Das Nikon-Update-Drama

Edit einen Tag später:

Haha! Hab NIKON überlistet, ohne einen Akku oder ein neues Aufladegerät kaufen gemusst zu haben. Weil:

Nachmittagsfirma hat ja auch eine CoolPix. In die stopfte ich einfach den mitgebrachten privaten toten Akku, lud 10 Minuten, schubbste wiederbelebten Akku in meine NIKON zurück … tammtamm … Update druff … tammtamm … Akku lädt nun wieder brav.

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Die Vorgeschichte vom Sonntag

Ja, es stimmt, ich habe die kleine NIKON sträflichst vernachlässigt und bin seit einem halben Jahr wenn dann mit der neuen CANON unterwegs. Gestern Abend jedoch wollte ich die kleine NIKON mal wieder aus ihrer Versenkung holen, wäre sie doch für die kurze abendliche Radtour handlicher gewesen. Natürlich ahnte ich, dass die 6 Monate tief vergraben in meiner Mitschlepptasche ihr nicht gut getan haben würden. So verwunderte es mich auch nicht sonderlich, dass der Akku keinen Pieps mehr von sich gab. Ist ja nicht schlimm (so dachte ich noch voller Naivität), dann lädst du den eben morgen in aller Ruhe erst mal auf und dann ist alles wieder Paletti.

Pah!

Das wäre schön einfach gewesen, oder? Ich stöpselte also das passende NIKON-Kabel dran und wartete darauf, dass das grüne Lämpchen flackert, so wie es das immer tat, wenn der Akku in Auflademodus war. Nur flackerte nichts. Gar nichts! Die NIKON blieb mausetot. Gut, dachte ich, gib ihr 5 Minuten, dann hat sie bestimmt auch wieder die Kraft, das Lämpchen flackern zu lassen. Ich gab ihr 10 – es flackerte aber immer noch nichts. Dann fängt man an, den Fehler zu suchen: Netzteil defekt? Kabel? Ich stöpselte um und rum, dieses Kabel, jenes Teil – es änderte sich nichts, der Akku lädt nicht.

Onkel Google verriet mir dann, dass es schon letztes Jahr ein NIKON-Update gab, das genau diesen Fehler beheben würde. Dazu downloadet man das Update (hab ich gemacht), speichert es auf eine SD-Karte (hab ich auch gemacht), schubst diese in die NIKON (I did) … und SCHALTET die NIKON EIN, um das Update zu installieren!

Hahaha!

Wie soll ich denn die NIKON ohne aufgeladenen Akku bitteschön einschalten?

Ich hüpfe hier gerade irre lachend und frustriert in Unterwäsche im Kreis und werde dann wohl morgen einen neuen NIKON-Akku kaufen gehen müssen. Total prima, echt jetzt! Arrrrgh!

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Seltsame Gefühlswelten

In letzter Zeit staune ich über mich selbst. Und wundere mich. Die Wochen sind mit Arbeit und Sport vollgepackt, und ich freue mich immer unbändig auf die paar freien Tage am Wochenende. Und dann kommt alles … dunkel.

Der Freitag ist dabei noch der emotional ausgeglichenste Tag des Wochenendes. Nach dem Büro gib es chinesisches Essen vom Stand, dann einen Kaffee. Anschließend absolviere ich mein Haushaltsputzing und gehe Schwimmen. Normalerweise. Letzten Freitag musste ich aus WM-Gründen das Schwimmen auf Sonnabend vertagen.

Aber worum es hier geht ist Folgendes: Mir (und wohl auch schon anderen) ist aufgefallen, dass sich am Wochenende seit einiger Zeit wieder vermehrt dunkle Wolken in meiner Seele herumtreiben. Dabei kann ich es nicht genau benennen, was es nun ist, was mich bedrückt. Doch ich bin unglücklich, möchte weinen und mich streiten, bekomme selten den Hintern vom Sofa und ärger mich dann um so mehr über mich selbst.  Es ist, als wenn mir plötzlich etwas fehlen würde. Nur was? Der Stress? Das Gefühl, etwas geschafft zu haben?

