Neue Wege

Es ist Sonnabend Vormittag, und ich sollte endlich mit dem Hausputz beginnen, kann mich aber nicht so recht aufraffen. Die Couch ist so bequem und Hubby guckt den Bibelcode – da kann ich ja schlecht mit dem Staubsauger dazwischenfuhrwerken. Ich weiß; das klingt nach Ausrede und es ist vermutlich auch eine. Nachher fange ich auch ganz bestimmt mit dem Putzing an und trainiere den Körnerkäse dabei wieder ab.

Bis dahin halte ich mich noch ein bisschen an der 2. Tasse Kaffee fest und schaue mir wieder die Vancouver/Canada-Bilder an. Und wie immer vermisse ich dieses Land. Wann immer man mich fragt, wie es in Canada gewesen ist, antworte ich aus tiefster Überzeugung: Ich habe meine Heimat gefunden! Und das stimmt wirklich. Alles in mir sehnt sich zurück; und eines Tages – vielleicht schon 2014 – werde ich wieder dorthin nach hause kommen.

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Rauchwolken

Auf dem Weg nach Revelstoke fielen uns die dicken Rauchwolken auf, die wir zuerst für Staub hielten. Wie sich herausstellte, war es wirklich ein Waldfeuer, direkt am Highway.

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Wasserfall-Spielereien

… und wenn du dein Ohr ganz nah an den Monitor hälst, kannst du vielleicht das Wasser fallen hören …

Ich vermisse Canada!

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Nebel-Feeling-Picture

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Geschützt: Nebel-Feeling

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Und noch eines

Ihr habt doch nicht geglaubt, dass das schon alle Bilder von meiner Canada-Reise gewesen wären? Beileibe nicht! Ich hab noch mehr.

Also: Schön dran denken: Stay tuned!

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I feel good

Heute ist schon wieder Mittwoch, d. h. in wenigen Stunden gibt es eine neue (die 2. Folge) supernatural der 8. Staffel. Es ist gerade ruhig im Nachmittagsbüro, die Datensicherung läuft, Kollegen und  Chefs sind in Auflösung begriffen und ich habe etwas Zeit, um meinen eigenen Gedanken nachzuhängen, so lange das Telefon nicht bimmelt.

Wahnsinn, wie schnell schon wieder die Zeit verfliegt! Und noch immer bin ich erfüllt von Canada, von Vancouver, den Bildern und Eindrücken, von der Landschaft und den Menschen. Noch immer erzähle ich mit glänzenden Augen davon, wenn man mich fragt. Es geht mir schlicht gut! Besser denn je.

Heute stand auch der halbjährliche Zahnarzt-Untersuchungstermin an. Meine Güte, was bin ich da jetzt vorbildlich! Freiwillig alle halbe Jahre zum Zahnarzt? Das wäre mir vor 15 Jahren noch nicht passiert, da sah mich der Zahnklempner höchstens im Notfall und wenn die Schmerztabletten nicht mehr halfen. Aber heute? Pah – Zahnarzt; eine meine leichtesten Übungen! Naja, das stimmt nicht so ganz; ein kleines bisschen bangelich ist mir doch immer noch vor jeder Untersuchung, auch wenn man mir das nicht mehr ansieht. Glücklich  bin ich trotzdem, wenn mir der Zahnarzt meines Vertrauens nach Herumklopfen und Stochern in meinen Zähnen nach wenigen Minuten erklärt: „Nö – alles bestens. Da muss ich heute nichts machen!“ So soll das sein! Und immer noch atme ich unbewusst erleichtert auf, wenn er dann tatsächlich nichts machen muss, höchstens ein bisschen Zahnstein wegkratzt, so wie heute. Die Panikattacken von früher sind wirklich nur noch Erinnerungsschatten. Ich habe gelernt, mich dieser Angst zu stellen und sie sogar in den Griff zu bekommen. Auch deswegen lächel ich heute vergnügt bereits den ganzen Tag vor mich hin. So vergnügt, dass sogar  Vormittagschef lachend feststellte: „Sie sind ja schon wieder so widerlich gut gelaunt heute!“ *lach*

Ich habe auch allen Grund dazu, gut gelaunt zu sein; denn die Zahnarztempfangsdame fragte heute zweimal nach meinem Namen. „Frau J.? Sind Sie es wirklich? Wo haben Sie denn Ihre andere Hälfte gelassen?“ Ja, ich war und bin es wirklich, nur eben über 40 kg weniger als noch bei meinem Frühjahrskontrolltermin, als mich die Zahnarzt-Crew das letzte Mal sah. Da muss man sich doch einfach gut fühlen! Lächel die Welt an, und die Welt lächelt dir zurück! Und ich lächel heute mit frisch und professionell geschrubbten, tadellosen Zähnen …

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Status-Update

How I feel at the moment? Like this:

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Supernatural Canada

Auf unseren Wegen durch die Canadischen Parks und Wälder stieß ich auch immer wieder mal auf kleine Hinweise auf meine Lieblingsserie, wie zum Beispiel der eingeritzte Name auf einer Brücke.

