Kopfverdrehung der anderen Art

Es ist nie gut, am Arbeitsplatz auf eine Dean-Cas-erotische FanFiction zu stolpern, sich völlig in der zu verlieren und anschließend zum Physiotherpeuten zu eilen, der dir dann seinerseits deinen Kopf mitsamt der Story drinnen umdreht. Ich lag also noch ziemlich aufgewühlt (und atmend) auf dem Sofa, schilderte meine Kopfweh-Odyssee und wurde sodann sanft am Nacken und Kopf abgetastet. Danach wurde – immer noch sanft – mein Kopf gestreckt; also sie zog am Hals … und zog … und zog … bis es Knack machte. Dann massierte sie … und ich hatte Dean und Cas im Kopf, die im Kopiererraum (wo kommt bloß dieser blöde Kopiererraum her?) naughty Sachen miteinander anstellten. Holy mother of porn! War ich froh, dass Frau Physiotherapeutin nicht IN meinen Kopf gucken konnte. Jedenfalls eröffnete sie mir dann, dass mein rechter Atlas total verhärtet ist und wir wohl ne Weile brauchen, um das Gebirge da aufzuweichen. Oder so.

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Fehlstart

… in die neue Woche. Alles war gut, nach dem morgendlichen Rumgeträller der Piepmätze draußen unter die Dusche drinnen gehüpft, in die Klamotten und anschließend zu Knuffel in’s Mazda gesprungen und zur Arbeit gedüst. Die leichten Bauchschmerzen würde ich im Büro mit dem ersten Kaffee und einem Brötchen kurieren. Also ignorierte ich sie. Der Fehler war dann aber: eiskalter Cappuccino auf nüchteren Magen (also das ist meine Vermutung). Denn danach ging gar nichts mehr; ich hatte das Gefühl, dass mein Magen sich umstülpt. Kreidebleich rannte ich dann auch nach dem 4. Klobesuch einem Chef in die Arme – und der hatte dann die Nase voll und schickte mich zum Arzt und nach hause. Was auch nicht so einfach war, denn so selten wie es vorkommt: an diesem gefühlten Montag (der eigentlich der Dienstag nach Pfingsten war) waren Knuffel und ich ausnahmsweise mal gemeinsam und in einem Auto unterwegs. Also musste ich Knuffelchen noch zum Mazda-Schlüssel verhelfen, bevor mich M. mit dem Firmenauto zum Hausarzt kutschierte, der  nach der Schilderung meiner morgendlichen Trinkeskapaden auch auf den terroristischen Eiskaffee-Cappuccino tippte. Bettruhe, Magentropfen, Wärmkissen war seine Verordnung. So liege ich also bei Kamillentee, das Kirschkernkissen auf dem immer noch rumorenden Bauch, und hoffe, dass morgen das alles nur noch die Erinnerung an eine Art Albtraum sein wird. Bauchschmerzen braucht wirklich kein Mensch!

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Nach dem Gewitter

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Gewitter

Ich liebe Gewitter. Könnte stundenlang am Fenster stehen und den Blitzen zuschauen, dieses wohlig-schaurig-schöne Gefühl genießend. Dabei sind meine Kindheitserinnerungen an Gewitter eher von Angst geprägt, was am Physik-Unterricht lag und der darauf folgenden Erkenntnis, dass unserem  Hausblitzableiter einfach ein Stück fehlte. Kinder können sich durchaus sehr bildhaft vorstellen, was dann alles passieren könnte. Wenn dann in stürmischen Gewitternächten auch noch die Sirenen heulten, war das real-grusel-feeling einfach perfekt.

Und dann gibts da noch die Erinnerungsbilder aus Großschönau, wo wir vom Küchenfenster aus einen herrlichen Blick auf die nahen kleinen Berge hatten, an denen sich so manches Gewitter festklammerte und gleißende Blitze durch den Himmel schickte.

Hier dagegen, an der Nordsee, sind Gewitter eher selten und ziehen meistens gleich weiter – entweder hinaus auf’s Meer oder weiter südlich. Selten tackern sie sich fest und wütend länger als eine halbe Stunde.

