This was my lazy Sunday

LazySunday

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Der halbe Juni 2015 … eine Zwischenbilanz

… aber noch immer ohne Zahlen von der Waage. Dazu bin ich noch nicht bereit.

Doch wenn ich den Sport- und Diätplan der letzten Tage weiter straight durchziehe (wobei auch mal – wie gestern – so ein oberleckeres Spanferkel mit Kraut im Brötchen erlaubt ist), dann kommt sie sicher bald, die Neugier, auch in Zahlen zu sehen, dass man auf dem richtigen Weg ist.

Sport_20062015

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Mittelaltermarkt in Rodenkirchen

Rodenkirchen_Mittelalter_19062015

Lass uns durch das Zeitportal hüpfen, 300 Jahre in der Zeit zurückreisen und Abendbrot zu uns nehmen.

Leider war der 1. Rodenkirchener Mittelaltermarkt nur spärlich besucht, und dann regnete es auch noch. Wenn ich am Mittwoch nicht zufällig ein winziges Plakat direkt vor dem Bahnübergang zur Kanzlei entdeckt hätte, wüsste ich gar nichts von dem Marktgeschehen. Die Hüttenbesitzer taten mir Leid, so würden sie kaum Umsatz machen. Aber wenn wir schon mal da sind, dann nehmen wir uns auch Zeit … für ein Stückchen Spanferkel mit Kraut im Brötchen. Saulecker! Viel viel besser als der Spießbraten, den man auf dem Rodenkirchener Rummel für das selbe teure Geld erstehen muss. Und dann fanden wir die Whiskey-Bude, an der wir dann Station machten und in lustiger Runde mit so ziemlich fast allen Dialekten dieser Republik Unfug schnackten, bis mir schlicht zu kalt wurde, und ich meinen Knuffel nach Hause lotste. Aber vielleicht fahren wir ja morgen noch einmal in der Zeit zurück… ich hätte nichts dagegen.

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Putzing Freitag

Freier Büro-Tag (aka Urlaubstag, einfach so); und die Zeit alleine zu Hause genutzt, um den Putzlappen zu schwingen. Nun ist alles fertig, und ich habe wirklich frei. Und nun?

BBC1

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Abnehmen mit Zeugs – die ersten Tage

Montag, den 15.06.2015, habe ich beschlossen, dass es so mit mir und den stetig gefühlten aufwärts schlendernden Pfunden nicht weitergehen kann, da ich befürchten muss, bald all die geshoppten TShirts der letzten Monate in die Tonne kloppen zu müssen.

Am Dienstag ließ ich bereits Taten folgen und pflanzte mich selbst auf das Ergometer, danach gab es den Eiweißshake.

Gestern Abend – Mittwoch – war sportfrei. Die Gefahr der sportfreien Abende liegt in Pizza, Burger & Co. Und auch Eis – so klein die Portionen auch sein mögen – ist gefährlich verführerisch und führt zu mehr Eis und Schokolade.
Nun kam erstmalig das Diät-Shakepulver ins Spiel, das pro Woche 2 oder 3 Abendmahlzeiten von nun an ersetzen soll. Ich war neugierig. Mit Messbecher bewaffnet bereitete ich es brav nach Vorschrift zu. Naja, nicht ganz nach Vorschrift: Man soll eigentlich 275 ml 1,5 %ige Milch für eine Shakemahlzeit verwenden. Wir haben aber selten 1,5er Milch im Haus, sondern seit Jahren das weiße 0,1er oder 0,3er Milchwasser. (Man gewöhnt sich aber daran und für den Kaffee reicht es allemal).

