Sehnsucht nach Wald

Heute morgen habe ich spontan die Canon mit ins Büro geschleppt, ohne recht zu wissen, warum. Da war nur dieses Sehnen in mir. Sehnen nach Wald. Vielleicht liegt es daran, dass ich vor 2 Jahren in dieser Jahreszeit durch die kanadischen Wälder spaziert bin.

Jedenfalls hatte ich die Canon mit, und so bin ich auf meiner Feierabendheimfahrstrecke einfach rechts abgebogen, habe Mazda geparkt und bin den Wald suchen gegangen. Das heißt, ich sah Wald, jedenfalls das, was man noch übrig gelassen hatte, denn das meiste musste bereits vor Jahren für eine neue Gewerbegebietsfläche weichen. Ich sah also Wald, ich roch ihn auch, aber ich kam nicht heran, denn er war umzäunt. Also spazierte ich eine gute Stunde um den Wald drum herum.

Wald1

Babyweihnachtsbäume

Wald2

Wald3

Und morgen suche ich ein Loch durch den Zaun … oder einen anderen Wald.

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Es ist passiert!

Gestern explodierte Twitter!

Jensen Ackles joined in Twitter – und die Twitterwelt purzelte in Euphorie und Extase und völlig losgelassen durch den virtuellen Raum. Ich kreischte innerlich mit; aber ich bin mir noch nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Ein Teil von mir wünscht, er hätte das gelassen. Twitter ist gefährlich! Es wird – so fürchte ich – nicht lange dauern, bis er mit dem Wahnsinn konfrontiert wird; durchgeknallte Menschen, die sich einbilden, Jensen würde ihnen gehören. Das Gebuhle um seine Aufmerksamkeit, die unhöflichen Tweets, wenn er etwas sagt und tut, was nicht in deren Destiel-Welt passt. Weil sie Dean und Jensen nicht mehr auseinander halten können oder wollen. Ich habe etwas Angst um Jensen, wenn seine Tweets auf Goldwaagen geknallt und Silbe für Silbe analysiert und seziert werden. Wenn er Display-nah mitbekommt, mit was für Hass-Tweets sich seine Frau seit Jahren herumschlägt, mehr oder weniger gelassen. Die Tweets, die kommen werden, weil DEAN nicht die Rolle spielt, die ein paar Fans sehen wollen.

Vielleicht tweetet er ja nicht viel, nur so ab und zu. Trotzdem ist der Hype diese Tage natürlich unglaublich. Sofort in den ersten 3 Minuten nach Bekanntwerden seines Twitter-coming-outs kletterte seine Follower-Zahl in die Hunderttausend und sein Twitter-Ei trendete world wide.

Ganz kann ich mich dem euphorischem Hype natürlich auch nicht entziehen. Twitter wird nun anders sein. Wann immer ich mich einloggen werde, wird mein erster Blick seinem Account gelten – ist er noch da? Hat er etwas getweetet, das ich wegen dieser vermaledeiten Zeitverschiebung verpasst habe? Es wird aufregend werden. Eine kribbelnde Aufregung und wer weiß, was alles noch passieren wird. Ich bin überzeugt, dass Jensen sich nicht nur hat breitschlagen lassen, sondern dass sein Auftauchen in Twitter noch einen anderen – seasonX-Grund – hat. Das bedeutet dann für mich natürlich auch schlaflose Nächte ab Oktober, denn J2 on Twitter und die Chance, von beiden live zur aktuellen Folge betwittert und mit Infos und lustigen Anekdoten gefüttert zu werden, kann ich mir natürlich -Verstand und Schlafbedürfnis hin oder her – nicht entgehen lassen!