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Traumzutaten

Wüste, Felsen, Mazda, Familie, mannshohe Maisbüsche, Feuer, Hilfe holen, Musikantenstadl im Zelt, Rentner, fieser Blick, Löschtrupp, Wolken. Aus den Wolken wurden schwarze Würmer, die auf die Erde fielen. Schlangen unter der Erde. Bisse. Koma. Gala-Treppe. Rotes Kleid. Aufwachen.

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Etwas stimmt nicht

… im Blog. Seit der letzten WordPress-Aktualisierung. Nicht nur, dass sämtliche Nach-Komma-Leerzeichen verschluckt werden, nein, auch die Seiten-Überschriften erscheinen teilweise doppelt und Lennie ist sogar ganz weg. (Natürlich ist sie nicht weg, nur nicht mehr gleich zu finden!) Ich weiß nicht, woran es liegt und/oder wie ich das abstellen könnte. Mir bleibt nur, auf das nächste Update von WordPress zu warten und zu hoffen, dass mit dem die Fehler wieder verschwinden. Natürlich könnte ich auch das Theme wechseln – aber …. ich habe Angst, dass es mir dann endgültig alles zerschießt und ich heulend über Lappi mit Nervenzusammenbruch zusammensinke, während Hubby sein obligatorisches: „Was machst du auch an Sachen rum, von denen du keine Ahnung hast!“ in den Raum gluckst.

Für diejenigen, die so regen Anteil an meinem Genick nehmen (mit dem auch seit 4 Wochen was nicht stimmt): Es ist nicht besser, aber auch nicht schlechter, also eher unverändert und unbeweglich, zumindest was die linke Seite betrifft. Aber immerhin habe ich es jetzt geschafft, mir einen Krankengymnastik-Termin zu organisieren, bei dem mein Kopf dann vermutlich gezerrt, gestreckt, verdreht und entrenkt wird. Ich werde sicherlich hier oder in Twitter beizeiten darüber jammern.

Ach, noch etwas: Ich bin zu blöd, um Regen zu fotografieren. Ernsthaft: Ich hatte ca. 20 Fotos, geschossen bei richtig plätscherndem Regen, vom Balkon aus. Aber dann: Nada. Auf keinem einzigen Foto ist Regen erkennbar. Nicht mal tropfenweise! Frustriert hab ich sofort alle 20 Nicht-Regenspur-Bilder von der Canon-SD-Karte geschubst. Über den Regen habe ich mich trotzdem gefreut – der tat so richtig gut nach der Affenhitze und Sockenschwüle der letzten Tage.

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Rabenvögel

Vielleicht Sam und Dean verzaubert? (Und damit der Beginn eines supernatural-Märchens)

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Familienausflug

Das kleine Kerlchen hier war das Highlight des Tages. Aber der Reihe nach.

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Balkonfrühstück

Manchmal fühlt es sich ein kleines bisschen wie Urlaub an, so ein Sonntagsfrühstück auf dem Balkon.

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Parkplatzblüten

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Hagebutten-Zeit

Sophie klammerte sich an den Rücken ihres Vaters, roch den wundervollen Duft seiner Lederjacke und genoss den Fahrtwind, der ihr unter den noch etwas zu großen Helm kroch und ein angenehmes Kribbeln auf ihren Beinen hinterließ. Bäume, Wiesen und Felder rauschten links und rechts vorbei. Sie unterdrückte ein glückliches Jauchzen, wenn ihr Vater das Motorrad sanft in eine Kurve legte, denn sie wollte ihn nicht in seiner Konzentration stören. Behutsam legte sie sich mit in die Kurve, verspürte keine Angst, nur Geborgenheit und Vergnügen und Freiheit. Sie wünschte sich, ewig so mit ihrem Vater durch die Heimat fahren zu können.

