Das Nebenbei-Lob

Hach, es kommt ja nicht oft vor, aber heute war es da: Das Nebenbei-Lob der I., ihres Zeichens Chefin der anderen Firma, für die ich nebenbei auch das Telefon nachmittags in Schach halte, Rechnungen tippe und allerlei Buchhaltungskram erledige. Unbedingt noch vor Ostern musste eine OP-Aufstellung „mal eben“ fertig gemacht werden, was bei ihr nur ca. 3 Monate rumlag, wohl in der Hoffnung, dass der Auftraggeber das wohl bald vergessen haben möge. Hat er aber nicht, und so kam der Satz vor Ostern „Kannst du mal eben …?“
Ich konnte mal eben, eigentlich ja nicht, aber bevor ich großartig lammentiere, hab ich es dann eben fix gemacht, und noch ein bisschen mehr, als ich vielleicht musste, weil: Ich kann ja lesen und da ich Buchhaltungskram gelernt habe und mir ausmalen konnte, für was die diese Liste brauchen, hab ich sie eben so fertig gestellt, wie ich sie hätte haben wollen, wäre ich auf der anderen Seite. Schwuppdiwupp – fertig … und Chefin konnte noch wie versprochen vor Ostern den Kram so mailen.

Und heute – ich hatte die ganze Aktion bereits vergessen – kam sie dann zu mir. Zuerst befürchtete ich ja, dass der folgende Satz wieder mit „Kann’ste mal eben …?“ beginnen würde, und ich wollte gerade schleunigst meine Sachen packen, um in das andere Büro noch zu düsen, als plötzlich der Satz kam: „Übrigens, diese OP-Listen-Aufstellung, die du da gemacht hast, war goldrichtig; Frau XY von AG sowieso war total begeistert, weil es genau DAS war, was sie haben wollte. Und das Lob wollte ich einfach an dich weiter geben, denn es gehört dir. Gut gemacht!“

WOW! Damit habe ich gar nicht gerechnet, ich wurde wohl auch etwas rot, aber es tat unheimlich gut, so ein Chef-Lob, wenn man doch sonst eher das Gefühl hat, man kann sich noch so sehr den Hintern aufreißen, am Ende wird nur gemeckert, wenn man nicht schnell genug den Türaufmachschalter gedrückt hat.

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Berlin-Geschichten

Eineinhalb Tage Berlin mit vielen Eindrücken. Berlin ist schrill und laut und bunt und turbulent. Aber keine Stadt, in die ich mich verlieben würde. Nicht so wie Vancouver. Sicherlich mit ihrem eigenen Charme, aber mir zu laut und zu voll. Trotzdem habe ich die eineinhalb Tage genossen.

Tag 1 … die Ankunft 

Nach einer etwas zähen Hinfahrt – zum Glück fuhren wir an den Staus vorbei, die wir auf der Gegenspur sahen und bedauerten –  fuhren wir in Berlin ein. Sonnig, aber kaltes Wetter. An der Siegessäule vorbei, die uns als erstes begrüßte, direkt zum Brandenburger Tor, unter dem sich bereits Massen tummelten und flanierten. Berlin schien voll, und wir waren mitten drin. Vorbei am Reichstag fanden wir auch gleich unser Hotel, nur ein paar Schritte vom Friedrichstadtpalast entfernt. Glücklicherweise begingen wir nicht den Fehler, direkt vor dem angrenzenden Gebäude zu parken, das sich als die Ukrainische Botschaft entpuppte, wo jeder, der sein Fahrzeug dort abstellen und aussteigen zu wollte, mit einem durch Lautsprecher gebrüllten „Fahren Sie sofort weiter!“ erschreckt wurde.

Unser Hotel, das Best Western, war wie erwartet … nett, sauber und mit sehr freundlichem Personal. Ich vermisste zwar sofort die Badewanne, es gab nur ein Duschzimmer für Rollstuhlfahrer, und die Betten waren, wie sich später herausstellen sollte, zu hart. Aber zuerst wollten wir noch Berlin sehen. Also hinein in das Getümmel, zu Fuß, diesmal am Reichstag vorbei und durch das Brandenburger Tor zu Trabbi-Andi und seinen (Original-) Pittiplatsch und Schnatterinchen-Figuren. Mit Andi unterhielten wir uns eine Weile, er erzählte lustige Geschichten, zeigte uns ein Foto von Angela, die spontan mit ihm in Ermangelung eines anderen Statisten posierte.

