Elefantentage, Panik und Medikamentenverweigerung

Boah, was waren das für merkwürdige 5 Tage! Es begann in der Nacht zum letzten Sonnabend, als ich (mal wieder) versuchte, einen Elefanten zu gebähren und vor Schmerzen wimmerte. Als dann auch noch Blut ins Spiel kam, war es mit der Wärmflaschenselbsttherapieversuch endgültig vorbei und Knuffel verfrachtete mich ins Krankenhaus! HMPF Ich gebe zu, ich war panisch. Wer wäre das nicht gewesen! Ich hatte Fieber und Krämpfe und wollte nur noch, dass es aufhört. Natürlich behielten sie mich gleich dort und zapften unendlich viele Male mein Blut ab, oder versuchten es zumindest. Angeblich sind meine Adern nicht gerade kooperativ, entsprechend sehe ich jetzt aus: Überall blaue Flecken. Davon abgesehen ging es mir dann jeden Tag besser, man trampelte und drückte auf meinem Bauch herum und schob mich zum ersten Mal zum Röntgen. Dann musste ich so ein ekliges Kontrastmittel schlucken und noch mal zum Röntgen. Und ganz viel später noch einmal. Ich bin noch nie so viel geröntgt worden. Witziger Weise fragte man mich erst beim zweiten Röntgen, ob ich schwanger sein könnte. Pff! Da wäre es eh schon zu spät gewesen. Aber ich bin ja nicht trächtig, abgesehen von dem gefühlten Elefanten, der eine kleine Terrorwelle in mir veranstaltete.

Nun, sie fanden nichts, außer das, was ich ja sowieso schon wußte oder zumindest ahnte: Ich trinke viel zu wenig, habe aber blöderweise auch selten ein Durstgefühl; und mein Eisenwert ist wohl unterirdisch. Ansonsten waren die Weißkittel ahnunglos, behielten mich aber bis heute in Gewahrsam. Weil ich ab dem 2. Tag kaum noch Schmerzen, sondern nur noch so ein diffuses Bauchgegrummel hatte, verschmähte ich auch die hingelegten Schmerztabletten mit dem Hinweis, dass ich ja nicht bei jeden Ziepen irgendeine Tablette einschmeißen will. Deswegen stand dann auch prompt im Arztbericht, dass die 42-jährige (!) PÜH! Patientin die Medikamenteneinnahme verweigert und man überhaupt den Eindruck habe, dass ich der Medizin eher ablehnend gegenüber stehe! *doppel-HMPF*

Vorgestern hieß es noch, man müsste eine Bauchspiegelung bei mir durchführen, und vor der hatte ich Angst, aber ich hätte sie natürlich über mich ergehen lassen, wenn dann mal wenigstens ein Ergebnis herausgekommen wäre. Da aber meine Entzündungswerte rückläufig waren und ich ab Montag schon wieder mehr oder weniger fidel sämtliche Krankenhausbetteinstellungen durchprobiert hatte, wurde darauf verzichtet. Ich hüpfte vor Freude auf dem Bett herum, als niemand hinsah. LOL Überhaupt hatte ich die ganze Zeit ein Einzelzimmer – und langweilte mich. Klar, ich hatte Twitter per Höndü und mein Laptop mit meiner Seriendroge war auch bei mir, aber es ist was anderes, wenn man nicht zu hause auf der heimischen Couch rumlümmeln darf.

Gestern bekam ich dann abends doch noch eine Zimmergenossin zugeteilt; ein 22jähriges Mädchen, schwanger in der 32. Woche und darüber verärgert, dass sie Bettruhe und Rauchverbot verschrieben bekommen hatte. Wie dem auch sei, wir plauderten ein bisschen, ich erzählte von Vancouver und supernatural und dass ich ganz bestimmt am nächsten Tag nach hause gehen dürfe. Die Nacht verlief so lala, weil entweder ich oder sie aufs Klo tappste; und als ich dann nach der Morgen-Visite tatsächlich gesagt bekam, ich darf nach hause, war ich mehr als erleichtert.