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Friday off

Spontan gestern beschlossen, heute nicht ins Büro zu fahren, und Chef gab dann doch auch seinen Segen. Es ist gerade auch nicht sooo viel zu tun im Vormittagsbüro; mit der Buchhaltung bin ich gut auf dem Laufenden und weil es mir die Tage sowieso eher bescheiden ging und die anfliegende Erkältung sich nicht entscheiden kann, nun völlig auszubrechen oder die Attacke abzublasen, ich mich dafür mit linksseitiger Genicksteife herumplage, war ein spontaner freier Freitag  nicht die schlechteste Idee. Was aber nicht heißt, dass ich diesen Freitag nun total und komplett verbummeln werde. Die WaMa rödelt bereits, gleich kommt noch der Geschirrspüler dran und anschließend ist Deponie-Besuch angesagt, um das Papier zu entsorgen. Nicht nur das seit Wochen eigene angesammelte, sondern auch das aus dem Büro – was bin ich doch für ein Goldschatz. 🙂

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Sehnsucht

Sehnsucht

Diese Tage ist es besonders schlimm. Sehnsucht wütet in mir. Sehnsucht nach Vancouver. Zu wissen, dass „die Mädels“ gerade im Flieger sitzen und in wenigen Stunden supernatural-Land betreten werden … !

Alles in mir sehnt sich zurück in diese Stadt, in dieses Land, in dieses Gefühl.

Und doch sitze ich im Büro und es bleibt mir nur der Entschluss: Nächstes Jahr, oder in zwei, drei … aber ganz sicher werde ich wieder zurückkehren, in die Traumstadt, die mein Herz von der ersten Minute an gefangen nahm und verzauberte.

Wann habe ich das letzte Mal supernatural geschaut? Am Wochenende – u. a. das Finale der 9. Staffel. Mal wieder. Mal wieder geweint, still, heimlich und seltsamer Weise auch froh darüber, noch immer weinen zu können wegen dieser Serie, die mir so viel bedeutet, die so viel verändert hat in meinem Leben, die mich immer noch berührt wie beim ersten Mal.

Sportlich faul schleppen sich die Tage eher so dahin; Genickschmerzen, Kopfschmerzen, ein Anflug von Schnupfen, der sich noch nicht entscheiden kann, ob er sich zu einer handfesten Erkältung aufschwingen will. Heute geht es mir zwar schon etwas besser, aber gut sieht auch anders aus. Ich weiß noch nicht, ob ich die gestern geschwänzte Drahtesel-Trainingseinheit heute nachholen werde. Ich sollte, das weiß ich wohl, jedoch … sobald ich zu Hause bin, überfällt mich derzeit eine unglaubliche Müdigkeit und Lethargie, so dass ich mich kaum noch zu etwas aufraffen kann. Dann ärgere ich mich über mich selbst und fürchte, dass ich beim nächsten Waagengang schonungslos die Quittung präsentiert bekommen werde. Doch die Müdigkeit ist gerade größer als die Furcht vor der Waagenzahl. Ich muss aufpassen, dass ich nicht in alte bequeme faule Gleise rutsche und ich irgendwann wieder in dem Sumpf sitze, in dem ich doch nie wieder sitzen wollte! Also werde ich mich wohl besser zusammenreißen, das Ergometertraining/Schwimmen absolvieren, auch wenn die Couch laut schreit und der Schweinewuff verführerisch mit seinem Schwanz wedelt, selbst wenn ich danach wie tot ins Bett fallen sollte.

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Fauler Sonntag

und ich habe die Tee-Saison zu Hause eröffnet.

Hagebutten

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Ein Hauch Schwermut

Der Spaziergang – trotz Schmerzen im Bein – tat gut. Ein Hauch von Herbst, erdiger Duft und ein wenig Schwermut liegen schon in der Luft.

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Wiege-Tag … denn man muss sich den Tatsachen stellen

… und die Tatsachen sehen nun mal so aus:

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Es gefällt mir nicht, auch wenn Hubby, der Verstand und diverse Foren mir stets und ständig bestätigen, dass Muskeln nun mal mehr wiegen als Fett. Die Lieblingshose kneift nicht, ich ziehe derzeit T-Shirts an, die noch vor Monaten ignoriert wurden, weil sie spannten. Alles eigentlich gute Zeichen, dass ich der Gewichtszahl nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken sollte. Der Weg ist richtig, das sportliche Pensum (von der letzten faulen Woche mal abgesehen) stimmt.