Dann kam der Moment – der erste Schluck …  gar nicht mal so … bäh!, wie von Knuffel vorher noch beunkt. Durchaus trinkbar. Jetzt nicht berauschend köstlich, wie die in der Werbung immer tun, aber ich bekam auch keinen Würgreiz.
Man soll über einen Zeitraum von 15 bis 20 Minuten diese 275 ml schluckweise zu sich nehmen. Das ging dann auch, aber es waren wirklich kleine Schlucke. Und nun sollte das Hungergefühl, das ja bei mir meistens eher so ein sinnloses AufDerCouchRumsitzenUndInSichHineinFuttern ist, verschwinden. Nun, es verschwand nicht so wirklich bei mir, aber da der Kühlschrank ansonsten keine Verführungen bereit hielt, blieb es eben bei dem Shake als Abendschluck. Ob sich das möglicherweise noch mit der Zeit einstellt, das NichtMehrEssenWollen-Gefühl? Gestern jedenfalls hätte ich gut und gerne noch eine Stunde nachher ein Schnitzel dem Tode zuführen können, hätte eines die Dummheit besessen, sich in meine Reichweite zu trauen.

Heute (Donnerstag) ist wieder eine Sporteinheit geplant, entweder Ergometer oder eine Runde um den Block gewalkt (weil: Joggen ist knietechnisch strikt verboten!); vielleicht auch doch die Schwimmhalle, das entscheide ich spontan, aber bewegt wird sich!

Auf die Waage traue ich mich noch immer nicht, dazu werde ich mich wohl erst durchringen können, wenn ich das mir vorgenommene erneute Programm wenigstens 4 Wochen durchgehalten habe.

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Von zu vielen China-Enten am Freitag, Knieschmerz und Diätpulverchen

Als ich diesen Tweet

verfasste, war es noch Montag, und es ging mir alles andere als gut. Mein Knie schmerzte seit Wochen und ich fühl(t)e mich einfach fett. Die 5 Schokoriegel, die mir tags über in der Cafete entgegenhoppsten und gegen die ich mich nicht wehren konnte, taten ihr übriges. So konnte kann es einfach nicht mit mir weiter gehen! Vor dem Englisch-Abend-Klasse habe ich deswegen genau diese zwei Produkte geshoppt: Schmerzsalbe und Diätzeugs.

Das war Montag. Heute ist bereits Mittwoch, und mein Zustand hat sich schlagartig geändert. Ähm – nein, ich habe kein Wunderdiätmittel entdeckt, das dich innerhalb von 2 Tagen halbiert während du trotzdem Schokoladeneis in rauhen Mengen futtern kannst! Aber immerhin funktioniert die Knieschmerzsalbe! Nachdem ich nach Wochen endlich wieder schmerzfrei schlafen konnte, sah die Welt am Dienstag schon viel sonniger aus. Ich war auf dem Ergometer und habe in 45 Minuten mehr Kilometer geschrubbt, als noch letzte Woche. Ich hatte keinen abendlichen Fressanfall. Die abendlichen Naschfressereien sind es nämlich, die mich schwerer und schwerer machen, und ich kann dem kein Lauftraining mehr entgegensetzen. Hier kommt jetzt das Diätpulver ins Spiel. Noch habe ich es nicht probiert; gestern nach dem Ergometertraining gab es den üblichen (sauleckeren) Eiweißshake – Schokolade, angerührt in Milchwasser.

Aber heute kommt es zum Einsatz. Das muss doch in den Griff zu bekommen sein, dass ich nun nicht mehr Laufen kann und trotzdem ab und an mal Eis und Schokoriegel drin sein müssen, ohne dass danach die Hose kneift und das T-Shirt spannt. Na gut, es ist vermutlich auch die traditionelle chinesische Freitagsente.

Ich bin jedenfalls mal wieder wild entschlossen – aber nicht so wild, dass ich mich bereits auf die Waage getraut hätte. Ich habe nicht den Mut dazu, denn ich weiß, die Zahl, die angezeigt wird, kann mir nicht gefallen, bedeutet sie doch Rückschritt! Ich bin so ein Feigling! Aber ein Feigling mit neuen Zielen! 2 bis 3 Mal die Woche Sport; und es dieses Mal auch wirklich wieder in die Schwimmhalle schaffen. Möglicherweise muss ich nur diesen einen Schritt tun, den ersten, zurück auf die Fliesen des städtischen Hallenbades, um mich zu erinnern, dass ich gern schwimme.