Wir fuhren mit der Kutsche über den Gandarmenmarkt, in Decken eingehüllt und die hupenden Taxis nach einer Weile ignorierend, lauschten wir den Erzählungen des Kutschers, während (ein anderer) Andi und Alex (die Pferde) uns durch den Berliner Verkehr schlängelten und immer schon ein paar Sekunden vorher zu erahnen schienen, wann die Ampeln auf Grün umschalten würden. Auch der Kutscher wusste Interessantes zu erzählen: Dass die Mieten in den letzten Jahren extrem gestiegen, aber die digitale Schuldenuhranzeige in seiner nunmehr bereits 10jährigen Kutscherlaufbahn schon enorm gesunken war und er vielleicht doch noch die Null darauf erleben könnte. Dass Angela in dem und dem Cafe auch mal anzutreffen ist, und falls gerade kein anderer Platz frei sein würde, könnte es passieren, dass man seinen Nachmittagskuchen neben der Kanzlerin verputzt. Überhaupt scheint Angela bei den Urberlinern sehr beliebt zu sein, und dass sie nach wie vor in ihrer normalen Wohnung wohnt, verschafft ihr wohl noch einiges an Respekt mehr.

Nach der Kutschfahrt suchten wir uns ein hübsches urtümliches Berliner Lokal und speisten vorzüglich. Ich lauschte fasziniert dem Gespräch am Nachbartisch, zwei Mädchen, die Englisch plapperten, wobei aber nur eine wohl gebürtige Engländerin war. Ich fragte mich, wie sie sich wohl kennengelernt haben mögen.

Die Spatzen in Berlin sind wie die Berliner selbst: selbstbewusst und frech, ein bisschen zerfleddert und frech, manchmal dick und gemütlich und geschwätzig, und immer in Horden unterwegs.

Der fotografierte HORCH steht in einer Straße, die seit dem 11. September für Autofahrer gesperrt wurde. Nur noch Radfahrer und Fußgänger dürfen, von Polizei beobachtet, da durch. Der Kutscher meinte schmunzelnd, wenn wir mal richtig Ärger haben wollen, sollten wir mal versuchen, in jener Straße einen Koffer stehen zu lassen.
Das war schon ein bisschen unheimlich, und das Experiment mit dem Koffer ließen wir auch besser, außerdem beeilte ich mich, mit dem Fotoknippsen des Horchs hinter der Glasscheibe, nicht, dass wir gleich am ersten Abend verhaftet werden würden.

Eigentlich wollten wir dann – als wir zurück am Hotel waren – noch eine nächtliche Schiffsfahrt durch Berlin machen, aber wir fanden den Anleger nicht (es war zu dunkel), und wir dann irgendwie auch zu müde. Also spazierten wir zurück zum Hotel, ließen den Tag an der kleinen lustigen Hotelbar ausklingen und trudelten dann ins Bett, das sich – wie  bereits erwähnt – als zu hart herausstellte.

1_Hotelzimmer

 

2_Hotelzimmerblick

3_Reichstag

 

 

 

 

 

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Tag 2 … eine Zeitreise in die Geschichte 

Der Samstag stand im Zeichen von Kultur und Geschichte. Eigentlich wollten wir unbedingt in das Pergamon-Museum, wussten aber, dass das gerade renoviert und nur teilweise geöffnet hat. So entschieden wir uns für das Neue Museum; und dass war eine gute Wahl. 4 Stunden liefen wir durch die Säle, mit dem Audioguide auf den Ohren, der uns zu den jeweiligen Stationen wissenswertes servierte. Zu schauen gab es viel, und noch mehr. Unheimlich viel. Um uns herum: Italienisches Geplapper, auch einiges an Englisch und Französisch, aber die Italiener hörte man überall heraus. Die Museumswärter waren freundlich und einer veräppelte mich, als ich nach der ersten Stunde endlich ein Pictogramm mit einer Kaffeetasse erspähte, daraus auf eine nahe Kaffeebar schlussfolgerte, nach deren Ort fragte und als Antwort bekam: Das bezieht sich auf die Tassenausstellung im nächsten Raum! Ha! Ich muss wohl entsetzt und enttäuscht geschaut haben, der Wärter grinste wie Oskar, klopfte mir auf die Schulter, beruhigte mich und versicherte, dass es da hinten tatsächlich ein kleines Cafe inklusive Kaffee gäbe.
Mit Kaffee gestärkt und mit Verständnis eines anderen Wärters, dass ich auch eine Zigarette brauchte (und er mich heimlich an seinem Rauchstandort qualmen ließ), traute ich mich dann, sogar eine der großen Flügeltüren im Zwischengang von einem Raum zum anderen in ihrer Position zu verändern, um das alte Gemälde der Insel Rügen gänzlich sehen zu können. Sprich, ich wollte nur eine Tür etwas aufmachen, als ein dritter Wärter heransprang und … mich verhaften wollte. !? Nein, nicht ganz, aber ich musste die Tür sofort loslassen und hoch und heilig versprechen, nichts, aber auch gar nichts mehr anzufassen, auch keine Türen.

