Der tiefe Fall eines Karniggels

Als ich letzten Montag diesen Tweet

absendete, war ich gerade frisch von der Treppe gefallen. Einfach die letzte Stufe nicht mehr erwischt, im Fallen noch das Knie und die Zehen des rechten Beines verdreht und voll auf das Knie aufgeknallt. Dann saß ich da, auf dem Hintern vor der Eingangstür, Sekundenbruchteile lang wohl etwas geschockt, relativ glücklich, dass wohl nichts gebrochen ist. Seltsamer Weise hatte ich in dem Moment gar keine Schmerzen, und humpelte nach ein paar Minuten weiter zum Kopierer, hoffend, dass sich ein blauer Fleck einstellt, ein wenig rumzwickt und nach ein paar Tagen alles vergessen sein würde. Pah! Als wenn es jemals so einfach sein würde.

Denn schon ein paar Stunden nach dem blöden Sturz stellte ich fest: das rechtes Knie beugen zu wollen, ist eine saublöde Idee! Supersaublöd! Prompte Schmerzwellenbestrafung folgte dem bloßen Versuch sofort. Und nun hatte ich ein Problem: Denn fahr mal Auto, wenn du ein steifes rechtes Bein hast! Das konnte ich damit eindeutig knicken. Kein English wie geplant, statt dessen ließ ich mich dann doch noch abends in die Notfallaufnahme des OL ev KH bringen. Dort wurde ich in einen Schiebestuhl bugsiert, erledigte den Bürokram und kam relativ zügig zum Röntgen. Das war insofern schmerzhaft, weil man an meinem Bein rumzerrte, um es in die richtige Position zu beugen. „Können Sie das Bein etwas anwinkeln?“ NEIN! Verdammt, aua! Das Röntgen hatte ich dann hinter mich gebracht, war auch noch relativ gut gelaunt, bedauerte nur, dass wohl Trampolin-Springen für ein paar Tage oder gar Wochen wird ausfallen müssen. Dann wartete ich weiter auf der Liege im Flur der Notambulanz darauf, dass der nette Herr Arzt mir mitteilt, dass nichts gebrochen ist. Gerade, als ich anfangen wollte, rumzugrummeln, dass sich niemand um mich mehr kümmerte, kam ein epileptischer Notfall an mir vorbeigeschlittert, und ich dachte nur so: Keep calm, du hast nur Knie, noch nicht mal Schmerzen, wenn du es ruhig lässt; sei froh, dass du warten kannst und hier nicht rumzucken musst. Nun ja, der Arzt (immer noch sehr nett) schob mich dann in eine Minikabine, gab mir die erwartete: Nichts gebrochen, aber irgendwas ist da-Diagnose und kämpfte seinerseits mit der Druckertechnik. Ich bekam noch eine Tromposespritze reingejagt und Krücken ausgehändigt sowie eine Kniemanschette umgelegt und wurde entlassen. Irgendwie sollte ich wohl noch eine CD mit meinen Röntgenbilder irgendwo abpflücken, damit der weiter zu belästigende und noch zu suchende Orthopäde auch was zu gucken hätte. Aber das CD-Einsammeln ging dann bei mir nach diesem Tag unter, ich wollte nur noch nach Hause. Knuffel und Moni gabelten mich dann auch auf und kutschierten mich und die Krücken plus Manschette auf das heimische Sofa.

Die erste Nacht war gruselig, denn trotz Manschette kam ich nicht drum herum, ein paar Mal eben doch unbewusst das Knie zu beugen, was sofort mit besagten Schmerzwellen bestraft wurde, die mich dann wiederum stundenlang munter hielten. Bin ich erst einmal wach, drängelt die Blase. Allerdings hüpft man nun mit Knieschaden nicht mal eben schnell auf’s WC, und bevor ich die Manschette wieder vom Bein gezerrt habe, um mich überhaupt schlüpperlos niederlassen zu können … Also glaubt mir, das war Krieg mit mir selbst.

