Weihnachten 2014

Lio_Weihnachten2014

Lange war es still auf dem Blog. Die Worte fehlten mir, der Nebel in der Seele schien undurchdringlich. Mich auf die Weihnachtsfeiertage zu freuen, erschien mir ab Mitte Dezember – nach der unbegreiflichen Nachricht – falsch. Wie konnte ich mich auf etwas freuen, das sie nie wieder erleben würde?

Doch es ist etwas dran, an der Weisheit, dass Trauer sanfter wird, der Schmerz nachlässt, der Verlust sich nicht mehr so tief in Seele und Herz schneidet und die Erinnerungen alles milde einhüllt, bis Dankbarkeit und Lächeln bleiben.
So kam der Heilige Abend, den wir gemeinsam in unserer kleinen Familie verbrachten: Knuffel, Töchterchen, Kater Klecks und Enkelkaterchen Lio (Bazillus besteht darauf, dass ich Lio mit „i“ schreibe!). Wir zündeten Kerzen und die schon etwas angesengte Pyramide an, schauten den virtuellen Kaminflammen zu, hörten Musik, futterten Stollen und Brownies zu Kaffe und Kakao. Zum Abendbrot gab es  traditionell Mauke mit süßem Sauerkraut und Bratwurst, und nachdem die Küche gemeinsam fix wieder auf Vordermann gebracht worden war, gab es Bescherung.

Weihnachten2014

Von Knuffel bekam ich das lang ersehnte Makro-Objektiv für die Canon geschenkt und eine Tasche, die ich schon lange auf meiner Amazon-Wunschliste stehen hatte. Monna schenkte mir einen Supernatural-Anhänger, einen kleinen Impala und einen Amazon-Gutschein; und ich war ganz aus dem Häuschen. Alle freuten sich über die Geschenke, und so saßen wir noch lange beisammen, kosteten und probierten und naschten, spielten mit den Katzies, schauten „Hüter des Lichts“ und verbrachten einen gemütlichen Heiligen Abend gemeinsam.

In dieser Gemeinsamkeit liegt das Geheimnis unseres Weihnachten. Es geht bei uns nicht um ein gigantisches Essen (obwohl auch die Mahlzeiten an diesen besonderen Tagen im Jahr doch auch etwas Besonderes sind), das pünktlich, wie es die Etikette vorschreibt, in Schlips und Kragen eingenommen werden muss. Wir brunchen ausgiebig, lassen das Mittag ausfallen, trinken dafür zeitig Kaffee und freuen uns auf ein besonderes Abendessen. Jeder darf dabei anziehen, worin er sich am wohlsten fühlt, und so sitzt Familie Karniggel meistens in Jogging- und Hausanzügen, manchmal auch den ganzen Tag im Schlafanzug beisammen; malt, hört gemeinsam Musik, spielt, schaut Märchen und erzählt oder döst mit einem oder gar zwei Katzentieren angekuschelt auf dem Sofa und lauscht dem Regen und dem Sturm, der draußen wütet.

So mag ich die Weihnachtstage am liebsten, kuschelig, zusammen – und dankbar dafür, das ich das haben kann. Und zwar nicht nur an Weihnachten.

Lio_Klecks2014

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Jutta

Es tut weh. Es ist schwer zu begreifen. Vielleicht werde ich es nie ganz verstehen.

Noch immer fällt es schwer, Worte zu finden.

Letzten Montag war ich auf deiner Beerdigung. Du lagst in dem schwarzen Sarg, mit weißen Rosen überdeckt. Der Sarg und die Blumen hätten dir sicher gefallen. Mir liefen die Tränen pausenlos und alles um mich herum war wie hinter einem Schleier. Meine Hände zitterten. In meinem Kopf wisperte und brüllte gleichzeitig immer nur ein Wort: NEIN! Die Vorstellung, dass du kalt und still in dem schwarzen Sarg liegst: unbegreiflich und schmerzlich. Der Pfarrer erzählte aus deinem Leben, und so vieles wusste ich noch gar nicht, hätte ich gern von dir selbst erfahren. Andere Dinge aber teilten nur wir zwei, wussten vertraute Geheimnisse voneinander.

