Der August 2015, sportlich gesehen

…. könnte einen Ticken besser ausgefallen sein. Vor allem die Wochenenden waren dann allesamt faul und sportereignis-los.

August_2015

Immerhin habe ich konsequenter Weise das Donnerstag-Schwimm-Programm durchgezogen, was keine Selbstverständlichkeit war. Zu oft in den Wochen davor gewann diesen Kampf der innere Schweinewuff mit seinen Einflüsterungen der faulen Art. Es macht eben viel aus, wenn man einen Schwimm-Buddy hat, (danke an der Stelle an Julia), was mir ungemein geholfen hat, den Schweinehund-Einflüsterungen zu widerstehen.
Dafür war das Ergometer-Training von einigen persönlichen Strampelrekorden geprägt: in 45 Minuten in Programm 2 mit Level 2 … habe ich es zweimal dabei auf über 20 km geschafft. Danach schwamm ich quasi im eigenen Schweiß unter die Dusche, aber stolz wie Bolle auf mich selbst.
Auf die Waage jedoch habe ich mich immer noch nicht wieder getraut, aber ich bilde mir ein, dass mein Lieblings-T-Shirt (ein Girly-Shirt, geshoppt in Vancouver) wieder besser passt. Ich bleibe weiter dran und werde versuchen, vor allem weniger abends in mich hineinzustopfen.
Denn schließlich habe ich (mal wieder) ein Ziel: Nächstes Jahr in Rom, neben Jensen & Jared und Jensen & Misha … da darf ich einfach nicht wie eine Tonne herumstehen, wenn mir schon die Atmung versagen wird.

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DAS

… hätte ich zu gern direkt live gesehen.

Dank der lieben @JMacLean, die quasi meine 2015er Vancouver CON Augen und Ohren ist, war das aber heute morgen in meiner Timeline, und ich kann nicht aufhören, es mir anzuschauen.

And holy shit! Da ist sogar Mark Sheppard am Schlagzeug, oder?

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KINDL

Es hat ja lange gedauert bei mir. Bisher habe ich stumpf und aus Überzeugung behauptet, dass, wenn ich lese, ich lieber auf die altmodische analoge Papier-Art lesen möchte, in Seiten blättern, in den Büchern schnuppern will und sie danach in das (längst übervolle) Buchregal quetschen möchte. In den letzten Jahren habe ich jedoch zugegebener Maßen eher wenig gelesen. Ab und an mal einen supernatural-Roman, den meistens auf Englisch, aber im Grunde wenig. Das änderte sich, als ich eher durch Zufall auf Twitter darauf hingewiesen wurde, dass es endlich den Abschluss-Teil von AYLA (schon seit 2012) gibt. Den habe ich mir natürlich auf die mir einzig vertraute Weise, ein Buch zu lesen, als Taschenbuch bestellt. Bevor ich jedoch für mich die Steinzeit-Saga um AYLA und JONDOLAR abschließen konnte, musste ich so ziemlich alle vorherigen Bände natürlich auch noch mal lesen. Und so kam es, dass ich seit gut 6 Wochen wieder regelmäßig abends im Bett in Bücherwelten abtauche, so, wie ich es als Kind immer tat.

Ich entdeckte also das Lesen für mich wieder – irgendwie. Und wie ein Süchtiger braucht man, nachdem man ein Buch abgeschlossen hat, sofort neuen Lesestoff.

Und so schnappte ich mir Knuffel’s KINDL mit dem Gedanken ‚Ich könnte es ja mal versuchen.‘

Huch! Sieh an – das liest sich ja doch gut! Auch wenn keine Blätter rascheln und ich am Anfang noch Schwierigkeiten hatte, wie man jetzt blättert, gewöhnte ich mich doch schnell an diese Art des Literatur-Verschlingens. Bald entdeckte ich dann auch die Vorzüge – die Bücher werden mit der Zeit nicht schwer in den Händen, und wenn ich es am nächsten Abend „aufschlug“, dann hatte ich sofort die Stelle wieder, in der ich zuletzt gelesen hatte. Denn wie oft vergaß ich abends im Analog-Papierbuch, das Lesezeichen hineinzulegen, oder es fiel irgendwann aus dem Bett und verblätterte sich vollständig. Nicht so eben das KINDL! (Vermutlich erzähle ich euch gar nichts Neues.)

Ich las den ersten Thriller

und war begeistert – von dem Buch und von der neu entdeckten Art zu lesen, ohne, dass es mein Knuffel neben mir störte, wenn mein Nachtlicht noch stundenlang an blieb und ich mit den Seiten raschelte. Das ist alles nun Geschichte.

Und nun bekomme ich bald mein eigenes KINDL … und ich freue mich darauf.

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Akten-Nightmare

Es waren schlicht zu viele Akten! Überall, rings um mich verteilt, sie stapelten sich bis zur Bürozimmerdecke, lagen auf dem Fußboden verteilt herum. Aktenwände und -berg wohin ich sah. Sie klapperten mit ihren Deckeln und forderten Aufmerksamkeit. Alle waren wichtig und sollten sofort bearbeitet werden, doch wenn ich eine Akte aufschlug, dann fiel der Inhalt heraus, wehte durch das Zimmer, verursachte noch mehr Chaos.
Oder ich konnte die Schrift in ihr nicht entziffern, weil die Buchstaben in der Akte tanzten oder Zahlen verschwanden.

Ich weinte, vor Verzweiflung, weil ich dem Aktenchaos einfach nicht Herr wurde.

