Ab ins Bett!

Heute ist Schlafen angesagt. Nach hause gekommen, fix das gefuttert, was Bazillus brav geköchelt hat. Gleich gibt es eine ausgiebige warme Dusche und dann kuschel ich mich ins Bett, höre Dan Brown zum gefühlten 5. Mal zu Ende und habe vor, bis morgen früh 5.50 Uhr – wenn das Handy Brothers in Arms summt – durchzuschlafen. Einfach so! Weil die Tage lang und anstrengend sind und ich in letzter Zeit ständig viel zu lange abends wach bin und dann am Morgen müde. Das ist jetzt jedenfalls der Plan; und den setze ich auch um, falls ich es schaffe, nicht mehr in Twitter einzuloggen, denn – da muss ich ehrlich sein – Twitter ist eine Zeitfalle; stecke ich dort einmal fest, öffnet sich völlig unbemerkt eine Art Zeitportal und verschluckt Stunden. Schaue ich dann auf die Uhr, packt mich regelmäßig Entsetzen, denn was ich als 5 Minuten fühlte, entpuppt sich dann oft doch als 50 Minuten. Also kein Twitter heute, ich versuche es zumindest. Gute Nacht.

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Ziemlich beste Freunde

Ich bin mit hohen Erwartungen in diesen französischen Film gegangen, und sie wurden nicht enttäuscht. Absolut sehenswerte Balance zwischen Earth, Wind & Fire und Mozart und Vivaldi, viel Humor, wohltuender unbekümmerter Umgang mit einem Thema, das eigentlich nicht viel zu Lachen bietet. Rasante, fast actiongeladene Momente wechseln mit nachdenklicher Stille, ohne dabei ins Alberne abzudriften. Es wird nicht auf Schicksalen herumgeritten, einiges wird jedoch nur angedeutet; kleine, nur angetippte Geschichten der Personen um Philippe herum.

Die zwei Hauptdarsteller spielen fabelhaft und man fragt sich, ob der Darsteller des gelähmten, reichen Philippe tatsächlich im realen Leben auch querschnittsgelähmt ist. Driss (der unkonventionelle, eher unfreiwillige Pfleger) vereinnahmt mit seiner offenen Unvoreingenommenheit, Humor und Ehrlichkeit. Man lächelt und lacht mit ihm.

Fazit: Lohnt sich für den etwas anspruchsvolleren Kinoabend ebenso wie für einen DVD-Abend. Macht Spass zu schauen und hinterlässt eine seltsame Mischung von Lebensfreude, Dankbarkeit und ein wenig auch Melancholie.

Zur offiziellen deutschen Webseite des Films geht es hier.

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Kinozeit

Momentan überlege ich, ob es noch eine weitere Kategorie hier geben sollte, die sich mit (Kino)Filmen befasst. Immerhin gehe ich mehr oder weniger regelmäßig mit Family oder Mädelzkinotruppe ins Kino. Heute z. B. schauen wir uns den französischen Film „Ziemlich beste Freunde“ an, der von den Trailern und der Story her einiges verspricht. Ich freu mich jedenfalls gigantisch darauf und bin ordentlich neugierig.

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An manchen Tagen

… so wie heute, fühle ich mich … wie ein zugefrorener See: still, starr, kalt, müde. Nicht wirklich dunkel in der Seele, aber auch nicht fröhlich plätschernd. Irgendwas dazwischen. Dabei gibt es objektiv gesehen gar keinen Grund, Trübsal zu blasen: Ich fühle mich relativ* gesund, finanziell muss ich mir derzeit keine großen Sorgen machen, die Familie ertrinkt in Harmonie seit Wochen und fast schon Monaten, der Hinkekater hinkt immer weniger und macht genau so viel Unsinn wie vor seinem lahmen Bein, wundervolle und viele Menschen haben gestern an mich gedacht und gepostet und angerufen ….

und die letzte supernatural-Episode war der Hammer (DEAN im Fedora war unschlagbar umwerfend!) …

Von Frau Bine O. habe ich einen Vancouver-Reiseführer geschenkt bekommen, und das Kribbeln der Vorfreude war bis in jede Pore spürbar.

