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Sei freundlich und mutig.
About me:
Das ist meine ganz persönliche kleine Austob-Seite. Sie ist lustig, fröhlich – oder auch abgedreht, verzweifelt, nah an der Grenze zum Wahnsinn. So, wie ich mich gerade fühle, wenn ich schreibe. That’s me.
Viele Themen werden sich um Supernatural drehen, weil ich süchtig nach dieser Serie bin.
Das meiste wird direkt aus meinem Leben sein, weil es nun einmal das ist, was mich beschäftigt.
Ich bin jetzt KEINE 49 Jahre mehr, sondern ALT (aber immer noch kaum erwachsen), weiblich, wohne nahe der Nordsee …
und erhebe keinen Anspruch auf Beachtung.
Darum gehts:
- Abnehmen (494)
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- Der Kleine Prinz (3)
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- Scherbenglanz (27)
- So was wie Gedichte (2)
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- Supernatural (426)
- Traumsequenzen (58)
- Vancouver (135)
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Habe fertig:
- Neue BLACKY Saison ist eröffnet
- Memory Lane
- Let’s talk about
- Wochenmitte
- Goood bye, Wochenende.
- 27.02.2026
- Garstiger Montag
- Sonntag, es tut alles weh
- Traumbesuch
- Sonntag, 08.02.2026
- Patronen-, Kugelschreiber- und Tintenrollerchaos
- Freitag
- Header-Bilder
- Der vorhergehende Beitrag
- Geschützt: Ich weiß jetzt, …
Wühlbox
Verdammt, da war doch mal was
Hier hatte jemand was zu sagen:
- Sascha bei Geschützt: Zum ersten Mal
- Sascha bei Abnehm-Zwischenstatus
- Peter Puhl bei Frohe Weihnachten
- Sascha Biermanns bei Pust!
- Sascha Biermanns bei Geschützt: Es wird wahr!
- Sascha Biermanns bei Veränderungen in 2022
- Sascha Biermanns bei Vorstellung vs. Realität
- Sascha Biermanns bei Murphys gnadenloser Vorschlaghammer!
- Sascha K. Biermanns bei Geschützt: Alles bleibt anders
- Sascha K. Biermanns bei Queen
- Sascha K. bei Reif für die Insel!
- werkarniggel bei Geschützt: Schleppend!
- Sascha bei Geschützt: Schleppend!
- Sascha Biermanns bei Der 2. freie Freitag, und
- Sascha Biermanns bei Es war tatsächlich ein freier Freitag!
Der Lethargiewuff bellt nur noch leise

Langsam steigere ich mich (wieder), was die sportlichen Aktivitäten betrifft. Scheint so, als wenn ich meinen inneren Lethargieschweinewuff derzeit im Griff habe – und es fühlt sich gut an.
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Runtastic – makes sports funtastic

Quelle: Runtastic – makes sports funtastic
Runtastic ist ja so einfach zu begeistern! LOL Gerade als ich meinem Hühnchen mailte, dass mein Knuffelchen in den letzten Monaten bewegungsfaul seinen PC nur höchst ungern verlassen möchte, sprach eben jenes selbiges Knuffelchen zu mir: Los, komm – wir gehen Spazieren. Nur ein bisschen. Und das musste ich sofort annehmen, denn wer weiß, wann er das das nächste Mal wieder zu mir sagen wird. Blöderweise hat in diesem Sommer der Heuschnupfen from hell mich und meine Nase fest am Wickel, so dass ich allen Ernstes wieder Allergie-Tabletten besorgen musste. Die kann ich aber nur abends nehmen, denn sie haben die Nebenwirkung, den Einwerfer quasi ins Koma zu bomben – so sagte der Apothekenfritz, den man ja zu Nebenwirkungen befragen soll.
Aber: Knuffel und ich waren 2,27 km lang am Weserstrand spazieren, wobei ich an jedem Papierkorb meine Taschentuchhinterlassenschaften entsorgte.