Das Ergebnis dieser ganzen Aktion: Ich muss abnehmen (hatte ich eh vor), ich muss mehr trinken (sehe ich jetzt auch ein und mit Hilfe von Knuffel und Freunden werde ich mich in der Beziehung disziplinieren) und ich muss ein Essenstagebuch führen, denn mein Hausarzt vermutet nun – da organisch zum Glück nichts gefunden werden konnte -, dass ich in meinem Alter eine Intoleranz mir zugelegt haben könnte. Um herauszufinden, wogegen mein Darm dann mit Elefantengebährungswehen ankämpft, muss ich also jetzt ein Ernährungstagebuch schreiben und sollte ich noch einmal derartige Krämpfe bekommen, mit dem Tagebuch zum Doc düsen. Hm, krieg ich wohl hin; wobei ich hoffe, dass das mit den Elefanten nun erledigt ist. Brauch ich nicht noch einmal.

Während meines Krankenhausaufenthaltes habe ich außerdem festgestellt, dass ich Tee ohne Zucker durchaus trinken kann; und werde jetzt eben darauf umsteigen und auf Cappuccino mehrheitlich verzichten. Noch ein Wort zum Krankenhaus-Essen: Ich fand es wirklich gar nicht so schlecht!

Zu hause angekommen habe ich mir erst einmal eine Gemüsepfanne gebruzelt, ohne Fett und mit nur wenig Salz. Die nächsten Tage soll ich mich noch schonen, so dass ich erst ab Montag wieder das Büro stürmen werde.

Boah, ich sag euch: Solche Erfahrungen brauche ich kein zweites Mal.

Hier noch die Gemüsepfanne zum Zeichen meines neuen Ernährungsumstellungsvorhabens:

 

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Der Tag der Merkwürdigkeiten

Die To-Do-Liste für den heutigen Freitag war rappeldabbeldicht und vollgepackt. Im Büro würde ich allein sein – Chef seminierte und Kollegin hatte einen Tag frei. Das heißt: Gerichtspost morgens einsammeln. Das Gerichtspostfach war aber leer, das kommt schon mal vor und ich war auch nicht böse darüber. Bedeutet weniger Arbeit.

Nächster Termin: Mazda. Denn die hatten mich vor ein paar Tagen freundlicher Weise daran erinnert, dass TÜV dran wäre. Mazda also hingekurvt, Schlüssel und Fahrzeugschein abgegeben, das Mazda zum Abschied geküsst und sogar die Telefonnummer vom Höndü hinterlassen, für den Fall, dass doch eine tödliche Krankheit bei Mazda diagnostiziert werden würde.

Die Uhr drängelte, ich musste ja noch ins Büro. Vorher aber noch den Reisepass abholen. Das kann ich nur am Freitag vor dem Bürodienst, denn an allen anderen Wochentagen habe ich bei den behördlichen Öffnungszeiten kaum eine Chance.

Wieder einmal saß ich auf dem Rathausflur vor dem Zimmer 31 und wartete darauf, dass eines der 3 roten Ampelmännchen auf Grün umschaltete, was bedeutet, man darf vorsichtig den Kopf ins Bürozimmer stecken und nachschauen, ob man vielleicht dran kommt. Die Behördentürampelmännchen blieben hartnäckig rot, obwohl seit einer Viertel Stunde geöffnet sein sollte und ich auch keine Geräusche aus dem Büro hörte. Nur der Schein einer Schreibtischlampe schimmerte durch das Milchglas. Als gelernter DDR-Bürger wartete ich brav, mit den Füßen trommelnd. Dann kam eine weitere Kundin like me den Gang hinunter gestakelt, schaute auf die Zimmernummer und sah mich fragend an. Dann wollte sie wissen, ob offen ist, jemand drin wäre und wieso ich hier so rumsitze. Ich zeigte stumpf auf das rote Leuchtmännchen und wartete weiter. Sie machte HMPF, und steckte ihren Kopf dann doch in das Büro, zog ihn gleich wieder zurück und schubste mich durch die Tür mit der Bemerkung: Gehen Sie mal vor, da ist ja jemand. Und schwups stand ich im Beamtenzimmer. Frau S. beendete gerade ihr Telefonat und zwitscherte vorwurfsvoll: Aber das Männchen war doch noch ROT! Meine Ohren wurden auch knallrot, dabei war dieses unaufgeforderte Eindringen in die Beamtenstube gar nicht meine Schuld.

