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Sei freundlich und mutig.
About me:
Das ist meine ganz persönliche kleine Austob-Seite. Sie ist lustig, fröhlich – oder auch abgedreht, verzweifelt, nah an der Grenze zum Wahnsinn. So, wie ich mich gerade fühle, wenn ich schreibe. That’s me.
Viele Themen werden sich um Supernatural drehen, weil ich süchtig nach dieser Serie bin.
Das meiste wird direkt aus meinem Leben sein, weil es nun einmal das ist, was mich beschäftigt.
Ich bin jetzt KEINE 49 Jahre mehr, sondern ALT (aber immer noch kaum erwachsen), weiblich, wohne nahe der Nordsee …
und erhebe keinen Anspruch auf Beachtung.
November 2026 M D M D F S S 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 Darum gehts:
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- Von alten Wegen und neuen Bänken, leuchtenden Füchsen und magischen Momenten
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- Urlaub Teil 2
- Süchtig im Urlaub
- Hello August
- Dieses Gefühl
Wühlbox
Verdammt, da war doch mal was
Hier hatte jemand was zu sagen:
- Sascha zu Geschützt: Zum ersten Mal
- Sascha zu Abnehm-Zwischenstatus
- Peter Puhl zu Frohe Weihnachten
- Sascha Biermanns zu Pust!
- Sascha Biermanns zu Geschützt: Es wird wahr!
- Sascha Biermanns zu Veränderungen in 2022
- Sascha Biermanns zu Vorstellung vs. Realität
- Sascha Biermanns zu Murphys gnadenloser Vorschlaghammer!
- Sascha K. Biermanns zu Geschützt: Alles bleibt anders
- Sascha K. Biermanns zu Queen
- Sascha K. zu Reif für die Insel!
- werkarniggel zu Geschützt: Schleppend!
- Sascha zu Geschützt: Schleppend!
- Sascha Biermanns zu Der 2. freie Freitag, und
- Sascha Biermanns zu Es war tatsächlich ein freier Freitag!
Countdown startet heute:
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Nachzügler-Weihnachtsbild
Das hatte sich noch auf der NIKON versteckt, entstand beim Bremer Weihnachtsbummel mit dem @phasograph und soll nicht vorenthalten werden:
Und damit sollte Weihnachten 2011 nun auch erledigt sein.
Ich bastel mal noch einen neuen Header. Der, der jetzt da oben rumdümpelt, gefiel mir noch nie sonderlich.
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VANCOUVER Kreisch-Attacke
Es wird wahrhaftig wahr! Ganz ganz ganz ehrlich! Es rückt näher! Nicht nur das Jahr 2012, nein
V A N C O U V E R!
Denn heute hat Cat die Flugtickets gebucht. *kreisch* *quiek* und die erste *Panik-Attacke bekomme*. Mit den Flugtickets fühlt es sich ja gleich um so viel „realer“ an. Doch das Gefühl schwankt noch ständig, manchmal erwarte ich allen Ernstes aufzuwachen und festzustellen, dass ich das mit Vancouver nur geträumt haben, dass sich alles als Missverständnis herausstellen könnte.
Aber nein: Ab heute bin ich Flugticket-Inhaberin – und um einige Euronen ist mein Tagesgeldkonto erleichtert. Aber das ist es Wert, denn 2012 wird ganz unter dem Motto stehen:
F I G H T FOR YOUR D R E A M S !
In diesem Sinne gehe ich jetzt noch ein bisschen innerlich rumkreischen und mich auf Vancouver freuen.
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Weihnachten 2011
… war ganz okay und wie erwartet verfressen, aber durchaus gemütlich. Die Geschenke sind ausgetauscht, die Gänseknochenreste im Biomüll und alle lümmeln zufrieden und narkotisiert von Räucherkerzchenduft auf dem Sofa herum. Wight Watchers-Werbung im Fernsehen – sehr geschickt terminiert, nach den verfressenen Tagen klicken bestimmt viele, die die selbe Stimme im Kopf gehört haben, wie ich: Ich esse nie wieder! Aber dann gabs da ja doch noch Plätzchen und Käse …
Den Weihnachtsbraten für den 26. haben wir verschoben, weil keiner mehr so richtig Hunger darauf hatte. Der Rollbraten bleibt also noch ein paar Tage länger eingefroren und wird an Silvester verputzt. Heute und die Woche über gibt es die Weihnachtsreste, reicht vollkommen.