Entsprechend erschlagen war ich am nächsten Morgen. Aber es nutzte ja nichts, ich brauchte nun einen Orthopäden, der mein Knie auch behandeln darf. Das ist bei Arbeitsunfällen etwas komplizierter und nicht jeder darf da die gummibehandschuhte Hand anlegen. Aber gleich der erste Anruf war von Erfolg gekrönt. Heute, 16.10 Uh war ein Termin frei, den könne ich haben. Ich sollte alle Unterlagen mitbringen von der Erstversorgung. Platsch! Problem. Das Zeugs inklusive Röntgen-CD war ja noch in OL. Die aus OL würden dem Orthopäden aber nur das Zeug faxen, wenn sie eine Schweigepflichtsentbindung von mir vorliegen hätten. Ob ich nicht die eben vorbei bringen könnte? Nee … Aua! Knie! Krücken! Komm in keinen Stiefel rein, und einen Drucker / Fax besitze ich auch nicht. Was nun? Karniggel ist ja aber zum Glück nicht auf den Kopf gefallen, Schweigepflichtsentbindungserklärungen kann man ja auch so ganz altmodisch-analog handschriftlich verfassen. Gedacht – verfasst. Töchterchen musste eh für das knieverletzte Muttertier noch ein paar Besorgungen machen und die Medis holen und brachte das handschriftliche Pamphlet zum Orthopäden. Knuffel würde etwas eher Feierabend machen und die Röntgen-CD abholen, nachdem ich am Telefon bei der Notfallambulanz hoch und heilig schwörte, dass das mein Eheknuffel ist und er die CD mitnehmen darf. Uff. Geschafft.

Nächste Herausforderung: Duschen. Denn das war alles bis dahin so nachtschmerzschweißbürokratisch abgelaufen, dass ich nicht noch ungeduscht mein Knie dem Orthopäden präsentieren wollte. Gute Entscheidung, wie sich später herausstellen sollte. Das Duschen dauerte zwar etwas und ich hatte eine Heidenangst, in dem Duschbecken noch mal auf die Fresse zu fallen, aber alles ging gut und pünktlich zum Termin humpelte ich an Krücken und in Hauslatschen in die Praxis. Latschen deswegen, weil ich partout rechts in keinen Stiefel mehr hereinkam. Die Zehen hatten definitiv auch einen Klatsch mitbekommen. Der Orthopäde dann schließlich sah DURCH DIE JEANS DURCH, dass das Knie geschwollen ist. Aha. Ich wurde zum Ultraschall bugsiert, geultraschallt und plopp: Da ist was drin! Sehen Sie? Der schwarze Fleck, das ist Flüssigkeit, vermutlich Blut! Das muss da raus! *innerliches Panik-Gequietsche meinerseits* Aber konnte ich mich wehren? Der Doc tastete und bewegte dann noch weiter an Bein und Knie herum und begann dann seine Blutsaugaktion. Ich hätte ihn schlagen können, so scheiße weh tat das! 40 ml Blut gemischt mit Wasser zog er aus dem Knie heraus, danach ging es meinem Bein schon besser. Zinkverband drum herum und erst mal Entlassen mit der Auflage, dass ich Montag auf jeden Fall noch mal zum Gucken kommen muss und bis dahin eine Über-Nacht-Genesung ausgeschlossen sein dürfte. Außerdem brauche ich ein MRT von dem Knie, das muss aber in Varel gemacht werden, das ist bei Arbeitsunfällen nun mal so. ABBA am Sonnabend könne ich wohl mir anschauen, wobei Betonung auf AnSCHAUEN liegt; ich sollte in den nächsten Tagen besser nicht rumhopsen.

Endlich wieder daheim auf dem Sofa war ich ordentlich geschafft, aber ich merkte schon, wie der Druck aus dem Knie raus war und ich sagen wir 10 % wieder beugen konnte. Schmerzmittel wie befohlen eingeworfen und mir selbst eine Trompose-Spritze verpasst (ging einfacher, als gedacht). Und dann ins Bett getrollt, ohne Manschette, aber mit dem Zinkverband. Und siehe da: Ich konnte letzte Nacht endlich richtig gut schlafen, ob es nun an den Schmerzmitteln, dem Blutabsaugen, der fehlenden Manschette oder einfach daran lag, dass ich nach nunmehr 48 Stunden schlicht fix und fertig war – who cares? Mittlerweile liegt mein Kniebeugeerfolg bei satten 45% bereits! Heute Morgen bekam ich auch den MRT Termin verpasst und habe danach die neue Folge supernatural geschaut. Die Krücken habe ich unters Trampolin geschoben, es geht bereits ohne, wenn auch langsam und humpelnd, dass das Klecks-Katerchen schon ganz mitleidig schaut.

Veröffentlicht unter Blog | 2 Kommentare

The Hunter Games

S10E10

Durch diesen vermaledeiten Treppensturz am Montag kam meine ganze Woche durcheinander, aber dazu später mehr. #Supernatural is back, und das ist erst einmal wichtiger.

SPOILER ab hier!

Und  wie es zurück ist! Allein das Intro mit der Zusammenfassung der ersten Folgen der 10. Staffel war BLOWING! Schnittgenau passend auf dem Akkord.

