Mai? – Mai!

Wie jetzt? Der Mai 2015 ist bereits 6 Tage alt, und hier ist noch nichts passiert?

Doch, doch, es passiert so Einiges, abseits des immer gleichen morgendlichen Aktenkampfes und des nachmittäglichen Synopsentippings. Aber doch wiederum nichts derart Gravierendes, dass sich ein Eintrag gelohnt hätte. Und wiederum etwas so gravierend und überraschend Einschneidendes, das aber hoch-privat ist, so dass ich das (noch) nicht auf dem Blog aller Welt herausposaunen kann – wenn ich es auch gern möchte.

Es ist also Mai. Convention-Monat. Auch wenn ich mittlerweile schon einige CONs erlebt habe, so kommt doch jetzt – wie jedes Jahr – diese Hibbeligkeit hoch, krabbelt in alle Fingerspitzen und lässt mich innerlich zappeln. Ich kann es kaum noch erwarten! Heute wurde der JIB schedule 2015 bekannt gegeben, und hui … der Samstag wird anstrengend. Denn wenn ich kein einziges Panel mit Jensen / Jared (einzeln oder zusammen) verpassen will – und die will man nicht verpassen! – dann muss ich meine beiden fest eingeplanten Photo-Ops (einmal mit Jensen, einmal mit Jared) alle auf den Sonnabendvormittag legen! Und ich habe keine Ahnung, wie ich mich hinstellen soll! *kreisch* Okay … ich werde in dem ausgedruckten Schedule noch so einiges anmalen und überdenken müssen. Hach, ich freu mich einfach.

Und dann ist heute auch schon wieder Vorschlaf-Mittwoch. Nach der Folge letzte Woche erwarte ich in dieser Nacht eine quasi Vor-Finale-Explosion. Ich bin so gut wie spoilerlos (mehr oder weniger), also ich weiß von nichts, ahne Schlimmes und rechne fest mit dem Fürchterlichsten! Es ist, als wenn man auf die langsam abfackelnde Zündschnur starrt, unfähig, irgendwas zu tun, man wartet nur noch auf den großen Knall.

Wir werden alle sterben!

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Angel’s Heart

Das Bild aus der Folge erscheint mir passend, denn den ganzen Tag fühl(t)e ich mich selbst ein bisschen wie ein grumpy karniggel  auf Plüsch.

grumpyCat

Was hatte ich Angst vor dieser Episode, schon alleine wegen des Titels. Noch dazu, wenn Misha Bilder, wie er als CAS blutig geschminkt worden ist, postet, und man immer noch CAINs Prophezeiung im Kopf hat, dass DEAN erst CROWLEY, dann CAS! und zum Schluss SAM umbringen wird. War heute etwa CAS bereits dran?
Und dann? Kam Angel’s Heart – und nun folgt quasi eine Weltpremiere hier auf dem Blog in Bezug auf #supernatural

Ich fand die Folge laaaaaangweilig!

Don’t get me wrong: Ich werde #supernatural immer und aus vollstem Herzen lieben! Immer! Aber man muss nicht jede Folge mögen. Dabei ist es noch nicht einmal so, dass ich Angel’s Heart deswegen nicht mag, weil sie mir mein Innerstes nach Außen kehrt, wie es zum Beispiel No Rest For The Wicked oder Swan Song taten. Diese beiden zum Beispiel machen mich auch heute noch, Jahre danach, innerlich wahnsinnig, wühlen mich auf, bringen mich zum weinen – und ich liebe sie trotzdem irgendwie auf eine verquere Weise, gerade weil sie das mit mir machen. Aber Angel’s Heart? 4 Folgen vor dem Staffelfinale der 10.? Einfach nur langweilig! Es passiert einfach nichts, was die Story um DEAN & SAM und das MoC weiter bringt. DEAN ist ein bisschen aggressiver unterwegs. Boohoo! Ansonsten? Gut, CAS-Freunde werden die Fogle vermutlich feiern.