Ich weiß es schlicht nicht, aber freie Tage scheinen mir nicht gut zu tun. Ich werde seltsam.

Auf den bevorstehenden Urlaub kann ich mich so kaum freuen, denn ich fürchte, schon am ersten Urlaubsmontag werde ich zickig und launisch und es geht mir auf den Senkel, dass wir schon wieder nirgends hinfahren können, weil ja dieses und jenes noch bezahlt werden muss und M. im Oktober umzieht und alles andere ja immer viel wichtiger ist. Werde also die Wohnung putzen und mich alleine fühlen.

Habe mir zwar vorgenommen, trotzdem  – wenigstens für mich – kleinere Tagestouren zu unternehmen, aber ich wünschte mir, ich wäre dabei nicht alleine. Andererseits: Wenn ich nicht die kleinen Ausbrüche in meine eigene Welt hätte, würde ich vermutlich noch viel tiefer in das Seelenloch der freien Tage versinken. Das habe ich gestern Abend wieder gemerkt, als ich drohte, noch tiefer in Lethargie und Selbstbemitleidung zu versumpfen. Schwang mich einfach auf das Rad und fuhr mit der Lieblingsmusik in den Ohren durch den vernieselten Sommerabend. Es roch nach Regen und die aufziehenden dunklen Sturmwolken passten perfekt zu meiner Stimmung. Es war mir egal, dass ich nass werden würde, ohne Regenjacke unterwegs allein im Moor. Ich brauchte die Auszeit für mich, und es half – wenigstens ein kleines bisschen.

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Abendstimmung

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Wassergras

Wassergras

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Season 10 – Spoiler

Wir schreiben bereits Juli 2014, und es sind jetzt noch genau 98 Tage, 18 Stunden und 37 Minuten bis zur Premiere im Oktober. Bisher halten sich die writer und Produzenten und erst recht der cast mit Informationen geheimnisvoll zurück, die Spekulationen aber fliegen quer durch Twitter und meine Gedanken stehen natürlich auch nicht still. Heute nun – für mich gerade eben – schwappte ein erstes kleines Spoilerchen durch. Inwieweit das „echt“ ist, kann ich nicht beurteilen, aber es ist vorstellbar. Weiterlesen →

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Montags-Stress-Nachwirkungen

Montage sind eine besondere Sorte von Wochentagen! Der gestrige Montag legte noch eine Schippe drauf. Karniggel im Stress, einen vollen Termin-Kalender im Gepäck:

Vormittagsbüro startet Punkt 7 Uhr  – ich schmeiße die Kaffeemaschine dort an! Vorher muss ich natürlich das Wochenende ausduschen und die Haare bändigen.

Mehr oder weniger pünktlicher Abflug ins Nachmittagsbüro, und zwar genau 11.30 Uhr lass ich alles im Vormittagsbüro fallen (theoretisch) und fahre 55 km nach OL.

Dort angekommen, schnippsel ich mein Mittagessen, koch schon wieder Kaffee und ergebe mich dem Wahnsinn, meistens sind das Synopsen.

17.30 Uhr – der Fahrradkurier hat hoffentlich die Post abgeholt. Ich kutsche das Mazda zur Tankstelle und anschließend zur VHS. Dort setze ich mich ins Lieblingscafe, bestelle genau 1 Milchkaffee und mache meine Englisch-Hausaufgaben.

19.30 Uhr – Abend-Englisch-Kurs …

21.20 Uhr – Abflug nach Hause, wo ich 22 Uhr gerade so zum Anpfiff #WM2014 #GER vs. #ALG (das war Algerien) wieder auf dem Sofa saß.

Dann ging das Spiel los, und ich schrie abwechselnd meine Malzbierflasche an oder schlug fassungslos und erstarrt vor Schreck die Hände vor die Augen.