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Vermissungsgefühle

Ich vermisse ganz arg den Canadischen Wald! Keine Ahnung, warum diese Vermissungsgefühle gerade jetzt so stark sind; denn eigentlich geht es mir gut. Und für solche akuten Vermissungsanfälle habe ich ja immer meinen Stick mit den Vancouver-Bildern bei mir.

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Harmonieüberdosis

… zurzeit und seit Wochen im Karniggelbau. Während draußen die Oktoberstürme toben, sitzen Bazillus, Hubby und ich beim prasselnden virtuellen Kaminfeuer, trinken Tee, überall flackern Teelichte in bunten Gläsern und Musik erfüllt den Abend. Selbst die Katzen kuscheln wie wild, schnurren behaglich und schlafen zusammengerollt auf dem Sofa. Fast könnte man meinen, wir sitzen Abend für Abend so für ein Werbekatalogshooting beisammen. 🙂  Aber ich mag es, und eigentlich zeigt es auch nach außen, dass ich gerade durch und durch zufrieden mit meinem kleinen Leben, voller Harmonienmomente, bin. Dann wird mir wieder bewusst, wie reich wir eigentlich sind, auch wenn das Kaminfeuer von der DVD kommt.

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Abraham Lincoln – Vampirjäger und Präsident

Endlich wieder Kinozeit in der Karniggel-Family. Objekt der filmeastischen Begierde: Abraham Lincoln – Präsident am Tag, Vampirjäger bei Nacht.

Die Story ist simpel erzählt: Er kämpft gegen Vampire, während er sich tagsüber als Gemischtwarenangestellter Jura aneignet; später, als Präsident, führt er den Krieg gegen die Südstaaten, um die Sklaven zu befreien. Dieser Krieg ist aber eigentlich ein Krieg gegen die Vampire, die in den Südstaaten die Sklaven als Futter betrachten. Es fallen ein paar berühmte Lincoln-Zitate, Auszüge aus seinen Reden und wichtige geschichtliche Orte wie die Schlacht in Gettysburg werden angeschnitten.

Der Film war ziemlich unterhaltsam, hat aber natürlich (wie schon erwartet) nur am Rande mit wirklicher Geschichte zu tun. Die Kampfszenen waren sagenhaft, besonders die mitten unter der Pferdeherde. Für die Spezialeffekte gibt es daher auch von mir die volle Punktzahl, die sollte man auch unbedingt in 3D sich gönnen, auch wenn die abgeköpften Vampirschädel, Bluttropfen und andere Körperteile, die auf einen zufliegen, manchmal heftig sind (nicht umsonst musste Bazillus wie immer ausweislich belegen, älter als 14 Jahre zu sein. LOL).

Der Oberböse Vampir Adam (Bild) gefiel mir am besten – das ist ja meistens so, dass die Bösewichter eine umwerfende (wenn eben auch böse) Ausstrahlung haben.

Abraham Lincoln war eher … naja, keine Hormonwallungen bei mir in Sicht. Und er ist natürlich in keinster Weise Dean Winchester – den ich tatsächlich stellenweise schmerzlich vermisste, aber das ist ja bei mir ständig so, wenn ich movie-fremd-gehe.
Tatsächlich hatte der Film auch ein oder zwei Längen, 20 Minuten weniger hätten auch gereicht.

Die Wendung um Henry kam überraschend; und überhaupt wurden die Verknüpfungen der Protagonisten ziemlich spärlich dosiert. Von der einzigen auftretenden bösen Vampirin hab ich nicht einmal den Namen im Gedächtnis behalten.

Die Musik war für meinen Geschmack nicht gerade herausragend, Gänsehaut hatte ich jedenfalls keine, und das ist zumindest bei mir ein ziemlich wichtiger Punkt für einen guten Film. Dafür waren aber Kameraeinstellungen, Farben und Szenenbilder sehr gelungen, fast ein wenig künstlerisch; die habe ich genossen.

Mein Fazit: 4 von 5 Sternen für den Film. Bereut haben wir den Kinogang sicher nicht. Alles in allem war es ein vergnüglicher Kinoabend. Man kann den Film getrost einmal im Kino gesehen haben.

Hier geht es zur offiziellen Seite.

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Wir waren da!

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Geschützt: Samstags-Update

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Geschützt: Ups – 75? YES!

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