Da war die Woche auch schon wieder herum und ich bin recht zufrieden. Eigentlich klappte alles so, wie ich es mir vorgestellt habe; keine Katastrophen, keine Planänderungen, einfach alles flutschte, wie es sollte. Im Büro ist selbstverständlich immer noch viel zu tun, aber ich konnte Tippen, als gäbe es kein Morgen mehr und habe viel geschafft. Auch der Balkon ist endlich ein wenig hergerichtet, so dass man gern da sitzen mag.
Heute sind auch noch ein paar Kräuter (Schnittlauch, Minze und Basilikum) eingezogen. Nur ein wenig wärmer dürfte es nun werden, aber wir haben wohl gerade die Eisheiligen-Zeit. Als ich gestern (Freitag) mit dem Blacky wach und in aller Herrgottsfrühe vergnügt ins Büro radelte, war ich doch froh, den dicken Parker und das Halstuch angehabt zu haben; kurz war ich auch am Überlegen, die Handschuhe noch zum Einsatz zu bringen, aber es ging auch so. Toll war die morgendliche Fahrt wieder, sie ist immer wieder ein kleines bisschen anders, und zum Frühstück gab es dann im Büro erst einmal ein KURT-Brötchen.
Heute Abend gibt es Wachtelsteaks auf Nudeln zu einem Rote-Beete-Apfel-Salat und den ESC im TV, eine neue Story auf dem KINDLE und davor ein bisschen BLACKY-Ausfahrt. Die Wohnung ist geputzt, die Wäsche gewaschen und aufgehangen, der Wochenendeinkauf erledigt und sogar der MAZDA hat eine Rundum-Wäsche verpasst bekommen; der Pflaumen-TK-Kuchen taut auf. So gut-bürgerlich, vorhersehbar, angepasst, ordentlich. Wann bin ich eigentlich so organisiert geworden? 🙂
Ich bin nicht mit künstlichen Nägeln kompatibel! Da hatte ich die linke Hand schon mit den (teuer) erstandenen Klebenägeln, die extra kurz waren und eine zugegeben hübsche Farbe hatten, aufgepappt (und es dauert nicht nur die Schwupp-di-wuppdi-5 Minuten), da merkte ich schon, dass es sich komplett falsch anfühlt, als wenn die Hand schon nicht mehr zu mir gehört und zu einer Art Kralle mutierte. Wie ich mit der Krallenhand dann noch die rechte Hand bekleben und am nächsten Tag gar tippen oder das Katzenklo meiner Tochter sauber bekommen sollte, war mir völlig schleierhaft! Also kamen die frisch geklebten Nägel sofort wieder ab; und meine Tochter hat jetzt die restlichen (zugegeben wirklich hübschen) Nägel für sich selbst. Ich nehme weiterhin Lack und schneide kurz – Trends hin oder her.
Wenn man auf dem Handy bestimmte Spiele präsentiert bekommt und die Werbung über sich ergehen lassen muss, bevor man weiter Tetris Klötze stapelt, Wood-Puzzel-Stückchen sortiert oder Punkte verbindet, und man bei der erzwungenen Werbepause denkt: Ach, guck; das ist ja ein Spiel, das würde ich gern GENAU SO bestimmt spielen wollen. Und dann klickt man sich in den PlayStore, lädt das Spiel und stellt JEDES VERDAMMTE MAL fest, dass man zwar ein ähnliches Spiel bekommen hat, aber eben nicht DAS! Nie! Ich höre jetzt einfach auf, mich veralbern zu lassen.
Auch auf BueSky gibt es Menschen, die dir vorschreiben wollen, was du gefälligst zu tun und zu lassen hast; und sich dann darüber aufregen, dass sie DEINE Skeets zum #Tatort lesen mussten und ich meinen Verdacht da bereits nach einer Stunde hinausposaunte, der sich dann ja auch als richtig herausstellte. Da wird man dann also auch angemotzt, dass ich gespoilert hätte. HALLO? Newsflash! Dazu gibt es die #, und wenn ich nicht gespoilert werden will, weil ich z.B. den Tatort erst am nächsten Abend gucken will, dann mute ich den entsprechenden Hashtag. Das habe ich der Kollegin so auch geschrieben – jetzt bin ich geblockt und offenbar die Böse!
