Waldluftverlangen

Seit Jahren fahre ich quasi auf meiner täglichen Strecke an Wald vorbei. Seit Wochen nehme ich mir vor: morgen nach der Arbeit suchst du dir einen Parkplatz und gehst durch den Wald spazieren. Seit ebenfalls Wochen ist dort auf der anderen Seite der Bundesstraße ein Sonnenblumenfeld, das ich ebenfalls fotografieren wollte. Und heute endlich fuhr ich nicht vorbei, sondern suchte für Mazda ein flauschiges Warteplätzchen. Dann spazierte ich mutterseelenallein durch das duftende Grün, und nur ein paar Vögel flatterten – für mich unsichtbar – erschreckt davon, als ich durch den Wald stapfte und die würzige Luft einsog.

DSCN1956_1 DSCN1958_1 DSCN1976_1

Nur das begehrte Sonnenblumenfeld konnte ich beim besten Willen nicht erreichen, die Bundesstraße trennte uns, und ich kam einfach nicht hinüber. Doch ich gebe nicht auf, ich werde einen Weg finden!

Zum Abschluss – mit einer wunderbaren Stunde später auf der Heimfahrtstrecke – bescherte mir der Sonnenuntergang aber noch dieses Abschiedsbild, wie zur Versöhnung:

DSCN1995_1

Veröffentlicht unter Bilder, Blog | Schreibe einen Kommentar

6 Jahre ist es her!

… dass DEAN von CAS aus der Hölle befreit wurde.

18Sep2008

Und heute? Ist wieder Warten angesagt, auf den Beginn der 10. Staffel und die bange Frage, was mit DEMON/DEAN passieren wird!

Veröffentlicht unter Supernatural | Schreibe einen Kommentar

Lumixolypse

Kleines Drama nach einer wahren Begebenheit

„Die Kamera ist kaputt!“

stand auf dem Zettel, der auf meinem Schreibtisch lag. Daneben war die kaputte Lumix abgelegt worden. Ihr Objektiv ragte in die Büroluft. Schubste man den Akku rein, ratterte sie zwar hoffnungsvoll los, fuhr den Objektivrüssel brav ein und anschließend gleich wieder aus und … rührte sich danach nicht mehr. Auf dem Display erschien irgendwas mit „Schärfeneinstellung defekt“. Beharrlich verweigerte sie jegliche Mitarbeit, schraubte man am Menü oder an einem der noch so auffindbaren Einstellungsknöpfe herum. Die Lumix war offensichtlich verstorben und ich hatte mich um den Nachlass zu kümmern.

Der erste Gedanke war: ‚Vielleicht ist ja noch Garantie druff!‘

Dazu müsste man natürlich aber wissen, wann wer wo die Lumix angeschleppt hatte. Sollte herauszufinden sein. ‚Irgendwann im Frühjahr 2012!‘ lautete die Vermutung der befragten Gedächtniselefanten. ‚Und zwar über Amazon geshoppt.‘ Nun, dann würde ich eben die Buchhaltungsunterlagen 2012 wälzen und eine Spur der Lumix finden müssen.

Wir schreiben bekanntlich nun bereits das Jahr 2014, die Buchhaltungsunterlagen 2013 dümpelten – soweit erinnerte ich mich – noch im Steuerbüro herum. Also sollten die Unterlagen bis einschließlich 2012 brav im Archiv einstauben. So fuhr ich nach Büroschluss ins Archiv, lief durch staubige Aktengänge, fand Buchhaltungsordner … 2011 … 2010 … 2007 … 2000 … 1698 … die Steintafeln, die Mitarbeiter Moses mal von einem Berg geschleppt hatte … Alles da, in Reih und Glied nebeneinander sortiert. Was fehlte, war – so will es Murphys Gesetz – der komplette betreffende Buchhaltungsjahrgang 2012!

Ich wühlte mich noch weitere Minuten durch das Archiv in der irrsinnigen Hoffnung, dass, wenn ich nur 5 Minuten später noch mal in das betreffende Regal schaue, die 4 Ordner mit der Aufschrift „BH 2012“ wie durch Zauberhand plötzlich da stehen würden, wo sie stehen sollten. Sie tauchten nicht auf und ich bekam den ersten Panikschub! Wo war die verdammte Buchhaltung?