Wir schlenderten durch ägyptische und nordische Geschichte. Nophretete wurde streng bewacht, man durfte nicht einmal fotografieren. Thor’s Hammer fehlte in der Ausstellung gänzlich, aber an irgendeiner Wanddeckenbemalung sind sie alle zu sehen: Odin, Thor, Loki und Freya. Am Ende sahen wir sogar jenen Goldhut, der noch vor wenigen Tagen in Ancient Aliens Hauptspekulationsobjekt war. An den ägyptischen Skulpturen und Gräbern versuchte ich Hinweise auf Aliens zu finden, aber nichts leuchtete auf, wie ich das von den Dokufolgen gewohnt war. *lach*

Nach dem Museum stürzten wir uns auf den Kudamm, ließen uns mit den Massen treiben und waren froh, als wir die richtige U-Bahn und dann S-Bahn fanden, die uns in ruhigere Gefilde wieder spülte. Es gab ein zeitiges Abendbrot, diesmal in einem Argentinischen Steakhouse – oberlecker – und nach einer kurzen, erfrischenden Dusche war es auch schon Zeit für das Event des Wochenendes

The Wyld-Show

im Friedrichstadtpalast. Bilder oder gar Videos zu machen war strengstens untersagt. Wer sich dennoch eine Vorstellung davon machen möchte, der sei auf diese Seite verwiesen.

Es lohnt sich! Es war fantastisch, atemberaubend, bezaubernd, unglaublich! Am Anfang ist eine Ballettprobe, nichts ungewöhnliches, lauter Ballettschüler, die mehr oder weniger den Anweisungen ihres russischen Trainers gehorchen. Und gerade, als ich mich flüsternd zu Knuffel beugte und wissen wollte, wann denn nun die eigentliche Show anfangen würde (als wenn er es wüsste LOL), zersplitterte der imaginäre Ballettsaalspiegel und wir wurden in diese grandiose Show THE WYLD gezogen.

Dann fielen wir erschöpft aber verzaubert ins Bett, und nicht einmal mehr der Aufzug, der an unser Hotelzimmer grenzte, oder der brüllende Ukrainische Wachhabende, noch die harten Matratzen konnten uns vom Schlaf abhalten.

Am Sonntag ging es dann auch über eine erholsame leere Autobahn schnurstracks nach Hause, den Kopf voller Bilder an eine wundervoll und aufregende Zeit. Und mit dem Versprechen, dass wir wieder kommen werden, in diese quirrlige Metropole.

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Inside Man

… drives me nuts. Wegen dem hier:

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Freie Tage und Berlin-Trip ahead

… und nie war der Osterurlaub dringender nötig, als dieses Jahr.

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Inside Man

Spoilers everywhere! Weiterlesen

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Paint It Black

Wo fange ich an?
Eine stand alone Folge mit einem rachsüchtigen Nonnengeist aus dem Florence des 16. Jahrhunderts, der bereits fortschrittlich sein Journal in Englisch verfasste, damit es SAM knapp 500 Jahre später lesen und somit herausfinden kann, dass Isabella damals fangirlig besessen von dem Maler Piero war, dass sie sich sogar die Spitze ihres Fingers absäbelte, damit der Künstler Blut, Fleisch und Knochen von ihr verpinseln konnte. Dann betrog der Maler sie (also eigentlich ja nicht richtig, er liebte sie eben nur als seine Muse, nicht als Frau) und dann erdolchte Isabella zuerst ihn, wurde als Hexe verbrannt und meuchelte fortan Männer, die ihre Frau betrogen, wobei sie auch noch schamlos das Beichtgeheimnis missbrauchte.

SAM & DEAN tun, was sie immer tun: Herausfinden, womit man es zu tun hat und wie man es aus der Welt schafft.

Soweit so gut.

Herausragend – wie fast in allen Folgen bisher und immer wieder  – Jensen und die Beichtszene von DEAN. Sie fängt irgendwie lustig an, wie DEAN unbeholfen versucht, seinen Köder auszulegen. Und plötzlich ändert sich der Ton, das Gefühl, es wird ernster … und die Spekulationen in der fandom liefen anschließend auf Höchsttouren.

DEANs confession:

… (nachdem DEAN sich irgendeine obskure Story aus den Fingern zog, die vielleicht sogar früher stimmte) und er 5 Ave Marias und 2 Vater-Unser beten soll, um seine „Sünden“ vergeben zu bekommen:

DEAN: And then, that’s it? Then I’m good to go?

Priester: One would hope some…inner exploration might occur. The prayers are just the beginning to some serious soul-searching.

DEAN: Hmm.

Priester: Is there anything else on your mind, Agent Allman?

DEAN: What if I said I… I didn’t want to die…yet, you know, that I wasn’t ready?

Priester: Are you expecting to?

