Up and Downs

Gestern hatte ich exorbitant gute Laune, dass es sogar Chef auffiel und er mich fragte, wieso ich eigentlich am Dauergrinsen wäre. Meine Antwort lautete wahrheitsgemäß: Weil ich eine frische Dosis meiner Seriendroge bekam und die einfach nur gut tat.

Heute ist das anders; ich bin müde, schlapp und dazu kommt noch ein major BAD HAIR DAY. Obwohl es im Büro gut läuft, ich mit dem Aktenschubsing vorankomme und niemand da ist, der mich ständig unterbricht oder aus dem geplanten Arbeitskonzept bringt, ist irgendwas in mir gerade ziemlich kaputt. Kann das gar nicht genau definieren, was es ist, was mich heute runter zieht. Und während ich in meiner Fertiglasagne-Mittagspause darüber nachdenke, wie unterschiedlich sich die Tage anfühlen, fällt mir auf, dass es eigentlich oft so bei mir ist: den einen Tag bin ich ausgelassen, optimistisch, alles flutscht – und am darauf folgenden ist alles so schwer und träge und müde, wie es am vorangegangenen leicht war. Ein stetes Auf und Ab.

Update von zu Hause

Was für ein anstrengender Aktenschubsbürotag. Ich sollte zufrieden sein, aber ich bin es seltsamer Weise nicht. Viel zu kaputt. Möglicherweise brüte ich bereits einen von der derzeit kranken Vormittagskollegin vermachten grippalen Infektionsvirus aus. Noch hoffe ich, dass es nicht so ist und ich davon verschont bleibe. Jedenfalls vermisse ich gerade sehr – wirklich SEHR – eine Badewanne, in die ich mich jetzt seufzend mit Musik und/oder einem Buch verkriechen könnte.
Wenigstens ist morgen schon Freitag, und wenn ich erst einmal die Akten und das Tante-Aenne-Einkaufen sowie den Bofrost-Mann hinter mich gebracht haben werde, dann ist wirklich Wochenende für mich. Und ich brauche es dringend, ein faules Wochenende. Die Woche hatte es wirklich in sich.

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About A Boy

Mittwoch ist supernatural-Zeit; und dieses Mal klappte es auch mit iTunes. So konnte ich vor dem normalen Büro-Morgenwahnsinn meine Lieblingsserie suchten, und gerade eben in der Mittagspause noch einmal. Chef ist auf seiner heimischen Mittagsschlafcouch, die Kollegin hütet einen potentiell tödlichen grippalen Schnupfen und schüttelt den Frost hoffentlich ab; so dass ich spontan diese Woche auch nachmittags hier einspringen (konnte) und die restlichen Tage nicht nach OL zu fahren brauche. Und hier – im Vormittagsbüro – habe ich ein funktionierendes iTunes, neuerdings auch Kopfhörer am PC, und die strikte Anweisung von Chef, in der Mittagspause auch ja keine Akten anzufassen. Deswegen gab es jetzt nach der täglichen Portion Körnerkäse, Gemüse und Apfel freaking awesome DEAN WINCHESTER!

Was war das wieder für eine hervorragende Folge?! Und wo bekommen die nur immer den absolut perfekt passenden Cast her? Die Hälfte der Folge war DEAN wieder Teenager; und ich wusste ja bereits aus einer früheren Staffelepisode, dass DEAN als Teenager genau so #hach ist! Es war schlicht perfekt; und wenn auch der Grundton des derzeitigen Problems (wie wird er dieses verdammte Mark Of Cain nur wieder los bzw. wie schafft er es, dass sein Armtattoo ihn nicht zum ausgeflippenden Schlächterhulk mutieren lässt!) – wo war ich? Ach ja; also das Problem ist immer noch da, und DEAN nach wie vor mit sich selbst nicht im Reinen, wegen dem, was er getan hat oder noch tun könnte, wenn er die Kontrolle verliert. Aber sich in den Bunker einzuschließen, ist auch keine Lösung, und so überredet ihn SAM, den Fall zu übernehmen, in dem sie auf Hansel und … ja war das nun eigentlich Gretel? Oder stimmte die Story, die Hansel dann den beiden erzählt, dass die Hexe, die da in freudiger Erwartung refreshete Teeanger-Suppe am köcheln war, Gretel’s Herz vor Urzeiten gefuttert hat?*
Jedenfalls ist die Geschichte um Hansel und Gretel natürlich gaaaaaaanz anders gewesen. Am Ende tötet DEAN Hansel und die Hexe, befreit Tina … und verzichtet dabei auf die Chance, ein Teenager ohne MoC zu bleiben, der blöderweise Taylor Swift „a lot“ mag *kicher*, aber noch 7 Jahre warten müsste, bis er offiziell erneut seine Leber ruinieren darf. Btw. endlich bekam DEAN mal ein ordentliches Stückchen CAKE!