CAS sucht CLAIRE, weil er sich für sie ja immer noch verantwortlich fühlt. CLAIRE wiederum sucht ihre Mutter, um ihr angeblich die Leviten zu lesen, dass sie eine verdammt egoistische eigensinnige doofe Mutter war, die sich nicht mehr um Claire kümmerte. Die Mutter ihrerseits suchte CAS, weil sie ihren Mann zurückhaben wollte und auf ein Wunder hoffte? (Völlig unlogisch, denn die Mutter war doch dabei, als Jimmy Novak in Claires Armen starb). Nun gut, sie suchte eben, fand einen sogenannten Wunderheiler, der sich aber in der Folge als eine Art Wächter-Engel entpuppt, die eigentlich als ausgestorben galten. Aber der hatte doch überlebt und zapfte ein paar verwahrloste Menschen an, die niemand mehr vermissen würde, um sich von ihren Seelen zu ernähren. (Hä?! Seit wann das denn?) Als Gegenleistung schubst er Claire’s Mutter in eine Art Traumkoma, in der sie ihren senlichsten Wunsch schlampig erfüllt sieht und immer wieder erlebt, wie CAS Jim Novak zu ihr nach Hause kommt. Also ernsthaft: Jeder Djinn hätte das besser hinbekommen! Natürlich gab es kein Mutter-Tochter-Vorwurfs-Gebrülle, sondern weinerliches Wiedersehen.
SAM lässt sich mal wieder von einem Angel-Wicht überwältigen, DEAN darf kurz sein „Ich schlachte dich ab“-Face zeigen, schafft es aber auch nicht, und zu guter Letzt ist es CLAIRE, die den den abtrünnigen Engel erdolchen darf, als Rache für den Tod ihrer Mutter, die sich vorher vor die Angeldolch-Klinge warf, um CLAIRE zu beschützen. Mutti und Vati sind im Himmel endlich wieder vereint und CLAIRE fährt im Taxi zu Jody Mills …

Das wars!

DAS WAR’s?! Ist das euer Ernst, so 4 Folgen vor dem Staffelfinale?

Es gab auch ein paar lustige Szenen, das sei an der Stelle fairerweise angemerkt:

  • Als CAS ein bisschen hilflos vor dem Krankenhaus steht und sich nicht zu CLAIRE hineintraut (die vorher durch einen Schubser an die Mülltonne ohnmächtig wurde!)
  • Wie CAS sowohl CLAIRE als auch DEAN von der Mission fernhalten will und ihnen quasi Stubenarrest im Motelzimmer erteilt.
  • Wie DEAN und CLAIRE Minigolf spielen.

Aber sonst? Kann man die Folge getrost vergessen. Sie wird jedenfalls defintiv nicht zu denjenigen gehören, die ich mittlerweile schon mehr als 20x gesehen und immer wieder schauen könnte!

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Ein unerwartet freier halber Montagnachmittag

Wir bekommen im Nachmittagsbüro neue Schreibtische. Höhenverstellbare. Damit die aber morgen (hoffentlich) geliefert und aufgebaut werden können, mussten die alten heute demzufolge raus. Alle Geräte ab, alle Schubladen leer … was man da so findet (50 Pfennig zum Beispiel). Dann war es kurz nach 15 Uhr, und das Büro bis auf die Telefonanlage leer. Was nun? Eigentlich hätte ich bis 17.00 Uhr das Telefon bewachen sollen. Eigentlich. Aber hatte ich darauf Lust? Nö! Und Überstunden habe ich auch noch reichlich. Kurzerhand Chef davon unterrichtet, dass ich mir den Rest dann eben frei nehme, da ich sowieso keine Synopsen tippen kann. Dass ich auch Englisch heute mal ausnahmsweise schwänze muss er ja nicht wissen. Und so kam es unerwarteter Weise, dass ich kurz vor 17 Uhr schon zu hause war. Nur das Katertier begrüßte mich, Knuffelchen war außerplanmäßig heute in OL und noch nicht wieder zurück.
Was nun? Keine Frage: Drahteselrocking! Lange vernachlässigt, die Kondition jappste. Aber: Habe die 50 Minuten durchgehalten, frisch geduscht, Shake als Abendbrot – und nun warte ich auf Günther und sein #WWM Special, das ich ja an gewöhnlichen Montagen sonst nicht schauen kann. Also muss ich das ausnutzen … wenn ich nur nicht plötzlich so unsagbar müde auf dem Sofa herumlümmeln müsste; es sieht so aus, als wenn das Drahteselgerocke mich mehr geschlaucht hat, als ich zugeben will. Oder der Körper ist tiefenverwirrt, was ich an diesem Tag um diese Uhrzeit auf dem Sofa mache. *lach*
Und dann bin ich gespannt, ob das morgen mit den neuen Schreibtischen alles klappen wird, wie geplant … oder ich die nächsten Tage ungewollt auch noch nachmittags frei haben werde.

