Geschützt: Tag 182

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AusgeSPIEGELt

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Noch

Noch 13 Tage! 13!

Gestern habe ich meinen Mini-Rückflug von FFM –> HB gebucht.

Morgen gehe ich zu meinem Lieblingsfrisör und das ganze Gespräch während Färben, Schneiden, Föhnen wird sich nur um Vancouver drehen!

Dann muss ich endlich auch die Stützstrümpfe besorgen und so Kleinkram, den ich unbedingt noch brauche: Zahnpasta, Babyfeuchttücher etc. Und mit jedem Tag werde ich aufgeregter. Es wird wirklich wahr!

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Geschützt: Tag 181

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Geschützt: Tag 180

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Kanadische Dollars

WOOP! Heute kam mein gestern bestelltes kanadisches Geld bei mir an. Ich finde es sehr lustig und ich trage jetzt die Queen und so einen anderen Kerl im Portmonee mit mir herum.

Wußtet ihr, dass man Geld nicht scannen kann? Der Scanner bricht einfach ab, egal, wie ich die Scheine auf ihm platziere. Er tut’s einfach nicht. Deswegen musste ich es fix fotografieren, denn lange werden die Scheinchen ja nicht überleben. Immerhin sind  es jetzt nur noch ein paar Tage (an dieser Stelle inseriere ein fettes *kreisch*!), bis die große Reise startet und im nächsten Diner in Vancouver werden die ersten Scheinchen wohl schon ihren Besitzer dann wechseln.

Jetzt fehlen mir nur noch die Stützstrümpfe – die besorge ich am Freitag – und die passende Vancouver-Haarfrisur – die kommt auch am Freitag dran. Dann habe ich das Wochenende noch zum Entspannen, bevor ich übernächstes Wochenende an’s große Kofferpacken mich wage. Oh, und ich muss noch die Bahntickets bestellen …

Stützstrümpfe wird sicherlich mein persönliches Unwort des Jahres ZwanzigZwölf. 🙂

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Geschützt: Tag 179

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Geschützt: Tag 178

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Merida

Eher zufällig stolperte ich über die Filmvorschau zu MERIDA; und als gestern die Frage anstand, welchen Film die gesamte Karniggel-Familie sich ansehen soll, fiel schnell die Wahl auf diesen Animationsfilm. Und es hat sich gelohnt! Geht, und schaut ihn euch an!

Hier gehts zur offiziellen Merida-Website.

Ich habe jedenfalls den Kinoabend in vollen Zügen genossen. Es ist großartig gezeichnet, so dass man Lust bekommt, die realen Highlands zu besuchen. Die Musik ist umwerfend schön und die Geschichte lustig und herzergreifend zugleich. Er verzaubert. Ich habe gelacht, mitgefiebert und gehofft und am Ende war auch mein Make up ein bisschen verschmiert.

Der ganze Nachmittag war gestern eigentlich perfekt: Sonnenschein an der Waterfront, Ice Coffee auf der Terrasse bei Starbucks; ein leckeres Essen im ALEX. Die Leute waren entspannt und gut drauf. Ein bisschen shopping, bevor wir ins Kino gingen. Verzauberte Welten –  während des Films und danach durch die Lichter der abendlichen Stadt. Als wir in der lauen Sommernacht nach Hause fuhren, Wetterleuchten und ein eierförmiger gelber Mond hinter vereinzelten Wolken. Es war fast schon ein bisschen wie Urlaub.

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Geschützt: Tag 177

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Men In Black 3

Gestern waren Knuffel und ich mal wieder im Kino. Knuffelchen musste sowieso nach HB, weil die da was mit den bestellten Amazon-T-Shirts durcheinander gebracht haben und wir die beim DHL in Bremen abholen mussten. Und wenn wir schon mal dort sind, kann man ja auch wieder ins Kino gehen; schon allein deswegen, weil wir beide jetzt super in die Kinosessel reinpassen, ohne das Gefühl zu haben, abgequetscht zu werden.

Die 15-Uhr-Vorstellung war so ziemlich leer, was einerseits komisch war, aber nicht unangenehm.

Der Film selbst ist sehenswert; persönlich habe ich mich köstlich über die kleinen Seitenhiebe amüsiert, wenn Ozzy Osborn, Lady Gaga und Andy Warhol als Aliens kurz durchs Bild wackeln. Die Story ist mitreißend, wenn auch durchschaubar und das Ende – naja – absehbar. Aber ich konnte damit leben. Ein toller Kinoabendnachmittag.

Heute gehen wir schon wieder in die Waterfront, zu MERIDA. Dark Knights Rises stand zur Diskussion, aber der ist nicht in 3D und damit für Hubby nicht mehr so attraktiv, als dass er dafür über 12 Euro pro Kinokarte ausgeben möchte. Also schauen wir den irgendwann in 6 Monaten auf Blue Ray. Spiderman wollte ich nicht so unbedingt schauen; also haben wir jetzt tickets für MERIDA geordert. Und ich freu mich drauf.

