The Executioner’s Song

Fucking fucking #supernatural! War das eine Folge! Die hatte es von der ersten bis zur letzten Minute in sich! Ich stehe noch etwas neben mir, und das liegt nicht nur daran, dass ich – um nicht wieder so einen Reinfall wie das letzte Mal mit iTunes zu erleben – vorsichtshalber live geschaut und demzufolge um 3 Uhr auf dem Sofa hockte und an den Fingern knabberte. Was folgt ist möglicherweise noch etwas wirr, denn viel mit Schlafen war nach dieser Emotions-Achterbahn nicht mehr.

Ab hier dann Spoiler, was auch sonst? Weiterlesen →

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English Conversation zwischen tauben Hühnern und Mouthschleimhaut

Seit mehr als 3 Jahren hocke ich nun jeden Montag regelmäßig abends in der Volkshochschule und versuche, Englische Grammatik zu entwirren und die Vokabeln, die sich im Laufe der supernatural-Sucht angesammelt haben, auch richtig auszusprechen. Gestern hatte ich dann zum ersten Mal einen reinen Conversation-Kurs, also kein Lehrbuch mehr, keine Grammatik-Hausaufgaben … speaking free und munter. Und wie zu jedem neuen Englisch-Semester war die Bude gerammelt voll. Lauter neue students, meist Frauen, aber auch 4 neue Männer (aber alle in festen Händen, keine Bange). Das Durchschnittsalter ist angenehm konstant bei ca. 40.
Aufgeregt war ich trotzdem ein wenig, aber das ist wohl normal, schließlich weiß man ja nicht, wie die alle so drauf sind. Normalerweise sind wir immer eine sehr lustige Truppe gewesen. Gestern aber schwiegen wir uns die ersten 5 Minuten mehr oder weniger alle an. Das Schweigen dauerte, bis Cynthia den Raum betrat und sofort – wie es sich für einen Conversations-Kurs gehört – auf Englisch losplapperte. Ich habe damit ja kein Problem, Verstehen ist nicht das Thema bei mir.

Es kam, was kommen musste: Schnapp dir einen dir unbekannten neuen Mitquasseler und quetsche den aus – auf Englisch natürlich (fingen doch zwei tatsächlich an, sich gegenseitig auf Deutsch auszufragen LOL). Ich bekam Sebastian ab, oder besser gesagt er mich, denn – ihr werdet es ahnen, worauf er bei mir stieß -: #supernatural. Cynthia grinste bloß, sie kennt meine diesbezügliche kleine obsession bereits. *lach* Wir hatten jedenfalls Spaß. Dann musste jeder seinen Interview-Partner den Anderen vorstellen; und da wurde es erst recht lustig. Wir haben sehr unterschiedliche Berufsgruppen versammelt, und jemand (Name habe ich blöderweise schon wieder vergessen) forscht mit „chicken and owls, because they can’t get deaf“. Bis wir das raus hatten, war der Unterricht mit Lachflashs gesprengt. Ich versuchte mir (auf Englisch) vorzustellen, wie sie zwischen den Hühnern und den Eulen hockt, vor denen ein Buzzer steht, und welcher Vogel den Song als erstes nicht mehr hören kann, drückt den Buzzer! ROFL

Irgendwie kam die Unterhaltung dann auf alternative Medizin, Schüssler Salze (bei dessen Aussprache Nicht-Deutsche regelmäßig zu verzweifeln scheinen) und wie wir darüber (auf English of course) denken. Da fiel das Wort des Tages dann, und spätestens hier konnte ich nicht mehr vor Lachen:

Mouthschleimhaut!

Danach ging nichts mehr. Oder doch: Die Geschichte der Katze des Freundes, die über ein Jahr lang krank war, Gewicht verlor, und die normalen Tierärzte nichts mehr tun konnten. Dann brachte der Freund das kranke Katzentier zu einem Energetiker-Schamanen, also jemand, der seine Hände auf die Katze legte. Und eine Woche später sprang sie wieder munter herum. Was der Freund für die Katzenwunderheilung bezahlt habe, wollte ich wissen: 100 € war die Antwort. Danach brach eine Diskussion aus, ob Katzen simulieren können. LOL

Cynthia kam dann auch auf die glorreiche Idee, dass jeder (der möchte) in den nächsten Englisch-Kurs-Wochen seinen Beruf, sein Hobby, seine Familie, seine Katze … in einem kleinen Vortrag frei sprechend den anderen vorstellt. Wie er eben mag. Auch über Chicken und Eulen darf geredet werden. Ich kicherte, Cynthia verdrehte die Augen und bat um Gnade ROFL, was die anderen aber nur noch neugieriger machte. Mal sehen, ob ich sie mit der #supernatural -Offenbarung quälen werde.