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Freitagsgeblogge
Woche geschafft! Yippie! Sie ging schnell herum, es gab viel zu tun, aber nichts gravierend Ungewöhnliches ist passiert. Auch sportlich läuft es endlich wieder regelmäßig bei mir. Das wöchentliche Schwimmen habe ich kurzerhand bereits am Donnerstag absolviert, und das entpuppte sich als gute Idee, denn ich hatte die Schwimmhalle quasi für mich alleine. Das Schwimmen tat gut nach dem anstrengenden Donnerstag, wo vor allem am Nachmittag ständig Kollegen mit dem Satz „Duhu … Kannst du mal eben … ?“ vor meinem Schreibtisch standen und um Hilfe bettelten, weil sie irgendwelche WORD-Dateien ins Nirvana geschrottet hatten. Das gestrige Schwimmen habe ich jedenfalls genossen und statt der eigentlich geplanten „mindestens 30 Minuten“ gleich noch einmal so viele dran gehängt.
Im Vormittagsbüro läuft es auch lustig beschwingt vor sich hin. Chef ist gut gelaunt und meckert wenig (eigentlich gar nicht).
S. und ich sind ein gutes Team geworden. Wie gut wir uns mittlerweile verstehen, kann man daran sehen, dass ich ihr sogar einen meiner ersten (geschützten) Blogeinträge gezeigt habe, als ich mir so meine Gedanken darüber machte, was die Veränderungen im Vormittagsbüro wohl so mit sich bringen werden.
Zurzeit läuft es also überall bei mir in ruhigen Bahnen brav vor sich hin.
Nun liege ich auf dem Sofa, verdaue die freitägliche China-Ente bei einer Tasse Kaffee. Ein bisschen Haushalt steht noch auf der heutigen To-Do-Liste und das Fahrrad muss ich auf Vordermann bringen. Denn nächsten Freitag haben wir schon Kanzlei-Sommerfest inklusive Fahrradtour. Und mein Drahteselchen stand ja den ganzen Winter über im Keller sich die Reifen platt. Kurzerhand habe ich heute noch eine Super-Luftpumpe geshoppt, die mir sogar anzeigt, wie viel Bar in die Reifen gestoßen wird pro Pump. Damit bringe ich mein Fahrrädelchen bestimmt Ruckzuck wieder zurück ins Leben und werde es heute Abend auch gleich ausfahren; die Kamera darf auch mit. Ich war schon viel zu lange nicht mehr fotografieren.
Aber alles ganz in Ruhe, ohne Hektik und Zeitdruck. Erst mal noch ein wenig Couching.
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Geblubber am Abend

Gerade habe ich meinen Demon-Pass und mein Flugticket für Mai 2016 bezahlt, und schon ist es wieder da: Das großartige hibbelige Vorfreudengefühl. Dabei ist es noch so lange hin. Ein Season-Start und vermutlich das Elfer-Finale kommen noch dazwischen, außerdem der Urlaub, das Herbstwasserplanschen (für das ich mich heute auch angemeldet habe) und unzählige Akten und Synopsen. So lange, wie man sich aber auf etwas schon gute 11 Monate vorher freuen kann, ist alles mit dem Suchtserienherz in bester Ordnung.
Jetzt muss ich noch 2,5 Wochen in den Büros durchhalten, dann habe ich endlich Urlaub – und noch so gar nichts Konkretes geplant. Ich möchte ja so gern wegfahren, irgendwohin ans Meer mit Bergen, wenigstens für ein paar Tage, aber … es gibt so viele „Abers“ schon wieder. Eigentlich jedoch sollte es gar kein Aber geben! Vielleicht kann ich ja mein Knuffelchen doch noch zu was überreden, ein paar Tage habe ich ja noch.
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Es ist ein DEMON!
Es ist kein Angel-Pass, aber immerhin ein DEMON! Ich bin erst einmal happy, überhaupt dabei sein zu dürfen, denn der Bestellwahnsinn wird jedes Jahr zur JIB in Rom etwas wahnsinniger.
Also ein DEMON, d. h. der Pass kostet weniger, kein Freitags-Cocktail inklusive, Sitzplätze weiter hinten und länger Anstehen bei Photo-Ops und Autogrammen. Damit kann ich leben. Womit ich nicht leben könnte (oder zumindest nur schwer), wäre, wenn ich nun kein Jensen-Photo abbekomme! Das geht gar nicht! Diese 3 Sekunden des Nahseins muss ich einfach haben! Der JIB-Wahnsinn ist also noch lange nicht zu Ende.
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Cross Roads Blues
Lange nicht mehr gesehen, diese supernatural-Folge aus der 2. Staffel. Wie jung sie da noch waren, und wie schon da Herr Jensen Ackles mit nur einem Blick deine, meine Seele wegpusten konnte.

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Der halbe Juni 2015 … eine Zwischenbilanz
… aber noch immer ohne Zahlen von der Waage. Dazu bin ich noch nicht bereit.
