When It’s Over

Was war das denn? Diese FanFic, die ich gestern las, und die mich umbrachte? Wieso hat sie DEAN sterben lassen? Einfach so? An einer verfuckten Blutvergiftung, im Rollstuhl, alleine, im Krankenhaus, und SAMMY nicht an seiner Seite?

Ich bin tot! So unendlich tot! Ich habe die halbe Nacht gelesen und die zweite Hälfte geheult und entsprechend sehe ich aus!

Das macht man nicht! Es gab nicht einmal eine Vorwarnung! Bisher gingen alle Geschichten, die ich las, irgendwie gut aus … irgendwie. Aber das?!
Es hat mich nicht getröstet, dass DEAN loslassen konnte, erleichtert war, weil SAM sein happy Apple Pie Life leben kann. Nein! Ich bekomme das nicht in meinen Kopf! Hurt!DEAN ist ja schon schlimm genug, aber TOT? Never! Nehmt diese Geschichte wieder aus meinem Kopf! Schlagt ihn ab! Bitte! Lasst mich nicht mit diesen Gedanken alleine!
I can’t handle this! I just can’t!

Gut, dass ich heute nicht ins Büro muss. Ich habe frei. Ich wäre auch gar nicht in der Lage, heute Akten zu schubsen und so zu tun, als wäre nichts passiert. Ein Teil meines Universums explodierte letzte Nacht ohne Vorwarnung, und riss ein Stück aus mir heraus. Es wird dauern, bis es heilt, und es wird viele weitere Geschichten benötigen, in denen die Brüder alles gemeinsam bezwingen! Und am Leben bleiben! Meinetwegen auch heftigen Sex haben. Das ist mir alles egal. Ob SAM ein Demon ist, oder DEAN – so lange wie sie zusammen und irgendwie am Leben sind, ist alles gut.
Wie soll ich in meinem momentanen Zustand nur die heutige Kanzlei-Weihnachtsfeier überstehen? Es gibt nur eine Möglichkeit: Alkohol! DEAN versucht(e) das ja auch immer.

Ach, DEAN!

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Just My Imagination

11-08

  • Ja, ich liebe diese Folge.
  • Nein, ich denke nicht, dass man SAM vorwerfen kann, Sully als imaginären Freund gehabt zu haben, wenn doch DEAN da war. Er war eben nicht immer da. Weil er nicht immer da sein konnte, weil JOHN ihm noch weniger Kindheit ließ.
  • Nein, ich glaube nicht, dass DEAN verletzt ist, dass es Sully war, dem sich SAM anvertraute. Vielleicht war er es zu Beginn, ein wenig; aber not at all. Am Ende ist DEAN dankbar, dass jemand für SAM da war, als er es nicht konnte.
  • Und ja, Sully hat Recht – DEAN hat dann gut auf SAM aufgepasst, als SAM beschloss, Sully nicht mehr zu brauchen.
  • Zu guter Letzt: Ich will nicht, dass SAM zurück in den Cage muss. Ich will es einfach nicht, auch wenn er sich nach dieser Folge damit abzufinden scheint. Und wenn – wer sagt überhaupt, dass SAM diesen Weg alleine gehe muss?

Together they will face the Darkness!

Ich bin sicher, dass DEAN alles für SAM tun würde, auch mit ihm in den Cage zurück gehen! Und ich verstehe, warum SAM ihn darum auf keinen Fall bitten kann! Erinnert ihr euch nicht der Tränen, als DEAN von seinen eigenen Erfahrungen in der Hölle berichtete? Habt ihr da nicht geweint? Würdet ihr dann jemanden, den ihr liebt, bitten können, für euch noch einmal dorthin zurückzukehren?

Und doch sieht es nach der Vorschau für das kommende Midseason-Finale genau danach aus … Lucifer is back …. und ich habe jetzt schon Angst um das Seelenheil der geliebten Winchester Bros.

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Just My Imagination

Wieso konnte das very mad and angry Teenager-Chicken-Girl DEAN einfach so gefangen nehmen, schlampig anbinden und mit einem Witch-Dolch bedrohen? Ich meine –  es ist DEAN, the best hunter of the whole fucking universe! Die Antwort ist – wenn ich so darüber nachdenke – einfach: Weil der mit seinen Gedanken bei SAM war.