Die Endszene zwischen den Brüdern war … so erfrischend … überhaupt die Brüderszenen zwischendurch; lustig (underoos) und lustig eben … und SAM zu sehen, wie er sich um DEAN sorgt, tut immer noch gut. Mehr noch: SAMs ansteckender (Zwangs?)-Optimismus, dass sie schon einen Weg finden werden, um DEAN MoC-los zu bekommen, ohne dabei die Welt abzuschlachten, lässt mich hoffen, lässt auch DEAN nun hoffen; er hat jedenfalls gelächelt und mein Herz machte einen Sprung.
Ein wichtiger (erneuter) Hinweis fiel: THE GRAND COVEN … der ROWENA unter Beobachtung hält und sicherlich nun auch mal bald direkt in Erscheinung treten dürfte. Die Kombination ROWENA against old GRAND COVEN against CROWLEY against WINCHESTERS dürft jedenfalls sehr spannend werden, falls sie es nicht zu sehr verwickeln. Ich bin gespannt (aber total spoilerlos, was die kommenden Folgen betrifft).

Auf jeden Fall könnte also Hexenmagie irgendwie eine Möglichkeit sein, DEAN zu helfen. Immerhin gibt es also einen spell, um das alte Ich in einen früheren Teenager-Körper zu schubsen. Dann weiß sicherlich auch META-ARSCH noch, wie man das Cainsmal los wird, CAIN möglicherweise hat auch eine Ahnung … und am Ende wird es doch LIEBE sein …  *seufz*

Was die Frage betrifft, die unausweichlich natürlich nach dieser Folge auch durch Twitter schwappte: Würdest du mit deinem heutigen Wissen in deinen Teenager-Körper zurückgebeamt werden können: Würdest du dies als 2. Chance ansehen und es so lassen, um ein – möglicherweise gänzlich anderes – Leben zu führen? Meine Antwort wäre: Ja! Ich würde, ohne zu zögern!

Update: 

Heute gibt es mal SAMs köstlichen Blick, als er TEENDEAN trifft. Priceless.

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Hach, ich habe jetzt die Folge zum 3. Mal gesehen, und sie ist einfach nur toll! Und so lustig, wie SAM im Impala eingequetscht ist, oder sich TEENDEAN darüber lustig macht, dass SAM zu groß ist für das Kellerfensterloch. Shake it off! LOL

* Nun habe ich es richtig verstanden: Die Hexe war nicht das Gretel, die da am Kochen war, und die von DEAN dann kurzerhand in den Ofen gestopft wurde. Es war damals (als es noch nicht auffiel, wenn ein paar Kinderchen verschwanden, weil es ja noch keine Suchanzeigen auf Milch-TetraPäckchen gab) so: Hansel & Gretel gab es wirklich, auch die Hexe. Am Ende musste die Hexe aber Hansel (ich liebe es, wie die Amis „Hahnsssszel“ sagen!), also jedenfalls hat Hansel ganz freiwillig dann Gretels Herz gefuttert und ist der Hexe Handlanger gewesen).

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There’s No Place Like Home

… vor allem, wenn man dann endlich die neueste Folge der Suchtserie schauen konnte.

Was soll ich sagen? Weinend sitze ich schon wieder vor dem PC. Diese Serie macht mich schlicht fertig, auf jede erdenkliche Art und Weise. DEAN muss lernen, sich selbst zu vergeben. Und mehr als alle anderen muss er seine dark side, seinen Dämonen inside und das MoC bekämpfen. Er ist damit nicht allein! Er hat SAM, er hat CAS, er hat CHARLIE … und er hat uns!

Ich hatte ja ein wenig Angst vor dieser Folge, denn die wenigen Spoilerschnipsel, die ich vorher aufgeschnappt hatte, verhießen ein Battle zwischen DEAN und CHARLIE. #supernatural ist bisher nicht gerade gut zu seinen weiblichen Akteuren gewesen; ich fürchtete ich mich davor, dass wir CHARLIE verlieren könnten.
Der Kampf zwischen DARK!CHARLIE und DEAN fand dann auch statt … und es tat weh, weil ja GOOD!CHARLIE die Schmerzen ebenso spürte. Möglicherweise wenn DEAN das gesehen hätte, wie GOOD!CHARLIE vor Schmerzen wimmert, vielleicht hätte er dann nicht mehr dermaßen zugeschlagen. Als er die wieder zusammengesetzte, so verletzlich wirkende CHARLIE am Ende in die Arme schloss, öffneten sich bei mir alle Tränendrüsen.

Nun, CHARLIE wird wieder kommen, ganz sicher, denn immerhin muss sie mit helfen, mehr über das MoC herauszufinden; und sie wird das schaffen. Ich freue mich jedenfalls auf ihren nächsten Besuch. Bis dahin: Pass auf dich auf, little Winchester-(Fast)Schwester.

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…. und dann zitterte DEAN’s Hand nicht mehr.

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Was zur Hölle soll das?

