Obwohl

… ich mich heute auf das Laufen gefreut habe, war es diesmal – trotz besten Wetters – ein bisschen quälend. Die Beine waren schwer und die Strecke schien besonders am Anfang kein Ende zu nehmen. Hat man manchmal. Gemeiner Weise flüsterte dann auch immer eine Stimme in meinen Kopf: Ach, heute kannst du doch mal langsamer laufen, oder mehr gehen. Aber nichts da! Also schüttelte ich die fiesen Einflüsterungen der Bequemlichkeit aus meinen Gehirn und stellte mir vor, Dean würde am Ende der Straße – an der nächsten Brücke – hinter der nächsten Kurve … warten. Und so rannte ich weiter, rannte und rannte … und irgendwann war es endlich wieder da, dieses automatische Laufen, wo man die Beine nicht mehr spürt, es irgendwie von allein geht und gar nicht mehr anstrengend ist.

So konnte ich eine neue Bestzeit aufstellen; ich brauchte genau 6 Minuten weniger für die selbe Strecke, als noch am Montag. Dazu gabs Good Charlotte auf die Ohren, die sich – neben DieÄrzte – besonders gut als Antriebsmusik eignen. Punk Musik hat genau meinen Rhythmus.

Das ist meine Laufstrecke:

Eine ähnliche Strecke fahre ich vorher mit dem Fahrrad, bevor ich die hier laufe.

So kommen zum heutigen FIT FOR JIB Konto wieder 20 Minuten Fahrrad fahren und 54 Minuten Laufen dazu.

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Fische an der Tür und Oh Death im Ohr

Wieder mal fiel Badminton mangels ausreichender Beteiligung aus. Mist! Also hab ich mich zwei Stunden auf Drahteselchen ausgepowert, mit SPN Music in den Ohren war das recht vergnüglich.

Diesmal ging es zur Kirche nach Blexen (einfache Strecke ca. 8 km). Bilder hab ich auch mitgebracht.

Fische, Löwen, Quellen, Herzen, goldene Bäume und alte Wappen und ein Hauch von Dubai durch Gitter. Neugierig?

Hier gibts die Bilder

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Schlechte Laune

… hat man manchmal.

Weil

  • man über den eigenen Hausschuh fiel, als man sich mal wieder viel zu früh aus dem Bett quälen musste,
  • die Zahnpasta zweimal hintereinander von der Bürste plumpste,
  • der Kaffee morgens umgekippt ist oder gleich alle war,
  • das Auto nicht anspringen wollte
  • man einem Traktor hinterzuckeln muss und einfach nicht überholen kann,
  • der Typ vor dir das letzte Roggenbrötchen beim Tankstellenbäcker wegkauft und du keine Zeit hast, auf die nächste Ladung frischer Teilchen zu warten,
  • dein Schreibtisch voll gepackt wird mit Mist-Akten, wo du weder weißt, was du machen sollst noch wo du damit anfangen kannst,
  • weil du dich einfach morgens schon so müde und gerädert fühlst,

dass man eben schlechte Laune bekommt. Oder passieren mir diese Dinge sonst auch, aber ich lache drüber?

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Applaus!

Ich bin wohl in den Geheimbund der Jogger aufgenommen, jedenfalls werde ich an jeder Ecke meiner Laufstrecke nun gegrüßt, man nickt mir freundlich lächelnd zu im vorbei-Joggen und wirft mir ein Hi an die schwitzenden Ohren.

Fühle mich einfach großartig. Und das beste: Heute zum 1. Mal 3/4 der Strecke durchgetrabt. Das Watscheln wird mehr und mehr zum Laufen. YAEH.

Fit for JiB Konto: 1 Stunde Laufen und 20 Minuten Fahrad fahren.

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Hin- und hergezerrt

… fühle ich mich heute. Habe ich nun gute Laune, oder bin ich doch eher mürrisch, weil es Montag ist?

Ärger ich mich über den Regen oder finde ich ihn toll?

