Willkommen in der vielleicht schönsten Jahreszeit

Obwohl, das sage ich ja eigentlich zu jeder: Den Frühling sehne ich regelmäßig herbei, im Sommer kann man so herrlich chillen, der Herbst ist was ganz besonderes und ich glaube, meine Seele und der Herbst sind füreinander geschaffen; und auch der Winter hat seine schönen Seiten und was kuschliges an sich.

Aber nun sind wir im Herbst angekommen, auch wenn die Blätter dieses Jahr und in dieser Gegend offenbar spät dran sind, sich zu verfärben und die ersten Sturmböen sie noch grün von den Ästen reißen.

Das BLACKY war am Freitag zur Inspektion, und heute habe ich es dann auch ausgeführt, durch die letzten Sommervibes, durch aufkommende Sturmböen und Regenplatscher, bevor dann wieder die Sonne herunterschien, als würde sie den Sommer doch noch nicht ganz gehen lassen wollen.

Ich bin durch Regenschauer geradelt, der von allen Seiten zu kommen schien, aber warm war; und der entgegenkommende junge Mann auf seinem Fahrrad nickte mir ein aufmunterndes Hallo zu; zwei einsame Radler, die sich der Natur aussetzen und verstehen.

Die Felder sind schon abgeräumt (jedenfalls zum Teil), doch der Mais steht noch hoch. Bei uns gab es bereits die 2. Kürbissuppe und Kürbisbrot; und Moni, Jakob und ich haben das Kürbisfest besucht. Ich liebe die ruhigen Teeabende, den Tatort online mit Bluesky-Mitguckern, und die Kerzen in der Wohnung. Ich mag den Herbst, auch wenn er stürmisch und regnerisch ist. Ich mag sein Licht und seine Wüstheit, seine Melancholie und seine Farben.

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