Schön, dass du da bist. Ich mag dich! Nicht nur, weil du uns zwei zusätzliche freie Tage bescherst. Heute zum Beispiel; Tag der Deutschen Einheit; und ich bin dankbar. Es geht mir gerade gut und ich genieße mein kleines, friedliches Leben in der schönen Wahlheimat, in die ich ohne die Wende vor 35 Jahren nicht gekommen wäre. Ich bin dankbar, dass ich gesund bin und gesünder werde, dass ich hier in Frieden leben kann und Freunde und Familie habe und einen Job, mit dem ich auskomme, der mich manchmal aufregt, der viel fordert, aber eben auch Spaß macht und ein tolles Team hat.
Und so machte es mir es auch gar nichts aus, dass ich nach dem Einheits-Sonntagsfrühstück noch eben ein paar Diktate tippte und dann mit Blacky durch einen sonnigen, leicht windigen und einfach großartigen 3. Oktober radelte. Es gab danach Kuchen, eine fabelhafte Dusche (ich liebe unsere neue Dusche, es ist ein Genuss!), leckeres Essen (Süßkartoffelpommes, Rosenkohlgemüse und Hähnchenminutensteaks); später gibt es noch Vla-Pudding und vielleicht noch ein oder zwei neue Folgen HEARTSTOPPER. Ein fast perfekter Tag. Ein schöner Tag.
Es ist unweigerlich Herbst geworden in der Wesermarsch, in der Wahlheimat. Ich mag den Herbst sehr, und zwar in all seinen Facetten. Gestern zeigte er beide seiner Seiten: Noch auf dem Marktplatz war es sonnig, fast warm, wenn auch schon der Wind heftiger an der Jackenkapuze zerrte. Nach dem Wochenmarktbesuch wollte ich noch fix an die Weser, um das angekündigte Sturmdebakel zu spüren, und wurde nicht enttäuscht: So aufgebracht sieht man die Weser eher selten.
Tja, nun geht es also in das letzte Viertel des Jahres 2024, und ich frage mich ernsthaft, wo die Zeit hingeweht ist. Aber das frage ich mich ja die gesamten letzten Jahre fassungslos.
Das Abnehmen läuft und im Büro … naja, das Büro ist eben das Büro. Ich gebe mein Bestes und fahre abends mit diesem Wissen auch nach Hause!
Gerade bin ich mit den 3 kleinen Diktaten fertig geworden, die ich mit nach Hause genommen habe, weil am Donnerstagnachmittag der Server-PC absprachegemäß entführt wurde. Ich hoffe, die neue IT-Wunderheiler bekommen es hin, dass wir dann demnächst konstant und absturzsicher das nutzen können, was man nutzen kann; und nicht mit Trick 17 und Selbstüberlistung und sehr viel Gefluche bestimmte Programme umständlich umgehen müssen.
Es ist jetzt gerade mal Mittag, die Waschmaschine läuft, der Geschirrspüler auch schon wieder (kaum zu glauben, wie viel Geschirr ein 2-Personen-Haushalt doch fabriziert). Der Wohnungsputz ist erledigt, die Diktate auch – es zieht mich auf das BLACKY, so lange wie es noch halbwegs trocken draußen ist. Ich könnte ins Büro radeln und nachschauen, ob der Server-PC absprachegemäß wieder da ist. Ich denke, das mache ich auch. Ich habe noch 42 % auf dem eBike Akku, der muss noch verbraucht werden, bevor ich ihn wieder anschließe. Also: rauf auf den Sattel und ab geht die Fahrt durch den stürmischen, sonnigen, wundervollen Herbst.
