Jalbum

Bin gerade ganz begeistert von dieser Art, Fotos zu teilen, weil ich zugegeben zu ungeduldig bin, ein eigenes Album oder Gif-ani zu kreiiren. Und ich hab das versucht, doch an irgendwas scheitert es bei mir immer. Erst muss noch dieses Programm installiert werden und jenes verlangt nach einem Update, das Foto passt nicht und die Einstellung ist falsch ….  und schon saß ich wieder 2 oder 3 Stunden vor dem Lappi, nur um schnell ein paar Fotos zu zeigen, und habe am Ende nichts fertig.

Bei Jalbum ist das anders. Die Bedienung ist so einfach, dass sogar ich die ohne Kopfkratzen verstanden habe. Die vorgeschlagenen Designs gefallen mir und ich kann es einfach auf meine Seite einbinden. Deswegen lädt gerade ein neues Album im Hintergrund, während ich diesen Artikel erstelle.

Und hier sind die Bilder zu dem neuen Album Sommertag, die ich gern mit euch teilen würde.

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Kleine Fahrradtour

… und die versprochenen Bilder dazu: (einfach klicken)

Gestern wollte ich ja eigentlich Laufen gehen, hatte mich auch sehr darauf gefreut – und dann hockte ich bis 20.30 Uhr im Büro. Endlich auf der Autobahn und auf dem Weg nach hause, fiel mir ein, dass der Kaffeeautomat in der Firma eventuell noch vor sich hin glüht. Umgedreht, zurückgedüst, Automat auf gefahrloses NICHT-Rumglühen gestellt und wieder auf den Weg nach hause. Dann war es schon 21.30 Uhr –  zu spät, um noch in die Laufschuhe zu krabbeln. Zugegeben war ich auch fix und fertig nach diesem Tag, der mit den harmlosen Worten begann: „Kannst du mal eben …“. Mit diesen Worten ist so gut wie nie ein „mal eben“ verbunden.

Und so war ich dann auch ein bisschen grantelig, dass ich diesen Donnerstag ohne JIBFORFIT-Sportprogramm beschließen musste. Dafür hab ich mich dann heute Morgen auf Drahteselchen geschwungen und bin ins Büro geradelt; 15 km hin; restauriert, Akten sortiert und getippt und mittags wieder 15 km zurück mit dem Rad. Dabei fuhr ich in etwa die gleiche Strecke, die ihr in dem eingebundenen Album sehen könnt (also ihr könnt da doch was sehen, wenn ihr auf den Link klickt, oder?).

Jedenfalls kann ich diese 30 geradelten Kilometer wohl getrost auf dem Fit for JIB Konto verbuchen. Bis auf Hinternschmerzen ist auch alles prima. Und zur Belohnung gibts heute Nacht Kino, den neuen Leo di Caprio-Film über Träume oder so was, und eine kleine Tüte Popcorn. Life is nice.

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Badminton

fiel aus. Die faule Bande verkrümelte sich einfach und alleine spielen ist … blöd. Was nun tun? So ganz ohne Bewegung wollte ich diesen Mittwoch dann doch nicht verstreichen lassen. Also hab ich mir die Kamera geschnappt und mit dem Fahrrad eine kleine abendliche Tour unternommen.

Ca. 25 km bin ich durch die Wisch geradelt, fast bis zu meinem Vormittagsbüro und wieder zurück. @wankoro dürfte dabei Schluckauf bekommen haben, denn ich musste ständig an meinen Freund in Japan denken, der auch viel mit seinem Fahrrad unterwegs ist.

Summa sumarum waren es reichlich 2 Stunden, die ich vergnügt durch die Gegend radelte. Eine halbe Stunde ist abzuziehen, da ich immer mal wieder anhielt, um Fotos zu machen. Abseits der sonst üblichen Strecke entdeckte ich richtige idyllische Plätze. Fotos folgen am Wochenende.