Ich bin etwas urlaubsreif! Zwar gab es im Mai jetzt einige lange Wochenenden und auch Pfingsten kommt ja noch, aber es ist eben nicht wirklich Urlaub; und ich brauche mal einen Tapetenwechsel wieder und was anderes. Ich sollte also die Tage mal wirklich in die Urlaubsplanung einsteigen.
Die Urlaubsplanung könnte man ja eigentlich bei Cappuccino und Musik auf dem Balkon angehen, noch dazu, wenn man in dieser Mai-Woche wie ich frühen Feierabend hat; noch viel mehr, da der Balkon seit gestern sogar gemütlicher geworden ist und nicht mehr nur eine Betonnische mit zwei Stühlen als Erweiterung des Waldwohnzimmers daherkommt. Nein, der Balkon verfügt jetzt auch über einen Sonnenschirm, Geranien & Co. in den Blumenkästen und ein kleiner Tisch zum Abstellen der Tassen etc. gibt es jetzt auch. Eine Kräuter-Treppe wird die Tage noch dazukommen. Und was ist? Es scheint nun zwar die Sonne, aber es ist KALT! Deswegen sitze ich nun MIT DECKE auf dem Sofa im Waldwohnzimmer und der Sonnenschirm bleibt zu! Irgendwas ist ja immer.
Eigentlich wollte ich das lange Wochenende ziemlich faul ausklingen lassen, aber so ganz hat es mich dann doch nicht auf dem Sofa festgeschraubt; also habe ich mit dem BLACKY noch eine kleine Tour unternommen. Es fühlte sich heute herbstlich an, nachdem es die Tage zuvor schon fast sommerlich war. Die Farben waren fantastisch, und Flausch war auch dabei.
Alles in allem war es ein gutes Wochenende, mit genau der richtigen Mischung aus Action und Gemütlichkeit, und ja: Der Montag kommt unweigerlich, und im Büro warten die Diktate und die Akten; aber nach einem so guten Wochenende voller Freude und intensiver Eindrücke verliert der Montag seine Garstigkeit. Nachher kommt noch der Tatort, ach nein, heute ist es ein Polizeiruf, und dann ist das lange Mai-Wochenende vorbei.
Es ist Frühling geworden in der Wesermarsch, und mein BLACKY und ich nutzen das lange freie Wochenende und radeln durch die Wahlheimat, nun auch mit Video-Bericht.
Das wird aber nur einmalig bleiben, denn die Videos sind zu groß für den Blog und ich bin keine Video-Bearbeiterin; die Touren, die ich aufnehme, landen auf der NAS und das kNUFFEL kann dann gucken, wo ich überall herumfahre.
Es ist Mai, ein langes bürofreies Wochenende liegt vor mir; und ich war vor Sonnenaufgang bereits auf den Beinen und mit dem BLACKY unterwegs. Hach, es war magisch. Eigentlich wollte ich vor allem meine neu geschenkt bekommene Video-Kamera ausprobieren, die irgendwann wohl auch auf den Fahrradhelm geschraubt werden soll und wird. Zuvor sollte ich mich aber mit den technischen How to use beschäftigen, also habe ich sie heute morgen erst mal im Handbetrieb mitgenommen. Also: Sie funktioniert und nimmt auf. Allerdings hatte ich nicht mehr auf dem Schirm, darauf zu achten, wie ich sie halte; der Gedanke kam mir gar nicht. Ich hab einfach die Kamera in die Gegend gehalten. Und da ich auch nicht sehe, was sie wie aufnimmt, wird es jedes Mal eine Überraschung sein, was dann tatsächlich auf der Speicherkarte auftauchen wird. Meine ersten Versuche wirken dann auch etwas … surreal:
Okay, das übe ich noch und denke das nächste Mal daran, die Kamera irgendwie richtig herum zu halten. Wird schon werden.
Natürlich habe ich mit meinem Google Pixel 7 Pro auch Bilder gemacht und die hauten mich gerade um! Ich konnte mich bei der Auswahl kaum entscheiden und sie sind quasi (bis auf winzig kleine nachträgliche Bearbeitungen hier und da an Kontrast und Bildausrichtung zum Beispiel) genau so aufgenommen.
Die Fahrt ging am Nordenhamer Weserstrand nach Kleinensiel zum alten Fähranleger, über Esenshamm und Hoffe zurück.