DEAN: Always.  You know, the life I live, the work I do… I pretty much just figured that that was all there was to me, you know? Tear around and jam the key in the ignition and haul ass until I ran out of gas. I guess I just thought sooner or later, I’d go out the same way that I live –pedal to the metal, and that would be it. But now? …. Now, um… Recent…events, uh… make me think I might be closer to that than I really thought. And …I don’t know. I mean, you know, there’s — there’s things, there’s…people, feelings that I ….. I want to experience differently than I have before, or maybe even for the first time.

Priester: Go a little deeper, perhaps, than with Gina.

DEAN: Yeah. Yeah, I’m just starting to think that…maybe there’s more to it all than I thought.

Priester: Learning there’s more to the universe  than your tiny world can be a frightening discovery. — Do you truly believe in God, Agent? Because that can be a comfort.

DEAN: I believe there is a God. But I am not sure he still believes in us.

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Darüber habe ich lange nachgedacht. Lange! Man kann so viel und gar nichts hineininterpretieren in diese Beichte. Die Destieler jubelten allein wegen dem Umstand, dass DEAN von „Gefühlen“ sprach, die er „anders“ erfahren möchte. Es sei ihnen gegönnt. Aber ist da noch mehr? Welche Gefühle, was meint DEAN wirklich? Ich möchte es verstehen, möchte IHN verstehen. DEAN will nicht sterben, er hat sich also doch nicht so ganz mit dem Schicksal abgefunden, an dem Mark Of Cain zu zerbrechen. Aber da ist kein Ausweg in Sicht, so sehr SAM auch versucht, optimistisch auf DEAN einzuwirken.

Und GOTT? Wird er wieder ins Spiel gebracht? Die biblische Story about CAIN & ABEL geht nicht ohne GOTT, denn er ist derjenige, der richtet und vergibt … irgendwie. Vergebung als Schlüssel? Hat GOTT CAIN vergeben? Hat CAIN sich selbst vergeben (können)? Liegt die Lösung in Vergebung?

Ansonsten stellt diese Folge noch mehr Fragen:

Es gibt also mehr MoL-Bunker, verteilt auf der ganzen Welt, nicht nur das neue Zuhause von SAM & DEAN. Doch wer vernichtete die Men Of Letters? War das ausschließlich ABADDONS Hobby? Sind sie wirklich vernichtet? Ist in dem gestohlenen Hexenwissen, eingelagert in den Archiven der MoL doch auch das „Mittel“ gegen das MoC enthalten?

Wieso ließen die Hexen sich so einfach ihrer Macht berauben? Oder sind sie gar nicht so machtlos? Ist mit dem Oliviettischen Hamsterrad-Strampeln die Story um den Grand Coven bereits wieder gestorben, bevor sie begann?

Welche Beziehung hat CROWLEY zu den Winchestern, wenn er sich so beharrlich weigert, sie aus den Weg zu räumen, auch wenn das seine Mummy schier in den Wahnsinn treibt? Was weiß CROWLEY? Was bezweckt er?

Wie wird es weiter gehen?

Ich habe keine Ahnung, aber es wird dunkler … und … eben dunkler. Paint It Black. Mache mir ja schon die ganze Zeit Sorgen um DEAN, das wird auch nie weggehen. Geht es ihm nicht gut, kann es mir nicht gut gehen! Ein Teil in mir freut sich darauf, DemonDEAN zurückzubekommen, und alles deutet darauf hin. Aber der weitaus größere Teil in meiner supernatural-Seele hofft inständig, dass SAM seinen Bruder retten wird – for good.

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Supernatural-los

Gestern Abend auf Skype dachte ich noch, während ich herumunkte, dass ich besser nicht so herumunken sollte. Ich unkte aber weiter herum, dass ich befürchte, dass wenn ich plane, bereits nach Mitternacht das *hust* superschnelle iTunes aufzusuchen und noch vor allen anderen die neueste Dosis supernatural-Droge zu inhalieren, um dann bereits um kurz nach 1 wieder im Bett zu liegen und noch ganze 5 Stunden Schlaf am Stück (mehr oder weniger) einzusammeln … also etwas in mir ahnte, dass dieser Plan natürlich genau dann nicht aufgehen wird, wenn ich ihn schmiede. Und es kam, wie es kommen sollte und wie es meine persönlichen Schicksalshexen gerne mal kochen: Das Höndü vibrierte wie verabredet um 0.12 Uhr, nur damit ich dann via WhatsApp die Nachricht bekam: iTunes ist doch noch nicht so fix, wie die anderen Male immer. Keine neue Folge.

