Life signs

Glitzer

Ja, es gibt mich noch, oder zumindest teilweise. Bin immer noch gefangen in DEM Universe, das ich nicht loslassen will, nicht loslassen kann, selbst wenn ich das wollen würde. Ich will nicht. Es ist das, was mich gerade lebendig bleiben lässt.
Dabei weiß ich, dass es mich zerstören könnte. Zu viele Nächte bereits wieder mehr gelesen als geschlafen. Die Tage im Büro danach sind anstrengend, und ich muss mich zusammenreißen, um Kraft aufzubringen, dass ich funktionieren kann, außerhalb dieses Universums.
Es gibt auch die kleinen Fluchten vor mir selbst, spontane Entscheidungen, auszubrechen, um das Real Life nicht gänzlich zu verlieren. Also fuhr ich zu Jo. Jo, die versteht, nicht urteilt oder maßregelt, nichts in Frage stellt oder zu besorgt ist über Dinge, die ich selbst weiß. Und die mich trotzdem rausholt aus meiner selbst gewählten Blase, aufatmen lässt, der ich von den Geschichten meines Universums erzählen kann. Ein langes Wochenende bei Jo, mit den Kameras und natürlich auch mit dem KINDLE. Traumhaftes Wetter, viele Menschen, Lächeln, Gespräche, selbst über #YANA.
Ich wollte schon längst Bilder in den Blog gestellt haben von unseren Ausflügen durch Essen (man glaubt gar nicht, was es für hübsche Ecken da gibt, bis man sie selbst gesehen hat). Doch wieder zu Hause angekommen, vergrub ich mich direkt wieder in mein Universum, süchtig, abhängig … Lesen … Lesen … immer mehr, und immer auf der Suche nach der nächsten Geschichte, die hoffentlich genau so gut (oder vielleicht besser) ist, als die davor. Selbst, wenn mich die Geschichten zum Weinen bringen (und das tun sie oft), so habe ich doch die Gewissheit, dass alles gut ausgehen wird, dass immer LIEBE siegen wird. Ich ertrinke in diesem Gefühl.
Und dann ist da natürlich #supernatural – nach wie vor und stark und zerreißend. Sie drehten gerade das Staffelfinale in Vancouver, und meine Gedanken wandern oft dahin. Ich habe Angst vor dem Finale, aber ich habe vor jedem Staffelfinale Angst; wissend, dass es schwer werden wird, mit den Gefühlen klarzukommen, die es hinterlassen wird, unruhige Monate des Wartens.

Aber ich lebe – wegen dem Universum, wegen der Serie, wegen der Gefühle … und ich stehe jeden Morgen auf, wegen der Träume, die da noch sind, und erfüllt werden wollen.

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Hell’s Angel

We need to talk! (und es wird von Spoilern wimmeln!) Die Folge der letzten Woche hat mich zerstört, die heutige hat mich verwirrt! Ich bin ganz aufgedreht und confused und krieg mich kaum gebändigt! Wer ist jetzt mit wem alliiert, verbändelt, verliebt, ausgenutzt, betrogen? Wer benutzt wen und warum? Weiterlesen →

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Red Meat

Tot!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Just dead!

Begrabt mich! Mein Albtraum wurde wahr. Und ich kann einfach nicht! ICH KANN DAS NICHT!

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Safe House

11-14

Die 4-Wochen-Frühjahrspause ist rum, the boys are back on the road. BOBBY & RUFUS auch – zumindest parallel in flashbacks. Same case, irgendein Seelenfressendes Monster (Soul Eater) – und es war gruselig! Es war scheiße gruselig. Das Monster unter deinem Bett, das dich packt und wegzerrt.

Die Folge machte mich traurig. Sentimental. DEAN so frustriert zu sehen, dass sie mit AMARA und SAVE CAS nicht weiter kommen. SAM’s Versuche, seinen Bruder aufzumuntern, abzulenken. The family business. Und dazwischen die Rückblicke zu BOBBY & RUFUS, wie sie sich streiten und gegenseitig behaken. Cleverer Weise haben sie immerhin einen Bagger zum Ausbuddeln von Gräbern. Smart move. *lach* Und immer wieder „Rule nr. one: You can’t save everyone!“ Aber BOBBY – so wie DEAN – versuchen es, sind sich so ähnlich. Always keeep fighting.

