Morgen gibt es den Harz-Bericht

EinhornMorgen

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Urlaubstag 2

Fast drohte er, völlig auf dem Sofa dahinzutropfen, als ich mich dann eher kurz entschloss, doch noch aufs Fahrrad zu steigen. Eigentlich wollte ich nur Zigaretten holen; und wenn ich dann schon mal unterwegs bin, könnte ich ja auch eine Fahrradtour machen, nur eine kleine, es war ja schließlich schon nach 16 Uhr. Und plötzlich stand ich an der Fähre und setzte über. Warum nicht mal auf der anderen Seite der Weser radeln? Und das war fantastisch!

Route

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Das Bild mag ich am meisten. Was man hier leider nicht so sieht, ist die Tatsache, dass dieser Baumzombie gänzlich weiß ist.

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Urlaubstag 1

Wetter13072015

Da ging er dahin, der erste reine Urlaubstag des Jahres 2015. Verregnet war er, und verschlafen. Obwohl ich meiner seit Jahre antrainierten inneren Uhr, die mich montags eben kurz nach 6 aus dem Bett schmiss, folgte und aufstand. Doch was dann? Da kam mir der Youtube-Link mit dem gestrigen San Diego Comic Con supernatural panel gerade recht. Es tat so gut, J2M2 so entspannt und lachend zu sehen. Ein bisschen hatte ich Angst, zu viel gespoilert zu werden, was die Staffel 11 betrifft, aber man hielt sich zurück. Dass die Brüder wieder zusammen gegen jede Art des Bösen und der Finsternis antreten, enger verbunden als jemals zuvor und ohne, dass einer von ihnen gegen Einflüsse einer dunklen Macht ankämpfen muss, lässt mein Herz schneller schlagen. Ich freue mich auf die neue Staffel und kann es kaum erwarten.

Doch dann geht auch mal das lustigste, berührendste Panel zu Ende. Was nun? Die Couch schien verlockend, und so verdämmerte ich den Tag, Kaffee trinkend und AYLA lesend, zwischendurch etwas die Wohnung aufräumend und die Betten beziehend, natürlich auch immer Twitter im Blick behaltend. Aber meistens lesend.

Immer, wenn eine Email in meinen Mailkasten gespült wurde, keimte kurz Hoffnung auf, es könnte die Mitteilung sein, dass ich meine J+J-Fotos bezahlen darf; aber diese Mail kam nicht. Im Gegenteil: Nachmittags dann ein Tweet, dass mittlerweile alle Jensen / Jared / Misha-Extras bereits ausverkauft sind und man eine Warteliste einrichtet für diejenigen, die keines bekommen haben. Meine Hoffnung schwindet von Stunde zu Stunde, dass meine Email es geschafft haben könnte, und mir war nach heulen zu mute. Eine JIB, ohne Jensen (wenn auch für ein paar wenige Sekunden) nah sein zu dürfen, ihn zu umarmen?

Nun ist es bereits Abend, der Tag wurde kaum hell. Eigentlich ein perfekter Couch-Tag. Ich sollte duschen gehen, und vorher sollte ich mich bewegen. Deswegen schicke ich mich an, nun doch noch ein bisschen das Ergometer zu rocken, um mich danach geschafft aber zufrieden unter die Dusche zu schleppen. Vielleicht kann ich mich danach damit abfinden, kein Jensen-Foto für die JIB7 zu bekommen … oder doch noch nicht gänzlichst die Hoffnung aufzugeben. Und vor allem das Gefühl zu erstrampeln, diesen ersten Urlaubstag nicht vollkommen vertrödelt zu haben.

Aber war es denn ein Vertrödeln? Ich habe mich nicht schlecht gefühlt, bei dem was ich tat. AYLA lese ich gern, auch wenn ich die Geschichte natürlich längst kenne. Und wer (außer mir selbst) verlangt denn von mir, dass ich jeden einzelnen Urlaubstag mit Erlebnistrophäen besiegeln muss? Ich habe Urlaub, Erholungsurlaub, und so lange, wie es mir auf dem Sofa nicht zu langweilig wird, mache ich doch nichts falsch! Ich muss wohl lernen, auf das innere Glücksgefühl in mir zu achten, auch wenn es bedeutet, dass ich eben keinen Freizeit/Urlaubserlebnissen nachjage und socialmedia-stolz vorzeige. Und was ich morgen machen werde, entscheide ich morgen …  ganz nach Stimmung und innerem Bedürfnis.