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Trotzdem bin ich unzufrieden und ein wenig frustriert. Die 70 scheint so unerreichbar, trotz aller Anstrengungen. Dazu kommen seit letzter Nacht wieder Knieschmerzen. Vermutlich meldet sich die Entzündung zurück, und sie ist schmerzhaft. Die letzte Nacht wanderte ich deswegen bereits ruhelos durch die dunkle Wohnung und war am Weinen.

Nun ja, ich werde nicht aufgeben! Aufgeben steht nicht zur Debatte! Aber ein paar positivere Zahlen würden mir nun endlich auch mal gut tun!

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Peter Pan is dead!

Traurige Nachrichten heute Morgen.

Rest in Peace, Robin Williams.

Captain

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Was war das denn bitte?!

Das letzte Wochenende war … verkorkst! Kein bisschen Sport gemacht, ich stand mir selbst im Weg, wollte ALLES und zugleich GAR NICHTS und am Ende verbrachte ich das komplette WE lethargisch und miesepetrig rumgrummelnd auf dem Sofa, verärgert über mich selbst und dass das angekündigte Gewitter schon wieder Nham einfach ignorierte.

Sonntag Nachmittag die 1. Hälfte der ersten Staffel Akte X geschaut und immer noch mit mir selbst unzufrieden, dass ich soooooo verdammt lethargisch und faul war; und überhaupt … das erste Mal war ich über einen Büromontag froh, denn noch ein paar Stunden mit mir schlecht gelaunten Zicke auf dem Sofa hätte zu Scherben geführt.

Und heute mach ich Sport! Basta – und Klappe, Schweinewuff; du hattest deinen Triumpf am Wochenende. Jetzt ist Schluss; da kannste jaulen, so lange du willst!

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Freitags-Status

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Freitage sind eigentlich meine liebsten Tage, auch wenn der Büroalltag gerade am Freitag meist ziemlich hektisch ausfällt. Heute habe ich nur kopiert. Kopiert … kopiert … sortiert … gelocht … weiter kopiert und kopiert und den Kopierer angepustet, um kopieren zu können. Geschrieben habe ich kaum etwas, dafür aber noch die Buchhaltungsakten für Montag bereits herausgesucht, auch wenn Chef ein bisschen herummeckerte, da die nun alle auf meinem Schreibtisch liegen und er im Falle eines Falles nichts mehr findet. Tja, das Leben ist ungerecht.
Pünktlich um 13 Uhr schmiss mich Chef dann aus dem Büro und ich trat meine Heimfahrt mit dem Fahrrad an, Lieblingsmusik eingstöppselt. Ohne Nebel radelt es sich eindeutig besser, wenn man auch was sieht. Die Sonne prasselte, doch der Wind war angenehm. So brauchte ich auch ganze 10 Minuten weniger, als morgens auf der Hintour, was aber auch daran gelegen haben könnte, dass ich auf der Heimstrecke keine Fotos gemacht habe.
Mittags zu Hause gab es dann das nicht gefutterte zweite Frühstücksbrötchen auf dem Balkon und anschließend Meerblickbilder auf dem TV inklusive Rauschen, während ich sanft zum Hörbuch wegdämmerte auf dem Sofa. Katerchen rekelte sich auf dem Teppich – er mag die neue Entspannungs-DVD auch.

Die Beschaffung dieser DVD war übrigens ein Mysterium: Es sind wirklich nur Wasser und Strände zu sehen; aber mir wurde diese DVD durch den Lieferdienst nur und ausschließlich höchstpersönlich und gegen Vorlage meines Ausweises ausgehändigt, dass ich schon vermutete, ich habe bei der Bestellung einen geheimen Code übersehen und nach den ersten 5 Minuten Entspannungsmeer läuft plötzlich ein Porno! Tut es aber nicht, hab’s überprüft; die DVD war den ganzen Nachmittag im Player und gaukelte uns Meer vor und Strände, zu denen ich am liebsten sofort pilgern würde.

