Vom Wischmopp gebissen

Es passierte gestern, kurz vor der Tagesschau, als ich Klecks sein Klo säuberte und anschließend das gesamte Bad schrubbte. Der heimtückische Angriff des Wischmoppes! Er biss mich! Da war Blut! Überall Blut und ein Stück meines linken Ringfingers ist ab! Ja, es ist nur Haut und ich werde es vermutlich überleben, wenn ich ganz viel Glück habe! Aber es geht hier um das Prinzip! Um hinterhältige Wischmoppangriffe! Hinterhältig!

Klar, der Leifheit hat nun seine guten 6 Jahre mindestens auf dem Buckel; der Stiel zerlegt sich in verlässlicher Regelmäßigkeit mehrmals selbst, so dass man plötzlich zwei Hälften in den Händen hält und erst mal wieder zusammenstecken muss. Der Schleuderkorb schleudert sich nach 3 Umdrehungen permanent selbst in Schieflage und der Schleuderkorbabdeckung wurde eingeflüstert, dass sie fliegen könnte, wenn sie es nur oft genug versucht. Das Wischdingens, das eigentlich von 4 Druckknöpfen gehalten werden soll, hat 2 davon sicher an die Waschmaschine verscherbelt und flattert wie ein Landstreicher am Wischbrett. Das wiederum scheint ab und an besoffen zu sein und verkantet sich überall dort, wo man es nicht für möglich gehalten hätte, dass sich dort irgendwas verkanten kann.

Gestern Abend kämpfte ich nun mit dem Wischmopp den Badezimmerwischkampf. Unter schweren Verlusten habe ich gewonnen! Zuerst fiel mir gar nichts auf, ich wunderte mich nur über das frische Blut auf den Fliesen und schaute zur Decke. (So beginnen oft Horror-Filme, oder?) Von der Decke tropfte das Blut jedoch nicht, sondern brav an meinem Wischmoppstiel herunter. Beim wiederholten Versuch, die zwei Hälften meines Wischmoppstieles zusammenzustecken, kam ein Stück Ringfinger zwischen die Fronten. Als ich dann das Opfer sah, tat es schlagartig auch weh – und es hörte nicht auf mit Bluten.

Ich verfluchte den Wischmopp, zwang ihn aber, sein Werk zu vollenden; zeigte dem Knuffel meine Kriegsverletzung und petzte über die Gemeinheiten des Wischmoppes, bis Knuffel es nicht mehr ertrug und ein neuen, hochgelobten Super-Wischmopp für mich online bestellte.

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Cycling

05072015

… und pünktlich vor dem Gewitter+Regen wieder zu Hause gewesen. Alles richtig gemacht. Und schön war es! Musik auf den Ohren, den Fahrtwind spüren, die bereits nach Gewitter riechende Luft … und das gute Gefühl, diesen Sonntag nicht verschleudert zu haben.

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Sonntags-Fahrrad-Tour-Mitbringsel

05072015

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Sonntags-Faul

Sonntag

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Endlich!

Gewitter

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Status

Kühlschrankwunsch

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Das Kanzleisommerfestfahrradgeradel

… aus meiner persönlichen Karniggelsicht berichtet: 

kleinensiel

Sommer 2015, Kanzleisommerfestausflug. Treffpunkt: Weserterrassen. Im Gepäck neben der Sonnencreme und der Sonnenbrille: jede Menge Trinkbares. Und der von Schnubbelchen selbstgezauberte Baileys, der oberlecker war – und mir zum Verhängnis werden sollte. Der, und später auch das Schwarzwälderkirscheisrumzeugs.

Alles fing noch relativ harmlos an; ich war die Erste am gewählten Treffpunkt, breitete die mitgebrachte Decke aus und freute mich auf eine gute Zeit. Das Wetter war perfekt, Sommer in Reinkultur. Ich musste nicht lange warten, bis mein pinkes Schnubbelchen – das mich seit ein paar Tagen Kerstin nennt – mit ihrem Hollandradel um die Ecke bog und den Baileys mitbrachte, den wir dann schon mal vorkosteten.
Nach und nach trafen dann alle anderen Kanzleiradler ein, und es nahm seinen erwarteten Gang: Bier, Sekt, Baileys und Geschnatter.

Dann ging es endlich los, Richtung Rodenkirchen, immer am Deich lang. 1. Zwischenstopp: Kleinensieler Strand, der gut besucht war. Wir fanden dann doch unseren Platz, steckten kurz die Füße ins braune Wasser und vertilgten ansonsten den restlichen Baileys – ein Teil davon landete aber (Schnubbelchen! Wer sonst?!) auf den Rücken von M. Was für eine Verschwendung! Karniggel-Zustand nach dem 5. Baileys: Ja, das würde eine lustige Tour noch werden.

Aufbrauch – weiter nach Absen (Rodenkirchen), wo die bestellten Schnitzel schon gebraten werden. Am Kernkraftwerk vorbei, am Deich entlang schnurstracks zur Gaststätte. Fahrräder abstellen, den Hintern entkrampfen, noch alles zur etwas zurechtzupfen. Bis hierhin alles gut.