Es ist Mittwoch! Und ich bin wütend! Nicht auf, sondern wegen meiner Suchtserie, denn iTunes ließ mich schnöde im Stich! Die neueste Folge – There is no place like home – kam zu spät auf iTunes an. Ich war extra noch eine viertel Stunde eher aus dem Bett gekrochen, weil ich ahne, dass dieses angekündigte unerwartete Battle mich Nerven kosten würde. Ich habe mir Beruhigugnskaffee gekocht, ein Müsli fix geschnippelt und saß wie immer Mittwoch Morgen noch vor dem Duschen vor dem heimishen Laptop, startete iTunes … und … NICHTS! Keine neue Folge da! Wollen die mich veräppeln? Ich habe wieder und wieder ungläubig aktualisiert. Nichts! Die letzte Folge blieb die von letzter Woche.
Ich ging frustriert duschen. Sehr frustriert! Ich bin immer noch frustriert (aber immerhin geduscht und geföhnt), denn nach dem Duschen war die Folge zwar immerhin im iTunes store, aber … Laden? Was bitte ist laden? Ich lade heute nicht! Püh! Nö! DU, du dummes süchtiges karniggel, guckst heute nicht! Basta! Ende der Diskussion. Arrrrrr!

Und jetzt sitze ich im Büro, habe hier doch versucht, heimlich und gegen alle Regeln verstoßend iTunes zu überreden, mir wenigstens jetzt die neue Folge zu geben, trotz herumschwirrender Putzfee (Chef ist zum Glück vormittags eben die Welt retten!). Aber auch hier: Nix Laden! Ich haben Feierabend, sagt iTunes, oder vielleicht liegt das auch an dem Schneesturm in New York? An Außerirdischen? An den persönlichen Schicksalsbitchen, die letztens meinen Freudenkelch beim Spucken verfehlt haben und sich auf diese Art rächen? Ich weiß es nicht, aber ich bin frustriert! Stinkig! Ich will das Battle jetzt sehen zwischen DEAN und Who The Hell is THIS CHARLIE? HELP! Und irgendjemand/etwas lässt mich nicht.

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ABBA – thank you for the music!

Dem ersten monatlichen Highlight haben wir, (mein Knuffelchen und ich) ziemlich entgegengefiebert. Eine ABBA-Tribut-Show in der Jahnhalle, die ich zum Glück ohne Krücken besuchen konnte.

Was für eine tolle Stimmung in der Jahnhalle, von der ersten Minute an. Fasziniert haben nicht nur die Glitzer-Plateau-Stiefel der Herren. Wir standen in der ersten Reihe und schmetterten bereitwillig die ABBA-Hits mit. Wir hatten uns ja vorbereitet, tagelang ABBA-Songs aufgefrischt, und konnten demzufolge ordentlich mitrocken. Oh man, was habe ich geschwitzt, obwohl ich Hüpfen so gut es ging zu vermeiden versuchte. Geschafft war ich trotzdem, als hätte ich einen knapp 2,5-stündigen Aerobic-Kurs hinter mich gebracht. Kurzzeitig störte nur dieses tanzwütige Paar, das sich irgendwann vor die Bühne tanzdrängelte und nicht einsehen wollte, dass dafür einfach kein Platz war! Menno! Haut ab! Meine Glitzerstiefelaussicht!
Niedlich war auch der Opi, der nur sanft wippend und mit großen Augen in der ersten Reihe vor der Bühne stand und die Damen anschaute. Bei “ I haaaaave a dreeeeeeaaaaaam!“ setzte sich dann Fake-Agnetha zu ihm, und der ganze Saal machte „Ohhhhhh! Wie niedlich!“

Ich hatte Spaß, ein gelungenes ersten kleines Monatshighlight 2015. Sogar der daran angeschlossene kurze Nach-Hause-Spaziergang durch die Nacht, selbstverständlich mit ABBA-Songs aus Knuffels Brusttasche, wo auch der aufgefangene Hell-Dollar aus „Money, Money, Money“ und zwei ergatterte *hust* Plektren von Fake-Björn steckten, war Genuss. Und mein Knie hat überlebt, der Rest heute ist Muskelkater.

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January 24th!

Happy Birthday, beloved DEAN WINCHESTER. 

DEAN

Das alleine ist bereits ein Grund, diesen Sonnabend zu feiern, aber es gibt noch mehr:

  • der erste Schnee (wirklicher, richtiger Schnee!) des Jahres 2015 ist endlich hier. Flockentanzzauber vor dem Fenster
  • hatte gerade ein gemütliches Frühstück und den ganzen Sonnabend noch vor mir
  • keine Krücken mehr! auch keine Schmerzmittel
  • und heute Abend besuchen wir die ABBA-Review.
    Schon die ganzen Tage laufen ABBA-Songs hoch und runter im Hause Karniggel

Auf das es ein wunderschöner verschneiter glücklicher Sonnabend mögen werde.

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Eisfüße und MRT Rap

Die guten Nachrichten zuerst: Die Krücken brauche ich nicht mehr, und auch, wenn ich noch nicht Trampolin springen sollte, fühlt sich das Knie wieder an wie ein Knie. Ab und an zwackt es zwar noch, aber das tat es auch schon vorher.

