… dann lief ich los

Dieser Sonnabend verlief so anders, als morgens noch gedacht. Als ich aus dem Bett krabbelte, trommelte mal wieder Regen an die Fensterscheiben. Es sah nach einem eher langweiligen Hausputztag aus. Bis Hubby mir bei der ersten Tasse Kaffee erzählte, dass es bei CONRAD das Tablet geben würde, das für meine (Vancouver)Zwecke geeignet ist und – noch wichtiger – mit knapp 100 € auch nicht ein totales Vermögen kostet. Und so fuhren wir los und shoppten kurzerhand in Bremen, tranken nachmittags Kaffee und verputzten ein kleines Joghurttörtchen beim Lieblingsbäcker, wo zufällig ja auch Bazillus Brötchen an die Leute bringt, sammelten sie dann gleich von der Arbeit ein, erledigten gemeinsam noch den Wochenendeinkauf und verpassten Mazda die angebotene Westfalen-Rundumsorglos-Öl-und-Wasser-Versorgung. Zu hause wartete zwar immer noch der Haushalt, aber der kann auch noch ein bisschen länger warten. Hubby kochte Vollkornreis und Zucchini (oberlecker!), dazu Steak + Champignons und dann war ich satt und faul. Im Fernsehen lief nichts, was mich hätte motivieren können und so raffte ich mich auf und

… lief los.

…. Dem Sonnenuntergang entgegen, um dem aufkommenden schlechtem Gewissen wegen des Joghurttörtchens und dem Abend-Reis wenigstens eine halbe Stunde Bewegung entgegenzusetzen. Daraus wurden dann 100 Minuten, denn ich lief und lief und lief und fotografierte. Genoss die Luft und die Ruhe und die Wolken …

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Neuer Tablet-Besitzer

Und natürlich muss ich damit und darüber auch gleich einen Blogeintrag verbrechen.

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Durchblick

Heute ist es nun soweit: Ich habe sie endlich auf der Nase:

Meine neue Brille.

Und ich bin begeistert! Sie passt perfekt und auch ich als Gleitsicht-Neuling werde wohl keine Probleme damit bekommen. Ich bin richtiggehend verliebt in das Teil, auch wenn ich mich natürlich noch dran gewöhnen muss. Vor allem, weil sie jetzt etwas breitere Bügel hat, die ein bisschen grün schimmern am Rand. Das hatte ich vorher nicht und mein Gehirn ist ab und zu noch ein bisschen verwirrt darüber, wo das Grün herkommt. Aber daran werde ich mich sicher auch schnell gewöhnen. Manchmal, wenn ich den Kopf zu schnell bewege, huscht noch ein konfuses HUCH durch meine Gehirnzellen – aber das werde ich sicher in den Griff bekommen. Jedenfalls merke ich schon jetzt, dass diese Brille für mich gemacht ist!

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Good Night

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Etwas Farbe für den Blog

… aus dem Botanischen Garten. Aber es fehlen noch Wassertropfen.

Außerdem warte ich immer noch auf die versprochenen Gewitter.

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Winchester-Calender-Toohuwabouuuh

Bin ja ein bisschen verwirrt die Tage. Vancouver-Freu-Flash-Panikattacken wechseln erschreckend häufig mit Supernaturalentzug; und in einem solchen gemixten Anflug von Wahnsinn bestellte ich am Montag meinen 2013-Kalender bei Cards&More.

Zum Glück passen die da aber auf und so bekam ich prompt abends eine Bestätigungsmail für die Kalenderbestellung und die Frage geschickt: Wirklich? Noch einmal den selben Kalender für 2013?

WTH? Ich checkte dann doch mal meine gespeicherten Email-Bestellungen; und richtig, den selben Kalender hatte ich schon Ende Mai vorbestellt. Gut, dass die aufpassen; denn noch mal eben 35 Euronen für den selben Kalender hätte mir dann schon weh getan und ich glaube kaum, dass ich Chef dazu überreden hätte können, zweimal den selben Kalender im Büro an die Wand zu nageln. Zu hause habe ich ja so ein unausgesprochenes Supernatural-Aufhäng-Verbot.

