Tag 006

Die zwei Scheiben Gouda-Käse gestern und die Handvoll Chips sind Schuld!

Gewicht: nur 100 g weniger als Sonntag.

Dann war gestern mein Aufladekabel für das Höndü kaputt, so dass ich es nicht wie sonst als Wecker benutzen konnte, sondern einen tickenden analogen hervorkramen musste, der dann – genau – rumtickte die ganze Nacht. tick-tack-tick-tack. Dabei überfiel mich diese blöde Angst, dass er plötzlich wegen akutem Batterie-Versagens nicht mehr rumtickern könnte und ich nicht rechtzeitig wach werde, was als Ergebnis hatte, dass ich erst lange wach lag  und dann eine Stunde vor seinem schrillen Scheppern bereits die Augen aufschlug und panisch auf das Weckerungetüm glotzte.

Ich habe immer noch Puls im Zahnfleisch und festsitzenden Schnupfen in der Nase, so dass auch ein Zahnarztbesuch keinen Sinn zurzeit macht, weil der mich eh wieder unverrichteter Dinge nach hause schicken würde. Dann ist heute morgen meine (und nur meine) Laptop-Internetverbindung spurlos verschwunden gewesen, so dass ich erst jetzt bloggen kann. Darüber hinaus habe ich meinen Apfel und meine Chemie (insbesondere pulsstillende Schmerztabletten) vergessen und überhaupt – MONTAG! Garstiger Montag! Es kann nur besser werden – oder auch nicht.

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Geschützt: Tag 005

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Streets Of Vancouver

Voll der Sehnsuchtsflash gerade:

streetsofvancouver

Dann kümmer ich mich besser ein wenig um den Haushalt weiter; bevor ich noch in völlige Sentimentalität abdrifte.

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Canada

Den Vormittag twitternd und träumend von Vancouver/Canada verbracht. 2014! muss einfach klappen. Via bike across Vancouver – PLAN!

seen1

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Gebügelt

Nennt mich seltsam, aber nach über einem Jahr ohne Notwendigkeit zu Bügeln (der Trockner macht das quasi überflüssig), hatte ich heute total darauf Bock – und hab eben gebügelt. Ich kann es noch. Wenn man nicht MUSS, wohl aber WILL ist das sogar irgendwie entspannend und befriedigend.

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Geschützt: Tag 004

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Canada

wald2

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Heute in der Apotheke

Apothekerin zu mir: „Na, Sie hat es ja arg erwischt!“

Me: *schniefend*rotzend*nuschelnd* „Ja, tödlicher Schnupfen! Ich brauche was, das mich übers Wochenende wieder fit macht!“

Apothekerin: „Tut mir Leid, für Wunder sind Sie zu spät dran!“

Dann hab ich für schlappe 26 Euronen die Apotheke geplündert [Kopfschmerz- und Nasenbefreiungstabletten plus Einreibungsstinkezeugs] und habe mich nach hause getrollt. Ab ins Bett! Nacht! *hatschi*

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Die Leiche bei der Tante

Gleich hinter den zwei großen zwei Monitoren war eine Gitterwand. Die ganze Hauswand bestand eigentlich aus Drahtgitter. Ich arbeitete an den Monitoren und konnte durch die Gitterhauswand beobachten, wie ein gigantischer Zwinger auf dem Nachbargrundstück errichtet wurde. Mein Chef freute sich schon und rieb sich die Hände bei der Aussicht, seinen Hund jeden Tag in den neuen Hundekindergarten zu bringen und dann ihn von seinem Platz aus quasi beobachten zu können, wie er Hundeohren flatternd über die Wiese rennt. Bis dahin sollte ich aber an den zwei Monitoren noch die Tabelle fertig machen. Doch ich konnte mich nicht konzentrieren.

Plötzlich stand eine kleine Frau mit langen Haaren neben mir und verlangte im befehlerischen Tonfall, dass ich gefälligst mit ihr jetzt mitkommen müsse zum shoppen. Ich zuckte die Schultern und trabte mit ihr los. Wir trafen auf eine Gruppe Punks, die auf einem Treppenvorsatz rumlümmelten und sich langweilten. Die Vortreppe war im griechischen Stil sehr pompös angelegt. Auf beiden Seiten der Treppe ragten weiße Säulen in den verregneten Himmel, ein Dach deckte die kleine Terrasse bis zur eigentlichen Eingangstür ab. Eine der Säulen war wie ein Baumstamm ausgehöhlt, um einem Portier Unterschlupf zu gewähren, wenn er keine Gäste zum Eingang begleiten musste. Rechts von dem Säulentreppengang befand sich ein Wassergraben, der mit Gebüsch regelrecht zugewachsen war.

Ich kannte diese Treppe; ich war mir sicher, dass ich hier schon einmal gewesen war. Als Kind hatte ich immer auf der Treppe mit dem Portier gespielt, wenn die Herrschaften des Hauses es nicht sahen. Aber wo war der Portier? Ich blickte mich um, konnte aber niemanden entdecken. Auch die Punks hatten hier noch nie jemanden gesehen. Ich rannte – Ungutes ahnend – hinunter zum Graben und fischte weiße Kopfhörer aus dem Wasser. Die Kopfhörer des Portiers! Wenig später entdeckte ich auch eine bleiche Leichenhand, die zwischen dem Gebüsch hervorlugte. Der Fall war klar: Der Portier wurde ermordet.