Nach dem gestrigen ersten Englisch-Laber-Kurs freue ich mich jedenfalls schon auf den nächsten. Das macht einfach Spaß, man lernt die unterschiedlichsten Leute kennen. Für nächsten Montag stehen Black Stories Rategeschichten auf dem Programm. Das wird genau so lustig wie Schüssler Salze und Mouthschleimhaut mit Eulen und Chickens.

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Ab heute werden Schritte gezählt

Da ich zum Joggen derzeit zu faul bin nicht Joggen darf und Trampolin-Verbot vom Orthopäden ausgesprochen bekam, lasse ich eben ab sofort meine Schritte zählen. Klein-Steps verbrennen ja bekanntlich auch Kalorien. Sobald ich mich also vom Schreibtisch loseisen kann, wird die Challenge SCHRITTE aufgenommen. Um den Yoga-Plan kümmere ich mich dann morgen.

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Should I go YOGA?

Lange habe ich nichts mehr zum (leider dauerhaft aktuellem) Thema Abnehmen gebloggt. Die Wahrheit ist: es schleift, um es gelinde auszudrücken. Zwar bemühe ich mich, in der Woche auf die Ernährung zu achten, montags beispielsweise gibt es nur Gemüse und kein Abendbrot, doch immer wieder schleichen sich viel zu viele schmackhafte verfressene Ausnahmetage ein. Sport? Nehme ich mir jede Woche auf’s Neue vor, und jede Woche gewinnt dann doch die Couch und der Schweinehund. Das Trampolin steht verwahrlost und dient als Katzenschlafplatz. Das Ergometer sieht mich viel zu selten und Schwimmen? Ja, sollte ich, möchte ich, und dann … nichts. Zu aufwendig. Die Waage wird geflissentlich ignoriert. Joggen? Zu kalt, und dann ist da ja noch das Knie, oder ich bin zu müde, zu kaputt … nächste Woche … vielleicht.
Insgesamt fühle ich mich zurzeit eher schlecht, unzufrieden mit mir selbst. Besonders an den Wochenenden merke ich dann, dass sich die körperliche Unzufriedenheit auch auf meinen seelischen Zustand überträgt. Träge schleppe ich mich durch die so sehnlichst erwarteten freien Tage, kann mich zu nichts aufraffen, schaffe nur das Nötigste, verdämmere die meiste Zeit auf dem Sofa. Der Sonnabend plätschert vor sich hin, vergeudet, verpennt. Unzufrieden. Der Sonntag meist auch, und dann #Tatort und vorbei … wieder nichts getan, wieder ein Wochenende vergeudet, verschlafen, verfressen …

Wie dem entkommen? Wie wieder Motivation und Ansporn finden, nicht so träge und schlapp sich gehen zu lassen?

Yoga?

Da ist diese Werbung von der Ursula Karven. Sie promotet Yoga – Ernährung – Meditation als ihren gefundenen Weg. Es klingt für mich auf den ersten Blick verführerisch und passend. Ich könnte mir diesen Weg für mich durchaus vorstellen. Soll ich es versuchen? Habe mir ihre Info-Seite diesbezüglich angesehen, und wäre versucht. Andererseits: Ganz kostenlos ist ihr Programm natürlich nicht. 79 € möchte sie haben, für 3 wöchentliche Yoga-Videos, Ernährungstipps und Rezepte und Meditationsübungen. Knapp 80 € für 10 Wochen sind zurzeit viel Geld für mich, und ich möchte das nicht in den Sand setzen für eine akute Schnapsidee, mich danach wie durch Zauberhand besser zu fühlen. Kann ich das nicht auch alleine? Was richtige Ernährung umfasst und beinhaltet, sollte ich ja langsam wissen, Yoga-Übungen bietet auch mein schlauer TV an und Meditation kann ich möglicherweise auch selbst mir beibringen oder einen VHS-Kurs suchen.

Während ich das nun schreibe und darüber nachdenke, habe ich einen Kompromiss mit mir geschlossen: Die Mach_dich_leicht-Seite ist gespeichert, aber noch werde ich nicht auf den Pay-Button drücken, sondern mir mein eigenes Mach-Dich-Leicht Programm zusammenstellen. Ich gebe mir 2 Wochen lang Zeit, das auszuprobieren, auf meine eigene Art und Weise, in meinem Tempo, und dann werde ich sehen.

Wichtig ist, dass ich aus diesem Dark-Moments-Wochenenddepressions-Loch heraus finde, in das ich in den letzten Wochen mit erschreckender Regelmäßigkeit versackte.

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Halt and Catch Fire – 2.

… nun aber richtig!