Was am Herz zerreißendesten war: BOBBYs Sorge um die Brüder (damals, als sie die Apokalypse aufhalten und LILITH zur Strecke bringen mussten). „My boys!“ BOBBY, der beide Brüder tot auf der Treppe liegen sieht.
DEAN, der eine leblose Version von SAM in dieser Zwischenwelt findet. Keine Worte, nur Blicke … und beide Male brach etwas in mir schluchzend zusammen. Es ist die alte Angst, damals, heute, immer.

Und dann … treffen sich DEAN und BOBBY in dieser Zwischenwelt, für einen winzigen Augenblick. Ich frage mich, ob es der Anfang ist für … kommendes? Andere Welten? Ich weiß nicht. Es tat gut, BOBBY wieder zu sehen. Es tat gleichzeitig auch weh.

Finally: Die Brüder schaffen es, beide Siegel, inside und outside des Soul Eater Nests anzubringen. SAM, der zu DEAN eilt, ihn hält. I’ve got you! Kann ein Herz noch mehr brechen? Ich brauche für beide Brüder eine Pause, happy things … ein bisschen Vacation … von all den Verlusten … BOBBY, CAS …
Habt ihr es bemerkt? Das brotherly bond wächst und wird stärker. Keine Geheimnisse mehr. DEAN erzählt sofort, dass es SAM war, den er tot gesehen hat, noch immer seine größte Angst und Sorge, sein weak spot. Und vielleicht … vielleicht besteht eben doch die Möglichkeit, dass nicht alles verloren ist; dass man irgendwie – auch über den Tod und alle Verluste hinaus – zusammen ist. Universell. (Ich bin heute sentimental, zu wenig Schlaf .. definitiv zu wenig Schlaf schon wieder, und zu viele Gefühle).

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Trapped

Fuck!

Mein letzter Eintrag liegt – was? Äonen? – zurück, ausgetrockenete Strohballen kullern von einem trockenen lustlosen Wind geblasen über das Blog. Und ich bin gefangen, mehr denn je zuvor in diesem einen Universum, das mich um den Verstand bringt und alles andere fade erscheinen lässt. Dabei war das Real Life nicht untätig! Burger Bar, Aladdin in Hamburg … die Highlights des Monates März bisher, der schon wieder seine Mitte erreicht hat, ohne dass ich es wirklich merkte. Mein Leben außerhalb des Büros besteht aus ….  Lesen. Lesen, lesen, lesen! Ich bekomme nicht genug, bin unvernünftig, esse ungesund wenn überhaupt, schlafe noch immer viel zu wenig und bin fahrig, wenn ich nicht lesen kann, weil verdammte Akten oder Synopsen mich abhalten. Und ich weiß nicht, wie ich dem entkommen kann, weiß nur, dass ich gar nicht entkommen will. Verdreht? Verrückt? Unvernünftig? All das!

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Beyond The Mat

11-15

Können wir bitte seine Wimpern anbeten?
Können wir ihn bitte komplett anbeten?
Darf ich jetzt sterben?

Über die Folge muss ich erst nachdenken – und sie noch einmal schauen, und fangirling DEAN genießen. Und die Schlussszene in mich aufnehmen – always keep grinding.

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The Vessel

11-13

Ich kann gar nicht sagen, auf wie vielen Ebenen mich diese Folge mitgenommen hat – mitnimmt.

So intensiv! So much love! So durch und durch WINCHESTER!

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The Vessel

Ich habe die ganze Folge lang kaum geatmet! Jesus! Sie ist so …. so verdammt … intensiv!, dass man nicht atmen kann! Und ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll! Ich weiß es schlicht nicht! Jeder Moment war so seelentief, dass ich nicht weiß, wo ich beginnen soll, meine Gefühle zu sortieren. Okay … eines ist – war – immer klar, die ganze Episode lang: Nie waren sich die Brüder näher! Und ich schluchze darüber noch immer glücklich, wie sie sich gegenseitig beschützen; es kaum ertragen können, den anderen in Gefahr zu wissen.

Und dann ist da noch CAS bzw. LuCas! Und holy shit! Und die Katze ist aus dem Sack. Er wollte SAM töten! *kreisch* Aber CAS hat es verhindert! Kann ich jetzt bitte zusammenbrechen und einfach … zusammenbrechen? Aber nein, ich muss ins Büro! Damn it!