Ich verbrachte eine mehr oder weniger schlaflose Nacht. [Zu Hause – nicht etwa im Archiv! Soweit geht mein Pflichtbewusstein dann doch nicht!]

Am nächsten Bürotag suchte ich verbissen weiter an allen möglichen und unmöglichen Stellen – ohne Erfolg. Dann kam mir der Gedanke: ‚Möglicherweise war die verschwundene Buchhaltung ja auch noch im Steuerbüro?‘ Alles, was irgendwie nicht auffindbar ist, fand sich spätestens im Steuerbüro an oder war für alle Zeiten durch ein Wurmloch direkt in das Nirwana sämtlicher verschwundener Akten dieser Welt gebeamt, gleich neben dem Einzelsockensammel-Black-Hole. Zaghaft telefonierte ich mit dem Steuerbüro: „Bitte sagen Sie mir, dass die Buchhaltungsordner aus 2012 aus welchen Gründen auch immer noch bei Ihnen rumstehen!“ bettelte ich; und wurde erhört: Sie standen da tatsächlich. Uff! Es war also nicht meine Schuld.

Drei Tage später staubten die Buchhaltungsordner wieder bei mir auf dem Schreibtisch herum; und ich konnte mich auf die Suche nach der Rechnung für die Lumix machen. Ich blätterte mich durch das Jahr 2012 und glücklicherweise fand ich im Februar betreffende Amazon-Rechnung mit 3 gekauften Lumixxen.

Wenn die im Februar 2012 gekauft wurden (und pro Lumix immerhin 250 Euronen bezahlt worden sind), dann ist die Garantie vermutlich bereits im Februar 2014 verflogen gewesen und der September, der Monat des Lumix-Todes, war damit jenseits von allen möglichen Diskussionen. Oder nicht? Hatte man vielleicht doch 3 Jahre Lumix-Garantie? Dann bestünde noch Hoffnung. Das Prinzip Hoffnung überlebt ja irgendwie immer und fragen kostet nichts – außer Nerven, wie sich bald herausstellen sollte.

Da auf der Rechnung haufenweise Bestellnummern und sonstige wichtige kryptische Zahlenkombinationen vermerkt waren, könnte man ja bei Amazon anrufen und doof fragen, ob wir noch ein bisschen Garantienachschlag haben könnten.

Habt ihr schon mal bei Amazon angerufen, wenn es um Sachen ging, die nicht direkt euer Amazon-Konto betrafen? Vermeidet es!

Ich klickte mich durch die Amazonhilfeseiten … klick … klick … klick …durch diverse Hilfethemen und Foren auf der Suche nach einer Telefonnummer. Nach einer guten halben Stunde und verzweifelten Klickens klingelte es dann auch. Allerdings wollte die männliche Amazone am anderen Ende der Leitung nicht nur die Bestellnummer des betreffenden Vorganges haben (die ich glücklicherweise sogar hatte), sondern auch die Email-Adresse, über deren Konto anno dunnemols die Lumixxe bestellt worden sind. Also spielten wir eine zeitlang Email-Bingo: Ich nannte ihm alle möglichen Email-Adressen der Firmen-Mitarbeiter, die bestellt haben könnten und er antwortete stets: Nein, die ist es nicht! Nach der Durchsage der 5. Emailadresse hatte ich entweder Glück und einen Zufallstreffer oder er schlicht keine Lust mehr auf das Spiel, jedenfalls bekam ich die Auskunft, die ich bereits befürchtet hatte: „Garantie seit Februar 2014 ausgelaufen. Ich danke für Ihren Anruf!“ Platsch.

Und nun? Aufgeben und die Kamera abschreiben? Nö! Nun hatte ich so viele Hürden gemeistert, da könnte ich auch noch ein bisschen mehr recherchieren.

Lumix gehört bekanntlich zu Panasonic und Panasonic hat laut Googleauskunft genau ZWEI Reparaturzentren in Deutschland. Ich telefonierte mich durch, wurde auch mit der nächsten Reparaturannahme – dort ein sehr netter Techniker – verbändelt und schilderte mein Problem:

„Es ist ja so, unsere Lumix hat seit Februar keine Garantie mehr, ist aber trotzdem blöderweise kaputt. Wenn ich den Aku reinschubse, rattert sie zwar los, aber dann kommt …

[Während ich redete, fummelte ich den Aku in die kaputte Lumix, um den andächtig lauschenden Techniker quasi aus erster Hand die Fehlermeldung mitteilen zu können…]

… aber dann kommt ….