Nach dem morgendlichen (erneuten) iTunes Desaster und dem Entzug, dem darauf folgenden Gemotze und der Hibbeligkeit, konnte mich, sobald ich heimisches Sofa und Laptop endlich erreicht hatte, nichts und niemand mehr davon abhalten, die neue Folge zu schauen. Naja, fast nichts und niemand; natürlich klingelte das Telefon und irgendjemand wollte etwas von mir. Und noch mehr of course ist die technische Quali dieser Apple-Ladung mal wieder madig, denn die Tonspur will jede Minute aktualisiert werden, von dem Rauschen und Gekratze mal ganz abgesehen. Und trotzdem: Endlich konnte ich es schauen.

Gesagt wurde zu HACF nun bereits so ziemlich alles wichtige (ohne mich! Ich konnte ja nicht mitreden). Ja, es ist eine classic supernatural-Folge. Recherchiere den Geist, die Verbindung zwischen den Opfern, finde heraus, wie Killer Ghosty es anstellt, zu den verschiedenen Tatorten zu hüpfen … und kill him; bzw. in dem Fall: Überzeuge ihn, dass es nur eine Wahl zwischen Frieden und Schmerz gibt, und er den Frieden wählen und verschwinden sollte.

So weit, so klassisch.

DEAN ertränkt seine Schuld in Whisky, Verleugnung, und er gibt sein Bestes, um Dinge richtig zu machen. You can’t just bury stuff like this. You got to deal with it.  And when all is said and done … I’ll go down swinging!
Möglicherweise hat er noch das von CAS erpresste Versprechen im Sinn, dass der ihn dann, wenn sein MoC DEMON wieder Oberhand gewinnen sollte, irgendwie kalt stellt, außer Gefecht setzt, killt. Weil SAM das nicht tun kann und wird. Und auch wenn DEAN fast lächelnd beteuert, dass es kein Aufgeben ist, so klang es doch irgendwie genau danach für mich. Und es wirft Schatten voraus, auf das, was da herzbrecherisch noch kommen wird.

Es tat gut, die Brüder ohne trouble, fights und Geheimnisse fast in alter Manier zusammen zu sehen. Sogar ein kleines bisschen gegenseitiges Aufziehen war dabei. DEAN futtern zu sehen. Adieu MoC-Diät! Das MoC ist natürlich nie ganz aus den Gedanken. Wie auch. Und so ist es wieder einmal die letzte BM Szene im Impala, als DEAN seinem little brother erklärt, dass er es Leid ist, sich trügerischen Hoffnungen hinzugeben, ob und wie es eine Rettung geben könnte für ihn. Er will das tun, was richtig ist, Menschen helfen, so viele wie möglich noch vor Monstern, Geistern, Dämonen etc. retten, so lange, wie er kann, bis er es nicht mehr kann.

S10-13

SAM: Looks like Andrew wasn’t the only one who chose peace. 

DEAN: Yeah. Looks like. …  I think I’m gonna follow his lead, too. 

SAM: What do you mean?

DEAN: My peace is helping people. Working cases. That’s all I want to do. 

SAM: Is this about the Mark?

DEAN: I’m done trying to find a cure, Sammy. 

SAM: Dean, Cas is so close. 

DEAN: To what? We don’t even know if there is a cure. So far, we’ve got nothing. We have found nothing at the Men of Letters library, Metatron may or may not know something, and maybe Cas is onto something with Cain … maybe. 

SAM: Yeah, maybe! Nothing is guaranteed, Dean. So what? We can’t just stop fighting. 

DEAN: Yes, we can. 

SAM: So, this is it. You’re just gonna … give up. 

DEAN: No. No. I’m not just gonna give up. I appreciate the effort, okay? I do. But the answer ist not out there. It’s with me. I need to be the one calling the shots here, okay? I can’t keep waking up every morning with this false hope. I got to know where I stand. Otherwise, I’m gonna lose my freaking mind. So, I’m gonna fight it till I can’t fight it anymore. And when all is said and done … I will go down swinging. 

Und dann schwieg SAM … und mein Herz weinte, schon wieder. 

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Halt And Catch Fire – 1. Teil des Dramas

2. Mittagsupdate

Es ist nicht zu fassen! Immer noch nicht! Den ganzen Vormittag habe ich frustriert herumgehibbelt, konnte mich kaum auf meine Akten konzentrieren. Gegen 11 Uhr war immer noch nichts auf iTunes, was irgendwie nach brandnew supernatural aussah. Also habe ich den support angechattet, um mein Leid, mein Frust, meine Verzweiflung, kurz deren seelische Grausamkeiten gegen mich arme Gesuchtete zu schildern. Und die Apple-Company? Die verstehen noch nicht einmal ansatzweise die dramatische Problematik! Das wäre ja nur eine Serie, und überhaupt lief das ja erst vor ein paar Stunden im Original, das könne dann schon mal auch etwas dauern und sie hätten da sowieso keinen Einfluss drauf, wann die Folgen zum Download bereit stünden. Das täte ihnen zwar jetzt Leid (ha ha!), dass ich da nun warten müsste, aber das wäre ja auch nicht schlimm, spätestens in zwei Wochen ist die Folge dann sicher auch erhältlich!