Und um SAMMY ging es auch in dieser Episode, die so lustig aussah, aber gar nicht lustig war. Not at all. Ich meine, sie hatte ihre komischen Momente, nicht zuletzt wegen der grandiosen Vorstellung von Jensen (vor allem mal wieder Jensen), aber auch von Jared (und beide in Strickjacken!). Die erste Begegnung DEANs mit SAMs imaginären Freund Sully, jenem Sully, der little SAMMY ein Freund war, wenn niemand sonst da war, er alleine in einem verdammten Motelzimmer hockte und darauf wartete, dass DEAN & DAD von einer Hunt zurückkehren, wohlbehalten. Der darauf wartete, endlich mit auf die Jagd nach Dämonen und Monstern zu gehen (und der mit niemanden außerhalb der Familie darüber reden konnte). Das war süß, irgendwie, und es tat weh. SAMMY, der eigentlich seinen eigenen Weg immer gehen wollte, oder auch schlicht wegrennen wollte von all dem … und dann doch blieb und in das Winchester-Business einstieg.

Das ist auch genau jene Mischung aus Gefühlen, die diese Episode begleiteten: Lächeln und Seufzen und Verständnis und ja, auch Lachen … als die Brüder das Massaker an Sparkle, dem glitzernden Unicorn-Mann (‚manicorns‘) untersuchen, während die überforderte und nichts ahnende Mutter im Blut des gemeuchelten Hosanna-Wesens die Puppenteetassen richtet.

Aber eigentlich machte mich diese Folge mehr traurig. Ich kann es nicht beschreiben, warum. Vielleicht weil sie zeigt, wie verloren SAMMY war als Kind, und wie stark gleichzeitig; und dass DEAN dann sein „Sully“ wurde, the one and only. Und so ist es auch SAM, der am Ende seinen Bruder nach einer Lösung fragt, der DEAN quasi mit Blicken anfleht, einen Weg zu finden, weil er (SAM) nicht zurück in den Cage will, aber es vermutlich genau das ist, was GOD (oder wer auch immer diese Cage-Botschaften sendet) will, dass SAM zurück kehrt. Not gonna happen, SAMMY! Und ich möchte DEAN glauben, so sehr, so unglaublich sehr!

Was war noch? Die Darkness wurde kurz erwähnt – Gerüchte fluten durch die Welt über sie, doch niemand scheint Genaueres über sie zu wissen. SAM gesteht Sully, dass er  DARKNESS freigelassen hat … doch Sully hat Vertrauen zu SAM, dass er das schaffen wird! Was auch immer kommen sollte.

Eine Witch wurde erwähnt … und natürlich dachte ich sofort an ROWENA. Aber warum sollte sie dem verdrehtem Teenager aus lauter Herzensgüte Spell und Dolch schenken, um all die imaginären Helferlein abzuschlachten? Hm.

Randnotiz: Da ich gerade (meine Twitter-Follower werden es sicher bemerkt haben) ziemlich süchtig nach supernatural Fan Fiction Stories bin und diese gerade zu verschlinge, verdreht sich mein Kopf um so mehr, die Gedanken purzeln durcheinander, weil … für mich ist ganz klar, dass SAM & DEAN sich nah stehen, sich blind verstehen, einander lieben (also auf dem ganz anständigen Weg!), so dass ich immer schlucken muss, wenn ich dann bemerke, dass es in der eigentlich Serie nicht ganz so offensichtlich ist, sie Probleme und – schlimmer noch – Geheimnisse voreinander haben. Um so besser tat es zu sehen, dass SAM mit DEAN redet, über seine Visionen, über seine Furcht …
Nun müsste aber auch endlich DEAN mit der Sprache herausrücken, was er über AMARA weiß, und wie sie miteinander verbunden sind. Andererseits: Wie könnte er das jetzt? Wie könnte er SAM seine eigenen Ängste gestehen, wo ihn sein Bruder so dringend braucht, ihn, den Helden, der immer einen Weg findet, wie früher, als es vermutlich DEAN war, der Dad überzeugte, dass SAM bereit wäre, dass er auf ihn aufpassen wird …

Entschuldigt, meine Gedanken schweifen schon wieder ab.

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Konzentration adieu!

Ein Montag im Büro. Ein Montag, der plötzlich kam und überraschend, nach einem völlig verlesenen supernatural-Sonntag, an dem ich sogar den sonst geliebten Tatort völlig ignorieren musste, weil ich nicht mehr aufhören konnte, nicht mehr aus der Story zurückfand. Die Nacht darauf war stürmisch – draußen wie drinnen.

