Storyrunning und fehlendes Gewitter

Wohlweislich ahnend, dass es nichts Gutes zeigen würde, habe ich die Waage mal wieder gemieden. 3 Tage war ich mehr oder weniger sportfaul, dafür gab es gutes Essen und Eis und abends auf dem Balkon das eine oder andere Weizenfruchtbier. Dass das nicht ohne Folgen bleiben kann, ist mir klar. Deswegen ließ ich den inneren Schweinehund heute gar nicht erst los bellen, als ich spontan Lust hatte, Laufen zu gehen. Der aufkommende Wind hatte die Luft etwas abgekühlt, es war nicht mehr so drückend schwül-feucht-warm, wie die letzten Tage. Perfektes Laufwetter. Ich flüchtete mal wieder mit dem storyrunning aus Alcatraz, allerdings unterschlug mir das GPS (auch mal wieder) die ersten Kilometer. Egal; ich fühle mich gut, das Laufen tat gut, das Gefühl danach ist es sowieso fantastisch.

Noch immer warte ich auf die angekündigten Gewitter. Bisher lies sich keines hier blicken, doch ich gebe die Hoffnung noch nicht auf. Ein wenig aus Trotz und Frust über dieses gewitterlose Gebiet, in das es mich nun seit 14 Jahren verschlagen hat, habe ich mir eine Meditations-Gewitter-MP3-Datei gekauft; und die spiele ich jetzt einfach im Bett ab, Schlafbrille auf, Licht damit weg, und dann donnert und prasselt es zumindest in meinem Gehirn. Fast so schön wie ein echtes Gewitter.

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Urlaubs-Halbzeit

Warten auf Abkühlung und die versprochenen Gewitter:

WartenaufGewitter

Und hier ist das Original:

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Museumsdorf Cloppenburg

Einen sehr heißen Urlaubstag im Museumsdorf verbracht, viele alte Scheunen und Häuser und Betten und Schuhe gesehen, himmlisches echtes Schwarzbrot gerochen und gekauft.

CollageAber am Ende sind wir doch froh, in unserem Jahrhundert mit seinen Annehmlichkeiten geboren worden zu sein.

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Balkonfrühstück

Nach so vielen, teilweise etwas schwermütigen, Gedanken ist ein sommerliches Balkonfrühstück mit Hubby Erholung und Auftanken:

Balkonfruehstueck

Man beachte das Katzengras und die Weihnachtsserviette im Brotkorb. *lach*

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Balkongedanken II

Der besseren Übersicht geschuldet habe ich den Beitrag aufgeteilt. Immer noch sitze ich auf dem Balkon, das Radio dudelt, die Nachbarn unter mir quasseln mit Passanten über so wichtige Dinge wie Tischdecken von KIK. Habe meinen 2. Kaffee und die Blogrunde beendet und kam ins Überlegen.

Da ist ein bestimmter Blog (dessen Web-Adresse ich aber nicht Preis geben werde, auch nicht, um wen genau es sich handelt), den ich immer mit etwas gemischten Gefühlen und gewissen Bauchweh verfolge. Einerseits interessiert es mich brennend, wie es Ihm/Ihr so ergeht, weil Sein/Ihr Leben so völlig anders verläuft, als das meinige. Aber das ABER ist: habe auch jedes Mal ein bisschen Angst, von dem endgültigen gezogenen Schlussstrich unter diesem Leben zu lesen. Ich selbst jammer ja manchmal, wie spießig und langweilig mein eigenes Leben zwischen Büro, Sport, Haushalt und Serie ist; dass das Geld mal wieder nicht wirklich reicht, weil für den anstehenden Auszug der Tochter in ihre eigene Wohnung und für #supernatural JIB 2015 so viel gerade gespart werden muss, dass wir eben nicht – wie ich eigentlich wollte – die Österreichischen Alpen endlich mal sehen, oder Schottland, Irland, London … Venedig … es gäbe so viele Ziele. Doch ich weiß, das ist nur aufgeschoben, nicht für alle Zeiten auf Eis gelegt. Eines Tages werde ich diese Orte und Städte sehen.