Freue ich mich auf den Kinoabend mit meinem Mädels oder bedauer ich, dass ich dadurch heute nichts für das Fit for JiB Konto tun kann?

Von jedem ein bisschen – eben hin- und hergezerrt.

Nachtrag: 13.22 Uhr

Manche Dinge erledigen sich irgendwie doch von selbst. Gerade wurde das heutige KinoDate zum 3. Mal verschoben, auf nächste Woche. YIPPIE. Also nicht, dass ich den Film nicht gern sehen möchte, aber ich war ja heute ein bissel grantelig, weil ich – wäre heute Kino gewegen – den 3. Tag in Folge nichts für’s FITFORJiB Konto beigesteuert hätte. Als man mich also fragte, ob ich etwas gegen eine Verlegung des Kino-Abends auf nächsten Montag einzuwenden hätte, sagte ich freudenstrahlend NÖ!

HURRA, ich darf Laufen heute.

[Dreht sie jetzt durch? – Scheint so! – War etwas in ihrem Kaffee? – Wie kommst du darauf? – Sie freut sich darauf, schwitzend und keuchend durch die Gegend zu watscheln und zieht das einem Kino-/Lästerabend bei Popcorn und Cappuccino vor? Sie muss wahnsinnig sein! – Vermutlich hast du recht, aber wir sagen es ihr mal besser nicht, sie strahlt doch gerade so schön!]

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Fassungslos

… sehe ich die Nachrichten aus der alten Heimat.

Die Wassermassen, eingestürzte Häuser und verzweifelte Menschen, die im vertrauten Dialekt ihre Bestürzung in die Kamera tragen.

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Heimfahrt

Regen trommelte auf das Autodach und mit einem leisen Quietschen schrammten die Scheibenwischer stetig über die Frontscheibe. Im Radio liefen Phil Collins Songs und die Straße glänzte in der Dunkelheit. Wie rote Perlenlichter aufgereiht die Rücklichter der Autos vor mir auf der Autobahn. Das Dachfenster des Audis war angekippt und würzige Luft drang hinein, es roch nach Pilzen, Regen und nasser Erde. 20 °C zeigte das Bordthermometer an. Es war kurz vor Mitternacht und der Sonnabend neigte sich dem Ende entgegen. Wir waren auf dem Weg nach hause.

„Es ist so friedlich“, hörte ich mich selbst denken und ich lächelte, denn ich fühlte mich gut. Auch wenn das Fahren bei Dunkelheit und Regen anstrengend ist, war ich entspannt und ließ den Tag Revue passieren. Wir waren zusammen Einkaufen gewesen, Essen beim Chinesen und abends im Kino (New Moon). Nichts außergewöhnliches eigentlich, aber doch eben … schön.

Das Geräusch der Reifen und des Regens hatte etwas ungemein Beruhigendes und Friedliches. Neben mir döste Knuffel auf dem Beifahrersitz. In dieser halben Stunde Fahrt auf dem Weg nach hause fühlte ich Zufriedenheit. Die Welt war einfach in Ordnung.

In einem Film würde jetzt – mitten in dieser zufriedenen Heimfahrt – etwas passieren. Ein UFO zum Beispiel, das plötzlich auftauchen würde, unerklärliche Blitze und Lichter. Oder ein dunkles Schattenwesen, das über Audi schwebt. Im Film passiert doch meistens so etwas, zumindest am Anfang eines Filmes.

Aber es geschah nichts. Es war mein eigener friedlicher Film mit Regentropfen, würziger milder Luft und Lichterperlen vor mir auf der Autobahn, auf dem Weg nach hause, während Phil Collins sang.

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Freitags CO2-frei ins Büro

Wenn ich nun freitags immer mit dem Fahrrad ins Büro strampel, fülle ich nicht nur mein FIT FOR JiB Konto, sondern rette sogar ein Stückchen Klima, da ich ja auf diese Art und Weise völlig CO2-frei unterwegs bin. 😀 Allerdings tut mir jetzt doch tierisch der Hintern weh.