Allerdings habe ich seit dieser Woche permanent Eisfüße! Eisfüße de la frost. Egal, wie viele Socken ich auch anziehe, die Füße sind und bleiben kalt! Das ist nunmehr so schlimm, dass ich letzte Nacht mitten in selbiger mir eine Wärmflasche besorgen musste, die meine Füße dann panisch und wärmesuchend umklammerten. Anders wäre ich nie in den Schlaf gekommen. Das ist deswegen erwähnenswert in meinem Fall, weil ich eigentlich ein Kopf-und-Füße-kalt-Schläfer bin … oder wohl besser war. Mit eiskalten Füßen kann ich einfach nicht mehr einschlafen. Das ist mehr als lästig.

Dann stand heute Morgen um 8 das MRT an. Premiere für mich, ich lag noch nie in der Röhre. Zum Glück musste ich auch gar nicht in die geschlossene Röhre, sondern wurde unter ein halboffenes MRT-Brummgerät geschoben mit der Ermahnung, nun still zu liegen und mich nicht mehr zu bewegen. Ich lag still, so gut es ging, während der Kasten brummte und klopfte. Es klang wie Rap: BappbappbappBaby … Plong. BappbappbappBaby …. Plong … Eine halbe Stunde lang. Musik lief auch, irgendwas Englisches, durchaus angenehmes, ein bisschen wie Country-Blues. Eigentlich wollte ich nach dem Titel fragen. Habe ich dann aber doch vergessen.
Wie so oft, wenn man strikte Anweisung hat, sich nicht zu bewegen, aktiviert das fiese Gehirn die Region, die der Nase vorgaukelt, dass, wenn man nicht jetzt sofort an ihr kratzt, jämmerlich an dem Jucken zugrunde gehen wird. Doch scheinbar durfte ich mich an der Nase kratzen, auch wenn ich es verstohlen tat und jede Sekunde damit rechnete, dass das freundliche Brummgerätbedienungspersonal genervt in den Raum rufen würde: Frau J. was machen Sie denn da? Jetzt müssen wir wieder von vorn anfangen!

Beim MRT selbst verliert man jegliches Zeitgefühl, wenn man, in meinem Fall natürlich ohne Brille und damit im Nachteil, an die Decke glotzt und die Deckenplatten anfangen zu wandern und zu verschwimmen. Waren nun 15 Minuten vergangen? Oder erst 3? Und wie lange wohl noch? War da ein Muskelzucken im Bein und wird nun die Aufnahme unscharf? Hatte ich mit den Zehen gewackelt? Was, wenn ich niesen muss? ‚Versuch zu schlafen!‘, befahl ich mir in Gedanken, aber auch das klappte nicht. BappbappbappBaby …. Plong … und wieder von vorn.
So tropfte die Zeit und juckte die Nase, und dann – scheinbar plötzlich – war es vorbei und ich durfte von der Liege hüpfen.

Das anschließende Gespräch mit der Ärztin und Beschau der MRT-Bilder brachte dann die weniger gute Nachricht ans Tageslicht: Den Sturz hat mein Knie wohl überstanden, den Verschleiß, der aber schon vorher stetig an Knie und Knorpel und Knochen knabberte, ist jedoch enorm. Der Orthopäde wird da wohl ein Wörtchen mit mir reden müssen, denn so, wie es angeblich da aussieht, wird es nicht mehr lange dauern, bis ich dauerhaft Probleme bekommen werde. Nun bin ich gespannt, was der Orthodoc dazu sagen wird. Klar, ab und zu zwackte es im Knie, war es wie eingerostet, etwas steif. Aber das habe ich nicht für voll genommen. Ich kann ja ohne Krücken laufen, sogar Trampolin springen. Oh … Trampolin! Hoffentlich spricht der Orthodoc nicht ein dauerhaftes Trampolinhüpfverbot aus! Das wäre ja echt blöd! Wir werden sehen.

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ABBA mit Krücken?

Zu dem „Ich bastel mir meine eigenen Glücksmomente in 2015“ (möglicherweise habt ihr davon gelesen) gehört das Vorhaben, sich jeden Monat etwas ganz Spezielles und Besonderes vorzunehmen und es zu genießen. Für den ersten Monat – Januar – ist daher der Besuch der ABBA-Review hier im Heimatstädtchen geplant. Die Karten sind von Knuffel längst dafür abgeholt, und auch, wenn ich das nicht für möglich gehalten hätte, er freut sich tatsächlich darauf. Ich mich selbstverständlich auch, war ja schließlich auch meine Idee. Am Sonnabend soll es los gehen.

Dann kam der vermaledeite doofe (saudoofe) Treppensturz am Montag Mittag dazwischen und drohte, alle Pläne diesbezüglich zumindest für mich ad absurdum zu führen. Denn auch, wenn der Arzt mir zwar das ABBA Review nicht direkt verboten hat, sondern mehr vor dem kontraproduktiven Rumhüpfen als solches warnte, war mir die Vorstellung, mit Krücken dort bewegungslos Rumstehen zu müssen, doch eher suspekt. Aber: Die persönlich für mich zuständigen Schicksalsbitchen, die gerne mal in meine Suppenpläne spuckten in der Vergangenheit, haben sich verspuckt, denn seitdem der Herr Orthopäde das Blutwasser schmerzhaft aus meinen Knie zutschte, geht es mit jeden Tag bereits besser. Schon jetzt liegen die Krücken unterm Trampolin und ich humpel durch die Wohnung, jeden Tag etwas agiler. Am Freitag wird mein Knie in die Röhre geschoben, aber ich denke, es wird alles gut aussehen. Es fühlt sich jedenfalls schon fast wieder gut an. Und deswegen werde ich mir ABBA geben am Sonnabend, und zwar ohne Krücken, aber vorsichtshalber nur mäßig hüpfend, doch selbstverständlich glitzernd. Soweit der Plan meinerseits.