Hmmm. Was tun? Der Livestream startet um 2 Uhr (das letzte Mal, dann ist deutsche Sommerzeitumstellung, ab dann wieder 3 Uhr nächtliches Sterben). Also noch 1,5 Stunden wach bleiben? Blöd! In 1,5 Std. wieder aufstehen? Auch blöd!
Ich beschloss, bis morgens um 5 Uhr zu warten und dann iTunes noch einmal eine Chance zu geben. Die Schicksalshbitchen rieben sich die Hände, und noch während ich die Ohrstöpsel, die mich vor Hubbys nächtlichen Konzerten bewahren, wieder in die Gehörgänge gepropft hatte, verstellten die den Wecker auf die normale Bürotag-Aufstehzeit: 6.06 Uhr. Großes Kino. Allerdings verkicherten sich die Schicksalsbitchen gewaltig, denn ganz sicher wollten sie mich damit ärgern, dass ich nicht rechtzeitig die neue Folge schauen kann werden heute, obwohl ich eigentlich könnte (so deren böser fieser gemeiner Plan sicherlich!), sondern bis zum Abend warten muss. Womit sie nicht rechneten war, dass iTunes noch bitchiger ist und weder um 5 Uhr noch um 6.06 Uhr das PAINT IT BLACK im Download hatte, und auch jetzt, während ich meinen morgendlichen Frust niederblogge: No new supernatural on iTunes.

Das bedeutet aber auch, ich muss mich heute von dem geliebten Twitter möglichst fern halten, bleibe nur in den Mentions kleben und hoffe, dass mir niemand, der es bereits gesehen hat, um die Ohren jubelt, was alles .. und wer alles … und wie ….

Und das Warten bringt mich um den Verstand!

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Heimatsehnsucht

Ab und zu überkommt es mich ja, dann habe ich Sehnsucht, nach den Bergen der Oberlausitz, nach dem rrrrrullenden „R“, nach den Wäldern und den Felsen.

Wenn man aber liebe (liebste) und vor allen mitdenkende Kollegen und Freunde hat, ruft diese dich schon mal sonntags an, um dir zu flüstern, dass da auf dem MDR eine Reportage kommt über die Oberlausitz. Und Dank der Mediathek (denn der Sonntag gehört nun ja mal dem Tatort-Bashing auf Twitter) habe ich vor dem montäglichen Englisch-Abendkurs mir die Sendung zu Gemüte geführt … und bin quasi ein bisschen vor noch mehr Sehnsucht eingegangen.

MDR-OberlausitzSendung

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Jetzt:

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Wohnzimmerfrühling

WohnzimmerFruehling2015

… und ein gutes Gefühl, alle samstäglichen Haushaltsarbeiten in time erledigt zu haben. Die Wohnung ist sauber, das Mittagessen war lecker, und noch ist genügend Wochenende übrig. Das Wetter, regnerisch und windig, ist perfekt, um es auf dem Sofa zu verbringen, ohne ein schlechtes Gewissen nachher haben zu müssen. Der Kaffee dampft Genuss verströmend durch das Wohnzimmer, im TV-Radio läuft WDR4 mit

Always look on the bright side of life … 

und es geht mir total gut.

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Sei mutig und freundlich!

Was für ein schönes Motto, nicht nur für einen der zauberhaftesten Märchenfilme aller Zeiten. Cinderella wurde ja schon oft verfilmt; der 2015er kann sich sehen lassen. Märchenhaft schön, nicht zu kitschig, mit der richtigen Mischung aus etwas Witz, Taschentuchmomenten, Magie und einem zauberhaften blauen Kleid, in das sich jede Frau verlieben wird. Die Story ist bekannt, Disney hat gezaubert. Die Filmmusik ist traumhaft.

Cinderella

[Bild von der Filmseite: Mehr Infos auf den offiziellen Seiten von Disney zu Cinderella 2015 –> Klick]

Unbedingt ansehen und den Zauber selbst erleben.

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Der Sonnenfinsternis-Fake-Freitag

Alle Welt twitterte heute Vormittag von der Sonnenfinsternis. Hatte mich auch darauf gefreut, aber Chef, seines Zeichens Vorunker, unkte bereits letzte Woche herum, dass es heute sicherlich bewölkt sein und die Sonnenfinsternis in R. ausfallen würde. Recht sollte er behalten. Außer den üblichen Akten im Büro war von einer Eclipse nichts zu sehen. Der Himmel war und blieb grau, so oft ich auch hoffnungsvoll zwischen den Aktenbergen aus dem Fenster schielte.

SoFiFake2015

Kurz wurde es mal so etwas wie dunkel draußen, aber auch nicht soooo derartig duster, dass man es hätte bemerken können. Da gab es schon Gewitterfronten, die hier vorbeizogen, die es dunkler veranstalteten, als das, was diese SoFi zu bieten hatte.