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Love Hurts

Yes, it does!

So – können wir zu der Schlussszene kommen? Endlich endlich sprechen die Brüder darüber, und DEAN gesteht, dass er AMARA – warum auch immer – nicht töten wird können. Und SAM war nicht überrascht! Of course not!
Und nun erinnern wir uns an LUZIFERs Prophezeiung an SAM: Du wirst diejenigen sterben sehen, die du liebst.

Darf ich jetzt bitte wimmernd in einer Ecke zusammenbrechen?

Okay, sprechen wir über Jensen; und nun wird es erst recht kompliziert! *lach* Wie kann man nur so großartig spielen? Hat er irgendeine Emotion ausgelassen in dieser Folge?! Kann er bitte weniger perfekt sein? Nein, kann er nicht. Selbst wenn er einen Hangover mit abgestandenen Chinafutter spielt – er ist schlicht perfekt!

And now my confession: Ich gebe zu, ich habe fast erwartet, dass DEAN den Kiss Of Death an SAM weitergeben bzw. dieser sich selbigen von DEAN stehlen wird. Don’t judge me! *lach* Es tut mir nicht Leid! Aber denkt darüber nach, warum SAM wie so ein Nerd am Valentin’s Day allein im Motelzimmer herumhängt und auf seinen Bruder wartet! 🙂

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I know I should

… but I can’t!

Da sind so viele Stories, die ich lesen MUSS, die mich nicht loslassen!

Die neue Akte X-Staffel läuft bereits in US; ich wollte sie mir bei iTunes ziehen – ignoriert.
Pro7 zeigte letzten Montag bereits die neue Akte X Staffel, wir haben es aufgenommen, ich wollte es schauen – ignoriert. Ich wollte endlich die Blumen gießen, deren Schreie nach Wasser von Woche zu Woche lauter werden – ignoriert.

Was ich nicht ignorieren kann – nicht ignorieren will!, ist das KINDLE. Eine verdammt gute Story führt zu 3 weiteren Geschichten, es ist endlos, es hält mich gefangen, verkürzt meine Nächte und ich fahre zu schnell Auto, um nach der Arbeit nach Hause zu kommen. Und dann fliegen die Stunden durch die Nacht, ich bin in einem anderen Universum und kann mich schwer trennen, verfluche den Wecker, der mir meckernd sagt, dass ich schon wieder nur noch 3 Stunden habe, bevor ich ins Büro aufbrechen muss für einen weiteren Tag, der mich fernhalten will von diesem Universum. Fahrig, zittrig … und bis ich zu den verdammten Happy Ends komme (die unbedingt notwendig sind für meine Sicherheit und mein Überleben) sterbe ich tausend Tode, jeden Tag, jede Nacht … und es hört nicht auf, mich zu greifen und an mir zu zerren … und ich kann nicht aufhören.

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HIT!

This hit me off guard this morning, and then my entire world went down, were spinning, heart hurt, until I finally could be sure it was only meant teasing Jared, and slowly I could breathe again and calm down.

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Don’t You Forget About Me

11-12

Hmm … „Nice!“ war der erste Gedanke, der mir zu der neuen Episode einfiel. Jedoch nicht genug DEAN & SAM irgendwie. Dafür Tupperdosen mit selfmade meals made by Jody (und es tat gut, Jody wiederzusehen), und Food Porn. And Family, that doesn’t start or end with blood! Aber sonst? Es fehlte für meinen Geschmack das Salz, was möglicherweise auch daran liegt (und diese Erkenntnis erschreckt mich gerade ein wenig), dass die AU story, die ich aktuell lese, so viel intensiver sich anfühlt. Aber ich liebe #supernatural! I always did, and I always do!

Der Handlungsbogen about Darki AMARA … oder auch nur um LuCAS flackerte kaum, ein, zwei Erwähnungen, dass derzeit beide keinen Pieps von sich geben. SAM scheint noch immer schwere Gedanken mit sich herumzuschleppen, Erinnerungen, Schuldgefühle; und DEAN versucht ihn zu .. füttern? Was war das? Ein Donut on the botton, donut on top, and between … food porn? LOL Und SAM verweigert es, und DEAN schaut ziemlich beleidigt! How many calories does that even have?