Es gibt also keinen Grund, innerlich zu erstarren.

Und dann fiel es mir langsam ein, warum ich an manchen Tagen „erstarre“.

* Ich muss dringend abnehmen! Ganz dringend! Denn sonst stehe ich den roadtrip gar nicht durch! Knuffel geht ja gerade mit gutem Beispiel und Elan und dieser HCG-Hormon-Kur voran und hat in 10 Tagen schon knapp 8 Kilo abgenommen sowie Bauchumfang verloren. Aber es bedeutet Verzicht! Und ich bewundere ihn, wie er z.B. die winzigen Schoko-Windbeutelchen, die ich zu meinem Geburtstag servierte, ignorierte. Kann ich das auch? Wir werden es herausfinden, denn Anfang Februar steige ich in seine Hormon-Kur mit ein. Er wird mein Coach und Chef (im Sinne von Kochen). Warum erst Anfang Februar? Weil es sich um eine höchst komplizierte Hormon-Kur handelt, die den Hypertalachdingsbums beeinflussen soll und ich – Weibchen wie ich bin – erst mal die eigenen Hormone gepurzelt haben lassen muss, bevor ich sie völlig durcheinander bringe. Ich weiß noch nicht so recht, ob ich in diesen neuen Plan Erwartungen stecken soll – oder nicht. Schlimm wird es schon einmal, wenn ich zum ersten Mal auf die Waage steigen muss – und daran führt kein Weg vorbei, Gewichtskontrolle wird dann ein MUSS sein. Ich habe mich seit Jahren nicht mehr gewogen, denn es würde noch einmal in einem Negativ-Schub enden, zu sehen, dass all die Kilos, die ich damals so brav verloren hatte, nach und nach alle wieder zu hause sind – und vielleicht schlimmer.

Nun haben wir ja überhaupt schon seit Monaten vor, unsere Ernährung umzustellen. Knuffel hat seine auch seit dem 01.01.2012  konsequent umgeschubst und futtert total gesund. Ich muss auch. Nein, das ist nicht ganz richtig: Ich WILL auch – und ich werde … !

Damit diese komischen Tage, die mich wie erstarren lassen, weniger werden und verschwinden.

 

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Wo sind die Ohren?

Heute hatte ich frei – schwer erkämpft mal wieder – aber eben frei. Was nicht bedeutet, dass ich nichts zu tun gehabt hätte. Wichtigste Mission des Tages: Fotos für den Pass beschaffen und selbigen beantragen. Also föhnte ich das, was ich großzügig Haare nenne, brachte es in Form und begab mich mittels Mazda zum nächsten Geldautomat, d. h. so weit man mit Auto an den Geldautomat herankommt, was an Freitagen – wenn Wochenmarkt ist – schier ein Akt ist. Also parkte ich Mazda ein paar hundert Meter weit weg und begab mich todesmutig durch Sturm und Niesel zur Geldquelle – was meine Haare zum Anlass nahmen, die ganze Föhnaktion von morgens ad absurdum zu führen.

Beim Fotografen angekommen, der übrigens total nett und eine Plaudertasche ist, fragte der mich natürlich prompt, ob ich das so gestrüppig haben wollte, oder ob ich nicht doch einen Kamm … ? Ich brachte das Gestrüpp wieder in halbwegs gesellschaftsfähige Bahnen und pflanzte mich auf den Hocker, mit dem Blick zur Leinwand, weil ich das einfach so von Kino her gewöhnt bin. Das war verkehrt. Der Fotograf bekam einen Lachanfall, denn angeblich hätte sich noch nie vorher jemand verkehrt herum vor seine Linse gehockt.