Und dann! Platsch! Beim Versuch, das Drahteselchen am Umfallen zu hindern, Tasche, Decke und Kamera zeitgleich zu bändigen und mit einem leichten Hinternkrampf ließ ich blöderweise ausgerechnet die Kamera auf die Pflastersteine fallen. Platsch! Nicht gut! Gar nicht gut!

Wie so gar nicht gut stellte sich dann Minuten später heraus, als ich die Truppe in Paparazzi-Manier am Futtertisch – wartend auf die Schnitzel – fotoknippsen und für das Kanzleifotoalbum verewigen wollte: Etwas am Objektiv war zersplittert. Glasscherbchen rieselten mir aus der Tasche entgegen. Verdammt! Ich habe die Canon vorsichtshalber erst einmal so gelassen, wie sie war. Ich würde mir den Schaden später in Ruhe anschauen und versuchen zu retten, was zu retten sein würde.

Wir organisierten uns einen großen Tisch draußen, richteten die Sonnenschirme aus, und ich für meinen Fall genoss ein Radler, das hier Alster heißt. Kurz hatten wir noch Sorge, dass der Rasenmäher-Man auf seinem Aufsitzrasenmäher direkt neben unserem Platz Sonderschichten einlegen wollte. Wollte er dann doch nicht. Wir plapperten, bis die Schnitzel herausgetragen wurden. Ich hatte Hunger.

Nach der Radlerfütterung wurde es wirklich gemütlich. Wie das eben so ist, man sitzt zusammen und …. schnattert sich in meinen Fall um Kopf und Karniggelfell. Aber wenigstens habe ich keinen Chef umarmt! Dann gab es noch Eis-Nachtisch. Och, warum nicht?! Heute ist alles erlaubt und die Chefs bezahlen ja. Schwarzwälderkirschtorten-Eis mit … offensichtlich Schuss! Danach merkte ich: Oh, ich werde redselig. Also hielt ich mich ab da nur noch an Wasser.

Dann musste ja noch die Heimfahrt antreten. Hinzus waren es laut Runtastic-App knapp 10 km. Ich hoffte, dass ich auf der Rückfahrt nicht umkippen würde mit dem Drahtesel, und dass ich mit dem letzten Glas Wasser wieder fahrradtauglich sein würde. Es ging dann auch. Ich ärgerte mich nur das eine oder andere Mal, dass ich dusseligerweise die Canon zerscheppert hatte, ihre Leiche nun nach Hause radeln musste, dabei innerlich weinend, wenn ich das leichte Abendrot am westlichen Horizont beschaute. Die Rückzugsstrecke betrug dann laut App knapp 15 km – Nanu? Merkwürdig.

Zu Hause bin ich dann doch gleich erst einmal unter die Dusche gehübbelt, habe noch eine Weile auf dem Balkon verbracht, bis ich mehr nieste, als die herumflatternden Fledermäuschen, und bin dann ins Bett gefallen.

Der nächste Morgen 

Ja, ich gestehe, mein Kopf ist etwas schräg an diesem Samstag danach. Aber es geht. Wenn ich langsam mache. Nach dem ersten Kaffee habe ich mich – nichts Gutes ahnend – an die Canon getraut, sie vorsichtig von den Splittern befreit und erst einmal geschaut, wie schwer sie bei dem blöden Sturz verletzt wurde.

Puh! Scheinbar hatte ich wirklich noch Glück, denn zersplittert ist nur der Aufsatzfilter, alle Objektive an sich tun ihre Pflicht; allerdings muss ich sie wohl schnellstens professionell reinigen lassen.

Splitter

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Geschützt: Das Kanzleisommerfest 2015 – die Bilder

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Der Lethargiewuff bellt nur noch leise

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Langsam steigere ich mich (wieder), was die sportlichen Aktivitäten betrifft. Scheint so, als wenn ich meinen inneren Lethargieschweinewuff derzeit im Griff habe – und es fühlt sich gut an.

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Runtastic – makes sports funtastic

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Quelle: Runtastic – makes sports funtastic

Runtastic ist ja so einfach zu begeistern! LOL Gerade als ich meinem Hühnchen mailte, dass mein Knuffelchen in den letzten Monaten bewegungsfaul seinen PC nur höchst ungern verlassen möchte, sprach eben jenes selbiges Knuffelchen zu mir: Los, komm – wir gehen Spazieren. Nur ein bisschen. Und das musste ich sofort annehmen, denn wer weiß, wann er das das nächste Mal wieder zu mir sagen wird. Blöderweise hat in diesem Sommer der Heuschnupfen from hell mich und meine Nase fest am Wickel, so dass ich allen Ernstes wieder Allergie-Tabletten besorgen musste. Die kann ich aber nur abends nehmen, denn sie haben die Nebenwirkung, den Einwerfer quasi ins Koma zu bomben – so sagte der Apothekenfritz, den man ja zu Nebenwirkungen befragen soll.
Aber: Knuffel und ich waren 2,27 km lang am Weserstrand spazieren, wobei ich an jedem Papierkorb meine Taschentuchhinterlassenschaften entsorgte.