Der Herbst war eigentlich schon immer eine meiner 4 liebsten Jahreszeiten. Ja, ich weiß, das sage ich doch von jeder, weil es stimmt! Ich mag jede Jahreszeit des Jahres. Doch der Herbst ist schon was besonderes, mit seinem Farben und Gerüchen, den nebligen Morgen und den Stürmen, die Tage werden wieder kürzer und wenn der Regen an die Scheiben trommelt, schlafe ich besonders gut. Heute ist Herbstanfang, zumindest der kalendarische. Der Sommer mag aber noch nicht so ganz das Feld räumen und bäumt sich noch einmal auf, mit Temperaturen heute über 22 °C, T-Shirt-Wetter! Fahrrad-Wetter! Man muss einfach hinaus und die ersten bunten Blätter suchen gehen, Eicheln, Kastanien, wie früher, als die Hosentaschen vollgestopft mit Kastanien waren. Eigentlich sollten wir die für die einheimischen Tiere sammeln, Rehe, Hirsche, Wildschweine … aber meistens blieben sie im Kinderzimmer liegen, bis sich jemand erbarmte und sie im Frühjahr entsorgte. Kleine Figürchen habe ich nie gebastelt, weil mir das Talent fehlte? Weil sich niemand zu mir setzte und mitbastelte? Weil ich keine Bastelmaterialien hatte? Gut, wir haben in der Schule manchmal das getan, aber das geschah nur in den ersten Jahren und danach hatte da auch keiner mehr Lust und/oder Zeit dafür. Mit meiner Tochter bin ich aber jeden Herbst losgezogen, um bunte Blätter, Kastanien & Co. zu sammeln. Ich glaube, das war auch mehr für mich, um etwas nachzuholen, was ich selbst als Kind zu selten hatte. Herbst ist trotzdem schön, immer und immer wieder, in all seinen Facetten.
Das Abnehmen läuft, wenn auch langsam. Aber tendenziell in die richtige Richtung. Die letzte Woche habe ich 800 g wieder zugenommen, aber man soll sich davon ja nicht kirre machen lassen; und ich kenne das ja schon. Die eine Woche sind 1,5 kg weg, nur damit am nächsten Wiegentag wieder ein paar Gramm dazu gekommen. Aber es sind nur Zahlen, von denen man sich nicht die Laune und den Tag diktieren lassen sollte. Ich mache weiter. Ich weiß ja, wofür.
Und dann ist da noch der Büroalltag, aber diesem Beitrag verpasse ich mal lieber eine Zugangsbeschränkung.
an diesem Dienstagabend. Stattdessen sitze ich noch im Wohnzimmer, es ist 22 Uhr durch und ich bin gerade mit den 3 mitgenommenen Diktaten fertig. Das Radio dudelt und Knuffel ist bereits im Schlafgemach. Aber irgendwie finde ich keine Ruhe und lasse die letzten Tage noch einmal Revue passieren. Nicht, dass irgendwas Außergewöhnliches passiert wäre, kein Lottogewinn, kein Einhorn im Flur. Nur, dass wir noch immer Diktate aus August tippen, und das, obwohl 2/3 vom Chef-Urlaub bereits vorbei sind. Ich habe das Gefühl, so gar nicht vorwärts zu kommen; noch immer liegt alles voll. Dabei tippe ich wie eine Verrückte. Das frustriert ein wenig sehr.
Dafür war der gestrige Morgen wunderschön, so dass ich auf dem Weg ins Büro einen kurzen Abstecher zum alten Fähranleger in Kleinensiel unternommen habe. Daher stammen auch die Bilder.
Heute Morgen stand die 2. Mammografie an. Aber das kenne ich ja nun schon, bin ich doch nun in dem Alter, wo mir alle 2 Jahre die Brust gequetscht wird. Weil ich daher 1 Stunde später im Büro war, habe ich mir eben 3 Diktate für mitgenommen; deswegen das späte Tippen, denn von 17 Uhr bis 18:30 Uhr musste ich das herrliche Wetter noch nutzen und habe BLACKY ausgeführt. Eine fixe Runde hoch zur Fähre Blexen und wieder zurück. Ohne Umzukippen. 🙂
Und nun ist es auch Zeit für mich, diesen Tag zu beenden. Der morgige wird wieder voll und im Bett wartet noch das KINDLE.
und das Deutschlandticket plus Extra-Fahrrad-Fahrkarte kombiniert, und mit den letzten 35 Prozent BLACKY Akku mit dem Zug ins Büro gerollt; dann zu Chef seiner Zimmerlinde. Diese hat wie versprochen Wasser bekommen. Und dann? Hmm, es war halbwegs trocken, laut Regenradar sollte auch nichts mehr kommen, der Wind war frisch und die Farben prächtig, also bin ich an den Abser Deich, weil es dort schön sein soll. Ja, es ist schön, und wenn ich schon mal hier bin, und der Zug nach Hause eh erst in gut einer Stunde fährt, kann ich ja auch am Deich weiterfahren bis nach Brake und dort wieder einsteigen. Und das habe ich dann auch getan. Und hey! Ich bin mit noch 20 % nach Hause gekommen, bin nicht umgefallen beim Absteigen, nur der mitgebrachte und verdiente Kuchen fiel mir beim Verlassen der Garage aus den Händen. Irgendwas ist ja immer.