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Good Night

goodnight

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Der tiefe Fall eines Karniggels

Als ich letzten Montag diesen Tweet

absendete, war ich gerade frisch von der Treppe gefallen. Einfach die letzte Stufe nicht mehr erwischt, im Fallen noch das Knie und die Zehen des rechten Beines verdreht und voll auf das Knie aufgeknallt. Dann saß ich da, auf dem Hintern vor der Eingangstür, Sekundenbruchteile lang wohl etwas geschockt, relativ glücklich, dass wohl nichts gebrochen ist. Seltsamer Weise hatte ich in dem Moment gar keine Schmerzen, und humpelte nach ein paar Minuten weiter zum Kopierer, hoffend, dass sich ein blauer Fleck einstellt, ein wenig rumzwickt und nach ein paar Tagen alles vergessen sein würde. Pah! Als wenn es jemals so einfach sein würde.

Denn schon ein paar Stunden nach dem blöden Sturz stellte ich fest: das rechtes Knie beugen zu wollen, ist eine saublöde Idee! Supersaublöd! Prompte Schmerzwellenbestrafung folgte dem bloßen Versuch sofort. Und nun hatte ich ein Problem: Denn fahr mal Auto, wenn du ein steifes rechtes Bein hast! Das konnte ich damit eindeutig knicken. Kein English wie geplant, statt dessen ließ ich mich dann doch noch abends in die Notfallaufnahme des OL ev KH bringen. Dort wurde ich in einen Schiebestuhl bugsiert, erledigte den Bürokram und kam relativ zügig zum Röntgen. Das war insofern schmerzhaft, weil man an meinem Bein rumzerrte, um es in die richtige Position zu beugen. „Können Sie das Bein etwas anwinkeln?“ NEIN! Verdammt, aua! Das Röntgen hatte ich dann hinter mich gebracht, war auch noch relativ gut gelaunt, bedauerte nur, dass wohl Trampolin-Springen für ein paar Tage oder gar Wochen wird ausfallen müssen. Dann wartete ich weiter auf der Liege im Flur der Notambulanz darauf, dass der nette Herr Arzt mir mitteilt, dass nichts gebrochen ist. Gerade, als ich anfangen wollte, rumzugrummeln, dass sich niemand um mich mehr kümmerte, kam ein epileptischer Notfall an mir vorbeigeschlittert, und ich dachte nur so: Keep calm, du hast nur Knie, noch nicht mal Schmerzen, wenn du es ruhig lässt; sei froh, dass du warten kannst und hier nicht rumzucken musst. Nun ja, der Arzt (immer noch sehr nett) schob mich dann in eine Minikabine, gab mir die erwartete: Nichts gebrochen, aber irgendwas ist da-Diagnose und kämpfte seinerseits mit der Druckertechnik. Ich bekam noch eine Tromposespritze reingejagt und Krücken ausgehändigt sowie eine Kniemanschette umgelegt und wurde entlassen. Irgendwie sollte ich wohl noch eine CD mit meinen Röntgenbilder irgendwo abpflücken, damit der weiter zu belästigende und noch zu suchende Orthopäde auch was zu gucken hätte. Aber das CD-Einsammeln ging dann bei mir nach diesem Tag unter, ich wollte nur noch nach Hause. Knuffel und Moni gabelten mich dann auch auf und kutschierten mich und die Krücken plus Manschette auf das heimische Sofa.

Die erste Nacht war gruselig, denn trotz Manschette kam ich nicht drum herum, ein paar Mal eben doch unbewusst das Knie zu beugen, was sofort mit besagten Schmerzwellen bestraft wurde, die mich dann wiederum stundenlang munter hielten. Bin ich erst einmal wach, drängelt die Blase. Allerdings hüpft man nun mit Knieschaden nicht mal eben schnell auf’s WC, und bevor ich die Manschette wieder vom Bein gezerrt habe, um mich überhaupt schlüpperlos niederlassen zu können … Also glaubt mir, das war Krieg mit mir selbst.

