Wir sind die Neuen

… und nicht etwa die Anderen! 🙂 (Diejenige wird verstehen; never mind).

Gestern war endlich mal wieder Kinomädelsabend! Geschaut wurde oben erwähnte deutsche Komödie mit Heiner Lauterbach als Alt-Macho-Student, der von Anne und Johannes überredet wird, wieder in eine WG zu ziehen, wie in den guten alten Zeiten. Das Problem nur: In dem Haus, in das sie schließlich einziehen, lebt bereits eine Neuzeit-Studenten-WG oben drüber – und die sind … total anders, nämlich verspannt, arrogant, auf’s Studium fixiert, verlangen, ein Treppenhaus zu putzen, das gar nicht dreckig ist, und geben bei jedem Mucks, das die Alt-Hippies unten drunter machen, genervte Klopfzeichen von sich. Es kommt zu einem lustigen kleinen Alt-gegen-Jung-Krieg, der sehenswert, lustig und unterhaltsam ist, aber doch – für meinen Geschmack – eben auch einen Moll-Ton in sich birgt. Man kann eben die Zeit nicht zurückdrehen und so tun, als wäre man wieder jung.

Die offizielle Seite zum Film

Wir_sind_die_Neuen

Zum Schluss jedoch versöhnen sich die Generationen (so viel sei verraten), wobei beide Seiten von der jeweils anderen lernen. Endlich lernen die Jung-Spunde, dass man als Student Spagetthi zu kochen hat und Frisbie auch in der Küche spielen kann. Das Ende kam für mich persönlich aber etwas abrupt; ich hatte irgendwie noch auf die große Dramatik gewartet.

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Let’s go take a howl at that moon

… und ich liebe es jetzt bereits, auch wenn es eineinhalb Nummern zu groß ist.

take_a_howl

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Ausbruch des Mittelalters

Es gibt Tage, Alltagstage, die sind irgendwie perfekt von der ersten Minute an. Gestern war so einer, obwohl es wie ein gewöhnlicher Sommersonnabend begann.

Nach dem Familienfrühstück auf dem Balkon startete ich meinen Hausputz, den Knuffel gekonnt und wie immer ignorierte. Seine Tat war Staub-Saugen. Holla! Nun, ich putzte, denn etwas anderes blieb mir auch gar nicht übrig. Man hatte unser Internet weggepustet. Ich war noch nicht einmal halb mit der Küche fertig, als das über WLan dudelnde Radio mit Santiano einfach abbrach. Zuerst dachte ich (wie immer), dass ich irgendwas wieder falsch oder gar kaputt gemacht hatte. Aber wie sich herausstellte, war das Internet spurlos verschwunden und hatte auch das TV mitgenommen (das ist der Nachteil, wenn man Fernsehen und Telefon/Internet beim selben Anbieter hat). Frust brach kurz bei mir aus, aber ich wollte ja sowieso putzen. Knuffel rief bei KabelD handytechnisch an um zu erfragen, ob das ein generelles Problem wäre, oder nur bei uns was kaputt ist. ‚Es lägen noch keine anderen Störungsanfragen vor; wenn doch, würden wir per SMS informiert; wenn es nur bei uns kaputt bleibt, käme Montag (!) ein Techniker! Montag! Ein ganzes WE ohne Internet und Fernsehen? Sind die noch bei Trost?!
Bei einer Putzpause auf dem Balkon sah ich jedoch das KabelD-Auto um die Ecke schleichen und vor unserem Balkon anhalten. Gerade wollte ich schon herunterbrüllen: „Hey! Ich will mein Internet wieder haben!“, als mich Knuffel auch schon ans Schienbein trat. Hmpf! Der KabelD-Typ stieg aus, fing an, ein Loch zu buddeln und fluchte, buddelte und fluchte, drehte das Auto um, buddelte weiter und fluchte noch mehr. Wir checkten minütlich das Internet, aber wir waren immer noch so gänzlich ohne. Knuffel regte sich (mit Recht) noch darüber auf, dass die Störungsstelle offensichtlich nicht wusste, dass KabelD bei uns heute rumbuddelt! Wie ich Gesprächsfetzen von vorbeihuschenden Nachbarn entnahm, hatte das ganze Viertel über KabelD weder Fernsehen noch Telefon und Internet schon gleich mal gar nicht. Aber wenigstens erfüllte ich mein geplantes Putzsoll in Rekordzeit und kramte dafür sogar wieder eingestaubte CD’s mit Musik der 80iger Jahre heraus.