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Just another Saturday

Die Wochen rasen vorbei, außer an Montagen, Montage schleppen sich immer. Aber im Großen und Ganzen eilen die Wochen zwischen Akten und Bett einfach nur so dahin. Nun sind es nur noch 3 Wochen bis zur Rom-Convention! Nur noch 3 Wochen – und ich? Ich bin ruhig und gelassen und habe noch nicht einmal alle Buchungszettel und Tickets und Flugdaten dreifach ausgedruckt. Noch nicht. Dabei freue ich mich auf diese Convention, vor allem, weil sie ja auch dieses Jahr die einzige für mich sein wird; und vielleicht auch, weil ich ahne, dass das kommende Staffel-Finale nicht mehr so „erträglich“ ein wird, wie das von der 9.

Nun ist also bereits wieder Sonnabend. Samstag-Morgen, um genau zu sein. Ich bin seit kurz nach Halbacht auf, hocke mit Kaffee vor Twitter, lausche WDR5 und überlege, was ich mit dem Tag anstellen könnte. Viel zu putzen gibt es nicht mehr, seit Bazillus nicht mehr ihre Socken überall verteilt und die Küche in ein Schlachtfeld verwandelt. Der Einkauf steht noch an, ein notwendiges Übel jede Woche, aber schließlich brauche ich mein Gemüse auf Körnerkäse und Apfel. Ich könnte Sport machen!

Oh, das Sport-Thema: Seit dem Treppensturz arg vernachlässigt mit der teilweisen Ausrede, dass ich meine Knie  ja nicht mehr belasten soll. Aber ich weiß, es ist eine Ausrede, denn ich könnte – wenn ich wollte – ja zumindest Schwimmen gehen oder das Drahteselchen rocken. Aber momentan will ich so gar nicht; abends nach den Büros bin ich schlicht kaputt und müde. Aber ich müsste mal wieder, oder ich bekomme bald ein Problem mit den in letzter Zeit massenhaft geshoppten T-Shirts!

Dann ist da noch die Einladung der Kollegin aus dem „anderen“ Büro, die ihre Silberhochzeitsfeier als auch den 50. Geburtstag auf einen Tag im Juni gelegt hat, und sowohl Knuffel als auch mich (wie die ganze Kanzlei nebst Anhang) dazu eingeladen hat. Knuffel’s erste Reaktion: Ich kenn‘ die doch gar nicht! Ich eigentlich auch nicht. Gehen wir also hin? Oder nicht? Bin unentschlossen; habe aber noch ein bisschen Zeit, entweder eine passende Ausrede zu finden oder Knuffel und mich zu überzeugen, dass wir zu jung sind, um jedes Wochenende vor dem Fernseher hockend zu verbringen.

Gespannt bin ich auf den kommenden Montag bzw. Dienstag, denn da wird es neue Schreibtische im Nachmittagsbrüo für uns geben. So total moderne, höhenverstellbare, so dass man auch mal im Stehen arbeiten kann. Ist auch an der Zeit, denn die derzeitigen Möbel, an denen ich meine nachmittäglichen Synopsen tippe, stammen aus den 70iger Jahren. Allerdings ist der Umbau/Aufbau der neuen Schreibmöbel ein organisatorischer Kraftakt, immerhin müssen alle Geräte am Montag vom chaotischen Untermtischkabelsalat abgestöpselt und irgendwo abgestellt werden, wo man sie später wieder findet. Dann bin ich den restlichen Montag Nachmittag arbeitsunfähig, was ich meinen Kollegen auch schon unter die Nase gehalten habe, dass ich da eben keine „Kann’ste mal eben fix“-Synopsen tippen werden kann. Und was machen die? Überschütten mich bereits jetzt mit Emails, inklusive Stellungnahmen über Stellungnahmen, die in Synopsen hineingebastelt werden müssten. Das wird lustig – so ohne PC. Aber warten wir ab, ob die Schreibtisch-Mission vielleicht wie geplant und schnell über den blauen Büroteppich gehen wird.

Jetzt ist erst einmal Wochenende, und ich will es nicht wieder vertrödeln, wie die letzten. Denn dann kommt der Montag immer so überraschend schnell.

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The Werther Project

SPN10-19

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The Werther Project

Es gab vorab eine Trigger-Warnung für diese Folge von supernatural. Thema: Selbstmord. Natürlich purzelten daraufhin – spoilerlos, wie ich so gut wie möglich zu bleiben gedenke – meine Gedanken vor der neuen Episode wild durcheinander. Hatte nicht Jensen letztens ein Bild gepostet, wie DEAN eine (letzte?) Nachricht auf dem Impala (für wen sonst als für SAM) hinterlässt? Aber kann DEAN überhaupt sterben, jetzt, wo er das Mark Of Cain mit sich herumschleppt? Oder wird es doch um SAM gehen? Aber wieso? Ich gestehe, ich war besorgt vor dem, was mich da wohl in der Nacht erwarten würde – und es kam … irgendwie … anders und tiefer.