Ach ja, am Donnerstag Morgen zerplatzte unsere Dusche! Sie ist wohl einmal zu viel runtergefallen und im Plastikgriff war dann ein feiner Riss, der bei mir dann mit KRRRRch platzte, so dass das Wasser in alle Richtungen spritzte, nur nicht mehr aus dem Duschkopf. Aber wir haben ja das große A. Also fix einen neuen bestellt. Der sollte heute kommen. Wir haben es jetzt 20:16 Uhr und er ist immer noch nicht da. Dann werde ich wohl morgen Schwimmen gehen müssen, wenn ich den Montag sauber beginnen will.
Ich mache mir jetzt noch etwas leckeres zu trinken und höre ein bisschen Musik, bevor ich dann zum KINDLE ins Bett krieche.
Seit mehr als einem Jahr mache ich jetzt WW. Die Kilos verschwinden langsam, aber immerhin stetig; mittlerweile habe ich schon über 26 kg abgenommen und ich bin zuversichtlich, dass ich vielleicht bis zum Ende des Jahres den UHu schaffe. BLACKY hilft mir dabei, und die neu gewonnene Beweglichkeit. Allerdings muss ich aufpassen. Erst Anfang der Woche musste ich wieder die Krücken reaktivieren, weil ich am letzten Sonntag auf den Weg zu den Drachenfelsen bei Bremerhaven beim Absteigen mal wieder schlicht umgekippt bin. Peinlich! Ich bin aufs Knie gefallen, zum Glück aber nicht ernsthaft verletzt. Danach tat es aber weh und ich war froh, dass ich die Krücken behalten habe.
Da bin ich nun seit mehr als 24 Jahren Wahl-N’Hamerin und schaffe es erst jetzt, der Moorseer Mühle endlich einen Besuch abzustatten an meinem freien Freitag. Aber eigentlich war der Tag ganz anders geplant. Heute ist Freitag, ein 13ter. Nicht, dass ich besonders abergläubisch wäre. Am Vorabend habe ich mir noch ausgedacht, dass ich ja mal wieder zum Frühschwimmen gehen könnte, doch den Wecker wollte ich mir nicht extra stellen, zu anstrengend war die erste Aktenarbeitswoche gewesen (und wir haben noch immer sehr viel zu tun und müssen uns ranhalten, um alles zu schaffen, wenn Chef aus seinem Urlaub zurück ist). Wenn ich wach werden würde, könnte ich ja immer noch entscheiden, ob ich noch zum Schwimmen Lust habe. Nun, ich war sehr zeitig wach, zu zeitig, um zur Schwimmhalle zu radeln, die ja erst um 6 für die Frühschwimmer aufmacht. Also las ich noch ein wenig … und schlief prompt wieder ein. Als ich wieder wach wurde, war es bereits 9 Uhr durch, und eine Planänderung musste her: Kleines Frühstück und Wochenendeinkauf, und dann mal sehen.
Und dann kam mir quasi der Gedanke: Warum nicht zur Moorseer Mühle? Seit so vielen Jahren habe ich das immer vor gehabt, aber nie umgesetzt. Wenn nicht jetzt, wann dann? Es hat sich gelohnt. Es roch so herrlich nach Holz und Brot, es waren nicht all zu viele Leute da, so dass ich in Ruhe mir alles anschauen und durchlesen konnte. Leider waren ab der 3. Stiege in der Mühle selbst die Treppen zu steil für mich, die habe ich mich nicht zu erklimmen getraut in Anbetracht meiner Knieprobleme. Immerhin habe ich mich erst letzten Sonntag bei der Fahrradtour beim Absteigen um etwas zu fotografieren auf die Seite gelegt. Das passierte leider nicht zum ersten Mal; und auch als ich von der heutigen kleinen Tour zurück war und Blacky in der Garage abstellen wollte, stürzte ich um und lag wie ein zappender Käfer in der Garage minutenlang unter Blacky eingeklemmt. Absteigen muss ich echt noch üben!
Der wunderbare Urlaub ist vorbei, der Büroalltag hat mich wieder; und wie immer, wenn Chef selbst kurz vor seinem Jahresurlaubsantritt steht, geht es noch mal so richtig rund. Akten wirbeln, Diktate stapeln sich, alles muss noch fix erledigt und Termine gequetscht werden und, und, und … What else is new? Aber auch diese Woche hat ihr Ende gefunden, auch wenn ich am Freitag von Chef nachmittags noch im Büro „erwischt“ wurde.