Leider hatten mich die Akten – wie üblich an einem Freitag – dermaßen unter Beschlag genommen, so dass ich nicht einmal dazu kam, das Spektakel via Twitter & Co. zu verfolgen, berichtet von denjenigen, die mehr Glück hatten, als wir. Immerhin konnte ich pünktlich aus dem Büro fliehen, habe die Post in den Kasten geschubst, beim Chinesen intelligenter Weise „2 x Chinesisch, bitte“ bestellt (wir einigten uns dann auf das freitagsübliche Ente mit Nudeln und süß-saurer Soße-Menü) und habe auf dem heimischen Sofa das Wochenende eingeläutet.

Nachher geht es noch ins Kino zum Cinderella-Film. Auf den freue ich mich schon eine ganze Weile und das wird auch mein Highlight für den März sein (den Februar hatte ich highlight-technisch verschlampt).

Seit letzter Woche funktioniert ja der Trockner wieder, dafür ist nun die Waschmaschine endgültig gestorben. Nach 12 Jahren war das wohl absehbar. Sie würde vielleicht noch irgendwie funktionieren, allerdings rattert mittlerweile das Lager dermaßen laut und die Trommel läuft total unrund, dass ich schlicht Angst habe, dass sie mir beim nächsten Schleudergang rapide um die Ohren fliegen könnte. Also lassen wir das lieber. Wenn alles gut geht, haben wir nächsten Freitag eine neue, und bis dahin wasche ich eben fremd beim Bazillus.

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The Things They Carried

Endlich ist die Pause vorbei! Neuer Sendeplatz; bedeutet livewatching Donnerstag in aller Herrgottsfrühe. Das Höndü vibrierte mich kurz vor 2 Uhr aus dem Bett. Stream funktionierte, und wenn ich gewollt hätte, hätte ich sogar schon via iTunes schauen können. Wollte ich aber nicht, wenn ich schon livestream watche, dann inklusive der Ami-Werbung. Die ist … strange! Don’t wait, call 888! *träller*

Wahrscheinlich schreibe ich ständig, dass ich vor einer neuen Folge supernatural „Angst“ habe. Nun kann man vermuten, da es sich um eine Horror-Serie handelt, dass das dazu gehört. Aber diese Art von Angst meine ich nie. Pah – supernatural ist kein Horror, war es nie! Da gibt es Horrorfilme, die sind extremer und lassen mich wochenlang nicht richtig schlafen. Dereinst bei The Ring zum Beispiel haben wir allen Ernstes von der (damals war das noch so) VHS-Kassette eine Kopie gemacht, und das Telefon ausgestellt, damit uns niemand am 7. Tag anrufen konnte. LOL Oder Paranormal Activity! In den Film stolperte ich mal eines nachts eher zufällig, war alleine zu Hause, hatte keinen blassen Schimmer, um was es da geht. Als ich mitbekam, um was es geht, war es zu spät, ich konnte auch nicht mehr aus- oder umschalten. Das Ende vom Paranormalen Activity-Drama war, dass ich überall das Licht anließ und brav wartete, bis meine restliche Familie eintrudelte, bevor ich mich – noch immer nicht ganz beruhigt – ins Bett schleppen konnte, den Kater als Schutz- und Warntier fest an mich gekrallt.

Nein, diese Art von Angst ist es bei supernatural nicht. Es geht bei mir vielmehr darum, dass ich das Schlimmste immer für die Brüder befürchte. Und nach The Executioner’s Song kam die 4-Wochen-Pause, in der sich meine Gedanken ständig um DEANs letzten kalten Blick drehten. Das kann nur schlimmer werden.

Genug des Vorgeplänkels, kommen wir zu den wesentlichen Dingen.

SAM würde lieber weiter über CAIN & ABEL und das Mark Of Cain recherchieren, hat aber keine treffende Ausrede parat, warum er nicht an diesen Fall mit DEAN arbeiten sollte. DEAN „erwischt“ ihn jedenfalls bei der Recherche.

TTTC1

DEAN: Porn? … Not where we eat!

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Brüdergespräch im Impala. Die wichtigen Dinge werden oft im/vor dem Impala diskutiert. DEAN hat natürlich bemerkt, dass SAM immer und immer weiter recherchiert, wie er DEAN von dem MoC heilen kann. DEAN erscheint (noch?) so „normal“. Er hat sich – so sagt er – damit abgefunden. Und er will solange seinen Job tun, wie er kann, bis er es nicht mehr kann; mit SAM an seiner Seite. *seufz*

TTTC3

[Foggy Vancouver! *seufz* Ich habe die Straße sofort erkannt und das Haus, in dem schon Dr. Phil aka James Masters aka SPIKE aus BUFFY in einer früheren Session logierte. (Aber das nur als Bemerkung am Rande).]