Spoiler ab hier – ihr kennt das ja schon – oder es interessiert euch erst gar nicht.  Weiterlesen →

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Book Of The Damned

Es ist noch früh, zu früh. Ich habe natürlich live geschaut (denn auf iTunes kann man sich nicht verlassen). Ich musste live schauen, denn diese Folge hatte es in sich. Es passiert so viel! So verdammt viel! Man Ich komme gar nicht mehr hinterher mit Fühlen. An den Fingernägeln knabbernd gebannt auf den kleinen Laptop-Bildschrim starrend fragte ich mich dauernd: Wo soll das enden? Er wird doch nicht? Wie konnte er nur?!

Ab hier dann Spoiler-Zone! Weiterlesen →

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Das Nebenbei-Lob

Hach, es kommt ja nicht oft vor, aber heute war es da: Das Nebenbei-Lob der I., ihres Zeichens Chefin der anderen Firma, für die ich nebenbei auch das Telefon nachmittags in Schach halte, Rechnungen tippe und allerlei Buchhaltungskram erledige. Unbedingt noch vor Ostern musste eine OP-Aufstellung „mal eben“ fertig gemacht werden, was bei ihr nur ca. 3 Monate rumlag, wohl in der Hoffnung, dass der Auftraggeber das wohl bald vergessen haben möge. Hat er aber nicht, und so kam der Satz vor Ostern „Kannst du mal eben …?“
Ich konnte mal eben, eigentlich ja nicht, aber bevor ich großartig lammentiere, hab ich es dann eben fix gemacht, und noch ein bisschen mehr, als ich vielleicht musste, weil: Ich kann ja lesen und da ich Buchhaltungskram gelernt habe und mir ausmalen konnte, für was die diese Liste brauchen, hab ich sie eben so fertig gestellt, wie ich sie hätte haben wollen, wäre ich auf der anderen Seite. Schwuppdiwupp – fertig … und Chefin konnte noch wie versprochen vor Ostern den Kram so mailen.

Und heute – ich hatte die ganze Aktion bereits vergessen – kam sie dann zu mir. Zuerst befürchtete ich ja, dass der folgende Satz wieder mit „Kann’ste mal eben …?“ beginnen würde, und ich wollte gerade schleunigst meine Sachen packen, um in das andere Büro noch zu düsen, als plötzlich der Satz kam: „Übrigens, diese OP-Listen-Aufstellung, die du da gemacht hast, war goldrichtig; Frau XY von AG sowieso war total begeistert, weil es genau DAS war, was sie haben wollte. Und das Lob wollte ich einfach an dich weiter geben, denn es gehört dir. Gut gemacht!“

WOW! Damit habe ich gar nicht gerechnet, ich wurde wohl auch etwas rot, aber es tat unheimlich gut, so ein Chef-Lob, wenn man doch sonst eher das Gefühl hat, man kann sich noch so sehr den Hintern aufreißen, am Ende wird nur gemeckert, wenn man nicht schnell genug den Türaufmachschalter gedrückt hat.

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Berlin-Geschichten

Eineinhalb Tage Berlin mit vielen Eindrücken. Berlin ist schrill und laut und bunt und turbulent. Aber keine Stadt, in die ich mich verlieben würde. Nicht so wie Vancouver. Sicherlich mit ihrem eigenen Charme, aber mir zu laut und zu voll. Trotzdem habe ich die eineinhalb Tage genossen.

Tag 1 … die Ankunft 

Nach einer etwas zähen Hinfahrt – zum Glück fuhren wir an den Staus vorbei, die wir auf der Gegenspur sahen und bedauerten –  fuhren wir in Berlin ein. Sonnig, aber kaltes Wetter. An der Siegessäule vorbei, die uns als erstes begrüßte, direkt zum Brandenburger Tor, unter dem sich bereits Massen tummelten und flanierten. Berlin schien voll, und wir waren mitten drin. Vorbei am Reichstag fanden wir auch gleich unser Hotel, nur ein paar Schritte vom Friedrichstadtpalast entfernt. Glücklicherweise begingen wir nicht den Fehler, direkt vor dem angrenzenden Gebäude zu parken, das sich als die Ukrainische Botschaft entpuppte, wo jeder, der sein Fahrzeug dort abstellen und aussteigen zu wollte, mit einem durch Lautsprecher gebrüllten „Fahren Sie sofort weiter!“ erschreckt wurde.