Ich habe mir ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk selbst geamazont: Der mit dem Wolf tanzt – Directors Cut. Wollte ich schon immer haben, und als es gestern im TV lief, nervte mich diese furchtbare Werbung dazwischen, so dass ich es spontan bestellt habe. Ich habe es gleich ins Büro schicken lassen, denn da werde ich die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr verbringen: mit Akten und Chef, einem nervenden Telefon und einem vollen Terminkalender. Aber es ist nicht schlimm, im Gegenteil, denn ich fühle diese sentimentale Stimmung aufkommen; und die tut mir gar nicht gut, da komme ich auf die blödesten Ideen.
Ah, ihr seid neugierig und wollt wissen, was der Weihnachtsmann für mich geshoppt hat? Hm, vielleicht verrate ich es ja, irgendwann … 🙂
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Geschützt: Mal fix
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Uff – geschafft
… alle Weihnachtsgeschenke sind bereits in meinen Geheimverstecken angekommen oder zumindest auf den Weg dorthin. Das war’s. Ende. Ich bin fertig. Ich kann mich nicht erinneren, wann ich jemals vorher eineinhalb Wochen vor der Bescherung schon alles beisammen hatte. Meistens bin ich ja doch erst am letzten Einkaufssamstag losgezogen, ohne rechten Plan. Jetzt hab ich sogar 2x Geschenke für die Firmenweihnachtsfeiern, die ja geschenketechnisch immer besonders schwierig sind, weil man ja quasi „blind“ irgendwas Passendes finden soll, was für Kollegen, Chefs und Kolleginnen möglichst gleichermaßen passt, denn man weiß ja nie, wer es am Ende einsackt. Und selbst dieses Schrottwichteln will mir nie so richtig schrottig gelingen, denn – mal ehrlich – ich will ja auch keinen Schrott geschenkt bekommen. Also wickel ich doch Sachen in neutrales Zeitungspapier, über die ich mich selbst noch irgendwie freuen würde. Mehr kann ich aber nicht verraten, denn möglicherweise lesen hier ja auch einige mit, die dann irgendwelche Schlüsse ziehen, die sie nicht ziehen sollen …
Morgen dann also die Kanzleiweihnachtsfeier. Vorher muss ich dringendst so was von zum Frisör und das graue Elend da vorn, was sich Haare nennt, bändigen lassen. Jeden Morgen beim Zähne putzen quietscht mich das Grau an, es ist furchtbar! Vielleicht entscheide ich mich morgen spontan für eine völlig obskure Färbung, wie dunkellila oder gelb.
Aber jetzt erst mal die Füße hochlegen, Tee genießen, Kaminfeuer an und noch ein bissel die Seele und die Finger baumeln lassen. Ich sag schon mal Gute Nacht.
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Darbie
… hat nen Status … auf ihrem Blog. Bin ich gleich hergeeilt auf den Karniggel-Blog und hab da auch den Status gesucht. Aber den scheint es hier nicht zu geben, bei dem Athuahalpa … oder wie das heißt – Theme. Ich könnte aber auch die Twitter-Tweets wieder einbinden. Hm, könnte ich. Hatte ich auch schon einmal. Dann machte es irgendwann heftigst PLONG und mein Blog hatte einen Herzinfarkt. So ’nen Status wäre cool *find*. Ich überlege mal noch ein bissel rum …
Edit:
Nee, ich lass das mit Twitter. Ich habe gerade versucht, das entsprechende Plugin zu finden, reinzubasteln, zu aktivieren …. und vermutlich habe ich gerade meinen gesamten Kaugummiautomatenschmuck an irgendwelche Organisationen verkauft. Funktioniert hat es dann trotzdem nicht. Aber die meisten wissen ja, wie sie mich auf Twitter finden. Ich lasse das einfach dabei.
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Yeti-Zehen-Gewackel
Mein Sandmann ist drogensüchtig! Jedenfalls total abgedreht. Das hat er letzte Nacht wieder bewiesen, als er mir eine völlig obskure Geschichte als Traum servierte:
Ich war in einem Waldcamp, eine Art Ferienlager mit Blockhüttenzuteilung. Ich hatte keine Lust, wollte lieber wieder nach hause und murrte entsprechend herum. Außerdem war irgendetwas seltsam an dem Camp, ich konnte es nur nicht beschreiben oder erklären. So, als wenn ich schon einmal da gewesen wäre, mich aber nicht erinnern könnte. Was blieb war ein ungutes Gefühl, besser nicht hier zu sein.