Während der Radelei war alles easy. Die Gegend ist zwar flach und einfach wunderbar zum Fahrrad fahren, aber man muss trotzdem ständig strampeln, vor allem, wenn der Wind von vorn bläst. Wieder zu hause angekommen war ich dann kaputter, als ich dachte und hievte mit letzter Kraft Drahteselchen in den Keller.

Morgen wird wieder gelaufen.

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Gut

Mittwoch Morgen wie immer im Büro und ich fühle mich … gut. Geradezu erschreckend gut, obwohl die Arbeit wie ein böses Monster sich auf meinem Schreibtisch stapelt und ich vermutlich auch diesen Freitag nicht frei bekommen werde. Aber ich fühle mich gut.

Gestern war ich 45 Minuten Schwimmen. Ich genieße das Schwimmen, vor allem, wenn ich wie gestern die Halle fast allein für mich habe. Der Muskelkater heute ist deswegen auch gar nicht mehr schlimm, nur die Arme sind wie jedesmal nach dem Schwimmen ein wenig lahm. Aber: es geht mir gut.

Draußen regnet es sanft vor sich hin. Und auch das fühlt sich irgendwie gut an. Alles fühlt sich diese Tage gut an. Am liebsten würde ich mir jetzt meinen großen Schirm schnappen und im Regen spazieren gehen … aber da sind ja die Akten auf dem Schreibtisch und ein Chef, der gleich ins Büro stürmen und Kaffee verlangen wird. So schaue ich nur ab und an verträumt aus dem Fenster und lächel still … denn ich fühle mich gut.

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What a beautiful day

Das ist er wirklich, obwohl ich zwei MegaMonsterBlasen seit dem gestrigen FITFORJIB-Laufen an den Füßen habe. Sogar der Muskelkater heute schnurrt nur ein ganz kleines bisschen und wie vergnügt in mir. Ich fühle mich happy und bekomme das Grinsen gar nicht mehr aus meinem Gesicht. Das liegt an zwei Gründen:

1. Heute kam die Photo OP-Bestätigungsmail für mein Jensen-Photo-Meeting auf der JIB *kreisch* Ich kann es immer noch kaum glauben!

2. Jim hat das book an J. übergeben – und allein die Vorstellung macht mich lächelnd.

Das gestrige Sportprogramm war auch toll: 1/2 Stunde Fahrrad gefahren, dann 1 Stunde gelaufen – OHNE Fake-iPod, weil das blöde Teil immer noch nicht aufgeladen war, obwohl ich es ganz bestimmt an den Laptop vorher angestöpselt hatte. Kurz war ich versucht, das Laufen OHNE Musik als nicht zumutbar zu streichen, aber ich bin dann doch losgewatschelt. Ich lass mir doch von einem störrischen Fake-iPod nicht den Plan für FITFORJIB vermasseln! Und so zuckelte ich meine Runde um den Pudding entlang (Pudding ist die Bezeichnung des Stückchens Wisch, um das ich drum herum laufe). Die Grillen zirpten, Kühe muhten, Pferde schnauften … und ich grüßte immer brav.

Hinterhältig waren allerdings die Geruchssinn-Anschläge. Nein, nicht etwa die Luft des Landlebens – die bin ich ja gewöhnt, denn obwohl N. offiziell als Stadt gilt, blöken doch ziemlich viele Kühe und Pferde und Schafe und all das Getier am Rand herum. Nein, anstrengender war der Geruch gegrillten Fleisches. Doch ich widerstand tapfer (es hätte ja auch blöd ausgesehen, wenn ich schnaufend und schwitzend in einem wildfremden Garten stehen und nachdrücklich ein Stück Bratwurst verlangen würde *lach*).

Heute Abend ist wieder Schwimmen angesagt. Das zählt eigentlich nicht als Sport, weil ich das viel zu gern mache.

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Fatal Error?