Wie dem aber auch jetzt sei: Ich bekam meinen Reisepass ausgehändigt; und wie ich schon vermutet habe, stehen da natürlich beide Vornamen unten in der Pass-Leiste. Wieso das wichtig ist? Weil das Reisebüro ja diese Zeile brauchte, um den Flug nach Vancouver zu buchen; und da ich da noch keinen Reisepass hatte, haben wir nur gemutmaßt, dass ein Vorname ausreichend sei. Jetzt stehen da beide und ich kollabiere bereits wieder in Mini-Panik-Attacken. Nicht, dass ich im August nicht ins Flugzeug gelassen werde, weil auf den Flugtickets nur ein Name steht!

Aber ich hatte ja keine Zeit, das Büro wartete immer noch und in ihm ein Haufen Arbeit; so dass ich schon vorher angekündigt hatte, dass es diesen Freitag wohl entgegen üblicher Praxis länger braucht, bevor auch für mich das Wochenende ausbrechen kann.

Kaum im Büro angekommen, piepst mein Höndü. Der Mazda-Fritz ist dran und ich befürchtete schon wieder irgendwelche Todesnachrichten oder andere Hiobsbotschaften. Aber es kam anders. Mazda-Fritz erklärte, dass sich der Meister das Auto – so ungewaschen es noch war, denn bei den derzeitigen Minusgraden weigerte sich ARAL stoisch, die Waschanlage anzuschmeißen! – angesehen und dabei festgestellt habe, dass TÜV & AU erst 2013 gemacht werden müssen. Wieso ich denn das Mazda jetzt schon zur TÜV-Kontrolle … ? Wäre doch gar nicht notwendig!

„Hallo? (flötete ich ins Telefon) Sie haben mir doch den netten Erinnerungsbrief geschrieben, der Mazda müsse zum TÜV.
„Wollen Sie denn jetzt TÜV?“ „Nö, natürlich nicht! Ich hab ja noch und es klappert auch nichts ungewöhnlich!“ Tz …

Na gut, TÜV-Geld gespart, kommt mir in der klammen finanziellen Situation nicht unrecht. Dann stürzte ich mich in die Arbeit und sie ging besser von der Hand, als gedacht. Ich buchte wie eine Königin; Kollegin hatte am Vorabend noch mächtig vorgearbeitet, so dass ich tatsächlich um 13 Uhr den Stift fallen lassen konnte, mit allem so weit fertig war und Mazda wieder befreien konnte.

Wenn ich da schon beim Mazda-Händler rumhänge, könnte ich ja auch gleich wegen einem Angebot für neue Sommerreifen fragen. Er klopfte auf seinem PC herum und der spuckte nach ein paar Minuten einen passablen Preis für 4 neue Hankook-Sommerreifen inkl. Einbau und Lagerung der Winterreifen aus. Ich erklärte, dass ich erst noch zur Konkurrenz fahren würde, um dort auch nach Sommerreifenangeboten nachzufragen.

Das tat ich dann auch; hoppelte zu Euromaster und erklärte, Sommerreifen haben zu wollen. „Jetzt schon? Ist noch ein bisschen früh, oder?“ Och, ich will ja nur ein Angebot, können sie das vom Mazda-Onkel toppen? Er glotzte auf das Angebot, behämmerte seinen PC, hämmerte noch mehr, glotzte wieder, murmelte was und schließlich rückte er mit der Sprache raus: „Ich weiß nicht, wie die das bei Mazda machen, aber der Preis, den die ihnen geboten haben, ist total günstig. Ich kann da zurzeit nicht drunter gehen!“ Es wurmte ihn sichtlich. Er hämmerte weiter auf seinen PC herum, suchte zwischenzeitlich Maus und Taschenrechner und erklärte dann: „Also, jetzt kann ich da nicht drunter gehen, aber wenn Sie Ende März noch mal nachfragen, kann ich ihnen bestimmt ein besseres Angebot machen; sagen wir zum Beispiel 4 Räder und sie bezahlen nur 3 und wir lagern auch noch für sie kostenlos ein?“ Wow … klang toll. Aber er konnte mir das ja noch nicht fest zu sagen. Bestimmt hatte der Mazda-Fritz, beschämt wegen dem falschen TÜV-Termin, einen unschlagbaren Preis angesetzt. Euromaster hat jetzt jedenfalls ordentlich was zum Nachdenken. Und ich frag im März nochmal bei beiden nach, wer jetzt die Sommerreifen für mich günstiger hat.