Doch wenn ich den Sport- und Diätplan der letzten Tage weiter straight durchziehe (wobei auch mal – wie gestern – so ein oberleckeres Spanferkel mit Kraut im Brötchen erlaubt ist), dann kommt sie sicher bald, die Neugier, auch in Zahlen zu sehen, dass man auf dem richtigen Weg ist.

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Mittelaltermarkt in Rodenkirchen

Lass uns durch das Zeitportal hüpfen, 300 Jahre in der Zeit zurückreisen und Abendbrot zu uns nehmen.
Leider war der 1. Rodenkirchener Mittelaltermarkt nur spärlich besucht, und dann regnete es auch noch. Wenn ich am Mittwoch nicht zufällig ein winziges Plakat direkt vor dem Bahnübergang zur Kanzlei entdeckt hätte, wüsste ich gar nichts von dem Marktgeschehen. Die Hüttenbesitzer taten mir Leid, so würden sie kaum Umsatz machen. Aber wenn wir schon mal da sind, dann nehmen wir uns auch Zeit … für ein Stückchen Spanferkel mit Kraut im Brötchen. Saulecker! Viel viel besser als der Spießbraten, den man auf dem Rodenkirchener Rummel für das selbe teure Geld erstehen muss. Und dann fanden wir die Whiskey-Bude, an der wir dann Station machten und in lustiger Runde mit so ziemlich fast allen Dialekten dieser Republik Unfug schnackten, bis mir schlicht zu kalt wurde, und ich meinen Knuffel nach Hause lotste. Aber vielleicht fahren wir ja morgen noch einmal in der Zeit zurück… ich hätte nichts dagegen.

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Putzing Freitag
Freier Büro-Tag (aka Urlaubstag, einfach so); und die Zeit alleine zu Hause genutzt, um den Putzlappen zu schwingen. Nun ist alles fertig, und ich habe wirklich frei. Und nun?

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Abnehmen mit Zeugs – die ersten Tage
Montag, den 15.06.2015, habe ich beschlossen, dass es so mit mir und den stetig gefühlten aufwärts schlendernden Pfunden nicht weitergehen kann, da ich befürchten muss, bald all die geshoppten TShirts der letzten Monate in die Tonne kloppen zu müssen.
Am Dienstag ließ ich bereits Taten folgen und pflanzte mich selbst auf das Ergometer, danach gab es den Eiweißshake.
Gestern Abend – Mittwoch – war sportfrei. Die Gefahr der sportfreien Abende liegt in Pizza, Burger & Co. Und auch Eis – so klein die Portionen auch sein mögen – ist gefährlich verführerisch und führt zu mehr Eis und Schokolade.
Nun kam erstmalig das Diät-Shakepulver ins Spiel, das pro Woche 2 oder 3 Abendmahlzeiten von nun an ersetzen soll. Ich war neugierig. Mit Messbecher bewaffnet bereitete ich es brav nach Vorschrift zu. Naja, nicht ganz nach Vorschrift: Man soll eigentlich 275 ml 1,5 %ige Milch für eine Shakemahlzeit verwenden. Wir haben aber selten 1,5er Milch im Haus, sondern seit Jahren das weiße 0,1er oder 0,3er Milchwasser. (Man gewöhnt sich aber daran und für den Kaffee reicht es allemal).
Dann kam der Moment – der erste Schluck … gar nicht mal so … bäh!, wie von Knuffel vorher noch beunkt. Durchaus trinkbar. Jetzt nicht berauschend köstlich, wie die in der Werbung immer tun, aber ich bekam auch keinen Würgreiz.
Man soll über einen Zeitraum von 15 bis 20 Minuten diese 275 ml schluckweise zu sich nehmen. Das ging dann auch, aber es waren wirklich kleine Schlucke. Und nun sollte das Hungergefühl, das ja bei mir meistens eher so ein sinnloses AufDerCouchRumsitzenUndInSichHineinFuttern ist, verschwinden. Nun, es verschwand nicht so wirklich bei mir, aber da der Kühlschrank ansonsten keine Verführungen bereit hielt, blieb es eben bei dem Shake als Abendschluck. Ob sich das möglicherweise noch mit der Zeit einstellt, das NichtMehrEssenWollen-Gefühl? Gestern jedenfalls hätte ich gut und gerne noch eine Stunde nachher ein Schnitzel dem Tode zuführen können, hätte eines die Dummheit besessen, sich in meine Reichweite zu trauen.