*koch*explodier*

Sie verstehen es einfach nicht! Das ist seelissche Grausamkeit! Folter! Ich brauche meine Droge!

Und dann … kurz nach 11 Uhr … schwupps: Folge im iTunes Store da. Endlich!
… und wer brauchte nicht einmal daran zu denken, JETZT zu downloaden, geschweige denn zu schauen? Genau! Me! Weil ich ja in 20 Minuten (also mitten in der Mitte quasi) dann sowieso hätte abbrechen müssen, um die Jobs zu wechseln. Ganz abgesehen davon, dass Chef dafür wohl weniger Verständnis haben dürfte, wenn ich den Stift fallen lasse, die Akten beiseite schubse und weinend und lachend und alles gleichzeitig, abgrundtief im Gefühlschaos versunken den Brüdern auf ihrer Jagd nach dem Internetgeist zusehe. Außerdem ist die Ton- und Bildqualität auf dem Vormittags-PC misserable (denn ja: einen Bruchteil lang habe ich darüber nachgedacht, genau das trotz Chef und Jobwechsel zu machen).

Nun heißt es also warten bis heute Abend und nicht in Versuchung geraten, entgegen den Warnungen meines hiesigen lieben Nachmittags-Büro-EDVlers doch noch iTunes zu installieren und auf sämtliche Synopsen und Telefone dieser Welt zu pfeifen … um endlich supernatural zu sehen!

1. Büroupdate

Immer noch supernatural-los und im Rummotzmodus. Twitter wirft mir Ahhh und Ohhhs und classic ghost hunter Episode um die Ohren und scheint hin und weg zu sein. Und ich? Ich bin drogenlos und verzweifelt und in übelster Motzstimmung! Ich will auch Winchesters haben!

SPN10-13

Was zur Hölle soll das? iTunes lässt mich schon wieder schnöde im Stich! Von wegen Halt inne und entzünde das Feuer! Pah! Gestern Abend zerbrach ich mir noch den Kopf darüber, ob ich nicht diese Folge, die sich um einen Internetgeist drehen soll, wieder live schaue, denn ich vermutete Live-Tweets-Bombardememt. Das hätte ich gern gesehen. Ich hätte nun – 5.30 Uhr – auch gern die Folge gesehen; aber NICHTS. iTunes ist leer und ich bin mal wieder sauer. Wenn ich mitten in der Nacht aufgestanden wäre, hätte ich wenigstens einen livestream gehabt, aber so? Live-Tweets gab es scheinbar auch keine; habe gerade bei den J2 als erstes geschaut …  nichts. Wenigstens war also die vermutete Schokolade, der ich dann doch aus dem Weg ging, gar keine richtige Schokolade.

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Up and Downs

Gestern hatte ich exorbitant gute Laune, dass es sogar Chef auffiel und er mich fragte, wieso ich eigentlich am Dauergrinsen wäre. Meine Antwort lautete wahrheitsgemäß: Weil ich eine frische Dosis meiner Seriendroge bekam und die einfach nur gut tat.

Heute ist das anders; ich bin müde, schlapp und dazu kommt noch ein major BAD HAIR DAY. Obwohl es im Büro gut läuft, ich mit dem Aktenschubsing vorankomme und niemand da ist, der mich ständig unterbricht oder aus dem geplanten Arbeitskonzept bringt, ist irgendwas in mir gerade ziemlich kaputt. Kann das gar nicht genau definieren, was es ist, was mich heute runter zieht. Und während ich in meiner Fertiglasagne-Mittagspause darüber nachdenke, wie unterschiedlich sich die Tage anfühlen, fällt mir auf, dass es eigentlich oft so bei mir ist: den einen Tag bin ich ausgelassen, optimistisch, alles flutscht – und am darauf folgenden ist alles so schwer und träge und müde, wie es am vorangegangenen leicht war. Ein stetes Auf und Ab.

Update von zu Hause

Was für ein anstrengender Aktenschubsbürotag. Ich sollte zufrieden sein, aber ich bin es seltsamer Weise nicht. Viel zu kaputt. Möglicherweise brüte ich bereits einen von der derzeit kranken Vormittagskollegin vermachten grippalen Infektionsvirus aus. Noch hoffe ich, dass es nicht so ist und ich davon verschont bleibe. Jedenfalls vermisse ich gerade sehr – wirklich SEHR – eine Badewanne, in die ich mich jetzt seufzend mit Musik und/oder einem Buch verkriechen könnte.
Wenigstens ist morgen schon Freitag, und wenn ich erst einmal die Akten und das Tante-Aenne-Einkaufen sowie den Bofrost-Mann hinter mich gebracht haben werde, dann ist wirklich Wochenende für mich. Und ich brauche es dringend, ein faules Wochenende. Die Woche hatte es wirklich in sich.