Huch, wieso kann ich keine meiner Seiten mehr bearbeiten? Speicher voll? Jetzt schon?! Dabei kommen zum #rewatching noch 33 Seiten dazu! Kann mir irgendjemand sagen, was das heißen soll und was ich jetzt schlaues machen kann?

Fatal error: Allowed memory size of 33554432 bytes exhausted (tried to allocate 82 bytes) in /var/www/web15/html/sajec/blog/wp-includes/meta.php on line 186

KNUFFFFFFFFFFFEEEEEELLLLLLLLLLLL!? *kreisch*

Dieser Montag fängt ja echt gut an! Grrrr

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Back …

… und platt, aber es ist wieder da, das Glückshormon nach dem Laufen. Na, heute bin ich nur gegangen, aber zügig, eine Stunde lang um den Pudding gelatscht. Immer Schritt für Schritt. In meinem Kopf summte es dazu immerzu

Schritt

für Schritt

für die JIB

noch ein Schritt

und du wirst fit …

Auf der Hälfte des Weges versagte der Fake-iPod mit der Lieblingsmusik direkt ins Gehirn den Dienst – powerlos – gerade als Farin sang: Es ist vorbeieiiiii ….

Bei mir fängts aber erst an.

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Runners against Sofa

Mission „Schuhe fürs Watscheln/Laufen/Joggen“ erfolgreich abgeschlossen, sehr zur Belustigung der netten Verkäuferin, mit der ich mich dann auch gleich über die besten Laufstrecken austauschte.Es blieb sogar noch etwas Geld übrig für Abendbrot. Pah! Nicht was ihr denkt (Schweinebraten & Co?!) Neee … brav Joghurt und ne Packung Äpfel. Reicht.

Na dann – auf gehts ….

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Auch wenn die Arme ….

… jetzt lahm sind; das Schwimmen war toll. 45 Minuten Bahn für Bahn, ohne Pause und diesmal in bedeutend weniger Zickzackschlängelkursen. Jetzt bin ich platt. Wenn ich heute schon rumjammerte, dass mir die Arme weh tun, wird das morgen vermutlich so eine Art Hölle werden, die ich grinsend ertragen und mich trotz aller Lahmheit darüber freuen werde.

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FIT FOR JIB 2011

Habe gerade ein 5 Jahre altes Foto von mir ausgegraben (als ich eine Email an eine Freundin schrieb).

Das war ich 2005:

Betonung liegt eindeutig auf war, 40 Kilo hatte ich damals abgespeckt.

Dann war ich lange erkältet, vernachlässigte das wöchentliche Laufen und futterte bald wieder wahllos in mich hinein … und jetzt hab ich alle wieder. Mist! Aber selbst Schuld!

Aber so wie jetzt kann ich unter keinen Umständen bei der JiB nächstes Jahr auflaufen – oder besser gesagt rumkullern. Der Speck muss wieder weg. Deswegen startet jetzt die Kategorie Fit For JiB, in der ich von hoffentlich baldigen ersten Erfolgen, Erfahrungen, sportlichen Aktivitäten und deren Muskelkaterresultaten berichten werde, aber auch davon, sollte mich der fiese Bequemlichkeitsgedanke mal wieder an die Couch getackert haben.

Diese Kategorie dient also sozusagen als zusätzliche Motivation und Kontrolle, um mir selbst die Hasenohren lang zu ziehen, sollte ich auch nur in Erwägung ziehen, aufzugeben. Ihr dürft dann gerne mit ziehen!

Mein jetziges Gewicht lass ich aus Schamgründen ungenannt, es ist jedenfalls eindeutig zu viel, was ich durch diese heißen Sommertage schleppe.

Here we go:

Gestern (20.07.2010) – 45 Minuten geschwommen.