Wir bekamen mich in die richtige Stellung, es machte ein paar Mal „klick“ und dann hatte ich meine Pass-Bilder. Er zeigte sie mir noch „in der Kamera“ und sah mich fragend an. Ich vermutete, er wollte ein okay von mir haben; also bestätigte ich ihm, dass das auf den Fotos in der Kamera eindeutig ich bin. Wer auch sonst? LOL

Während er die Bilder druckte und schnippelte, unterhielten wir uns selbstverständlich über meinen geplanten Trip nach Vancouver und die Vorfreude darauf und er schien ein wenig neidisch. Generell auf den Trip. Der wird ja auch klasse! 3 Wochen roadtrip durch Canada – wer will das nicht? Und ja, ich erzähle ALLEN von der geplanten Reise – nur meinen Schwiegereltern nicht. Nun, wir kamen richtig ins Talken, wobei das Gespräch dann auf seinen Schuhtick  abrutschte. Er gestand, dass er als Mann an Schugeschäften nicht vorbei kommt. Erst letztens hätte er ein Paar Boots gesehen, die einfach umwerfend toll aussahen und die er haben musste, und dann sofort noch die anderen, die daneben standen und ebenfalls umwerfend ausgesehen haben sollen, gekauft, was seine Frau und die Schuverkäuferin wohl kopfschüttelnd als verrückt betitelten. Aber er ist happy mit seinen Boots. Darf er auch.

Aber ich hatte ja eigentlich keine Zeit, denn ich brauchte ja noch den Pass. Also ab zum Rathaus, und dort erst mal sehr – sehr! – umständlich rumgekurvt, um überhaupt einparken zu können. Hoffentlich hat das niemand beobachtet, ich glaube, ich habe sämtliche frauenfeindliche Klischees in Sachen Einparken erfüllt.

Rein ins Rathaus und erst mal orientieren. Wann war ich das letzte Mal auf ’ner Behörde? Aber die haben ja Wegweiser, den ich dann auch entdeckte, als ich schon durch die automatische Schiebglastür gelatscht war. Da stand ich nun und glotzte durch die Schiebglastür auf die Informationstafel. Ging ich einen Schritt näher, um noch was zu erkennen, schoben sich die Türen auf; ich also wieder zurück, Türen zu, und nichts mehr erkannt. Schritt näher – Türen auf – Mist! Das ging 2 oder 3 Mal so, bis es dem Portier zu bunt wurde (oder er Zugluft bekam), er aus seinen Kämmerchen stürmte und mich fragte, wo ich hin will. „Ich fliege nach Vancouver!“ antwortete ich spontan; sah an seinem verdutzten Blick, dass das eine Info war, die er gar nicht haben wollte, und fügte hinzu: „Dazu brauche ich einen Flugpass!“

„Sie meinen Reisepass?“ – Klugscheißer!

Er wies mir den richtigen Weg und ich setzte mich in die Reihe der Wartenden. Nach einiger Zeit deponierte ein Mitfünziger seine ziemlich fidele aber fast blinde Mutter auch auf den Warte-Gang und wir kamen ins Gespräch. Die Omi brauchte einen neuen Perso und war sich nicht mehr sicher, ob sie auch die Fotos mit dabei hatte. Sohnemann zückte die Fotos seiner Frau Mama, verglich sie mit den vorherigen und stellte lapidar fest, dass sie früher besser ausgesehen habe. Omi drehte sich schmunzelnd und entrüstet in meine Richtung und fragte, was man mit so unhöflichen Söhnen am besten macht. „Puddingverbot!“ schlug ich vor. *lol* Die alte Dame kippte vor Lachen fast vom Stuhl. Sohnemann bemängelte dann, dass auf Mutters Passfotos gar keine Ohren und keine Brille mehr zu sehen sein würden. „Ich brauche keine Brille, ich seh ja eh nichts mehr!“ erwiderte die Dame. Ich wurde stutzig – biometrische Passfotos: musste da wenigstens ein Ohr drauf erkennbar sein? Ich fummelte meine eben erstandenen Passfotos heraus und kontrollierte flux nach: Keine Ohren. Der Mann gegenüber meinte, einen Blick auf meine Fotos werfend: „Sie brauchen keine Ohren mehr, das ist jetzt alles neu.“ Okay … LOL

