Es geht wieder los

denn es kann so nicht weiter gehen. Ich muss verdammt noch mal abnehmen, oder ich werde meine Rente, so ich sie überhaupt bekomme, nicht erleben.

130,6 kg!

So viel wie nie. Alles selbst angefressen. Alles meine Schuld. Alles, weil ich mich nicht bewege aber trotzdem Pizza, Burger und Eis in mich hineinstopfe, weil: Das macht ja glücklich. Für den Augenblick. Und was habe ich sonst schon noch? Mein KINDLE.

Ich bin unzufrieden, unglücklich und krank. Meine Gelenke sind steif, die Knie tun weh, jeder Schritt ist doof. Ich mag das nicht mehr. Ich schäme mich, dass ich es nicht geschafft habe, das Versprechen mir gegenüber selbst zu halten. Ich wollte nie wieder so aussehen! Ich weiß, dass ich nicht mehr gertenschlank und leicht bekleidet wie ein junges Mädchen durch Wiesen hüpfen werde, aber ich möchte mich wenigstens schmerzfrei bewegen können und nicht in Säcke hüllen.

Ab heute geht es los. Ich habe mich gewogen (und geweint, obwohl ich doch ahnte, was kommen würde) und dann habe ich mir ein Programm gesucht, das mich unterstützen soll. Ob es das von NOOM werden wird oder doch ein anderes, weiß ich noch nicht. Aber eines muss es werden, denn alleine bekomme ich es ja augenscheinlich nicht hin.

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Diverses – weil es schon viel zu lange her ist – und endlich ein Pieks

Generell wird das wohl eher ein Jammer-Beitrag, denn in den letzten Tagen war mir nach Jammern. Es ist einiges passiert und ich hatte keine Lust/keine Zeit/keine Energie um zu bloggen.

Da bekam ich endlich einen Termin zum Pieksen, war glücklich wie eine Schlapperente auf Koks (es kann sich jeder selbst vorstellen, wie glücklich eine Schlapperente auf Koks ist und darauf legt er/sie/es dann einfach noch ein paar Schlapperentenglückshormone oben auf) … und dann wurde der Piekstermin einfach einen Tag vorher wegen fehlendem Impfstoffes wieder abgesagt. Ich war geknickt und frustriert und vor allem geknickt und enttäuscht und überhaupt unsäglich müde von allem.

Dann, eineinhalb Wochen später der erneute Anruf und ein neuer Termin zum Impfen, diesmal sollte es aber bestimmt klappen. Es klappte auch, letzten Mittwoch bekam ich den ersehnten Nadelstich mit AZ. Egal, ich nehme alles, aber impft mich gegen dieses beschissene Virus, denn jeder, der geimpft ist, hilft, die Pandemie einzudämmen und zu einem normalen Leben zurückzukehren.

Selbstverständlich hatte ich auch das KINDLE zu meinem Piekstermin mit, denn wenn man da schon im Wartebereich hockt und beobachtet wird, ob man nach der Impfung umkippt, kann man ja auch hervorragend lesen. Dachte ich. Leider saß da auch ein anderer Herr mit mir im Wartebereich. Der hatte kein KINDLE, aber Redebedarf. Und so erzählte er, dass er erst jetzt die Impfung bekommen konnte, weil er vorher im Krankenhaus war, weil er was am Herzen hatte. Und davor was am Darm. Und vergesslich ist er ja auch geworden, aber früher, als er noch ein Kind war, da hatte die Erna immer mit ihm im Sandkasten gespielt. Ob er denn jetzt gehen dürfe? Er müsse noch Mittag essen. … Ich habe keinen Absatz lesen können im KINDLE, sondern habe auf Opi aufgepasst, damit der sitzen blieb und nicht wegläuft. Sollte er mir ruhig seine wirren Geschichten erzählen.