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About A Boy

Mittwoch ist supernatural-Zeit; und dieses Mal klappte es auch mit iTunes. So konnte ich vor dem normalen Büro-Morgenwahnsinn meine Lieblingsserie suchten, und gerade eben in der Mittagspause noch einmal. Chef ist auf seiner heimischen Mittagsschlafcouch, die Kollegin hütet einen potentiell tödlichen grippalen Schnupfen und schüttelt den Frost hoffentlich ab; so dass ich spontan diese Woche auch nachmittags hier einspringen (konnte) und die restlichen Tage nicht nach OL zu fahren brauche. Und hier – im Vormittagsbüro – habe ich ein funktionierendes iTunes, neuerdings auch Kopfhörer am PC, und die strikte Anweisung von Chef, in der Mittagspause auch ja keine Akten anzufassen. Deswegen gab es jetzt nach der täglichen Portion Körnerkäse, Gemüse und Apfel freaking awesome DEAN WINCHESTER!

Was war das wieder für eine hervorragende Folge?! Und wo bekommen die nur immer den absolut perfekt passenden Cast her? Die Hälfte der Folge war DEAN wieder Teenager; und ich wusste ja bereits aus einer früheren Staffelepisode, dass DEAN als Teenager genau so #hach ist! Es war schlicht perfekt; und wenn auch der Grundton des derzeitigen Problems (wie wird er dieses verdammte Mark Of Cain nur wieder los bzw. wie schafft er es, dass sein Armtattoo ihn nicht zum ausgeflippenden Schlächterhulk mutieren lässt!) – wo war ich? Ach ja; also das Problem ist immer noch da, und DEAN nach wie vor mit sich selbst nicht im Reinen, wegen dem, was er getan hat oder noch tun könnte, wenn er die Kontrolle verliert. Aber sich in den Bunker einzuschließen, ist auch keine Lösung, und so überredet ihn SAM, den Fall zu übernehmen, in dem sie auf Hansel und … ja war das nun eigentlich Gretel? Oder stimmte die Story, die Hansel dann den beiden erzählt, dass die Hexe, die da in freudiger Erwartung refreshete Teeanger-Suppe am köcheln war, Gretel’s Herz vor Urzeiten gefuttert hat?*
Jedenfalls ist die Geschichte um Hansel und Gretel natürlich gaaaaaaanz anders gewesen. Am Ende tötet DEAN Hansel und die Hexe, befreit Tina … und verzichtet dabei auf die Chance, ein Teenager ohne MoC zu bleiben, der blöderweise Taylor Swift „a lot“ mag *kicher*, aber noch 7 Jahre warten müsste, bis er offiziell erneut seine Leber ruinieren darf. Btw. endlich bekam DEAN mal ein ordentliches Stückchen CAKE!

Die Endszene zwischen den Brüdern war … so erfrischend … überhaupt die Brüderszenen zwischendurch; lustig (underoos) und lustig eben … und SAM zu sehen, wie er sich um DEAN sorgt, tut immer noch gut. Mehr noch: SAMs ansteckender (Zwangs?)-Optimismus, dass sie schon einen Weg finden werden, um DEAN MoC-los zu bekommen, ohne dabei die Welt abzuschlachten, lässt mich hoffen, lässt auch DEAN nun hoffen; er hat jedenfalls gelächelt und mein Herz machte einen Sprung.
Ein wichtiger (erneuter) Hinweis fiel: THE GRAND COVEN … der ROWENA unter Beobachtung hält und sicherlich nun auch mal bald direkt in Erscheinung treten dürfte. Die Kombination ROWENA against old GRAND COVEN against CROWLEY against WINCHESTERS dürft jedenfalls sehr spannend werden, falls sie es nicht zu sehr verwickeln. Ich bin gespannt (aber total spoilerlos, was die kommenden Folgen betrifft).

Auf jeden Fall könnte also Hexenmagie irgendwie eine Möglichkeit sein, DEAN zu helfen. Immerhin gibt es also einen spell, um das alte Ich in einen früheren Teenager-Körper zu schubsen. Dann weiß sicherlich auch META-ARSCH noch, wie man das Cainsmal los wird, CAIN möglicherweise hat auch eine Ahnung … und am Ende wird es doch LIEBE sein …  *seufz*

Was die Frage betrifft, die unausweichlich natürlich nach dieser Folge auch durch Twitter schwappte: Würdest du mit deinem heutigen Wissen in deinen Teenager-Körper zurückgebeamt werden können: Würdest du dies als 2. Chance ansehen und es so lassen, um ein – möglicherweise gänzlich anderes – Leben zu führen? Meine Antwort wäre: Ja! Ich würde, ohne zu zögern!