Reguläre Spielzeit vorbei – Familie und Kater hatten längst die Segel gestrichen und waren verschwunden. Es war kurz nach Mitternacht. Verlängerung! Endstand – nach Bangen, Würgen und Nervenschlottern: 2:1 für Deutschland! Lasst es bitte zu Ende sein.

0.30 Uhr oder so war ich endlich im Bett – und lag — wach! Aufgewühlt, zu erschöpft und zu müde, um zu schlafen.

Sherlock-Wecker rasselte wie gewohnt natürlich am Dienstag Punkt 6.11 Uhr. Das karniggel-Zombie torkelte ins Bad, schlich zur Arbeit. Die Haare torkelten schon nicht mehr mit, die waren noch zu müde. Chef grinste. Kopfschmerzen! Müde! Sogar der Kaffee half nur bedingt. Erwähtne ich schon meinen innerlichen Zustand als Wrack? Wrack!
Halb im Delirium Punkt 10.00.01 Uhr die Email ans Hilton in Rom wegen einem 3-Bett-Zimmer abgeschickt. Chef guckte zu; es war mir schnurps. Natürlich hatten die keine 3-Bett-Zimmer mehr! Die haben nie 3-Bett-Zimmer, die tun nur immer so. Oder im Garden Inn nebenan, aber das ist Scheiße! Egal – Doppelzimmer heute normal eben gebucht.

Mittags wieder der Job-Wechsel — und prompt vergessen, dass ja zurzeit die B 212 gebaut wird und man sich die Reifen platt steht an der Kreuzung Brake/Golzwarden – Rodenkirchen – Ovelgönne – Fähre. Als ich es merkte, dass ich da falsch bin weil Stau, stand ich schon im selbigen. Arrrrgh!

Wie ich nach OL gekommen und den Nachmittag rumgebracht habe, entzieht sich gerade meiner Kenntnis, aber offensichtlich habe ich sogar produktiv getan als würde ich arbeiten.

Wenn ich jetzt gleich nach Hause fahren darf, werde ich nur noch auf das Drahteselchen klettern, das gestrige Malzbier abstrampeln, dabei #supernatural inhalieren, unter die Dusche krabbeln und ins Bett fallen … und keinen Millimeter Fußball heute gucken, auch wenn die USA spielt.

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Spontane Fahrradtour ins Moor

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Happy Sunday

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Das Traumtagebuch

In letzter Zeit scheint es, als wenn ich nicht mehr träumte. Natürlich träume ich, wie jeder Mensch, doch am Morgen danach bleiben nicht einmal mehr Traumfetzen übrig. In einem Moment waren die Traumbilder noch da, schwache, sehr schwache Echosignale aus einer anderen Welt, und im nächsten Augenblick verblassen sie, verschwinden und sind verloren. Zurück bleibt ein Gefühl, ein verwundertes Erahnen, was in dem Traumuniversum passiert sein könnte. Um die Traumpuzzelteile nicht zu verlieren, liegt seit einigen Wochen ein kleines Notizbüchlein auf meinem Nachtschrank. Doch es blieb leer – bisher. Das Vergessen war immer schneller. Heute Morgen jedoch habe ich die ersten Stichpunkte eingetragen:

  • roter Rasen
  • Brautkleid
  • Bett-Trampolin
  • Flucht in einem sinkenden Schiff

Aber … wieso?

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Juni-Sport-Statistik

Also, faul war ich nun nicht gerade!

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Waagentag

Gestern war ich nicht Schwimmen, sondern bin nach dem üblichen, etwas kleinerem Putzturn straight 8 Uhr abends ins Bett gefallen und eingepennt. 12 Stunden durchgeschlafen. Offensichtlich brauchte ich dringend etwas Schlaf!
Nun ist es bereits Sonnabend, und ich trau mich mal wieder nicht auf die Waage, wegen den chinesischen Nudeln gestern zu Mittag. Da etabliert sich wohl gerade so etwas wie eine neue Freitags-Tradition bei uns: Freitags nach dem Bürojob schleppt jemand China-Futter an; gestern war ich das.
Zurück zum Waagentag, der heute ansteht, und den ich noch nicht absolviert habe. Es ist das übliche dumme Problemchen: Was, wenn die Waage gnadenlos die „falsche“ Zahl anzeigt und ich mich schlagartig schlecht fühle?