– baffes Erstaunen meinerseits und der Ausruf:

„Wieso ist die Lumix denn jetzt nicht mehr kaputt?!“

Denn in der Tat, die mit dem Aku beladene Lumix benahm sich plötzlich tadellos, fuhr anstandslos das Objektiv erst ein, dann wieder aus, regulierte die Schärfe und war bereit für das Knippsen diverser Fotos, wenn ich denn gewollt hätte.

Der wartende Techniker kicherte (ich schwöre, er kicherte!), während ich völlig verdutzt auf die wiederauferstandene Lumix blickte, die selbe Prozedur noch einmal durchführte und sie immer noch keine Anzeichen von Schwäche Preis gab.

„Ich schwöre Ihnen, bis vor 3 Minuten war die Lumix noch tot!“ beteuerte ich und hatte den berechtigten Verdacht, dass die Lumix mich mit Absicht hat auflaufen lassen, um wieder einmal das universelle Gesetz zu demonstrieren: Frauen und Technik – zwei Widersprüche in einer Parallelwelt ohne Glitzer.

Der Techniker nahm es mit Humor. Das käme schon vor, dass etwas plötzlich wieder funktioniert, vorzugsweise gerade dann, wenn man gerade das Nicht-Funktionieren demonstrieren wollte. Aber wenn die Lumix sich wieder tot stellen sollte, dann könne ich mich ja noch einmal melden. Eventuell hat nur der Servermotor einen Wackler und müsste getauscht werden und darüber könne man ja dann nachdenken, ob sich das lohne, denn diese Reparatur käme so knapp um die 90 € an Kosten. Er kicherte leise, als er mir einen hübschen Tag wünschte. Ich starrte die Lumix immer noch perplex an.

Als ich aufgelegt hatte, unternahm ich einen letzten Versuch. Jetzt, wo der Techniker nicht mehr zuhörte, würde die Lumix sicherlich wieder ihr wahres Gesicht zeigen und den Dienst verweigern! Ich war überzeugt davon. Aku raus – Aku rein – Kamera auf ON … alles brav.

Seltsam!

Aber wenigstens habe ich die Buchhaltungsunterlagen gefunden.

Veröffentlicht unter Blog | Schreibe einen Kommentar

Telefonkritzelgekratzel 2.0

kritzelkraxel

Veröffentlicht unter Status | Schreibe einen Kommentar

Sammy Let Me Go!

Der Countdown bis zur Premiere der Season X tropft unaufhörlich vorwärts. Manchmal quälend langsam, dann wieder scheint es, dass die Zeit rast und ich noch gar nicht wirklich vorbereitet bin darauf, mir Seele und Herz zerfleischen zu lassen.

Dann kommen die Spoilers. Auch wenn ich mir vorgenommen habe, möglichst ohne Vorwissen in die neue Staffel zu starten, kann ich nicht immer widerstehen und muss dann doch schauen … und mein Herz macht einen Sprung, zerspringt fast, denn wie wollen die Winchesters jemals wieder aus dem Schlamassel rauskommen? Ich weiß, das ist seit nun 9 Jahren immer die Frage zum Staffelauftakt und geschafft haben sie es ja doch immer bisher. Aber nun ist Dean tot und ein Demon, ein raaaawr-sexy-badass-Demon! Sam kann ihn wohl nicht einfach eine Exorzismus-Formel an die Haare werfen und alles wird gut. Wenn ich nur nicht so innerlich zerrissen wäre: Ich will mehr DemonDEAN haben; und gleichzeitig erhoffe ich nichts sehnlichster, als dass SAM seinen Bruder rettet. Also beides gleichzeitig! Und dann heute diese Sneak Peek, mit dem Zettel, den SAM findet: Sammy Let Me Go! *krach* Mein Herz zersplitterte vollständig! Er hat SAMMY geschrieben! Das ist wie ein Hilferuf! Das ist ein Hilferuf! Don’t let him go! SAMMY!