Dann kam ich dran und rein und erzählte – natürlich – auch der Passantragsannahmebeamtin, dass ich nach Vancouver fliegen werde, dazu einen Pass brauche, auch Fotos mit dabei habe, aber leider keine Ohren. Die Fotos waren aber so in Ordnung und Ohren hatte ich ja nach kurzer Kontolle auch am Kopf. Noch die Fingerabdrücke genommen (ohne schwarze Tinte, was meine Befürchtung war) und dabei festgestellt, dass mein linker Zeigefingerabdruck sehr fotogen ist. Unterschrieben, bezahlt und glücklich entschwebt mit der Zusage, dass in 3 bis 4 Wochen mein Pass abholbereit wäre.

Der restliche Freitag, den 13., verbachte ich mit Hausputz und Wäsche – dabei vergnügt und vor Vorfreude grinsend. Jetzt kann das Wochenende kommen, ich bin mit allen soweit fertig und darf Sonnabend und Sonntag mehr oder weniger faul sein. Ich hab schon mal den virtuellen Kamin angeschmissen, Klassik-Radio eingestellt und bereite mich auf einen gemütlichen Abend vor. Und dann gibt es ja heute Nacht noch Fedora-supernatural! Alles in allem: erfolgreicher und guter Tag, so ein Freitag den 13.

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Einfach … wow!

Da kommt man nach hause, sieht die Post auf dem Laptop und denkt: Nanu, du hast doch gar nichts bestellt? Dann öffnet man das kleine Briefpäckchen …

und wird mit dem wundervollsten VANCOUVER 2012 – Road Trip – Supernatural-Planer beschenkt!

Ich war – nein, ich bin – hingerissen! Ganz ernsthaft! Das ist so eine super tolle Idee und versüßt die kommenden Monate des Wartens, bis wir endlich ins Flugzeug einsteigen können.

Danke, liebe JMacLean – es ist einfach genial und ein wundervolles Geschenk! *hugs*

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Geschützt: I lost my DEAN

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… da ist immer noch

… Hoffnung! Jedenfalls gebe ich so schnell nicht auf! So schnell gebe ich Bobby nicht auf! Wer sonst würde dafür sorgen, dass DEAN nicht zu viel trinkt? Die neue Episode nach der Winter-/Weihnachtspause habe ich – wegen blöder Halsschmerzen – nicht live geguckt. Am nächsten Morgen hatte ich dann ein bisschen Angst, weil ich so gar nicht wußte, was mich erwarten würde. Aber dann siegte die Neugier – und die Epi hat sich wieder einmal gelohnt. Ach Dean, du bist einfach anbetungswürdig! Ja, das ist er. Wird es immer sein! Und auch wenn das Lächeln am Ende der Episode zu Beginn noch etwas gequält und gefaked wirkte – das wird schon! Ich glaube an dich!

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Wärmflaschenschaf – die 2.

Hier ist es:

.. und es ist wirklich kuschlig weich und dank der Wärmflasche in seinem Bauch auch warm, wenn man es warm haben will. I love it.

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Dean needs you, Sam!

Ich gebe zu, ich treibe mich ja auf gewissen (Blog-, TUMBLR- …)Seiten herum, immer auf der Suche nach Bildern und Infos zu meiner Lieblingsserie. Und auf einem dieser Streifzüge – also gerade eben – fand ich diesen Text:

Auch, wenn ich eigentlich selten bis nie „Fremdes“ hier auf diesem Blog poste (bin ja schließlich kein KTzuG), so musste ich doch diesen Text teilen, weil … er ist einfach soooo wahr! *seufz*

Quelle: http://travellerintime.tumblr.com/

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Geschützt: Die Sache mit dem Wärmflaschenschaf