Den Mittwochnachmittag hatte ich frei genommen, und bin nach dem Stich prophylaktisch ins Bett gekrochen. Aber alles war gut, auch Stunden später noch. Nur der Arm wurde ein bisschen schwer und leichte Kopfschmerzen setzten ein. Am Donnerstag war ich aber frohen Mutes im Büro und stürzte mich in die Akten. Aber es wurde … erst mal schlimmer. Donnerstag Mittag dann Kopfschmerzen aus der Hölle, so dass ich mittags 2 Dolormin einwarf, um irgendwie noch durch den Nachmittag zu kommen. Das hatte ich auch auf Twitter verkündet, denn irgendjemand musste ich das ja anvertrauen, und bekam dann prompt gleich Vorhaltungen gemacht, dass ich damit meinen Impfschutz sabotiert habe, bevor der überhaupt anfangen konnte, zu wirken. Ehrlich: Das war das letzte, was ich lesen wollte! Also saß ich erst mal ne halbe Stunde heulend in der Büroküche, teilweise weil die Kopfschmerzen immer noch da waren, teilweise aber auch, weil meine Entscheidung mal wieder die falsche war, ich alles falsch mache und sowieso ein unverbesserliches jammerndes Weichei bin. Dann wurde ich wütend (das war dann der Zeitpunkt, als die Kopfschmerztabletten ihren Job taten) und ich keifte auf Twitter zurück. Ehrlich, seid froh, dass ich nur virtuell zurück biss, denn hätte in dem Moment S. vor mir gestanden, ich glaube, ich hätte ihm vor Frust eine gescheuert!

Ich bekam den Donnerstag im Büro irgendwie noch geregelt und hoffte darauf, dass mit einer ordentlichen Mütze Schlaf ich das schon schaffen würde. jedoch: die Nacht war dann die schlimmste: Ich konnte nicht einschlafen, dann – als ich endlich so was wie schlafen konnte – wachte ich jede Stunde schweißgebadet auf und musste aufs Klo. Ich hatte Schüttelfrost und 37.8 C Temperatur, genug, um mich völlig erschöpft für die nächste Stunde ins Bett zurückfallen zu lassen. Blöderweise bin ich freitags alleine im Büro, ich kann also niemanden anrufen und sagen: Hey, hör mal! Ich fühle mich wie ausgekotzt und umgebaggert, kannst du dich bitte um die 4 eiligen B-Bänder kümmern, die ich heute fertig machen sollte, und die unbedingt am Freitag noch raus müssen? Ich schleppte mich also trotz Fieber und einer durchwachten Nacht morgens ins Büro. (Irgendwann sollte ich wirklich diesen blöden Orden Heldin der Arbeit bekommen!) Als Chef dann endlich auch auftauchte, krächzte ich was von „Der Fluch der Nebenwirkungen setzte bei mir mit 24 Stunden Verspätung ein und ich habe streberhaft gebrüllt: Hier! Gebt mir von allem die volle Dosis!“ Chef hatte Mitleid oder ein Einsehen .. und nachdem die 4 eiligen B-Bänder getippt und wegge-beA-t waren, durfte ich 1,5 Stunden früher ins Wochenende starten, um mich auszukurieren und Montag dann wieder durchzustarten.