Update: 

Heute gibt es mal SAMs köstlichen Blick, als er TEENDEAN trifft. Priceless.

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Hach, ich habe jetzt die Folge zum 3. Mal gesehen, und sie ist einfach nur toll! Und so lustig, wie SAM im Impala eingequetscht ist, oder sich TEENDEAN darüber lustig macht, dass SAM zu groß ist für das Kellerfensterloch. Shake it off! LOL

* Nun habe ich es richtig verstanden: Die Hexe war nicht das Gretel, die da am Kochen war, und die von DEAN dann kurzerhand in den Ofen gestopft wurde. Es war damals (als es noch nicht auffiel, wenn ein paar Kinderchen verschwanden, weil es ja noch keine Suchanzeigen auf Milch-TetraPäckchen gab) so: Hansel & Gretel gab es wirklich, auch die Hexe. Am Ende musste die Hexe aber Hansel (ich liebe es, wie die Amis „Hahnsssszel“ sagen!), also jedenfalls hat Hansel ganz freiwillig dann Gretels Herz gefuttert und ist der Hexe Handlanger gewesen).

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There’s No Place Like Home

… vor allem, wenn man dann endlich die neueste Folge der Suchtserie schauen konnte.

Was soll ich sagen? Weinend sitze ich schon wieder vor dem PC. Diese Serie macht mich schlicht fertig, auf jede erdenkliche Art und Weise. DEAN muss lernen, sich selbst zu vergeben. Und mehr als alle anderen muss er seine dark side, seinen Dämonen inside und das MoC bekämpfen. Er ist damit nicht allein! Er hat SAM, er hat CAS, er hat CHARLIE … und er hat uns!

Ich hatte ja ein wenig Angst vor dieser Folge, denn die wenigen Spoilerschnipsel, die ich vorher aufgeschnappt hatte, verhießen ein Battle zwischen DEAN und CHARLIE. #supernatural ist bisher nicht gerade gut zu seinen weiblichen Akteuren gewesen; ich fürchtete ich mich davor, dass wir CHARLIE verlieren könnten.
Der Kampf zwischen DARK!CHARLIE und DEAN fand dann auch statt … und es tat weh, weil ja GOOD!CHARLIE die Schmerzen ebenso spürte. Möglicherweise wenn DEAN das gesehen hätte, wie GOOD!CHARLIE vor Schmerzen wimmert, vielleicht hätte er dann nicht mehr dermaßen zugeschlagen. Als er die wieder zusammengesetzte, so verletzlich wirkende CHARLIE am Ende in die Arme schloss, öffneten sich bei mir alle Tränendrüsen.

Nun, CHARLIE wird wieder kommen, ganz sicher, denn immerhin muss sie mit helfen, mehr über das MoC herauszufinden; und sie wird das schaffen. Ich freue mich jedenfalls auf ihren nächsten Besuch. Bis dahin: Pass auf dich auf, little Winchester-(Fast)Schwester.

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…. und dann zitterte DEAN’s Hand nicht mehr.

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Was zur Hölle soll das?

Es ist Mittwoch! Und ich bin wütend! Nicht auf, sondern wegen meiner Suchtserie, denn iTunes ließ mich schnöde im Stich! Die neueste Folge – There is no place like home – kam zu spät auf iTunes an. Ich war extra noch eine viertel Stunde eher aus dem Bett gekrochen, weil ich ahne, dass dieses angekündigte unerwartete Battle mich Nerven kosten würde. Ich habe mir Beruhigugnskaffee gekocht, ein Müsli fix geschnippelt und saß wie immer Mittwoch Morgen noch vor dem Duschen vor dem heimishen Laptop, startete iTunes … und … NICHTS! Keine neue Folge da! Wollen die mich veräppeln? Ich habe wieder und wieder ungläubig aktualisiert. Nichts! Die letzte Folge blieb die von letzter Woche.
Ich ging frustriert duschen. Sehr frustriert! Ich bin immer noch frustriert (aber immerhin geduscht und geföhnt), denn nach dem Duschen war die Folge zwar immerhin im iTunes store, aber … Laden? Was bitte ist laden? Ich lade heute nicht! Püh! Nö! DU, du dummes süchtiges karniggel, guckst heute nicht! Basta! Ende der Diskussion. Arrrrrr!