Am frühen Nachmittag hatte ich dann das Putzen erledigt. Bazillus war arbeiten und Knuffel hatte sein jährliches Whiskey-Date bei seinem Kumpel und war schon abgedampft. Vor Sonntag Nachmittag würde er nicht zurück sein. Ich hatte also die geputzte Wohnung ganz für mich, ein gutes Gefühl, aber immer noch kein Internet. So pflanzte ich mich zufrieden mit Kaffee und dem Hörbuch auf den Balkon und überlegte, wie ich am besten mit dem Fahrrad zum Mittelalterdorffest komme, das an diesem Wochenende in Ovelgönne zum ersten Mal ausgetragen wurde.
2,5 Stunden später radelte ich dann auch mal wieder durch das Moor auf den Weg ins Mittelalter. Die erste Strecke von knapp 20 km hin war ziemlich windig, aber easy fahrrading sozusagen. Ich genoss es, selbst ohne die sonst übliche Musik auf den Ohren. Nach 1 Std. und 13 Minuten war ich in Ovelgönne, suchte und fand das Mittelalter. Es war … süß. Sie haben sich wirklich Mühe gegeben. Natürlich ist es kein Vergleich zum Rasteder Mittelalter- und Phantasie-Spektakulum, aber ich könnte mir vorstellen, dass es sich etablieren würde. Obwohl nur traurig wenige Besucher anwesend waren. Ein paar passend verkleidet, und die meisten schienen aus Ovelgönne selbst zu sein. Die Büdchen, die aufgebaut waren, waren jedenfalls nicht gerade umlagert (nur die aus der Zeit gefallenen Bierbuden). Die Preise waren aber auch ziemlich happig. Für die zwar oberleckere Gemüse-Pilz-Pfanne mit süß-scharfer Chilisoße habe ich ganze 5 Eurotaler berappen müssen, für die Apfelschorle und das Wasser zusammen auch noch mal 5 Euronen! Für ein gebratenes Stückchen Spanferkel sollten gar 6 Euro den Besitzer wechseln! Hmpf! Das war mir dann doch zu happig.

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Dem Ritter hinterher schlendernd fand ich dann auch den Bereich von Ovelgönne, den ich noch nie betreten hatte (weil ich ja sonst immer nur durch dieses kleine niedliche Burddörfchen hindurchfahre auf meinem mittäglichen Job-Wechselturn). Sie haben einen hübschen Park, an dessen Rand dann noch mehr Büdchen aufgestellt waren, Kinder mit Holzschwertern herum rannten und überall Hunde auf der Suche nach Futter waren. Eine Bühne war auch vorhanden und bei meinem Eintreffen versuchte gerade eine typische Dudel-Band unter den 28 Zuschauern, die sich davor auf den Bänken platziert hatten, etwas Stimmung zu verbreiten, was nur bedingt gelang. Mir gefiel’s trotzdem und ich hätte gern noch den zweiten Konzertabend ab 21 Uhr gesehen, traute aber dem Wetter nicht ganz. So schlenderte ich noch einmal um den Markt und bestieg dann doch besser wieder meinen Drahtesel, um gen Heimat zu treten.