Entsprechend erschlagen war ich am nächsten Morgen. Aber es nutzte ja nichts, ich brauchte nun einen Orthopäden, der mein Knie auch behandeln darf. Das ist bei Arbeitsunfällen etwas komplizierter und nicht jeder darf da die gummibehandschuhte Hand anlegen. Aber gleich der erste Anruf war von Erfolg gekrönt. Heute, 16.10 Uh war ein Termin frei, den könne ich haben. Ich sollte alle Unterlagen mitbringen von der Erstversorgung. Platsch! Problem. Das Zeugs inklusive Röntgen-CD war ja noch in OL. Die aus OL würden dem Orthopäden aber nur das Zeug faxen, wenn sie eine Schweigepflichtsentbindung von mir vorliegen hätten. Ob ich nicht die eben vorbei bringen könnte? Nee … Aua! Knie! Krücken! Komm in keinen Stiefel rein, und einen Drucker / Fax besitze ich auch nicht. Was nun? Karniggel ist ja aber zum Glück nicht auf den Kopf gefallen, Schweigepflichtsentbindungserklärungen kann man ja auch so ganz altmodisch-analog handschriftlich verfassen. Gedacht – verfasst. Töchterchen musste eh für das knieverletzte Muttertier noch ein paar Besorgungen machen und die Medis holen und brachte das handschriftliche Pamphlet zum Orthopäden. Knuffel würde etwas eher Feierabend machen und die Röntgen-CD abholen, nachdem ich am Telefon bei der Notfallambulanz hoch und heilig schwörte, dass das mein Eheknuffel ist und er die CD mitnehmen darf. Uff. Geschafft.

Nächste Herausforderung: Duschen. Denn das war alles bis dahin so nachtschmerzschweißbürokratisch abgelaufen, dass ich nicht noch ungeduscht mein Knie dem Orthopäden präsentieren wollte. Gute Entscheidung, wie sich später herausstellen sollte. Das Duschen dauerte zwar etwas und ich hatte eine Heidenangst, in dem Duschbecken noch mal auf die Fresse zu fallen, aber alles ging gut und pünktlich zum Termin humpelte ich an Krücken und in Hauslatschen in die Praxis. Latschen deswegen, weil ich partout rechts in keinen Stiefel mehr hereinkam. Die Zehen hatten definitiv auch einen Klatsch mitbekommen. Der Orthopäde dann schließlich sah DURCH DIE JEANS DURCH, dass das Knie geschwollen ist. Aha. Ich wurde zum Ultraschall bugsiert, geultraschallt und plopp: Da ist was drin! Sehen Sie? Der schwarze Fleck, das ist Flüssigkeit, vermutlich Blut! Das muss da raus! *innerliches Panik-Gequietsche meinerseits* Aber konnte ich mich wehren? Der Doc tastete und bewegte dann noch weiter an Bein und Knie herum und begann dann seine Blutsaugaktion. Ich hätte ihn schlagen können, so scheiße weh tat das! 40 ml Blut gemischt mit Wasser zog er aus dem Knie heraus, danach ging es meinem Bein schon besser. Zinkverband drum herum und erst mal Entlassen mit der Auflage, dass ich Montag auf jeden Fall noch mal zum Gucken kommen muss und bis dahin eine Über-Nacht-Genesung ausgeschlossen sein dürfte. Außerdem brauche ich ein MRT von dem Knie, das muss aber in Varel gemacht werden, das ist bei Arbeitsunfällen nun mal so. ABBA am Sonnabend könne ich wohl mir anschauen, wobei Betonung auf AnSCHAUEN liegt; ich sollte in den nächsten Tagen besser nicht rumhopsen.

Endlich wieder daheim auf dem Sofa war ich ordentlich geschafft, aber ich merkte schon, wie der Druck aus dem Knie raus war und ich sagen wir 10 % wieder beugen konnte. Schmerzmittel wie befohlen eingeworfen und mir selbst eine Trompose-Spritze verpasst (ging einfacher, als gedacht). Und dann ins Bett getrollt, ohne Manschette, aber mit dem Zinkverband. Und siehe da: Ich konnte letzte Nacht endlich richtig gut schlafen, ob es nun an den Schmerzmitteln, dem Blutabsaugen, der fehlenden Manschette oder einfach daran lag, dass ich nach nunmehr 48 Stunden schlicht fix und fertig war – who cares? Mittlerweile liegt mein Kniebeugeerfolg bei satten 45% bereits! Heute Morgen bekam ich auch den MRT Termin verpasst und habe danach die neue Folge supernatural geschaut. Die Krücken habe ich unters Trampolin geschoben, es geht bereits ohne, wenn auch langsam und humpelnd, dass das Klecks-Katerchen schon ganz mitleidig schaut.

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The Hunter Games

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Durch diesen vermaledeiten Treppensturz am Montag kam meine ganze Woche durcheinander, aber dazu später mehr. #Supernatural is back, und das ist erst einmal wichtiger.

SPOILER ab hier!

Und  wie es zurück ist! Allein das Intro mit der Zusammenfassung der ersten Folgen der 10. Staffel war BLOWING! Schnittgenau passend auf dem Akkord.

Dann begannen die Spiele, die da lauten: Wie wird DEAN das MoC wieder los?! Ich hätte da ja zuerst nach CAIN gesucht, wenn wenn jemand was über das MoC weiß, dann er! Aber nein, man fragt erst mal METAARSCH, der daraus aber Profit schlagen will (huch? Damit konnte man ja nun gar nicht rechnen!) und sich Step by Step für Informationen freikaufen will! Ahh, ich hasse diesen Typen, und DEAN hätte meinen Segen gehabt, ihn abzumurksen, wären CAS und SAM nicht in allerletzter Minute dazugekommen und dazwischen gegangen.