Und nun sitze ich zwischen den Akten, die mich anstarren und gar nicht mehr vertraut sind, und fühle diese unbändige Sehnsucht in mir, zurückzukriechen in meine Welt, zu den Brüdern. Natürlich kann ich das nicht, auch wenn das KINDLE in Augennähe ist und verheißend lockt. Natürlich muss ich Akten schubsen und nach Diktat schreiben und den normalen Büro-Alltag an einem langen Montag hinter mich bringen – und doch ertappe ich mich immer und immer wieder dabei, wie meine Gedanken abtriften, zu den Bildern, zu den Geschichten, zu Gesten und Mimik, Wortfetzen, Geräuschen, Blicken, Berührungen, glasklar in meinem Kopf … und ich kann mich nicht dagegen wehren, will mich auch nicht dagegen wehren. Es ist wie Schokolade, die weh tut, und von der ich nicht lassen kann.

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weekly review

Die Woche ist rum, das Wochenende auch zur Hälfte. Die vergangenen Tage waren seltsam. Ich habe nur im Vormittagsbüro gearbeitet, um meine urlaubende Kollegin dort zu ersetzen, und auch Chef war nicht da. Dafür genügend Arbeit.
Abends zu Hause, auf dem Sofa, verlor ich mich in den supernatural Fan Fiction Geschichten, konnte es kaum erwarten, weiter zu lesen. Der Fernseher blieb aus, nur das virtuelle Kaminfeuer flackerte. Die Geschichten nahmen mich derartig gefangen, dass ich sogar das Abendbrot vergaß.
So verbrachte ich die Tage, suchte mir wirbelnd Arbeit im Büro, ließ die Lampen reparieren, installierte endlich das ständig verschobene Update, legte Akten ab … und sehnte mich ständig danach, endlich nach Hause zu dürfen, um in meine supernatural-Welt zu flüchten.
Mittwoch Nachmittag – Chef kam überraschend ins Büro – war ich völlig durch den Wind, denn in der Mittagspause konnte ich den Verlockungen des KINDLE nicht mehr widerstehen.
Der Freitag – mit Chef wieder regulär an Bord – war schlimm, hektisch, und voller Missverständnisse. Chef ließ mich nicht ausreden, doch wenn ich mich an seine Anweisungen hielt – Chef wird schon Recht haben -, dann war es erst recht falsch. Als er dann endlich eine Stunde vor seiner eigentlichen Freitagszeit das Büro verließ und mir ein schönes Wochenende wünschte, brach ich erst mal in Tränen aus. Total dumm, aber ich konnte einfach nicht anders. Ich fühlte mich dermaßen ungerecht behandelt.

Zu Hause flüchtete ich dann auf mein Sofa, zu meiner Geschichte. Ich ahnte, dass sie schrecklich enden würde, und sie endete schrecklich. DEAN starb – ich starb mit. Ich war völlig durch den Wind, nach dieser Woche, nach diesem Freitag und vor allem diesem Story-Ende. DEAN starb! Ich weinte, hemmungslos, still. Und kann noch keine neue Geschichte beginnen. Es käme mir wie ein Verrat vor. Und doch – etwas in mir, ein Teil in mir, genießt auch das Weinen.
Ich war / ich bin seltsam diese Tage, sehr schnell kommen die Tränen. Sehnsucht.
Ich schrieb E-Mails. An Freunde, die verstehen. Andere E-Mails, an Menschen, die ich gern verstehen möchte. Ich schaute Staffel-2-supernatural-Folgen … und weinte wieder.

Samstag: Das übliche Putzing, und endlich habe ich auch das Altpapier der Kanzlei zur Deponie gebracht. Den Einkauf haben wir erledigt und danach habe ich den Adventskranz geschmückt und ein wenig weihnachtliche Deko im Wohnzimmer aufgestellt. Ich mag die Vorweihnachtszeit.

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Trapped

fanfic

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PLUSH

11-07

Fillerfolge, eher mehr als weniger. Es ging um einen Geist, der sich rächen wollte. Die Masken, mit denen er für seinen Rachefeldzug innocent people besetzte, waren teilweise wirklich creepy, the rabbit mask insbesondere. So, that’s it.

Nichts Neues über die DARKNESS oder wie ihr beizukommen wäre. CAS trieb sich in Gaza herum und sammelt Infos, die dann aber auf Aramäisch sind und SAM muss dazu noch einen Volkshochschulkurs belegen. (Btw: CAS allerdings sollte Aramäisch doch keine Schwierigkeiten bereiten).