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Die Heimfahrstrecke war mit 21,80 km etwas länger, aber komischer Weise noch kurzweiliger; vielleicht, weil der Wind nicht mehr so stark von vorne blies. Ich brauchte exakt 1 Stunde und 20 Minuten, bis ich wieder zu hause war. Auf der Heimfahrt wurde ich von einer  rücksichtslosen Hummel gerammt, befreite ein Schaf aus einem Maschendrahtzaun (wo es neugieriger Weise seinen großen Kopf zwar hindurchgesteckt, aber nicht mehr hinausgezogen bekam), erschreckte einen mit zwei Hunden spazierenden Opa mit iPod-Stöpseln, der sich wunderte, dass um diese Zeit (es war nach 21 Uhr) noch jemand da am Deich unterwegs war; ich sagte Pferden, Schafen, Krähen und zwei Hasen Gute Nacht und kletterte noch eine Deichtreppe kurz hinauf, um dahinter einen Pulk von unglaublich laut lärmenden Piepmätzen zu beobachten.

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Wieder zu Hause angekommen war ich immer noch ganz für mich, genoss den restlichen Abend bei Musik auf dem Balkon und beobachtete eine lautlose blitzende einzelne Gewitterwolke. Hatte auch versucht, diese zu filmen, aber scheiterte an den Lichtverhältnissen.

Ich habe jedenfalls diesen Sonnabend genossen, sogar das mehr oder weniger erzwungene twitterlose Dasein und das fernsehlose Putzen. Vielleicht wäre – wenn ich durch die Flimmerkiste zur Faulheit verführt worden wäre – dieser Sonnabend so ganz anders verlaufen, nämlich weniger Marmeladenglasmomentig.

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RA-Sommerfest

RandbildNach der ersten Arbeitswoche nach dem „richtigen“ Balkonurlaub stand das alljährliche Sommerfest der Kanzlei an. Das ist immer ganz unterhaltsam und nie langweilig, weil eigentlich immer etwas unternommen wird. Dieses Jahr stand ein Besuch des Braker „Harrier Sand“ auf dem Programm.

Ach, hätte ich mal eher gewusst, was die Wesermarsch doch für herrliche Ecken hat! Die Wiesen- und Moorlandschaften habe ich mehr oder weniger erradelt, ich vermisse eigentlich nur die Berge und vor allem Wälder. Die Nordsee liegt quasi vor der Haustür, aber wenn ich die Wahl hätte, würde ich einen Tag am Meer an der Ostsee verbringen, wegen der Wellen und der Strände.

Aber ich wusste ja nicht … !

Es war also Freitag. Die neue VK A. schlug vor: „Lass uns doch mal dieses Frühschwimmen ausprobieren!“ Wir trafen uns 5.45 Uhr noch ziemlich schlaftrunken vor der Schwimmhalle und warteten auf Einlass. Ich hatte darauf bestanden, so zeitig dort zu hocken, da ich eine Einlass-Verweigerungsphobie aufgebaut hatte. Es war nämlich einmal so, dass ich an einem freien Freitag auch beschlossen hatte, das Frühschwimmen auszuprobieren, mich an einem freien Freitag also noch vor 6 aus dem Bett rappelte, meine Schwimmsachen packte und wenige Minuten nach 6 Uhr vor einer verschlossenen Schwimmhallenkasse stand, weit und breit niemand zu sehen, dem ich hätte den Eintrit in die Hand hätte drücken können. Daraufhin zog ich ziemlich vergnatzt wieder ab.

Aber diesen Freitag klappte es, und so schwammen A. + ich brav zwischen 6 und 7 Uhr unsere Bahnen. Danach wurde Frühstück besorgt, im Büro hungrig gefuttert und sich dann an den Freitagsbürowahnsinn gewagt. So gegen 10 Uhr hatte ich einen Müdigkeitsanfall deluxe, dem selbst mit Unmengen an Kaffee nicht mehr beizukommen war. Aber Durchhalten war angesagt. Schließlich würde ich auch mittags nicht zum Ausruhen kommen, weil Punkt 14.30 Uhr bereits wieder Treffen am Bahnhof N. war, um zum mir bis dato völlig unbekannten Harrier Sand zu fahren.