Und weil ich auch mit dem LUMINAR NEO noch viel am üben bin und die teilweisen neuen Features noch kennenlernen muss, dachte ich: Schmeiß mal alle 21 ausgewählten Bilder in den Stapelordner und bestimme für alle die gleiche Größe; das msus doch irgendwie gehen, funktioniert ja bei anderen Programmen auch. Tja … LUMINAR NEO hatte da aber eine andere Idee, und fabrizierte aus allen 21 Fotos … EIN BILD 😁:
Ein Wochenende, das sich fast ein wenig wie Urlaub schon anfühlte, neigt sich dem Ende entgegen. Spontan war ich nachmittags noch am alten Fähranleger in Kleinensiel; da war ich seit letzten August so oft, wie in den letzten 24 Jahren zusammen nicht. Gleich gibt es noch den Tatort, und dann eine neue story auf dem KINDLE, bevor ich mich Morpheus hingebe.
Gestern musste man einfach hinaus in den Frühling, mit dem BLACKY durch die Wesermarsch, und es tat auf so vielen Ebenen gut … körperlich und seelisch, nach einer doch anstrengenden Woche im Büro.
Etwa 63 km sind gestern zusammengekommen, straight durchgeradelt, mit Musik von Bremen eins auf dem Ohr (immer mit Musik!) und in Gedanken bei meinen Brüdern, an J., an meine Eltern; dankbar, dass ich am Leben bin und gesund und relativ bescheiden mein Auskommen habe und … ja … zufrieden bin, Ziele habe, kleine Träume und keine Angst vor dem, was da noch kommen mag.
Es war … faul! Ich war (noch nicht) Fahrrad-fahren, aber vielleicht kann ich mich ja heute, am Ostermontag dazu aufraffen. Ansonsten war ich am freien Karfreitag und auch gestern, am Ostersonntag ziemlich bewegungsfaul und blieb lieber auf dem Sofa. Am Samstag war ich für 6 Stunden im Büro und habe allerhand aufholen können, so ohne jegliche Störungen von außen, von Chef oder Kollegin; das Telefon konnte ich ignorieren, es war aber auch erstaunlich still und es kamen auch keine Emails und beAs an. So konnte ich alle B- und C-Bänder zumindest runtertippen und werde sie in Ruhe dann in den kommenden 2 Bürotagen ausfertigen.
Jedenfalls war ich am Samstag ziemlich mit mir zufrieden … und dann sackte ich weg. Wie gesagt: antriebslos, energielos verbrachte ich den Sonntag auf dem Sofa und auch der Montag jetzt sieht nicht viel energiegeladener aus. Vielleicht brauchte mein Körper auch diese große Pause von allem; Knuffel ist davon jedenfalls überzeugt. Aber gerade lugt ein wenig die Sonne hervor, das BLACKY ist zu 100 % aufgeladen und ich merke, wie die Lebensgeister zurückkehren und es mich nun doch nach draußen zieht Wenigstens für ein paar Minuten. Also wird heute ein wenig Bewegung auf mein WW-Aktivitätskonto Zusatzpunkte spülen.
Der Papst ist gestorben. Gestern hat er noch den Oster-Segen in Rom gemurmelt und heute Vormittag stellten dann die ARD schon mal das Programm um und berichtet nun ununterbrochen über den Tod des Pontifex. Es war abzusehen, und hatten Knuffel und ich nicht erst gestern beim Ostersonntagsfrühstücks noch darüber sinniert, wann es wohl soweit sein wird? Nun, jetzt ist er tot, möge er Ruhe finden. Die Kommentare auf BlueSky und Instagram, die ich dazu bisher gelesen habe, spiegeln wohl die Gedanken der Gesellschaft wider: Neben aufrichtiger Anteilnahme auch Bissiges und Schwarzhumoriges bis hin zu „ist mir völlig Wumpe“ und sogar Feindseligkeit. Ich bin nicht katholisch, der Papst könnte mir also völlig egal sein. Wir alle müssen sterben. Das ist die einzige universelle Gerechtigkeit, die niemand außer Kraft setzen kann. Und vielleicht ist da etwas nach dem Tod, oder vor dem Leben. Egal, was kommt … bewusst die Zeit vor dem Tod mit Leben füllen; das ist es wohl, auf das es am Ende ankommen wird.
Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben.
Ich fühle mich heute – es ist Sonntag – ein wenig schlapp; ein bisschen kraftlos und ohne Energie. Das ist okay, ich habe heute auch nichts weiter vor. Doch, Theater ist heute Nachmittag. Zwei Wahrheiten und eine Lüge … oder umgedreht (?). Ich weiß es gerade nicht mehr. Es ist auch noch ein bisschen Zeit, bis mich die Kinners mitnehmen zum Theater Fatale am Bahnhof. Eigentlich wollte ich ja, sofern das Wetter nicht zu blöd ist, mit dem BLACKY dahin fahren. Aber: siehe erster Satz … ich fühle mich ein bisschen schlapp und habe dann doch lieber einen Platz im Auto angemeldet.
Gestern war so ein guter, erfüllter Tag, mit genau der richtigen Mischung aus Action und Erholung. Sogar eine kleine Tour war mit drin, auf der ich auch die Rasselbande Lämmchen auf dem Alten Bahndamm-Weg nach Stollhamm gesehen habe, wie der Bauer sie von rechten Feld auf die linke Weide bringen wollte und seine gute Mühe damit hatte, denn die büchsten immer wieder aus. Ich hatte Spaß beim Zuschauen. Und ich könnte schwören, die kicherten mächtig, wenn sie ihm wieder entwischten und in die genau entgegengesetzte Richtung davonhüppelten.
Der Frühling ist nun endgültig auch in die Wesermarsch eingezogen. Es fühlt sich schon ein wenig wie Mai an. Die Bäume blühen und das erste Blättergrün ist auch schon da. Die Waage ist garstig, auch ohne Kekssünden auf dem Gewissen. Ich nehme es mit Gelassenheit und versuche, mich davon nicht runterziehen zu lassen. Manchmal gelingt das besser, manchmal schlechter. Das Büro ist immer noch arg überstrapaziert mit Diktaten und seit Mittwoch bin ich ja nun auch mit Chef quasi alleine. Step by step … das kommt wieder zum Tragen; und hey! Ich habe für das Wochenende keine Diktate mitgenommen. The Dog Star habe ich zu Ende gelesen und auch die kurze Geschichte mit dem Shooting (waren ja nur knapp 10.000 Worte); und jetzt suche ich mal wieder die emotionalsten Lieblingsstories heraus, bis Nachschub kommt.
Außerdem hat es weder mit dem Lotto-Gewinn geklappt, noch hatten die Simpsons Recht behalten (für die Nachlese in späteren Zeiten: Es gab eine Karikatur, die zeigte TRUMPel im Sarg und diverse Leute ratlos drum herum; das sollte für den 12.04. „vorhergesagt“ sein. Tja nun, wir haben den 13.04., und die Nachrichten überschlagen sich nicht. Schade eigentlich. Was geht mir dieser orange Nazi und seine Apostel auf die Nerven!
Ablenken! Schnell! Was habe ich heute noch vor: Nach dem Theaterbesuch gibt es für mich nur ein kleines Abendbrot aus Thunfisch, Körnerkäse und Apfel und dann den #Tatort, der kommt heute aus Wien und Wien macht selten etwas falsch. Und dann ist das Wochenende auch schon wieder vorbei und wir starten in die österliche K-Woche. Immerhin: Freitag frei und langes Wochenende. Wird schon. Immer positiv denken. Und jetzt gehe ich meine üblichen Story-Dealer-Seiten absuchen.
Es waren übrigens 2 Lügen und eine Wahrheit (so der Titel) und ein recht unterhaltsames Stück im Theater Fatale. Mit einem Ende, das dann doch irgendwie … naja war. Hätte man drauf kommen können; oder war es vielleicht doch anders? 😀
von schnatternden Gänsen, blauem Wasser, Frühlingsgrün und Blütenzauber, von der Weser bei Sonnenaufgang und von den Sternen und Lichtern in der Nacht, von einem köstlichen Schnitzelessen im Weserschlösschen zum 33. Hochzeitstag und der goldenen friedlichen Sonnenreflektion in Blexen am Fähranleger; von einem April, der gut anfing und bereits ein bisschen mehr verspricht.