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Trotz Blumenkübel*

… war ich heute für das FIT FOR JiB Konto fleißig:

20 Minuten Fahrrad fahren,

1 Stunde Laufen – wobei ich mich heute bereits steigern konnte. Von den insgesamt 5 km Laufstrecke bin ich schätzungsweise 2 km durchgehend getrabt, was schon mal schneller ist als Watscheln. Jetzt bin ich platt, aber happy.

Morgen gehts wieder mit dem Fahrrad ins Büro.

*Blumenkübel =

ist eines jener Twitterphänomene: Die Münsterländer Tageszeitung oder so was brachte am Dienstag einen lokalen Artikel, dass ein Blumenkübel mutwillig umgekippt und zerstört wurde und die Bewohner des Altenheimes darüber sehr traurig wären. Irgendjemand setzte diese banale Meldung als Tweet in die Welt … und dann potenzierte sich das. Twitter platzte quasi. Die Blumenkübel-Tweets schossen wie Pilze aus der Erde, einer lustiger als der andere. #Blumenkübel war heute Trending Topic und ich hab lachend vor meinem PC gesessen. I like Twitter.

(Nur zur Erklärung für die Twitter-losen Leser dieser Seite)

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Nach langer Zeit gestern

… endlich wieder Badminton gespielt (wenn auch ohne Knuffel, obwohl er es versprochen hatte!) Es ging erstaunlicher Weise gut, trotz der langen Abstinenz. Anstrengend war es trotzdem und nach einer Stunde konnte ich quasi mein T-Shirt auswringen.

Auf das Fit for JiB Konto kommt aber 1 Std. Badminton.

Damit  liegt diese Woche gut im Soll-Sportprogramm. Heute Abend noch Laufen und morgen wieder mit dem Fahrrad zum Büro. Alles für die JiB.

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40

Es sind genau 40 Stufen – die Rutsche hinauf. 40 Stufen und ich bin sie heute 8 Mal hintereinander hochgekraxelt, um dann mit ziemlichen Gekreisch runter zu rutschen (ich war so ziemlich allein im Schwimmbad, also macht es auch nichts, wenn ich beim Rutschen kreische LOL). Jedenfalls hab ich es in 12 Minuten 8 Mal geschafft, dann war ich fix und alle.

Geschwommen bin ich natürlich auch, brav meine Bahnen, immer eine vorwärts und eine rückwärts. Hin und her. Neben mir sprintete so etwas wie ein Olympiaanwärter durch das Wasser, und während ich 1 Bahn schwamm, überholte der mich 3 Mal. Für Beobachter muss das wie ein Wasserplanetensystem ausgesehen haben. Ich bin der kleine runde Kugelstern, der langsam aber stetig auf der Bahn bleibt, und er war so etwas wie ein Meteor, der immer um mich drum herum kreiste.

Auf mein FIT FOR JIB Konto kommen also 45 Minuten Schwimmen und 12 Minuten = 8 Mal Treppen steigen.

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Da haben wir’s …

… gestern schrieb ich noch, dass ich die Wochenenden momentan in einer Art Schlafkoma verbringe und mich darüber selbst ärger, und heute morgen plärrt mein Radiowecker kurz vor 6 die imposante Neuigkeit heraus, dass Schlafforscher herausgefunden haben, dass wir pro Nacht 7 bis 9 Stunden Schlaf benötigen. Wer die nicht bekommt (wie ich meistenteils in der Woche, ich schlafe im Schnitt 6 Stunden pro Nacht), dessen Körper holt am Wochenende Schlaf nach. Na dann …. sollte ich mich auch nicht mehr ärgern, wenn ich wieder ein WE verpennt habe.