Und so waren es mehr die Zwischentexte und Blicke, die beim 2. Mal schauen interessanter wurden. SAM & DEAN sind sich offenbar näher als jemals zuvor (mein Herz hüpft und schnurrt und hofft, dass das so bleibt und wenn überhaupt nur noch intensiver wird). Wir alle wissen (nach spätestens 10 Staffeln sowieso), dass Geheimnisse voreinander zu haben nie zu einem guten Ende führte. Erinnern wir uns an SAM, der die Bruderschaft zu DEAN kündigte, weil der seine Geheimnisse in Bezug auf EZEKIEL/GADREEL für sich behielt? (Was habe ich geheult und gelitten!)
Oder daran, dass wir nun Gottes (little?) sister DARKI herumlaufen haben, weil SAM hinter DEANs Rücken seine eigene MOC-Befreiungssuppe kochte (und ja, ich bin darüber immer noch glücklich, denn alles andere hätte ich nicht ertragen!). Der Punkt ist aber: Geheimnisse zwischen den Brüdern sind immer Garant dafür, dass etwas fürchterlich schief geht, schief gehen wird, schief gehen muss! Die Aussprache der beiden in BABY tat da richtig gut. Ja, bitte! Hört nicht auf! Sprecht miteinander, offen, mit Verständnis; und ich werde dabei sitzen und an euren Lippen hängen und weinen und mich trotzdem wohl fühlen.

Doch die Wahrheit ist: DEAN hat SAM noch immer nicht die ganze Wahrheit – oder das, was er selbst darüber weiß – erzählt, seine Verbindung mit AMARA, von dem Kainsmal, das sie trägt.
SAM wiederum WILL – ja MUSS – mit DEAN über seine Visionen sprechen, denn GOD (der olle Stinkstiefel) geht ja nicht ans Gebettelefon! *sigh* Es war so herzzerreißend, wie SAM um Antworten bittet, von GOD. „Don’t count on GOD. Count on us!“ ist DEANs Antwort.

SAMs Furcht / Gedanken gehen also in die Richtung, dass es möglicherweise nur einen Weg gibt, der DARKNESS wieder Herr zu werden, indem er – SAM – zurück in den Cage geht. NEIN! Bitte nicht! Das kann nicht die Lösung sein! Das ist Selbstmord, SAM! Und DEAN darf dich nicht verlieren! Ich will dich auch nicht verlieren!
Klar also, dass auch DEAN davon überhaupt nichts hören will! Nein, nein, nein!
Und ebenso klar ist, dass nach SAMs letzten Blick zu urteilen, das Thema Cage immer mehr in den Vordergrund rücken wird – und es wird weh tun.

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Wochenrückblick

Das war eine merkwürdige Woche, angefüllt mit genügend Arbeit, und auch immer mit einem kleinem bisschen Furcht verbunden, dass der Kopfschmerzdämon wieder vorbei schauen könnte. Er schlich sich wohl auch ein paar Mal nah heran, aber es war auszuhalten und ich konnte es ignorieren.

Dann gab es gestern eine neue Folge supernatural – *Plush* – die ich zwar abends dann natürlich geschaut habe, aber die nicht sonderlich vom Hocker riss beim ersten Mal. Es gab noch nicht einmal eine Review, möglicherweise hole ich das aber auch noch nach (falls ich mich von meinem derzeitigen Lesestoff (–> siehe weiter unten) losreißen kann).

Nächste Woche ist Thanks-Giving-Pause bei CW. Das wird komisch, denn es wird dann keine neue Folge geben. Und es wird mir fehlen. Die kommende Woche ist sowieso … anders, denn ich werde ausschließlich im Vormittagsbüro zu Gange sein, gänzlichst alleine, denn sowohl Chef als auch Kollegin urlauben und lassen mich und die Akten unbeaufsichtigt zurück. Als Chef dann heute den Tipp mir gab, ich möge mir ein Buch mitnehmen, wäre ich vor Lachen fast umgekippt, so viele unanständige Gedanken schossen mir sofort in die Gehirnzellen. Chef schaute sehr … verwirrt.
Wenn ich allerdings die zurückgelassene Arbeit so anschaue: Zum Lesen werde ich nicht viel kommen, wenn ich alles zu Chef’s Zufriedenheit bis zu seiner Rückkehr erledigt haben will.