Dann ging die Tür auf, und durch das Aktenwirrwarr stieg mein verstorbener Senior-Chef mit einem wütenden Gesicht. Es hatte keinen Zweck, ihm das Aktenchaos verbergen zu wollen, er stand ja mitten drin, und ich schämte mich. Ich war zu nichts zu gebrauchen! Was musste er von mir denken! So suchte ich gar nicht erst nach Ausreden, sondern verbarg mich hinter einem mannshohen Aktendeckel.

Seniorchef lief kopfschüttelnd durch das Aktenberglabyrinth, murmelte Flüche, zog ab und an einen Akte aus dem Chaos und begann, mit rotem Stift Notizen und Anmerkungen darin zu hinterlassen. ‚Noch mehr Arbeit!‘ dachte ich nur, unendlich erschöpft.

Doch als er begann, Akten in einen Koffer zu stopfen, um sie offensichtlich mitzunehmen, konnte ich nicht weiter still sein und mich hinter der großen Akte versteckt halten! Er wollte mir eine Akte wegnehmen! Das ging nicht! Das geht auf keinen Fall! Mein Chef hat mir aufgetragen, mich in seiner Abwesenheit um die Akten zu kümmern! Um jede einzelne! Und nun wollte Senior Akten wegschleppen!
Ich sprang aus meinem Versteck hervor und entriss Senior die Akten aus den Händen.

…. und dann war ich plötzlich wach … warum auch immer an einem Sonnabend Morgen, kurz vor 7.30 Uhr, fühlte mich für einen Moment erschlagen; doch nur für einen Moment. Es war ein Traum, ein dummer Traum von Akten … Möglicherweise waren es in den letzten Wochen einfach nur zu viele von ihnen …

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GOT IT!

Was habe ich gebangt, dass es zur JIB7 im Mai 2016 das erste Mal sein könnte, dass ich nur zuschauen darf, wie andere sich die 3 Sekunden an Jensen kuscheln können und ihm nah sein dürfen. Bei der Jensen-Single-Foto-Verteilung bin ich ja leer ausgegangen, aber:

I’ve got my two Double-Photo-Ops!

Yes, verdammt! …

einmal mit Jensen und Jared,
das Traumpaar schlechthin und ich werde mitten drin sein,

und einmal mit Jensen & Misha
was Premiere für mich sein wird, denn Misha habe ich bisher immer mehr oder wengier ignoriert – der war mir unheimlich weil zu spontan!

Alles wird gut; ich hüpfe wie ein strahlendes Karniggel durch das vor Arbeit quietschende Büro, lächel und träller vor mich hin und nichts und niemand kann mich nun mehr stoppen!

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JIB 7 Booking-Wahnsinn

… ging heute in die nächste Runde. Double-Photo-Op booking. Die Email war vorbereitet, das Starren auf die Uhr begann eine Viertel Stunde vorher. Nur nicht zu früh abschicken, aber auch nicht zu spät! Der Anruf von Bazillus 2 Minuten vor 14 Uhr musste abgewürgt werden! Jetzt nicht, brüllte ich in das Telefon, und starrte weiter auf die Uhrzeit … noch 35 Sekunden … 20 Sekunden ….
13:59:55 drückte ich nervös und zitternd den Sende-Button. Ob es diesmal klappt? Das Jensen-Single-Foto habe ich nicht bekommen, zu viele waren vor mir mit ihrer Email durchgerutscht. Nun, Jared ist ja auch nicht zu verachten, aber eben kein Jensen. Heute nun die Chance, Jensen mit Jared und mit Misha zu erwischen, scheiß auf die Kosten (wenn ich beide angefragten Double-Photo-Ops bekommen sollte, sind die zusammen teurer, als der ganze Pass!). Aber egal … ich brauche wenigstens einmal Jensen hautnah nächstes Jahr im Mai! Und wenn es wieder nicht klappt?
Wenn es nicht klappt, dann …. ich weiß nicht … nicht darüber nachdenken! Es muss klappen!

Danach habe ich zur Beruhigung erst einmal eine Zigarette geraucht, bei Bazillus angerufen und anschließend den Film über die Geschichte von Paul Potts weiter geschaut. Eine sehr rührende Geschichte über den Handy-Verkäufer, der Britain’s Got Talent im Jahr 2007 gewann und mit seiner unglaublichen Stimme alles wegpustete, ob man nun Oper mag oder nicht. Natürlich weinte ich wieder. War klar, gar nicht anders zu erwarten.

Und nun liege ich auf dem Sofa, trinke Eiskaffee, höre Musik und warte, dass es Abend wird, damit wir unser kleines Grillfest bei Bazillus starten können, immer in einer Mischung aus Hoffnung, Angst, Panik und tiefster Verzweiflung das Mailfach beobachtend, ob … oder doch nicht.

Der ganze normale Wahnsinn eben, der mit der JIB einhergeht.

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Schlampig?

Ich habe lange überlegt, ob und – wenn überhaupt, ob dann öffentlich –  ich darüber bloggen sollte, welcher Vorwurf mir gestern von Chef gemacht wurde. Ich habe mich für das Öffentliche entschieden, nachdem ich mir die ganze Sache quasi eine Nacht lang durch den Kopf habe gehen lassen. Zum Verständnis sollte ich aber von vorn beginnen:

Freitage sind im Vormittagsbüro immer besonders arbeitsgeladen, jedenfalls in der Regel. Der gestrige Freitag machte keine Ausnahme, und noch holen wir ja die 2-Wochen-Urlaubszeit der Vollzeitkollegin auf. Da bleibt eben vieles liegen, das ist einfach so und auch nicht weiter tragisch.