Okay – Family: Jody und Claire und Alex scheinen eine zu werden, und die Dinnerszene war wirklich lustig, wie SAM & DEAN das „DUDE! It’s shaped like chicken!“-Huhn mit Kartoffeln in sich hineinschaufeln … und dann mit Teenager-Streitgesprächen umgehen müssen. LOL Keine Chance zur Flucht! Sit! Stay!

Claire will jagen (sie ist nicht sehr erfolgreich bisher, denn alle ihre vermutlichen Monster entpuppten sich bisher als non-monsterisch) – und DEAN versteht das. SAM auch, aber SAM versteht auch, dass es immer Monster geben wird, aber Family? Family is more important.
Alex scheint sich eingelebt zu haben und bekommt von Jody in Anwesenheit von SAM & DEAN das mütterliche Take for God’s sake a condom!-Speech. *lach* Und dann stellt sich heraus: Claire hatte Recht, da sind Monster, Vampire aktuell. Ein Vampir insbesondere, der sich an Alex rächen will … und Alex bietet ihr Leben an, würde zurückgehen und die Beute spielen für das Vampir-Nest, so wie früher.

It’s all about family at the end – und Tupperdosen!

Nun gut, maybe es ist eine dieser Episoden, die erst beim zweiten oder dritten Mal schauen die kleinen interessanten Details preisgeben. I liked it – kinda.

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Heya – I’m still alive

Ja, ich weiß … der Blog war schon mal aktiver. Derzeit bin ich gefangen in einer anderen Welt (noch immer, und es besteht keine Aussicht auf Heilung – nicht, dass ich überhaupt geheilt werden möchte!)

Dabei passieren durchaus noch erzählenswerte Geschichten im Real Life. Das letzte Wochenende zum Beispiel: Das steckte voller Überraschungen und Freude; obwohl es mit einem Schock am Donnerstagabend begann:

Geplant hatte ich für den Freitag einen Geburtstags-Überraschungsbesuch bei Jo. Dafür bekam ich den Freitag beim Anwalt frei. Der Donnerstagabend ist – daran hat sich nichts geändert – für supernatural reserviert, und die letzte Folge war gut! So verdammt gut, dass ich es kaum erwarten konnte, sie noch einmal zu sehen. Habe ich darüber überhaupt gebloggt? Vermutlich nicht. Egal jetzt. Ich wollte also schnellstmöglich nach Hause, und sah es als persönlichen Angriff an, als schon wieder auf der B ein ellenlanger Stau war, wie auf der Heimfahrt am Vorabend auch schon. Was ist diese Tage los auf den Straßen in der Wesermarsch?! Jedenfalls: Diesmal entschied ich mich, durch die Wisch abzukürzen und den Stau zu umfahren. Die Wisch ist Wiesen- und Moorlandschaft. Die Straßen sind eng und geteert, aber die Baumwurzeln kümmern sich nicht darum, und so sind es Huckelpisten, über die man besser nicht mit 120 km/h braust. Das weiß ich nun auch, denn mitten im Moor, abseits jeglicher Zivilisation, gab es einen Knall, und dann klapperte es im hinteren Radkasten des Dämonenmazdas. Zuerst dachte ich, dass sich ein störrischer Ast drin verfangen hat; doch es hörte nicht auf. Also hielt ich an, kletterte drunter, sah nichts. Und es klapperte weiter. Irgendwas war definitiv kaputt. Scheiße! Und ich mitten im Moor, kein Licht, nicht mal einen Anhaltspunkt, wo ich sein könnte. Das altersschwache Höndü moppt mich sowieso bei jeder Gelegenheit, das brauchte ich gar nicht fragen. So schleppte ich mich in Schrittgeschwindigkeit 15 km weiter, bis ich zumindest in bewohnte Gegend kam. Fortuna war mir hold, ich stoppte klappernd den Mazda vor einer Autowerkstatt, wo gerade die Lichter ausgingen. Ein junger Mann sah mich verzweifelt winken, schmiss sich unter den Mazda, leuchtete alles ab und diagnostizierte: Stoßdämpferbruch. Klasse! Kann ich so gar nicht gebrauchen. Er bot sich an, den Wagen in seine Werkstatt zu schubsen und zu schauen, ob er es flicken kann. Aber er hat doch Feierabend, und ich bin eine freundliche Person, die niemanden den Feierabend rauben will. Also lehnte ich ab, erbat nur die Koordinaten, um dem ADAC zu rufen – wozu bezahlen wir den? Also rief ich die Abschleppengel, schilderte Problem, Standort, Autofarbe, Diagnose und dass ich dringend nach Hause muss, und erflehte Hilfe. Diese wurde mir innerhalb der kommenden 60 Minuten versprochen. Fein! Warten! Warten ist kein Problem – ich hatte das KINDLE mit. Mit dem KINDLE ist Warten überhaupt nicht schlimm. Ich twitterte noch schnell mein Mischgeschick, sagte das verabredete supernatural-Watching-Date seufzend ab; und vermutlich strich dann Jo gedanklich auch schon den geahnten Besuch meinerseits.
Nun, was soll ich sagen: Ich kam nicht weit mit dem KINDLE, nicht mal ein Kapitel, als der ADAC blinkend heranrollte, dessen Fahrer ich erst einmal umarmte vor Erleichterung, dass er mich überhaupt so schnell gefunden hat. Er schmiss sich seinerseits auch noch einmal unter den Mazda, bestätigte den Stoßdämpferbruch, verlud mein Mazdachen und brachte mich nach Hause. Mazda kam gleich zu den Rotjacken, und diese bekamen einen Hilfebrief samt Autoschlüssel in den Briefkasten geschmissen.