Zuvor musste ich aber noch das Waschmittelpaket* von der Post abholen. Die Post ist seit einiger Zeit im Schuhgeschäft angesiedelt, und dieses Schuhgeschäft befindet sich in einer Einbahnstraße, deren Parkbuchten IMMER besetzt sind, wenn ich mit Dämonenmazda ankomme. Ich habe es gestern 2 Mal versucht, dort einen Parkplatz zu bekommen, denn das Waschmittelpaket, das ich gedachte abzuholen, würde vermutlich nicht leicht sein und in meinem bereits desolaten Nebenwirkungszustand wollte ich jetzt keine 300 Meter laufen. Musste ich aber am Ende doch, denn wie gesagt: Trotz 2 Versuche war nie eine Lücke für mich frei. Als ich mit dem Waschmittelpaket dann aus dem Schuhgeschäft heraus kam, waren natürlich etliche frei! Das hätte mir bereits Omen sein sollen, dass das nicht mein Tag ist und auch nicht mehr werden wird. Aber was soll’s, wenn ich schon mal vor REWE stehe, kann ich ja da auch noch fix rein und die vergessenen Zwiebeln kaufen. Wie lange kann das schon dauern, 10 Minuten? 15 tops? Also rein, Zwiebeln gefunden, auch noch was schnelles zum Mittagessen, und ab an die Kasse. Alle Kassen waren geöffnet, an allen Kassen standen mindestens 2 Leute bereits an. Ich stellte mich – wie kann es auch anders sein? – selbstverständlich an der falschen Kasse an! Der Typ, der gerade abkassiert wurde, hatte Waschmittel gekauft (es muss der Freitag der Waschmittel gewesen sein!), seines war jedoch nicht ausgezeichnet, da konnte die Kassiererin es auch zum 15. Mal von allen Seiten betrachten, der Preis oder der Strichcode wollten einfach nicht auftauchen. Das bereits dauerte. Dann musste eine Kollegin gerufen werden. Das dauerte. Dann musste jene Kollegin, als sie endlich angetapert kam, auch das Waschmittelpaket noch 10 Mal von allen Seiten betrachten, ob wirklich kein Preis/Code zu finden war. Das dauerte. Dann watschelte sie gemütlich fort, sie würde nachschauen gehen. Das dauerte. Und dauerte. Es dauerte immer noch an. Die Kundin vor mir ergriff die Gelegenheit, schon mal anzukündigen, dass sie zwei Bons habe, die sie zu reklamieren gedachte. (Sprich: Das würde auch dauern) Mittlerweile kam Kassiererin doch auf die Idee, des armen Waschmittelkundens bisherige Supermarktausbeute zumindest abzukassieren, damit man mal weiter kam! Es keimte Hoffnung in mir auf, die ich ja auch noch in der Schlange stand, während alle anderen Kassen – wie sollte es auch anders sein – flutschten. Die Hoffnung wurde sofort erstickt, denn Kollegin-ich-guck-mal-schnell kam dann doch wider Erwartens zurück und hatte einen Preis gefunden. Aufatmen. Jetzt würde es doch weiter gehen! Der Kunde bekam seine Rechnung angesagt, zückte seine EC-Karte … und die funktionierte nicht. Noch mal. Auflegen. Einschieben. Reiben. Wieder einstecken. Es dauerte. Die Kassiererin nahm die Karte, rubbelte ab ihr, steckte sie höchstpersönlich in den Schlitz, nichts. Es dauerte. Natürlich hatte er auch kein Bargeld oder eine andere Karte mit. Es dauerte. Ich hatte die Nase voll, sammelte mein Zeugs nun frustriert vom Band und suchte mir eine andere Kasse, nachdem mir 20 Minuten an der bereits gestohlen wurden. Gerade wollte ich an die nächste gehen, als Waschmittelkunde mit seinem Hofstaat an 2 Verkäuferinnen + Marktleiterin gerade die Kasse von hinten stürmten, an der ich mich anstellte. Sie müssten jetzt an der Kasse und mit dem Kartenlesegerät alle seine Sachen inklusive des Waschmittels noch mal einscannen. Es täte ihnen leid! NICHT DEREN FUCKING ERNST?! Zum Glück war ich noch in der Lage, die 3. Kasse anzusteuern, bei der ich dann auch endlich abkassiert werden konnte. Ich habe nicht mehr mitbekommen, ob der Waschmittelkunde nun mit seiner fucking EC Card bezahlen konnte, ich wollte nur noch raus und nach Hause. Bestimmt hatte ich jetzt erst recht Schüttelfrost und befand mich in einem Zustand, in dem ich frustriert hätte heulen können, während ich jemanden einen Blumentopf auf den Kopf haue – tränenüberströmt und kraftlos aber weder den Blumentopf hätte anheben können.