Komisch entwickelte sich auch ein spezieller iTunes-E-Mail-Verkehr. Versehentlich (weil ich es nicht erwarten konnte), bekam ich für die Folge THIN LIZZY trotz erworbenen Staffelpasses schon wieder eine Rechnung über 2,99 € serviert. Also fix E-Mail an iTunes geschrieben, und ein netter Herr Michael nahm sich meiner Problematik an. 1 Tag später hatte ich dann eine Gutschrift, womit die Sache für mich erledigt war; nicht aber für Michael. Ich bekam eine erneute E-Mail, ob denn nun alles in Ordnung wäre, oder er mir noch irgendwie helfen darf/kann. Darauf MUSSTE ich zurückschreiben:

Hallo, Herr W.,

es scheint nun alles gut zu sein, die Email mit der Erstattung habe ich erhalten; und ich gelobe, in Zukunft meine Ungeduld in Zaum zu halten, und erst auf Download zu klicken, wenn ich die Email erhalten habe, dass die aktuelle Folge aus dem Staffelpass zum Download bereit steht. Doch ich gestehe: bei dieser Serie ist jede Minute, die ich länger warten muss, pure Folter, so ist das, wenn man süchtig nach etwas ist.  😀 Vielen Dank noch einmal für die schnelle Bearbeitung und Lösung meines kleinen Problems. Einen wunderschönen und nicht ganz so stürmischen Tag wünsche ich Ihnen und Ihren Kollegen Beste Grüße

Doch der Michael  blieb nicht still, und schrieb zurück:

Thanks for choosing Apple.

Sehr geehrte Frau J.

hier noch einmal Michael vom iTunes Store Support. Es freut mich, dass ich Ihnen weiterhelfen konnte. Sollten Sie jemals wieder Fragen oder Probleme mit dem iTunes Store haben, zögern Sie nicht, uns erneut zu kontaktieren. Wir freuen uns immer, wenn wir Ihnen behilflich sein können.

Nun traue ich mich nicht, den E-Mail-Verkehr fortzusetzen, denn vermutlich endet das dann in einem Date. *lach*

Ansonsten: Habe ich FanFictions (der besonderen Art) für mich entdeckt, über die ich gar nicht reden kann, ohne rote Ohren zu bekommen und sich ein verräterisches Lächeln in meinem Gesicht breit macht. Die Nächte sind spannend (und für Schlaf bleibt nicht viel Platz), und ich kann es kaum erwarten, meine Lektüren fortzusetzen. Ein Glück ist jetzt Wochenende, ich habe nichts weiter geplant, als mein bisschen Haushalt zu erledigen und ansonsten gänzlichst in verschiedene Universen zu entschwinden, fest entschlossen, die Welt und die Hektik draußen zu lassen. Und darauf freue ich mich.

Außerdem habe ich noch 4 Echtwachs-LED-Kerzen gekauft, denn ich liebe es einfach, wenn es dunkel wird, zu Hause der virtuelle Kamin prasselt und überall Kerzen flackern, ohne dass ich Angst haben muss, dass bald die ganze Bude abfackelt. Natürlich gibt es auch „richtige“, duftende Kerzen, Teelichte meist, die diese Jahreszeit so heimelig und gemütlich machen.

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Die supernatural-Blinddarm-Op im Roadhouse before MRT

Von den kürzlich aufgetretenen dummen, dreisten und besonders doofen Kopfschmerzen hatte ich hier berichtet. Diese zogen heute also den MRT-Termin nach sich, nur um sicher zu gehen, dass man die richtig fiesen Dämonen ausschließen kann. Man bewarf meinen Kopf in der Röhre mit Magnetstrahlen und stellte fest (um es gleich vorweg zu nehmen): Fritzchen hat sich eingenistet, treibt aber nur harmlosen Unsinn als Polyp und kann mit Ignoration bedacht werden; ansonsten ist nichts drin, was nicht in ein Gehirn hinein gehört, alles fein, alles hübsch, alles da, wo es sein soll, neben der üblichen Crazyness und dem supernatural-Wahnsinn.

Mit Letzterem hat auch die jetzige kleine Story zu tun.

Momentan bin ich auf einem FanFiction-Lese-Trip! Es ist ein Trip durch tiefe (wirklich erschütternd tiefe!) Emotionen. Seit ein paar Tagen geht es in einer Geschichte darum, dass DEAN fürchterlich krank ist (eben der Blinddarm), und SAM ihm quasi selbst im Roadhouse operieren und DEANs Leben retten muss. So!
Wenn eine Geschichte gut geschrieben ist und besonders die Brüdermomente (von denen diese Geschichte reichlich hat) gut getroffen sind, dann …. bekommt man Gänsehaut, vergisst die Welt und sämtliche Wartezimmer um sich herum sowieso und ist bei DEAN (der arme muss so leiden!) und SAM (du kannst das schaffen SAMMY! Du musst das schaffen!). Ich war also mitten in jener dramatischen Nacht- und Nebel-Roadhouse-OP, um DEANs Leben bangend, als ich im Wartebereich vor dem MRT herumsaß. Es war mir schnurzegal, wie lange ich warten würde müssen, und gerade, als SAM den ersten Schnitt in DEANs Bauch tat – wurde ich hineingerufen in das Röhrenhöllendingens.