SPNX_klein

 

Veröffentlicht unter Supernatural | Schreibe einen Kommentar

Zerrissenheiten am Wochenende

Totenkopf

Mit dem Abnehmen läuft es seit Wochen unrund, mit meiner Gefühlswelt ebenso. Wochenlange kann ich mich abends zu nichts mehr aufraffen und lasse das Sportprogramm schleifen, zu lethargisch, zu müde. Die Waage habe ich wohlweislich gemieden, sie würde nichts Gutes anzeigen.

Überhaupt sind die Wochenenden – alle letzten bisher – so … unzufriedenstellend! Ich sollte aufstehen, den Hintern vom Sofa zerren, die Canon schnappen und Fotos machen gehen, mich bewegen … aber ich klebe fest, auf dem Sofa, an der Schokolade, die Bazillus anschleppt, und an trüben Gedanken, was das alles noch für einen Sinn hat! Und dann entstand ein Alternativ Blog; ein grauer Blog:

Graues Werkarniggel

Ich weiß noch nicht, ob ich diesen grauen Blog beibehalten werde, oder er wieder in der Versenkung verschwinden wird. Warum überhaupt ein zweiter, grauer Blog? Die Antwort ist: Ich schämte mich ein bisschen für mich selbst. Das Graue, fast Dunkle in mir, war schon so lange nicht mehr aufgetaucht, dass es sich auf diesen Seiten fehl anfühlte. Dann hätte ich vielleicht besorgte Fragen beantworten und versichern müssen, dass alles nur halb so schlimm ist, wie es sich auf den ersten Blick vielleicht liest.

Veröffentlicht unter Abnehmen, Blog | Schreibe einen Kommentar

Geschützt: What’s up?

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Bitte gib unten das Passwort ein, um ihn anzeigen zu können.

Veröffentlicht unter Blog | Um die Kommentare zu sehen, musst du dein Passwort eingeben.

Da geht er dahin, der August

… der sich bereits sehr nach Herbst anfühlt. War es nicht gerade noch mitten im Sommer? Die Zeit rennt, oder rennt auch nicht, es kommt eben immer auf die Perspektive an und ob man sich gerade wünscht, dass die Zeit rennt oder doch besser schleicht.

Ich liege auf dem Sofa, darüber sinnierend, ob es noch lohnt zur nächsten Tankstelle zu spazieren, weil nur noch eine Zigarette in der Schachtel übrig ist. Lust habe ich keine, das Sofa zu verlassen, noch dazu, wo ich gerade Mark Knopfler in den Ohren habe. In letzter Zeit höre ich vermehrt Mark Knopfler, und mit jedem Hören nimmt mich diese Musik mehr gefangen. Man kann so schön weglaufen mit dieser Musik.

Womit wir beim Thema Sport wären: Der August war eher durchwachsen, wenn man ihn von der sportlichen Seite betrachtet. Es gab Wochen, in denen die Faulheit siegte. Und es gab den Anflug von Schnupfen.

Statistik_August_2014

Sie könnte besser aussehen, die Auguststatistik. In den letzten Tagen/Wochen ertappte ich mich öfters dabei, wieder in lethargische Müdigkeit zu fallen. Besonders abends, nach den Bürojobs. Dann ist es wirklich ein Aufraffen, um Laufen zu gehen. Wobei das letzte Laufen wirklich gut war: Über 8 km in etwas über einer Stunde.

Letzte Nacht habe ich endlich wieder einmal geträumt, und zwar so geträumt, dass das Traumgefühl auch nach dem Aufwachen noch da war und sich nicht verflüchtigte. Es war so ein schöner Traum, inspiriert von dem Cinderella-Märchen-Film im Rom der 1950er Jahre, den ich gestern Abend geschaut habe. Leider kann ich derzeit nicht so gut mit Worten hantieren, wie es der Traum und vor allem das geträumte Gefühl verdienen würden. Meine Schreib-Muse ist gerade im kreativem Auszeit-Modus. Aber ein bisschen habe ich doch versucht, meinen letzten Traum festzuhalten, Schnippsel aufzubewahren, bevor der Lappi – altersschwach wie er bereits ist – sich einfach verabschiedete:

Meermuscheltraumsehnsucht

Das Meer war in einer Muschel, und die Muschel war das ganze Meer. Sanfte und gleichzeitig kräftige Wellen brachen sich auf dem Muschelgrund, hinterließen weiße Wellenstreifen im Sand, während sich über dem Blau des Muschelmeeres ein perlenweißer Muschelhimmel wölbte. Das Muschelmeer öffnete einen Spalt, gewährte Einblick und Einlass in ein ganz spezielles Universum, und instinktiv wusste sie, dass das nur für einen Augenblick der Fall sein würde, bevor das Muschelmeer sich wieder schließen und verstecken würde vor der Welt und vor ihr. So schwamm sie schneller, zielstrebiger auf den Horizont des Muschelmeeres zu, wo Perlenhimmel und Meerblau zusammentrafen, und erreichte den weißen Strand.

ER rief ihren Namen in der wortlosen Sprache der Seelen. ER rief nach ihr, sehnend, verzweifelt. Ewigkeiten rief er bereits, kaum noch Kraft in der Stimme.

Tja, mehr blieb nicht übrig, um es zu beschreiben, nur das Lächeln, denn der Traum war wirklich Herz zerreisend und schön. Und er ging gut aus, was ja auch keine Selbstverständlichkeit mehr ist.

Veröffentlicht unter Abnehmen, Blog, Traumsequenzen | Schreibe einen Kommentar

Status: Genervt

Herr Ackles hat ja jetzt Twitter. Er erkundet Twitter und lernt gerade, was tweeten, retweeten, RTs, DMs, followers, hashtags etc. sind. Alles hübsch und gut. Er hat auch vor wenigen Mintuen sein erstes Selfie in das Twitterverse geschubst, wie er mit verkniffener Stirn angestrengt vor was auch immer für einen Gerät oder Cellphone sitzt; und im Hintergrund ein Moose-Jared, argwöhnisch schauend, ob er auch alles richtig macht. Lustig! Keine Frage. Auch wenn beide – Jensen und Jared – ziemlich fertig aussehen auf dem Bild. Was auch kein Wunder wäre, schließlich haben die es nach 22 Uhr in Vancouver und entweder haben sie bereits den ganzen Tag gedreht oder ein anstrengender Nachtdreh steht noch bevor. Sie rücken ja mit der Sprache nicht heraus, Staffel 10 ist quasi top secret.

Warum ich nun genervt bin? Weil das eingetreten ist, was ich immer befürchtet habe, wenn Jensen auf Twitter aufkreuzt! Tausende von I LOVE YOU tweets, Follower-Gebettel und Aufmerksamkeitsgeheische. Der arme wird regelrecht bombardiert, und zwar pausenlos. Er ist wie ein niedlicher tappsiger Hundewelpe, der seine ersten Twitterschritte macht, und alle stürzen sich total aus dem Häuschen auf ihn. Glücklicherweise kann er wenigstens als verifizierter Häkchenträger seine Einstellungen auf Twitter so vornehmen, dass er dieses Geseier und Gesabber und das noch unmöglichere Follow-Me-Back-I-Love-You-Bombardement nicht mitbekommt – falls es ihm sein Twitter-Sensei hoffentlich gezeigt hat. Von den ersten aufgetauchten Hass-Tweets will ich jetzt gar nicht anfangen. Diese Leute sind einfach nur ignorant, dumm und armselig und glücklicherweise in der Unterzahl.

Dreist finde ich allerdings, wie unverschämt sich sofort an Jensen’s Twitter-Profil-Foto bedient wird. DEAN-Bilder als Profilfoto zu verwenden, die man sich selbst zusammengebastelt hat, kann ich ja noch nachvollziehen. Davon schwappen einige durch meine Timeline und ich mag sie. Auch Jensen-Con-Bilder … okay! Aber das Bild zu verwenden, das er sich ausgesucht hat? No way! Kann mir sowieso nur schwer vorstellen, wie es für ihn sein muss, wenn er sich doch mal in die Fandom-Twitter-Welt verirrt und ihm dann Hunderttausende Deans und Jensens entgegenblinzeln.