Jedenfalls: Es gibt da einen Blog eben, dessen Inhaber/in über sein/ihr Leben schreibt; und das mich erschreckt, weil es ist das Leben, das ich vor so unendlich langen Zeiten bereits hinter mich gelassen habe. Ein Leben am Existenzminimum, mit Schulden, die über den Kopf wachsen, mit Verzicht, weil man sich dieses und jenes (was für mich dann doch selbstverständlich ist) schlicht nicht leisten kann. Mit Depressionen und Zweifeln, Vorwürfen und Selbstvorwürfen. Ich lese es fasziniert und schockiert zugleich; denn es kommt mir einerseits so vertraut vor, und andererseits so unendlich weit weg, wie eine dieser „real-Social-Hartz-IV-Stories“ im deutschen TV-Vormittags/Nachmittagsprogramm. Ich versuche, den täglichen Kampf nachzuvollziehen, den Kampf mit sich selbst, überhaupt zu kämpfen, und nicht alles einfach untergehen zu lassen und noch das letzte bisschen Alltag zu verlieren. Natürlich überlege ich, wie ich helfen könnte, ob ich „spenden“ sollte … und ob Er/Sie dieses Geld überhaupt annehmen würde, ohne vollends das Gefühl zu haben, völlig versagt zu haben. Er/Sie bat darum, keine Mails zu schreiben mit aufbauenden Worten a la „Du schaffst das! Du hast das immer geschafft! Es wird sich schon ein Weg finden!“ Das verstehe ich! Er/Sie verzichtet nun auf einige Konzerte, die das einzige waren, die Hoffnung gaben, Ausflucht … schlicht Leben! Sofort habe ich das auf mich übertragen: Was, wenn ich ab sofort auf alles, was mit #supernatural zusammenhängt, komplett verzichten müsste? Keine T-Shirts mehr, vor allem keine CON. Ich würde weinen, mein Leben wäre ein ganzes Stück leerer und seelenloser; aber es wäre nicht zu Ende! Doch bin ich froh, dass ich nicht zu dem Verzicht gezwungen bin.

Ich werde weiter seinen/ihren Blog lesen, so lange wie er/sie mir das erlaubt, denn aus verständlichen Gründen sind diese hoch privaten Einblicke in ein fremdes Leben nur immer eine kurze Zeit „öffentlich“. Und wann immer ich mein Leben mit seinem/ihrem vergleiche, bin ich dankbar für mein eigenes gewöhnliches, etwas spießiges und manchmal auch langweiliges, aber doch nicht völlig unluxuriösem Alltagsleben.

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Balkongedanken

Klecks ist wieder auf Beobachtungsposten: pic.twitter.com/0D9JTk5YR1

Habe mir vorgenommen, heute einen faulen Balkon-Tag einzulegen, mit nichts anderem als Kaffee, Musik, Twitter (of course) und hin und wieder #supernatural oder ein Buch oder worauf ich gerade Lust habe. Deswegen gab es schon diverses Balkon-Live-Getwitter von mir. Hier ein paar Auszüge: (Es sind ja immer noch nicht alle meiner Leser [so ich welche habe] auf Twitter, was ich gar nicht verstehen kann. 🙂  )

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Fahrradtour entlang der Butjadinger Deichküste

Faul ist dieser Urlaub bisher auf keinen Fall. Bin heute mal gute 55 km geradelt. Genau kann ich es nicht sagen, weil mir das GPS Signal ein paar Kilometerchen unterschlagen hat. Bin die gesamte Butjadinger Deichküste abgeradelt – und hatte danach amtliche Hinternschmerzen, so dass das anschließende einstündige Schwimmen danach die reinste Wohltat war. Und heute mach ich dann nichts mehr, nur noch faul auf Sofa/Bett rumliegen und ein bisschen lesen.