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Klecks und Blitz

Klecks VI

Zuerst die gute Nachricht: Klecks sein lahmes Bein wird besser. Es ist noch nicht richtig gut, aber eben schon besser. Vermutlich müssen wir nicht mit ihm zu den Tierflüsterdruiden, sondern können weiter mit Rotlicht und Beingymnastik versuchen, den eingeklemmten Nerv zum Entklemmen zu bewegen. Der „neue“ Tierarzt ist auch extrem nett, hat Klecks noch einmal auf Herz und Nieren untersucht und Diät verordnet, denn das Katerchen ist zu schwer, was mit Ursache des lahmen Beines sein könnte. Sprach er – und fütterte Klecks, der sich total brav und harmlos benahm und alles mit sich ohne einen Mux zu quäken geschehen ließ, mit Sahne. LOL

Jedenfalls bleiben mir die befürchteten immensen Kosten einer speziellen magischen Katerbeinbewegungsbesprechungstherapie somit wohl erspart, abgesehen von dem logistischen und zeitlichen Aufwand, das Katerchen mindestens einmal pro Woche 110 km durch die Gegend zu kutschieren (wo er schon bei den 5 Minuten Fahrt zum Tierarzt rumbrüllt, als würde seine Welt sofort und auf der Stelle untergehen); außerdem hätte er dann davor oder nach der Therapie wohl im Büro in der Box hocken bleiben müssen.

Aber …

(war ja klar, dass ein ABER kommt) – ich habe mich so beeilen müssen, den letzten Tierarzt-Termin heute wahrnehmen zu können, dass es mich prompt erwischt hat. BLITZ! Rotlicht der anderen Art auf der B-Straße; vermutlich 35 km/h außerorts zu schnell! HMPF! Macht mal eben (ich habe es gerade gegooglet) 120 € dafür plus 3 Punkte in Flensburg. Ich könnte flennen, bin aber selbst Schuld, wie mir Hubby, dem ich natürlich sofort beichtete, mitleidslos erklärte. Weiß ich ja selbst! Ich fahre die Strecke seit 10 Jahren, kenne die Blitzer (da, wo es mich erwischte, standen sonst nie welche! *nochmal-hmpf*) und ich fahre auch eigentlich immer brav die Höchstgeschwindigkeit, weil ich es mir nicht leisten kann, die Fleppen abzugeben. Und nun das! Blöd! Blöd! Blöd! Aber da muss ich wohl jetzt durch.

Es ergibt sich damit folgende Katerchen-Rechnung für 2012:

Tierarzt-Rechnung: 180 € (erst mal geschätzt) + Rotlicht-Anschaffung: 150 € (aber gut, die kann ich ja auch nutzen) + Blitzer-Kosten: 120 € = 450 €.

Stattlich. Aber was tut man nicht alles, für sein Klecksräuberchen.

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Projekt12 – Spuren

Im Dezember lautet die Aufgabe „Spuren“-Suche, und ich gebe zu, ich habe es zwischen Gänsebraten, Geschenkeheimlichkeiten, gelähmten Katzenbeinen und Rumgeböllerei total verbaselt. Doch als ich am ersten Arbeitstag im Nachmittagsbüro eintraf und meinen unechten Pelz an seinen Platz hängte, erspähte ich es sofort:

Jemand hat die Keksdose geplündert und dabei Spuren hinterlassen!

Das Bild an sich sieht eher langweilig aus, deswegen habe ich es ein bisschen künstlerisch *hust* aufgepeppt. Naja … aber es ist auch eine Art von „Spur“. Der Keksdieb blieb bisher unentdeckt, auch wenn ich so meine Verdachtsmomente habe.

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Dances with Wolves

… ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme, seit ich ihn damals – ist das schon 15 Jahre her? – im Kino sah. Ich liebe die Bilder, die Musik und die Story, sie faszinierten mich von Anfang an und ließen mich nie mehr richtig los. Wann immer er im Fernsehen lief, schaute ich mir das 4-Stunden-Epos an und nahm auch die nervige Werbung dazwischen in Kauf. Die Filmmusik-CD landet öfters als jede andere im Player.