Ich war dann endlich auf dem Weg nach Hause, mit meinen paar Habseligkeiten und den Zwiebeln, erstanden an den REWE-Kassen und dem Waschmittel von der Post. Die übliche Einfahrt in unser Wohngebiet ist seit 2 Tagen gesperrt, weil der Fußweg der kreuzenden Hauptstraße gebaut wird. Weil das aber die Fußgänger schlicht nicht interessierte und sie dann schlicht und mit einem umwerfenden Selbstbewusstsein auf der Straße mit Kinderwagen den gesamten Verkehr lahm legten, nur um nicht den kleinen Umweg laufen zu müssen, schloss also die Polizei die Zufahrt ganz und stellte zur Sicherheit noch ein Polizeiauto inklusive Beamten ab, der aufpassen sollte, dass sich die Fußgänger da nicht durchmogelten. Das bedeutete jedenfalls auch, dass man eine Zu-/Ausfahrt vorher einfahren muss, will man in seinen Wohnbereich kommen. Diese kleiner Straße wird gewöhnlich seltener genutzt, weil sie eben schmal ist. Und nun hatte jemand zumindest mitgedacht: Für die Zeit, in der notgedungen die Anwohner auf die kleinere Straße ausweichen müssen, stellen wir da mal ÜBERALL absolutes Halteverbotsschilder auf, damit der Verkehr ordentlich fließen kann. Ist ja nur für ein paar Tage, so lange wie der Fußweg da gemacht wird.

Ihr ahnt was kommt, oder? Die Menschheit ist ein egoistischer Scheißhaufen! Natürlich stellen ein paar ihre Autos dann trotz der Halteverbotsschilder dort ab! Weil: Die stellen ihre Autos seit Jahrzehnten IMMER da ab! Das war noch nie verboten! Da wird man ja wohl noch stehen dürfen!

Habe es dann irgendwie irgendwann nach Hause und ins Bett geschafft. Und das war dann wohl auch der Schlüssel zum Besser-Werden. Ich habe nicht gelesen (ich war schlicht zu müde), sondern habe straight den Nachmittag verschlafen, dann eine Folge #SokoWien geschaut (die aber zugegebener Maßen nicht so überragend war, wie die zuvor) und bin abends wieder ins Bett gefallen, hab noch ein bisschen meine Lovestories geschmökert, bevor es mich wieder entschärft hat. Aber diesmal konnte ich mehr oder weniger durchschlafen … and voi la: Alles besser am Morgen danach. Ich bin dem Pieksnebenwirungentod noch mal von der Schaufel gesprungen! Es gab Frühstück mit der #Heute-Show, und danach #Lucifer Staffel 5; zunächst zum Einstieg Folge 8 (ich hatte ganz vergessen, was eigentlich zuletzt los war!) und dann Folge 9. Und hey! Kann es sein, dass wir erst mal ein oder zwei Semester Psychologie belegen sollten, bevor wir #Lucifer in seinen Grundzügen verstehen? Das gibt Stoff zum Nachdenken, wie kompliziert menschliche Beziehungen – vor allem in Familien – sind. Mix dazu noch Gott himself, Engel und Dämonen … Hümmel! Ich muss das noch mal in Ruhe schauen und exakter auseinander nehmen, wenn ich nicht so viel zu tun hätte. Denn weil ich ja gestern nur die eiligen Diktate erledigen konnte und alles andere liegen blieb, habe ich heute natürlich (in der Annahme, dass es mir dann bestimmt besser gehen würde) Arbeit mit nach Hause genommen, und die muss erledigt werden. Also hebe ich mir die weiteren #Lucifer-Folgen für später auf.

So, was tut sich auf dem KINDLE-Schlachtfeld? Nicht viel. Momentan sind viele stories schlicht WIPs, und ich warte auf deren Vollendung, das kann aber bei den meisten sicher noch Monate, wenn nicht gar Jahre dauern. Also krame ich die alten stories wieder auf dem KINDLE hervor, ein paar davon habe ich schon so lange nicht mehr gelesen, dass es sich wie zum ersten Mal anfühlt. Momentan lese ich jedoch eine, die hatte ich vielleicht noch gar nicht gelesen. Ich bin jetzt über die Hälfte, und ich vermute, ich habe sie damals deswegen nicht gelesen, weil seit gefühlt 2/3 nichts mehr passiert in der story. Nicht mal heißer Sex. Brain told Lindsay. Mel asked Michael. Justin told Brian. Emmet said to Drew. Ben told Blake. Ted told … Es passiert einfach nichts und jeder Satz endet mit dem Nachsatz, wer wem das gerade gesagt hat! Glaubt mir, das nervt! Aber jetzt bin ich so weit in der story drin, dass ich sie auch zu Ende lesen werde (und es gibt ja wie gesagt zurzeit keine neue für mich).