Für das FIT FOR JIB Konto:

Gestern: 1 Stunde gelaufen (zum ersten Mal auch in leichten Trab, zumindest streckenweise). Der Muskelkater ist heute erstaunlich friedlich, wo ich doch gestern nach dem Duschen noch dachte, ich habe eine Sofa-Lähmung. *lach*

Heute: Geht’s wieder schwimmen. I’m going to swim.

Happy DEANSday.

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Nicht gelaufen …

aber am Sonntag war ich wieder Schwimmen und habe eine neue Sportart für mich entdeckt: Rutschen! Das Rutschen selbst ist Vergnügen pur – der Sport steckt in der Treppe, die man erklimmen muss, um Rutschen zu können. Das sind genau 65 Stufen … oder so.  Das nächste Mal zähle ich genauer nach. Ist man die 65-Stufen-oder-so 10 Mal hintereinander hochgesprintet, merkt man, dass das Sport ist. Ich hab jedenfalls Muskelkater.

Ansonsten habe ich noch 10 Minuten gegen den Sprudel gekämpft und wäre dabei fast in den Armen eines alternden Casanovas gelandet, vor dem ich mich dann in das Schwimmerbecken rettete, wo ich Omas mit Enkelkindern auswich und meine Bahnen absolvierte.

Eigentlich war es sonntags in der Schwimmhalle recht nett, aber eindeutig zu voll; ich ziehe die ruhigeren Abendstunden in der Woche vor, wo ich dann fast allein machen kann, was ich will.

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WE’s tun mir einfach nicht gut

Ich sollte mir an Wochenenden NICHTS – wirklich NICHTS ! – vornehmen, da ich sie ja doch größtenteils in letzter Zeit einfach nur schlafend verbringe. Völlig kaputt vertrödel ich den Sonnabend und den Sonntag auf dem Sofa, immer zwischen Was gibts zu essen? und so eine Art Koma zwischen zwei Folgen Supernatural oder Star Gate. Alles andere bleibt auf der Strecke: der Bügelwäscheberg, den ich schon letztes Wochenende weggebügelt haben wollte. Auch die Dusche nehme ich mir jedes Mal auf’s Neue vor, mit diesem Superreiniger zu putzen. Außerdem könnte man ja abends Laufen und am Sonntag Spazieren gehen. Und nichts, aber auch nichts davon schaffe ich wirklich umzusetzen. Ich verdämmere das WE, kann mich zu nichts aufraffen und ärgere mich am Sonntag Abend über mich selbst, dass wieder ein Wochenende so sinnlos vertrödelt und verschlafen wurde. Kein Wunder, dass ich dann montags schlechte Laune schiebe, weil ich einfach mit mir selbst unzufrieden bin.

Andererseits sagt dann die kleine beschwichtigende Stimme in mir: Sei nicht so streng mit dir selbst – offensichtlich sind deine Wochen lang und anstrengend genug, so dass dir dein Körper einfach nur sagen will: Lass mich endlich mal schlafen! Ausruhen, Nichts tun! Auch darauf hast du ein Recht.

Wie so oft muss man also den goldenen Mittelweg finden, der blöder Weise im inneren Navigationssystem nicht verzeichnet ist und nur durch höchsteigene Erfahrungen ausgekundschaftet werden kann.

Meine Erfahrung vom letzten WE: Ich sollte mir einfach nicht so viel vornehmen. Jedenfalls nichts, von dem ich dann enttäuscht bin, wenn ich es energietechnisch wieder mal nicht geschafft habe, umzusetzen. Aber ein kleines bisschen darf ich mir schon am kommenden Wochenende in den eigenen Hintern treten, damit ich am Montag nicht wieder mit dermaßen schlechter Laune meine Umwelt vergifte.

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Es war nur eine Frage der Zeit …

… und ich fragte mich, wann es mich wohl wieder erwischen würde.

Keine Ahnung, warum gerade jetzt.

Ich kann es momentan nicht aufhalten oder auch nur mildern. Ich bin einfach down.

Nach langer Zeit wieder …

Es tut mir Leid.

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