Dann begannen die Spiele, die da lauten: Wie wird DEAN das MoC wieder los?! Ich hätte da ja zuerst nach CAIN gesucht, wenn wenn jemand was über das MoC weiß, dann er! Aber nein, man fragt erst mal METAARSCH, der daraus aber Profit schlagen will (huch? Damit konnte man ja nun gar nicht rechnen!) und sich Step by Step für Informationen freikaufen will! Ahh, ich hasse diesen Typen, und DEAN hätte meinen Segen gehabt, ihn abzumurksen, wären CAS und SAM nicht in allerletzter Minute dazugekommen und dazwischen gegangen.

Jedenfalls mache ich mir schon wieder Sorgen. Um DEAN, um wen auch sonst? Und SAM hatte nasse Haare? Ist mir gar nicht aufgefallen, weil ich nur auf DEAN achten konnte. Offensichtlich flippte aber die Fandom auf Twitter wegen den SAM-nassen Haare komplett im Trapez! LOL

Glücklicherweise scheint die CLAIR-Geschichte nun erledigt, sie zieht ihre Wege und CAS darf ab und an mal anrufen.

Dafür ist das, was gerade in der Hölle abläuft, besorgniserregend. Dass ROWENA von Anfang an ihr eigenes Süppchen im Hexenbeutel kocht, war ja klar. Mich wundert es nur, dass CROWLEY scheinbar überhaupt keine eigenen Pläne und Intrigen mehr zu schmieden scheint; der wartet lieber auf den Anruf von Squirrel und hoppst sofort los, als der sein BLADE wieder braucht. Und wollte CROWLEY jene böse Axt, mit der, wäre sie erst wieder mit DEAN und dem MoC vereint die Apokalypse nur ein Sonntagsdinner zu werden droht, wollte also der King nicht eben jenen Nuklearsprengkopf weit weit weit … SEHR WEIT weg von DEAN aufbewahren? Irgendwie Mond, Mariannengraben … so was in der Dimension. Und wo steckte das BLADE verborgen? In CROWLEYS eigener Knochenbox. Tz! CROWLEY, das soll mir an dieser Stelle erlaubt zu bemerken sein, macht irgendwie einen depressiven Eindruck auf mich, alle seine Lieblingsspielkameraden spielen woanders und ohne ihn. Armer King.
ROWENA aber und ihr Akzent gehen mir schnurstracks auf den Schnürsenkel; und da sie wohl kaum ernsthaft Ambitionen haben wird, Mother of the Century zu werden, dürfte langsam klar werden, dass sie – wenn METAARSCH endlich erledigt sein dürfte und DEAN das MoC los geworden ist – der neue böse (superböse) Gegenspieler werden könnte. Bekommen wir dann TEAM FREE WILL + CROWLEY endgültig als TEAM in season 11? Ja Ja Ja! Bitte, ich wäre dafür! Aber abwarten.

Zurück zu DEAN! Himmel! Ich hab Angst vor DEAN, wenn er seinen Mörderblick aufsetzt und drauf und dran ist, alles niederzumetzeln. Und ich kann nicht weggucken! Das Monster in mir schnurrt bei seinem Anblick, wenn auch etwas erschrocken! Und wieso erhielt Mr. PERFEKT JENSEN ACKLES für seine schauspielerische Leistung noch keinen verdammten Award? Was wollen die denn noch mehr?

Wohltuend war zu sehen, dass das brotherly bond stärker denn je zu sein scheint. Keine Vorwürfe, keine Lügen, keine Geheimnisse; nur ein besorgter SAM, der sich seinen Kopf zermartert, wie er DEAN helfen kann. Bitte lasst es wirklich SAM sein, der letztendlich das Quentchen ist, was DEAN vom MoC heilen wird! Es wäre an der Zeit!

Veröffentlicht unter Supernatural | Kommentar hinterlassen

HAPPY BIRTHDAY to me

Auch auf diesem Wege noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle, die heute via Twitter, Facebook, Email, Telefon und persönliches Knuddeln an mich dachten. Danke für die guten Wünsche, das Lächeln und das Gefühl, dass ihr da seid.

Ganz besonders an meinen Knuffel, der mir mit dem Trampolin und dem Detlef Dee das Gehoppse ermöglicht und seit Neuestem selbiges auch erdulden muss.

Danke an die liebste Frau O. für die Mäuse. 😀

Danke an die unglaubliche Jo, deren Päckchen heute endlich ausgepackt werden durfte und ich bei jedem ausgepackten kleinen Present vor Vergnügen und Freude quietschte! Das Squirrel, das Moose und der Demon-Hunter-Pass kommen in den Mazda, auf das ich für alle Zeit für alle Eventualitäten gerüstet bin. Den Lebensart-Kalender werde ich bei mir tragen und mit Sternschnuppentagen füllen und seine Weisheiten gelegentlich ganz wichtig auf Twitter der Welt kundtun.