Es war ein heißer Freitag, 30 °C, eine tanzende Sonne. Der Bollerwagen war gefüllt mit meinem derzeitigen Lieblingsbier mit Granatapfel und allerlei anderen Sachen. Wir erreichten die Fähre, die uns auf die Braker Insel „Harrier Sand“ schipperte – und spätestens hier ahnte ich, dass es dumm war, weder Handtuch noch Badesachen eingepackt zu haben. Ich war aber nicht die Einzige, die überrascht war … und schlecht vorbereitet, denn bis auf S. hatte niemand an Badesachen gedacht.

Was sich als Fehler herausstelle.

Wir watschelten also inklusive Bollerwagen über den Strand und suchten mehr oder weniger ein schattiges Plätzchen, aber die gab es kaum. Egal, alles abgeladen, einen Platz am Strand gesucht und sofort mit den Füßen ins Wasser. Herrlich!

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Ich wusste, dass ich ins Wasser wollte, nicht nur mit den Füßen! Es war warm aber trotzdem erfrischend, das Weserwasser. Die vorbeiziehenden Schiffe verursachten schöne Wellen … ich wollte ganz ins Wasser! Pfeif auf Etikette, ich hatte ja BH, Unterhemd und Schlüpper und die würden bei 30 °C und ungehemmten Sonnenschein bis zum Grillen wohl wieder trocknen. Hinein!

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Und so schwamm ich das erste Mal überhaupt wirklich (und an diesem Tag von der Kanzlei-Belegschaft als einzige) in den Weserfluten und genoss es. Wie geplant war ich zum Grillbuffet tatsächlich halbwegs wieder trocken, ließ mir Steak und Bratwurst und Alster-Bier schmecken … und war einfach nur zufrieden. Was Chefs und Kollegen wohl gedacht haben mögen, dass ich einfach so in Unterwäsche in die Weser hüpfte? Mir egal! Ich würde es wieder tun.

Alles in allem war es ein toller Tag, fast schon wieder wie Urlaub, und den Braker Harriersand werde ich definitiv wieder besuchen.

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Nur mal so

… zwischendurch, weil ich mit allen Aufgaben hier fertig bin und nur noch auf den Fahrradkurier warte. Deswegen stalke ich ein wenig Twitter (ist ja nichts Neues) und amüsiere mich. Seit ich quasi mit Links meine Twitter-Ergüsse hier einbinden kann, und Twitter (das ja viel besser ist als Facebook!) nichts anderes als ein Miniblog ist, mache ich es mir leicht:

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Der Juli 2014 war sportlich

Sport_Juli2014

und kann sich damit sehen lassen. Der Muskelkater, den ich seit Montag habe, ist mörderisch. Besonders in den Oberschenkeln, was total gut kommt, wenn man auf Toilette muss und sich nur unter Ächzen niederlassen kann. *lach*

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Back to normal

… und 1. Fazit nach 3/4 – Arbeitstag:

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TOT

Nach der Sneak Peek der #ComicCon bin ich tot! Diese season wird mich bereits jetzt umbringen!

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It’s over now

Urlaub vorbei. Es ist Sonntag, kurz vor 19 Uhr. Gleich startet das erste supernatural Comic Con panel mit J2. Dann ist es auch schon Zeit für die Abenddusche und dann ins Bett. Der Wecker muss reaktiviert werden und ich befürchte, ich werde nicht wirklich schlafen können. Das ist immer so, nach längerer Büroabwesenheit. Was mich wohl erwarten wird? Noch nicht darüber nachdenken; ich werde es ja sehen, morgen, wenn es um 7.11 Uhr etwa wieder „Wo ist denn der Kaffee hin?“-Tweets geben wird.

Ich habe den Urlaub genossen, den heutigen Sonntag überwiegend im Schlafanzug Hörbuch-hörend auf dem Sofa verbracht und fühle mich fast bereit, morgen wieder Akten zu schubsen und Synopsen zu tippen. Dann wird auch wieder das Sportprogramm ernster genommen, das in den letzten Tagen doch etwas ignoriert wurde. Und dann werden wir sehen, was die nächsten Wochen noch Aufregendes bereit halten …

Abschluss

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Comic Con

Sonntags aufzuwachen und mit den allerersten, noch vor-kaffeigen Gedanken bei J2 auf der ComicCon in San Diego zu sein, diese Gänsehaut und die Sehnsucht zu spüren, beide dermaßen zu vermissen, dass es körperlich weh tut … und ungeduldig auf den Countdown für die season10 zu starren, die Zeit scheint still nur zu tropfen!