Strecke

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Ausflug nach Leer

Ich war noch nie in Leer, also warum nicht mal nach Leer fahren? Hab mein Knuffelchen überredet bekommen (er wurde mit Essen und Eis gelockt), und dann verbrachten wir einen Tag in Leer, in der Altstadt, am Hafen und schließlich auch in der Evenburg und ihrem Schloßpark. Der Kanarienvogel (der kleine dicke gelbe) war übrigens echt, ziemlich zutraulich, und wirklich dick. 🙂

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Urlaub 2014

14.07.2014 

Eigentlich wollte ich nur fix das Fahrrad professionell aufpumpen lassen, denn eventuell mach ich ja die nächsten Tage größere Radtouren. Hab jedenfalls nicht vor, völlig faul auf dem Sofa herumzulümmeln. Und weil das Wetter einigermaßen stabil aussah, hab ich gleich den neuen Reifendruck getestet und bin zu den Lieblingsplätzen geradelt. Einfach mal raus, die Seele befreien und ausspannen, ohne Muss, aber mit viel Vergnügen.

14072014

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Geschafft!

Was war das für eine aufregende WM! Gestern Abend auf dem Sofa bin ich tausend Tode gestorben, habe gebrüllt, geflucht, gezittert, bekam gigantische Fußball-Fast-Tor-Wehen und durfte am Ende jubeln, als das erlösende deutsche Tor fiel und die DFB11 verdient den Pokal knutschte. Mir werden die Fußball-Abende irgendwie fehlen, aber es sind ja nur 2 Jahre bis zur EM.

Fußball und Twitter ist unterhaltsam und macht Spaß, sieht man mal von den doch immer auflaufenden Moral-Tweets ab, die deine Jubelstimmung als egoistisch abzustempeln versuchen. Wie kann man auch dem Fußballfieber erliegen und seine Mannschaft anfeuern, wenn doch anderswo Menschen mit Raketen beschossen werden!? Nein, ich rege mich jetzt nicht weiter auf; es wird immer solche Moralisten geben, die versuchen, dir jeglichen Grund zur Freude kleinzureden und abzusprechen.

Nach der maßlosen Völlerei während der WM (Bier, Eis, Hugo … ) werden nun wieder diättechnische Grenzen gesprüht, schließlich will ich von der vermaledeiten 74 runter. Gestern war ich spontan gleich noch einmal Schwimmen, weil das jetzt viel  mehr Spaß macht. Doch sollte ich mein Lauftraining nicht vernachlässigen. Dienstags steht nach wie vor das Ergometer-Training auf dem Sportprogrammzettel.

Und was stelle ich mit den 14 Tagen Urlaub nun an? Bin noch unschlüssig. Heute wird es wohl ein ziemlich fauler, gemütlicher Montag zu Hause werden. Das Wetter ist kühl und regnerisch. Einen Termin beim Bausparvertrag-Berater haben wir aber heute trotzdem. Bin gespannt, was sie uns aufschwatzen wollen.

Außerdem ist solch sommerliches Regenwetter perfekt für Schirmspaziergänge. Ich brauche einen neuen Regenschirm und werde mich dazu auch in den nächsten Tagen auf die Suche machen.

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Countdowns

Der Countdown für die 10. Staffel läuft.

Gerade ging der Countdown für die Photo-Ops-Bestellung für die #JIB6 zu Ende. Nervös habe ich Punkt 15:00:01 (und damit eine hundertstel Sekunde zu spät) meine Bestellung weggemailt – und warte nun.

Und in der Zwischenzeit laufen die Vorbereitungen für die Comic Con und Spoiler-Schnippsel tropfen durch Twitter.

supernaturalComicCon

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Nie wieder ohne!