Und jetzt sitze ich im Büro, habe hier doch versucht, heimlich und gegen alle Regeln verstoßend iTunes zu überreden, mir wenigstens jetzt die neue Folge zu geben, trotz herumschwirrender Putzfee (Chef ist zum Glück vormittags eben die Welt retten!). Aber auch hier: Nix Laden! Ich haben Feierabend, sagt iTunes, oder vielleicht liegt das auch an dem Schneesturm in New York? An Außerirdischen? An den persönlichen Schicksalsbitchen, die letztens meinen Freudenkelch beim Spucken verfehlt haben und sich auf diese Art rächen? Ich weiß es nicht, aber ich bin frustriert! Stinkig! Ich will das Battle jetzt sehen zwischen DEAN und Who The Hell is THIS CHARLIE? HELP! Und irgendjemand/etwas lässt mich nicht.

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ABBA – thank you for the music!

Dem ersten monatlichen Highlight haben wir, (mein Knuffelchen und ich) ziemlich entgegengefiebert. Eine ABBA-Tribut-Show in der Jahnhalle, die ich zum Glück ohne Krücken besuchen konnte.

Was für eine tolle Stimmung in der Jahnhalle, von der ersten Minute an. Fasziniert haben nicht nur die Glitzer-Plateau-Stiefel der Herren. Wir standen in der ersten Reihe und schmetterten bereitwillig die ABBA-Hits mit. Wir hatten uns ja vorbereitet, tagelang ABBA-Songs aufgefrischt, und konnten demzufolge ordentlich mitrocken. Oh man, was habe ich geschwitzt, obwohl ich Hüpfen so gut es ging zu vermeiden versuchte. Geschafft war ich trotzdem, als hätte ich einen knapp 2,5-stündigen Aerobic-Kurs hinter mich gebracht. Kurzzeitig störte nur dieses tanzwütige Paar, das sich irgendwann vor die Bühne tanzdrängelte und nicht einsehen wollte, dass dafür einfach kein Platz war! Menno! Haut ab! Meine Glitzerstiefelaussicht!
Niedlich war auch der Opi, der nur sanft wippend und mit großen Augen in der ersten Reihe vor der Bühne stand und die Damen anschaute. Bei “ I haaaaave a dreeeeeeaaaaaam!“ setzte sich dann Fake-Agnetha zu ihm, und der ganze Saal machte „Ohhhhhh! Wie niedlich!“

Ich hatte Spaß, ein gelungenes ersten kleines Monatshighlight 2015. Sogar der daran angeschlossene kurze Nach-Hause-Spaziergang durch die Nacht, selbstverständlich mit ABBA-Songs aus Knuffels Brusttasche, wo auch der aufgefangene Hell-Dollar aus „Money, Money, Money“ und zwei ergatterte *hust* Plektren von Fake-Björn steckten, war Genuss. Und mein Knie hat überlebt, der Rest heute ist Muskelkater.

ABBA2 ABBA3. ABBA1 ABBA4

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January 24th!

Happy Birthday, beloved DEAN WINCHESTER. 

DEAN

Das alleine ist bereits ein Grund, diesen Sonnabend zu feiern, aber es gibt noch mehr:

  • der erste Schnee (wirklicher, richtiger Schnee!) des Jahres 2015 ist endlich hier. Flockentanzzauber vor dem Fenster
  • hatte gerade ein gemütliches Frühstück und den ganzen Sonnabend noch vor mir
  • keine Krücken mehr! auch keine Schmerzmittel
  • und heute Abend besuchen wir die ABBA-Review.
    Schon die ganzen Tage laufen ABBA-Songs hoch und runter im Hause Karniggel

Auf das es ein wunderschöner verschneiter glücklicher Sonnabend mögen werde.

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Eisfüße und MRT Rap

Die guten Nachrichten zuerst: Die Krücken brauche ich nicht mehr, und auch, wenn ich noch nicht Trampolin springen sollte, fühlt sich das Knie wieder an wie ein Knie. Ab und an zwackt es zwar noch, aber das tat es auch schon vorher.

Allerdings habe ich seit dieser Woche permanent Eisfüße! Eisfüße de la frost. Egal, wie viele Socken ich auch anziehe, die Füße sind und bleiben kalt! Das ist nunmehr so schlimm, dass ich letzte Nacht mitten in selbiger mir eine Wärmflasche besorgen musste, die meine Füße dann panisch und wärmesuchend umklammerten. Anders wäre ich nie in den Schlaf gekommen. Das ist deswegen erwähnenswert in meinem Fall, weil ich eigentlich ein Kopf-und-Füße-kalt-Schläfer bin … oder wohl besser war. Mit eiskalten Füßen kann ich einfach nicht mehr einschlafen. Das ist mehr als lästig.