Und ich meine geschwommen, nicht irgendwie gepaddelt oder geplanscht, sondern brav Bahn um Bahn gezogen, einige im Zickzackkurs, da das Schwimmbad gerammelt voll war. Es sah vielleicht nicht gerade elegant aus, eher wie eine Seekuh auf der Autobahn, aber es war toll. Und ich habe mehrmals die Oma auf Bahn 3 überholt! *lach*

Danach fühlte ich mich kaputt aber happy – jenes Gefühl, das ich auch immer nach dem Laufen hatte. Ich erinnere mich.

Heute habe ich den ersten Muskelkater während des Projektes FIT FOR JIB; die Arme werden mit jeder Minute schwerer. Aber ich trags mit Humor und Fassung und einem leisen Lächen, weil ich  ja weiß, wofür ich das mach. #GREEN

Deswegen gehts heute auch gleich weiter – entweder Badminton (aber zurzeit siehts danach aus, dass sich der Rest der Badminton-Bande gerade Ausreden überlegt, warum es heute ausfällt). Gut, dann eben wieder schwimmen. Zum Laufen ist es wirklich noch zu heiß, da komme ich keine 20 Meter weit. Sobald es sich ein bisschen abgekühlt hat, gehts aber auch damit wieder los. Keine Ausflüchte mehr!

Außerdem habe ich mich gestern für Aqua-Fitness angemeldet und den Platz bekommen. Ab 23. August wird also unter Aufsicht einmal pro Woche Stepaerobic im Wasser veranstaltet. Ich freu mich drauf.

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JiB 2011

OMG – OMG – OMG, es ist wahr, auch wenn ich es selbst manchmal noch gar nicht glauben kann: Ich werde im April 2011  nach Rom fliegen und J. sehen; mit ihm in einem Raum sein, die gleiche Luft atmen und ein Foto von ihm bekommen. Ich werde bis dahin ganz sicher mehrmals durchdrehen vor Freude und Erwartung und später wird auch totale Panik dazu kommen. Aber jetzt bin ich einfach nur wie berauscht und happy und unendlich dankbar, dass ich dabei sein werde. Jetzt zähle ich die Tage, Minuten, Stunden. Es ist noch so viel zu beachten, zu buchen, zu organisieren, aber der einzige Gedanke in mir ist heute: GREEN! Die Kollegen schütteln verwundert den Kopf und lachen, weil ich mich – zugegeben – wie ein Teenager auf XTC aufführe. Es ist mir egal, ich bin einfach nur happy. Danke, danke, danke!

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Gewitter

Endlich! Ich liebe Gewitter, liebte sie schon immer. Vermutlich ist es diese Mischung aus etwas Angst, Faszination, Geborgenheit und das Erstaunen, wie gewaltig Natur sein kann.

Es ist jetzt 20 vor Zehn und draußen zieht ein richtiges Gewitter auf, nicht nur so ein bisschen! Nein! Blitze, der Sturm rauscht durch die Bäume und würde es nicht schon zappenduster draußen sein, es wäre jetzt noch dunkler. *lach* Karniggel-Logik. Es ist jedenfalls eine dieser ganz besonderen Stimmungen und die genieße ich jetzt. Ich werde das Schlafstubenrollo aufziehen, damit der Blitzschein in das Zimmer zucken kann, Regentropfen werden schwer an das Fenster donnern und ihre eigene Melodie trommeln. Windboen werden meine heiße Haut kühlen und ich werde in meine eigene Welt wandern, einen ganzen Traum lang. Gute Nacht.