Du warst meine Freundin, nahmst mich auf, als ich außer meiner Familie hier niemanden kannte. Wir feierten verrückte Partys, philosophierten nächtelang über Star Trek, Buffy und die Welt, unternahmen Fahrradtouren. Beim Shopping waren wir völlig verschieden und nicht kompatibel; doch mit der Zeit lernten wir den anderen so zu lassen, wie er ist. Manchmal riefst du mich mitten in der Nacht an, weil du nicht allein sein konntest und jemanden zum Reden brauchtest. Viel zu spät erst merkte ich, wie sehr du vom Alkohol abhängig wurdest.

Dann kam ich an dem einem Montag nach einem langen Arbeitstag nach Hause – und erfuhr die scheckliche Nachricht. Du bist gestorben. Einfach so. Alleine in deinem Haus. Deine Eltern fanden dich. Deine armen Eltern, die mir so leidtun. Niemand sollte sein Kind vor sich gehen lassen müssen. Sie hatten immer die Sorge, dass sie dich eines Tages tot finden würden. Deswegen klammerten sie, nervten dich mit ihrer Sorge und Angst. Und dann ist es doch genauso gekommen, wurde ihr Albtraum wahr. Ach Jutta, hätten wir etwas tun können? Hätten wir irgendwas verhindern können? Wenigstens schienst du einfach so eingeschlafen zu sein. Ein kleiner Trost. Irgendwie.

Die Tage nach deinem Tod verbrachte ich wie im Nebel. Ständig sah ich dein Gesicht vor mir, erinnerten mich Kleinigkeiten an dich. Und immer wieder kreiste dieser unbegreifliche Gedanke durch meinen Kopf, mal wispernd, mal brüllend: Du bist nicht mehr da.

Vorgestern nun war deine Beerdigung. Sie ließen den Sarg in die nasse, klamme Erde. Nun liegst du also dort. Doch ich klammer mich an den Gedanken und die Vorstellung, dass da noch etwas anderes kommt. Ich betäube mich mit der Vorstellung, dass du gerade neue Welten erkundest, Freunde kennenlernst … und anfängst bei ihnen zu putzen. *lächel* Und eines Tages werden wir uns wieder sehen und lachen.

Mach’s gut, liebe Freundin.

Jutta

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Good Bye Kili & Fili

Heute Abend ist Kinozeit. Die epische Schlacht der fünf Heere steht auf dem Programm. Zur Vorbereitung haben Hubby und me gestern und heute noch einmal die beiden ersten Hobbit-Teile in der Extended Version gewatched. Weil Hubby nichts verraten wollte über das Schicksal meiner beiden Lieblingszwerge, habe ich das Twitter-Orakel befragt und Antwort erhalten. Natürlich überleben meine beiden Brüder-Zwerge nicht. *wein* Das heißt für mich also: Ungeschminkt und mit einer Ladung Taschentücher heute den Kinoplatz in Beschlag zu nehmen, und was auch passieren mag … KILI & FILI bleiben meine Lieblingszwerge! For ever!
And when we’ll die in fire, we will all burn together …

Kili_Fili

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The Things We Left Behind

SPN10-1

Nicht lesen, wenn du nichts wissen willst! Weiterlesen →

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Das Twitterschweigen

Das letzte Wochenende habe ich twitterlos verbracht. Huch, das geht? Ja, das geht. Ich hatte einfach keine Lust (und teilweise auch keine Zeit = Freitag, oder war nicht (mehr) in der Lage = Samstag). Sogar der obligatorische Sonntags-Tatort musste diesmal ohne meine Kommentare auskommen. Und er kam aus – und ich ging nicht ein mit ohne Twitter, sondern genoss eine völlig internet-freie Adventszeit übers letzte Wochenende.

Am Freitag hatten wir die Kanzlei-Weihnachtsfeier. Sie war … nett. Ja, nett trifft es. Allerdings gibt es ein ABER, denn ich freute mich auf den Schlachtezauber. Geplant war:

  • Treffen 15.30 Uhr zum ersten Glühwein in der Kanzlei
  • 17 Uhr mit dem Bus nach Bremen zur Schlachte
  • Schlachteweihnachtszauberbummel
  • ca. 20 Uhr weiter zur Bowlingbahn mit Disco-Bowling und
  • 22.45 Uhr kommt der Bus und kutscht uns wieder nach Hause.