Nun endlich beschenkte ich mich selbst mit der DVD. „Director’s Cut“ stand in der Amazon-Beschreibung und auch auf der Verpackung,  und klang gut. Heute habe ich ihn in aller Gemütlichkeit und die Böllerei draußen vergessend geschaut – und wunderte mich. Ich vermisste einige Szenen; zum Beispiel, wie die Sioux, nachdem sie John mit dem Wolf „tanzen“ sahen, ihm im Stillen seinen Namen gaben. Oder die Szene im Zelt, als John heiraten möchte, aber zu arm ist und seine neuen Freunde ihn mit allerlei Sachen ausstaffieren, damit er um Steht mit einer Faust werben kann. Weg! Gab es einfach nicht! In der Version, die ich gekauft habe, sagt Strampelnder Vogel einfach „Du bist nicht mehr in Trauer“ zu Steht mit einer Faust und in der nächsten Szene heiratet sie John! So geht das doch nicht! Und so waren es einige Episoden, die ich ganz sicher als Filmbestandteil noch im Kopf hatte, aber einfach nicht zu sehen bekam. Ich war enttäuscht. Hubby vermutete, dass ich es einfach anders in Erinnerung hätte und mich irren würde. Aber das stimmt nicht! Ich bin doch nicht senil!

Habe dann noch einmal bei Amazon genauer hingeschaut. Und siehe da, die Director’s Cut-Version, die ich vor ein paar Tagen geamazont habe, war nicht nur um ganze 5 Euro plötzlich billiger – HMPF! -; nein, es gibt auch eine „Langversion“ davon, die ganze 50 Minuten länger ist! Das ist doch Beschiss hoch drei! Wenn ich eine Director’s Cut Version kaufe, gehe ich doch nicht davon aus, dass die dann weniger Szenen hat, als jede Fernsehversion zeigt! Hmpf! Hmpf! Hmpf! Außerdem steht im Menü der Extra-DVD etwas von Filmfehlern, die man aber nicht abspielen kann. Damit wird das neue Jahr 2012 mit einer Beschwerde-Email an Amazon beginnen!

Ich hab übrigens komplett im Original-Ton geschaut und ohne Untertitel (das funktioniert mittlerweile richtig gut, nicht nur bei supernatural-Episoden) und ich muss sagen, dass mir die deutsche Synchronstimme von Mr Kevin Costner doch sehr viel besser gefällt. Seine eigentliche Stimme ist ein bisschen blechern.

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Klecks

Teil V

Die Böllerei geht los und wenn Klecks die auch alle die Jahre machoartig ignoriert hat, heute sieht das anders aus. Gerade schießen sie schon wieder unter unserem Stubenfenster die ersten Raketen und Knaller in den nieselverhangenen grauen Himmel und Klecks war nicht zu bewegen, seine nächsten 15 Minuten still unter dem Rotlicht zu liegen. Er zog es vor, sich unter den Couchtisch zu zwängen. Da liegt er nun, zu meinen Füßen, eingehüllt und versteckt in seiner Lieblingsdecke und will nicht entdeckt werden.

Teil IV

Heute ist endlich die Rotlichtlampe für Klecks angekommen, unter die wir ihn auch sofort geparkt haben. Es schien ihm zu gefallen, wenn wir ihn auch ständig davon abhalten mussten, direkt in das Rotlicht zu gucken (und Katzen tragen so selten längere Zeit Sonnenbrillen). Krümel besetzte sofort den leeren Karton (was auch sonst).

Überhaupt habe ich den Eindruck, dass es mit seinem Bein besser wird, aber es könnte auch sein, dass er nur immer besser mit der Situation umzugehen lernt und auch mit 3 Beinen stetig flinker unterwegs ist.

Auch das Verabreichen der Tabletten geht überraschend gut, obwohl er mir heute den Käse um die Tablette drumherum weggelutscht und selbige dann prompt ausgespuckt hat. Aber ich habe es gesehen und habe sie ihm einfach wieder in den Mund gestopft. So nicht, Herr Klecks! Den Käse ablutschen und die Medikamente verschmähen.

Wie erwartet, liebt Krümel – unsere alte Katzendame – die neue Lampe auch heiß und innig.

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