Auf jeden Fall bin ich heute schwer zickig und deswegen auch empfindlich für diesen Kinderkram, der mir die letzten Tage ständig auf Twitter begegnet. Ich hoffe nur, dass sich das irgendwann mal wieder normalisiert oder zumindest abflacht. Wenn J2 und M – wovon ich stark ausgehe – einige Episoden der kommenden 10. Staffel live auf Twitter kommentieren werden, werde ich das abartig feiern und mich amüsieren. Selbstverständlich! Aber dann ist auch wieder gut hoffentlich.

Veröffentlicht unter Status | Schreibe einen Kommentar

Sehnsucht nach Wald

Heute morgen habe ich spontan die Canon mit ins Büro geschleppt, ohne recht zu wissen, warum. Da war nur dieses Sehnen in mir. Sehnen nach Wald. Vielleicht liegt es daran, dass ich vor 2 Jahren in dieser Jahreszeit durch die kanadischen Wälder spaziert bin.

Jedenfalls hatte ich die Canon mit, und so bin ich auf meiner Feierabendheimfahrstrecke einfach rechts abgebogen, habe Mazda geparkt und bin den Wald suchen gegangen. Das heißt, ich sah Wald, jedenfalls das, was man noch übrig gelassen hatte, denn das meiste musste bereits vor Jahren für eine neue Gewerbegebietsfläche weichen. Ich sah also Wald, ich roch ihn auch, aber ich kam nicht heran, denn er war umzäunt. Also spazierte ich eine gute Stunde um den Wald drum herum.

Wald1

Babyweihnachtsbäume

Wald2

Wald3

Und morgen suche ich ein Loch durch den Zaun … oder einen anderen Wald.

Veröffentlicht unter Bilder, Blog | Schreibe einen Kommentar

Es ist passiert!

Gestern explodierte Twitter!

Jensen Ackles joined in Twitter – und die Twitterwelt purzelte in Euphorie und Extase und völlig losgelassen durch den virtuellen Raum. Ich kreischte innerlich mit; aber ich bin mir noch nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Ein Teil von mir wünscht, er hätte das gelassen. Twitter ist gefährlich! Es wird – so fürchte ich – nicht lange dauern, bis er mit dem Wahnsinn konfrontiert wird; durchgeknallte Menschen, die sich einbilden, Jensen würde ihnen gehören. Das Gebuhle um seine Aufmerksamkeit, die unhöflichen Tweets, wenn er etwas sagt und tut, was nicht in deren Destiel-Welt passt. Weil sie Dean und Jensen nicht mehr auseinander halten können oder wollen. Ich habe etwas Angst um Jensen, wenn seine Tweets auf Goldwaagen geknallt und Silbe für Silbe analysiert und seziert werden. Wenn er Display-nah mitbekommt, mit was für Hass-Tweets sich seine Frau seit Jahren herumschlägt, mehr oder weniger gelassen. Die Tweets, die kommen werden, weil DEAN nicht die Rolle spielt, die ein paar Fans sehen wollen.

Vielleicht tweetet er ja nicht viel, nur so ab und zu. Trotzdem ist der Hype diese Tage natürlich unglaublich. Sofort in den ersten 3 Minuten nach Bekanntwerden seines Twitter-coming-outs kletterte seine Follower-Zahl in die Hunderttausend und sein Twitter-Ei trendete world wide.

Ganz kann ich mich dem euphorischem Hype natürlich auch nicht entziehen. Twitter wird nun anders sein. Wann immer ich mich einloggen werde, wird mein erster Blick seinem Account gelten – ist er noch da? Hat er etwas getweetet, das ich wegen dieser vermaledeiten Zeitverschiebung verpasst habe? Es wird aufregend werden. Eine kribbelnde Aufregung und wer weiß, was alles noch passieren wird. Ich bin überzeugt, dass Jensen sich nicht nur hat breitschlagen lassen, sondern dass sein Auftauchen in Twitter noch einen anderen – seasonX-Grund – hat. Das bedeutet dann für mich natürlich auch schlaflose Nächte ab Oktober, denn J2 on Twitter und die Chance, von beiden live zur aktuellen Folge betwittert und mit Infos und lustigen Anekdoten gefüttert zu werden, kann ich mir natürlich -Verstand und Schlafbedürfnis hin oder her – nicht entgehen lassen!