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Im Land der Sandalen

Wenn ich Schuhe kaufen gehen muss, bin ich regelmäßig ziemlich überfordert. Da meine saubequemen und geliebten Rieker-Sandalen vom letzten Jahr jedoch unglaublicher Weise zu groß geworden sind (ich erwähnte ja an anderer Stelle bereits, dass meine Füße um eine ganze Schuhgröße auf 38 geschrumpft sind), kam ich um einen neuen Fußbekleidungseinkauf nicht drum herum. Also hieß es in der Mittagspause: Rein zu Deichmann – womit die dramatische Komödie ihren Lauf nahm.

Denn es ist ja nicht etwa so, dass ich ein paar Schuhe sehe und sofort weiß: Die sind es! Mir geht dieses Schuh-Gen, das angeblich die meisten Frauen haben sollen, völlig verloren. Hygienebewusst und unbesockt, wie ich nun mal im Sommer herumzulaufen pflege, suchte ich erst mal die Einmalsocken; fand diese allerdings nicht gleich und musste zu dem Sockenregal gelotst werden. Wer versteckt das auch am anderen Ende des Ladens? Tz. Na gut, meine Füße waren endlich besockt, irgendwo standen meine alten Rieker-Sandalen herum und ich begab mich auf die unendliche Suche nach dem richtigen sommerlichen Schuhwerk. Was nicht einfach werden würde, das schwante mir bereits nach den ersten 2 Minuten. Schier unendliche Regale, durch die mehr oder weniger begeisterte Frauen teilweise auf einem Bein hüpften, vollgestopft mit Schuhen aller Art. Und während sich die anderen einkaufstüchtigen Damen nicht entscheiden konnten, welche Paar sie nun stehen lassen sollten, fand ich einfach keines, das mir gefiel und das meinen Ansprüchen entsprach:

  • zu braun
  • zu hoch
  • zu flach
  • zu viele Riemchen
  • keine Riemchen
  • nicht verstellbar
  • zu wenig Halt hinten
  • vorne zu offen
  • zu viel Fummelei beim Schließen
  • nicht gerade langlebig
  • Absatz zu schmal
  • zu wackelig
  • falsche Größe
  • zu eng
  • zu weit
  • kein Leder
  • keine Autofahrschuhe
  • keine Rumlaufschuhe
  • blödes Design
  • zu wenig Chichi
  • zu schwitzig
  • zu klobig
  • …

Es war zum Verzweifeln und meine Mittagspause ran dahin. Ich wollte doch nur ein paar Sandalen! Ich probierte an und zurück, suchte Kartons und kam meist nicht an die höher gelegenen, ohne komisch hüpfen zu müssen. Irgendwann entschied ich mich dann – eher notgedrungen als überzeugt – für das Paar, dass am wenigsten Minuspunkte hatte, und hastete zur Kasse. Und wie das immer so ist: Auf dem Weg zur Kasse kam ich dann doch an einem Paar Sandalen vorbei, die genau das zu sein schienen, was ich haben wollte. Notkarton abgestellt, in die neue Auswahl geschlüpft – passt und wackelt nicht – Not-Sandalen irgendwo in die Regalschluchten zurückgeschubst und doch noch zufrieden zur Kasse gehüpft, glücklich darüber, doch noch gefunden zu haben, was ich suchte.

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Back to life – so halbwegs

Meine Güte, da hatte mich aber diese Ausgeburt von Sommergrippe ziemlich am Wickel und vermieste mir das ganze Wochenende! Habe nur im Bett gelegen, meinen Kopf gekühlt; konnte trotzdem nicht schlafen, denn mein eigener rasselnder Atem hielt mich wach. Entsprechend gerädert und zermartert wachte ich auf, schnief(t)e und schnupf(t)e mich durch den Tag. Aber langsam wird es besser, zwar husten Bazillus und ich noch um die Wette, aber – und das ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass ich das Schlimmste überstanden zu haben scheine – ich überlege ernsthaft bereits wieder, eine Zigarette auf dem Balkon zu rauchen. Wenigstens habe ich während der beiden Tage gut abgenommen, was aber nicht der Verdienst irgendwelchen Sports war. Ich hatte schlicht keinen Appetit.

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Geschützt: Tag 149

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