„Kommen Sie bitte?“
„Wie, jetzt? Ich bin mitten in einer blutigen Blinddarm-OP!“
Eine MRT-Helferin führte mich in den abgetrennten Bereich. Ich hatte Ohrstecker, Kette und Brille wie befohlen abgenommen und torkelte halb blind (weil ohne Brille) und auf Socken zum MRT-Raum. Ich bekam Ohrstöpsel, mein Kopf wurde mit Kissen fixiert und dann hieß es: Hinein und ja still liegen!

Noch nie lag ich zur Gänze in der Röhre. Letztens (im Januar) ja nur mit dem Knie. Ich wagte mich kaum zu rühren. Der Krach war erträglich dumpf dank der Ohrstöpsel. Doch dann – mitten im Knattern und Piepen – überfiel mich die Erkenntnis: Ich hatte meine Uhr vergessen abzulegen! Was, wenn das Rattern und Knattern Zeichen dafür waren, dass ich das MRT gerade schrottete? Gleich würde eine der netten MRT-Helferinnen (es sind ja keine Schwestern!) hereinstürmen und mich ausschimpfen, dass ich ein 2 Mio. teures Gerät auf dem Gewissen habe. Oder auf dem MRT-Bildschirm im Raum nebenan tanzten durch meine Vergesslichkeit nun kleine grüne Würmer im Kreis und bescherten dem begutachtenden Arzt völlige Verwirrung.
Zwischendurch aber wanderten die Gedanken auch immer wieder zu DEAN, der (zumindest in meinem Kopf) auf einem kalten Tisch im Roadhouse lag, nackt, und den SAM gerade den Blinddarm herausoperieren muss. *schluchz* Haltet durch! Wie schlimm konnte dagegen so eine viertel Stunde in der Röhre sein? Spuckte das MRT auch Bilder aus, die in meinem Kopf herumschwirrten? Sah der Arzt dann eventuell eine blutige Hinterwaldbar-Hunter-OP? Reiß dich zusammen!

Die 15 Minuten waren schnell vorbei. Ich wurde aus der Röhre herausgeschubst und beichtete sofort meine Uhr-Geschichte. Wie sich herausstellte, war weniger das MRT in Gefahr, als meine Uhr selbst. Aber alles gut, sie zeigte noch immer das richtige Universum an.

Nach der Röhre musste ich wieder warten. Hurra! Das hieß, ich konnte weiter lesen. Also las ich weiter. SAM hatte den Blinddarm endlich entfernen können, war bereit, DEAN wieder zuzunähen. Doch halt! Natürlich war es nicht so einfach! Ein Blutgefäß wurde verletzt, DEAN verlor Blut! Viel Blut! Zu viel Blut! O M G ! kreischte es in mir und mein Herz tanzte vor Entsetzen, klopfte wie wild. Was passiert jetzt? SAMMY – tu was!

„Frau J.!“ schepperte es schon zum 3. Mal durch den Wartesaalbereich! Ich hatte es überhört, so sehr war ich mit den Geschehnissen im Roadhouse beschäftigt! Ich sollte noch einmal in die Röhre, diesmal mit Kontrastmittel intus – und ohne Uhr; und auch nur 5 Minuten lang. Auch das überstand ich, konnte es kaum erwarten, die Geschichte weiter zu lesen.

Wieder draußen, durfte ich wieder warten. JIPPIE! Ich warte gerne, jedenfalls dann, wenn ich mein KINDLE dabei habe. SAM brachte die Blutung zum Stillstand, jedoch war der Blutverlust bereits zu viel. DEAN musste zu Bewusstsein kommen – trotz der Schmerzen, und er musste Trinken … oder Blut bekommen. Wach auf! DEAN! Du musst trinken! Er versuchte es; doch es ging nicht. Er war zu schwach. SAM keuchte, DEAN stöhnte, ich tat innerlich beides, mit Tränen in den Augen! Die einzige Rettung ….

„Frau J.! Der Arzt möchte mit Ihnen über die MRT-Bilder reden!“ ‚Doch nicht jetzt!‘, dachte ich, ‚kann er nicht jemanden anderen vorziehen? Hier sitzen doch noch so viele?‘ Aber es nutzte nichts. Flux rein in die winzige Besenkammer, die er Arztzimmer nannte, in dem zwei riesige Monitore offenbar das Innenleben meines Kopfes zeigten. „Nichts Auffälliges. Sie hatten tatsächlich „nur“ Kopfschmerzen, hier ist jedenfalls nichts, worüber man sich Sorgen machen müsste.“ Mit der Diagnose entließ er mich, ich sollte noch auf die CD mit den Bildern draußen warten. Juchu! Noch mal Warten!