Meine gesamte Planung für den Überraschungsbesuch in E. war aber jetzt auf den Kopf gestellt; ohne Mazda blieb nur noch Zug. Also packte ich am Freitagmorgen fix meine Sachen neu und reduzierte alles auf einen Rucksack voll; Kaffee (!, von dem ich wusste, dass ich bei Jo keinen bekommen würde, sie ist eine sture Kaffeeverweigerin), die Schlafdecke, das Six-Pack Hollunder-Bier, das ich plante mitzubringen – all das musste zu Hause bleiben. Aber immerhin würde ich Gelegenheit haben, im Zug genüsslich meine Stories zu inhalieren – und so tat ich. Vermutlich machte ich Geräusche dabei, und fast hätte ich den Ausstieg verpasst, aber nur fast. Ich schaffte es zu Jo, und überraschte sie. Was für eine Freude! Überraschung gelungen würde ich sagen.

Der Nachmtitag verging wie im Flug mit Reden und (natürlich) supernatural-Schauen (was sonst?!), und dann war es auch schon an der Zeit, Jo zu entführen. Ich hatte einen Tisch reserviert für 20 Uhr in einem Lokal namens Moschmosch in Oberhausen. Ich nahm an, es servierte Pizza. Ich war irgendwie auf Pizza eingestellt. Es kam anders. Aber lecker. Und es kamen wie verabredet noch Kaddy & Ecki dazu; und die Chemie stimmte von der ersten Minute. Wir hatten Spaß – und leckere japanische Nudelgerichte, und ich später dann – nach einem verzweifelten Blick zu dem Kellner – auch eine Gabel statt Stäbchen. Es war ein zauberhafter Abend; das sollten wir mal wieder machen! Gerne auch mit Chardonnay. Mehr Chardonnay – das Zeug kann man trinken, danach kann man mich aber nicht mehr für voll nehmen! LOL

Der nächste Tag begann faul, mit einem kleinen Frühstück at Jo’s und viel Reden und ein bisschen Lesen und supernatural schauen und heimlich mit Pitti twittern, die ich über Twitter anflehte, Kaffee mitzubringen. Pitti kam, mit ihr der Kaffee. Ich verspeiste genüsslich Jensens Mund und Ohr von der geschenkten Jensen-Schokoladen-Torte (yummi!). What next? Pizza? Nö – RoadStop-Kneipe zum Abendessen. Die Fahrt dahin mit Pitti als Chauffeur. Und was soll ich euch erzählen? Kann man sich in eine Kneipe verlieben? Ich kann! Auch, wenn wir 25 Minuten warten mussten, bis endlich ein Tisch frei wurde, es hat sich gelohnt! Das war ein richtiges Road-House, und das Feeling war einfach umwerfend, totally amerikanisch. Ich wollte gar nicht mehr weg! Dazu gab es den besten Burger, den ich jemals gegessen habe! WOW!