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Impressions

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Freitagsgeblogge

Woche geschafft! Yippie! Sie ging schnell herum, es gab viel zu tun, aber nichts gravierend Ungewöhnliches ist passiert. Auch sportlich läuft es endlich wieder regelmäßig bei mir. Das wöchentliche Schwimmen habe ich kurzerhand bereits am Donnerstag absolviert, und das entpuppte sich als gute Idee, denn ich hatte die Schwimmhalle quasi für mich alleine. Das Schwimmen tat gut nach dem anstrengenden Donnerstag, wo vor allem am Nachmittag ständig Kollegen mit dem Satz „Duhu … Kannst du mal eben … ?“ vor meinem Schreibtisch standen und um Hilfe bettelten, weil sie irgendwelche WORD-Dateien ins Nirvana geschrottet hatten. Das gestrige Schwimmen habe ich jedenfalls genossen und statt der eigentlich geplanten „mindestens 30 Minuten“ gleich noch einmal so viele dran gehängt.

Im Vormittagsbüro läuft es auch lustig beschwingt vor sich hin. Chef ist gut gelaunt und meckert wenig (eigentlich gar nicht).
S. und ich sind ein gutes Team geworden. Wie gut wir uns mittlerweile verstehen, kann man daran sehen, dass ich ihr sogar einen meiner ersten (geschützten) Blogeinträge gezeigt habe, als ich mir so meine Gedanken darüber machte, was die Veränderungen im Vormittagsbüro wohl so mit sich bringen werden.

Zurzeit läuft es also überall bei mir in ruhigen Bahnen brav vor sich hin.

Nun liege ich auf dem Sofa, verdaue die freitägliche China-Ente bei einer Tasse Kaffee. Ein bisschen Haushalt steht noch auf der heutigen To-Do-Liste und das Fahrrad muss ich auf Vordermann bringen. Denn nächsten Freitag haben wir schon Kanzlei-Sommerfest inklusive Fahrradtour. Und mein Drahteselchen stand ja den ganzen Winter über im Keller sich die Reifen platt. Kurzerhand habe ich heute noch eine Super-Luftpumpe geshoppt, die mir sogar anzeigt, wie viel Bar in die Reifen gestoßen wird pro Pump. Damit bringe ich mein Fahrrädelchen bestimmt Ruckzuck wieder zurück ins Leben und werde es heute Abend auch gleich ausfahren; die Kamera darf auch mit. Ich war schon viel zu lange nicht mehr fotografieren.
Aber alles ganz in Ruhe, ohne Hektik und Zeitdruck. Erst mal noch ein wenig Couching.

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Geblubber am Abend

Teddy24062015

Gerade habe ich meinen Demon-Pass und mein Flugticket für Mai 2016  bezahlt, und schon ist es wieder da: Das großartige hibbelige Vorfreudengefühl. Dabei ist es noch so lange hin. Ein Season-Start und vermutlich das Elfer-Finale kommen noch dazwischen, außerdem der Urlaub, das Herbstwasserplanschen (für das ich mich heute auch angemeldet habe) und unzählige Akten und Synopsen. So lange, wie man sich aber auf etwas schon gute 11 Monate vorher freuen kann, ist alles mit dem Suchtserienherz in bester Ordnung.

Jetzt muss ich noch 2,5 Wochen in den Büros durchhalten, dann habe ich endlich Urlaub – und noch so gar nichts Konkretes geplant. Ich möchte ja so gern wegfahren, irgendwohin ans Meer mit Bergen, wenigstens für ein paar Tage, aber … es gibt so viele „Abers“ schon wieder. Eigentlich jedoch sollte es gar kein Aber geben! Vielleicht kann ich ja mein Knuffelchen doch noch zu was überreden, ein paar Tage habe ich ja noch.

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Es ist ein DEMON!

Es ist kein Angel-Pass, aber immerhin ein DEMON! Ich bin erst einmal happy, überhaupt dabei sein zu dürfen, denn der Bestellwahnsinn wird jedes Jahr zur JIB in Rom etwas wahnsinniger.

Also ein DEMON, d. h. der Pass kostet weniger, kein Freitags-Cocktail inklusive, Sitzplätze weiter hinten und länger Anstehen bei Photo-Ops und Autogrammen. Damit kann ich leben. Womit ich nicht leben könnte (oder zumindest nur schwer), wäre, wenn ich nun kein Jensen-Photo abbekomme! Das geht gar nicht! Diese 3 Sekunden des Nahseins muss ich einfach haben! Der JIB-Wahnsinn ist also noch lange nicht zu Ende.

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Cross Roads Blues

Lange nicht mehr gesehen, diese supernatural-Folge aus der 2. Staffel. Wie jung sie da noch waren, und wie schon da Herr Jensen Ackles mit nur einem Blick deine, meine Seele wegpusten konnte.

DEANSchwarz_weiß

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