Geburtstags-Presents_vonJO

Danke auch an meinen Chef, der den Geburtstag nicht vergessen hat und mich mit Vanille Liqueur und einem Bunte-Laden-Gutschein überraschte. (Noch spannender aber finde ich nach wie vor die ungeklärte Frage, wie wohl mein Gehaltszettel ab diesem Monat aussehen wird!)

Veröffentlicht unter Blog | 3 Kommentare

Trampolin

Ich hasse Detlef Dee! Der macht mich wütend, und deswegen werde ich es ihm zeigen! Trampolin-springend – oder zumindest versuche ich noch eher unbeholfen und wacklig, mit den Sprungschritten mitzuhalten. Noch ist das mehr ein verwirrtes Herumhüpfen. Nichtsdestotrotz habe ich aber die 35 Minuten durchgehalten, auch wenn ich zwischendurch um Gnade winseln wollte und mich danach halb tot, Schweiß gebadet und klitschnass aber doch eben auch verbissen glücklich unter die Dusche schleppte. Ich habe nicht einmal mehr Hunger!

Veröffentlicht unter Abnehmen | 1 Kommentar

Mini-Monats-Sternschnuppen

Das Leben ist kurz! Also lebe jetzt! Aber wie stellt man das an, zwischen Haushalt und Büro? Natürlich habe ich mich am Jahresende 2014 auch das eine oder andere Mal gefragt, was das neue Jahr wohl alles zu bieten haben wird. Selbstverständlich die JIB im Mai; aber sonst? Was wäre da noch?! Mir fiel nicht wirklich viel ein, nicht einmal cinemastische Highlights, auf die man vielleicht schon Jahre vorher hingefiebert hat.

Aber das kann doch nicht alles sein, dass man sich auf den Mai freut, und ansonsten nur von Wochenende zu Wochenende durch Büros hetzt! Sollte ich warten, bis etwas in meinem Leben passiert? Hey, ich bin selbst dafür verantwortlich, dass ich am nächsten Silvesterabend zu mir selbst sagen kann: 2015 war aufregend, ereignisreich und ich habe viel erLEBT! Deswegen wuchs ein Vorhaben in mir:

Mache jeden Monat etwas Besonderes, auf das du dich freuen kannst!

Ich begann darüber nachzudenken, was das für den einzelnen Monat sein könnte, und je mehr ich darüber grübelte und recherechierte, um so mehr Ideen sprudelten hervor.

Hier die ersten feststehenden Vorhaben:

Im Januar werden Hubby und me die ABBA-Review im Heimathafenkulturhallenhaus besuchen. Das mag an sich noch nichts umwerfend Besonderes sein, aber es ist eben etwas anderes, als jeden Samstag auf dem Sofa langweiliges TV-Programm zu kommentieren. Selbst das Programm gestalten; und nicht darauf warten, dass jemand kommt und fragt: Kommste mit?

Im Februar werde ich einen Wellness-Tag only for me einlegen. Einen ganzen Nachmittag mit Bädern, Sauna und Massagen.

Im April schließlich – unser 23. Hochzeitstagsmonat – werde ich gemeinsam mit Knuffel ein Wochenende in Berlin verbringen und die THE WYLD-Show anschauen. Darauf freue ich mich wie irre.

Der Mai ist für Rom und die Convention reserviert.

Und so soll es in jedem Monat etwas Besonderes geben: eine Nacht am Meer, Museums-/Konzert-/Vortragsbesuche, Hochseilklettern, Straßenkrimi in Oldenburg, Comedy-Nacht, natürlich auch Kino, Waldspaziergang, (Städte)Kurztrips, Theater (ich war Ewigkeiten nicht mehr im Theater!) …

Der Schlüssel ist: selbst aktiv werden! Nicht warten, bis jemand kommt, dich an die Hand nimmt und dich zu etwas hinschleift.

Und am Ende des Jahres möchte ich dann zurückblicken und sagen: Das 2015 hat Spaß gemacht, und bestand nicht nur aus Büro und Haushalt.

Veröffentlicht unter Blog | 5 Kommentare

Nimm ab!

Das neue Jahr ist die erste komplette Woche alt, und die Werbung im TV scheint nur aus

  • Fit und schlank werden in nur 10 Wochen!
  • Abnehmen mit Yoga
  • Abnehmen mit irgendeinem Pulver, Shake oder im Schlaf
  • in dieser Zeitung (die Sie unbedingt brauchen) steht drin, wie sie abnehmen mit tollen Rezepten ohne Hunger
  • jetzt sofort in der und der App anmelden und 3 Wochen lang kostenlos trainieren

Dazwischen, wie übersehene Anachronismen, wird für Pizza, Fertignahrung, Fast Food geworben.