Jedenfalls mache ich mir schon wieder Sorgen. Um DEAN, um wen auch sonst? Und SAM hatte nasse Haare? Ist mir gar nicht aufgefallen, weil ich nur auf DEAN achten konnte. Offensichtlich flippte aber die Fandom auf Twitter wegen den SAM-nassen Haare komplett im Trapez! LOL

Glücklicherweise scheint die CLAIR-Geschichte nun erledigt, sie zieht ihre Wege und CAS darf ab und an mal anrufen.

Dafür ist das, was gerade in der Hölle abläuft, besorgniserregend. Dass ROWENA von Anfang an ihr eigenes Süppchen im Hexenbeutel kocht, war ja klar. Mich wundert es nur, dass CROWLEY scheinbar überhaupt keine eigenen Pläne und Intrigen mehr zu schmieden scheint; der wartet lieber auf den Anruf von Squirrel und hoppst sofort los, als der sein BLADE wieder braucht. Und wollte CROWLEY jene böse Axt, mit der, wäre sie erst wieder mit DEAN und dem MoC vereint die Apokalypse nur ein Sonntagsdinner zu werden droht, wollte also der King nicht eben jenen Nuklearsprengkopf weit weit weit … SEHR WEIT weg von DEAN aufbewahren? Irgendwie Mond, Mariannengraben … so was in der Dimension. Und wo steckte das BLADE verborgen? In CROWLEYS eigener Knochenbox. Tz! CROWLEY, das soll mir an dieser Stelle erlaubt zu bemerken sein, macht irgendwie einen depressiven Eindruck auf mich, alle seine Lieblingsspielkameraden spielen woanders und ohne ihn. Armer King.
ROWENA aber und ihr Akzent gehen mir schnurstracks auf den Schnürsenkel; und da sie wohl kaum ernsthaft Ambitionen haben wird, Mother of the Century zu werden, dürfte langsam klar werden, dass sie – wenn METAARSCH endlich erledigt sein dürfte und DEAN das MoC los geworden ist – der neue böse (superböse) Gegenspieler werden könnte. Bekommen wir dann TEAM FREE WILL + CROWLEY endgültig als TEAM in season 11? Ja Ja Ja! Bitte, ich wäre dafür! Aber abwarten.

Zurück zu DEAN! Himmel! Ich hab Angst vor DEAN, wenn er seinen Mörderblick aufsetzt und drauf und dran ist, alles niederzumetzeln. Und ich kann nicht weggucken! Das Monster in mir schnurrt bei seinem Anblick, wenn auch etwas erschrocken! Und wieso erhielt Mr. PERFEKT JENSEN ACKLES für seine schauspielerische Leistung noch keinen verdammten Award? Was wollen die denn noch mehr?

Wohltuend war zu sehen, dass das brotherly bond stärker denn je zu sein scheint. Keine Vorwürfe, keine Lügen, keine Geheimnisse; nur ein besorgter SAM, der sich seinen Kopf zermartert, wie er DEAN helfen kann. Bitte lasst es wirklich SAM sein, der letztendlich das Quentchen ist, was DEAN vom MoC heilen wird! Es wäre an der Zeit!

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HAPPY BIRTHDAY to me

Auch auf diesem Wege noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle, die heute via Twitter, Facebook, Email, Telefon und persönliches Knuddeln an mich dachten. Danke für die guten Wünsche, das Lächeln und das Gefühl, dass ihr da seid.

Ganz besonders an meinen Knuffel, der mir mit dem Trampolin und dem Detlef Dee das Gehoppse ermöglicht und seit Neuestem selbiges auch erdulden muss.

Danke an die liebste Frau O. für die Mäuse. 😀

Danke an die unglaubliche Jo, deren Päckchen heute endlich ausgepackt werden durfte und ich bei jedem ausgepackten kleinen Present vor Vergnügen und Freude quietschte! Das Squirrel, das Moose und der Demon-Hunter-Pass kommen in den Mazda, auf das ich für alle Zeit für alle Eventualitäten gerüstet bin. Den Lebensart-Kalender werde ich bei mir tragen und mit Sternschnuppentagen füllen und seine Weisheiten gelegentlich ganz wichtig auf Twitter der Welt kundtun.

Geburtstags-Presents_vonJO

Danke auch an meinen Chef, der den Geburtstag nicht vergessen hat und mich mit Vanille Liqueur und einem Bunte-Laden-Gutschein überraschte. (Noch spannender aber finde ich nach wie vor die ungeklärte Frage, wie wohl mein Gehaltszettel ab diesem Monat aussehen wird!)