Ansonsten kann ich nur berichten, dass das Abnehmen weiter läuft und ich vielleicht – wenn ich nicht wieder auf dieses Plateau stoße, das dann einfach nicht wegschmilzen will – also vielleicht bin ich bis Ende des Jahres ja (wieder) ein UHu. Ich gebe mir Mühe, und Blacky hilft mir dabei. Auch gehe ich wieder schwimmen; wobei wir noch den richtigen Tag auskundschaften müssen. Bisher waren wir einmal beim Frühschwimmen, da ist es voll, aber wengistens kommen alle, um wirklich zu schwimmen. Am Donnerstag waren M. und ich dann nachmittags, ab 17 Uhr im Störtebeckerbad, und das war einfach nur voll! Und teilweise waren die Bahnen gesperrt, weil Aquagymnastikkurse diese beanspruchten, auch gleich mal zwei komplette Bahnen, obwohl sie nur im flachen Bereich herumhoppsten. Im restlichen Becken herrschte Andrang, Chaos und Geplansche, und die Sprungtürme waren auch noch immer im Wechsel geöffnet. Also Donnerstag Nachmittag wird wohl nicht mein Schwimmtag werden. Vielleicht doch wieder früh? Aber nach dem Schwimmen bin ich wirklich immer dermaßen schwer und müde, dass ich froh bin, wenn ich ins Bett fallen kann, und nicht noch ins Büro muss oder den Einkauf vor mir habe.
Heute ist Sonnabend, und nach dem Frühstück, dem bisschen Hausarbeit und dem Wochenendeinkauf wollte ich das Blacky noch ein wenig ausführen. Also bin ich meine 2 Stunden geradelt; auf der Suche nach dem ersten herbstlichen Eindrücken. Noch ist es ein Spätsommertag mit Temperaturen hier an der Nordsee bis zu 28 °C. Aber doch ja, ein wenig Herbst ist schon spürbar, immerhin haben wir bereits September. Im September, wenn der Rodenkirchner Markt ist; und dann geht es gaaaaanz schnell und mit Riesenschritten auf Weihnachten zu, und dann ist das Jahr quasi schon wieder zu Ende. Wie die Zeit verfliegt. Unglaublich! Aber erst genießen wir den anstehenden Herbst; mit Blacky durch die Wahlheimat.
Es ist Sonntag, mein letzter freier Tag mit Ausschlafen, Sonntagsfrühstück und ansonsten Schonung des Hinterteils und auch des Handballens, denn der feste Griff an den Fahrradlenker macht sich bemerkbar, ich habe mich wohl zuletzt vergriffen. Egal! Es war toll; der Urlaub war toll und ich bin ausgeglichen, zufrieden und ja, auch erholt. Es war ein herrlicher Urlaub, eine gute Mischung aus Action und Faulsein; bei sommerlichen besten Wetter und mit nur wenig Muskelkater. Heute Nachmittag möchte ich mir noch den A cappella-Chor in der Abbehausener Kirche anhören; natürlich fahre ich mit BLACKY dahin.
Gestern, am letzten August-Tag 2024, waren Blacky und ich in Kleinensiel am Strand beim alten Fähranleger. Dort habe ich mir eine gute Stunde die Sonne auf die Haare scheinen lassen und den Weserwellen zugehört; es war großartig, vor allem, weil auch kaum jemand da war. Und so genoss ich einfach, kletterte auch wie eine Oma-Schildkröte die Miniklippen erst hinunter, und später wieder irgendwie hinauf; schob mir im Wesersand den tragbaren Schemel unter den Hintern und … sank ein. Physik! Frau J.! Schlicht Physik! Natürlich sinken 3 dünne Schemelstengelchen im Sand ein, wenn man gute 100 kg darauf verteilt! Zum Glück hat es niemand gesehen. *kicher* Und zum Glück gab es ja dort Bänke, die nicht einsanken, wenn ich mich darauf niederließ.