Brav wartete ich ein 4. Mal … Mittlerweile kam man im Roadhouse zu der Erkenntnis, dass DEAN nur zu retten ist, wenn er sofort eine Bluttransfusion bekommt. Von SAM. Ich hätte ja sofort auch gespendet. Alles! Ich betete, dass es gut gehen würde! Alles wurde vorbereitet … und dann waren meine Bilder schon fertig! Das war ja gar kein richtiges Warten, verdammt! Nun stecke ich mitten in der Bluttransfusion fest. Wird es DEAN schaffen? Er muss!

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Paris

Sprachlos. Entsetzt. Traurig. Wütend! Angst.
….

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.

Humanität!

Paris

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Endlich wieder sanft

13112015

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Our Little World

Spoilercut – unabdingbar!  Weiterlesen

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Komisches Gefühl

… ist das, an einem Donnerstag Morgen Twitter meiden zu müssen, weil ich keine Ahnung von der neuen Folge habe und nicht von Spoiler + Bildern + Theorien umgeblasen werden möchte. Es fällt mir aber schwer, der Neugier nicht nachzugeben. Es wäre so einfach!
Aber nein, ich bleibe standhaft … und freue mich auf den Abend, wenn auch ich dann endlich OUR LITTLE WORLD suchten kann.

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Mein neuer Dämon – Kopfschmerzen

Kopfschmerzen waren bisher immer etwas, das ich mal temporär hatte, ein, zwei Stunden höchstens. Wenn es gar nicht besser wurde, ging ich ins Bett oder warf eine Tablette ein. Letzteres eher selten, ich versuche eigentlich immer alles möglichst ohne Pharmazie zu überstehen.

Bis auf letzten Sonntag Nachmittag, wie aus heiterem Himmel: ein Stich im Kopf, linke Seite, und dann pulsierte der Schmerz und nistete sich ein. Ich kühlte mit Waschlappen und nahm später eine 600er Ibu, verzichtete sogar  auf den (und das will was heißen, denn es war immerhin ein Münsteraner) Tatort und verkroch mich ins Bett, hoffte auf den nächsten Morgen.

Der Montag danach war jedoch grauenvoll. Geschlafen hatte ich kaum, nur bruchstückhaft, und in den vielen Phasen, in denen ich wach lag, lauschte ich auf den pulsierenden Schmerz in meinem Kopf und fragte mich, wann es vorbei sein würde. Oder ob es vielleicht nie mehr vorbei gehen würde? Was dann? Am Montagmorgen schleppte ich mich ins Büro in der irrigen Hoffnung, es würde bald besser sein. Es musste doch bald besser werden! Doch es wurde nicht. Chef sah mich sitzen und fast heulen. Mein Kopf wurde immer schwerer, der Schmerzpuls raste nach wie vor durch die linke Seite gleich hinter der Stirn. Es hatte so keinen Sinn. Chef schickte mich nach Hause. Ich ergatterte einen Termin bei meinem Hausarzt, an einem Montag gar nicht so einfach. 12.15 Uhr würde sich Dr. B. meinen Kopf anschauen und mir etwas verschreiben, damit es aufhört. Bis dahin verkroch ich mich ins Bett zurück, fand aber keinen Schlaf. Gruselige Gedanken hämmerten auf mich ein. War es so ein Schmerz, wie ihn J. beschrieb, kurz bevor bei ihr das Aneurysma festgestellt wurde? Hatte ich schon Sehstörungen? Nur die üblichen, doppelt sehe ich schon eine ganze Weile ohne besondere Anstrengung.

Eine halbe Stunde vor dem vereinbarten Arzttermin saß ich im Wartezimmer. Dort saß ich 1,5 Stunden lang. Die Untersuchung selbst dauerte dann nur 10 Minuten. Diagnose: Vermutlich Migräneanfall. Aber um ganz sicher zu gehen: Röntgen und zum Neurologen. Am besten sofort. Und für die Schmerzbekämpfung Tabletten.