Nach der Nachmittags-Siesta gab es Familien-Kaffee und Kuchen und eisgekühlte Buttermilch auf dem Balkon, Geplapper und Musik. Der Küchenaufräumdienst anschließend erledigte sich fast von selbst und das kleine Wohnungsputzing ebenfalls. WaMa und Geschirrspüler laufen brav vor sich hin, die Pflanzen haben ihren wöchentlichen Schluck Wasser erhalten. Wischen und Staubsaugen wird morgen erledigt. Für heute bin ich mit dem Putzen bereits fertig, und der Abend ist noch jung und voller Möglichkeiten.

Ich könnte mich auf den Balkon setzen, Hörbuch oder Musik hören, Hugo dazu trinken, supernatural schauen. Oder schreiben, bei Kerzenschein. Vielleicht fahre ich auch in der Dämmerung noch etwas an die Weser.
Überhaupt spukt seit einigen Tagen ein Gedanke durch meinen Kopf: Ich habe noch nie richtig im Freien übernachtet. Also einfach so, nur mit Schlafsack und Iso-Matte, ohne Zelt. Angeblich wird so etwas geduldet, weil es ja kein wildes Campen ist. Stellt sich nur die Frage, OB ich es wirklich wage und wenn ja: WO? Habe bereits die Wetter-App konsultiert, denn bei strömenden Regen wäre das eher ungemütlich. Natürlich ist für die kommenden Nächte immer etwas Regen angedeutet. Nun, ich werde noch etwas weiter in mich hineinhorchen … und spontan entscheiden. Am richtigen Ort (irgendwo an der Weser) mit sternenklaren Himmel stelle ich mir das schön vor, und diese Tage soll es ja auch vermehrt Sternschnuppenregenschauer geben. Andererseits krabbelten bei der Vorstellung, eine Nacht im Freien zu verbringen, sofort die dort lauernden Krabbeltiere mit in die Planungsvorstellungen. Hm … ich lass es mir das noch mal durch den Kopf gehen.

Jedenfalls mag ich Freitage.

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Durch den Morgennebel ins Büro

… war eine gute Entscheidung. Fahren im Nebel ist etwas gewöhnungsbedürftig, denn ich sah 1. wegen des Nebels kaum etwas und 2. beschlug dann auch noch meine Brille und es tropfte von meinen Haaren. Die Schafe hatten mit mir so zeitig noch nicht gerechnet und blökten verdutzt mitten auf dem Weg, den ich entlang radelte, dem Büro entgegen. Hoppelhasen auf der Deichkrone wollten mit mir ein Wettrennen veranstalten. Ein Gentlemen war auch unterwegs und hielt mir jedes Mal das jeweilige Deichtor auf, damit Fahrrad mit mir drauf durchschlüpfen konnte. Die Lieblingsmusik auf den Ohren und dankbar, doch eine Jacke eingepackt zu haben, denn 13 °C am Morgen, selbst mitten im August, fühlen sich nicht warm an. Aber angenehm.

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gemalter Status

… oder: wie es mir geht, ohne Worte:

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Because there is desire …

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Faul!

Der August ist bereits 7 Tage alt und mein Sportkonto ist noch so ziemlich leer! Ärgere mich über mich selbst und dass ich meinen Hintern derzeit abends nicht vom Sofa bekomme. Was ist nur los?!

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Moll-Töne in der Seele

Vielleicht ist es ein universelles Seelengesetz, dass, wann immer ich mich tage- oder gar wochenlang pudelwohl fühlte, die Tage fast perfekt schienen, unausweichlich danach dunkle Seelenwolken oder eben Moll-Töne aufziehen und alles zuvor Schöne, fast Perfekte, verdunkeln, einnebeln, eintrüben und schmälern. Diese bleiernede Müdigkeit im Inneren, die plötzliche Kraftlosigkeit und unbeschreibliche Traurigkeit in einem, die ich nicht fassen oder definieren kann, für die es keine Begründung zu geben scheint; die einfach da ist und sich schwer macht und mich schwer macht. Dann lausche ich in mich hinein und stelle mir die Frage: ‚Bin ich glücklich?‘ Und möchte weder ein striktes NEIN noch ein absolutes JA darauf antworten; irgendwas dazwischen, als wenn etwas fehlt, und ich weiß nicht, was! Als wenn ich mich nach etwas sehne, aber ich weiß nicht wonach.