Der Campführer kam zu uns und teilte uns in die Hütten auf. Wir sollten pünktlich zum Abendessen in der großen Blockhütte sein. Wenig später saß ich dort an einem großen runden groben Holztisch. An den Holzwänden hing ein einziges Bild. Es zeigte zwei Männer, wobei einer der Männer ziemlich groß war, aber keinen Kopf mehr hatte. Beiden trugen karierte Holzfällerhemden auf dem Foto. Es musste bereits ziemlich alt sein, denn die Farben waren verblichen. Ich starrte auf das Foto und grübelte darüber nach, wer der kopflose Mann war. Ich wusste, ich kannte ihn, mir fiel aber nicht ein, woher oder wie auch nur sein Name ist. Mein Tischnachbar – ein pickeliger Junge mit Hornbrille – brabbelte die ganze Zeit auf mich ein. Ich hörte kaum zu.
Der Camp-Golom erschien erneut, baute sich vor uns auf und sofort waren alle still. Mit donnernder Stimme erklärte er, dass das hier kein Spasslager wäre, sondern wir alle aus einem bestimmten Grund hier wären. Dann schaute er mich an und ich versuchte, unsichtbar zu werden und unter den Tisch zu huschen, was mir nicht gelang und ich den Versuch als albern auch gleich einstellte und mich meinem Schicksal ergab. „Du!“ rief der Camp-Thrill-Sergeant und ich trottete auf ihn zu, verfolgt von den Augen der anderen. Der pickelige Hornbrillenjunge warf mir einen bedauernden Blick zu, in dem aber auch die Erleichterung zu lesen war, dass es mich und nicht ihn getroffen hatte.
Der Führer verließ mit mir das Camp. Wir liefen schweigend aus dem Wald heraus zu einem rotem Felsen. Es war klirrend heiß und die Hitze flimmerte über der sich plötzlich vor uns auftauchenden Felsenebene. Der Sand und das Gestein schimmerten rot. Der Campführer suchte sich einen hohen steilen roten Felsen heraus, vor dem wir uns stellten. Er gab mir einen Knüppel und die Aufgabe, sobald ich etwas sehen würde, sollte ich drauf schlagen. Ich verstand nicht: Was sehen?
Da begann er bereits, die roten Felsengesteinsschichten eine nach der anderen wie Schubladen herauszuziehen, als würde er etwas suchen. Dabei fluchte er leise vor sich hin, dass er jeden einzelnen dieser Viecher finden und abknallen würde, wie er es schon immer getan habe. Wovon zum Kuckuck redete er? Stundenlang zog er Felsgesteinsschichten aus dem Felsen und schob sie wieder zurück. Ich getraute mich nicht wegzulaufen. Er stank nach Schweiß.
Plötzlich:
Sah ich einen behaarten Fuß in einem der Schlitze, die er freigelegt hatte. Und ebenso plötzlich wusste ich, dass wir auf Felsen-Yeti-Jagd waren. Noch hatte der Führer den Fuß nicht gesehen und ich hoffte, dass der dumme Yeti seinen Fuß sofort wieder verstecken würde, aber er tat es nicht. Im Gegenteil: er wackelte sogar noch freundlich mit dem großen Zeh.
Der Yeti-Jäger schrie triumphierend auf und zerrte den Fuß mitsamt wackelnden Zeh und dranhängenden Fellmonstermann aus dem Felsen heraus. Ich sollte dem Yeti auf den Kopf schlagen, aber ich weigerte mich und wurde als unnütz zur Seite geschubst. Er fesselte den verdutzten Yeti, der immer noch mit dem Zeh wackelte, und wir gingen zum Camp zurück. Der Yeti machte glucksende Geräusche, die ich enldich als Lachen identifizierte. Dabei wackelte er immer noch mit seinem Yeti-Zeh; scheinbar begriff er gar nicht den Ernst der Lage. Ich dafür um so mehr. Der Yeti würde sterben, wenn ich nicht eingriff. Aber was sollte ich tun?