Eigentlich hatte ich gute Laune, das Vancouver-Shirt passt wieder besser und spannt nicht so und Freitage sind keine Trauertage, trotz der vielen Arbeit. Das Wochenende winkt bereits verführerisch.
Ich lag gut in meiner persönlichen Büro-ToDo-List, die Buchhaltung war in den Akten bereits wieder eingetragen, nur noch nicht direkt gebucht, das wollte ich gern in Ruhe machen. Wichtiger waren die Diktate, einige eilige darunter, die am selben Tag möglichst noch raus sollten. Alles normal – eigentlich.

Als ich im Chef-Büro diesen nach einer bestimmten Akte fragte, die ich suchte und – wie immer – bei ihm noch vermutete, entwickelte sich das Gespräch aber ganz plötzlich in eine andere Richtung.

„Frau J., in letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass Sie schlampig geworden sind, vor allem, was die Buchhaltung betrifft!“ warf er mir vor, und ich war auf diesen Vorwurf so gar nicht vorbereitet. Ich schluckte. Schlampig? Manchmal, in stressigen Zeiten, bin ich vielleicht schusselig, aber generell schlampig? Ich sagte nichts, hörte erst einmal zu; aber innerlich ging ich bereits in Abwehrstellung. Meine bis dahin gute Laune hatte sich schlagartig verflüchtigt.

„Zum Beispiel hier in dieser Sache“, sprach er weiter. Er hielt mir die entsprechende Akte unter die Nase. „Sie schauen nicht mehr den Kostenbogen an, sondern buchen wahllos einfach drauf los! Dabei hätten Sie erkennen müssen, dass das keine Gebühren sind!“ Sein Finger pochte vorwurfsvoll auf den letzten Eintrag im Aktenbogen.
Ich schluckte und schaute genauer hin. Ja, kein Zweifel, die Eintragungen stammten von mir, und sie waren offenbar falsch.
„Wenn Sie, wie ich es Ihnen angewiesen habe, immer in die Akte schauen würden, wäre das nicht passiert! Das ist hochgradig peinlich, dass dieser Geldeingang falsch verbucht wurde. Das sind keine Gebühren, das gehört dem Mandanten; das hätten Sie erkennen müssen, wenn Sie sich die Zeit genommen hätten, in die Akte zu schauen. Ich kann schließlich nicht alles überprüfen!“ fuhr er fort. „Das ist einfach nur schlampig!“
Ich stand mit knallrotem Kopf neben Chef und starrte auf den Aktenbogen mit den falsch verbuchten Gebühren. Warum hatte ich das nicht erkannt? Jetzt, mit den Erklärungen Chef’s, sah ich es auch. Natürlich! Aber warum habe ich es nicht vorher erfasst? Ich stand schweigend wie ein gescholtenes Kind vor dem Schuldirektor, konnte nichts sagen. ‚Nur nicht weinen!‘ kreischte es in meinem Kopf. Deswegen heult man doch nicht!
Chef erklärte weiter, wie peinlich ihm die Sache war, als er dem Schuldner eingestehen musste, dass natürlich die Sache längst gezahlt war. Ich hörte kaum zu, sondern versuchte zu rekapitulieren, warum ich diesen Geldeingang als Gebühren und nicht richtiger Weise als Fremdgeld verbucht hatte. Ich ergattete die Akte und blätterte darin, und fand den Kostenfestsetzungsantrag  mit genau dem eingegangenen Betrag! Ja, richtig! Mir fiel es wieder ein! Natürlich schaue ich in die Akten, auch in den Aktenbogen; und ich hatte bei dieser Buchung sicher nicht aus dem Bauch heraus entschieden, die Zahlung als Gebühren zu verbuchen. Ich war mir schlicht sicher gewesen, dass es auch Gebühren waren!
Noch immer konnte ich nichts sagen, sondern schlich wieder aus dem Chef-Büro, seine Ermahnung noch in den Ohren, jetzt aufmerksamer zu buchen!

Ab da an zog sich mein Freitagvormittag. Er wollte einfach nicht vorbei gehen. Ich arbeitete meinen Kram ab, still, sehr still. Es fiel auch schon S. auf, die gar nicht mitbekommen hatte, wie mir gerade der Kopf gewaschen wurde.

‚SCHLAMPIG!‘ hallte es immer wieder durch mein Gehirn. War ich schlampig geworden?

Nein, war ich nicht! Fehler passieren, davon ist niemand frei. Doch in dieser bestimmten Sache habe ich den Fehler gar nicht als Fehler erkannt! Ich war bei der Buchung nicht eine Spur unsicher gewesen, dass es sich möglicherweise nicht um Gebühren handeln könnte! Aber jetzt bin ich unsicher! Wie viel – in anderen Akten – ist noch falsch gebucht worden?

Andererseits: Wie oft – vor allem als ich die Buchhaltung vor 3 Jahren übernahm – hatte ich Geldeingänge vorsichtshalber in das Fremdgeldkonto gebucht, um erst mit Chef zu sprechen, was es denn nun genau wäre; Gebühren (die uns zustehen) oder eben Fremdgeld, das wieder ausgezahlt werden müsse? Und wie oft war er einfach genervt und hielt mir eine Predigt derart, dass ALLES erst einmal ihm gehört. Im Zweifel immer für den Anwalt!

Der Freitag ging dann doch vorbei, ich tippte einfach wie besessen und achtete darauf, dass ausschließlich fehlerfreie Schriftsätze in der Unterschriftenmappe landeten.

‚Schlampig! Sie sind schlampig geworden!‘

Je länger ich darüber nachdachte, um so ungerechter kam mir der Vorwurf vor. Ja, ich hatte da einen Fehler gemacht, keinen Flüchtigkeitsfehler, sondern einen Verständnisfehler. Meine gesamte Arbeit aber dann als ’schlampig‘ zu beurteilen? Das traf! Ich bin nicht schlampig!