Unser Hotel, das Best Western, war wie erwartet … nett, sauber und mit sehr freundlichem Personal. Ich vermisste zwar sofort die Badewanne, es gab nur ein Duschzimmer für Rollstuhlfahrer, und die Betten waren, wie sich später herausstellen sollte, zu hart. Aber zuerst wollten wir noch Berlin sehen. Also hinein in das Getümmel, zu Fuß, diesmal am Reichstag vorbei und durch das Brandenburger Tor zu Trabbi-Andi und seinen (Original-) Pittiplatsch und Schnatterinchen-Figuren. Mit Andi unterhielten wir uns eine Weile, er erzählte lustige Geschichten, zeigte uns ein Foto von Angela, die spontan mit ihm in Ermangelung eines anderen Statisten posierte.

Wir fuhren mit der Kutsche über den Gandarmenmarkt, in Decken eingehüllt und die hupenden Taxis nach einer Weile ignorierend, lauschten wir den Erzählungen des Kutschers, während (ein anderer) Andi und Alex (die Pferde) uns durch den Berliner Verkehr schlängelten und immer schon ein paar Sekunden vorher zu erahnen schienen, wann die Ampeln auf Grün umschalten würden. Auch der Kutscher wusste Interessantes zu erzählen: Dass die Mieten in den letzten Jahren extrem gestiegen, aber die digitale Schuldenuhranzeige in seiner nunmehr bereits 10jährigen Kutscherlaufbahn schon enorm gesunken war und er vielleicht doch noch die Null darauf erleben könnte. Dass Angela in dem und dem Cafe auch mal anzutreffen ist, und falls gerade kein anderer Platz frei sein würde, könnte es passieren, dass man seinen Nachmittagskuchen neben der Kanzlerin verputzt. Überhaupt scheint Angela bei den Urberlinern sehr beliebt zu sein, und dass sie nach wie vor in ihrer normalen Wohnung wohnt, verschafft ihr wohl noch einiges an Respekt mehr.

Nach der Kutschfahrt suchten wir uns ein hübsches urtümliches Berliner Lokal und speisten vorzüglich. Ich lauschte fasziniert dem Gespräch am Nachbartisch, zwei Mädchen, die Englisch plapperten, wobei aber nur eine wohl gebürtige Engländerin war. Ich fragte mich, wie sie sich wohl kennengelernt haben mögen.

Die Spatzen in Berlin sind wie die Berliner selbst: selbstbewusst und frech, ein bisschen zerfleddert und frech, manchmal dick und gemütlich und geschwätzig, und immer in Horden unterwegs.

Der fotografierte HORCH steht in einer Straße, die seit dem 11. September für Autofahrer gesperrt wurde. Nur noch Radfahrer und Fußgänger dürfen, von Polizei beobachtet, da durch. Der Kutscher meinte schmunzelnd, wenn wir mal richtig Ärger haben wollen, sollten wir mal versuchen, in jener Straße einen Koffer stehen zu lassen.
Das war schon ein bisschen unheimlich, und das Experiment mit dem Koffer ließen wir auch besser, außerdem beeilte ich mich, mit dem Fotoknippsen des Horchs hinter der Glasscheibe, nicht, dass wir gleich am ersten Abend verhaftet werden würden.

Eigentlich wollten wir dann – als wir zurück am Hotel waren – noch eine nächtliche Schiffsfahrt durch Berlin machen, aber wir fanden den Anleger nicht (es war zu dunkel), und wir dann irgendwie auch zu müde. Also spazierten wir zurück zum Hotel, ließen den Tag an der kleinen lustigen Hotelbar ausklingen und trudelten dann ins Bett, das sich – wie  bereits erwähnt – als zu hart herausstellte.

1_Hotelzimmer

 

2_Hotelzimmerblick

3_Reichstag

 

 

 

 

 

4_Reichstag 5_Reichstag 6_BrandenburgerTor 7_BrandenburgerTor 8_Brandenburgertor Berlin_Tag1_1 Berlin_Tag1_2 Berlin_Tag1_3 Berlin_Tag1_4 Berlin_Tag1_5 Berlin_Tag1_6 Berlin_Tag1_7 Berlin_Tag1_8 Berlin_Tag1_9 Berlin_Tag1_10 Berlin_Tag1_11 Berlin_Tag1_12 Berlin_Tag1_13 Berlin_Tag1_14