Ich freute mich besonders auf den Weihnachtsmarkt-Bummel, denn dazu bin ich dieses Jahr noch gar nicht gekommen und der Bremer Schlachtezauber (und auch der reguläre Weihnachtsmarkt) sind zauberhaft. Was dann aber kam, war kein Bummeln, sondern eine Flucht. So hetzten wir – wir hetzten wirklich! – an der Bretterbudenrückseite der Weihnachtsstände und immer an der Wand entlang zum nächsten Restaurant mit geöffnetem Klo, weil einige der Damen ihre Blase nicht in der Gewalt hatten. Ausgemacht war, dass alle Müsser „eben fix aufs Klo“ huschen und wir dann wirklich über den Schlachtezauber schlendern, gucken, naschen, Glühwein trinken …
Da ich kein Müsser war, wartete ich mit 2 anderen Nicht-Müssern dann auch geduldig vor dem LUV darauf, dass die Müsser (also alle anderen) irgendwann auch mal wieder herauskamen. Wir warteten, und warteten, und warteten … mittlerweile schon mehr als 30 Minuten. Waren die ins Klo gefallen? Irgendwann wollten wir nicht mehr warten, also schickten wir einen Spion hinein, die dann auch gleich gefrustet wieder heraus kam und mitteilte: Die sitzen da alle bei Sekt, während wir draußen warten. Wie bitte?! Ja, man hatte dann spontan in der warmen Kneipe beschlossen, doch nicht mehr über den Schlachtezauber zu bummeln, weil der überraschender Weise an einem Freitag Abend mit zwar kalten Temperaturen aber trockenem Wetter restlos überfüllt war. Nein, man hockte sich einfach in das Restaurant … und vergaß uns Nicht-Müsser draußen. Da war ich sauer und enttäuscht, denn (wie erwähnt) ich freute mich auf den Weihnachtsmarktbummel, der damit einfach gestrichen war. Mehr oder weniger. Denn danach hetzten wir zwar nicht mehr an der Bretterbudenrückseitenwand entlang wieder zurück, hatten aber dennoch keine Zeit. Die Bowlingbahn war ja bestellt.

Das Disco-Bowlen nachher war lustig und komisch: Den ersten Durchgang vermasselte ich komplett und schoß einen Pudel nach dem anderen. Dann kam das für mich bestellte Schnitzel Hawaii (ich hatte aber auch einen Mordshunger), danach bowlte ich wie ein Weltmeister und gewann fast haushoch mit 4 Strikes und mehreren Strokes? Also die, wo man mit dem 2. Wurf alle Kegels umhauen konnte. Dann stottert mein Erinnerungsvermögen, aber der 3. und letzte Durchgang war wohl wieder unter der Rubrik Desaster zu verbuchen. Ich gestehe auch, dass ich mein vermasselter-Weihnachtsmarkt-Grummeln in Cocktails auf Chefkosten ersäufte.

Demzufolge war der Putzsamstag von Natur aus anstrengend und twitterfrei, ich hätte vermutlich sowieso nur gejammert über den Kopfschmerznachweihnachtsfeierbowlkater.

Der 2. Advents-Sonntag nun wieder war mit dem Familienfrühstück, den flackernden Kerzen, Stollen und Dominosteinen, Kaminfeuer, Märchenfilmen, viel zu vielem und gutem Essen und Spaß mit dem Enkelkaterchen viel zu gemütlich, um ihn mit Twitter zu verlabern. Also blieb der Twitter-Kasten da auch zu.

Es geht also auch ohne Twitter, bis man in das Montags-Twitter-Mimi einsteigt. 🙂
Daher: Kein Grund zur Sorge, ich habe meine Twitter-freie Zeit genossen.

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Leo Pics

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Kampf um den Wrap

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Hibbing 911

Nun ja, old school Folge, mit netten Einfällen und Dialogen, vor allem zwischen Sheriff DONNA und JODY. Die beiden in action zu sehen, machte Spass. Es gibt aber bei mir ein ALLERDINGS!
Allerdings hätte ich es noch einen Ticken besser gefunden, wenn sie beide – unabhängig voneinander und unauffällig – versucht hätten, SAM & DEAN einzuschalten, ohne zu ahnen, dass die jeweils andere auch Bescheid weiß. Aber ich vergaß: DONNA bekam ja bei ihrem ersten Auftritt nicht wirklich viel mit von den wahren Dingen, die auf der Schönheitsfarm passierten. Andererseits: Wenn sie so smart ist, wie sie zu sein scheint, wundert es mich, dass sie diesen merkwürdigen (Fishtacco?)-Dingen damals nicht auf den Grund gegangen ist. Oder war sie nur einfach happy, 10 Pfund an einem Tag verloren zu haben, dass sie das schlicht nicht hinterfragte? (Hätte ich vermutlich auch nicht LOL). DONNA kann man mögen, wenn man sich an ihr übertriebenes GOOD FEELING powder verstreuendes Wesen erst einmal gewöhnt hat. Sucker?!