UND DANN war da noch auf Twitter die diffuse Ankündigung des Rogue-Insiders über einen weiteren male Winchester als Bonus-Gast für die #AEcon3! Lass es bitte Jensen sein! Bitte bitte bitte bitte! Ich übe schon mal ausflippen again! 😀

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Geschützt: Mit Mütze im Büro

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Projekt 12 – Mistwetter

… hatten wir ja wirklich die meiste Zeit im Januar.

Das ist eine passende Schnappschuss-Aufnahme unserer Balkontür, mit ein bisschen Mühe erkennt man noch das blaue Balkonplastikgestühl. Ansonsten war die Scheibe übervoll mit Regentropfenperlen – und das, obwohl wir einen überdachten und damit halbwegs geschützten Balkon haben. War eben richtiges Mistwetter.

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My first private lesson

Well, all my concerns went away after a few minutes and we talked .. talked .. talked, and I was astonished how well it went on. I think I found a good teacher and I’m looking forward to our next lesson.

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Klecks-Sleeping

Und jetzt mache ich es meinem Kater nach and take a nap. 😮

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Puderzucker-Sonntag

Es gibt ja liebe Menschen, die wünschen sich Schnee, und bekommen keinen. Letztes Jahr waren wir so gut wie alle reichlich mit weißer Pracht überflutet, so dass sich mein Wunsch nach Schnee in diesem Jahr eher in Grenzen hielt und hält. Heute Morgen jedoch waren auch hier im hohen Norden die Dächer mit Schneepuder bestäubt. Nicht viel, eher so ein Hauch, und für eine Schneeballschlacht reicht es auch nicht, aber es deckt das eher trostlose Grau ein bisschen ab.

Ich hatte mir ja sowieso vorgenommen, diesen Sonntag – egal wie das Wetter sich zeigen würde – die Canon mal wieder auszuführen. Die Frage war nur: See, Park oder Wald? Ich entschied mich für Wald und erinnerte mich an den Tipp von M. in einem der älteren Kommentare und dass ich es bisher immer noch nicht geschafft hatte, jenen Urwald zu besuchen. Warum also nicht heute? Kamera geschnappt, eingepackt, Pudelmütze gesucht, gefunden und aufgesetzt und losgedüst – dem kleinen Urwald auf die Schliche zu kommen.

Je weiter ich Mazdachen westlich – Richtung Urwald-Ziel – führte, um so schneeloser wurde die Gegend. Nicht, dass da wie gesagt vorher schon viel gewesen wäre; aber dort verabschiedete sich auch das wenige Puderzuckerschneegefühl. Was blieb war der Frost. Und so spazierte ich dann durch einen fast menschenleeren Wald, hörte die Spechte hämmern und die Amseln aufgeregt tschilpen und freute mich trotzdem darüber, nach Jahren mal wieder richtigen Wald betreten zu können; auch wenn er eben schneelos war.

Urwald

Der Urwald im Frühling / Frühsommer muss auch wundervoll sein, oder nach einem Regentag. Ich fahre da garantiert wieder einmal hin.

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Das geheimnisvolle Klopfen

Im Schlafzimmer funkelten die bunten Farbsternchen vom Zimmerplanetarium an der Decke. Eingekuschelt war ich bereit, meine eigene Traumreise anzutreten, als …

… es klopfte!

Tock, tock, tock, tock, tock, tock.

Ein dumpfes Klopfen, schnell hintereinander, das direkt aus der Wand zu kommen schien. Dann eine Pause, schon dachte ich, mich getäuscht zu haben, doch da war es wieder:

tock, tock, tock, tock, tock, tock!

Es klopfte von irgendwoher. Hubby? Aus dem Bazillus-Zimmer nebenan? (Knuffel und Bazillus haben die Schlafstätten getauscht, wegen unüberbrückbarer ehelicher Schnarchmissverständnisse und daraus resultierender Morgenmuffeligkeit, Vorhaltungen und diverser durchboxter Nächte). Aber wieso sollte Hubby an die Wand klopfen? Er hatte andere Möglichkeiten, sich mitzuteilen. Sehr seltsam.

Tock, tock, tock, tock, tock, tock.

Schon überlegte, ich aufzustehen und dem ominösen Klopfer auf die Schliche zu kommen … da war das Klopfen verschwunden und blieb auch weg. Morpheus holte mich wie versprochen an der Traumbushaltestelle ab.