Ich kann es nicht mehr sehen! Bin ich doch auch anfällig für die Einflüsterungen der Werbung. Und zwar für beide Extreme. Beispiel?

Der Detlef Dee (den ich eigentlich gar nicht mag) will mich Sexy machen und der Heino hüpft mit auf dem Zimmertrampolin mit Stange herum. Das Ergebnis? Selbiges steht nun (noch verpackt) bei uns im Wohnzimmerflur und wartet darauf, dass ich es auspacke und natürlich auch benutze. Das muss aber noch warten, bis ich offiziell auch von dem Geburtstagstrampolingeschenk Gebrauch machen darf.

Und das Beispiel für das andere Extrem, wie anfällig ich für Werbung bin? Gestern Abend auf dem heimischen Sofa, nachdem ich die ganze Woche brav den Ernährungsplan eingehalten und Kohlenhydrate wie die Pest gemieden hatte, Werbung für Nutella gesehen – und plötzlich konnte ich mich nicht mehr halten. Blöderweise (oder in dem Fall eigentlich noch glücklicherweise) tendieren unsere Nutella-Vorräte so ziemlich gegen Null, was mich zuerst frustete, mich dann aber auf die vermaledeite Idee brachte, dass Mikrowellentassenkuchen mit Haselnussgeschmack (wovon tatsächlich noch eine Tüte im Vorratsschrank auftreibbar war) gepaart mit Kakaopulver doch auch eine Art Nussnougatcreme ergeben könnte. Und die futterte ich dann, war 3 Minuten lang happy und danach auf mich und meine schon wieder überragende Undiszipliniertheit den ganzen restlichen Abend grummelig.

Veröffentlicht unter Abnehmen, Blog | Kommentar hinterlassen

200! Schon wieder

200

gesehen, mitgesungen, geliebt.

Gänsehaut! Tränen der Rührung! Lachen, Weinen und …

Überraschung!

Einfach LIEBE!

#supernatural

Veröffentlicht unter Supernatural | Kommentar hinterlassen

Kreuzungsverwirrungen

Seit 12 Jahren fahre ich so ziemlich jeden Montag, Dienstag, Mittwoch und auch Donnerstag die gleiche Strecke von OL nach Hause. So natürlich auch heute. In der Ferne – mit den Gedanken schon bei der anstehenden kleinen Hausarbeit und was ich wohl noch eben fix Diättechnisches aus dem ALDI für’s Abendbrot mitbringen könnte – sah ich bereits die vertrauten Ampeln und Abzweigungen. ‚Huch! (dachte ich so während ich vergnügt vor mich hinsummend und zufrieden mit diesem arbeitsreichen Mittwoch im Mazda saß) Huch! Haben die schon wieder die Kreuzung umgebaut? Das war doch gestern noch anders?‘ Dachte ich so kurz in mich hinein – und bog wie gewohnt ab, nachdem ich selbstverständlich vorschriftsmäßig den Fahrtrichtungsanzeiger betätigt hatte. Die Ampel war grün – prima, ist sie ja nicht immer, wenn ich um diese dunkle Uhrzeit angemazdat komme – und dann?

Wieso sieht das hier alles anders aus, als sonst? Da stand ich auch schon auf einem fremden Hof.

Da bin ich doch zum ersten Mal in 12 Jahren eine Ampel zu zeitig abgebogen … und war zutiefst 5 Minuten lang verwirrt, bis ich meinen Irrtum bemerkte.

————————

Und nun hat WP das Theme aktualisiert und ich kann meinen supernatural-Header nicht mehr finden. Der ist verschüttet. Das bedeutet, ich muss die Tage einen neuen basteln. Menno! Ich hatte mich an den jetzt verschwundenen schon so gewöhnt!

Veröffentlicht unter Blog | Kommentar hinterlassen

Auf geht’s!

Gerade noch über die guten Vorsätze gebloggt, als die Couch bereits wieder wisperte: Bleib doch, es ist so kuschelig und warm, das Wetter ist blöd für Winter so ohne Schnee … bleib einfach liegen! Morgen ist auch noch ein Tag!

Nichts da! Gegen die Trägheit, gegen das zum Kaffee verfutterte Tiramisu! Raus mit dir, so lange das Licht noch Canon-tauglich zu sein verspricht. So spazierte ich um den Seenpark.