Am Freitag war ich mit BLACKY im Büro, und das ging super. Ich habe die Fahrt dorthin genossen, mir Wechselsachen mitgenommen und habe dann im Büro straight mein Programm durchgezogen, pünktlich Feierabend gemacht und mich auch auf die Heimfahrt gefreut. Das wird nun wohl öfters am Freitag passieren, vor allem, weil durch die zwei Fahrradtouren genügend WW-Punkte auf das Aktivitätenkonto gespült werden, dass es für einen köstlichen Kurt reicht und für ausreichend Kuchen am Wochenende, und trotzdem bekommt die Waage (bzw. ja eigentlich ich) keinen Tobsuchtsanfall am Freitag!
Was die schnatternden Gänse betrifft: die traf ich auf einem kleinen Abendausflug in den Seenpark, als ich mir die Zeit nahm, ganz alleine und ziemlich versteckt auf einer Bank dem Treiben des Federviehs zuzuschauen; wie sich sich gegenseitig in die Schwänze zwickten und sich laut schnatternd über den See jagten, halsbrecherische Stunts hinlegten, wenn sie dann mit den Watschelfüßchen nach vorn spektakuläre Schlitterpartien beim Landeanflug zeigten und dabei offenbar Spaß hatten, während die Gänsedamen wohl auf den Eiern hockten.
Am Donnerstag hatten Knuffel und ich Hochzeitstag, den 33. Irgendwas ist das bestimmt, ich müsste nachschauen. Wir waren im Weserschlösschen Schnitzel essen, und die waren äußert lecker! Wir entschieden uns beide für die Münchner Variante mit Meerrettich und dazu Bratkartoffeln. Hach, wenn es nicht sofort im WW Konto und auch auf dem anderen Konto gehörige Dellen schlagen würde, könnte man das ja meinetwegen jede Woche veranstalten. Aber so bleibt es nur Gelegenheitsluxus zu besonderen Anlässen, und ansonsten schauen auch wir jetzt wieder genauer hin, was die jetzt im Supermarkt z.B. für Butter haben wollen … und essen dafür lieber billigen Frischkäse.
Und dann wäre da noch der DAU: Me und das Fax-Gerät-Dilemma. Wir haben im Büro einen neuen Kyocera 4 in 1; also mit Fax, denn das braucht man tatsächlich noch im Anwaltsbüro 2025, da Widersprüche, die aus irgendwelchen technischen Gründen nicht per beA gesendet werden können, aber noch am selben Tag eingelegt werden müssten, nur als Fax gültig sind. Deswegen war es also notwendig, das gestorbene Fax-Gerät zu ersetzen. Kein Problem, das große A. liefert auch das. Ich habe die neue Version des Kyocera-Fax-Kopierer-Drucker-Scanners hingestellt und eingestöpselt. Den Drucker habe ich sogar alleine eingerichtet bekommen, für den Scanner brauchte ich Fernwartungsunterstützung; und das Fax?. .. Schweigen wir! Ich war der Meinung, ich habe alle Kabel da wieder hineingesteckt, wo auch vorher Kabel waren. Aber ich bekam kein Fax herausgesendet und befreundete Fax-Gerät-Nutzer aus fremden Büros erhielten keine Faxe von mir und ich auch nicht von denen. Ich war mit meinem Latein zu Ende. Nutzt nichts: Telekom muss helfen. Das klappte dann auch mit dem Helfer-Anruf, und bei dem Telefonat stellte sich dann heraus: Da gab es noch ein weiteres Kabel (das für die Fax-Leitung nämlich), das ich bisher schlicht ignoriert hatte. Das war dann auch in 30 Sekunden quasi im richtigen (und vorher ebenfalls schmählich missachteten) Loch eingestöpselt; und schon konnten wir fröhlich wieder herumfaxen! Aber peinlich war mir das schon irgendwie, da hätte ich auch selbst drauf kommen können, dass ich schlicht ein Kabel vergessen hatte! Hülfe! Ich schiebe das einfach mal auf den Stress, den wir derzeit im Büro haben. Die alte Leier, eigentlich, denn auch wenn Chef jetzt keine A-Diktate mehr diktiert, sondern alles auf B und C (und D) verteilt, ohne die Anzahl der Diktate zu reduzieren, ändert eben auch nichts daran, dass sich nun eben die B-Diktate stapeln. Ich gebe auf! Ich mache, was kommt und habe mir nichts vorzuwerfen am Ende des Bürotages, höchstens eben, dass ich das Telefonkabel ignorierte und das dazugehörige Steckerloch am Faxgerät gleich mit.