Ja, ich weiß schon, davon sollte man seine Laune nicht abhängig machen. Das sagt sich so einfach! Aber wenn es mir egal wäre, dann könnte ich den ganzen Zirkus ja auch gleich über Bord werfen und nur Sachen machen und vor allem essen, auf die ich Bock habe – egal, was die Konsequenzen auf der Waage wären. Dann würde es keine 6 Monate dauern, und das Karniggel rollt wieder durch die Gegend, schämt sich innerlich, verflucht ihre eigene Disziplinlosigkeit und bedauert ihre Bequemlichkeit. Dann wünsche ich mir: „Hättest du mal … !“ Und auch wenn ich nach außen hin beteuern würde, ich würde mich gut fühlen, so wüsste ich doch: Lüge!, denn ich habe mich nicht wirklich gut gefühlt, als ich noch 124 kg wog! Ich will mich nicht mehr schämen, nicht bei jeder kleinen Treppensteigung außer Atem sein. Ich will nie mehr enttäuscht durch Kaufhäuser schleichen und in der XXXL-Abteilung frustriert feststellen: Das mag ich alles nicht und überhaupt sieht alles Scheiße an mir aus. Und dann noch die CONs! Wie könnte ich neben J2 stehen, wissend, dass ich durch meine eigene Schuld ein Bild der Völlerei und des Sich-Gehen-Lassens abgebe? Nein, ich will nicht wieder fett werden!

Und deswegen: Waage! … weitermachen … und heute Schwimmen gehen.

Getan!

Laune versaut:

74,1 kg? Wieso?

In einer Woche habe ich 500 g zugenommen, außerdem ist die Fettmasse von 37,7 % letzte Woche auf jetzt 37,8 % gestiegen. (An der Stelle war ich deprimiert!)

Jetzt kommt die Hubby’sche Erfolgsrechnung, die mich glücklich machen soll:

0,1 % Fett bei 500 g Gewichtszunahme sind 5 g Fett mehr. Der Rest, also 495 g sind dementsprechend Muskeln. Und mehr Muskeln verbrennen damit auch demnächst mehr chinesische Nudeln!

Ähm, naja … ich spring jetzt nicht vor Freude vom Balkon, aus Frust aber auch nicht.

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Pieps-Blabla

Letzter Blogeintrag vom 21.? Was iss’n da los im Karniggel-Leben?

Nüscht! Nüscht ist los – nur viel Arbeit, viel Englisch-Kurs, viel Sport und viel WM2014, zwischendurch noch Haushaltskram, Familienzeugs und Betrullerung der Ex-VK. Schwer beschäftigte Zeiten und wenig zu erzählen, was ich nicht sowieso schon rumtwittern würde.

Urlaub ist in Sicht (nur noch 2 1/2 Wochen Arbeit) … und noch keinen Plan, was ich mit den freien 14 Tagen anstellen könnte, ohne mein Budget zu überfordern.

Sportprogramm – läuft, bzw. radelt und schwimmt und joggt; wobei ich heute für morgen vorziehen müsste, denn morgen – während des Fußballspiels Deutschland vs. USA (oder auch Jogi gegen Klinsi mit ein bisschen Berti) kann ich natürlich weder Rumjoggen noch Strampeln; da brauche ich all meine Luft und Konzentration, um die Couchwehen abzublocken, die bei solchen Spielen automatisch sich ansammeln, und um mit Twitter zu rocken, während  … wo war ich? Also jedenfalls kann ich morgen nicht rumsporteln, und ob ich nach dem Spiel dazu noch in der Lage sein werde, weiß ich doch jetzt noch nicht! 😛
Heute allerdings ist mir auch gerade so gar nicht nach Joggen. Jedenfalls jetzt noch nicht, vielleicht ändert sich das ja noch. Schau ich einfach mal und entscheide spontan, ob die Laufschuhe heute noch zum Einsatz kommen.