*Waschmittelpaket

Und wieso musste ich überhaupt ein Paket von der Post abholen? Knuffel ist seit 14 Monaten im Homeoffice! Er ist IMMER zu Hause. Wenn also jemand geklingelt HÄTTE, wie DHL auf ihren blöden Zettel schrieben, dass sie es versucht HÄTTEN, dann hätte er auch aufgemacht!

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Dann gab es da noch lauter kluge Instagram-Sprüche

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Staub wegpuste

Nicht zu fassen! Es ist bereits Mai! MAI! Und ich habe seit Ewigkeiten nicht mehr gebloggt. Worüber auch? Über das ewige Gejammer, dass zu viel Arbeit im Büro da ist? Dass ich deswegen nun schon das 3. Wochenende Diktate auf dem heimischen Sofa vorschreibe, damit ich wenigstens etwas Land sehe und am Montag zum Teil endlich mal zur Seite gelegte Schlammaktenberge bearbeiten kann?

Oder darüber, dass ich wie jeden Montag denke, dass die Woche sich zieht, nur am Freitag erstaunt festzustellen, dass sie schon wieder rum ist?

Darüber, dass ein paar „Promis“ nicht nachdachten, „ironische“ Videos über die Corona-Maßnahmen veröffentlichten, Applaus aus der falschen Ecke ernteten und sich nun mit allen Mitteln herausreden oder ducken? Darüber, dass das zu Diskussionen und Boykott-Aufrufen des Münsteraner’s #Tatort gipfelte und Twitter sowieso jeden Tag wegen irgendwas herumstreitet, dass man schon gar nicht mehr mitkommt, worüber man sich jetzt zu echauffieren hat?

Dass ich #QAF Stories inhaliere, wann immer ich kann, dabei aber immer öfters zu müde bin, um die Nächte lesend zu verbringen, wissend, dass ich dann am nächsten Morgen kaum aus den Augen gucken kann? Nein, in den letzten Tagen passierte es immer häufiger, dass ich nicht mal mehr die Tagesschau überlebte …

Dass ich brav jeden Montag zum Testen fahre, dabei letztens fast ein Knöllchen kassiert hätte, weil ich zu spät aus dem Büro rauskam, auch noch wegen Bahngleisarbeiten Umwege fahren musste, und dann das Johanniter-Testzentrum mit einem schnöden A-4-Zettel an der Tür verkündete, dass sie heute eben nicht testen würden (obwohl ich doch den Termin gebucht hatte?).

Dass ich mich immerhin erfolgreich (glaube ich) auf die Impfwarteliste habe setzen lassen und Chef mir in den Ohren liegt, dass ich doch auf jene oder die andere Weise bevorzugt werden könnte, wenn ich mir eine Oma aus dem Ärmel schnitze … außerdem sei ich doch fett und habe Übergewicht, ich muss also schneller geimpft werden … Und wozu? Damit ich ohne Test Einkaufen gehen kann? Ich gehe nicht einkaufen, wenn es sich vermeiden lässt, und den Urlaub habe ich für diesen Sommer auch so ziemlich abgeschrieben. Ich hoffe auf den Herbst / Winter und die Vielzahl der Nachholtermine dann – und dann werde ich hoffentlich ganz regulär geimpft worden sein. Das ganze Corona zerrt an den Nerven, aber bei wem nicht? Bei meinem Mann vermutlich nicht; der verlässt seit Monaten nicht mehr das Haus und scheint zufrieden damit zu sein, so lange er Pizzalieferservice und WLAN hat.

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Geschützt: Zwischendurch: Das Postdesaster und die Abrechnung

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Doktor Ballouz

Das ZDF hat eine neue Arztserie in der Mediathek. Nun bin ich nicht so der Arztserien-Gucker, aber man kann ja mal reinschauen, wenn man frei hat und nicht im Büro hocken muss. Ich habe also heute alle vorhandenen Folgen geschaut und geheult. Wegen der Sanftheit des ganzen Konzeptes, wegen den Geschichten, wegen den Menschen, wegen den Bildern und wegen der Musik. Vor allem wegen der Musik.
Dann war ich auf der Suche nach dem Komponisten – es ist Boris Bojadzhiev – von dem ich schon viel gehört habe, ohne es zu wissen, aber den meine Music-App leider nicht mit einzelnen Werken findet. Also hat S. gebastelt (großes fettes Danke), und ich habe ab Montag einen neuen Weckton.