Der Abend dann verlief ruhig (mit noch einer Folge supernatural), und die Nacht verbrachte ich noch lesend (was auch sonst) auf Jo’s bequemer Couch. Der Sonntag begann spät, fast zu spät. Zeit für die Heimfahrt. Ich hatte mir vorgenommen, die aktuelle Story auf der 3-Stunden-Zugfahrt gemütlich weiter zu lesen. Es muss ja Vorteile haben, wenn man Zug fährt. Ich fand den gebuchten Sitzplatz, der war belegt. Aber nicht so schlimm, da war ja noch einer nebendran frei. Die Frau neben mir rätselte in einer japanischen Zeitung und entschuldigte sich, dass sie sich so breit machte, als sie ihre Zeitung und Stifte fix zusammensuchte. „Keine Panik, ich hole sowieso gleich mein KINDLE raus, und wenn ich dann merkwürdige Geräusche machen, stören Sie sich bitte nicht daran, das ist bei mir normal!“ antwortete ich schmunzelnd. „Was lesen sie denn?“ fragte die Dame neugierig, und meine Ohren wurden wohl etwas rot. „Das kann ich nicht verraten!“ murmelte ich. Worauf sie lachte und meinte, dass in Tokio die Menschen ganz ungeniert ihre Porno-Comics lesen, obwohl man doch annehmen sollte, dass die Japaner so zurückhaltend sind. „Sie waren in Tokio? Und sie lernen Japanisch? Ich bin beeindruckt!“ Das war ich wirklich, und es entspann sich ein Gespräch, über Tokio, die Leute, ihr Leben (sie ist Bauzeichnerin und 72 Jahre alt), über Taifune und Erdbeben, über Kanada und meine Serie und wie sie mein Leben veränderte, über die unterschiedlichen Mentalitäten und Bräuche, über Essgewohnheiten, Politik und Flüchtlinge … schlicht über Gott und die Welt. Zwischendurch stieg noch ein weiteres Pärchen ein und platzierte sich an unseren Tisch, und sie wurden sofort in die Unterhaltung einbezogen. Auch die zugestiegene Frau war Bauzeichnerin, ihr Mann arbeitete beim NDR. Die Geschichten wurden noch lustiger und unterhaltsamer und bald waren wir am Erzählen und Lachen, über Fasching und Urlaub und Kinder … die Zeit verging wie im Flug und ich hatte nicht einmal ins KINDLE geschaut. Die ältere Dame lud mich auf einen Kaffee ein, und wenn sie mir nicht erstaunt plötzlich zugerufen hätte: „Heya, sind wir schon in Bremen?“, hätte ich verdammt noch mal meinen Ausstieg verpasst. Wir verabschiedeten uns herzlich! ‚Ob ich denn öfters auf dieser Strecke unterwegs wäre, ob man sich wieder sehen würde?‘ wollte sie wissen. Vermutlich eher nicht, denn wenn mein Mazda nicht in der Wisch … Schade … oder vielleicht klappt es ja doch noch einmal! Zugfahren mit den richtigen Leuten ist unterhaltsam!

Der Rest des Weges von Bremen nach Hause verlief unspektakulär und verlesend, der Marsch vom heimischen Bahnhof zur Couch war anstrengend, vermutlich habe ich mir doch eine klitzekleine Erkältung zugezogen. Zu Hause ist das Internet verloren gegangen. Die neue Fritz-Box findet es jedenfalls nicht. Aber nicht so schlimm: Mein KINDLE-Lesestoff reicht noch für ein oder zwei Wochen, bis ich Nachschub laden muss.

So war das Wochenende aufregend und schön und spannend …
Heute Morgen habe ich Mazda geheilt von den ATUern zurück geholt, die Woche etwas relaxter gestartet, und noch immer muss ich schmunzeln über das vergangene Wochenende.

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…. direkt Into The Mystic !

I’m a mess! Und es liegt – zum ersten Mal seit Wochen – nicht an den FanFics. Not at all! Ich bin zittrig, tränenüberströmt und zu nichts anderem in der Lage, als in mich hineinzuhorchen und zu staunen, was diese neue Folge – Into The Msytic – mit mir angestellt hat! Ich bin nicht sicher, ob ich das so schnell verarbeiten kann! Diese Folge zerbrach mich!