Im Lager gab es Tomatensuppe zur Feier des Yeti-Fanges. Ich mochte keine Tomatensuppe und verzichtete darauf. In meinem Kopf kreisten tausende Gedanken und Ideen, wie ich dem Yeti, der an der Wand genagelt noch immer mit seinem verdammten Zeh wackelte und kicherte, retten könnte. Der Führer brüllte – von Tomatensuppe abgefüllt und davon besoffen – Siegeslieder. Der Hornbrillenpickel-Junge nervte mich schon wieder und steckte mir eine Visitenkarte zu, ich sollte mich einfach dort wieder melden. Ich blickte auf das abgegriffene, selbst gezimmerte Kärtchen und plötzlich fiel mir ein, woher ich den kopflosen Mann auf dem Foto kannte. Der Yeti lachte und wackelte nun mit beiden großen Zehen, grinste mich an …
– und dann sangen Dire Straits „Brothers In Arms“ und ich wachte auf, verdammt! Jetzt muss der arme Yeti immer noch an der Wand genagelt mit seinen Zehen wackeln und ich werde nie erfahren, wer der kopflose Mann auf dem Foto war und woher ich ihn kannte und ob ich es geschafft hätte, den sturen dummen Yeti zu befreien … und wo waren eigentlich die Winchesters bei der ganzen Geschichte?
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Wochenendbericht
Ich liebe die Vorweihnachtszeit. Überall Kerzen und (virtuelles) Kaminfeuer, es duftet nach Waldhonig (diese Räucherkerzchen mag sogar Hubby), die Pyramide dreht sich langsam und verzaubert die Wohnstube, wir schauen gemeinsam Herr der Ringe oder Drei Haselnüsse für Aschenbrödel, trinken Cappuccino und futtern Stollen; ich schreibe meine Weihnachtskarten und die Katzen lümmeln verschlafen auf den Kissen herum. Das neue Nightwish-Album läuft bei jeder Gelegenheit und Harmonie huscht durch alle Ecken im Karniggel-Bau.
Gestern waren wir in Bremen gemeinsam den Wochenendeinkauf erledigen, ergatterten trotz eines voll besetzten China-Restaurants noch 3 Plätze dank „Beziehung“ (es ist immer gut, einen Kellner zu kennen, der nimmt dann auch schon mal ein Reserviert-Schildchen für uns wieder weg), genossen die gegrillten und gedünsteten Kostbarkeiten und amüsierten uns anschließend beim Gestiefelten Kater in 3D.
Heimlichkeiten überall; ich habe die meisten meiner Geschenke bereits zusammen und an geheimen Plätzen versteckt, bin also bestens gewappnet für die Bescherung. Morgen geht es mit der Mädel-Kinogruppe zum Weihnachtsmarkt in OL, den traditionellen Punsch trinken und einfach eine gute Zeit haben.
Gerade bruzelt Hubby ein leckeres Abendessen (es gibt Gemüsepfanne und Putensteaks) und ich wünschte, dieses Wochenende hätte ein paar Stunden mehr und wäre nicht so schnell wieder vorbei. Aber die Montage kommen unaufhaltsam, doch auch sie haben ihren größten Schrecken verloren, denn nach dem Wochenende ist immer auch vor dem Wochenende, die freien Tage rücken näher und auch 2012 ist greifbar nahe. Noch ist es kaum zu fassen, dass es bald Vancouver-Jahr sein wird.
Ihr merkt schon, es geht mir prächtig, ich genieße die Zeit, jammere nicht über Stress (denn er hält sich ja auch brav in Grenzen, wenn man weiß, wie).
Ich hoffe, ihr könnt eure Vorweihnachtszeit auch genießen, habt es gemütlich und freut euch auf die Festtage, wundert euch, wie schnell das ZwanzigElf sich dem Ende schon wieder nähert und seid neugierig, was 2012 euch bringen wird.
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Das neue Nightwish Album
… höre ich nun schon den gesamten Nachmittag ununterbrochen und es ist einfach märchenhaft genial.
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Es schneit
… blogtechnisch. Weil ich ein Herdenblogger bin und woanders es auch auf’m Blog schneit, schneit es jetzt hier auch.
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Chaos-Montag ³
Wenn es kommt, kommt es knüppelhart und in geballter Ladung. Wenn dann auch noch Montag ist, hat das Chaos die Wirkung eines Tsunamis. Heute war bzw. ist ein solcher Tsunami-Montag.
Im Vormittagsbüro meldete sich erst mal die Kollegin krank. Kann ja passieren, passt sowieso nie und ist immer ungünstig, aber meistens nicht zu ändern. Shit happens, gute Besserung, Frau B.