Also fuhr ich ins Krankenhaus. Das Röntgen ging schnell, zu finden war nichts. „Es sieht so aus, als wenn es „nur“ Kopfschmerzen sind!“ Ja, ich war etwas erleichtert. Blieb noch der Neurologentermin. Der Neurologe war schwer, weil telefonisch überhaupt nicht zu erreichen. Da ich aber eh schon unterwegs war, wollte ich das auch noch hinter mich bringen. Entweder, sie gaben mir gleich vor Ort einen Termin oder eben einen für bald. Denn ich ahnte: Wenn ich jetzt nach Hause fuhr, mich ins Bett legte und die Welt ausschalten würde, wie alles in mir schrie, dann würden die schlimmen Ahnungen mir sämtliche Tumore ins Gehirn zaubern und mich nicht zur Ruhe kommen lassen, vom Kopfschmerz an sich ganz zu schweigen. Er war – fast nun schon vertraut – immer noch gleichmäßig da.

Beim Neurologen wurde ich dazwischen geschoben, als Schmerzpatient sozusagen. Was allerdings nicht bedeutete, dass ich nicht warten musste. Natürlich musste ich warten. Ich dämmerte im dortigen Wartezimmer vor mich hin, den schmerzenden Kopf in meinen Schal vergraben. Dass ich so wieder 1,5 Stunden verbrachte, merkte ich gar nicht. Zeit war plötzlich nicht mehr existent. Vermutlich war ich auch ein wenig weggedöst.
Der Neurologe untersuchte mich, fragte alles Mögliche ab, Vorgeschichte, Sehstörungen, die möglicherweise vorher schon aufgetreten waren, er klopfte an mir herum, beleuchtete meine Augen – und kam schließlich zu dem Schluss: Ja, Migräneanfall. Alles spricht dafür. „Aber wieso denn? Ich hatte noch nie Migräne, ja nicht mal richtige Kopfschmerzen, jedenfalls keine solchen!“ protestierte ich. Tja, nun haben sie die aber! So was passiert.
Zur Sicherheit sollte ich dann doch noch einen MRT-Termin vereinbaren. Aber erst morgen. Mittlerweile war es bereits 17.30 Uhr, ich war den ganzen Nachmittag auf den Beinen, hatte nichts gegessen und wollte nur noch ins Bett.

Zu Hause aß ich dann doch noch etwas; Übelkeit gehörte zum Glück nicht zum Repertoire meines persönlichen Migräne-Dämons. Dann warf ich das erste Migränemittel ein, eine Tablette, die scheußlich schmeckte. Und die nicht half. Ich lag endlich im Bett, doch der Schmerzpuls hämmerte unaufhörlich in meinem Kopf, stetig, unerbittlich.

Am nächsten Morgen – Dienstag – noch immer dasselbe Theater. Kopfschmerzen. Nächste Tablette, viel Kaffee. Ansonsten: Nichts lesen, kein Fernsehen, kein Licht, NICHTS! Warten, dass die Tablette endlich wirkt. Hoffen, dass die Tablette endlich wirkt. Dazwischen: MRT-Termin telefonisch vereinbaren. Varel (bei denen ich Anfang des Jahres schon wegen dem Knie war) hatte vor Mitte Dezember überhaupt keine Termine mehr frei. Auf den Rückruf von Brake wartete ich 2 Stunden, traute mich nicht, einzuschlafen – als wenn ich das gekonnt hätte. Endlich kam der Rückruf, Termin Mittwoch in einer Woche. Früher geht nicht. Super! Angenommen, es ist nicht nur ein Migränedämon, der sich in meinen Kopf eingenistet hat? Och, möglicherweise ist in ihrem Kopf ein Gefäß geplatzt, das sehen wir dann ja in 1,5 Wochen, oder spätestens bei ihrer Obduktion! Noch Fragen an das deutsche Krankensystem?

Reg dich nicht auf! Bleib ruhig. Kopfschmerzen hast du schon genug; und nun ununterbrochen seit 40 Stunden. Das muss doch endlich mal aufhören! Ich warf eine weitere (vom Neurologen verschriebene) Migränetablette ein und betete, dass die endlich wirken würde. Und endlich! Endlich, endlich, endlich … Ruhe im Kopf, zumindest zeitweise. Was für eine Wohltat.

Den 3. Tag meiner Migräne-AU verbringe ich nun auf dem heimischen Sofa, lausche angespannt in mich hinein. Sobald auch nur ein Schmerzdämonchen aufzucken will, werde ich Gegenmaßnahmen ergreifen. Bisher ist alles okay, mehr oder weniger. Der Kopf tut normal weh. Darüber bin ich schon fast dankbar. Morgen werden mich die Büros wiedersehen. Mit den Migränetabletten von nun an immer im Handgepäck.

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Thin Lizzie

11-05-2

Nun gut, ich habe die Geschichte um Lizzie Borden nun zum 2. Mal geschaut; und es hat sich nicht viel in mir verändert. Spoiler-Cut (nur zur Sicherheit): Weiterlesen

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