Am Nachmittag, bevor mich das Couchkoma überfiel, und auch am Abend im Bett dachte ich weiter darüber nach. ‚Schlampig!‘ Das Wort schien sich in mein Gehirn festzubrennen. Aber mittlerweile hatte ich den Vorfall eingehend analysiert.

Das Ergebnis: Offenbar kam Chef gar nicht auf die Idee, dass ich einen Aktenvorgang nicht verstanden haben könnte. Seine unweigerliche Erklärung für den aufgetretenen Fehler: Ich muss schlampig gearbeitet haben, nicht bei der Sache gewesen sein.
Ich arbeite jetzt seit 12,5 Jahren in der Anwaltskanzlei, seit 3 Jahren kümmere ich mich um die Buchhaltung, um Chef zu entlasten. Gelernt habe ich Bürokauffrau, hatte von Anwaltskram zu Beginn nicht den Hauch einer Ahnung; alles war neu. Auch die Buchhaltung machte mir erst gewisse Probleme, weil sie so aufgebaut ist, dass ein Nicht-Gelernter sich schnell zurechtfinden kann, wenn er nur weiß, ob es sich um eine Ausgabe oder Einnahme handelt. Der in der Berufsschule mir eingebleute ewige Buchungssatz SOLL an HABEN stiftete da zu Beginn bei mir eher Verwirrung.

Wie gehe ich jetzt damit um, dass Chef mein anwaltliches Denken quasi für fehlerfrei hält und demzufolge Fehler, die passieren, auf Schlampigkeit zurückführt? Soll ich mit ihm sprechen?
Was ist besser, wenn er glaubt, ich arbeite schlampig, ohne zu ahnen, dass ich es (zumindest in dem Fall) einfach nicht besser wusste? Schlampigkeit kann man abstellen, Unwissen eher nicht – zumindest nicht, wenn dir niemand deine Fehler erklärt.

Ich muss mit Chef also reden, am Montag, und ihm gestehen, dass es keine Schlampigkeit meinerseits war, sondern Unwissen/Unverständnis. Und dass ich es für ungerecht halte, von einem gemachten Fehler auf die gesamte Arbeit zu schließen!

Denn ich bin nicht schlampig – aber offenbar manchmal schlicht zu blöd!

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Hump Day

… oder schlicht: Wochenzwischenstand.

Es ist viel zu tun, in beiden Büros, und trotzdem ist das Arbeiten zurzeit befriedigend. Ich fahre abends mit dem Gefühl nach Hause, wirklich was geschafft zu haben, auch wenn immer noch – besonders im Vormittagsbüro – einiges liegen bleibt und auf morgen verschoben werden muss. Das gute Gefühl jedenfalls ist abends da, die Müdigkeit auch, aber es ist eine gute Müdigkeit, eine, die zwar schwer macht, aber nicht in Abgründe stürzt und nicht das Empfinden verursacht, wie damals Don Quichote den aussichtslosen Kampf gegen Hamsterräder zu kämpfen. Oder so. Ihr wisst schon was ich meine.
Sogar mein Sportprogramm halte ich durch: wenigstens einmal in der Woche den Ergometerkilometerstrampelwettstreit mit mir selbst und am Donnerstag Schwimmen.

So vergehen die Tage flux und fix, schon wieder ist eine Woche fast rum. Die #supernatural Sommerpause wird von Woche zu Woche weniger und ich freue mich auf die 11. Staffel, habe ich es doch geschafft, ziemlich spoilerfrei zu bleiben. Es kann allerdings auch sein, dass es noch gar keine Spoiler gibt … noch nicht. Doch! Einen Spoiler kenne ich; es wird in der 11. wieder mehr um SAM & DEAN gehen, um die Brüder … und nichts wird zwischen ihnen stehen, kein Demonblut, kein Höllen-Vertrag, kein Angel-Besetzer inside und kein Mark of Cain .. einfach nur die Brüder und ihre Beziehung zueinander, und das mag ich sehr. Ich hoffe nur, sie setzen diese Beziehung nicht wieder auf die Demonblade-Schneide und bringen SAM & DEAN auseinander! Ich brauche nach wie vor beide. Möglicherweise bekommen wir auch endlich endlich die lang ersehnte Vacation-Beach-Folge.

Wenn ich nicht gerade im Winchester-Universum nach Luft schnappe und immer wieder erstaunt bin, wie sehr mich diese Serie nach wie vor in ihren Bann zieht, dann verfolge ich lesend den letzten Teil der Geschichte um AYLA und JONDOLAR in der Eiszeit. Ich nähere mich dem Ende, und – das gebe ich offen zu  – ich habe bereits auf das Ende geschielt. Da ich weiß, dass es keinen weiteren Teil mehr geben wird, musste ich einfach vorab wissen, ob sie beide zusammen bleiben werden. Sie werden! Und als ich das wusste, und auch WOLF nach wie vor durch die eiszeitlichen Steppen stromert, war ich beruhigt und konnte weiter lesen. Manchmal ist es ein bisschen viel Landschafts- und „wie bastel ich aus einem Holzstamm einen Speer“-Beschreibung und zu wenig Action, aber ich mag es trotzdem – und überspringe das seitenweise Körbe flechten. Allerdings fürchte ich mich vor dem unweigerlich kommenden Moment, wenn ich die letzte Seite gelesen haben werde, und es wirklich und endgültig vorbei ist mit der Eiszeitsaga. Was dann? Man fällt danach immer in so eine Art Loch; ich mag mich noch nicht von der Geschichte trennen, und auch noch keine andere anfangen …

An diesem Wochenende ist hier bei uns Stadtfest, und möglicherweise gehen wir sogar hin. Nach 15 Jahren dann tatsächlich das erste Mal. Maybe! Mal sehen.

