über den Klee, beschloss dann, mich des updates dort zu erbarmen … und stand dann ohne eine einzige Folge der 10. und 11. Season dumm herum, bekam einen Schreikrampf und verbrachte die Nacht damit, alle verschollenen 46 Folgen erneut downzuloaden. Nice, iTunes! Grrr. Aber alles wieder gut. Dem Herzinfarkt noch einmal von der Schippe gehüpft.
Und wenn ich meinen Mazda wieder geheilt zurückbekomme und meine Zahn habe flicken lassen, habe ich wohl ein längst fälliges Date mit dem Lieblingshuhn – damit ich wirklich mal aus meinem Universum herauskrabbel und die RealWorld nicht völlig verpenne.

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Vacation

Sonnenuntergang29072061

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Die Zigarette, die eventuell über das Leben entschied

Wenn die Theorie der unendlichen Universen wahr ist (und ich glaube, sie ist wahr), dann habe ich in diesem Universum wohl am letzten Sonntag die richtige Entscheidung getroffen.

Nachdem ich mich auf der Heimfahrt von einem Star-Trek-supernatural-Pokemon-Wanderwochenende mit Freunden in Essen durch einen der vielen Baustrellensyrupfaststaus gekämpft hatte, fuhr ich kurzerhand die nächste Raststätte an, tankte brav das Mazda ein wenig voller, kaufte ein Wasser und schmokte eine Zigarette. Der Sonntag war heiß, 35 °C wedelte das Thermometer, die Klimaanlage rummelte auf Hochtouren. Ich wollte nach Hause, denn eine Geschichte wollte in Ruhe zu Ende gelesen werden. Der kleine Raststättenstop kann nicht länger als 12 Minuten gedauert haben (wenn überhaupt), danach fädelte ich mich wieder in den Verkehr ein und gab Gas, um den Zeitverlust des vorherigen Baustellensyrupfaststau ein wenig aufzuholen. Doch nach nicht einmal 10 Minuten freie Fahrt war Schluss. Nichts ging mehr, Warnblinker, Rettungsgasse  – und wieso will die Hulla hinter mir mich jetzt überholen, wenn ich mich StVO-gemäß als Mittelstreifenbenutzer für die Rettungsgasse an meinen rechten Nachbarn quetschte?! Spinnt die? Ich steh hier nicht zum Spaß!
Jedenfalls standen wir, steh – steh – steh. Das könnte dauern. 400 Meter weiter, hinter einer Querungsbrücke, schien die Ursache des Schlamassels zu liegen. Rettungsfahrzeuge quetschten sich vorbei, und sie sind laut mit ihren Sirenen! Zwei – drei …. schließlich zählte ich sechs oder sieben, auch ein Rettungshubschrauber kam angerauscht. Die Mitstausteher verließen ihre Autos, führten Hunde aus, rauchten (das tat ich dann auch), vertraten sich die Füße, quatschten und versuchten über Internet herauszufinden, was denn passiert sein könnte. Ich überlegte kurz, ob es sich lohnen würde, das KINDLE auszupacken; aber im Auto war es zu heiß (ich wollte die Klimaanlage nicht die ganze Zeit dröhnen lassen) und außerhalb des Autos war es zu sonnig. Und außerdem quasselte mich prompt mein linker Mitstaukamerad an, der sich darüber aufregte, warum man jetzt hier stehen müsste, man könnte doch wenigstens eine Spur schon frei machen und – wenn auch langsam – den Verkehr wieder fließen lassen. Er müsse um 17 Uhr auf der Arbeit sein.
Ich blieb gelassen; in meinem Kopf der Satz: ‚Wenigstens bist du hier, und gesund, und wirst nicht mit dem Rettungshubschrauber weggeflogen!‘

Und noch ein Gedanke machte sich breit:
Hätte ich keinen Zigaretten-Stop eingelegt 12 Minuten vorher, wäre ich dann noch an dem Stau vorbei gefahren? Oder mitten drin gewesen? Vermutlich Letzteres. Es wäre gut möglich gewesen, dass es dann mein Mazda gewesen sein könnte, der von der Fahrbahn abgedrängt wurde, weil der 73 Jahre alte Unfallfahrer einen Schwächeanfall erlitt, seinen  Nachbarn rammte (der ebenfalls 73 Jahre alt ist), und sie beide dann den gesamten Verkehr lahm legten. [Diese Infos sammelte ich dann am nächsten Tag aus dem Internet zusammen.] So war ich zwar zwei Stunden später als geplant zu Hause, aber ich kam wohlbehalten auf dem Sofa an, und konnte mich dem restlichen Sonntag dem KINDLE-Vergnügen widmen.

In den anderen Universen ist nun eine Version von mir

  • tot
  • schwer verletzt
  • hat ihr KINDLE verloren
  • betrauert einen Schrott-Mazda
  • sitzt noch immer in psychiatrischer Behandlung wegen des Verlust des KINDLEs
  • steht noch immer im Stau
  • wurde von dem Staunachbarn entführt
  • was weiß denn ich …

… aber nichts von dem geschah, weil ich einen Raststättenstop einlegte, bevor die Schicksalsbitch dieses Universums fies werden konnte.

Waechter

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Während

…. ich mich Nacht für Nacht (und oft auch in den kurzen Minuten, die mir zwischen meinen Jobs bleiben) in mein eigenes Universum zurückziehe und dort lebe, geht das „richtige“ Leben natürlich weiter; und es ist verrückt.
In Nizza werden Menschen überfahren, in der Türkei wird geputscht und niemand weiß so recht, wer was initiiert und wie es enden wird, und zwischendurch haben wir in der Wohnung überall neue Lampen, bunt und total App-gesteuert, die man nun via Internet von Buxtehude aus an- und ausschalten kann. Und das tut Hubby, nicht von Buxtehude aus (was sollte er da auch), aber während seiner Jagd nach Pokemons irgendwo in der Gegend unterwegs, während ich – nichts ahnend – lesend im Wohnzimmer sitze und das Licht plötzlich flackert. Diese Welt ist crazy …. in meiner Welt siegt immer die Liebe.