Erste Case-Recherche bei der örtlichen Polizei, und die hat …. tadaa! CAKE! Und SAM verbietet DEAN Cake! Böser SAM, auch wenn deine Haare schön sind, nie bekommt DEAN seinen Kuchen. Er moppst sich trotzdem einen kleinen Finger voll Kuchencreme. Für jemanden, der nicht seit Jahren supernatural-süchtig ist, wäre diese kleine Begebenheit mehr so HÄ? Was soll’n das?! Der Insider aber jauchzt glücklich, denn DEAN und cake/pie … das ist eine story für sich. Und sollte DEAN tatsächlich eben noch immer (und trotz aller meinerseitigen Befürchtungen, die ich auch mit SAM zu teilen scheine) DEAN sein? Wieso aber vermasselt SAMMY dann ihm die Freude? Kuchen wird ja wohl nicht DER Auslöser für einen MoC-Blutrausch sein!

[Jensen – und ein Baby am Set. Ganz bestimmt hat Jensen den kleinen Fratz die ganze Zeit, wenn die Kamera aus war, herumgewippt und durch die Gegend geschaukelt.]

Auftritt COLE. Ich war vorbereitet. Ich mag nicht, wie er DEAN immer Dean-o nennt, und sein Sammy-Boy ist auch fehlplatziert für meinen Geschmack, damit macht er sich keine Sympathiepunkte. Zunächst glaubte ich bei TTTC, dass wir nun erfahren, welches Monster COLEs von DEAN gemörderter Dad war. Das würde mich schon interessieren. Aber bald stellt sich heraus, dass es um eine Variante (*kicher* nach DEAN um „einen Cousin“) des schon damals ekligen Khan Worms geht. Nur dieser neue war jetzt um einige Ecken ekliger.

COLE wird nach Hause geschickt, als klar war, dass es doch um einen Winchester-Monster-Job geht. COLE tut brav, wie man ihm geheißen? Kann ja gar nicht! Dass der nicht spurt, war mir klar. Genau so, wie ich nicht eine Minute daran zweifelte, dass SAM & DEAN nicht so blöd sind, COLE zu unterschätzen!

DEAN: And you bought him dinner! ROFL … mehr muss man da nicht sagen. [An der Stelle musste ich so lachen, dass mich Knuffel am nächsten Tag ausschimpfte, ich hätte mitten in der Nacht mal wieder Krach gemacht.]

Weiter: COLE schluckt unfreiwillig einen dieser flüssigkeitssüchtigen Würmer (bäh!), während SAM den zweiten beim Draufhacken zweimal verfehlt. Ist SAMMY ein bisschen aus der Übung? Warum man dann aber COLE, als klar war, dass der Wurm in ihm drin sich eingenistet hatte (COLE sah stellenweise aus, als hätte er Darmblähungen *kicher*) … also ich hätte ja auch in Erwägung gezogen, den in ein Krankenhaus zu schleppen, Narkose, Bauch aufskalpelieren, Wurm raus … klappt doch bei Mulder und Scully auch ganz gut! Aber nein, hier muss man den Wurm ausschwitzen. „Schvitz“, so sagt man bei den Amis. DEAN hätte sich wohl lieber um diesen Kit gekümmert, anstatt COLE bei der Wurmkur zu helfen. Mit dem beschäftigt sich aber SAM; und stellt sich auch dabei erschreckend dusslig an. Ständig wird SAM gewürgt. Am Ende muss er KIT erschießen, obwohl sie ihn hätten retten können, denn derweil erfinden COLE und DEAN eben das SchwitzDenWurmAus-Heilverfahren mit anschließendem Drauflatschen auf das Viech.

Das Gespräch zwischen COLE und DEAN fand ich … also unecht. *mecker* COLE ist plötzlich so einsichtig (war er ja schon in seiner letzten Folge, als er seine jahrelangen Kreuzzug-Suche nach dem Mörder seines Vaters einfach aufgab, als DEAN ihm sagte: Hey, Kumpel, dein Vater war ein Monster, ich musste den totkloppen! – Ach so, na dann, geh ich jetzt eben heim! Pah!) Und nun? COLE: Ach, ich wusste ja gar nicht, was ihr alles leistet … und ihr bekommt nicht mal eine Medaille dafür. Und wenn ich dich erschossen hätte, wer würde mich dann retten? Also … naja … ich muss COLE nicht mögen müssen.

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DEAN überzeugt jedenfalls COLE, den Schwitzkampf gegen den Wurm durchzuhalten. COLEs Tattoo Strenght to Change war auffallend oft klar sichtbar eingeblendet, als DEAN versucht, die übliche Elektroschock-Austreibung des Wurmes vorzunehmen. Nun überlege ich schon die ganze Zeit, was es wohl bedeuten mag: Dass COLE sich (zu pro-hunter) ändern kann? Oder gar, dass das die Lösung auch für das Cainsmal-Problem ist? Auch SAM sagte in einer früheren Episode zu DEAN so etwas wie: Die Kraft muss aus dir kommen!