JODY & DONNA (als Team?) dürfen ruhig öfters mitmischen.

Nun, wie auch immer, zu der Folge an sich gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, bis auf den Schluss. Der ist – mal wieder – der Dreh- und Knack- und auch Angelpunkt. DEAN erklärt gegenüber SAM, dass er sich beim Töten der Vampire zum ersten Mal wieder wie sich selbst gefühlt habe, und vor allem: Kein Druck vom Kainsmal.

Genau das also, was SAM sich erhofft hatte zu hören.

Genau das, was ich wir DEAN nicht glaube!

Wie anders wäre sein besorgter Blick zu deuten, als niemand hinsah, und er sich den Arm mit dem MoC rieb? Nein, DEAN! Ich glaube dir nicht, und es macht mich noch besorgter. Irgendwas ist im Busch.

Und nun kommen Spekkulazius-Krümels:

Persönlich bin ich total spoilerlos, was die kommenden Folgen betreffen wird. Bis zur Midseason-Finale sind es ja nicht mehr viel, nächste Woche noch eine? [habe gerade keinen Plan] Dann ist Pause bis zum 20.01.2015.
Wie auch immer, ich habe keine Ahnung, vermeide Spoilerclips so gut ich kann und mache mir so meine eigenen Gedanken. Dass das MoC eine Rolle spielen wird, ist wohl allen klar, die #supernatural bis hier hin verfolgt haben.

Dann bekommt man – quasi auf nüchternen Magen – von THE CW um die Twitteraugen geschleudert, dass die nächsten 2 Episoden alles verändern werden, und man weinend in einer fetalen Stellung in die Weihnachtspause entlassen wird! WHAT THE HELL?

Diese Aussage geisterte dann auch prompt durch meine Träume der letzten Nacht, wenn auch anders, als erwartet, denn ich sah JARED und JENSEN, zusammengerollt in Fötusstellung ineinander verknotet auf einem Motelbett liegen! Das kann ja mal passieren, aber wieso hatte Jared keine Hose an? Ähm … das ist zu viel für mein krankes schwaches leidendes Herz. Doch ich fürchte, dass, was da noch kommen mag vor der nächsten supernatural hiatus, wird weitaus schlimmer werden, als seine Hose zu verlegen. Nur was? Das MoC! Keine Frage. DEAN! Maybe Demon!DEAN comes back? Vermutete ja schon eher, dass es sich bei DEAN nun um eine versteckte Jekyll/Hyde-Story handeln könnte. Ach menno! Ich möchte so gerne wissen … und habe gleichzeitig auch Angst davor, es zu wissen – und keine Lösung zu haben.

Und sie werden mir ja doch das Herz herausreißen, ganz ohne Werwolf (welchen Geschlechts auch immer)!

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Klecks meets Leo

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Die Weihnachtszeit kann kommen

Das bisschen Haushalt, was seit Bazillus‘ Auszug noch übrig geblieben ist, ist für heute erledigt und auch für den morgigen 1. Advent habe ich bereits ein bisschen geschmückt. Nicht viel, aber alles mit Liebe und mit Vorfreude auf die Weihnachtstage mit ihrer besonderen Stimmung. Im Laufe der Jahre haben wir gelernt, was uns an Weihnachten wichtig ist, nämlich das Beisammensein als Familie, ohne Traditionszwang und Etikette, sondern mit Gemütlichkeit, Wärme, Wohlfühlen, Zeit gemeinsam verbringen. Kerzenschein und Tannenduft, Märchenfilme und Kaminfeuer, Musik und besonderes Essen, was es eben nur in dieser ganz besonderen Zeit im Jahr gibt, ohne Kalorientabelle und schlechtem Gewissen. Ich freue mich auf die Weihnachtszeit. Und ich hoffe auf Schnee.