Gehen05012015 04012015

Morgen kommt unvermeidlich der erste Büromontag 2015 mit seinem Mimi. Ein langer Tag, denn auch der Abendenglischkurs fängt sofort wieder an. So werde ich gleich meine Tasche für morgen packen und mich dabei ein kleines bisschen wie damals als Schulkind fühlen, wenn ich am letzten Ferientag den Ranzen fein säuberlich sortierte und befüllte, ein wenig wehmütig darüber, dass die Ferien schon wieder vorbei sind, und doch auch ein bisschen aufgeregt wegen dem Kommenden und neugierig auf das Unbekannte.

04012015_2

Veröffentlicht unter Abnehmen | Kommentar hinterlassen

Neues Jahr – neue Vorsätze

NeujahrBin spät dran mit meinem ersten Blogbeitrag 2015. Immerhin ist bereits der 04.01., und zwei herrlich faul-gemütliche und auch – ich gestehe – voll verfutterte lange Wochenenden liegen hinter mir. Die Waage wird mich so schnell nicht ertragen, denn ich könnte es nicht ertragen, dabei Zahlen zu erschielen, die mir nicht gefallen würden. Dass ich etwas tun muss in den kommenden Wochen und Monaten ist mir jedoch sehr eindringlich klar, denn die Lieblingshose kneift doch arg mittlerweile.

Deswegen habe ich auch zwei größere Vorsätze gefasst:

Das Sportprogramm muss und wird rediszipliniert, Ausreden gibt es keine mehr! Drahtesel, Schwimmen, TV-App-Workout und Joggen, und zwar mindestens 3 Mal in der Woche. Möglicherweise kommt auch noch Zimmertrampolin-Springen dazu (so mein Amazon-Zaunpfahl-Wunsch zum Geburtstag erhört wird [und da bin ich eigentlich recht zuversichtlich!]). Den Detlef bekomme ich wohl auch mitgeliefert, obwohl ich den eigentlich gar nicht mag. Aber jemand muss mir ja zumindest am Anfang zeigen, was ich mit dem Trampolin anstellen soll. Wenn es soweit ist, wird darüber aber gesondert berichtet. Kohlenhydrate (also Brötchen & Co.) wird es nur noch am Wochenende geben. Soweit der Plan.

Das andere Vorhaben ist dergestalt, mir jeden Monat etwas Besonderes vorzunehmen. Noch fehlen mir dazu die konkreten Ideen, und teuer darf es eigentlich auch nicht sein, spare ich doch mal wieder für Vancouver in 2016. Im Mai ist die Rom-JIB wieder, die zwar schon zum größten Teil bezahlt ist, doch trotzdem noch Löcher ins Sparbudget knabbern wird. Das ist immer so.
Das Besondere muss also im Kleinen liegen: Ein besonderes Spaziergangsziel, Kinoabend, Museumsbesuch, Konzert … Wir werden sehen. Für den Monat Januar soll das Besondere mein Geburtstag sein. Über alle weiteren denke ich noch extra nach.

Beruflich wird sich wohl in 2015 wenig für mich ändern. Meine zwei Jobs, die ich mag, mit Kollegen, die ich mag. Im Vormittagsjob steht noch ein Gespräch mit Chef aus über meinen Bruttostundenlohn. War seine Idee, nachdem er nach eigener Aussage im Herbst feststellte, dass ich seit Jahren „durch das Raster“ falle; heißt wohl, ich bin die Einzige in der gesamten Kanzlei, die gerade so über dem nun geltenden bundesweiten Mindeststundenlohn jobt. Wäre ja schön, wenn nun am Monatsende etwas mehr in meine Vancouver-Sparbüchse kullern könnte.

Und natürlich wird zum Jahr 2015 auch wieder #supernatural gehören. Was auch sonst? Ich liebe diese Serie nach wie vor und ich bin neugierig, wie es mit den Brüdern weitergehen wird. Auf Twitter liest man ja die absonderlichsten Theorien. Ich habe zurzeit gar keine Theorie, außer, dass ich noch immer glaube, dass das Thema Demon!DEAN noch nicht endgültig abgeschlossen ist.

Dann schauen wir mal, was das 2015 so alles kann. Es wird – wie so oft im Leben – an uns selbst liegen, was wir daraus machen.

Veröffentlicht unter Abnehmen, Blog | 1 Kommentar

Kleine Flucht zum Jahreswechsel

„Komm einfach mit zu uns ans Meer, wenn du willst!“ lautete die Einladung, und ich wollte. Zwar dachte ich, ich fahre nach GrömNitz, wie sich dann aber doch herausstellte, heißt das Örtchen an der Ostsee Grömitz. Dank Navi kam ich aber doch wie geplant beim Darbie’schen Bumble und im richtigen Ort an. Ich war ja ein bisschen aufgeregt, schließlich war ich so etwas wie ein Eindringling, und da war das angekündigte Kampfhundtier namens Jessü. Doch alle Sorgen und Befürchtungen wurden quasi von der ersten Minute an weggeweht. Jessü – der ich extra noch Bestechungshundesüßigkeiten mitgebracht hatte – war das liebste Hündchen auf dem Erdball, mit der ich mir gern für eine Asylnacht die Ferienwohnungscouch teilen würde (da wusste ich ja noch nichts von den Jessü-Pupsattacken unter meiner Bettdecke! Oh, Kampfhündchen, was pupst du chemisch-biologisch tödlich!)