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Nervös

Es ist Sonntag. Nicht irgendein Sonntag, sondern DER Sonntag, an dem man die Email schicken muss, um an die begehrten Photo-Ops für die JIB7 zu kommen. Ich bin nervös, denn wie immer gilt: Wessen Email zuerst ankommt, bekommt Photo-Op … bis sie alle sind. Und sie werden schnell alle sein. Aber eine JIB ohne ein Jensen-Foto? Ohne das Herzflattern davor, während und danach? Undenkbar! Ich hoffe so sehr, dass es klappt, und ich jeweils ein Jensen und ein Jared-Photo ergattern kann. Deswegen bin ich nervös, und es hilft auch nicht sonderlich, alle 3 Minuten auf die Uhr zu starren, ob es schon 14 Uhr ist.

Die Email ist jedenfalls vorbereitet, die Uhr gecheckt und Twitter wird nachher ausgeschaltet, um ablenkungsfrei sekundengenau den SEND button drücken zu können. Danach heißt es warten und hoffen, dass es geklappt hat … und alles mit rechten Dingen zugeht. Denn je länger meine Gedanken darum kreisen: Überprüfen, ob da nicht doch geschummelt wird und ein paar Auserwählte vorgezogen werden, weil sie eben etwas gleicher sind, als andere, kann ich nicht. Ich muss Vertrauen haben … und hoffen, dass es eben klappt. *seufz*

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Leidend

leidend

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Ayla – Wischmoppse – URLAUB!

Der beste Teil des Urlaubes hat angefangen … der freie Nachmittag, bevor man tatsächlich an den Urlaubstagen kratzt.

Mein AYLA-Buch – der letzte Teil, auf den ich nun bis ca. 2009 fieberhaft und vergebens gewartet hatte und die Hoffnung dann aufgab, jemals das Ende von Ayla + Jondolar zu erfahren, bis ich vorgestern zufällig auf Twitter darauf gestoßen wurde, dass es eben jenen letzten Teil nun doch schon seit 2012 gibt, und den ich dann unbedingt und sofort bestellen musste – also jenes Buch kam einträchtig mit dem neuen Wischmopp heute frei Haus geliefert, und ich kann es kaum erwarten, damit anzufangen, mit dem Buch. Allerdings muss ich nun natürlich die vorherigen 5 Bände noch einmal lesen, was aber Vergnügen ist denn Pflicht. Eigentlich habe ich damit – zum Leidwesen des Knuffel-Hubbys – bereits damit angefangen, und obwohl ich die Geschichten aus der Steinzeit nur zu gut kenne, konnte ich es nicht aus der Hand legen, auch wenn der Wecker mitten in der Woche bereits ein vorwurfsvolles ES IST WEIT NACH MITTERNACHT blinkte!

Natürlich habe ich auch das Wischmoppsystem sofort ausprobiert. Es ist eine  … andere … Wischmopperfahrung. So ganz anders, aber ich werde mich schon daran gewöhnen. Knuffelchen muss nur noch ein oder zwei Ersatzwischmoppse bestellen.

Aber nun habe ich erst einmal den wundervollen, verpflichtungsfreien Freitagnachmittag und Kaffee vor mir, und ich fühle mich einfach großartig. Tante Aenne hat ihre monatliche Haferflockeneinkaufstour mit mir absolviert und davor konnte ich ein paar Minuten an Jutta’s Grab für mich sein und ihr davon erzählen, dass sie mir fehlt, dass ich brav Tante Aenne jeden Monat zum Einkaufen kutschiere, dass ich nun Urlaub habe und unbedingt mein Sportprogramm nicht vernachlässigen darf. Dass ihr Grabstein nun endlich da ist, und das kleine Rosenbäumchen einfach zauberhaft aussieht – es hätte ihr bestimmt gefallen.

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Weil wir Mädchen sind – auch im Büro.