Durch ihren versuchten Anruf stellte ich jedenfalls fest, dass es mit dem Anrufen heute so eine Sache ist; weil: Alle Telefone rissen gemeinsam die Hufe hoch und brachen die Verbindung ab. Dafür klingelten sie trotzdem ununterbrochen, ohne dass man die Chance hatte, eine Nummer zu erwischen, anzunehmen oder wenigstens zurückzurufen. Klasse! Es bimmelte also fröhlich nervtötend den gesamten Vormittag.
Scheffe meinte lapidar, ich solle sofort den Telekom-Fredi anrufen (Ha! Anrufen! Witzbold!). Da ich aber brav bin, zückte ich mein Höndü und tat, wie mir befohlen. Der Fredi war auch gleich in der Leitung, ich schilderte das Chaos und er wollte alles Mögliche und Technische wissen, was ich nicht wusste. Darauf verlangte er Chef, dem ich mein Höndü ans Ohr hielt. Dann kroch Chef unter den Tisch (immer noch mit meinem Höndü) und gab die gewünschten Informationen (immer noch mit meinem Höndü! Hallo?! Ich nicht haben Telefonflatrate – jede Minute macht mich arm!).
Die Ersatzkollegin kann auch nicht mal eben so sofort alles stehen und liegen lassen, und so arbeite ich dann morgen ausschließlich im Vormittagsbüro, obwohl auch im Nachmittagsbüro mit der jährlichen Weihnachtskartenversandaktion mehr als zu tun wäre.
Eigentlich wäre heute Abend auch Englisch-Kurs gewesen, aber dass der wegen Krankheit gerade abgesagt wurde, passt in den Chaos-Tsunami-Montag. Bin ich aber nicht wirklich böse drüber heute; auch wenn ich Englisch immer gern mache. Etwas zeitiger zu hause zu sein, hat heute defintiv was für sich.
Völlig anderes Thema: Weihnachtsgeschenke online shoppen ist sehr viel entspannter, als durch überfüllte Geschäfte zu hetzen und durch Regen und Sturm zu stiefeln. Ich kann vermelden: 70 % der geplanten Geschenke befinden sich bereits auf den Weg in den Karniggelbau, fertig zur Endverpackung und Lagerung in geheimen Sockenverstecken.
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Bobby
Ich weiß gar nicht, was ich sagen/schreiben soll über das Midseason-Finale vom letzten Freitag. Als wenn ich es geahnt hätte! Als wenn wir Bobby im supernatural-Universum schon als zu selbstverständlich und unverwüstbar empfunden hätten! Und jetzt? In der Nacht liefen mir die Tränen und am Sonntag, als ich die Folge noch einmal sah, war es nicht anders. Ich kann mir supernatural nicht ohne Bobby Singer vorstellen. Geht nicht! Dean und Sam brauchen ihn! Dean braucht ihn! Ich brauche Bobby, damit ich weiß, dass die Brüder immer eine Zuflucht haben, einen Vater. Bobby war mehr Vater, als es John je gewesen ist oder sein konnte. Bobby darf einfach nicht sterben! Er darf nicht gehen! Schon gar nicht mit diesem Arschloch von Reaper, den er mal wieder abbekommen hat. Ich bin immer noch völlig aufgelöst innerlich. Und dann braucht es nur die Vorstellung von Bobby’s letzter glücklicher Erinnerung, wie Sam und Dean über Lackritze streitend sich langsam auflösen … und schon laufen mir wieder die Tränen. Bobby darf nicht sterben – auch wenn ich dann genau so egoistisch bin wie Dean und Sam.
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Geschafft!
Es sollte jetzt funktionieren, die Karniggel-Benachrichtigungs-Funktion! Jedenfalls tat sie es jetzt bei ausgewählten Freiwilligen (in Form meines Knuffels), die sich eingetragen hatten und dann ordnungsgemäß eine Benachrichtigung erhielten, dass ich was auf den Blog geschubbst habe.
Also: Wenn du magst, dann trag dich ein, (nicht hier, das ist nur ein Bild, aber genau das findest du auf der linken Seite, unten, unter den SPN-Seelenverwandten-Links)
und du erhälst jedesmal dann eine Karniggel-Email, wenn es hier etwas Neues gibt.
Hach, ich bin gerade mächtig stolz auf mich selbst, denn ich hab das jetzt ganz von alleine zum Laufen gebracht – es dauerte nur ein paar Tage und ein paar Lektionen in verschiedenen Foren, um den Haken zu finden, den ich vergessen hatte zu setzen.
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