Heute (Donnerstag) ist wieder eine Sporteinheit geplant, entweder Ergometer oder eine Runde um den Block gewalkt (weil: Joggen ist knietechnisch strikt verboten!); vielleicht auch doch die Schwimmhalle, das entscheide ich spontan, aber bewegt wird sich!
Auf die Waage traue ich mich noch immer nicht, dazu werde ich mich wohl erst durchringen können, wenn ich das mir vorgenommene erneute Programm wenigstens 4 Wochen durchgehalten habe.
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Von zu vielen China-Enten am Freitag, Knieschmerz und Diätpulverchen
Als ich diesen Tweet
Diätpulver und Knieschmerzsalbe geshoppt. Noch Fragen zu meinem aktuellen Zustand? *grummel*
— Sabine J. (@werkarniggel) June 15, 2015
verfasste, war es noch Montag, und es ging mir alles andere als gut. Mein Knie schmerzte seit Wochen und ich fühl(t)e mich einfach fett. Die 5 Schokoriegel, die mir tags über in der Cafete entgegenhoppsten und gegen die ich mich nicht wehren konnte, taten ihr übriges. So konnte kann es einfach nicht mit mir weiter gehen! Vor dem Englisch-Abend-Klasse habe ich deswegen genau diese zwei Produkte geshoppt: Schmerzsalbe und Diätzeugs.
Das war Montag. Heute ist bereits Mittwoch, und mein Zustand hat sich schlagartig geändert. Ähm – nein, ich habe kein Wunderdiätmittel entdeckt, das dich innerhalb von 2 Tagen halbiert während du trotzdem Schokoladeneis in rauhen Mengen futtern kannst! Aber immerhin funktioniert die Knieschmerzsalbe! Nachdem ich nach Wochen endlich wieder schmerzfrei schlafen konnte, sah die Welt am Dienstag schon viel sonniger aus. Ich war auf dem Ergometer und habe in 45 Minuten mehr Kilometer geschrubbt, als noch letzte Woche. Ich hatte keinen abendlichen Fressanfall. Die abendlichen Naschfressereien sind es nämlich, die mich schwerer und schwerer machen, und ich kann dem kein Lauftraining mehr entgegensetzen. Hier kommt jetzt das Diätpulver ins Spiel. Noch habe ich es nicht probiert; gestern nach dem Ergometertraining gab es den üblichen (sauleckeren) Eiweißshake – Schokolade, angerührt in Milchwasser.
Aber heute kommt es zum Einsatz. Das muss doch in den Griff zu bekommen sein, dass ich nun nicht mehr Laufen kann und trotzdem ab und an mal Eis und Schokoriegel drin sein müssen, ohne dass danach die Hose kneift und das T-Shirt spannt. Na gut, es ist vermutlich auch die traditionelle chinesische Freitagsente.
Ich bin jedenfalls mal wieder wild entschlossen – aber nicht so wild, dass ich mich bereits auf die Waage getraut hätte. Ich habe nicht den Mut dazu, denn ich weiß, die Zahl, die angezeigt wird, kann mir nicht gefallen, bedeutet sie doch Rückschritt! Ich bin so ein Feigling! Aber ein Feigling mit neuen Zielen! 2 bis 3 Mal die Woche Sport; und es dieses Mal auch wirklich wieder in die Schwimmhalle schaffen. Möglicherweise muss ich nur diesen einen Schritt tun, den ersten, zurück auf die Fliesen des städtischen Hallenbades, um mich zu erinnern, dass ich gern schwimme.
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Spagetti-Apokalypse in der Schwimmhalle
Träume sind etwas wunderbares, und manchmal sind meine seltsam. In letzter Zeit träum(t)e ich wenig, zumindest blieben sie nicht in Erinnerung, hinterließen keine Spuren und Echos. Nicht so letzte Nacht. Der Traum von letzter Nacht war …. besonders, aber verwirrend. Verwirrend besonders. Ich versuche ihn zusammenzukratzen:
Der Hörsaal war brechend vollgestopft mit Menschen, die miteinander tuschelten und hin und wieder erwartungsvoll auf die noch leere Bühne schauten, wo gleich der Dozent auftauchen sollte. Ich war unter der Menschenmenge, doch für mich. Es war völlig normal, dass ich in diesem Hörsaal war; ich gehörte hier hin. Etwas in mir war nervös, als wenn ich die Hausaufgaben vergessen habe.