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Es ist ein Dienstag

und kein Montag, und ich bin nicht im Büro! Ich feiere das gerade ein bisschen still vor mich hin.

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The King’s Will

Da fand ich diese wunderbare Geschichte, packte sie auf mein KINDLE und in jeder freien Minute, wann immer ich konnte, las ich und las und las … und war glücklich, selbst wenn ich dabei weinte. Am Ende war es kein wirkliches Ende, es ist ja auch Part 1 … also kommt da hoffentlich noch mehr, denn vieles wurde noch nicht aufgedeckt. Nun heißt es Warten, lange Warten vermutlich. Dabei bin ich so ungeduldig, was Warten betrifft. Naja, es bleibt mir ja die story zum wieder- und wiederlesen. Und noch andere.

Aber nun zu dem wöchentlichen Update. Das Wichtigste zuerst: ich habe tatsächlich die ganze Woche frei! Also nicht nur heute, am Ostermontag, sondern auch den Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und vielleicht sogar den Freitag. Und ich bin so dankbar für die freien Tage, haben die letzten Woche doch sehr an mir gezerrt und gerissen. Eigentlich habe ich mich gar nicht getraut, nach Urlaub überhaupt zu fragen, denn es wird nie die richtige Zeit dafür sein, zu viel ist jeden Tag zu tun. Aber A. nahm das in die Hand und machte Chef klar, dass ich Urlaub brauche.
Zwar kann man in diesen Corona-Zeiten nichts anderes machen, als auf dem Sofa/im Bett zu bleiben und sein KINDLE ganz fest zu umarmen, aber das ist genau das, was ich vor habe und brauche.

Vermutlich sollte ich mich auch von Nachrichten aller Art fernhalten, denn die machen mich nur aggressiv, und ich kann diese Aggressivität nicht mehr nur auf den blonden eitlen Affen im Weißen Haus schieben, denn von dem hört man (glücklicherweise) momentan so gar nichts mehr – obwohl ich überzeugt bin, dass er lange nicht so ruhig ist in den USA und dort weiter sein Märchen vond er gestohlenen Wahl verbreitet.
Nein, neuerdings sind es wieder die Nachrichten vor allem aus dem eigenen Land, die mich am Verstand und an der Überlebensfähigkeit der Menschheit zweifeln lassen. Dieses Hin und Her macht einen irre und kirre.

LOCKDOWN JETZT! Worauf warten diese Pfeifen noch? Dass man ihnen eine schriftliche Bestätigung gibt, dass das endlich mal zu erfolgen hat, bevor man Lockerungsfantasien und Freiheiten für Geimpfte blubbert?! Alles, was nicht dringend gebraucht wird, schließen für mindestens 2 Wochen! Auch Schulen, Kindergärten, Büros! Als wäre es 2 Wochen lang Sonntag. Kontaktsperren! 2 Wochen lang. Was nicht lebensnotwendig ist, lässt man bleiben! Betonung auf: nicht lebensnotwendig! Mir ist klar, dass man ein Land nie komplett runterfahren kann. Wir brauchen Krankenhäuser, Apotheken, Feuerwehr, Energielieferanten und ja, auch den Supermarkt und seine Zulieferer. Aber alles, was eben nicht in diese Lebensnotwendigkeit fällt, hat gefälligst zu schließen. Der Staat kann für Einkommensausfälle diesen halben Monat aufkommen. Er verschleudert momentan viel mehr Geld in sinnlosere Dinge. Parallel zu diesem richtigen Lockdown muss dann Impfen und Testen kommen. Die Feiertage hätten sich angeboten, wie „Mutti“ es vorgesehen hatte. Aber nein, die Plärrer gewannen. Es ginge schlicht nicht! Ach, wirklich? Was für eine gequirlte Scheiße!
Und nun stecken wir mitten in der 3. Welle, inklusive weiterer Anti-Corona-Demos mit Querulanten, denen ich das Denken lieber absprechen möchte.