Dann stand heute Morgen um 8 das MRT an. Premiere für mich, ich lag noch nie in der Röhre. Zum Glück musste ich auch gar nicht in die geschlossene Röhre, sondern wurde unter ein halboffenes MRT-Brummgerät geschoben mit der Ermahnung, nun still zu liegen und mich nicht mehr zu bewegen. Ich lag still, so gut es ging, während der Kasten brummte und klopfte. Es klang wie Rap: BappbappbappBaby … Plong. BappbappbappBaby …. Plong … Eine halbe Stunde lang. Musik lief auch, irgendwas Englisches, durchaus angenehmes, ein bisschen wie Country-Blues. Eigentlich wollte ich nach dem Titel fragen. Habe ich dann aber doch vergessen.
Wie so oft, wenn man strikte Anweisung hat, sich nicht zu bewegen, aktiviert das fiese Gehirn die Region, die der Nase vorgaukelt, dass, wenn man nicht jetzt sofort an ihr kratzt, jämmerlich an dem Jucken zugrunde gehen wird. Doch scheinbar durfte ich mich an der Nase kratzen, auch wenn ich es verstohlen tat und jede Sekunde damit rechnete, dass das freundliche Brummgerätbedienungspersonal genervt in den Raum rufen würde: Frau J. was machen Sie denn da? Jetzt müssen wir wieder von vorn anfangen!

Beim MRT selbst verliert man jegliches Zeitgefühl, wenn man, in meinem Fall natürlich ohne Brille und damit im Nachteil, an die Decke glotzt und die Deckenplatten anfangen zu wandern und zu verschwimmen. Waren nun 15 Minuten vergangen? Oder erst 3? Und wie lange wohl noch? War da ein Muskelzucken im Bein und wird nun die Aufnahme unscharf? Hatte ich mit den Zehen gewackelt? Was, wenn ich niesen muss? ‚Versuch zu schlafen!‘, befahl ich mir in Gedanken, aber auch das klappte nicht. BappbappbappBaby …. Plong … und wieder von vorn.
So tropfte die Zeit und juckte die Nase, und dann – scheinbar plötzlich – war es vorbei und ich durfte von der Liege hüpfen.

Das anschließende Gespräch mit der Ärztin und Beschau der MRT-Bilder brachte dann die weniger gute Nachricht ans Tageslicht: Den Sturz hat mein Knie wohl überstanden, den Verschleiß, der aber schon vorher stetig an Knie und Knorpel und Knochen knabberte, ist jedoch enorm. Der Orthopäde wird da wohl ein Wörtchen mit mir reden müssen, denn so, wie es angeblich da aussieht, wird es nicht mehr lange dauern, bis ich dauerhaft Probleme bekommen werde. Nun bin ich gespannt, was der Orthodoc dazu sagen wird. Klar, ab und zu zwackte es im Knie, war es wie eingerostet, etwas steif. Aber das habe ich nicht für voll genommen. Ich kann ja ohne Krücken laufen, sogar Trampolin springen. Oh … Trampolin! Hoffentlich spricht der Orthodoc nicht ein dauerhaftes Trampolinhüpfverbot aus! Das wäre ja echt blöd! Wir werden sehen.

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ABBA mit Krücken?

Zu dem „Ich bastel mir meine eigenen Glücksmomente in 2015“ (möglicherweise habt ihr davon gelesen) gehört das Vorhaben, sich jeden Monat etwas ganz Spezielles und Besonderes vorzunehmen und es zu genießen. Für den ersten Monat – Januar – ist daher der Besuch der ABBA-Review hier im Heimatstädtchen geplant. Die Karten sind von Knuffel längst dafür abgeholt, und auch, wenn ich das nicht für möglich gehalten hätte, er freut sich tatsächlich darauf. Ich mich selbstverständlich auch, war ja schließlich auch meine Idee. Am Sonnabend soll es los gehen.

Dann kam der vermaledeite doofe (saudoofe) Treppensturz am Montag Mittag dazwischen und drohte, alle Pläne diesbezüglich zumindest für mich ad absurdum zu führen. Denn auch, wenn der Arzt mir zwar das ABBA Review nicht direkt verboten hat, sondern mehr vor dem kontraproduktiven Rumhüpfen als solches warnte, war mir die Vorstellung, mit Krücken dort bewegungslos Rumstehen zu müssen, doch eher suspekt. Aber: Die persönlich für mich zuständigen Schicksalsbitchen, die gerne mal in meine Suppenpläne spuckten in der Vergangenheit, haben sich verspuckt, denn seitdem der Herr Orthopäde das Blutwasser schmerzhaft aus meinen Knie zutschte, geht es mit jeden Tag bereits besser. Schon jetzt liegen die Krücken unterm Trampolin und ich humpel durch die Wohnung, jeden Tag etwas agiler. Am Freitag wird mein Knie in die Röhre geschoben, aber ich denke, es wird alles gut aussehen. Es fühlt sich jedenfalls schon fast wieder gut an. Und deswegen werde ich mir ABBA geben am Sonnabend, und zwar ohne Krücken, aber vorsichtshalber nur mäßig hüpfend, doch selbstverständlich glitzernd. Soweit der Plan meinerseits.

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Good Night

goodnight

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