Tag 2 … eine Zeitreise in die Geschichte 

Der Samstag stand im Zeichen von Kultur und Geschichte. Eigentlich wollten wir unbedingt in das Pergamon-Museum, wussten aber, dass das gerade renoviert und nur teilweise geöffnet hat. So entschieden wir uns für das Neue Museum; und dass war eine gute Wahl. 4 Stunden liefen wir durch die Säle, mit dem Audioguide auf den Ohren, der uns zu den jeweiligen Stationen wissenswertes servierte. Zu schauen gab es viel, und noch mehr. Unheimlich viel. Um uns herum: Italienisches Geplapper, auch einiges an Englisch und Französisch, aber die Italiener hörte man überall heraus. Die Museumswärter waren freundlich und einer veräppelte mich, als ich nach der ersten Stunde endlich ein Pictogramm mit einer Kaffeetasse erspähte, daraus auf eine nahe Kaffeebar schlussfolgerte, nach deren Ort fragte und als Antwort bekam: Das bezieht sich auf die Tassenausstellung im nächsten Raum! Ha! Ich muss wohl entsetzt und enttäuscht geschaut haben, der Wärter grinste wie Oskar, klopfte mir auf die Schulter, beruhigte mich und versicherte, dass es da hinten tatsächlich ein kleines Cafe inklusive Kaffee gäbe.
Mit Kaffee gestärkt und mit Verständnis eines anderen Wärters, dass ich auch eine Zigarette brauchte (und er mich heimlich an seinem Rauchstandort qualmen ließ), traute ich mich dann, sogar eine der großen Flügeltüren im Zwischengang von einem Raum zum anderen in ihrer Position zu verändern, um das alte Gemälde der Insel Rügen gänzlich sehen zu können. Sprich, ich wollte nur eine Tür etwas aufmachen, als ein dritter Wärter heransprang und … mich verhaften wollte. !? Nein, nicht ganz, aber ich musste die Tür sofort loslassen und hoch und heilig versprechen, nichts, aber auch gar nichts mehr anzufassen, auch keine Türen.

Wir schlenderten durch ägyptische und nordische Geschichte. Nophretete wurde streng bewacht, man durfte nicht einmal fotografieren. Thor’s Hammer fehlte in der Ausstellung gänzlich, aber an irgendeiner Wanddeckenbemalung sind sie alle zu sehen: Odin, Thor, Loki und Freya. Am Ende sahen wir sogar jenen Goldhut, der noch vor wenigen Tagen in Ancient Aliens Hauptspekulationsobjekt war. An den ägyptischen Skulpturen und Gräbern versuchte ich Hinweise auf Aliens zu finden, aber nichts leuchtete auf, wie ich das von den Dokufolgen gewohnt war. *lach*

Nach dem Museum stürzten wir uns auf den Kudamm, ließen uns mit den Massen treiben und waren froh, als wir die richtige U-Bahn und dann S-Bahn fanden, die uns in ruhigere Gefilde wieder spülte. Es gab ein zeitiges Abendbrot, diesmal in einem Argentinischen Steakhouse – oberlecker – und nach einer kurzen, erfrischenden Dusche war es auch schon Zeit für das Event des Wochenendes

The Wyld-Show

im Friedrichstadtpalast. Bilder oder gar Videos zu machen war strengstens untersagt. Wer sich dennoch eine Vorstellung davon machen möchte, der sei auf diese Seite verwiesen.

Es lohnt sich! Es war fantastisch, atemberaubend, bezaubernd, unglaublich! Am Anfang ist eine Ballettprobe, nichts ungewöhnliches, lauter Ballettschüler, die mehr oder weniger den Anweisungen ihres russischen Trainers gehorchen. Und gerade, als ich mich flüsternd zu Knuffel beugte und wissen wollte, wann denn nun die eigentliche Show anfangen würde (als wenn er es wüsste LOL), zersplitterte der imaginäre Ballettsaalspiegel und wir wurden in diese grandiose Show THE WYLD gezogen.

Dann fielen wir erschöpft aber verzaubert ins Bett, und nicht einmal mehr der Aufzug, der an unser Hotelzimmer grenzte, oder der brüllende Ukrainische Wachhabende, noch die harten Matratzen konnten uns vom Schlaf abhalten.

Am Sonntag ging es dann auch über eine erholsame leere Autobahn schnurstracks nach Hause, den Kopf voller Bilder an eine wundervoll und aufregende Zeit. Und mit dem Versprechen, dass wir wieder kommen werden, in diese quirrlige Metropole.

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Inside Man

… drives me nuts. Wegen dem hier:

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Freie Tage und Berlin-Trip ahead

… und nie war der Osterurlaub dringender nötig, als dieses Jahr.