Die Punk-Gruppe und ich liefen die Treppe hinauf und klingelten Sturm. Schließlich wohnte hier meine Tante. Der Obermieter öffnete jedoch. Ich ließ ihn nicht zu Wort kommen, sondern stürmte an ihm vorbei, um meine Tante zu suchen. Ich rief nach ihr, sie antwortete auch, aber sehen konnte ich sie nicht. Ich schlitterte eilig den langen, gerade gewischten und gebohnerten Flur entlang und schaute in alle Zimmer. Den Punks befahl ich, am Eingang auf mich zu warten, um den gewischten Flur nicht zu vertappsen und damit meine Tante zu verärgern. Aber wo steckte die Tante? Ein Mädchen saß am anderen Ende des Flurs an einen Tisch und schimpfte, dass die Tante gar nicht mehr aus dem Badezimmer rauskäme in letzter Zeit und sie sich deswegen ständig ihr Essen selbst machen müsste, was eine Frechheit wäre. Dabei manschte sie Kartoffeln und Quark mit bloßen Händen zusammen. Mir wurde schlecht bei dem Anblick und auch die Punks sahen bereits ziemlich käseweiß aus, obwohl sie brav einige Meter weit weg standen.

Wo war die verflixte Tante? Immerhin hatte ich gerade die Portiersleiche im Grabenwasser gefunden.

Plötzlich: Ein Schatten an der Eingangstür! Die Punks versteckten sich wie die aufgescheuchten Hühner ängstlich und das Mädchen ließ den Teller mit der Kartoffel-Quark-Pampe fallen. Feiglinge! Dachte ich und schlich zu Tür, um den Schatten näher in Augenschein zu nehmen. Jemand vergriff sich an dem Briefkasten und zerrte die Post heraus! Ich riss die Tür auf und sah nur noch, wie ein schlacksiger Kerl im schlecht sitzenden Anzug mit der Post zu einem Auto rannte. Aber ich hatte keine Zeit für den Postdieb; es wartete noch immer eine Leiche! Die Tante war noch nicht wieder aufgetaucht. Der Flur war voller Fußtapsen, die meisten von mir. Bestimmt hatte der Portier auch Fußabdrücke auf dem frisch gewienerten Flur hinterlassen und jetzt war er tot. Ich blickte auf die Uhr; Viertel nach 6. Die Polizei hatte bereits geschlossen. Ich schickte die Punks nach hause; wir würden morgen den Leichenfund melden.

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Geschützt: Tag 003

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Geschützt: Dies & Das nach einem normalen Donnerstag-Büro-Tag

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Geschützt: Tag 002

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Tödlicher Schnupfen

Körnerkäse-Vermissung!

Nachzügler-Bild vom weihnachtlichen Meerspaziergang mit Jo, wobei man da gar nichts von Weihnachten gerade sieht.

meer25122012

Jedenfalls wird es auch in 2013  wieder (mehr) Fotos geben – sofern ich den anfangs erwähnten, nervenden, tödlichen Schnupfen wider Erwartens überleben werde.

Heute kam zum Glück nachmittags die Vertretungskollegin ins Büro hineingeschneit. Chef hatte mir davon gar nichts gesagt, ihr aber aufgetragen, wenn es irgendwie geht, soll sie kommen und mich ablösen, damit ich von den freien Tagen wenigstens noch ein bisschen was habe. Und so war ich schon kurz nach 4 zu hause, hab mir den nächsten Tee aufgegossen und warte darauf, dass ich ins Bett kann. Den richtigen Bettfallzeitpunkt gerade zu finden, ist schwierig, weil: Wenn ich zu zeitig gehe, werde ich zu früh wach, kann dann nicht mehr einschlafen und werde demzufolge morgen dann noch zombieschnupfenmäßiger durchs Büro wanken.

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Geschützt: Tag 001

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Crowley’s new version of hell

Und ich habe sie entdeckt: Datensicherung im Büro! Also bin ich früh um 7 Uhr ins Büro gefahren, habe das BackUp angeschmissen und bin wieder nach hause mit dem Gedanken, dass, wenn ich nachmittags noch mal hinfahre, die Datensicherung durch ist, ich kurz das Jahresupdate drauf schmeiße und nach maximal einer Stunde wieder im Bett sein kann, um meine Erkältung zu pflegen. Am Arsch! Nach 6,5 Stunden war das doofe Teil immer noch nicht fertig, zeigte noch 40 Minuten an. Okay, warte ich eben, such schon mal die Buchhaltungsakten heraus und esse einen Körnerkäse. Aber nach 40 Minuten fing das Teil wieder von vorn an irgendwelche Daten zu vergleichen, und ich sollte nochmal 1,5 Stunden im Büro verplempern, ohne etwas sinnvolles tun zu können, denn das Programm ist ja belegt! Das wurde mir dann doch zu bunt! Es ist immerhin Silvester und ich muss das nicht machen; ich wollte das nur eben erledigt haben! Aber so doch nicht! Also habe ich mich frustriert und ohne Jahresupdate wieder nach hause geschleppt, eine weitere Erkältungspille eingeschmissen und muss heute Nacht dann noch mal ins Büro, denn ich getraue mich nicht, über die Knallerei dieser Special Nacht den PC laufen zu lassen. Sauer bin ich jetzt schon, denn nach Chef’s Vorstellung sollte ich Datensicherung und Update eigentlich am 02.01. vormittags mal eben durchziehen! Pah! Ich bin so bedient und die Kopfschmerzen wurden auch wieder schlimmer; was kein Wunder ist!

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