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Misha-dreaming und schweben

Wir – die übliche Meute der CON-Mädels und ein paar unbekannte „Neulinge“ – standen in einer Art Aula und warteten. Worauf wusste ich nicht so genau, aber es musste wichtig sein, denn wir waren alle aufgeregt, auch wenn wir „alten CON-Hasen“ das längst nicht mehr so zeigten, eher gelassen am Rand standen, ab und an lächelten wir wissend über die Ungeduld der „Kleinen“ – dabei waren wir innerlich genau so hibbelig und wann immer wir dachten, unbeobachtet zu sein, bekam eine einen FanGirlMoment und fing an zu quietschen, was selbstverständlich Kreischattacken bei allen auslöste. So standen wir und warteten. Ich erinnere mich an den Boden, er war mit alten, ausgetretenem Parkett ausgelegt und knarrte bei jedem Schritt.
Dann wurde das Licht dunkel und eine Tür öffnete sich seitlich der kleinen Bühne. Alle fingen an zu kreischen und blickten gespannt, wer nun auf die Bühne treten würde. Es war

MISHA,

aber er sah merkwürdig aus. Er lief- WTF ? – im Bademantel herum (ähnlich dem, wie Chuck immer trug, nur ein bisschen gepflegter) und in Badelatschen. Er schaute ziemlich verdutzt und auch überrascht und erklärte dann, dass er hier völlig privat sei und bestimmt kein Konzert gibt und überhaupt, worauf wir eigentlich warten würden?

Alle stürmten auf den armen Kerl ein, ziemlich unhöflich sogar einige Tussies, die laut krakeelten, sie hätten ja immerhin Geld bezahlt, um hier zu sein, und wenn sie schon nicht Jensen oder Jared haben könnten, dann sollte er sich nicht auch noch so anstellen und einen auf Zicke machen, sondern den Bademantel ausziehen und anfangen zu tanzen. (Ich rofl mich gerade weg).

Da jedenfalls schaltete ich mich – wider meiner eigentlichen Natur, denn im Normalfall würde ich das NIE machen – auch ein, stellte mich vor Bademantel-Misha und erklärte den aufgebrachten Damen, dass sie sich nicht so bitchig benehmen sollten, was würden denn unsere Gäste von uns denken. Lasst ihn gefälligst in Ruhe! schrie ich – worauf die Zicken anfingen, mich mit Zeugs zu bewerfen und zu beschimpfen. Ich war kurz vorm Heulen – aus Wut. Und dann geschah es:

Misha hob beide Hände und brüllte: STOP! Worauf sofort eine Totenstille im Saal herrschte. Dann drehte er sich zu mir herum, nahm mich an die Hand und führte mich – unter den Blicken der verdutzten anderen – heraus. Wir liefen unbehelligt (er immer noch im Bademantel) durch eine schmale Gasse und unterhielten uns. (Und ich war über mich selbst erstaunt, dass ich ihn verstand). Ich spürte, dass wir heimlich verfolgt wurden, aber da Misha ganz gelassen blieb, machte ich mir auch keine Gedanken mehr darum. Misha steuerte auf eine Kirche zu und ging mit mir hinein. Es war eine Art Zirkus-Kirche. Mächtige Seile hingen von den Wänden, Trapez-Gerüste und die Scheiben waren mit bunten Mosaiken geschmückt. In der Mitte war ein großer Platz, auf den führte mich Misha und blieb stehen. Ich dachte noch: „Was kommt wohl jetzt?“. Komischer Weise hallte ein Echo meiner Gedanken durch den Raum, aber nicht beängstigend. Ich hatte überhaupt die ganze Zeit nicht den Hauch einer Angst in mir. Misha lächelte (er kann das auch umwerfend, keine Frage) und stellte die alles entscheidende Frage: Do you trust me?
Einen Bruchteil überlegte ich, es war schließlich Misha – nicht #GREEN – bei #GREEN hätte es ganz bestimmt kein Zögern gegeben. Aber hier wusste ich einfach nicht, was er vor hatte. Doch dann sagte ich: Yes, I trust you. Come on.