Weser

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Sail2015-Impressionen

„Auf zur Sail2015! nach Bremerhaven!“ hieß es – lange im Voraus für diesen Samstag verabredet – , und ich freute mich sehr. Schon auf der Fähre nach BRHV kam die Canon in Einsatz, und auch die vorsorglich mitgeschleppte Regenjacke.02 01

Auf der anderen Seite angekommen, glaubte ich erst, das Ziel verfehlt zu haben, denn – es begrüßte uns das Mittelalter mit rockiger Musik.

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Wir strebten fix weiter, dem Deich zu, vorbei an ersten Menschenmassen und faszinierender Trommelmusik, die mitriss.

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Endlich: das war der Blick, den ich erwartet hatte, auch wenn die Lichtverhältnisse an diesem Samstag eher bescheiden ausfielen. Egal. Sail ist nur aller 5 Jahre.

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Wir ließen uns in die Massen fallen und mit ihnen treiben und suchten Stärkung jener Art: Cocktails, Sex On The Beach und Caipirinha, die immer noch nicht Caipiranias heißen. Ein Becks und eine Krakauer sowie einem ergiebigen Regenguss später waren wir dann auch bereit, die große Schiffguckrunde anzutreten.

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Schiffe aller Coloeur

Nicht nur Schiffe begegneten uns, auch diese beiden Gesellen, und während ich die Canon verzückt zückte und den Menschenstrom vor den Verkauf- und Losbuden etwas aufhielt, wurde mir die Frage gestellt, was ich denn in aller Welt in der Richtung fotografieren will, die Schiffe sind doch auf der anderen Seite!Andere1„Na, natürlich die beiden Teddys! Denn wenn ich sie mir schon nicht leisten kann, dann mache ich wenigstens ein Foto!“ Das war offensichtlich überzeugend, und ich durfte unbehelligt drauflos knippsen.
Und auch er durfte natürlich nicht fehlen in der Karniggel-Sail-Safari-Fotosammlung, auch wenn er in dem ganzen Trubel fast unbemerkt zu bleiben schien.Andere2 Andere3Schiffe10Das waren wirklich viele Yachten, die am Hafen angelegt hatten, aus allen Herren Länder und teilweise fein säuberlich mit Fußmatten vor den Stegen. Ich fragte mich, wie die sich wohl wieder ausfädeln würden, müsste auch nur einer jetzt dieses Yachtengewirr vorzeitig verlassen. Aber hübsch sah es aus, und ich ertappte mich dabei, von einem kleinen Segelturn zu träumen. Ein paar Tage Urlaub auf einem kleinen Segelschiff oder so etwas zu verbringen – könnte ich mir das für mich vorstellen? Man sollte das mal versuchen.

Gerade noch war ich mit meinen Gedanken auf Segelturn, als mich auch schon auf der anderen Seite (der Budenseite) Aladin’s Lampengeschäft fesselte! Das sah einfach zauberhaft aus, und ich musste ein Bild machen.Andere4

Schon wieder Schiffe!

Es gab viel zu sehen, viel zu riechen, und manchmal viel zu viele Menschen und eine übergroße DLRG-Gummiente (von der ich warum auch immer kein Foto habe, nirgends!). Zur Stärkung auf unserer Schiffsguckrunde, getippelt und geschlängelt durch Menschenmassen, gab es leckeren Frozen Yoghurt (von dem ich auch kein Foto habe, aber dass der lecker war, müsst ihr und könnt ihr mir einfach glauben).

Dafür gab es Fotos dieser Art, Bilder, die mich einfach faszinierten, auch wenn sie gänzlich ohne Schiffe auskamen.Andere5Mittlerweile waren wir eine große Runde gelaufen, der eine Cocktail und das Becks längst wieder abgearbeitet. Ballons, die eigentlich gegen Halbsieben in den Bremerhavener Abendhimmel steigen sollten (der glücklicherweise seit dem ersten Cocktail-Waiting-Shower dicht gehalten hatte, sahen wir keine. Es war vielleicht einfach nicht das richtige Wetter dazu, oder wir schlicht ständig an der falschen Stelle. Wir beschlossen jedenfalls, uns wieder an den Deich vorzuarbeiten, um bereits jetzt einen guten Platz für dasAbschluss-Feuerwerk zu ergattern. Denn in paar Sail-Erfahrungen der vergangenen Jahre ließen die Vermutung zu, dass zeitiges Kommen durchaus angebracht sein könnte.Andere6Unterwegs dahin begegneten uns komische, aber amüsante GestaltenAndere7 Andere8… und einige schauten mich scheel an.

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… bei dem kam aber jede Hilfe offenbar zu spät. Der Zahlmeister hing wohl schon länger im Mast.

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Wenn man allerdings nicht aufpasste, konnte es passieren dass man selbst ungewollt Teil einer Show wurde. Wenn man nämlich diese eine besondere Gasse, von Menschen umstanden, hindurchtrottete, vielleicht auf dem Weg zur nächsten Bierbude oder zum Klo, dann konnte es passieren, dass aus dem Lautsprecher plötzlich Musik- oder Filmfetzschnippsel tönten, die sich irgendwie auf dich bezogen und die umstehende gaffende Masse in lautes Grinsen ausbrechen lies. Manchmal war das aber auch schon arg fies, wenn du merkst, dass die Menschen sich über dich lustig machen.