Verzeiht, wenn ich noch nicht direkt auf die Episode eingehen kann – ich bin zu aufgewühlt und durcheinander und alles in mir schreit DEAN! Und SAM! Ich krieg mich kaum ein! Es ist so schwer gerade, mit den Gefühlen umzugehen! Aber das ist es, was ich an supernatural so liebe – und was mich umbringen wird eines Tages.

Das intensivste Gefühl, was zurzeit alles überschattet, ist: DEAN! Er war es, der letztendlich am verwundbarsten von allen war – und ich wusste es die ganze Zeit! Und dann attackierte dieses Ding, diese Banshee ihn, und er begann sich selbst zu verletzen – und ich schrie in Agonie mit, völlig egal, ob ich allein im Zimmer war! Alles war egal! DEAN war – ist! – verwundbar und ich wusste es! Und genau so weiß ich, dass es nicht AMARA ist, die ihn verwundbar macht! Es ist SAM! Ich weiß das einfach! (Und an der Stelle vermischen sich FanFics mit #supernatural dermaßen, dass ich kaum atmen kann!) Es tat weh, DEAN so zu sehen, so zu fühlen – und nichts tun zu können. SAMs geflüstertes THANK YOU zu Eileen – und ich brach noch mehr zusammen!

Und es tat weh, zu sehen, wie SAM leidet, wie er sich selbst nicht vergeben kann, nicht nach DEAN im Purgatory gesucht zu haben! SAM! DEAN hat dir vergeben, und ich vergebe dir auch, habe dir längst vergeben! „I wouldn’t do this without my brother. He’s had my back every step of the way. Even when I let him down.“
Bitte, vergib dir selbst, SAM – und kümmer dich um DEAN, so wie er es die ganze Zeit und immer und für alle Ewigkeit für dich getan hat!

Die fast letzte Szene – die kleine Box, in der SAM all die Dinge* aufbewahrt, die ihn mit DEAN verbinden, und in die er dann den Flyer des Altenheimes stopft – das war ein Tritt direkt in die Eingeweide für mich! Als wenn ich nicht schon vorher zerbrochen gewesen wäre! Sag es DEAN! Zeig ihm diese Box, SAM!

Statt dessen: ein schlafloser DEAN, der mich zerreißt, weil ich nicht in dieses Universum kriechen kann, um ihn zu trösten, um irgendwas zu tun!

Noch ein kurzes Wort zu LuCAS: Grandios gespielt von Misha! Er macht mir Angst! Schlicht und ergreifend Angst! Und es wird nicht lange dauern, bis DEAN merkt, dass etwas ganz und gar nicht stimmt mit CAS! Er spürt es ja bereits! (Wie sollte er auch nicht?!)

Alles in allem war Into The Mystic das, was supernatural ausmacht – und noch viel mehr! Ich hatte Angst, das Intro* allein machte mir Angst. Und die Intensität der Gefühle bläst mich immer noch jenseits alles Vorstellbaren! Noch immer zittern meine Finger, schlägt mein Herz wie wild und in meinem Kopf kreischen die Gedanken immer nur SAM & DEAN!

*Es lag nur das Amulett drin, das DEAN aufbewahrte nach der 200. Fan Fiction Folge. Sollte nicht auch das ursprüngliche Amulett drin sein?

*Täusche ich mich, oder gab es im Rückblick tatsächlich die Szene, in der CAS im Cage YES zu LUCIFER sagt? Das haben wir vorher nicht gesehen, oder?

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Nothing has changed so far

Im Gegenteil – es ist eher schlimmer, and it gets worse day by day and night by night!

Ich kann dieses Universum kaum noch verlassen, esse zu wenig, schlafe noch weniger und ignoriere alles andere mehr oder weniger um mich herum. Ich weiß, es ist falsch, ich weiß, das muss aufhören – und ich kann nicht, will nicht! Ich verhalte mich kindisch, wie eine Drogensüchtige, selfish (wie heißt das deutsche Wort dazu?) … und ich mag mich selbst im Moment nicht. Doch dann …. Kaum halte ich das KINDLE in den Händen, kann ich nicht mehr anders, als abzutauchen …tief in das gefundene Universum und seine Gefühle, das mich einfach glücklich macht, auch wenn es manchmal scheiße weh tut.

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