Der Dozent erschien und schlagartig wurde es still im Saal. Er stellte sich hinter sein Rednerbult und schlug ein großes, verstaubt und alt wirkendes Buch auf. Die Stille im Hörsaal knisterte. Der Dozent war ein ca. 45 Jahre alter Mann, gutaussehend, 3-Tage-Bart, dunkle volle Haare, gekleidet in Jeans und mit dunklem Cord-Jacket. Die Studentinnen neben mir hingen mit ihren Augen an seinen Lippen. Ich kannte den Dozenten nicht, …
… und ich verstand auch kein Wort von dem, worüber er dozierte. Doch in mir war ein Gefühl, als wenn ich unbedingt verstehen müsste, undbedingt! Dass es lebensnotwendig war, zu verstehen. Doch so sehr ich mich auch anstrengte, seine Worte ergaben für mich keinen Sinn, verblassten und verschwanden wie Staubwolken. Der Dozent hatte mittlerweile die Bühne mit dem Rednerbult verlassen und spazierte durch die Zuschauerreihen. Er kam genau auf mich zu! Es war zu spät für mich, um jetzt noch unbemerkt den Saal verlassen zu können. Die Scham, die Hausaufgaben vergessen zu haben, kribbelte in meinem ganzen Körper und ich versuchte unsichtbar zu werden. Und noch immer verstand ich kein Wort von dem, was der Dozent pausenlos mit eindringlicher Stimme sprach – und nun zu mir sprach.
Dann wachte ich auf … schlagartig, keuchend. In einem Zimmer wie aus einer Game of Thrones-Kulisse. Hohe Säulen, hohe offene Fenster, durch die eine goldene Morgensonne schien, der Wind ließ die weißen Vorhänge vor den Fenstern sanft wehen. Das Bett, in dem ich lag, war riesig und ebenfalls von zart durchsichtig schimmernden Vorhängen umgeben. Große, mit Brokatsamt bezogene Kissen lagen um mich herum. Ich war allein in diesem Zimmer, in dieser Zeit. Wo war der Dozent? Und wieso dachte ich zuerst an den Dozenten? Gegenüber dem Bett öffnete sich die überdimensionierte schwere Holztür und ein Zwerg schlüpfte herein. Seine Schritte tappsten über den Fliesenboden zu mir. Er trug ein Tablett, auf dem das Buch lag, aus dem der Dozent vorgelesen hatte. Die Augen des Zwerges blickten eindringlich und blau und flehend. Ich musste unbedingt verstehen! Ich berührte das Buch und schloss die Augen …
… und ich verstand plötzlich! Mit dem Verstehen wechselte ich wieder den Ort. Von einem Augenblick zum anderen befand ich mich in einer Art Schwimmhalle. Es waren mehrere Becken, die alle durch Kanäle verbunden waren. Und überall – wirklich überall – waren Menschen; Männer, Frauen und Kinder. Die Kinder spielten ausgelassen im Wasser, sprangen von den Beckenrändern aus hinein, plantschten vergnügt. Die Erwachsenen aber schauten besorgt und orientierungslos, und sie schauten Mich! an, als müsste ich wissen, was als nächstes passieren würde. Und ich wusste es! Seltsamer Weise wusste ich es! Denn ich war bereits an diesem Ort gewesen, in einem anderen Leben.