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Spagetti-Apokalypse in der Schwimmhalle

Träume sind etwas wunderbares, und manchmal sind meine seltsam. In letzter Zeit träum(t)e ich wenig, zumindest blieben sie nicht in Erinnerung, hinterließen keine Spuren und Echos. Nicht so letzte Nacht. Der Traum von letzter Nacht war …. besonders, aber verwirrend. Verwirrend besonders. Ich versuche ihn zusammenzukratzen:

Der Hörsaal war brechend vollgestopft mit Menschen, die miteinander tuschelten und hin und wieder erwartungsvoll auf die noch leere Bühne schauten, wo gleich der Dozent auftauchen sollte. Ich war unter der Menschenmenge, doch für mich. Es war völlig normal, dass ich in diesem Hörsaal war; ich gehörte hier hin. Etwas in mir war nervös, als wenn ich die Hausaufgaben vergessen habe.

Der Dozent erschien und schlagartig wurde es still im Saal. Er stellte sich hinter sein Rednerbult und schlug ein großes, verstaubt und alt wirkendes Buch auf. Die Stille im Hörsaal knisterte. Der Dozent war ein ca. 45 Jahre alter Mann, gutaussehend, 3-Tage-Bart, dunkle volle Haare, gekleidet in Jeans und mit dunklem Cord-Jacket. Die Studentinnen neben mir hingen mit ihren Augen an seinen Lippen. Ich kannte den Dozenten nicht, …

… und ich verstand auch kein Wort von dem, worüber er dozierte. Doch in mir war ein Gefühl, als wenn ich unbedingt verstehen müsste, undbedingt! Dass es lebensnotwendig war, zu verstehen. Doch so sehr ich mich auch anstrengte, seine Worte ergaben für mich keinen Sinn, verblassten und verschwanden wie Staubwolken. Der Dozent hatte mittlerweile die Bühne mit dem Rednerbult verlassen und spazierte durch die Zuschauerreihen. Er kam genau auf mich zu! Es war zu spät für mich, um jetzt noch unbemerkt den Saal verlassen zu können. Die Scham, die Hausaufgaben vergessen zu haben, kribbelte in meinem ganzen Körper und ich versuchte unsichtbar zu werden. Und noch immer verstand ich kein Wort von dem, was der Dozent pausenlos mit eindringlicher Stimme sprach – und nun zu mir sprach.

Dann wachte ich auf … schlagartig, keuchend. In einem Zimmer wie aus einer Game of Thrones-Kulisse. Hohe Säulen, hohe offene Fenster, durch die eine goldene Morgensonne schien, der Wind ließ die weißen Vorhänge vor den Fenstern sanft wehen. Das Bett, in dem ich lag, war riesig und ebenfalls von zart durchsichtig schimmernden Vorhängen umgeben. Große, mit Brokatsamt bezogene Kissen lagen um mich herum. Ich war allein in diesem Zimmer, in dieser Zeit. Wo war der Dozent? Und wieso dachte ich zuerst an den Dozenten? Gegenüber dem Bett öffnete sich die überdimensionierte schwere Holztür und ein Zwerg schlüpfte herein. Seine Schritte tappsten über den Fliesenboden zu mir. Er trug ein Tablett, auf dem das Buch lag, aus dem der Dozent vorgelesen hatte. Die Augen des Zwerges blickten eindringlich und blau und flehend. Ich musste unbedingt verstehen! Ich berührte das Buch und schloss die Augen …

… und ich verstand plötzlich! Mit dem Verstehen wechselte ich wieder den Ort. Von einem Augenblick zum anderen befand ich mich in einer Art Schwimmhalle. Es waren mehrere Becken, die alle durch Kanäle verbunden waren. Und überall – wirklich überall – waren Menschen; Männer, Frauen und Kinder. Die Kinder spielten ausgelassen im Wasser, sprangen von den Beckenrändern aus hinein, plantschten vergnügt. Die Erwachsenen aber schauten besorgt und orientierungslos, und sie schauten Mich! an, als müsste ich wissen, was als nächstes passieren würde. Und ich wusste es! Seltsamer Weise wusste ich es! Denn ich war bereits an diesem Ort gewesen, in einem anderen Leben.