Misha nahm den breiten Gürtel des Bademantels ab (werdet ihr wohl aufhören zu grinsen! Es ist total anders! *lach*)
Er nahm also seinen Gürtel ab und band ihn mir um das Handgelenk, während er das andere Ende bei sich behielt. (Er war übrigens immer noch angezogen, Jeans und T-Shirt – tz …. eure Gedanken wieder!) ROFL
Dann sprach er etwas in einer Sprache, die ich nicht verstand – und plötzlich begann ich zu schweben. Ich schwebte unter der Mosaikkuppel der Kirche, langsam, gleitend, und das Licht tanzte um mich herum und Misha lächelte und dirigierte meine Bewegungen, wie bei einem Tanz. Dann schwebte auch er, wir hielten uns an den Händen und schwebten einfach so – ohne ersichtlichen Grund – durch den Kirchenraum. Ich hörte weit entfernt, wie die Chicksen unten ihre Münder nicht mehr zubekamen und grinste vergnügt. Dann entschwanden sie aus meinem Blickfeld …

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Es ist zu heiß …

.. . trällert nicht nur Farin dieser Tage. Es ist viel zu heiß, denn es ist Sommer in Deutschland, ein Sommer, wie er früher einmal war – glaube ich.
35 °C, Sonne satt, viel Eis und Eiskaffee, die Füße im kalten Wasser und der Venti wedelt etwas kühlere Luft in meine Richtung. So kann man es aushalten. Wenn der Venti nicht schlapp macht. Meiner machte heute schlapp. Als ich vom Wahnsinn Sonnabend-SHOPPING nach hause kam und nur noch eins wollte: nach der Dusche vor dem Venti sitzen und NICHTS mehr tun, nicht mal mehr denken; muxte sich besagter Ventilator, der 12 Jahre lang treu jeden Sommer mehr oder weniger die Luft quirlte, nicht mehr. Nix. Stecker rein, Stecker raus, geschüttelt, alle Knöpfe gedrückt, die noch drückbar waren – es half alles nichts, der war tot. Und ich würde es auch sein, wollte ich das angekündigte Hitzerekordwochenende in meiner Dachwohnung irgendwie überleben. Also: Wieder raus in die Hitze und in den Wahnsinn und zum nächsten Baumarkt (derjenige, die vor einiger Zeit werbetechnisch „We will we will rock you …“ verschandelten). Ich lief durch die unendlichen Schluchten des Baumarkts (der zum Glück gut gekühlt war, wenigstens das) und suchte nach Miefquirlen, fand aber keine. Nun bin ich ja Frau, und als Frau darf man fragen, wenn man den Weg nicht findet. Also fragte ich, und nach der gequälten Mimik des befragten Fachverkäufers zu urteilen, war ich nicht die erste heute, der er: „Die sind alle ausverkauft. Eventuell bekommen wir Montag wieder welche rein!“ antwortete. Wer hätte ja auch ahnen können, dass Leute bei 40 °C anfangen, Ventilatoren kaufen zu wollen.

Ich geb ja nicht so schnell auf, und das Dämliche Liegemöbelresort lag auch auf dem Weg, gleich neben dem Techniker-Laden. Aber auch dort: SOLD OUT. Auch bei Tele-Pünktchen und bei einem heimischen Haushaltsgeräteladen. Ich war am Verzweifeln. Scheinbar gab es im Umkreis der nächsten 50 km nirgends mehr Ventis zu kaufen. Einen Versuch hatte ich noch, wenn ich auch nicht mehr viel Hoffnung hatte, ausgerechnet im FAMILA-Supermarkt fündig zu werden. Doch: Ich hatte Glück – ich fand das winzige Regal mit den letzten zwei Ventilatoren drin. Davor standen zwei ältere Damen, schwer am diskutieren, ob ein Ventilator für 14,95 € nicht doch ein bisschen zu teuer sein würde. Hilde redete auf Erna ein, dass sie Zugluft gar nicht so besonders ab könne und das Ding dann maximal auf Stufe 1 laufen dürfte. Erna war sich nicht so sicher, ob ihrem Kanarienpieps der Venti nicht zu stürmisch wäre und überhaupt, wo sollte der denn stehen?