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Verstaubt – verloren – verirrt?

Ach herrje; dass ich überhaupt noch mein Passwort für den Blogzugang weiß, ist ein kleines Wunder. Dass ich vor lauter virtuellen Staubflusen überhaupt noch das Blogfeld gefunden habe, auch. Was treibt sie nur? werden sich vielleicht einige fragen – oder auch nicht. Die, die mich täglich erleben, wissen, in welchem Universum ich feststecke, und je nach Suchtausmaß meinerseits und dessen Einfluss auf mein unmittelbares RealLife-Umfeld andererseits ernte ich verständnisvolle, mitleidige oder wütende Blicke. Je nachdem. Meistens die letzteren. Mir egal. Ich gebe zu, ich bin süchtig. Und es ist supernatural-Sommerpause! Nicht, dass ich nicht noch ca. 3 Millionen Geschichten zu lesen hätte. I’m happy damit. Meistens. Wenn mich nicht nächtlicher Mückenterror im Schlafzimmer von den wenigen Stunden Schlaf abhalten würde. Oder Wochenenden generell bitte doppelt so lang sein könnten? Wieso ist jetzt bereits wieder Montag? Ich hatte doch eben erst das Drachen-Universum beendet – mit Happy End. Natürlich immer mit Happy End! Was anderes kommt nicht in das KINDLE.
Leben rauscht vorbei, BRexit, EM .. alles nebensächlich. Die Zimmerpflanzen jaulen kläglich. Ich lese. Das TV wird größtenteils ignoriert. Ich lese. Ich lese, lese und lese, und wenn ich nicht lese, jage ich nach neuen Geschichten. Oder leide still in meine Kaffeetasse in den beiden Büros, lenke mich mit Arbeit ab. Was bleibt mir auch Anderes übrig? Irgendwie muss ich ja das Flugticket nach HAWAII erwirtschaften. Der Vormittags-Chef schaut mich so merkwürdig an in letzter Zeit, als wenn er rätseln würde, was in meinem Kopf herumspukt. Eine Werewolf-OMEGA-Story derzeit, aber das kann ich ihm ja schlecht verraten! Er denkt sowieso schon, dass ich irgendwie abgedreht bin, ich sehe es an seinem Blick. Im Nachmittagsbüro kennen mich die Kollegen und Chefs gar nicht anders. So hechte ich durch die Wochen, eigntlich eher durch die Arbeitstage, quetsche mich seit einer Woche morgens und besonders abends fluchend durch eine völlig verblödete Umleitung, die die Stadt Nordenham zur Terrorisierung der Autofahrer sich ausgedacht hat, und die mich fertig macht. Ich muss eher losfahren, um rechtzeitig das Büro zu erreichen – falls ich an Bussen und Traktoren im Moor überhaupt vorbei komme – und abends ist es noch schlimmer, weil jedes Hinderniss mich davon abhält, endlich in mein Universum zu versinken, das ich so dringend brauche. Es ist zum Schreien – aber das wäre schon wieder komisch. Ich schreie trotzdem im Auto, vor Frust, vor Sehnsucht, oder einfach so. Weil ich im Auto schreien kann. Es ist ja mein Auto. Ich schreibe Blödsinn? Es ist mein Blog, und wenn ich schon mal herauskrabbel, um zu bloggen, dann kann ich auch Blödsinn schreiben. Liest sowieso niemand … oder doch? Egal. Es tut mir irgendwo Leid. Der Blog verstaubt und ich kann keinem dafür die Schuld geben. Auch, wenn ich Anfang August meine 2 Wochen Sommerurlaub antreten werde, kann ich nicht versprechen, dass es besser wird mit meiner derzeitigen grandiosen Blogfaulheit. Weil: Siehe Kategorie Suchtverhalten + Lesen. Da ist ist diese Story, auf deren Beendigung ich Monate sehnsüchtig und ungeduldig gewartet habe, die so viel versprechend in der Summery bereits klang, von der ich aber sichergehen musste, dass sie ein Happy End haben wird – und dann war sie closed! Finished, und sie endet wie ich es mag … mit both HAPPY & TOGETHER. Mit mehr als 200.000 Wörtern. Ein gEfühl wie Weihnachten. Da lese ich eine Weile dran, und kann das nicht unterbrechen für so schnödes Aktenschubsen oder Synopsentippen. Deswegen kann ich meinen Urlaub kaum erwarten – er wird lesend verbracht. Mein Gehirn turnt in English Mush bereits, doch es ist okay, denn alles andere klingt einfach nur: Falsch.

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Why do all good things come to an end?

Just like weekends. Weekends filled with AU stories taking my breathe away, let me forget I’m trapped in the wrong universe. Only feeling … more feeling … just feeling …  love, love, love, and knowing there will always be a happy end after all.
But here I am, Monday, in office, sad because it is over, sad I have to be apart from that one and only universe where I feel complete.
And yes, also a little upset about how I can’t get away from reading. Maybe I should live  more in the REAL World, I really should, but every time I get catched and trapped, like a drug, like an addicted. And I can#t do anything against … don’t want to do anything against. There are voices in my mind, scolding a little bit about wasting life time … but is it really a waste if I feel just …  so much love? Let me feel love!

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still

hoffnungslos_09062016

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