Schlafen könnte ich zur Abwechslung aber auch mal wieder etwas zeitiger – und vor allem nicht so unruhig, wie in den letzten Nächten. Das war … doof! Weil total unruhig! Vermutlich bin ich tatsächlich schon urlaubsreif wie eine Pflaume am Tomatenstrauch!

Edit:

Pff! Spontanes kleines Essen mit Hubby im Lieblingsstammlokal ausgetragen und Reisepläne gemacht. So viel zum Sport. :X

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Waagentag und WE-Status

Es ist Sonnabend, das bedeutet: Waagentag für mich. Ich habe den ja auf den Sonnabend verschoben, in der hoffnungsvollen Annahme, dass das freitägliche Schwimmen noch über Nacht auf meine Pfunde einwirkt und ein paar verschwinden lässt. Es hat auch ein bisschen geklappt, wie mir heute Withings am Morgen flüsterte.

21062014_Uebersicht

Zufrieden bin ich noch nicht, aber auf dem richtigen Weg. Knuffel predigt mir gerade, dass ich unbedingt mit Kraftsport anfangen muss. Frage mich nur, wann ich das noch machen soll? Hmm … aber ich weiß, dass bei solchen Sachen mein Hubby in der Theorie zumindest Recht hat. Werde mir also was einfallen lassen müssen.

Heute spielt Deutschland gegen Ghana ab 21 Uhr. Bin aufgeregt wie Hulle, ich hoffe, es wird ein Fußball-Fest – für unsere Jungs. Bisher macht die WM2014 ja, was sie will – und noch nicht ein einziges Mal endete ein Spiel so, wie ich es getippt hatte. Doch egal – ich habe Spaß.

Bevor aber der Spaß, die Couchwehen, die Adrenalinschübe und hoffentlich auch die Freudentaumel heute Abend beginnen können, steht noch ein bisschen Haushalt und Einkauf auf dem To-Do-Programm. Also: Let’s rock this Saturday!

Und es gibt auch Jensen:

Jensen21062014

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Freitags-Status

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Uff! Geschafft! Es ist Freitag, der Büro-Dienst ist erledigt, und ich gestehe: mit der neuen VK arbeitet es sich angenehm. Kein Gezeter mehr, kein Gemotze, sogar Chef scheint tiefenentspannt und erlaubt sich besonders mit mir Scherze; wobei ich nie so recht schnalle – selbst nach 11 Jahren nicht – wann er es scherzig meint, und wann nicht. Aber darauf spekuliert er ja und kichert, wenn er es in meinem Gesicht arbeiten sieht. Doch das nur am Rande.

Jedenfalls bin ich mit der Woche gut zufrieden. Auch was das Sportprogramm betrifft: Montag und Donnerstag war ich Laufen, dienstags Ergometerchen und heute steht noch Schwimmen auf dem Abendplan. Außerdem habe ich mich zu einem Aqua-Power-Kurs angemeldet, bin auch „angenommen“ worden und werde daher ab Oktober 8 Dienstage lang im Olantis die Schwimmnudel schleudern – oder so!

Morgen ist wieder Wiegentag, und ich kann ernsthaft nicht sagen, was mich erwarten wird. Vermutlich sollte ich keine großen Erwartungen auf die Zahl legen, denn trotz Sport gab es eben auch Bier und Eis (besonders an Fußballguck-Abenden), und gerade eben – das wird freitags langsam zur Tradition hier bei uns – leckerste chinesische gebratene Nudeln. Aber! – und das ist die Hauptsache – es geht mir ausgesprochen gut, ich fühle mich gut, und keine der Hosen oder der T-Shirts kneifen.

Und ich freue mich auf das morgige Spiel Deutschland – Ghana!