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Trampolin

Ich hasse Detlef Dee! Der macht mich wütend, und deswegen werde ich es ihm zeigen! Trampolin-springend – oder zumindest versuche ich noch eher unbeholfen und wacklig, mit den Sprungschritten mitzuhalten. Noch ist das mehr ein verwirrtes Herumhüpfen. Nichtsdestotrotz habe ich aber die 35 Minuten durchgehalten, auch wenn ich zwischendurch um Gnade winseln wollte und mich danach halb tot, Schweiß gebadet und klitschnass aber doch eben auch verbissen glücklich unter die Dusche schleppte. Ich habe nicht einmal mehr Hunger!

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Mini-Monats-Sternschnuppen

Das Leben ist kurz! Also lebe jetzt! Aber wie stellt man das an, zwischen Haushalt und Büro? Natürlich habe ich mich am Jahresende 2014 auch das eine oder andere Mal gefragt, was das neue Jahr wohl alles zu bieten haben wird. Selbstverständlich die JIB im Mai; aber sonst? Was wäre da noch?! Mir fiel nicht wirklich viel ein, nicht einmal cinemastische Highlights, auf die man vielleicht schon Jahre vorher hingefiebert hat.

Aber das kann doch nicht alles sein, dass man sich auf den Mai freut, und ansonsten nur von Wochenende zu Wochenende durch Büros hetzt! Sollte ich warten, bis etwas in meinem Leben passiert? Hey, ich bin selbst dafür verantwortlich, dass ich am nächsten Silvesterabend zu mir selbst sagen kann: 2015 war aufregend, ereignisreich und ich habe viel erLEBT! Deswegen wuchs ein Vorhaben in mir:

Mache jeden Monat etwas Besonderes, auf das du dich freuen kannst!

Ich begann darüber nachzudenken, was das für den einzelnen Monat sein könnte, und je mehr ich darüber grübelte und recherechierte, um so mehr Ideen sprudelten hervor.

Hier die ersten feststehenden Vorhaben:

Im Januar werden Hubby und me die ABBA-Review im Heimathafenkulturhallenhaus besuchen. Das mag an sich noch nichts umwerfend Besonderes sein, aber es ist eben etwas anderes, als jeden Samstag auf dem Sofa langweiliges TV-Programm zu kommentieren. Selbst das Programm gestalten; und nicht darauf warten, dass jemand kommt und fragt: Kommste mit?

Im Februar werde ich einen Wellness-Tag only for me einlegen. Einen ganzen Nachmittag mit Bädern, Sauna und Massagen.

Im April schließlich – unser 23. Hochzeitstagsmonat – werde ich gemeinsam mit Knuffel ein Wochenende in Berlin verbringen und die THE WYLD-Show anschauen. Darauf freue ich mich wie irre.

Der Mai ist für Rom und die Convention reserviert.

Und so soll es in jedem Monat etwas Besonderes geben: eine Nacht am Meer, Museums-/Konzert-/Vortragsbesuche, Hochseilklettern, Straßenkrimi in Oldenburg, Comedy-Nacht, natürlich auch Kino, Waldspaziergang, (Städte)Kurztrips, Theater (ich war Ewigkeiten nicht mehr im Theater!) …

Der Schlüssel ist: selbst aktiv werden! Nicht warten, bis jemand kommt, dich an die Hand nimmt und dich zu etwas hinschleift.

Und am Ende des Jahres möchte ich dann zurückblicken und sagen: Das 2015 hat Spaß gemacht, und bestand nicht nur aus Büro und Haushalt.

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Nimm ab!

Das neue Jahr ist die erste komplette Woche alt, und die Werbung im TV scheint nur aus

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Dazwischen, wie übersehene Anachronismen, wird für Pizza, Fertignahrung, Fast Food geworben.

Ich kann es nicht mehr sehen! Bin ich doch auch anfällig für die Einflüsterungen der Werbung. Und zwar für beide Extreme. Beispiel?

Der Detlef Dee (den ich eigentlich gar nicht mag) will mich Sexy machen und der Heino hüpft mit auf dem Zimmertrampolin mit Stange herum. Das Ergebnis? Selbiges steht nun (noch verpackt) bei uns im Wohnzimmerflur und wartet darauf, dass ich es auspacke und natürlich auch benutze. Das muss aber noch warten, bis ich offiziell auch von dem Geburtstagstrampolingeschenk Gebrauch machen darf.

Und das Beispiel für das andere Extrem, wie anfällig ich für Werbung bin? Gestern Abend auf dem heimischen Sofa, nachdem ich die ganze Woche brav den Ernährungsplan eingehalten und Kohlenhydrate wie die Pest gemieden hatte, Werbung für Nutella gesehen – und plötzlich konnte ich mich nicht mehr halten. Blöderweise (oder in dem Fall eigentlich noch glücklicherweise) tendieren unsere Nutella-Vorräte so ziemlich gegen Null, was mich zuerst frustete, mich dann aber auf die vermaledeite Idee brachte, dass Mikrowellentassenkuchen mit Haselnussgeschmack (wovon tatsächlich noch eine Tüte im Vorratsschrank auftreibbar war) gepaart mit Kakaopulver doch auch eine Art Nussnougatcreme ergeben könnte. Und die futterte ich dann, war 3 Minuten lang happy und danach auf mich und meine schon wieder überragende Undiszipliniertheit den ganzen restlichen Abend grummelig.

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