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Inside Man

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Paint It Black

Wo fange ich an?
Eine stand alone Folge mit einem rachsüchtigen Nonnengeist aus dem Florence des 16. Jahrhunderts, der bereits fortschrittlich sein Journal in Englisch verfasste, damit es SAM knapp 500 Jahre später lesen und somit herausfinden kann, dass Isabella damals fangirlig besessen von dem Maler Piero war, dass sie sich sogar die Spitze ihres Fingers absäbelte, damit der Künstler Blut, Fleisch und Knochen von ihr verpinseln konnte. Dann betrog der Maler sie (also eigentlich ja nicht richtig, er liebte sie eben nur als seine Muse, nicht als Frau) und dann erdolchte Isabella zuerst ihn, wurde als Hexe verbrannt und meuchelte fortan Männer, die ihre Frau betrogen, wobei sie auch noch schamlos das Beichtgeheimnis missbrauchte.

SAM & DEAN tun, was sie immer tun: Herausfinden, womit man es zu tun hat und wie man es aus der Welt schafft.

Soweit so gut.

Herausragend – wie fast in allen Folgen bisher und immer wieder  – Jensen und die Beichtszene von DEAN. Sie fängt irgendwie lustig an, wie DEAN unbeholfen versucht, seinen Köder auszulegen. Und plötzlich ändert sich der Ton, das Gefühl, es wird ernster … und die Spekulationen in der fandom liefen anschließend auf Höchsttouren.

DEANs confession:

… (nachdem DEAN sich irgendeine obskure Story aus den Fingern zog, die vielleicht sogar früher stimmte) und er 5 Ave Marias und 2 Vater-Unser beten soll, um seine „Sünden“ vergeben zu bekommen:

DEAN: And then, that’s it? Then I’m good to go?

Priester: One would hope some…inner exploration might occur. The prayers are just the beginning to some serious soul-searching.

DEAN: Hmm.

Priester: Is there anything else on your mind, Agent Allman?

DEAN: What if I said I… I didn’t want to die…yet, you know, that I wasn’t ready?

Priester: Are you expecting to?

DEAN: Always.  You know, the life I live, the work I do… I pretty much just figured that that was all there was to me, you know? Tear around and jam the key in the ignition and haul ass until I ran out of gas. I guess I just thought sooner or later, I’d go out the same way that I live –pedal to the metal, and that would be it. But now? …. Now, um… Recent…events, uh… make me think I might be closer to that than I really thought. And …I don’t know. I mean, you know, there’s — there’s things, there’s…people, feelings that I ….. I want to experience differently than I have before, or maybe even for the first time.

Priester: Go a little deeper, perhaps, than with Gina.

DEAN: Yeah. Yeah, I’m just starting to think that…maybe there’s more to it all than I thought.

Priester: Learning there’s more to the universe  than your tiny world can be a frightening discovery. — Do you truly believe in God, Agent? Because that can be a comfort.

DEAN: I believe there is a God. But I am not sure he still believes in us.

SPN10_16DEANconfession

Darüber habe ich lange nachgedacht. Lange! Man kann so viel und gar nichts hineininterpretieren in diese Beichte. Die Destieler jubelten allein wegen dem Umstand, dass DEAN von „Gefühlen“ sprach, die er „anders“ erfahren möchte. Es sei ihnen gegönnt. Aber ist da noch mehr? Welche Gefühle, was meint DEAN wirklich? Ich möchte es verstehen, möchte IHN verstehen. DEAN will nicht sterben, er hat sich also doch nicht so ganz mit dem Schicksal abgefunden, an dem Mark Of Cain zu zerbrechen. Aber da ist kein Ausweg in Sicht, so sehr SAM auch versucht, optimistisch auf DEAN einzuwirken.

Und GOTT? Wird er wieder ins Spiel gebracht? Die biblische Story about CAIN & ABEL geht nicht ohne GOTT, denn er ist derjenige, der richtet und vergibt … irgendwie. Vergebung als Schlüssel? Hat GOTT CAIN vergeben? Hat CAIN sich selbst vergeben (können)? Liegt die Lösung in Vergebung?

Ansonsten stellt diese Folge noch mehr Fragen:

Es gibt also mehr MoL-Bunker, verteilt auf der ganzen Welt, nicht nur das neue Zuhause von SAM & DEAN. Doch wer vernichtete die Men Of Letters? War das ausschließlich ABADDONS Hobby? Sind sie wirklich vernichtet? Ist in dem gestohlenen Hexenwissen, eingelagert in den Archiven der MoL doch auch das „Mittel“ gegen das MoC enthalten?

