
Ja, ich weiß, es ist nicht FREDDIE MERCURY, natürlich war er es nicht. Es sang Valentine Findling; aber er tat das gut, fast konnte man meinen, es wäre Freddie. Und so erlebten wir einen Abend mit Emotionen und den bekannten Queen-Hits, und zu oft zumindest bei mir der Gedanke, wie traurig es ist, dass wir so viele Songs vermutlich nicht erhalten haben, weil er zu früh gestorben ist. Und so fühlte ich mich auch ein wenig alleine und traurig inmitten des ausverkauften Metropol Theaters in Bremen, aber auch energisch und lebendig, wenn Find Somebody To Love oder We Will Rock You erklangen, und natürlich Bohemian Rhapsody. Am Ende waren 2 Stunden zu wenig, und das Gefühl der Einsamkeit ein Stückchen größer. Who Wants To Live Forever, … who waits forever, anyway?
Wir haben beim Warten vor dem Einlass und bevor wir zu unseren Plätzen wackelten sehr nette Menschen kennengelernt, Geschichten gehört, ein wenig neidvoll, zugegeben, wenn sie von erlebten Konzerten sprachen. Das Publikum war auch in die Jahre gekommen, klar. Solche Musik wird ja heute nur noch selten gemacht, Musik für die Seele und für die Ewigkeit, die dir auch nach 50 Jahren Gänsehaut verpasst.