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Geschützt: Tag 176

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Geschützt: Tag 175

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little Vancouver Panik Flash

Könnt ihr euch vorstellen, dass es jetzt nicht einmal mehr 3 Wochen sind, bis ich im Flieger nach Vancouver sitzen werde? Nach Vancouver! Ich kann es irgendwie nicht fassen, und schwebe in einem permanenten Zustand zwischen Erstaunen und „Oh Mein Gott, Was Wenn … ?“

Und dann fallen mir tausend Sachen ein, die passieren könnten und mir den Trip doch noch vermasseln; zum Beispiel vergessene Flugtickets (dabei gibt es die laut Cat’s Aussage eh erst am Flughafen FFM). Oder ich breche mir kurz vorher sämtliche Arme und Beine und alle anderen Gliedmaßen noch dazu. Oder mein Urlaub wird gestrichen; ein Vulkan bricht aus und versperrt die Flugroute; ich falle vor Aufregung vorher ins Koma oder ich wache auf und alles ist nur geträumt oder ein Spass. Möglicherweise entgleist ja auch der Zug, der mich nach Essen bringen soll und von dort am nächsten Morgen nach FFM. Oder sie lassen mich nicht rein in Vancouver, weil meine Vornamen im Pass vertauscht sind. Chef macht auch immer wieder mal so fiese kleine Anmerkungen, ob ich denn Urlaub hätte …

Dann fallen mir all die Dinge ein, die ich noch besorgen muss: Stützstrümpfe, etwas canadisches Dollar-Bargeld, Apothekensachen … Ahhh .. ich dreh durch. Ich muss endlich eine Liste machen. Vielleicht ist der Koffer doch zu klein? Nehme ich die dicke Canon inklusive Teleobjektiv mit ins Handgepäck oder verstaue ich sie im Koffer? Aber dann wird der Platz im Koffer noch kleiner. Reichen zwei Paar Hosen? Soll ich den Badeanzug mit einpacken, oder nicht? Ein zweites Paar Schuhe? Wieviele Ohrringe brauche ich wohl in Vancouver? Was ziehe ich zu dem Breakfast-Panel an, und was zum Jensen-Foto-Shoot? *kreisch* Jensen! Ich werde ihn wieder sehen und vielleicht – nur vielleicht! – erinnert er sich ja an mich, wenn ich ihm die Bilder der früheren Conventions zeige und wie viel ich nun abgenommen habe, damit nicht mehr die Kamera kotzen muss bei den Foto-Shoots. Und was, wenn ich mit meinem geplanten Geld nicht ausreiche und in Canada nach 5 Tagen total pleite betteln gehen muss?

Aber ich freue mich wahnsinnig auf die 4 Wochen, auch wenn ich wirklich nicht glauben kann, dass es nun, nach 2 Jahren Sparen, Planen und Warten, real werden soll. Wirklich und wahrhaftig – Karniggel in Canada, auf den Spuren ihrer Lieblingsserie, die mich nun schon seit 2005 täglich durchs Leben führt.

In beiden Jobs ist es zurzeit ein bisschen stressig – Urlaubszeit eben. Ich routiere und tippe und kopiere und rechne und komme kaum dazu, meinen Twitterverpflichtungen nachzukommen. *lach* Aber wenigstens lenkt das ab von komischen Gedanken, was alles noch passieren könnte, bis ich endlich im Flieger sitzen werde. Woa! …. 12 Stunden Flug – das hatte ich noch nie! Ich bin so gespannt, das ist jetzt schon alles so aufregend … aber wo war ich? Ach ja, die Jobs. Nächste Woche ist meine Vormittagskollegin aus dem Urlaub zurück, dann wird es vielleicht etwas entspannter zugehen; auch wenn ich dann wieder eine Stunde früher im Büro sein muss. Und wenn meine Nachmittags-Bine O. aus ihrem Urlaub zurück ist, dann ist es nur noch eine Woche, bis ich meinen Vancouver-Koffer packen kann. *kreisch* Die Zeit verfliegt im Moment, als könnte sie es gar nicht erwarten und ist angesteckt von meiner Hibbeligkeit.

Wann immer sich die Tage Kollegen im Nachmittagsjob in ihren eigenen Urlaub verabschieden, fragen sie noch einmal bei mir nach, wann es denn nun los geht mit meiner Reise; ob wir uns vorher noch mal sehen werden; und wenn nicht, drücken sie mich und wünschen mir viel Spass und ich soll vorsichtig sein und Bilder machen und gesund und munter wieder kommen und berichten …

Und doch kann ich das alles noch gar nicht richtig fassen. Es ist fast noch ein bisschen unreal und weit weg – dabei rückt es mit jedem Tag näher. Eigentlich hatte ich ja vermutet, dass ich schon Wochen vorher nicht mehr richtig schlafen würde können; aber das klappt erstaunlich gut, was wohl auch daran liegt, dass mich die Jobs schlauchen und ich quasi zurzeit abends ziemlich tot ins Bett falle und nicht mal mehr den üblichen Radiohörer-Diskussionen richtig lauschen kann. Das hindert mich aber nicht, ziemlichen Schrott zu träumen, von Stützstrümpfen, Gesundheitshäusern, der kompletten BelaFarinRod-Fraktion, die im Gesundheitshaus auf mich wartet und mich beim Stützstrumpfkauf chaotisch berät, bis ich am Ende mit einer Machete herausspaziere und nach Vancouver schwimmen will. *lach*

Auch, wenn die Tage gerade anstrengend sind und ich in einem andauernden Zustand des Erstaunens und der Panik verfalle, geht es mir – seelisch wie auch körperlich – richtig gut. Ich fühle mich gut, und ich denke, das strahlt auch nach außen. Wir haben jetzt Anfang August, und ich kann aus ganzem Herzen sagen: Dieses Jahr 2012 ist das tollste Karniggel-Jahr!

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Geschützt: Tag 174 – und Gewitter

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