Advent2014

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Leer

Eine leere Blogseite starrt mich an. Ich starre missmutig zurück. Gerade eben wollte ich noch unbedingt etwas niederschreiben, doch jetzt, wo ich das Dashboard geöffnet habe, kommt mir alles so nichtig vor. Wen interessiert schon meine scheinbar endlos sich aneinander reihenden Arbeitswochen mit immer dem selben Aktenschubsing und Synopsentipping? Am Montag kommt mir die Woche noch elend lang vor, doch dann ist es – husch – schon Donnerstag, so wie jetzt, und ich frage mich erstaunt, wohin die Woche verschwunden ist. Ich freue mich auf das Wochenende, wie immer, um dann mit einer beängstigenden Regelmäßigkeit am Ende der Woche ebenso festzustellen, dass ich in ein Wochenendloch zu fallen drohe, und meistens darin tatsächlich versinke: Lustlos, antriebslos, ein wenig deprimiert über die eigene Antriebs- und Energielosigkeit. Ich möchte traurige Gedichte schreiben, wenn ich Gedichte schreiben könnte. Liebesschnulzen schauen, nur um mich dann noch trauriger fühlen zu können. Ach, das ist doch alles Quark. Mag mich selbst gerade nicht.

Mit dem Sportprogramm klappt es auch nicht so, wie ich eigentlich wollte. Wäre da nicht das dienstägliche AquaPower, ich würde mich zurzeit kaum bewegen. Sollte ich jetzt nicht auf dem Drahtesel hocken und meine 45 Minuten abstrampeln? Noch auf der Heimfahrt war ich dazu entschlossen, doch kaum betrete ich heimischen Wohnzimmerboden, gewinnt der innere Schweinehund. Joggen? Bei dem eiskalt windigen Wetter? Brrrr! Couch, du himmlisch bequeme Erfindung, und eigentlich bin ich ja auch müde. So erfinde ich eine Ausrede nach der anderen, vertrödel meine Zeit, vertrödel mein Leben, ergebe mich der gemütlichen Disziplinlosigkeit – und ärgere mich über mich selbst, meide seit Wochen die Waage.

Morgen ist also schon wieder Freitag. Ein wilder Bürofreitag. Freitage sind im Vormittagsbüro immer von einer besonderen Hektik getragen. Dann ist da noch die neue Kollegin, die langsam auftaut (so mein Empfinden), und die Ex-Kollegin, die mal wieder etwas von mir braucht und sich deswegen an meine Telefonnummer erinnert. Aber das ist ein anderes Thema, kein öffentliches. Immerhin werde ich morgen nach Büroschluss zum Frisör tapern und meine Mähne stutzen lassen; das ist mehr als überfällig, denn das Gezottel da … schweigen wir lieber.

Damit kann dann die Vorweihnachtszeit kommen. Sonntag ist bereits der 1. Advent, und ein wenig ist mir schon nach melancholischer Weihnachtsstimmung mit viel Kerzenschein, Spekulaziussen und virtuellem Kaminfeuer.

Und dann kommt schon wieder ein neuer Montag …. unaufhaltsam.

Berge

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Girls, Girls, Girls … ?

SPN10-07

Was zur Hölle? … Spoilercut, sicher ist sicher.

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Another Sunday Laziness

VancouverBlog23112014

Wieder ist eine arbeitsreiche Woche zu Ende, und auch das Wochenende jappst auf den letzten faulen, gemütlichen Loch. Eigentlich hatte ich vor, heute die Canon wieder auszuführen. Doch … es war zu gemütlich, als dass ich die Couch und das virtuelle Kaminfeuer und die family inklusive Katerchen um mich herum verlassen mochte. Also schaute ich nach dem Familien-Frühstück ganz entspannt alle #supernatural-Folgen der 10. Staffel und genoss die Gemütlichkeit und den Gänsehautschauer, den mir diese Show noch immer verpasst. Ein bisschen blätterte ich gerade durch die Vancouver-Bilder wieder, seufzte und träumte mich zurück. 2016! Vielleicht! Aber ganz bestimmt noch einmal. Canada wieder sehen und mich neu verlieben in dieses traumhafte Land.