Panik stieg in mir auf und ich schaute mich hektisch um. Die Menschen mussten aus dem hinteren Becken, bevor es zu spät sein würde. Ich schwamm um mein Leben an das andere Ende der Schleuse, scheuchte alle Menschen in das am anderen Ende liegende Becken. Wir hatten keine Zeit mehr! Viel zu langsam bewegte sich die Menschenmenge durch die Wasserkanäle aus dem hinteren Becken in das vordere. Viel zu langsam! Dann sah ich das erste Opfer. Ein kleiner hübscher Junge, dessen Haut vor meinen Augen zerschrumpelte und aussah, als wenn sie aus Spagetti bestehen würde, die sich wie Würmer auf seinem Hals und Rücken wanden. Die Augen des Jungen wurden glasig, wässrig und ausdruckslos. Die Menschen um uns herum schrien entsetzt auf und es drohte eine Panik auszubrechen. Ich schwang ein goldenes Schwert, brüllte Befehle und scheuchte mehr Menschen in das hintere Becken! Dort wären sie in Sicherheit. So viele Menschen jedoch, wie sich in das hintere sichere Becken retten konnten … es waren nicht genug! Immer mehr Spagetti-Haut-Menschen wurden herangespült. Es war ein aussichtsloser Kampf für mich allein. Ich schubste und sortierte Menschen, hielt mir die Spagetti-Monster mit dem Schwert von Leib. Bei jedem Spagetti-Opfer empfand ich Trauer und Verantwortung, denn vor wenigen Minuten war das noch ein Sohn, eine Tochter, Vater, Mutter, Bruder oder Schwester … und nun: ein Spagetti-Zombie, zum Tode verurteilt, wenn es meinem tanzenden Schwert zu nahe kam! Ich weinte und kämpfte verbissen und weinte und kämpfte und schrie. Wenn ich nur mehr Zeit hätte! Das Wasser färbte sich rot, überall war Geschrei und Panik; doch hatte ich es irgendwie geschafft, Menschen und Spagettizombies voneinander zu trennen. Ich war die Grenze, ich verteidigte allein den einzigen Zugang, den die Spagettizombies hatten, um an die Menschen in dem anderen Becken zu kommen. Hinter mir stand nur der Zwerg, feuerte mich an, machte mir Mut, erinnerte mich an das Buch und den Schwur und das Siegel, dass ich durchhalten müsste, bis die Menschen gerettet wären. Ich kämpfte immer aufs Neue die Spagettizombies zurück, mein Arm mit dem Schwert wurde immer schwerer, meine Tränen versperrten mir die Sicht.

Lichter blitzten in dem Menschenbecken hinter mir auf. Wie Blitze, und die Menschen wurden in den Himmel gehoben, einer nach dem anderen in Sicherheit gebracht; während ich die immer wütender werdenden Zombies zurückdrängte, so gut ich es vermochte. Ich spürte, dass mich meine Kraft verließ, dass ich nicht mehr lange durchhalten würde, aber durchhalten musste. Die Zeit schien sich endlos zu dehnen. Das Geschrei der Menschen wurde weniger; ich wagte einen Blick zurück … nur noch wenige Menschen warteten auf das Licht, das sie in Sicherheit bringen würde, das Menschenbecken war fast leer. Die Spagettizombies schrieen wütend.

Als der letzte Mensch in einem Lichtblitz verschwand, waren nur noch ich und der Zwerg übrig. Er schrie mir etwas zu, gestikulierte wild, ich müsste nun in das Lichtblitzbecken, meine Aufgabe war erfüllt. Ich ließ das Schwert sinken und fiel erschöpft in das Wasser … über mir brach eine Welle aus Spagetti-Monstern zusammen.