Fucking Zeitumstellung. Ich verstehe ja die Gründe, die für dieses jährliche Theater sprechen; aber mir fehlt die Stunde auch und ich komme nur schwer in die Gänge. Zum Glück muss ich aber heute auch gar nichts weiter tun, als einen tiefen Eindruck auf dem Sofa. Das Wetter – gestern noch frühlingshaft warm und sonnig, wenn auch ein wenig windig – hat heute eher auf Herbstmodus umgestellt und ist dem April damit 2 Tage voraus.
Ich war gestern mit dem BLACKY unterwegs, quasi um Butjadingen herum. Das war nett, ich war meistens für mich alleine. Gegen Mittag wunderte ich mich, wie bemerkenswert doch einige Menschen auf dem Deich am Jadebusen schweres Guck-Gerät aufbauten, während ich im relativ windschattigen Innendeich nach Hause radelte; bis ich dann – zu Hause angekommen und unter der Dusche stehend – aus dem Radio erfuhr, dass es eine partielle Sonnenfinsternis gegeben hat, die ich schlicht übersehen habe. Komplett! Story of my life; ich habs verpasst! Egal, die Radtour war trotzdem schön und spülte ein paar Extra-Punkte bei WW ein, die dann in Pizza mit Schnitzel und Broccoli + Spargel (nennt sich hier Deutschlandpizza) zum Abendbrot wieder weg waren. Es war trotzdem gut und nach den mehr als 52 km gestern darf ich heute auch schlicht nichts tun, außer Dokus schauen, Cappuccino schlürfen, nach neuen stories für das KINDLE Ausschau halten oder schlicht Podcast hörend den Sonntagnachmittag zu vertrödeln und dem Wind durch das Waldwohnzimmerfenster zuschauen, wie er durch die noch kahlen Bäume pustet.
Glücklicherweise habe ich nun das LUMINAR NEO wieder zum Laufen bringen können, heute hat die Installation jedenfalls geklappt und es funktioniert wie gewohnt. Und es gäbe einige Bilder zu bearbeiten, von den letzten kleinen und größeren Fahrradtouren durch den Frühling in der Wesermarsch. Wenn ich so mit dem BLACKY für mich alleine durch die Wisch oder am Deich radle, überlege ich oft, wie es meinem Bruder oder auch meinem Vater hier gefallen hätte. Sie hätten sicherlich die Weite genossen, aber die Berge der alten Heimat doch mehr vermisst. Oft habe ich bei bestimmten aufgenommenen Schnappschüssen vom Meer und Deich kurz den Gedanken, was Torsten wohl dazu sagen würde.
Lesen: Immer noch The Dog Star von Nightvision; immer noch gut. Ich habe aber so den Verdacht, dass ich die Geschichte beim ersten Mal gar nicht zu Ende gelesen habe, denn ich bin jetzt bei ca. 63 % und stelle fest: Ich habe keine Ahnung (mehr) wo sie hingehen wird. Klar, zum Happy End (denn andere Enden kommen gar nicht erst auf das KINDLE, da bin ich nach wie vor eisern konsequent). Dass also Justin & Brian am Ende zusammen sein werden, steht schon mal fest. Aber ich bin nun an einer Stelle, die ist so verfahren, dass ich fast daran zweifeln könnte, dass sie das happily ever after bekommen werden. Ich muss also beim ersten Mal lesen an der Stelle abgebrochen haben; vermutlich kam eine andere Story dazwischen, die ich unbedingt sofort lesen musste, so dass ich den Dog Star aus den Augen verloren habe. Und auch jetzt stehe ich wieder vor einer ähnlichen Situation: Ich weiß, es ist in den letzten Tagen eine story fertiggestellt worden, die so gänzlich meinem Beuteschema entspricht: Justin wird bei einer Schießerei im Vanguard-Büro verletzt, Brian bangt um seine Liebe und macht endlich den Schritt, den er so lange scheute und gesteht sich selbst und Sunshine seine Gefühle! Diese story hat (natürlich) ein Happy End, landet in den nächsten Minuten auf dem KINDLE und ich muss mich quasi selbst disziplinieren.