Andere11Den kleinen Husky aber interessierte das alles nicht, mich aber schon, denn der war zu niedlich.
Auf dem Weg zurück zum Deich noch eine kurze aber notwendige Pause eingelegt und Kaffee ergattert, der nun dringend nötig war, denn wenn ich auch bisher gut schwitzte und durch den mitgeschleppten Rucksack am Rücken klatschnass war, wurde es mit dem Sonnenuntergang doch etwas kühler.Andere12

Und dann beschlagnahmten wir am Deich einen Betonplatz, den wir heroisch und wartend auf das große Feuerwerk verteidigten. Während die Sonne unspektakulär einfach verschwand, bedauerte ich einmal mehr, nicht doch das Stativ und das Teleobjektiv mitgeschleppt zu haben.

Schiffe im Nebel kamen und fuhren vorbei und kamen wieder zurück, in der Ferne trällerte das Helene-Fischer-Fake und hinter uns wurden Laserpolarlichtstrahlen in den Himmel geschubst.DampferkriegWährend sich der Platz immer mehr füllte und wir wild spekulierten, von wo aus das Feuerwerk wohl in die Luft geballert werden würde, schleppten zwei Lotsenschiffe ständig 2 Kreuzfahrtschiffe hin und her.
Die Frage war: Warum?

Und die Konversation mit dem mittlerweile neben mir platzierten Mann lief in etwa folgendermaßen ab:

Er: Wieso ziehen die den großen Pott jetzt schon wieder an dem anderen vorbei? Das hatten wir doch schon mal, können die sich nicht einigen, wo wer liegen soll?

Me: Vielleicht sind die ja in so etwas wie einem Kreuzfahrtschiffkrieg? Bestimmt bewerfen sie sich gleich mit Kanapees.

Er: Sind Kanapees nicht Sofas?

Me: Ja, stimmt, das sind auch Sofas. Das wird bestimmt lustig, wenn die gleich anfangen, mit Sofas zu werfen!

Warten11Die Zeit rückte voran, der Deich füllte sich immer mehr mit auf das Feuerwerkspektakel wartenden Menschen. Wann geht es denn nun endlich los? JETZT! Endlich! 23 Uhr.

Und dann kam die Enttäuschung, denn man sah …

Nur eine schwarze fette Wolke, hinter der wohl das Feuerwerk war. Och nö! Und wieso denn so weit weg? Enttäuschung machte sich breit, und die ersten verließen nörgelnd den Deich. Nach 5 Minuten war auch meine Geduld erschöpft, so hatte ich mir das nicht vorgestellt, und wir beschlossen, schon zur Fähre zu gehen. Von Musik und Ansprache (die es gegeben hat, wie ich später im Netz erfahren sollte) hat man auch nichts gehört.

Auf dem Weg zur Nachhause-Fähre klärte sich zwar die Wolke noch etwas auf und wir blieben noch einmal stehen, um doch noch kurz zu filmen und zu fotografieren, aber der Zauber blieb irgendwie auf der Strecke und man hörte auch kein tausendfach gerauntes Ahhh und Ohh …
Das war Schade … aber nun mal nicht zu ändern mehr.

Warum das Feuerwerk dieses Jahr so weit hinten (fast auf Höhe des Zoos) stattfand, muss ich wohl nicht verstehen, und die tausenden Menschen, die mit uns enttäuscht vom Deich dackelten, hatten das wohl auch nicht geahnt.
Doch trotz dieses eher bescheidenen – vielleicht auch mit zu hohen Erwartungen versehenen und deswegen leider enttäuschenden – Feuerwerkes, war dieser Sailtag 2015 ein außergewöhnlicher Tag.

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Sonnabendmorgengedanken

Es ist nicht mal 8 Uhr an einem Samstag. Vom Regen geweckt, trinke ich bereits den ersten Kaffee, höre Radio und lese ein paar Blogs. Lieblingsblogs, so unterschiedlich, wie ihre Blogger eben sind. Nerds, Alex-Verliebte und jemand, der aus Vielen besteht und ständig im Kampf mit sich ist, den er/sie nicht immer gewinnen kann. Ich lese mich durch die Blogwelten und genieße den Morgen. Die Balkontür ist weit offen, um etwas frische Luft abzubekommen und den Regen besser hören zu können. Der Kater ist gefüttert und erzählt mir anscheinend von seinem Traum, Twitter schläft noch ein bisschen, ebenso mein Knuffelhubby.

Ich denke über die letzten beiden Wochen nach. Sie waren anstrengend, besonders im Vormittagsbüro, das aus Aktenchaos bestand, da die Kollegin im wohlverdienten 2-Wochen-Urlaub war. Ich kämpfte tapfer gegen das Chaos an, aber ich hatte kaum eine Chance. Hatte ich 2 Schriftsätze wegsortiert, stapelten sich bereits 3 neue an gleicher Stelle. Immer wieder zwischendurch eilige wichtige Sachen, die vorgezogen werden sollten. Davor und danach versuchte ich noch die Wiedervorlagen nicht auswuchern zu lassen. Es war ein aussichtsloser Kampf, aber ich habe nicht aufgegeben. Gestern war ich die meiste Zeit alleine im Büro, Chef hatte einen Gerichtstermin ziemlich weit auswärts und würde erst mittags ins Büro schneien. Ich hielt mich ran, tippte wie eine Besessene, sortierte das überquellende Ablagekästchen aus so gut es ging und kümmerte mich wie immer um die Vorlagen. Kaum hatte ich Zeit für Kaffee, schon gar nicht für Twitter. Glücklicherweise blieb das Telefon brav und still. Ich kam gut voran, aber ich schwitzte und rotierte und rotierte und schwitzte. Endlich hatte ich das Gefühl, ein bisschen was von dem Chaos gemeistert zu haben. Nichts wie heim, sogar noch fast pünktlich. Die Freitags-China-Ente noch schnell erstanden … und nachdem diese zu Hause verputzt war, fiel ich ins Bett und in eine Art Koma, so fix und alle war ich. Der letzte Tag so wie die ganze Woche hatte mich mehr geschlaucht, als ich zugeben wollte.