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  • Hörsaal = Nun gut, dass ich in meine Studentzeit zurückversetzt wurde, erklärt sich eventuell dadurch, dass das am Wochenende Thema auf der Party war
  • Dozent = So sehr ich es mir auch im Nachhinein wünschen würde, dass der Dozent Dean gewesen wäre, er war es nicht. Ich kannte diesen Dozenten, jedenfalls kann ich mich nicht daran erinnern, dass ich ihn gekannt hätte
  • Game of Thrones = wie mein Unterbwusstsein dazu kommt? Ich habe bisher maximal 4 Folgen GoT gesehen, und auch die nur aus dem Zusammenhang gerissen. Es ist nicht so, dass ich GoT-verrückt wäre, möglicherweise schaue ich es eines Tages tatsächlich komplett
    Wie es nun in meinen Traum kam? Vermutlich, weil einer der letzten Tweets, den ich aufschnappte bevor ich ins Bett verschwand von GoT handelte
  • Zwerg = Okay, das ist einfach zu erklären, denn der Tyron aus GoT, ist der einzige, an den ich mich wirklich erinneren kann aus den 3 oder 4 Episoden, die ich gesehen habe
  • Schwimmhalle = war die letzten tage gedanklich immer ein Thema, denn eigentlich wollte / müsste ich endlich mal wieder Schwimmen gehen, habe es aber auch an diesem Wochenende nicht geschafft, mich aufzuraffen
  • Spagetti = nun ja … Spagetti passen irgendwie gar nicht in mein Unterbewusstsein, möglicherweise sollte ich mal wieder welche essen.
  • Schwert = wo das her kam? Keine Ahnung, ich hatte es einfach.

Und was wollte der Traum mir sagen? Ich denke darüber nach …

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JIB7

Heute werden die JIB Tickets für 2016 bestellt. Ich bin nervös, kann aber nichts machen, als zu hoffen und zu beten, dass alles gut gehen wird und wir Tickets bekommen werden.

Ein Gewitter zieht auf, fast so, als würde das Wetter die aufgeladene nervöse Stimmung noch potenzieren wollen. Mit Erfolg. Ich bin bereits ein nervöses Wrack. Dabei wird es noch Tage dauern, bis wir Nachricht erhalten, ob wir Angels oder Demons … oder nur abgrundtief traurig sein werden nächstes Jahr im Mai.

Edit

Nach der BookingApokalypse ist vor der WaitingApokalypse. Ich kann nicht sagen, was zerfleischender ist. In 4 bis 10 Tagen werden wir wissen, ob wir nach Rom fahren werden in 2016.

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Mal wieder ein Freitag …

… schon wieder ist eine Woche quasi vorbeigerauscht. Nicht immer so, wie ich das wollte, aber hey … Wochenende. Von viel Arbeit konnte keine Rede sein. Vormittagschef urlaubt und hat kaum was an Akten hinterlassen, jedenfalls nicht so viel, wie sonst die 12 Jahre zuvor. Das bisschen war am ersten seiner Urlaubstage bereits abgearbeitet, und so kam es, dass ich hemmungslos … Däumchen drehe, mehr oder weniger. Oder Liebesschnulzen-Videos gucke. Derzeit ist es Verliebt in Berlin.

ViB

Hach, das haben wir ja damals – ist das wirklich schon wieder 10 Jahre her? – gern geschaut. Ich weiß ja, wie es ausgeht, und dass aus dem unscheinbaren Schnattchen ganz am Schluss eine zauberhafte Frau wird, die ihren Traumprinzen abbekommt, nach all den Hindernissen und Missverständnissen. Ganz wie im Märchen. Das hässliche Entchen wird zum Schwan und erfüllt sich seinem Traum.
Ich schau es halt gern, auch wenn es scheinbar nicht immer einen guten Gefühlseinfluss auf mich hat; denn … alle haben etwas in ihrem Leben, sogar die Mauerblümchen …

Und mein Leben? Dreht sich um Büros und Wäschetrockner. An Wochenenden lümmel ich auf dem Sofa herum und weiß nichts mit mir anzustellen. Es fehlt die Aufregung, der Zauber, irgendwie auch die Freude. Dann stehe ich manchmal in der Dämmerung auf dem Balkon, blicke in den Himmel und … heule. Bescheuert, oder? Worüber beschwere ich mich eigentlich? Was fehlt mir denn?

Nun gut, an diesem Samstag steht diese Party an, auf die Knuffel & ich eingeladen sind. Eine Silberhochzeit+50.-Geburtstags-Party einer Arbeitskollegin, mit der ich eigentlich nur die bisher 12 Kanzlei-Sommerfeste und Weihnachtsfeiern gemeinsam habe. Quasi kenne ich da kaum jemanden; Knuffel geht es noch viel schlimmer, er kennt nur mich. Um so erstaunter war ich, dass er dann doch zusagte, zu der Party morgen Abend zu gehen. Na, schauen wir, wie das wird … Es wird ja wenigstens was zu essen geben und sicher Alkohol; der Rest findet sich dann.