Panik stieg in mir auf und ich schaute mich hektisch um. Die Menschen mussten aus dem hinteren Becken, bevor es zu spät sein würde. Ich schwamm um mein Leben an das andere Ende der Schleuse, scheuchte alle Menschen in das am anderen Ende liegende Becken. Wir hatten keine Zeit mehr! Viel zu langsam bewegte sich die Menschenmenge durch die Wasserkanäle aus dem hinteren Becken in das vordere. Viel zu langsam! Dann sah ich das erste Opfer. Ein kleiner hübscher Junge, dessen Haut vor meinen Augen zerschrumpelte und aussah, als wenn sie aus Spagetti bestehen würde, die sich wie Würmer auf seinem Hals und Rücken wanden. Die Augen des Jungen wurden glasig, wässrig und ausdruckslos. Die Menschen um uns herum schrien entsetzt auf und es drohte eine Panik auszubrechen. Ich schwang ein goldenes Schwert, brüllte Befehle und scheuchte mehr Menschen in das hintere Becken! Dort wären sie in Sicherheit. So viele Menschen jedoch, wie sich in das hintere sichere Becken retten konnten … es waren nicht genug! Immer mehr Spagetti-Haut-Menschen wurden herangespült. Es war ein aussichtsloser Kampf für mich allein. Ich schubste und sortierte Menschen, hielt mir die Spagetti-Monster mit dem Schwert von Leib. Bei jedem Spagetti-Opfer empfand ich Trauer und Verantwortung, denn vor wenigen Minuten war das noch ein Sohn, eine Tochter, Vater, Mutter, Bruder oder Schwester … und nun: ein Spagetti-Zombie, zum Tode verurteilt, wenn es meinem tanzenden Schwert zu nahe kam! Ich weinte und kämpfte verbissen und weinte und kämpfte und schrie. Wenn ich nur mehr Zeit hätte! Das Wasser färbte sich rot, überall war Geschrei und Panik; doch hatte ich es irgendwie geschafft, Menschen und Spagettizombies voneinander zu trennen. Ich war die Grenze, ich verteidigte allein den einzigen Zugang, den die Spagettizombies hatten, um an die Menschen in dem anderen Becken zu kommen. Hinter mir stand nur der Zwerg, feuerte mich an, machte mir Mut, erinnerte mich an das Buch und den Schwur und das Siegel, dass ich durchhalten müsste, bis die Menschen gerettet wären. Ich kämpfte immer aufs Neue die Spagettizombies zurück, mein Arm mit dem Schwert wurde immer schwerer, meine Tränen versperrten mir die Sicht.
Lichter blitzten in dem Menschenbecken hinter mir auf. Wie Blitze, und die Menschen wurden in den Himmel gehoben, einer nach dem anderen in Sicherheit gebracht; während ich die immer wütender werdenden Zombies zurückdrängte, so gut ich es vermochte. Ich spürte, dass mich meine Kraft verließ, dass ich nicht mehr lange durchhalten würde, aber durchhalten musste. Die Zeit schien sich endlos zu dehnen. Das Geschrei der Menschen wurde weniger; ich wagte einen Blick zurück … nur noch wenige Menschen warteten auf das Licht, das sie in Sicherheit bringen würde, das Menschenbecken war fast leer. Die Spagettizombies schrieen wütend.
Als der letzte Mensch in einem Lichtblitz verschwand, waren nur noch ich und der Zwerg übrig. Er schrie mir etwas zu, gestikulierte wild, ich müsste nun in das Lichtblitzbecken, meine Aufgabe war erfüllt. Ich ließ das Schwert sinken und fiel erschöpft in das Wasser … über mir brach eine Welle aus Spagetti-Monstern zusammen.
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- Hörsaal = Nun gut, dass ich in meine Studentzeit zurückversetzt wurde, erklärt sich eventuell dadurch, dass das am Wochenende Thema auf der Party war
- Dozent = So sehr ich es mir auch im Nachhinein wünschen würde, dass der Dozent Dean gewesen wäre, er war es nicht. Ich kannte diesen Dozenten, jedenfalls kann ich mich nicht daran erinnern, dass ich ihn gekannt hätte
- Game of Thrones = wie mein Unterbwusstsein dazu kommt? Ich habe bisher maximal 4 Folgen GoT gesehen, und auch die nur aus dem Zusammenhang gerissen. Es ist nicht so, dass ich GoT-verrückt wäre, möglicherweise schaue ich es eines Tages tatsächlich komplett
Wie es nun in meinen Traum kam? Vermutlich, weil einer der letzten Tweets, den ich aufschnappte bevor ich ins Bett verschwand von GoT handelte - Zwerg = Okay, das ist einfach zu erklären, denn der Tyron aus GoT, ist der einzige, an den ich mich wirklich erinneren kann aus den 3 oder 4 Episoden, die ich gesehen habe
- Schwimmhalle = war die letzten tage gedanklich immer ein Thema, denn eigentlich wollte / müsste ich endlich mal wieder Schwimmen gehen, habe es aber auch an diesem Wochenende nicht geschafft, mich aufzuraffen
- Spagetti = nun ja … Spagetti passen irgendwie gar nicht in mein Unterbewusstsein, möglicherweise sollte ich mal wieder welche essen.
- Schwert = wo das her kam? Keine Ahnung, ich hatte es einfach.
Und was wollte der Traum mir sagen? Ich denke darüber nach …
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