Nun werden wieder ruhigere Zeiten ins Vormittagsbüro einziehen. Ich werde zwar wieder eine Stunde früher aufstehen, dafür aber abends keinen Umweg mehr über das Vormittagsbüro absolvieren müssen. Die nächsten Tage werden noch weiter aus Chaosbeseitigung bestehen, denn zu viel blieb einfach liegen in den zwei Wochen, in denen ich alleine am Vormittag mit den Akten rang. Die komplette Buchhaltung für den schon wieder halb vergangenen Monat August muss nachgeholt werden, 3 Mio. Akten warten auf die Ablage und zu tippen ist auch noch reichlich da.

Doch nun ist erst einmal Wochenende, Samstag. Der Regen hat gerade aufgehört. Die Luft ist nicht kühler geworden, sie hängt schwer über den Dächern der Wahlheimat. Sogar die Vögel sind gerade ungewöhnlich ruhig.
Ein wenig Haushaltputzing steht auf dem Plan, und heute Abend dann der Besuch der Sail. Um 17 Uhr wollen wir (Bazillus, ihre Freundin J. und me) mit der Fähre nach BRHV übersetzen, um die Ballonfahrer zu sehen, natürlich Schiffe gucken, Cocktails trinken und das Feuerwerk am späten Abend erleben. Ich hoffe, es wird bis dahin mit dem Regen durch sein, aber andererseits: Das ist hier nun mal im Norden so, und man hat dafür ja Regenjacken. Ich freue mich auf den SAIL-Ausflug.

SamstagMorgen

Ich vermisse noch immer die wunderbare Rotbuche, die vor einem Jahr einfach gekappt wurde. Nun ist ihr Platz leer, dafür der Blick auf die Straße frei und auch auf die hässlichen neuen „Gärten“ der Nachbarn, die einfach Steinplatten verlegt haben, um sich das Rasen mähen zu sparen. Es sieht nun ein wenig aus wie überdimensionale Grabplatten. Nicht nur ich sehe das so, sondern auch Leute, die ab und an daran vorbeimarschieren, und sich über die Vorgärten der Nachbarn so ihre Gedanken machen.
Zwei Jogger heute Morgen zauberten mir ein Lächeln; ein älterer Mann und eine jüngere Frau trabten gelassen und den Regen ignorierend durch mein Viertel, gemeinsam mit einem Hund, der eine Brötchentüte verantwortungsbewusst im Maul trug. Offensichtlich hatten sie alle Spaß. Ein wenig wehmütig war mir bei ihrem Anblick schon, und kurz überlegte ich, auch eine kleine Runde zu joggen. Wie zur Erinnerung jedoch zwickte mein Knie ermahnend, das lieber bleiben zu lassen. Statt dessen werde ich dann mit dem Fahrrad fix ein kleines Frühstück für Knuffel und mich holen und dann den Samstag richtig starten, dankbar, dass mein Leben so übersichtlich, sanft und eigentlich problemlos ist.

Habt ein schönes Wochenende.

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Kaputt

Freitag

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Sail 2015

So ein freier (da Überstundenabbau aus dem Nachmittagsbüro) Mitwochnachmittag hat was, und um so mehr, wenn er mit lauter Segelschiffen gefüllt ist, die auf der Weser in den Bremerhavener Hafen schippern. Es ist SAIL-Jahr, und ich wollte dieses Jahr auch schauen. Mit mir schauten Tausende an beiden Seiten der Weser, aber ich fand mein Plätzchen, nachdem ich superpünktlich aus dem Vormittagsbüro entwischen konnte und wie eine Verrückte mit dem Radel nach Blexen gedüst bin. Ich hoffe, ich habe nachher geruchstechnisch niemanden belästigt. LOL

Mit Sitzkissen, schnell noch im Netto geshoppter Wasserflasche und 2 Corny-Riegeln als Mittagessen und dem Tele-Canon-Objektiv im Anschlag, mit Musik auf den Ohren, saß ich nur etwas zu spät auf dem Deich und guckte auf die Weser und den kleinen Dubai-Turm von BRHV und sah sogar noch die Alex II (wenn auch nur halb-betackelt) vorbeischippern. Dann habe ich einfach nur noch geknippst, bis die Karte voll war (was sie schnell war, denn ich hatte die Harzbilder auch noch drauf).

Aber alles gut … es gab viele Schiffe, große und kleine, und Hubschrauber und Dampfers und sogar eine schwarze Kogge (die mir mit am besten gefallen hat).

Klick auf ein einzelnes Bild sollte das rein theoretisch größer machen  – wie mit Zauberei .

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Instagram und Dies und Das am Sonntag

Seit Jahren habe ich einen Instagram-Account, der vor sich hinstaubt und nie richtig benutzt wurde. Wozu auch? Alles, was ich an Bildern teilen möchte, teile ich über Twitter oder eben hier, über meinen höchstpersönlichen eigenen Blog.