Im Nachmittagsbüro hatten wir 5 Tage am Stück lang Synopsen-Stress … und dann: Flaute. Auch dort alles nun abgearbeitet. Das ist so ungewohnt und doof, denn dann vergeht der Nachmittag so überhaupt gar nicht.

Mein Knie macht immer noch Probleme. Es tut einfach weh, das dumme Ding, vor allem nachts. Aber es dient hervorragend derzeit als Sportausrede – leider. Vorgenommen habe ich mir für heute, endlich wieder die Schwimmsachen zu packen und dem inneren Schweinehund mit seinen Ausredengeflüster zuvor zu kommen. Trotzdem habe ich da so ein Gefühl in mir, dass das ein schwerer Kampf werden könnte. Andererseits – wenn ich ihn gewinne, wird das Wochenende vielleicht nicht wieder in Selbstvorwürfen und Lethargie versinken.

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JIB 7 in 2016

Urplötzlich überkam es mich wieder: die diffuse Angst, dass das dieses Mal mit den tickets irgendwie nicht klappen könnte, weil so viele nach Rom zur Convention wollen.

Erst mal gaaaanz ruhig in eine Tüte atmen und calming down! Alles wird bestimmt gut! Es muss gut werden! Denn wenn ich meine Finanzen den vielen Träumen gegenüberstelle, muss ich mir eingestehen, dass es wohl wieder nicht für VANCON 2016 reichen wird. Also muss Rom klappen! Wenigstens Rom, denn ein Jahr ohne Convention? Ohne Jensen-Hug und Lachen über King of Hell mit seinen Hamster- und No-Antworten? Undenkbar!
Ja klar, ich weiß: Eines Tages wird es zwangsläufig zu Ende sein, die letzte Closing-Ceremony … der letzte metaphorische Vorhang über ein enorm wichtiges Kapitel in meinem Leben

… aber jetzt noch nicht. So lange, wie ich die Chance habe, werde ich sie nutzen und meiner Suchtserie hinter reisen …

Also lass es bitte mit den tickets klappen am Samstag … Drückt die Daumen!

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Runtastic – makes sports funtastic

Quelle: Runtastic – makes sports funtastic

… denn irgendwie muss ich eingeschlichenen Pfunden und Schweinewufflethargie doch den Kampf erklären. Keine Ausreden! Always keep fighting!

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Montagsbürogebloggse

Das Wochenende ist vorbei, der Büro-Montag kam pünktlich. Wenigstens ist Chef für ganze 2 Wochen urlauben und hat relativ wenige Aktenberge zurückgelassen. Mein Knie zickt noch immer herum, aber ich versuche es zu ignorieren. Was bleibt mir auch anderes übrig? Heute Abend werde ich wohl meinen Schmerztablettenvorrat aufstocken müssen, um durch die nächsten Tage zu kommen.

Ansonsten bin ich noch sanft vom Sonntag und seiner Überraschung, so dass mich dieser Montag gar nicht so garstig erwischen kann, wie sehr er sich auch anstrengt.

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Gefühlsstatus

Meer07062015

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Überraschungsbesuch

… nach ziemlich genau 12 Jahren klingelte es heute an der Wohnungstür.

Brüderchen!

Die Überraschung ist dir mehr als geglückt! Es werden aber keine weiteren 12 Jahre mehr vergehen, bis wir so ein Wiedersehen wiederholen!

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Pierre Brice: Ruhe in den ewigen Jagdgründen!

Leb wohl – meine erste Liebe.

Man wird Pierre Brice so in Erinnerung behalten, als Apachenhäuptling Winnetou (l.) in den Karl-May-Verfilmungen. Er starb im Alter von 86 Jahren in einem Krankenhaus bei Paris – Grund genug, …

Quelle: Pierre Brice: Ruhe in den ewigen Jagdgründen!

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