Spätestens als dann aber Mazda die supernatural-signs vererbt bekam, und zwei Männer vor dem Mazda knieten und schraubten, während ich aufgeregt drum herum hibbelte, waren alle Beklemmungen abgelegt. Das würde ein lustiger Silvesterabend werden, genügend Sekt war auch im Haus … läuft.

01

Den Abend verbrachten wir erzählend und später Monsun-brüllend singend zu. Wie viele wir waren? …  (durchzähl) … weiß ich gar nicht mehr. Viele. Also es mussten noch Stühle her. *lach* Da war auch eine Stuhlgeschichte. Der Federn lassende Heiligenschein verliebte sich in Tappsy und fortan wird sie damit immer die beste Blauzahnverbindung aller Zeiten haben.

Kurz vor Mitternacht stiefelten wir dann an das Meer, das gleich um die Ecke sein sollte (es waren dann doch 3 Ecken). Eigentlich dachte ich ja, wir sind da mehr oder weniger allein. Das dachten die Tausend anderen vermutlich auch; und dann ging das Geböller los. Herrlich! Sektanstubbser, gute Wünsche für’s frische Jahr, One-Strophen-Singing (weil immer nur irgendwie nur die ersten Zeilen eines Liedes parat waren (Krieg’sch noch nen Wein?). Ich hab’s genossen. Mein erstes Silvester direkt am Meer, hatte ich auch noch nie. Allerdings war das Meer gar nicht zu sehen, weil es dunkel war. (Was ne Logik!).

02

(Eigentlich dachte ich ja, ich hätte auch ein Video gemacht. Blöderweise ist da aber kein Video! Nirgends. Das muss ich also noch üben!)

Zu Hause auf der Ferienwohnungscouch wurde dann weiter gefeiert, und schon wieder gab es Premiere für mich: Meine erste erlebte Feuerzangenbowle. Das ist quasi Glühwein mit Zeugs drin und mit Feuer.
Dann schloss sich gegen 3 Uhr das langsame Auflösen an und Gespräche wie das hier:

Am nächsten Morgen (ich hatte die kleine Pupsattacke von Jessü überlebt, und wer kann der Süßen auch schon böse sein?) wollte ich dann doch noch mal das Meer richtig sehen. Also schlenderten wir durch Grömitz an die Promenade. Es schlenderten Tausende wieder mit. Meine Güte ist das Nest voll. 89 % Touristen, Ferienwohnung an Ferienwohnung und Hotel an Hotel.

Und dann gab es endlich mehr Meer:

03

Meer mit Böller- und Sektresten (und hier sieht es noch verhältnismäßig gemäßigt aus). 04 05

Und dann musste ich auch schon wieder zurück zu meinem eigenen Knuffelchen. Den Tribun sammelte ich gleich mit ein und brachte ihn sanft und trotz klappernder Hutablage (die übrigens nicht mehr klapperte, als Tribun wohlbehalten sein Heim erreicht hatte!) zu sich nach Hause und schaffte Mazda ebenfalls wieder vor die heimische Tür, ein bisschen verschreckt, weil ich erst nach Tribuns Absetzung mal auf den Tankstand geschielt hatte und mit Erschrecken feststellte, dass er so ziemlich gegen Null pendelte. Aber Mazda schaffte es, alles gut. Hubby erwartete mich mit Pizza … und dann fiel ich auch schon ins Bett, doch ziemlich kaputt, aber glücklich.

Danke für die kleine gewährte Flucht.

Veröffentlicht unter Bilder, Blog | 1 Kommentar

Mazda hat geerbt!

DemonMazda

Das ist das beste Erbe ever! Und Mazda wird sie mit Stolz durch die Gegend tragen. Danke, Mrs. Darbie. *knutsch*

Veröffentlicht unter Supernatural | 1 Kommentar

Unverhoffte Errungenschaft 2014

„Willst du den haben?“ fragte mich V., ihres Zeichen eine der Chefs meiner Nachmittags-Chef-Riege. Es war Anfang Dezember und in ihrer Hand baumelte hilflos ein silbern schimmernder Gießtopf mit Schnur und Deckel.