Am nächsten Morgen befragte ich Hubby nach den Klopfgeräuschen. Er war wie erwartet unschuldig und ahnungslos. Doch des Rätsels Lösung offenbarte sich dann doch:

KLECKS

war und ist der Klopfer. Und das kommt so: Klecks hockt im Flur vor der Schlafstube. Dort hockt er vor allem abends ständig in Erwartung, dass er mit ins Bett darf. Dort hockt er minutenlang, bis er kapiert, er darf nicht. Während Kater also da so rumhockt (und ab und an bettelnd mauzt), kann er sich ja auch am Kopf kratzen. Könnte er, wenn sein rechtes Hinterbein nicht immer noch etwas – naja sagen wir es liebevoll – gehandicapt wäre. Was ihn nicht davon abhält, trotzdem den Versuch zu machen, sich am Kopf zu kratzen. Und so hebt er das Hinterbein, kommt aber nicht bis zum Kopf, sondern es zuckt zurück auf den Fußboden …. und klopft. Ähnlich wie es schon bei Bambi’s Freund, dem Hasen ablief. LOL

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English-Conversationsgelaber geht in die nächste Runde

Oh weh, auf was habe ich mich da nur eingelassen?! David – so heißt er – klingt zwar nett am Telefon, als wir Stunde und Ort unseres ersten Treffens auspaldoverten; aber …. Oh weh? Was habe ich getan? Hier die Twitter-Zusammenfassung, Twitter-untypisch von oben nach unten und hoffentlich vollständig:

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Geschützt: Die Sache mit der AV

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Schlecker

Die Nachricht war letzte Woche in den Schlagzeilen: Schlecker ist Pleite. Ich hab‘s auch gehört und zur Kenntnis genommen und vielleicht ein stilles „Och!“ gemurmelt, bevor ich meinen täglichen Kram weiter erledigte. (Ach ja, ich starb gerade einen Elefantenmagenkrampftod.)

Heute fuhr ich mittags meine gewohnte Strecke von Job 1 zu Job 2, und mein Weg führt mich wie fast immer durch das kleine verpennte Örtchen, an dessen kopfsteinbepflasterter Hauptstraße sich ein Bäcker, ein Fleischer, ein Brautmodenausstatter, ein Blumen- und Geschenkehaus, ein winziger Spar-Lebensmittelmarkt und eben eine Schlecker-Drogerie schmiegen. Der Bäcker wird stark frequentiert, besonders morgens, wenn die Abkürzungs-Pendler – wie ich am Mittag – sich schnell noch das Frühstück sichern. Auch im Spar-Markt war ich schon einige Male, wenn es die Zeit erlaubte. Brautmoden brauche ich eher selten, so war ich in meinen 10 Jahren Pendelei auch nur einmal in diesem Etablissement. Nie dagegen war ich im Blumenladen – dafür habe ich schlicht keine Zeit. Ich nehme es mir manchmal vor, aber dann vergeht die nächste Woche, und ich war nicht stöbern, sondern eilte zum nächsten Job. Der Fleischer hat mittags meistens schon geschlossen, wenn ich dran vorbei fahre.

Einzig im Schlecker war ich öfters, um Kekse zu kaufen oder Taschentücher, Zigaretten – die tausend Kleinigkeiten, die man spontan braucht, beim Mega-Wochenendeinkauf vergessen hat oder auf die man just im Vorbei-Fahren Lust verspürt.

Wenn ich abends die selbe Strecke nach Hause fuhr, räumten die zwei Schlecker-Frauen die Auslagen gerade wieder in den Laden und löschten pünktlich 18 Uhr das Licht.

Und heute Mittag war Schlecker geschlossen. Kein Licht, keine Auslagen, keine parkenden Autos am Straßenrand. Ausgestorben, verrammelt, geschlossen. Das war schon seltsam für mich. Wie komisch muss es sich erst für die Dorfbewohner anfühlen, wenn ein Stückchen ihres Dorfes einfach so – von einem Tag zum anderen – dicht macht. Und für die Angestellten, deren Job ich nicht haben wollen möchte, die aber jeden Tag ihre Arbeit erledigt haben und mir bei Bedarf die Zigaretten aus dem Käfig angelten und Opa Krause halfen, den richtigen Auftragszettel zum Entwickeln der Enkelkinder-Fotos auszufüllen. Ich hatte nie großartig Zeit. Maximal ein kleiner Small-Talk zwischen Kasse und Auto, ein Lächeln. Husch und weg.