Ommmmmm … runter kommen, du hast frei. Im Radio läuft Lena von PUR, im Fernsehen blubbern die Fische und der Aprilsturm klappert an den Fenstern. Ich suche mir jetzt eine neue story auf dem KINDLE, die mich in eine andere Welt entführt, koche mir einen neuen Kaffee und schalte die Welt

aus.

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Instagramsprüchewoche

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Instgramsprüchewoche

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Das ist ein procrastinating post

…. denn eigentlich sollte ich längst den Putzlappen schwingen, den Abwaschberg meistern, den Stubenteppich entflusen, die Blumen wässern, die Handtücher zusammenlegen und Küche und Flur wischen und die Bettwäsche wechseln. Die Dusche müsste auch wieder geschrubbt werden. Immerhin rödelt bereits die erste Ladung Wäsche.

… uneigentlich kann ich gerade so gar nicht die Energie finden, meinen fetten Hintern vom Sofa zu bekommen, jedenfalls nicht, so lange noch Kaffee im größten Kaffeebecher, den dieser Haushalt besitzt, drin ist. Und ich gedenke, die Alibi-Kaffeepfütze noch irgendwie für die nächste Stunde als Ausrede zu benutzen.

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Tracy Chapman

Die Woche lasse ich genau jetzt ausklingen mit der soeben bei Betty’s Diagnose (wieder) entdeckten, wunderbar bluesigen Tracy Chapman. Give Me One Reason… and I turn around and stay…

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Gesprächsfetzen mit Pfiffi am frühen Samstagmorgen

Mein Schlafzimmerfenster steht immer offen. Also fast immer, es sei denn, es herrschen tatsächlich mal arktische Minusgrade. Es steht also offen, es darf auch offen stehen, denn mein Schlafzimmer befindet sich in der 3. Etage, die Gefahr, dass jemand heimlich in der 3. Etage durchs angekippte Schlafzimmer einsteigt, ist also eher gering.
Nun, da die äußerlichen Gegebenheiten geklärt sind, kommen wir zu dem Grund dieses Posts, der – ich schwöre! – sich genau so abgespielt hat:

Samstagmorgen, kurz nach Sonnenaufgang. Die übliche Horde Möwen und deren befeindete Nachbarschaftsgang, die Krähen, beschreien sich gegenseitig, während sie gegen Wind und Wolken anfliegen. Ich schlummerte trotzdem mehr oder weniger friedlich vor mich hin, als ES geschah:

Eine Stimme drang zu meinem Schlafkämmerchen hinauf:

Pfiffi, nicht da lang! Komm zurück!

Nicht da lang! Komm her!

Komm zurück!

Zurück!!!

Zurrrrrüüüüüüüüüüüüück!

Komm da weg da! Nicht da lang! Da dürfen wir nicht lang!

Zurück!

Zurück!

Zuuuuuuuuurückkkkkkkkkk!

Komm da weg, du! Hörst du nicht?

Wieso hörst du nicht?!

Dreh um! Umdrehen!

Umdrehen!

Du kannst da nicht lang!

Zurück!

Komm zurück!

Hörst du? Zurüüüüüück!

Zurück!

Umdrehen!

Nicht da lang, zurück hab ich gesagt!

Anders herum! Komm da weg da!

Zurück!

Zurück!

Da geht es nicht weiter!

Wieso hörst du denn nie? Zurück!

Weg da! Dreh um!

Anders herum!

Da geht es nicht lang!

Zurück!

Da darfst du nicht durch!

Komm zurück!

Hallo?! Was habe ich gerade gesagt?

Zurück!

Verrückter Hund!

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Der Plattfuß, das Stürmchen, das Händchen

Aber zunächst die Woche auf Bildern auf Instagram:

So, da ist sie rum, die Woche. Mal wieder im Eiltempo, aber das kennen wir ja schon. Tippen konnte ich gut, fix, ich war selbst darüber erstaunt. Trotz zunehmender Handschmerzen! Da züchtet sich wohl so etwas wie eine Sehnenentzündung heran. Ich schlucke bereits Schmerztabletten, vor allem abends, wenn ich nicht mehr tippen muss und Zeit habe, auf den Schmerz zu achten. Wieso ich dann trotzdem richtig schnell tippen konnte, ist mir rätselhaft, aber nun gut. Chef hat es gefreut – nicht, dass das mal irgendwie gewürdigt werden würde. Wo käme man denn dann hin.