I need supernatural!

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Adel, die zweite

Nach dem 3. Aufwachen habe ich sogar meine NIKON gefunden und auf der – noch erstaunlicher! – sogar ein paar Bilder, die nicht verwackelt waren. *grins*

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Hamsterartiges Supergirl-Feeling

11:30 Uhr

WOW – die Kopfschmerzen hatte ich schon ewig nicht mehr, und ich weiß, wo sie herkommen und ich bereue nichts, nicht eine Sekunde, mit dem Supergirl @darbie den Hamster im Cocktailglas gesucht zu haben gestern Abend beim Adel-Konzert. Aber bitte: Seid heute etwas leiser mit mir und nachsichtig.

Wo sind die Bilder?

Verdammte Mist-Kack-Drecks … wieso zum Henker kann ich denn keine Bilder mehr hochladen auf meinem mir höchst persönlich gehörenden Blog?! Bilder sind wie immer in der Mediathek abgelegt, sind in der üblichen Größe zubereitet und gekocht … und man lässt mich nicht, sondern schickt mich auf eine AVIRA Antivirusabblockseite … und zwar jedes Mal, egal, mit welchem Browser ich es versuche! Ich hab für diesen Zirkus heute echt keinen Kopf! So ganz und gar nicht!

12:50 Uhr Immer noch kann ich nicht bloggen – verdammter Mist-Kacks-Dreck!

Der Virenscanner läuft und läuft … gefunden wurde bisher nichts, bloggen kann ich immer noch nicht! Keine Bilder laden, nüscht! Das ist doch alles Kacke. Hubby vermutet, dass es mit dem neuen Avira-Update zusammenhängt. Also wird das nach dem Scan erst mal entsorgt.

13:03 Uhr

Cookies und Browserdaten gelöscht — hoffnungsvollen nächsten Versuch gestartet – und?

Ja, danke. So was braucht man doch an einem Samstag mit Kopfschmerzen echt nicht.
Ach ja, die Bilder von gestern, also die, die ich noch gefunden habe:

Adel2

Adel1

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Der letzte Urlaubstag

Da ist er schon, der letzte richtige Urlaubstag. Nach dem Wochenende rufen die Büros wieder lautstark nach mir. Bin zwiegespalten in meinen Gefühlen: Einerseits bin ich irgendwo auch froh, wieder in den normalen Arbeitsalltag zurück zu dürfen (dann wird auch das Gefutter wieder weniger); andererseits waren diese freien Tage sehr unterhaltsam. Konnte einfach das machen, auf was ich gerade Lust hatte. Ich war sehr sportlich unterwegs, es gab aber auch faule Couch-/Balkonrumlümmel-Tage. Hätte mir zwar gewünscht, dass das Budget eine richtige Urlaubsreise hergegeben hätte, aber gut … es geht nun mal im Moment nicht in Anbetracht der Ausgaben, die noch auf uns zukommen werden. Dafür habe ich einen Großteil der kommenden JIB schon bezahlt – ist ja auch ein gutes Gefühl.

Heute Abend geht es dann mit Darbie nach BRHV zum ADEL-Konzert. Bin sehr gespannt. Wollte ja noch ein paar Liedtexte lernen, damit ich da mitgrölen kann, aber bis auf die tobende-Hamster-am-Fenster-Stelle kenne ich so gut wie keine. Es wird bestimmt trotzdem lustig; und auch das angekündigte und schon anwesende Regentief wird mich nicht davon abhalten, Spaß zu haben. Die Fragen, die sich mir jetzt nur stellen, sind folgende: Werde ich heute noch meinen Hintern von der Couchschwerkraft befreien und den Wochenendeinkauf erledigen und werde ich vor dem Konzert es noch schaffen, mir die Haare zu färben, und wenn ja: Wie? Tja – Probleme eines Urlaubers.