Doch das ist jetzt anders, weil … Herr Jensen Ackles nun auch Instagram offiziell bestätigt hat und dort fleißig Bilder schubst. Zwar könnte ich die auch über twitter mir anschauen, und doch habe ihn nun meinen eigenen Account entstaubt, reaktiviert und sogar schon ein paar Bilder hineingestopft. Nichts Außergewöhnliches, Alltagsbilder meist. Langsam gewöhne ich mich an die Handhabung und eventuell behalte ich das Instagramen ja doch bei, eben für Alltagsbilder, direkt in der jeweiligen Situation aufgenommen.

Instagram

Man kann mir folgen dort, aber erwartet nicht zu viel.

Ansonsten ist heute ein ungewöhnlich ruhiger, friedlicher Sonntag. Wir hören Radio mit der neu eingerichteten Soundanlage, trinken Kaffee, lesen oder schlafen. Bazillus liegt breit und in ihre Decke gekuschelt auf dem Wohnzimmerfußboden und holt Schlaf nach.

Ich bin mit Kopfschmerzen aufgewacht, was wohl an dem gestrigen ersten Federweißen des Jahres gelegen hat. Der war lecker – und zu schnell alle. Mittlerweile sind die Kopfschwerschmerzen aber erträglich und der Federweißer zum Glück alle, so dass er mich nicht weiter in Versuchung führen wird.

Überhaupt war der gestrige Samstag recht merkwürdig. Schon um kurz vor 11 Uhr war ich mit sämtlichen Haushaltskram fertig, sogar Einkaufen war ich schon. Dann kamen wir auf die glorreiche Idee, endlich die Soundanlage neu einzurichten, denn obwohl wir ein 4-1er System im Wohnzimmer stehen haben, funktionierten nur noch 2 der 4 Boxen und die Bassbox. Bei der Gelegenheit könnte man auch gleich dem Fernsehschrank ausräumen, ausmisten und gründlichst putzen. Das taten wir dann auch, nur die (Neu)Einstellung der Boxen gestaltete sich schwierig, ja, gerade zu unmöglich, denn die dazu erforderliche Fernbedienung wollte einfach nicht auftauchen! Was blieb uns anderes übrig, als einen neuen Tuner zu kaufen? Nach 5 Stunden dann funktionierte endlich alles, etliche alte Videokassetten und CDs landeten im Müll. Die Soundanlage funktioniert nun wunderbar, und wenn im TV ein Panzer von links nach rechts rollt, dann rollt er quasi soundtechnisch durch unser Wohnzimmer, wie es sich gehört. Faszinierend! Der einzige Nachteil: Virtuelles Feuer UND Musik gleichzeitig haben zu wollen, ist technisch nicht vorgesehen. Da muss man sich entscheiden. Doch auch dafür werden wir noch eine Lösung finden, denn eine Winter/Weihnachtszeit ohne Kaminfeuer und Musik ist nicht vorstellbar.

Aber erst einmal ist es ein wundervoller gemütlicher Sonntagsommertag … den ich lesend und Familie genießend verbringen werde.

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Endlich Wochenende

… und ich brauche die 2,5 Tage, um diese Woche abzuschütteln. Sie war so vollgepackt mit Arbeit, besonders an den Vormittagen im Anwaltsbüro. Mein Nacken ist fürchterlich verspannt, selbst das gestrige Schwimmen brachte kaum Linderung. Fühle mich kaputt und ausgelaugt, und auch ein wenig unzufrieden, denn obwohl ich mir wahrlich Mühe gebe, habe ich das Gefühl, im Vormittagsbüro gegen Aktenwindmühlen zu kämpfen. Es bleibt einfach zu viel liegen momentan.

Nun ist endlich Freitag, der schönste Tag der ganzen Woche. Ich war mit Tante Aenne einkaufen und habe es sogar geschafft, mein Gezottel, was ich stur Haare nenne, der Frisör-Schere zuzuführen. Das Färben übernehme ich dann heute Abend selbst.
Jetzt muss ich mich erst einmal motivieren, die Couch wieder zu verlassen um mich dem freitäglichen Hausputzing zu widmen. Eigentlich möchte ich gleich nur noch ins Bett gehen und schlafen … schlafen … schlafen. Aber das ist ja auch keine Lösung. Denn dann wache ich irgendwann unzufrieden auf und bin mit mir selbst mürrisch, weil nichts fertig ist und hübsch, so, wie ich es gerne haben möchte. Also schwinge ich gleich noch ein bisschen den Putzlappen … und falle dann quasi tot aber zufrieden(er) in die Eiszeit (lesend, denn endlich kann ich jetzt tatsächlich den unbekannten letzten Band der AYLA-Saga beginnen).

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Es ist warm!

… denn es ist Sommer. Auch im Büro. Urlaubszeit dazu. Deswegen hüpfe ich vormittags alleine durch das Anwaltsbüro und versuche, der Flut von Arbeit irgendwie Herr Frau zu werden. Klappt jedoch nur bedingt, denn wenn man einen Aktenberg weggetippt hat, türmen sich bereits zwei neue auf. Es ist zum Verzweifeln … aber nun mal nicht zu ändern. Augen zu und durch. Wenigstens der Synopsenwahsninn am Nachmittag hält sich in Grenzen und ist (noch) überschaubar.

Noch ist diese Arbeitswoche nicht ganz geschafft – mein Nacken aber schon. Es tut weh, und ich freue mich auf das Schwimmen heute, verspreche ich mir doch davon auch etwas Linderung der verkrampften Schultermuskulatur. Vermutlich werde ich mir heute auch 10 Minuten im Sprudelbereich gönnen; und anschließend auf der heimischen Couch sanft zusammenbrechen. Wenn es dann bitte heute Abend gewittern könnte … ?!

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