Alles vorbei. Kein Schlecker mehr. Der kleine Laden an der geheimen Abkürzungsstraße ist wohl eine der Filialen, die sich nicht wirtschaftlich rentieren. Vielleicht, weil zu viele immer nur daran vorbei fahren und Opa Krause nicht jeden Tag in Filzpantoffeln hinüberschlürfen kann, um Fotos entwickeln zu lassen oder Hundehaarshampoo zu kaufen.

 

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Frühling im Büro

Chef hat dann doch noch an meinen Geburtstag gedacht … und es brach Frühling aus. Ein kleiner zauberhafter Lichtblick am Montag.

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Magenkrämpfe

Fragt nicht! Seit Donnerstag Nacht. Freitag bin ich nicht ins Büro, es wäre nicht gegangen, denn aller 5 bis 10 Minuten hatte ich das Bedürfnis, mich wimmernd zusammenzukauern. Es fühlte sich in etwa so an, als versuche ich seit 24 Stunden, einen dämonischen Elephanten zu gebähren. Mittlerweile (Samstag Nachmittag) geht es ein wenig besser, wenn auch nicht gut. Zumindest werden die Abstände zwischen den Krämpfen größer. Ich hoffe mal, dass ich bald mit dem Mist durch bin – denn das braucht wirklich niemand. Damit ist dieses Wochenende schon vor seinem Beginn richtig für’n Arsch! Zum Glück habe ich das Wärmflaschenschaf, mein Trost, mein Halt und das einzige, was mir zu helfen scheint.

Update am Sonntag:

Der Magen-Darm-Tee ist gar nicht so eklig, wie befürchtet, und er wirkt, jedenfalls bilde ich mir das ein. Es ist erträglich – sowohl Tee als auch Krämpfe. Ich denke, ich habe es überstanden, mehr oder weniger. Werde noch weiter mit Tee und Zwieback meinen rebellischen Magen kurieren.

Danke für die vielen Besserungswünsche und „das Sorgen machen“ – I will survive; schließlich hab ich dieses Jahr noch so viel vor, da werde ich mich doch nicht von so ein paar blöde Krämpfen aus der Bahn werfen lassen!

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Englisches Gelaber – ein weiterer Versuch?

Seit Oktober letzten Jahres bin ich einmal wöchentlich Schülerin der hiesigen Volkshochschule und büffel englische Grammatik, aber – wenn ich der Wahrheit die Ehre geben will – die meiste Zeit langweile ich mich dort, denn  die anderen sind echt langsam im Begreifen. *rummotz* Einmal habe ich deswegen auch schon geschwänzt. Aber der begonnene Kurs wird nun auch zu Ende gemacht. Basta.

Früher war es ja so,  dass ich einmal pro Woche für 1 Stunde am Englisch-Unterricht der Firma teilnehmen konnte. Da kam dann extra Duncan in unser Büro gefahrradelt und dann erzählten wir uns gegenseitig in mehr oder weniger Englisch, was gerade so los ist. Das war toll und dabei lernte ich eine Menge! Leider wurden dann die Zeiten verschoben, so dass ich keine Chance mehr hatte, daran teilzunehmen. Daraufhin hab ich ja dann den Englisch-Kurs bei der VHS gebucht.

Und heute nun hing an der Edeka-Pinnwand ein Zettel:

„Amerikaner gibt Conversations-Englisch. Einzel- oder Gruppenunterricht. Fairer Preis nach Absprache.“

Darunter eine Handynummer. Ich habe einen Schnipsel mitgenommen und umschleiche diesen jetzt wie die Katze den heißen Brei. Soll ich –  oder soll ich nicht?

Ach, ich schick mal eben eine SMS an den Amerikaner und berichte dann weiter.

Edit um 15.50 Uhr

Das Höndü schweigt, ich bekam bisher keine Nachricht auf meine SMS. Hmmm … vielleicht hab ich in dem ersten Kontaktanbändelungsversuch schon diverse Grenzen überschritten (ich nannte mein Alter und dass ich ein hoffnungsloser Fall wäre).

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