Endlich konnte ich den neu erstandenen Wasser-MP3-Player testen. War ja skeptisch, aber all die Skepsis ist gerade verflogen! Nie wieder Schwimmen ohne Musik! Bin hellauf begeistert und freue mich bereits auf das nächste Schwimmen. Erstaunlicher Weise ist der Klang unter Wasser wirklich besser, als an Land. So schwamm ich meine Bahnen und schwamm und schwamm …. argwöhnisch begafft von den Mitschwimmern. Ich wollte gar nicht mehr aufhören! Es gibt nun definitiv keine Ausrede mehr, NICHT Schwimmen zu gehen, denn es ist nicht mehr langweilig, seine Bahnen zu ziehen. Sogar die plappernden Omas in der Bahn störten mich nicht mehr, denn mit Musik direkt ins Gehirn fühlte ich mich wie im Film. Wenn dann David Bowie noch seine Space Oddity  haucht und man schwerelos in den Fluten treibt … Wahnsinn! Das war der beste Kauf des Jahres. Angenehmer Nebeneffekt: Der sonst so lästige Druck in den Ohren nach dem Schwimmen war quasi gar nicht mehr vorhanden. Der Player in Verbindung mit der Schwimmbrille passt perfekt, rutscht und wackelt nicht. Fazit: Endlich Schwimmen mit Musik – und nie wieder ohne!

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Bullet-Test

Um die Aufzählungszeichen zu ändern, muss ich was testen:

  • Test 1
  • Test 2
  • Test 3

Und nun mein Versuch:

  • ist da jetzt ein Hase?
  • und hier jetzt auch?
  • und wie sieht es hier aus? Hase?

Schluss für heute, keine Hasen, dafür Kopfschmerzen und schon wieder spät. Dabei sollte da nur das Aufzaehlgstatt der alberne Punkt stehen.

Nächster Versuch am Sonnabend, so schnell gebe ich ja nicht auf:

  • kein Punkt
  • lass es bitte keinen Punkt sein!
  • ES IST KEIN langweiliger Punkt mehr!

Ahhhh … ich hab’s geschafft! 

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Er ist da!

Der wassertaugliche MP3-Player. Hab ihn mit Musik bestückt und würde ihn am liebsten sofort ausprobieren, aber die örtlichen Schwimmhallenpforten haben sich schon geschlossen. Muss also bis morgen warten – und bin doch so neugierig, ob er hält, was der Hersteller verspricht. Fast wäre das ganze Unternehmen schon gescheitert, als ich beim Auspacken nicht sofort den aufgeführten USB-Deckel finden konnte. Das ist aber auch gar kein Deckel, sondern höchstens ein Deckelchen, quasi ein Nuppsel, und ist bereits an dem Loch, wo das USB-Kabel angestöpselt wird zum Aufladen und Musik schubsen, dran gebaumelt. Aber für ein paar Minuten war ich einer Panik a la „War ja klar, dass mein Nuppsel wieder fehlt!“ nah. Lieblingskollegin und zufällig gerade ankommender Fahrradkuriermensch halfen mir aber dann bei der Auffindung des verschollen geglaubten Nuppsels. (Nuppsel ist mein Wort des Tages). Gerade höre ich schon die Wassermusik, allerdings noch trocken auf dem Sofa. Der Klang ist jetzt nicht sooooo berauschend, wie ich es gewohnt bin von meinem Jogging-NaniPodo, aber vielleicht ist das ja unter Wasser anders? Bin so neugierig … und immer noch ein bisschen skeptisch. Aber wenn es funktioniert … habe ich keine Ausreden mehr, NICHT Schwimmen zu gehen, denn das Argument: „einstündiges Hin- und Her-Schwimmen ist so langweilig“ zieht dann nicht mehr.

Werde auf jeden Fall weiter berichten. Stay tuned.

SchwimmbrilleandWasserplayer

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Memo an mich

Wenn Zeit ist – also im Urlaub – muss ich noch Folgendes verbloggen:

  • Twitter- Fauxpas vom Montag inkl. SMS von Chef
  • Englisch-Semester-Abschluss-Treffen
  • Excel-Tabellen-Queen (ich liebe es, wenn eine Excel-Tabelle macht, was sie soll)
  • wasserdichter MP3-Player-Kauf
  • WM2014 – Brasilien gegen Deutschland
  • und wie ich Aufzählungszeichen von dem blöden langweiligen Punkt wegverändern kann hier
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