Ich will nicht schon wieder …

Jammern und Lamentieren, aber heute war es echt grenzwertig, und zu allem Überfluss streikten dann nach und nach auch noch Programme wie beA und Renostar, Drucker, Kopierer; über das Telefon rege ich mich schon gar nicht mehr auf. Von Stunde zu Stunde wurde ich gereizter, als ich Posteingänge, die doch eigentlich in der eAkte sein sollten, dort eben nicht fand, dafür anderen Kram raussortieren musste. Das 25-Minuten-Diktat war eigentlich schnell getippt, die Ausfertigung dann aber … Puh! Wie gesagt: ich war ständig am Suchen von irgendwelchen Unterlagen oder E-Mails, die doch da sein sollten, aber nicht da waren. Wenn ich mich eines Problems annahm, taten sich zeitgleich 2 weitere auf, dann kackte auch noch der Drucker ab … und ich schmiss dann pünktlich um 16:15 Uhr hin und flüchtete regelrecht aus dem Büro, bevor ich noch jemanden den nicht schreibenden Kugelschreiber an den Kopf werfen würde.

Und wisst ihr was beruhigt? Kochen mit der Tochter und dem Enkelkind, das herumsabbert und kaspert und babbelt, Dark Country Musik dudelt und die Spätzle-Thunfisch-Pfanne blubbert. Zwischendurch trug ich Jakob durch die Wohnung und babbelte mit ihm, zeigte ihm den Wasserkocher (it’s magic) und hatte das Büro in Nullkommanix vergessen.

Und nun trinke ich noch meinen Tee aus, höre Smooth Jazz und nehme mir vor, mich morgen nicht wieder so im Büro stressen zu lassen, nur weil Dinge nicht so klappen, wie ich sie mir vorstelle.

Dieser Beitrag wurde unter Blog veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen für den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.