Sie waren an diesem Spätsommernachmittag an den Waldrand gefahren, ein paar Ortschaften weiter. Der Weizen stand goldgelb und voll, wiegte sich im leichten Wind. Dunkelrote Klatschmohnblüten lugten aus dem gelben Meer wie Farbkleckse. Ziel ihres Motorradausfluges waren diverse Hagebuttensträucher und mit Kamillenblüten gesäumte Hänge an entlegenen Bahnstrecken, die ihr Vater gut kannte. Sie hatten zwei Körbe mitgenommen und Sophie pflückte zufrieden neben ihrem Vater die dunklen Hagebuttenbeeren, sich nicht um die Kratzer scherend, die ihr so mancher Strauch dabei verpasste. Außerdem sammelten sie Holunder und Sophie freute sich bereits darauf, mit Vater den Holunderlikör anzusetzen. Die Kamillenblüten würde Vater später auf der großen Terrasse ausbreiten und trocknen lassen, um daraus seine Wundercreme herstellen, die gegen alle Arten von Wehwechen half. Vater lehrte sie, wie sie echte von unechter Kamille unterscheiden konnte und wie nützlich diese Blüten waren.

Sophie liebte diese Ausflüge, auch wenn sie eigentlich Arbeit bedeuteten. Sie liebte es, wie ihr Vater vergnügt ein Lied pfiff und ihr in den Pausen beibrachte, auf einem Grashalm zu pfeifen. Manchmal schnitzte er ihr auch aus frischen Weidenästen eine kleine Flöte, während Sophie aus den Wiesenblumen Kränze flocht und diese in ihr blondes Haar band. So verging der Nachmittag, der Abend setzte ein und die beiden Körbe waren bald reichlich gefüllt mit Hagebutten, Holunderbeeren und Kamillenblüten. Auch ein paar Wiesenchampignons hatten den Weg in die Körbe gefunden und würden für das Abendbrot reichen.  Sophie bedauerte, schon jetzt nach hause fahren zu müssen, viel zu selten hatte sie den Vater für sich allein, viel zu selten waren sie sich auf diese Art nah.

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Einfach ER

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Jared bezaubernd

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My own letter to Castiel

Dear Castiel,

I’m a so called Dean-Girl, but let me tell my story why I want you back on supernatural, you – the fallen angel, fallen for friendship, for free will, for love.

A few years ago I was like you, a human being not able to feel something like love. Even I didn’t know that I something missed. I was empty. Then I started to watch supernatural, saw the brotherly love, their fighting for each other. It changed me, made me feel again. And then you showed up, rescued Dean from hell, and you have rescued me, too. You left heaven for the Winchesters – and I started to love you because you remembered me on myself. And like Dean started to see you as his brother I also felt the bond between you and the Winchesters. You are an important part of this show what already is more than just a TV show for me. You belong to the Winchesters and I hope so much Dean and Sam would notice your despair. So, hope is dying as the last one. I won’t give up believing in you, for Dean, for yourself and also for me. I need you as the Angel of Thursday back, a little naive maybe, but at least you understand friendship.

Maybe the show would go on without our beloved little angel, but I would miss an important person – you!

In love

@werkarniggel aka Sabine from Germany

(Sorry for weird English).

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Die Sache mit den fehlenden Leerzeichen

… nach Kommas und anderen Sonderzeichen ist für mich genau so rätselhaft, wie für euch. Ich schwöre, da sind welche, aber nach der letzten WP-Aktualisierung schluckt irgendwas eben jene Leerzeichen und hinterlässt den Eindruck eines orthografisch völlig konfusen und Leerzeichen nach Kommas stur ignorierenden Schreib-Karniggels. Der Fehler tritt sogar in den Kommentaren und auch in den „festen“ Texten auf, die jahrelang zeichensetztechnisch korrekt auf der Seite standen. Und ich habe keine Ahnung, was ich zur Behebung des Fehlers tun soll, denn wenn ich zwei Leerzeichen setze,   so wie jetzt gerade,  sieht das auch irgendwie bescheuert aus im Endeffekt. Also hilft wohl nur eines: Warten und hoffen auf das nächste Update.

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