Keine sonstigen Verpflichtungen, nichts geplant übers Wochenende; einfach nur relaxt das WE genießen und mit der DFB11 mitfiebern – es sei denn, J. schafft es doch noch, mich zu dem beknackten Flohmarkt zu schleifen, wo ich dann stundenlang sinnlos rumsitzen soll, um ihren Kram unter Leute zu bringen. Brrr! Bewahre mich davor!

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Im Fußballfieber

Ich gebe es zu! Es hat mich gepackt. Ich schaue gern Fußball, auch außerhalb einer WM die Länder-, Freundschafts- und Qualispiele. Nun nicht unbedingt ein MUSS, aber wenn gerade eben Fußball lief – why not? Und nun hat die WM 2014 in Brasilien angefangen. Hach! Es macht einfach nur Spass!

Gestern musste ich deswegen ja auch Englisch schwänzen. Deutschland-Auftakt gegen Portugal. Ich habe im Nachmittagsbüro wirklich Punkt 17 Uhr alles fallen gelassen und bin nach Hause gedüst, dabei alle verfluchend, die vor mir herumzuckelten und scheinbar alle Zeit der Welt hatten. Natürlich (das ist ja immer so, wenn man es eilig hat) verhakten sich an der üblichen Stelle in Ovelgönne zwei Busse untereinander. Also das ist dort so: Da ist ein Bus-Depot. Das Bus-Depot ist quasi der Hinterhof. Und durch ein enges Nadelöhr zwängen sich dann – Millimeter für Millimeter – die Busse. Ich mal euch das mal auf:

BUS

Da stand ich also nun, ungeduldig auf das Mazda-Lenkrad trommelnd, weil ich einfach nicht vorbei kam und BUS 1 wie wild da herumrangierte. Es ging Hin und Her, Vor und Zurück – passte immer noch nicht. BUS 2 wollte da auch vorbei (und hoffentlich nicht auch noch rein!). Ich wurde fast wahnsinnig! Irgendwann haben sie aber dann doch den Bus eingefädelt bekommen, BUS 2 gab den Versuch vermutlich besser auf und fuhr vorbei, und ich konnte meinen Hintern PUNKTGENAU zum Anpfiff doch noch auf dem heimischen Sofa platzieren.

Und dann begann das Spiel! #GERPOR  – das war abartig gut. 4:0; und dieser Ronaldo stand bedröppelt und wunderte sich. *kicher* Hubby und ich brüllten uns die Kehlen fast wund, linderten selbige mit Schöfferhofer-Zeugs-Bier (alle Sorten lecker!) und Eis. Und schwupps hatte die DFB11 das Ding im Sack.

Und nu? Ich steckte so voller Euphorie, dass ich unbedingt noch Energie los werden musste. Also joggte ich spontan Schöfferhofer und Eis in 40 Minuten flüchtend aus Alcatraz wieder weg. Nach der kurzen Dusche dann fiel ich ins Bett, kein schlechtes Gewissen wegen geschwänztem Englisch und glücklich, doch noch den richtigen Hörkrimi im Radio erwischt zu haben. Aber die Leiche hatte ich verpasst. Egal.

Dafür spielte der Assistent der Geschäftsführung vom Nachmittagsbüro dann die Hauptrolle im Traum: Er war die Leiche. Er ist der einzige, der auf dem SIE besteht, wobei er selbst das SIE vermeidet, aber auch nicht direkt duzt, sondern darauf wartet, bis man ihn anguckt und er losbrabbeln kann: „Ich hab da mal was, das müsste … „ Wenn ich ihn nicht angucke, krieg ich auch keine Arbeit. LOL
Nun, er war jedenfalls die Leiche in meinem Traumtatort, und sein Leichendasein wurde unglücklicherweise nicht aufgeklärt – es interessierte schlicht niemanden, warum er da als Leiche in der Cafeteria saß.

Zurück zur WM: Karniggel-Tippspielstand: Alle von mir getippten Spielestände waren bisher falsch getippt. *lach* Ich habe die wenigsten Punkte von der Tipprunde, nämlich bisher nur 3, während alle anderen mindestens schon 9 und mehr haben. Und zwar ausnahmslos alle anderen. Pf!

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