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:-(

Chicken Wings

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Vom Wischmopp gebissen

Es passierte gestern, kurz vor der Tagesschau, als ich Klecks sein Klo säuberte und anschließend das gesamte Bad schrubbte. Der heimtückische Angriff des Wischmoppes! Er biss mich! Da war Blut! Überall Blut und ein Stück meines linken Ringfingers ist ab! Ja, es ist nur Haut und ich werde es vermutlich überleben, wenn ich ganz viel Glück habe! Aber es geht hier um das Prinzip! Um hinterhältige Wischmoppangriffe! Hinterhältig!

Klar, der Leifheit hat nun seine guten 6 Jahre mindestens auf dem Buckel; der Stiel zerlegt sich in verlässlicher Regelmäßigkeit mehrmals selbst, so dass man plötzlich zwei Hälften in den Händen hält und erst mal wieder zusammenstecken muss. Der Schleuderkorb schleudert sich nach 3 Umdrehungen permanent selbst in Schieflage und der Schleuderkorbabdeckung wurde eingeflüstert, dass sie fliegen könnte, wenn sie es nur oft genug versucht. Das Wischdingens, das eigentlich von 4 Druckknöpfen gehalten werden soll, hat 2 davon sicher an die Waschmaschine verscherbelt und flattert wie ein Landstreicher am Wischbrett. Das wiederum scheint ab und an besoffen zu sein und verkantet sich überall dort, wo man es nicht für möglich gehalten hätte, dass sich dort irgendwas verkanten kann.

Gestern Abend kämpfte ich nun mit dem Wischmopp den Badezimmerwischkampf. Unter schweren Verlusten habe ich gewonnen! Zuerst fiel mir gar nichts auf, ich wunderte mich nur über das frische Blut auf den Fliesen und schaute zur Decke. (So beginnen oft Horror-Filme, oder?) Von der Decke tropfte das Blut jedoch nicht, sondern brav an meinem Wischmoppstiel herunter. Beim wiederholten Versuch, die zwei Hälften meines Wischmoppstieles zusammenzustecken, kam ein Stück Ringfinger zwischen die Fronten. Als ich dann das Opfer sah, tat es schlagartig auch weh – und es hörte nicht auf mit Bluten.

Ich verfluchte den Wischmopp, zwang ihn aber, sein Werk zu vollenden; zeigte dem Knuffel meine Kriegsverletzung und petzte über die Gemeinheiten des Wischmoppes, bis Knuffel es nicht mehr ertrug und ein neuen, hochgelobten Super-Wischmopp für mich online bestellte.

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Cycling

05072015

… und pünktlich vor dem Gewitter+Regen wieder zu Hause gewesen. Alles richtig gemacht. Und schön war es! Musik auf den Ohren, den Fahrtwind spüren, die bereits nach Gewitter riechende Luft … und das gute Gefühl, diesen Sonntag nicht verschleudert zu haben.

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Sonntags-Fahrrad-Tour-Mitbringsel

05072015

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Sonntags-Faul

Sonntag

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Endlich!

Gewitter

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Status

Kühlschrankwunsch

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Das Kanzleisommerfestfahrradgeradel

… aus meiner persönlichen Karniggelsicht berichtet: 

kleinensiel

Sommer 2015, Kanzleisommerfestausflug. Treffpunkt: Weserterrassen. Im Gepäck neben der Sonnencreme und der Sonnenbrille: jede Menge Trinkbares. Und der von Schnubbelchen selbstgezauberte Baileys, der oberlecker war – und mir zum Verhängnis werden sollte. Der, und später auch das Schwarzwälderkirscheisrumzeugs.

Alles fing noch relativ harmlos an; ich war die Erste am gewählten Treffpunkt, breitete die mitgebrachte Decke aus und freute mich auf eine gute Zeit. Das Wetter war perfekt, Sommer in Reinkultur. Ich musste nicht lange warten, bis mein pinkes Schnubbelchen – das mich seit ein paar Tagen Kerstin nennt – mit ihrem Hollandradel um die Ecke bog und den Baileys mitbrachte, den wir dann schon mal vorkosteten.
Nach und nach trafen dann alle anderen Kanzleiradler ein, und es nahm seinen erwarteten Gang: Bier, Sekt, Baileys und Geschnatter.