Heute wäre Torsten 52 Jahre alt geworden; und bestimmt hätten wir diesen Tag gemeinsam verbracht. Vielleicht wäre er endlich zu uns zu Besuch gekommen und ich würde mit ihm durch die Wesermarsch radeln und ihm die Wahlheimat zeigen. Oder wir wären gemeinsam in der alten Heimat unterwegs, wie wir es so lange vor hatten. Nun, es kam leider ganz anders, und ich musste die heutige kleine Fahrradtour alleine absolvieren. Meine Gedanken waren bei Torsten, und bei meiner Familie. Der Wind trug die Gedanken weit, doch es war okay.
Nach dem Frühstück radelte ich einfach drauf los, die Moorseeer Mühle in der Ferne, aber ich denke, da waren heute zu viele Leute. Zum ersten Mal bin ich mit Blacky heute auch umgekippt. Zum Glück ist nichts weiter passiert, und es hat auch niemand gesehen, wie ich da plötzlich auf der Seite lag. Mein Hintern blieb beim Aufsteigen hängen, und dann lag ich da, selbst ziemlich verdutzt darüber, einfach beim Aufsteigen umgekippt zu sein. Aber wie gesagt, es ist nichts weiter passiert, Blacky geht’s gut, das Handy blieb heile und die kleine blutende Schramme am Bein ist kaum der Rede wert. Also einfach wieder drauf und weiter; und dann war ich in Stollhamm, und von da ist es ja auch nicht mehr so weit nach Burhave. In Burhave kurze Fischbrötchen-Rast; und dann ganz gemütlich über den Deich gelaufen Richtung AWO-Wohnheim, immer mit dem Blick auf die grüne und blaue Weite. Ich muss sagen: trotz des kleinen Umsturzes geht es immer besser mit dem Fahrradfahren. Der Hintern tut nur noch gelegentlich weh und auch das Knie zickt nur noch hin und wieder, es hat sich wohl damit abgefunden, dass es strampeln muss, wenn es weitergehen soll.
Am Nachmittag gab es zur Belohnung wieder Kuchen und Eiskaffee, wobei ich nur ein halbes Stück Kuchen geschafft habe. Blacky wurde geputzt, der hatte das auch wirklich nötig nach der heutigen Deichtour und diverser Schafkacke überall. Es sieht zwar idyllisch aus auf den Fotos, aber die Schafe kacken wirklich überall hin.
Fahrradweg Richtung StollhammDeich bei BurhaveBlick auf Langlütjen Blick auf Bremerhaven
Langsam geht der 2-wöchige Urlaub seinem Ende entgegen; und ein bisschen Haushalt und Einkauf muss ja auch noch erledigt werden. Das habe ich am Donnerstag fix erledigt, und dann blieb am Nachmittag noch Zeit, den „neu entdeckten“ Seenpark zu besuchen. Also radelte ich los. Hach, es ist so schön, wenn man spontan einfach los kann, ohne sich um Parkplätze oder Spritkosten Gedanken machen zu müssen. Und bereits zum 2. Mal in nur wenigen Tagen radelte ich fix durch den Stadtpark und weiter zum Seenpark III. Mitgenommen hatte ich nur ein kleines Handtuch zum Hinsetzen. Allerdings: Ebenerdiges Sitzen ist noch eine Herausforderung, also das Aufstehen danach, das ja auch wieder erfolgen muss. Das sah zum Glück niemand, wie ich da wie eine Oma-Schildkröte versuchte, die Schwerkraft meines Hinterteils zu überwinden und wieder in den Stand zu kommen.
Zuvor aber genoss ich den Seenpark III, der wirklich nicht so überlaufen scheint, wie I und II, wo ja alle immer hinzuradeln / zu fahren scheinen. Ich saß also in der Abendsonne und genoss die Ruhe, die Beine waren im Wasser und ich schwöre, es knabberte da ständig etwas daran.
Gestern Abend noch über 8.000 Schritte durch den Park der Gärten gestapft, wobei es die ersten 2 Stunden noch zu hell war, um die Lichtershow zu bewundern, und bei den dann endlich dunklen fast weiteren 2 Stunden die Beine herumzickten und sich das morgendliche Schwimmen mit enormer Schwere und Müdigkeit in den Vordergrund schob. Bilder habe ich trotzdem viele gemacht und mich gewundert, wie viele Menschen an einem Dienstagabend in der Nachferienzeit bei besten Sommerwetter mit Bollerwagen und Kühltaschen bestückt sich in den diversen Pavillons nieder ließen, um das mitgebrachte Abendbrot und/oder den Wein zu genießen. Nett, auch wenn es mich persönlich stören würde, wenn mir tausende buchstäblich auf den Teller und ins Glas dabei gucken.