Veröffentlicht unter Blog, Supernatural | Schreibe einen Kommentar

Friday off

Spontan gestern beschlossen, heute nicht ins Büro zu fahren, und Chef gab dann doch auch seinen Segen. Es ist gerade auch nicht sooo viel zu tun im Vormittagsbüro; mit der Buchhaltung bin ich gut auf dem Laufenden und weil es mir die Tage sowieso eher bescheiden ging und die anfliegende Erkältung sich nicht entscheiden kann, nun völlig auszubrechen oder die Attacke abzublasen, ich mich dafür mit linksseitiger Genicksteife herumplage, war ein spontaner freier Freitag  nicht die schlechteste Idee. Was aber nicht heißt, dass ich diesen Freitag nun total und komplett verbummeln werde. Die WaMa rödelt bereits, gleich kommt noch der Geschirrspüler dran und anschließend ist Deponie-Besuch angesagt, um das Papier zu entsorgen. Nicht nur das seit Wochen eigene angesammelte, sondern auch das aus dem Büro – was bin ich doch für ein Goldschatz. 🙂

Veröffentlicht unter Status | Schreibe einen Kommentar

Sehnsucht

Sehnsucht

Diese Tage ist es besonders schlimm. Sehnsucht wütet in mir. Sehnsucht nach Vancouver. Zu wissen, dass „die Mädels“ gerade im Flieger sitzen und in wenigen Stunden supernatural-Land betreten werden … !

Alles in mir sehnt sich zurück in diese Stadt, in dieses Land, in dieses Gefühl.

Und doch sitze ich im Büro und es bleibt mir nur der Entschluss: Nächstes Jahr, oder in zwei, drei … aber ganz sicher werde ich wieder zurückkehren, in die Traumstadt, die mein Herz von der ersten Minute an gefangen nahm und verzauberte.

Wann habe ich das letzte Mal supernatural geschaut? Am Wochenende – u. a. das Finale der 9. Staffel. Mal wieder. Mal wieder geweint, still, heimlich und seltsamer Weise auch froh darüber, noch immer weinen zu können wegen dieser Serie, die mir so viel bedeutet, die so viel verändert hat in meinem Leben, die mich immer noch berührt wie beim ersten Mal.

Sportlich faul schleppen sich die Tage eher so dahin; Genickschmerzen, Kopfschmerzen, ein Anflug von Schnupfen, der sich noch nicht entscheiden kann, ob er sich zu einer handfesten Erkältung aufschwingen will. Heute geht es mir zwar schon etwas besser, aber gut sieht auch anders aus. Ich weiß noch nicht, ob ich die gestern geschwänzte Drahtesel-Trainingseinheit heute nachholen werde. Ich sollte, das weiß ich wohl, jedoch … sobald ich zu Hause bin, überfällt mich derzeit eine unglaubliche Müdigkeit und Lethargie, so dass ich mich kaum noch zu etwas aufraffen kann. Dann ärgere ich mich über mich selbst und fürchte, dass ich beim nächsten Waagengang schonungslos die Quittung präsentiert bekommen werde. Doch die Müdigkeit ist gerade größer als die Furcht vor der Waagenzahl. Ich muss aufpassen, dass ich nicht in alte bequeme faule Gleise rutsche und ich irgendwann wieder in dem Sumpf sitze, in dem ich doch nie wieder sitzen wollte! Also werde ich mich wohl besser zusammenreißen, das Ergometertraining/Schwimmen absolvieren, auch wenn die Couch laut schreit und der Schweinewuff verführerisch mit seinem Schwanz wedelt, selbst wenn ich danach wie tot ins Bett fallen sollte.

Veröffentlicht unter Abnehmen, Blog, Supernatural | Schreibe einen Kommentar

Fauler Sonntag

und ich habe die Tee-Saison zu Hause eröffnet.

Hagebutten

Veröffentlicht unter Bilder, Status | Schreibe einen Kommentar

Ein Hauch Schwermut

Der Spaziergang – trotz Schmerzen im Bein – tat gut. Ein Hauch von Herbst, erdiger Duft und ein wenig Schwermut liegen schon in der Luft.

01 02 03 04 05

Veröffentlicht unter Bilder, Status | 2 Kommentare