Wieso ließen die Hexen sich so einfach ihrer Macht berauben? Oder sind sie gar nicht so machtlos? Ist mit dem Oliviettischen Hamsterrad-Strampeln die Story um den Grand Coven bereits wieder gestorben, bevor sie begann?

Welche Beziehung hat CROWLEY zu den Winchestern, wenn er sich so beharrlich weigert, sie aus den Weg zu räumen, auch wenn das seine Mummy schier in den Wahnsinn treibt? Was weiß CROWLEY? Was bezweckt er?

Wie wird es weiter gehen?

Ich habe keine Ahnung, aber es wird dunkler … und … eben dunkler. Paint It Black. Mache mir ja schon die ganze Zeit Sorgen um DEAN, das wird auch nie weggehen. Geht es ihm nicht gut, kann es mir nicht gut gehen! Ein Teil in mir freut sich darauf, DemonDEAN zurückzubekommen, und alles deutet darauf hin. Aber der weitaus größere Teil in meiner supernatural-Seele hofft inständig, dass SAM seinen Bruder retten wird – for good.

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Supernatural-los

Gestern Abend auf Skype dachte ich noch, während ich herumunkte, dass ich besser nicht so herumunken sollte. Ich unkte aber weiter herum, dass ich befürchte, dass wenn ich plane, bereits nach Mitternacht das *hust* superschnelle iTunes aufzusuchen und noch vor allen anderen die neueste Dosis supernatural-Droge zu inhalieren, um dann bereits um kurz nach 1 wieder im Bett zu liegen und noch ganze 5 Stunden Schlaf am Stück (mehr oder weniger) einzusammeln … also etwas in mir ahnte, dass dieser Plan natürlich genau dann nicht aufgehen wird, wenn ich ihn schmiede. Und es kam, wie es kommen sollte und wie es meine persönlichen Schicksalshexen gerne mal kochen: Das Höndü vibrierte wie verabredet um 0.12 Uhr, nur damit ich dann via WhatsApp die Nachricht bekam: iTunes ist doch noch nicht so fix, wie die anderen Male immer. Keine neue Folge.

Hmmm. Was tun? Der Livestream startet um 2 Uhr (das letzte Mal, dann ist deutsche Sommerzeitumstellung, ab dann wieder 3 Uhr nächtliches Sterben). Also noch 1,5 Stunden wach bleiben? Blöd! In 1,5 Std. wieder aufstehen? Auch blöd!
Ich beschloss, bis morgens um 5 Uhr zu warten und dann iTunes noch einmal eine Chance zu geben. Die Schicksalshbitchen rieben sich die Hände, und noch während ich die Ohrstöpsel, die mich vor Hubbys nächtlichen Konzerten bewahren, wieder in die Gehörgänge gepropft hatte, verstellten die den Wecker auf die normale Bürotag-Aufstehzeit: 6.06 Uhr. Großes Kino. Allerdings verkicherten sich die Schicksalsbitchen gewaltig, denn ganz sicher wollten sie mich damit ärgern, dass ich nicht rechtzeitig die neue Folge schauen kann werden heute, obwohl ich eigentlich könnte (so deren böser fieser gemeiner Plan sicherlich!), sondern bis zum Abend warten muss. Womit sie nicht rechneten war, dass iTunes noch bitchiger ist und weder um 5 Uhr noch um 6.06 Uhr das PAINT IT BLACK im Download hatte, und auch jetzt, während ich meinen morgendlichen Frust niederblogge: No new supernatural on iTunes.

Das bedeutet aber auch, ich muss mich heute von dem geliebten Twitter möglichst fern halten, bleibe nur in den Mentions kleben und hoffe, dass mir niemand, der es bereits gesehen hat, um die Ohren jubelt, was alles .. und wer alles … und wie ….

Und das Warten bringt mich um den Verstand!

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Heimatsehnsucht

Ab und zu überkommt es mich ja, dann habe ich Sehnsucht, nach den Bergen der Oberlausitz, nach dem rrrrrullenden „R“, nach den Wäldern und den Felsen.

Wenn man aber liebe (liebste) und vor allen mitdenkende Kollegen und Freunde hat, ruft diese dich schon mal sonntags an, um dir zu flüstern, dass da auf dem MDR eine Reportage kommt über die Oberlausitz. Und Dank der Mediathek (denn der Sonntag gehört nun ja mal dem Tatort-Bashing auf Twitter) habe ich vor dem montäglichen Englisch-Abendkurs mir die Sendung zu Gemüte geführt … und bin quasi ein bisschen vor noch mehr Sehnsucht eingegangen.

MDR-OberlausitzSendung

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