Heute Morgen dann ins Büro geradelt, und es ging bereits viel schneller, als noch letzte Woche. Eigentlich wollte ich nur fix dort die Buchhaltung erledigen, während Chef BLACKY bewunderte; aber die Kollegin kämpfte und kämpft mit 35! normalen A-Bändern, zu denen sie nicht kommt, weil 5 ! B wie Eilig Bänder noch im Dateiordner darauf warteten, getippt zu werden. Eines davon von Samstag. Daher habe ich mir das längste der B-Bänder geschnappt, damit sie wenigstens das abhaken kann. Und so wurden aus geplanten 60 Minuten doch 4 Stunden. Aber das ist okay, dann erschlägt es mich nicht so am Montag, wenn ich wieder ins Büro fahren muss.
Auf dem Nach-Hause-Weg dann über Abbehausen – Ellwürden geradelt, über Straßen, die gewöhnungsbedürftig sind. Schüttel. Die FitBit hat dann auch prompt gedacht, dass ich wieder mountenbike und hat mich mit zusätzlichen Wochenpunkten überschüttet, die ich in Salat mit Hähnchenstreifen mit Hirtenkäse und 3 gefüllten Pizzabrötchen verbraten habe. Nicht, ohne mich dabei mit Soße vollzukleckern; selbstverständlich. Ich freu mich gleich auf die ausgiebige Dusche und überlege, wo ich morgen noch hinradel nach dem Wochenendeinkauf, wenn BLACKY wieder vollen Akku haben wird.
wenn man die tatsächlich bezahlten Urlaubstage zählt. Gefühlt befinde ich mich bereits seit Wochen im Urlaub und genieße es. Ich glaube, ich hatte noch nie einen so entspannten und gleichzeitig erholsamen Urlaub, wie dieses Jahr; die perfekte Mischung aus Aktivität, Neuentdeckungen, spannenden Ausflügen und relaxten Hinternschonen auf dem Sofa.
Von Menschen und Leuten, denen man so begegnet
Mir sind einige begegnet in den letzten Tagen. Zum Beispiel der junge Vater, der im Großraumabteil auf der Rückfahrt von Essen mit seinen 3 Töchtern (geschätzt im Alter von 10, 6 und 3) reiste. Die Kinder waren knuffig und in den unterschiedlichsten Phasen: die älteste war bereits zufrieden, wenn sie mit dem Handy spielen konnte, die mittlere fragte den Papa ständig Löcher in den Bauch, die dieser geduldig erklärte, und die Kleine spielte mit ihrem Mini-Pony und verlangte alle halbe Stunde, aufs WC getragen zu werden. Wenn es Schokolade gab, bedankten sich die Kinder artig bei Papa. Etwas Drama gab es dann aber auch, als wir uns dem Bahnhof Bremen näherten und dort nicht nur ich, sondern auch die kleine Familie aussteigen musste; ergo sollte Pony in die Tasche, damit es nicht verloren geht, womit die Kleine so gar nicht einverstanden war. Dann fiel sie auch noch fast vom Sessel runter, erschreckte sich und beschuldigte die Mittlere, die aber gar nichts gemacht hatte, sondern nur helfend eine Hand an den Rücken gelegt hatte. Tränen, bei der Kleinen, die nun unbedingt und 6 Minuten vor der Ankunft im Zielbahnhof mit Papa kuscheln wollte, und Tränen bei der Mittleren, die sich zu Unrecht angeklagt sah. 5 Minuten später war alles wieder gut, Pony verstaut, Kinder an der Hand, bereit für den Ausstieg, während die Kleine mit Begeisterung allen umstehenden Mitreisenden erzählte, dass sie zu Oma und Opa fahren.