Dann ging es endlich los, Richtung Rodenkirchen, immer am Deich lang. 1. Zwischenstopp: Kleinensieler Strand, der gut besucht war. Wir fanden dann doch unseren Platz, steckten kurz die Füße ins braune Wasser und vertilgten ansonsten den restlichen Baileys – ein Teil davon landete aber (Schnubbelchen! Wer sonst?!) auf den Rücken von M. Was für eine Verschwendung! Karniggel-Zustand nach dem 5. Baileys: Ja, das würde eine lustige Tour noch werden.

Aufbrauch – weiter nach Absen (Rodenkirchen), wo die bestellten Schnitzel schon gebraten werden. Am Kernkraftwerk vorbei, am Deich entlang schnurstracks zur Gaststätte. Fahrräder abstellen, den Hintern entkrampfen, noch alles zur etwas zurechtzupfen. Bis hierhin alles gut.

Und dann! Platsch! Beim Versuch, das Drahteselchen am Umfallen zu hindern, Tasche, Decke und Kamera zeitgleich zu bändigen und mit einem leichten Hinternkrampf ließ ich blöderweise ausgerechnet die Kamera auf die Pflastersteine fallen. Platsch! Nicht gut! Gar nicht gut!

Wie so gar nicht gut stellte sich dann Minuten später heraus, als ich die Truppe in Paparazzi-Manier am Futtertisch – wartend auf die Schnitzel – fotoknippsen und für das Kanzleifotoalbum verewigen wollte: Etwas am Objektiv war zersplittert. Glasscherbchen rieselten mir aus der Tasche entgegen. Verdammt! Ich habe die Canon vorsichtshalber erst einmal so gelassen, wie sie war. Ich würde mir den Schaden später in Ruhe anschauen und versuchen zu retten, was zu retten sein würde.

Wir organisierten uns einen großen Tisch draußen, richteten die Sonnenschirme aus, und ich für meinen Fall genoss ein Radler, das hier Alster heißt. Kurz hatten wir noch Sorge, dass der Rasenmäher-Man auf seinem Aufsitzrasenmäher direkt neben unserem Platz Sonderschichten einlegen wollte. Wollte er dann doch nicht. Wir plapperten, bis die Schnitzel herausgetragen wurden. Ich hatte Hunger.

Nach der Radlerfütterung wurde es wirklich gemütlich. Wie das eben so ist, man sitzt zusammen und …. schnattert sich in meinen Fall um Kopf und Karniggelfell. Aber wenigstens habe ich keinen Chef umarmt! Dann gab es noch Eis-Nachtisch. Och, warum nicht?! Heute ist alles erlaubt und die Chefs bezahlen ja. Schwarzwälderkirschtorten-Eis mit … offensichtlich Schuss! Danach merkte ich: Oh, ich werde redselig. Also hielt ich mich ab da nur noch an Wasser.

Dann musste ja noch die Heimfahrt antreten. Hinzus waren es laut Runtastic-App knapp 10 km. Ich hoffte, dass ich auf der Rückfahrt nicht umkippen würde mit dem Drahtesel, und dass ich mit dem letzten Glas Wasser wieder fahrradtauglich sein würde. Es ging dann auch. Ich ärgerte mich nur das eine oder andere Mal, dass ich dusseligerweise die Canon zerscheppert hatte, ihre Leiche nun nach Hause radeln musste, dabei innerlich weinend, wenn ich das leichte Abendrot am westlichen Horizont beschaute. Die Rückzugsstrecke betrug dann laut App knapp 15 km – Nanu? Merkwürdig.

Zu Hause bin ich dann doch gleich erst einmal unter die Dusche gehübbelt, habe noch eine Weile auf dem Balkon verbracht, bis ich mehr nieste, als die herumflatternden Fledermäuschen, und bin dann ins Bett gefallen.

Der nächste Morgen 

Ja, ich gestehe, mein Kopf ist etwas schräg an diesem Samstag danach. Aber es geht. Wenn ich langsam mache. Nach dem ersten Kaffee habe ich mich – nichts Gutes ahnend – an die Canon getraut, sie vorsichtig von den Splittern befreit und erst einmal geschaut, wie schwer sie bei dem blöden Sturz verletzt wurde.

Puh! Scheinbar hatte ich wirklich noch Glück, denn zersplittert ist nur der Aufsatzfilter, alle Objektive an sich tun ihre Pflicht; allerdings muss ich sie wohl schnellstens professionell reinigen lassen.

Splitter

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