November 2014, und etwas ist in mir diese Tage, eine melancholische Schwere, ein Sehnen nach etwas, das ich nicht benennen kann. Ein merkwürdiges Verlangen nach mehr. Der Gedanke am Morgen, gleich nach dem Aufwachen: du möchtest einen Platz haben, nur für dich und … Gott?  Warum nicht einmal wieder in die Kirche gehen, möglicherweise ist es dort, was du suchst? Ich weiß es nicht, und ich kann schlecht mit meiner Familie darüber sprechen. Bestenfalls würden sie milde lächeln und sagen: Mach doch! Ich kann es ja nicht einmal richtig erklären, mir selbst nicht, wie dann anderen? Doch das Sehnen in mir ist real, fühlbar, vorhanden, und auch die Gedanken an Vater, und – noch verschwommener – die an meine Mutter. Liegt es daran, dass heute Totensonntag ist und die Menschen ihrer Verstorbenen gedenken? Nein, es liegt nicht nur an dem heutigen Tag, diese Sehnsucht habe ich schon länger in mir. Das „sicher wissen“ wollen, dass da noch etwas danach ist, ich sie wieder sehen werde. Was würde ich ihnen dann sagen? Und was würden sie mir dann sagen? Oder es braucht für Äonen zeitlose Jahre des Wiedersehens keine Worte, nur Umarmungen und Fühlen. Aber ich weiß es eben nicht sicher… und vielleicht rührt daher dieses aufkommende Verlangen, nach jemanden oder etwas zu suchen, das mir dieses Gefühl bestätigt, die Hoffnung nährt, dass da wirklich „danach“ etwas ist und sein wird, etwas, das größer ist als dieses winzige, immer wieder gleich scheinende, endliche Leben.

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Ask Jeeves

… und wer ist Jeeves? Der Butler? Der Butler ist immer der Mörder, sagt man. Aber hier war es … Clown college Collette? Ich gebe zu, ich habe keine Ahnung, ob ich all die Referenzen in der neuesten Folge von #supernatural verstanden habe. Sie war … anders! Old school, irgendwie, und doch auch nicht. Nach der Folge schwappte jedenfalls der Gedanke: Du könntest ja auch mal wieder Mrs Marple gucken! durch mein verseuchtes Gehirn.

SAM & DEAN anzuschauen war … lustig? Lustig trifft es nicht ganz. Kichernd passt besser. Ich habe gekichert, aber eigentlich taten mir die Brüder mehr leid, wie sie da zwischen diesen merkwürdigen Familienmitgliedern herumhampelten und versuchten, nicht „begrabscht“ zu werden. LOL

Als klar wurde, dass es um eine Art „Erbe“ für BOBBY ging, hoffte etwas ganz klammheimlich und still in mir: Maybe … just maybe … BOBBY? Oh, ja … bitte … Komm zurück. Aber … nein … leider nicht. Dass sich SAM & DEAN jedoch als BOBBY’s Kids ausgeben, erwärmte mein Herz mächtig.

Spannend war der Schluss, beziehungsweise DEAN’s Zielschießübungen auf das gefundene und erschossene Monster. Hmm … interpretiert SAM zu viel da hinein, oder ist es sein untrügliches Gespür für seinen Bruder, das etwas nicht stimmt, sich etwas anbahnt, Sideeffects of the Mark Of Cain? Noch mache ich mir keine allzu großen Sorgen darum, eher über den Umstand, dass die Zimt-Kaffeebecher zu Beginn der Folge wirklich zu klein waren. *lach*

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Aqua Power – the ? part

Hab gerade etwas den Überblick verloren, der wievielte Kursteil das nun war heute im Wasser. 45 Minuten wieder Joggen und Boxen im Wasser, als wäre man auf der Flucht. Heute sollten wir dann auch noch die Poolnudel einsetzen, uns mit den Armen rücklings an sie hängen, die Fußsohlen aneinander heften und dann den Steiß (den Steiß?!) kreisen lassen. An der Stelle soff ich dann komplett ab, bei mir kreiste kein Steiß. Hanteln waren auch noch im Einsatz, und so boxte ich wie wild und unter Einsatz aller Kräfte und Muskeln wie eine Irre und mein Gehirn sang dazu Eye of he Tiger! Noch immer gilt, dass ich nach 45 Minuten Aqua Power völlig kaputt und geschafft aus dem Becken krieche (und wirklich fast krieche), mich unter die Dusche schleppe und dabei glücklich beseelt und ausgepowert vor mich hin grinse, während der Muskelkater bereits einsetzt an Stellen, die ich vorher gar nicht kannte.

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