Apropos herumstehende Mitreisende! Ich verstehe es nicht. Gut, es ist schon ein wenig dreist, dass nun auch bei 1. Klasse Tickets die Sitzplätze nicht mehr inklusive reserviert werden, sondern man die Reservierung noch für 6 Euro extra bezahlen muss. Sei es drum, alles wird teurer, und Bahnfahren wird jedes Jahr teurer. Was ich aber nicht verstehe ist, dass Leute, die sich offenbar ein 1.Klasse-Ticket für ein angenehmeres Reisen leisten (können), dann keine Sitzplatzreservierung haben. Das verstehe ich wirklich absolut nicht. Und so gab es einige Platzhopper im 1.-Klasse-Abteil; während ein Bahnangestellter in Uniform selbst – offenbar nicht im Dienst – zwischen den Wagen auf dem Boden hockte, und trotzdem geduldig die Fragen beantwortete, die ihm automatisch gestellt wurden. Schließlich trug er die DB-Uniform. Ich habe also sowohl mein 1. Klasse Ticket vor Wochen gekauft, als auch meine Platzreservierung, und schon da war klar: Der Zug wird voll werden. Wenn ich dann also auf meinen bezahlten Platz sitzen bleibe, und dann kommt eine Frau am Stock, die ja auch ein 1. Klasse-Ticket haben muss, aber offenbar keine Platzreservierung hat – erwartet sie dann, dass ich meinen Platz aufgebe und stehe? Warum sollte ich dann überhaupt ein 1. Klasse Ticket kaufen; Stehen kann ich auch in der 2. Klasse. Wie gesagt, ich verstehe es nicht.
Heute früh waren M. und ich schwimmen! Und ich meine früh! Der Wecker bimmelte um 5.30 Uhr, das Frühschwimmen beginnt um 6 Uhr. Himmel, das habe ich Jahre lang nicht mehr gemacht; und das Störtebeker-Schwimmbad hat sich auch ein kleines bisschen verändert, mit Ticketautomat und Drehkreuz. Voll war es, offenbar erfreut sich das Frühschwimmen nach wie vor großer Beliebtheit. Irgendwie arrangiert man sich aber und schwimmt seine Bahnen. Dabei umschifft man gekonnt den Männerstammtisch, der da wassertretend am selben Fleck herumstrampelt und sich gegenseitig über die gesundheitlichen Vorteile vom Schwimmen aufklärt. Ich habe meine Bahnen gezogen, froh, dass der Badeanzug (wieder? / noch?) passt. Bahnen gezogen klingt jetzt auch total sportlich: Ich gehöre nun offenbar zur Alte-Damen-Gang, immer den Kopf schön oben halten, möglichst die Haare nicht nass machen und langsam, gaaaaaanz langsam hin und herschwimmen, bis die Arme lahm werden und die Beine schwer. Aber es fühlt sich gut an. Sehr gut. Das sollte ich unbedingt öfters wieder in meine Routine integrieren; es muss sich doch ein Plätzchen einmal die Woche finden lassen. Und hey, es gab für 45 Minuten leichtes Schwimmen 3 zusätzliche Punkte bei WW, die in ein Sonntagsfrühstücksbrötchen umgelegt wurden. Danach war ich müde.
Heute Abend geht es noch in den Park der Gärten zur Lichtershow, bis dahin bin ich bestimmt wieder munter und voller Tatendrang; und ich freue mich einfach auf die Lichter.
Ja, es geht weiter, und ich habe noch ein bisschen auf dem Zettel. Oberstes Ziel: Ein neuer Sattel muss her, damit ich weiter – weiter – weiter radeln kann. Und Blacky hat nun einen weicheren Sattel (meinen Hintern freuts); und einen Rückspiegel.
Natürlich musste ich, nachdem beides freundlicherweise vom eBike-Händler meines Vertrauens angeschraubt wurde, gleich eine kleine Tour starten (und ich brauchte sowieso noch Milch für den Kaffee). Also ging es Richtung Blexen. Und hey! Ich wusste gar nicht, dass es einen 3. Seenpark in Nordenham gibt! Interessant; das muss demnächst mal genauer auspaldovert werden. Der neue Hintern sattelt sich zufrieden. Oder umgedreht, es stehen also weiteren Touren kein Gesäßgejaule im Weg. Extra Punkte gibt es auch. Passt alles.
Das ist meine ganz persönliche kleine Austob-Seite. Sie ist lustig, fröhlich – oder auch abgedreht, verzweifelt, nah an der Grenze zum Wahnsinn. So, wie ich mich gerade fühle, wenn ich schreibe. That’s me.
Viele Themen werden sich um Supernatural drehen, weil ich süchtig nach dieser Serie bin.
Das meiste wird direkt aus meinem Leben sein, weil es nun einmal das ist, was mich beschäftigt.
Ich bin jetzt KEINE 49 Jahre mehr, sondern ALT (aber immer noch kaum erwachsen), weiblich, wohne nahe der Nordsee …