„Das ist ein Milchschäumer, aber der funktioniert nicht richtig. Das war wohl ein Fehlkauf. Wenn du ihn willst, nimm ihn mit oder schmeiß ihn in den Müll.“
Sprach’s, drückte mir das Ding in die Hand und entschwand.

Milchschaum12‚Och joa!‘ dachte ich so bei mir. Einen Milchschäumer wollte ich immer schon haben, einen, der funktioniert wäre noch besser. Bisher tummelten sich mehr der weniger nur diese 1-€-Dinger in diversen Küchenschränken, die man ein- oder zweimal benutzt, aber dann ihrer überdrüssig wird, weil es nicht so wird, wie man will. Letztens – ich schwöre – habe ich einen dieser Milchschäum-Antennen-Dinger bei Dr. Who wiedererkannt, dort war es allerdings eine Art Mikrofon.

So trug ich brav den soeben geerbten und angeblich nutzlosen Milchschäumer nach Hause und war entschlossen, ihm zumindest eine Chance zu geben. So schwierig würde das schon nicht werden, selbst ohne Bedienungsanleitung. Was konnte man schon falsch machen?

Zu Hause wurde natürlich sofort skeptisch ausprobiert. Ich erwartete nicht viel, eigentlich gar nichts. Höchstens den Spruch von Hubby: Was schleppst du auch anderer Leute Müll mit zu uns? Okay, Versuch macht klug. Das Dingens kurz mit kalten Wasser ausgespült, eingestöpselt, einen Schwupps Milch reingekippt, den Deckel drauf und vorsichtig auf ON gedrückt. Er surrte sofort los, schleuderte und erhitzte die Milch. Aber Schaum? Schaum ließ sich keiner blicken. Aber ich wollte ja keine Erwartungen haben. Die Müllabfuhr käme bereits Montag.

Und dann plötzlich – kurz vor Schluss – machte es PLOPP, der Schäumer schaltete sich aus, und wo gerade eben noch Milch kreisend um Hilfe brüllend geschleudert wurde, war …. taaadaaaaa : SCHAUM! Richtiger Schaum, warmer Schaum, den man nur noch in die Kaffeetasse kippen muss.

Ich war begeistert! Ich bin es noch. Milchschäumi ist meine Errungenschaft 2014!

Komischer Weise funktioniert er aber nur bei mir richtig gut, sobald Hubby Milch schäumen soll, verweigert er unerklärlicher Weise das perfekte Schäumen. Ob nun Hubby etwas (bewusst oder unbewusst) nicht richtig macht, oder der Milchschäumi aus purer Dankbarkeit wegen meiner Rettungsaktion nur bei mir eine Schaumexplosion veranstaltet – keine Ahnung. Ist mir auch egal, bei mir schäumt es seitdem in jedem Kaffee und Kakao.

Milchschaum1

Milchschaum2

Am nächsten Tag verkündete ich meiner Chefin die frohe Botschaft, dass der tot gelaubte Milchschäumer auf wundersame Weise nun bei uns seinen Dienst verrichtet, sich wohl fühlt und ich den nie wieder hergeben werde.

Veröffentlicht unter Blog | Kommentar hinterlassen

Letzter Arbeitstag 2014 -Gedanken

Da ist er also, der letzte Arbeitstag 2014. Ich konnte nicht mehr schlafen und bin daher überpünktlich im Büro gewesen, um die Kaffeemaschine anzuschmeißen, Twitter nachzulesen (es wird da immer chaotischer, aber dazu ein anderes Mal vielleicht mehr) und die Buchhaltungsakten herauszusuchen. Eigentlich ein ziemlich entspanntes Arbeiten, vor allem, da Chef in diesem Jahr gar nicht mehr Bonbon-lutschend in seinem Büro sitzen wird. Es hat auch was, dass ich im Nachmittagsbüro Ferien habe und so mittags bereits den Stift fallen lassen kann.
In den letzten Tagen fallen mir auch vermehrt Jutta’s Spuren im Büro wieder auf: Ihre Kürzel in den Akten, ihre kleinen Notizen am Telefon. Auch ihre heilige Star Trek-Tasse, die wir zusammen bei der Star Trek-Park-Eröffnung in Bremen erstanden haben, steht noch immer im Schrank. Es ist ein seltsames Gefühl, mit Trauer durchsetzt und noch immer mit einem Hauch Fassungslosigkeit und Nicht-Begreifen-Können. Seit ihrer Beerdigung war ich noch nicht wieder an ihrem Grab, ich wollte, aber ich konnte noch nicht.

Veröffentlicht unter Status | Kommentar hinterlassen

Between the years

BetweenTheYears

Veröffentlicht unter Bilder, Blog | Kommentar hinterlassen