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Sicherlich sind die Büroarbeitstage – vor allem bei den gerade herrschenden Sommertemperaturen – anstrengend.

Aber Hey! Es ist Sommer (ich werde mich nicht beschweren), unternehme möglichst viel, auch ganz für mich allein. Am Freitag zum Beispiel werde ich mal wieder morgens mit dem Fahrrad ins Büro fahren. Darauf freue ich mich! Ernsthaft, ich freue mich; denn wenn ich ganz viel Glück habe, bekommt meine kleine Nikon wundervolle Morgennebelbilder vor die Linse.

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Sicherlich ist da auch die Sehnsucht nach Vancouver,

denn nun ist es schon fast zwei Jahre her, dass ich auf dieses Abenteuer ging! Zwei Jahre! Wie die Zeit verfliegt! Und noch immer lässt mich dieses Land nicht los; Canada ist so faszinierend vielfältig, dass sich jede Faser in mir danach zurücksehnt. Dann zu wissen, dass meine zwei damaligen Vancouver-Buddys sich gerade jetzt darauf vorbereiten, in knapp zwei Wochen wieder das „heilige supernatural-Land“ zu betreten, und ich kann nicht dabei sein …  *seufz* … Ich weiß ja nicht einmal, ob ich es 2015 oder 2016 schaffen werde …

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Sicherlich spielt auch supernatural einen kleinen Moll-Ton-Part in der Seele mit,

denn diese Serie begleitet mich und Sommerpausen sind so anstrengend, mit den vielen Spoiler-Schnippseln, die man hingeworfen bekommt, ohne wirkliche Information (es ist ja alles streng geheim!). Das Warten ist so zermürbend; die Ungeduld, das Bangen, denn in mir drin fürchtet ein nicht geringer Teil Schlimmes auf die Winchesters wieder zukommen. (Lacht nicht!)

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Die Sportdisziplin

kränkelt etwas die Tage. Ich stieg auf die Waage und war unzufrieden; naschte aber gestern z. B. schon wieder Eis und abends auch noch oberleckeres Zwiebelbrot, obwohl der Verstand sagte: Denk an die verflixte Waage! Sonst bist du wieder unzufrieden!
Montag wollte ich Sport machen, aber ich konnte mich nicht aufraffen, hörte statt dessen traurige Lieder und sinnierte auf dem Sofa müde vor mich hin, während der Schweinwuff in Triumpfgeheul ausbrach. Dumme teeniehafte Fragen kreisten durch meinen Kopf: Für wen denn? Interessiert es meinen Knuffel? Ist es nicht völlig egal, wie ich aussehe und rumlaufe? Ich bin schließlich alt und verheiratet und überhaupt … Wozu die Plackerei? Iss mal wieder richtig und ohne schlechtes Gewissen. Wen willst du eigentlich beeindrucken?

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Dann ist da noch die Job-Situation.

Was wird kommen? Was sich verändern? Will ich Veränderungen? Es lief doch mehr oder weniger gut die letzten 12 Jahre. Lief es zu lange gut? Ist es nicht längst Zeit, sich zu verändern? Entscheide ich mich richtig, wenn ich mich für einen Job entscheiden soll?

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Das Bazillus wird bald in ihre eigene Wohnung ziehen,

und auch, wenn ich es mittlerweile ebenfalls herbeisehne, denn unsere Ordnungsansichten driften auseinander, so ist doch damit auch ein Punkt im eigenen Leben erreicht, ein Abschnitt, der damit endgültig beendet ist. Wir werden mehr Platz haben und niemand wird mehr Badehandtücher tagelang auf dem Sofa liegen lassen mit der Bemerkung ‚Hätte ich schon noch weggeräumt!‘

Und was kommt noch in meinem Leben? Zwischen Job(s) und Haushalt? Bin ich ingesamt auf einem eingefahrenen Gleis, ohne Aussicht auf Ausbruch und Aufregung?

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