Ich hatte die Nase voll, ich wollte BEIDE Ventilatoren! Ich hatte die verdient, denn ich habe eine Dachwohnung und einen toten Ventilator im Flur. Ich war für diese beiden letzten Exemplare 25 km gefahren, hatte 5 Geschäfte abgeklappert. Ich würde nicht ohne wieder nach hause fahren. Jetzt nicht mehr. Erna diskutierte immer noch mit Hilde, mittlerweile war auch ein nicht anwesender Sohn in den Überlegungen der Ladies mit einbezogen, der das Gebläse vermutlich erst nächste Woche aufbauen würde können. Na bitte – damit war für mich die Entscheidung gefallen. Der Venti würde bei den beiden Bridge-Queens (sie sahen irgendwie danach aus, als würden sie Bridge spielen am Freitag) noch eine Woche unausgepackt und nutzlos herumstehen, aber bei mir wurde der dringend und zwar sofort gebraucht. Erna und Hilde können sich auch nächste Woche noch einen besorgen und ich würde ihnen jetzt die lästige Schlepperei in der Hitze ersparen. (Ich bin ein Menschenfreund LOL). Ich packte also Venti Nummer 1 in mein Einkaufsralleygefährt und mit einem immerhin höflichen „Darf ich mal?!“ griff ich dann auch nach dem letzten zweiten Venti (schließlich braucht Hubby auch einen). Und schwupps, landete Venti Nummer 2 auch bei mir. Erna und Hilde guckten verdutzt, dann verärgert. Dann schimpfte Hilde los, dass sie doch aber den Venti zuerst gesehen hätte. „Das mag schon sein, aber ich war jetzt schlicht schneller und ich brauch die!“ „Aber sie können doch nicht beide Geräte kaufen?“ ereiferte sich Hilde immer noch. „Entschuldigung, das ist ein freies Land und ich kann zwei Ventilatoren kaufen!“ Daraufhin wollte Erna den Geschäftsführer holen. Püh … Ich trabte zur Kasse, glücklich, doch noch die Ventis ergattert zu haben, die mir jetzt ein ganz kleines bisschen Abkühlung bescheren. Tut mir Leid, Erna und Hilde – aber ab Montag gibts ja wieder welche zu kaufen. Bis dahin habt ihr das bestimmt auch mit eurem Kanarienvogel ausdiskutiert. 🙂

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Schland ist raus

Nachtrag 12.07.2010:

Heute Morgen habe ich etwas wehmütig das Fähnchen – das seit dem LENA-Spektakel lustig auf dem Dach flatterte – abgepflückt. Sie war auch schon mächtig zerfleddert, was bei 4 x 100 km pro Woche auch nicht wirklich verwunderlich ist. Aber wohin mit der Fahnen-Leiche? Einfach so in den Mülleimer? Darf man das? Es ist schließlich irgendwie ein Staatssymbol! Ich hatte Skrupel – aber warf es dann trotzdem fein säuberlich in den Restmüll. Ordnung muss ja schließlich sein.

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08.07.2010

Deutschland hat gegen Spanien gespielt im Halbfinale der WM 2010 – und verloren. Der olle Krake hatte Recht, die Spanier waren eindeutig besser. Das deutsche Sommermärchen geht trotzdem weiter. Fußball macht Spass, vor allem wenn man dabei mit den Füßen in kühlendem Wasser plantschen kann, Eiskaffee und eisgekühlte Melonenstückchen verputzt und der Ventilator frische Luft zu einem wedelt. Dabei plätschert meine Twitter-Timeline lustig vor sich hin und ich brülle mir die Lungen wund, wenn Poldi einen Elfmeter versemmelt oder mal wieder nur Manuel Neuer ein weiteres Gegentor auf geniale Weise verhindert. Ich hatte jedenfalls eine Menge Spass, wenn auch den einen oder anderen mentalen Zusammenbruch, und dafür ein strahlendes DANKE JOGI-Löwen-Team. Na dann … auf zur EM 2012.

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