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Dean, I miss you!

Noch so lange bis zur 10. Staffel!

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Fahrradwahnsinn

Ausschnitt

Es gibt ja Leute, die sind wahnsinnig, und fahren im Sommer 2014 einfach mal so mit dem Fahrrad von Berne nach Oldenburg und zurück nach Nordenham.

Eigentlich wollte ich ja mit dem Zug direkt bis nach OL fahren. So der Plan, der fast daran scheiterte, als ich 6 Minuten vor Abfahrt des Zuges am Fahrkartenautomat ein ticket für mich und das Fahrrad erstehen wollte. Bis ich geschnallt hatte, dass man zwischen zwei Bildschirmen zwitschen muss, waren kostbare Minuten und einige Nervenzellen verloren gegangen. Hab es dann doch irgendwie hinbekommen, das ticket bis nach OL in der Tasche inkl. Fahrradzusatzticket, pflanzte mich in den Wagen, stöpselte die Kopfhörer des iPodNano in die Ohren und überlegte, ob ich das wirklich tun will, von OL nach NHam zurückzuradeln. Aber ja, ich wollte es tun, hatte ich schon immer mal vor und ich fühlte mich dazu in der Lage, rein konditionstechnisch gesehen.

Ich wusste, dass ich in Hude umsteigen muss, um nach OL zu kommen. Durch die iPodNano-Musik-Wolke hörte ich auch die Durchsage, dass der Zug nach OL *brabbel brabbel*… Gleis 1 …. *brabbel brabbel*. Kann ja so schwer nicht sein. Ich schubste meinen Drahtesel aus dem Wagon, sah einen Zug gegenüber stehen, freute mich, dass es so unkompliziert ist, schubste Fahrrad in den 2. Zug und war guter Dinge, als dieser dann losfuhr ….. in die falsche Richtung! Nämlich zurück nach NHam! Ahhh … verdammt! Falschen Zug erwischt. Dann noch die Besorgnis, dass nun Ticket-Entwertungspersonal kommen könnte und feststellt, dass ich mit Fahrrad eindeutig im falschen Zug sitze. Doof! Wieder fuhr ich an dem Feld mit den vielen Störchen vorbei und überlegte, wie ich jetzt aus dieser Nummer wieder raus komme, ohne den ganzen Plan „Fahrradtour OL“ aufzugeben. So stieg ich in Berne wieder aus und begann meine Fahrradtour eben dort. Ich würde schon bis nach OL kommen.

Fahrrad-OL

Die ersten 20/22 km waren auch gar kein Problem. Gut gelaunt besuchte ich meine Nachmittagsfirma, verschnaufte 30 Minuten dort und machte mich dann an die Herausforderung Rückweg. Ich hatte nur einen groben Plan, in welche Richtung ich musste und radelte einfach drauf los. Wie man an der Karte sehen kann, stimmte die Richtung wohl. Ich musste mehrere Pausen einlegen, der Wind war zwar wohltuend, kam aber auch ab und an von vorn, so dass man wirklich strampeln muss, um vorwärts zu kommen. Anstrengend war auch die kurze Strecke, kurz nach der eingezeichneten 50 km-Markierung, denn da ging es sicher so ca. 6 km durch Morast und über Sandwege, so dass ich öfters stecken blieb und schon ein Ende als Moorleiche vor mir sah. Die Kopfhörer gaben dort übrigens ihren Geist auf, so dass ich heute neue kaufen gehen muss.

Die letzten 5 km dann … den Heimathafen schon im Blick … sehnte ich mich einfach nur noch unter die Dusche und ins Bett. Vor allem der Hintern und die Waden taten mir weh, auf den Armen hatte ich Sonnenbrand. Aber es nutzte ja nichts … weiter strampeln, denn es würde mich niemand nach Hause tragen.

Und endlich landete ich zu Hause, happy, tot und stolz!

AussichtmitTeddy

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