WW: Geht in Minischritten endlich wieder nach unten (trotz Keksen und Pizza), aber wirklich nur in Mini-Steps. Aber jede Woche 200 g weniger sind aufs Jahr dann gesehen am Ende eben auch 10 kg. Immerhin.
Büro: Schweigen wir lieber. Die Akten haben gewonnen! In der kommenden Woche habe ich noch einmal „frühe-Feierabend-Woche“; danach ist die Kollegin für 2 Wochen im Urlaub. Das wird eine Herausforderung und es wird sich dann zeigen, wie effektiv ich alleine sein kann.
Es ist mal wieder Sonntag und ich lass es etwas ruhiger angehen, nachdem ich mich gestern durch den Frühlingssturmwind gekämpft habe. Und ich meine gekämpft! Die erradelten 60 Extra-WW-Punkte für Aktivität waren mehr als verdient. Ich bin nach Wremen gefahren. Warum auch nicht? Dort soll es laut Google Maps hübsch sein und ich war noch nie dort. Blöderweise muss man dafür durch Bremerhaven radeln. Ich dachte am Deich lang, ich dachte falsch. Quasi quer durch den Hafen, mit Radwegen, die abrupt zu Ende waren und die Seite wechselten; und immer mit dem Gefühl im Nacken, dass gleich ein uniformierter Pförtner böse mich aus dem Verkehr winken würde. Es kam aber niemand, der Hafen war leer; klar, es war ja auch Samstag, und alle nutzten das herrliche und schon etwas warme Wetter, um Garten und Terrasse auf Vordermann zu bringen. So konnte ich in Ruhe mit der Navi-Stimme im Ohr durch Bremerhaven radeln und mich fragen, wo zur Hölle es hier nach Wremen zum Kleinen Leuchtturm gehen sollte! Ich kam dann aber doch auch an, und es waren auch noch viele andere Leute da, die keinen Garten oder Balkon oder Terrasse zu putzen oder eben keine Lust darauf hatten, sondern – wie ich – mal nach Wremen wollten. Wenn es hinzus schon etwas windig war, dann war der Rückweg tatsächlich ein Kampf mit dem Element! Was habe ich gestrampelt! Sogar in der höchsten Tretbeihilfe vom BLACKY kam ich nur in Schrittgeschwindigkeit vorwärts und so manches Mal knirschte der aufgewirbelte Sand in den Zähnen. Einmal habe ich dann dem Wind angeschrieben, dass er doch mal wengistens 10 Minuten Pause machen könnte! Gut, dass ich trotz der angekündigten 20 °C die Jacke an und mich mit einem Schaltuch versorgt hatte. Das wäre sonst recht unangenehm geworden.
Der März in Bildern.
Heute gehe ich es also wirklich ruhig an: Lange geschlafen, gut gefrühstückt, mich mit dem nach wie vor nicht richtig funktionierenden NEO LUMINAR rumplagen. Es wird wohl alles nichts nutzen: Ein neuer Lappi muss her, einer, der auch Windows 11 kann ohne in die Grätsche zu gehen. Nachher noch ein wenig Balkonsonne tanken und vielleicht (aber nur vielleicht) noch eine winzig kleine Fahrradsparzierfahrt zum Unionspier. Am Abend natürlich Tatort mit BlueSky. Mehr wirklich nicht. Es ist schließlich Sonntag, ich habe gestern genug für eine ganze Woche gekämpft und die kommende Woche wird bürotechnisch auch nicht einfacher. Ich darf auch mal faul sein und nachgiebig zu mir selbst. Und ich freu mich auf den Frühling, dass er weiter explodiert und in den nächsten Tagen und Wochen eine wahre Blütenpracht auf uns zukommen wird. Hach, Frühling! Schön, dass du endlich da bist. Ich mag dich!