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Über die

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muss ich noch genauer Nachdenken. DEANs Blick hat mich überrascht, als COLE, nur daran denkend, wie er die nächste Kehle jemanden aufschlitzen kann um an Flüssigkeiten zu kommen, zu der Einsicht gelangt, „I guess, that makes me a monster, don’t it?“. Ist es, weil DEAN als Mark-Träger genau das auch fühlt?

Dann ist es endlich geschafft, der Wurm flutscht raus und wird erlatscht von DEAN, COLE erholt sich wieder. Alles gut. COLE geht zurück zu seiner Familie. (Abwarten!) War es tatsächlich das Good Bye COLE for good?

Endszene. Fingerknabbern. Bei Endszenen reißen sie dir gern mal die Winchesterseele entzwei. DEAN und SAM vor dem Impala, SAM zerknirscht, weil er Kit nicht retten konnte. Man kann eben alles richtig machen – und trotzdem stirbt der andere.

Und ich weiß, es ging dabei nicht um Kit, nicht in erster Linie. SAM dachte an DEAN, dass er vielleicht DEAN verlieren wird, nicht retten kann. Und DEAN weiß fühlt, dass SAM das zu schaffen macht. Mir macht das auch zu schaffen – und ich will es nicht glauben. Ich weigere mich strikt, das zu glauben! Nicht noch einmal!

[Bilder folgen morgen erledigt … ich muss jetzt Schlaf nachholen, dringend, sonst schaue ich morgen total verschlafen in die Sonnenfinsternis.]

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Letztens auf der #VegasCON

Sofort hoppsten die Gedanken zu: Wäre es nicht toll? Nach all den Jahren? Und es gäbe noch so viele Geschichten zu erzählen über die Familie Winchester.

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Wäschetrockner Happy End

I’m not superstitious, und deswegen machte es mir auch gar nichts aus, dass am heutigen Freitag, den 13. der Wäschetrockner-Flüsterer extra von Siemes wie versprochen hereinstapfte und sich sofort des Sorgenkindes mit Tatkraft und Akkuschrauber annahm. Den Staubsauger stellte ich, damit wurde der Trockner, von Deckel und Seitenteilen befreit, nochmals perfekt abgestaubt. Nach fast 4 1/2 Jahren Trocknens sammelt sich da doch einiges an. Die Pumpe musste dann trotzdem ersetzt werden – und voilà – es trocknet wieder gleich beim ersten Mal perfekt und flauschig und überhaupt: I’m happy.

Gratis gab es noch einen Geheimtipp vom Fachmann, den man nicht googlen kann und den ich auch nicht verraten darf, wie ich auch nach den hoffentlich kommenden 4 Jahren Trocknens den Trockner bei Laune halten kann. Das steht in keiner Anleitung, und eigentlich dürfte er mir das auch gar nicht verraten, weil dann wäre er ja bald ohne Arbeit. Im Gegenzug verriet ihm der heimgekommene Knuffel unser Geheimnis der „Wenn du mit unterdückter Nummer auf unser Festnetz anrufst, haben wir keine Lust, den Anruf anzunehmen“-Ansagetext, den der Wäschetrockner-Flüsterer großartig fand (und in den er beim 1. Kontaktaufnahmeversuch prompt tappte).

Nun ist zwar noch die Waschmaschine etwas kränklich, aber da die Waschmaschine mit mehr als 10 Jahren auf dem Buckel eben ihre Eigenarten hat, ist ihr baldiges Ableben wohl natürlich. Scheinbar ist ein Lager kaputt. Sie wäscht zwar noch brav, beim Schleudern jedoch ist sie dermaßen laut und ratterig, dass ich immer erwarte, dass die Unternachbarn entsetzt brüllend aus dem Haus rennen mit den Worten: Apokalypse Now! Demnächst wird also ein neues Waschgerät Einzug halten müssen.

Jetzt bin ich erst einmal glücklich, wieder trocknen zu können, ohne dass das antike sperrige Trocknergestell Wege und Zimmer versperrt.

Und weil eben doch heute Freitag der 13. ist, ging natürlich dann die TV Fernbedienung ins Jenseits aller Fernbedienungen ein. Trotz reboot war sie nicht mehr zu überzeugen, einen Mux oder auch nur ein Infrarotsignal an den TV zu schicken. Aber da bekommen wir eine neue, was nach 30 Minuten in der Kabel Deutschland Hotline und unzähligen ins Telefon gemurmelten Nummern dann auch hoffentlich so klappt. Bis dahin muss es eben die kleine FB machen, die bisher in Knuffels Gewalt war.

Und nun ist Wochenende.

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