Ich bin froh, dass die Woche geschafft ist. Aber das bin ich ja immer am Freitag. Ein faules Wochenende liegt vor uns, und vielleicht wird es ja auch was mit dem Sturm, der seit vorgestern mahnend angekündigt wurde, aber bisher eher ein Stürmchen war. Klaus & Josef haben ein bisschen an den Dächern gerüttelt, aber es war hier auch schon mehr los. Also das hat mich jetzt sicher noch nicht überzeugt.

Dafür hat mich gestern Mazda geschockt. Hat der doch abends glatt nen Plattfuß! Gemerkt habe ich es leider erst, als ich bereits 20 Meter gefahren und dann an der geschlossenen Schranke (wie immer nach Büroschluss) warten musste. Also wieder vorsichtig auf den Parkplatz zurück und den ADAC ange-appt. Wozu habe ich den denn? Die waren auch fix mit dem Zurückmelden, kündigten aber bedauernd an, dass wohl erst in 90 Minuten jemand sich des Plattfußes annehmen würde können. Tja, ist dann so, kann ich jetzt auch nicht ändern. Wenigstens kann ich ja wieder ins warme Büro zurück, mir noch einen Tee kochen und Musik hören oder im immer mitgeführten KINDLE lesen. Die 1,5 Stunden würde ich schon gemütlich herumbekommen. Und was war? Als ich dann im Büro war, kam dann der Gedanke: Ich könnte ja auch noch eben die restlichen 2 Minuten Diktat schreiben, bevor ich QAF lese. Also tippte ich das Bändchen noch herunter und wollte gerade zum gemütlichen ‚Ich Tu Nichts, Ich Habe Schließlich Feierabend!‘-Teil übergehen, als der ADAC-Mitarbeiter bereits anklingelte.
Der hat dann den Plattfuß erst mal mit so einem Minikompressor wieder aufgepumpt und die Luft hielt auch erst mal. Damit bin ich dann die 20 km zu ATU gerattert, hab das MAZDA brav dort abgestellt und den Rotjacken einen Brief geschrieben. Der ADAC-Mensch war dann noch so freundlich, mit nach Hause zu fahren, so dass ich gerade mal eine Stunde später als sonst auf dem heimischen Sofa zusammenbrechen konnte.

Dann war ich gespannt, was die Rotjacken heute finden würden, oder ob Mazda mich nur veralbert hat und noch immer unversehrt und ohne platten Reifen dort stehen würde. Aber nein, ATU rief dann heute morgen auch wie erwartet an, der Plattfuß war zurück. Der Reifen würde untersucht und repariert werden. Dann kam der 2. Anruf: Die Bremsen vorne sind im Arsch. Tjo … was soll ich da jetzt sagen, es geht auch ohne Bremsen? Ich dachte mir ja so was schon. Nochmal 40 Minuten später dann der 3. Anruf: Hinten sind die Bremsen leider auch nicht mehr zu gebrauchen. Ach was? Wo sind wir jetzt? Knapp vierstellig? Ja, ist dann so. Was solls, ich brauche MAZDAleinchen.

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Musikneuentdeckungen

Es gibt eine neue Kategorie hier: Musik! Weil mich ja auch Musik jeden Tag durch alle Höhen und Tiefen begleitet. Dabei bin ich offen für Neues. Das findet sich überraschend oft in den kleinen Vorabendserien wie Bettys Diagnose oder Die Bergretter. Bei letzteren heute erst wieder ein ganzes Album entdeckt.

Angefangen hat es mit ca. 20 Sekunden von diesem Song:

Und von da bis zum kompletten Album war es dann nicht mehr weit. Ich höre es gerade, während die Maus in der ARD mit den üblichen Verdächtigen 50. Geburtstag feiert.

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