Was waren das für zwei Wochen! Anstrengend, schön, chaotisch, und wettertechnisch extrem. Letzte Woche am Freitag und am Sonntag war ich mit dem BLACKY unterwegs bei zauberhaften fast 20 °C, heute waren es nicht mal mehr 2 °C und ich bin mit Mütze unterwegs gewesen. Ja, obwohl es ein freier Freitag ist (außerplanmäßig und entgegen der Wochenplanung, weil ich die letzten 3 Freitage eigentlich immer im Büro war), war ich bereits Pappe und Papier wegbringen und habe den Wocheneinkauf erledigt. Bei dem habe ich mich ernsthaft erschrocken, dass die Lebensmittelpreise wieder derart angezogen haben. Wir müssen glücklicherweise nicht jeden Cent 2 Mal umdrehen, aber selbst mir fiel heute auf, dass ich doch für ein halbes Brot noch nie 1,70 € bezahlt habe im Discounter, und die normale 1,5er Milch nicht unter 1,20 € zu haben war. Der Agavendicksaft, den ich in meinem Tee liebe, sollte allen Ernstes knapp 5 € kosten, und für die beiden gelben Paprika, die es gefüllt heute Abend geben soll, habe ich ganze 4 € bezahlt. Und so setzte sich das fort, alles war erschreckend teuer und ich war am Ende knapp 90 € los für „das übliche“ und mal eben so. Und meinen Zero-Zucker-Sirup haben sie auch aus dem Programm genommen! Grmpf!
Nun sitze ich zu Hause auf dem Sofa und Roberta wuselt saugend und wischend durch die Gegend. Gutes Roberta. Ich bin versucht, im Büro anzurufen, ob die Umstellung auf Office 365 und der Email-Datenbank-Export, der heute fortgesetzt werden sollte, nun geklappt hat und keine weiteren Probleme aufgetreten sind. Ich habe da meine Zweifel, denn gestern war quasi das Büro lahmgelegt, dabei hieß es bei der Terminbesprechung vorab, dass man an jenem Donnerstag weder E-Mail empfangen noch versenden kann. Darauf konnte man sich einstellen. Ich bin extra gestern dann doch 2 Stunden vor meiner üblichen Zeit im Büro gewesen und habe noch fix das wichtigste abgerufen und versendet. Was dann folgte, war aber eben nicht nur „kein E-Mail-Verkehr“, das war ‚ich muss mal eben an ihren PC mit dem TeamViewer und dieses und jenes einstellen und installieren … ‚. Ich habe Papier geschreddert und den PC meiner Kollegin gekapert. Insgesamt war es trotzdem ein chaotischer Tag und ziemlich unbefriedigend, denn ich hatte das Gefühl, an keiner Stelle irgendwie vorangekommen zu sein. Mittlerweile stapeln sich nicht mehr die A-Diktate, sondern die B’s. Der neue eilige Scheiß sind die C-Diktate. Es ist zum Verzweifeln! Heute am freien Freitag war ich kurz versucht, doch ins Büro zu fahren; oder wenigstens Diktate für zu Hause mir mitzunehmen; aber ich habe widerstanden. Das wird ein freier Freitag, und da das Wetter eher wieder auf Winter zurückschraubt und schlicht zu ungemütlich ist, um Fahrrad zu fahren, werde ich den zweiten Teil des Tages auf dem Sofa mit dem Kindle verbringen.
Derzeit lese ich von Nightvision55 „The Dog Star“. Die QAF-story habe ich schon lange in den Favoriten, aber schon gefühlt ewig nicht mehr gelesen.
Bliebe noch der WW-Bericht. Das Abnehmen läuft derzeit nicht, und ich bin immer noch selbst schuld. Immer noch Kekse, da kommt auch nicht zweimal pro Woche Fahrrad strampeln gegen an. Heute auf der Waage gab es keine Veränderung zum letzten Freitag. Aber ich habe mir selbst verboten, wegen einer Zahl auf der Waage mir den Tag vermiesen zu lassen. Es gibt weitaus Schlimmeres, als mein kleiner K(r)ampf mit den Kilos. Irgendwann wird es schon wieder weiter nach unten gehen, und bis dahin muss ich der Keksfalle irgendwie aus dem Weg gehen.
Das ist meine ganz persönliche kleine Austob-Seite. Sie ist lustig, fröhlich – oder auch abgedreht, verzweifelt, nah an der Grenze zum Wahnsinn. So, wie ich mich gerade fühle, wenn ich schreibe. That’s me.
Viele Themen werden sich um Supernatural drehen, weil ich süchtig nach dieser Serie bin.
Das meiste wird direkt aus meinem Leben sein, weil es nun einmal das ist, was mich beschäftigt.
Ich bin jetzt KEINE 49 Jahre mehr, sondern ALT (aber immer noch kaum erwachsen), weiblich, wohne nahe der Nordsee …