Der Freitag mal anders

Es ist Sonnabend, denke ich. Sicher bin ich mir nicht. Es ist auch noch zu zeitig, und ich frage mich gerade, warum ich schon wach bin. Dann fällt es mir wieder ein: Kopfschmerzen. Nicht die üblen, sondern eher die, die man lächelnd erträgt, weil man weiß, wo sie herrühren. Vom Freitag; also von meinem Freitag, der so gänzlich anders gestern verlief, als die Freitage es gewöhnlich tun.

Dabei war der Bürovormittag noch wie immer. Aus dem Chef-Zimmer drang des Öfteren ein fröhliches Muawha heraus, scheinbar verlaufen einige Fälle zur anwältlichen Zufriedenheit. Mein neuer PC schnurrte auch zufrieden vor sich hin, jedenfalls so lange, bis es an das Speichern der WORD-Dokumente gehen sollte. Da zickte er rum. Schwierige Sache, wenn man im fachspezifischen Anwaltsprogramm die Texte speichern soll, aber nicht kann, weil keine Verknüpfung zu finden ist, und das Office-Programm dann einen Nervenzusammenbruch bekommt, wobei das RenoStar sich auch gleich daran anschließt. Über 5 Ecken und mit Austrixen konnte ich dann meine Texte sehr umständlich und zeitraubend, und immer mit dem Risiko verbunden, dass es nicht klappt und sie mal eben ins Nirvana und die Ewigen Textgründe von Sonstwo entfleuchen, abspeichern. Ich hatte jedesmal einen Adrenalin-Kick. Die angefunkte und um Hilfe angebettelte Hotline hüllte sich in Schweigen. Nun, am Montag werde ich das Problem irgendwie aus der Welt schaffen müssen – mit oder ohne Hotline.

Der Vormittag war dann auch relativ fix vorbei. Ein zufriedenstellendes Gefühl. Danach hatten wir (und mit Wir meine ich meine Kollegin) noch ein gemeinsames Schwimmdate. Also gleich vom Büro aus die Schwimmhalle erobert, die anfangs noch erfreulich leer war. Und so schwammen wir gemeinsam unsere Bahnen (wie ich an dieser Stelle nicht unstolz erwähnen will: Ich ein wenig schneller als sie, auch mit Ohne Schwimmflossen an den Füßen).

Nach dem Schwimmen noch eben die Post zur Post gebracht. Das war auch so ein Akt. Ich hatte drei etwas größere Briefe. Es waren noch keine Päckchen, aber eben auch keine Briefe; irgendwas dazwischen. Der Postbeamte, an dessen einzigen Schalter ich dann nach einer gefühlten Ewigkeit treten durfte, untersuchte jeden einzelnen Brief pedantisch, wog, vermaß, schob durch Schlitze von Schablonen, und murmelte unablässig irgendwelche DIN-Koordinaten halblaut vor sich hin. Erklärte dann 5.000 Varianten, wie und zu welchen Kosten der Brief verschickt werden könnte – die mir alle ziemlich egal waren; ich wollte einfach nur nach hause, denn nach dem Schwimmen war ich angenehm müde und vor allem hungrig. Seit dem Müsli am Morgen hatte ich nichts gegessen und mittlerweile war es nach 3. Irgendwann hatte er dann seine Briefe/Nicht-Briefe endlich fertig frankiert, mir sage und schreibe 12,60 € abgeknöpft und ich durfte nach hause dackeln, wo die family schon mit Kaffee und Kuchen meiner Ankunft harrte. Kaffee tat gut. Dann erklärte ich eben noch family und Twitterfriends, dass es jetzt eine gute Idee wäre, noch vor dem Kinoabend eine Runde zu nappen. Denn ausgemacht war, dass J. 10 Min., bevor sie und H. zum Kino nach OL losdüsen, mich eben anrufen und mich aufgabeln. Und mittlerweile war es nach 4. Ich ging also ins Bett …

…. klemmte mir die Schlafbrille auf die Nase, stellte das Höndüweckerchen vorsichtshalber auf 5.30 Uhr, rückte die Schlafbrille noch einmal zurecht; drehte mich in Schlafposition … als auch schon das Telefon klingelte. „Wir sind in 15 Minuten da und holen dich ab!“ Ähm – ja. Mist. Wieder raus aus dem Bett und im Eiltempo kinofertig gemacht.

Das hab ich dann auch irgendwie geschafft. Das verpatzte späte Mittagsnapping würde ich verkraften, immerhin freute ich mich auf den Film. H. kutschierte uns ins Lieblingskino, ins CASA nach OL. Er fährt wie ein Henker! Henker! So 2 bis 3 Mal schloss ich innerlich mit meinem Leben ab!

Im CASA gab es „Papadopoulos & Söhne“ ***/5

H. spendierte die Kinokarten, ich seinen Rotwein und das Popcorn. Der Film war: keine Komödie, obwohl es sich in der Beschreibung so las. Es war okay, aber nicht schreiend komisch (es hätte aber schreiend komisch sein können, das Potential war da). Dafür kamen mir die Tränen an der einen Stelle, als der Bruder … na, schaut es euch selbst an. Man muss für den Film vielleicht nicht unbedingt ins Kino gehen, ein DVD-Abend tut es auch. Erwartet aber keine Lachflashs. Es ist eine nette kleine Geschichte, aus der man hätte mehr machen können, die viel mit „Dazwischen und Nicht-Gesagtem“ spielt.

Jedenfalls fuhr uns Henkerchen H. nach dem Kino wieder nach hause; ließ sich aber überreden, einen kleinen Abstecher ins Moor zu machen, wo G. & E. vermutet wurden. Nur mal eben kurz Hallo sagen! Und jetzt kommen wir zu dem Teil, der mir die heutigen leichten Kopfschmerzen beschert und gestern ein paar angeschickste Tweets in meinen Twitteraccount schubste:

E. & G. waren tatsächlich zufrieden im Moor, als wir dort einfielen. Ich hatte Hunger, und bekam Körnerkäse. Yummi Körnerkäse mit noch mehr leckerererer selbst gezimmerter Holundermarmelade. Ich war selig – aber immer noch hungrig. Dann schleppte J. aus E.’s Küche TucTuc-Kekse und Salami an; und weil man nun eh so nett beieinander im Wintergärtchen saß, konnte man ja auch etwas trinken. E. überredete mich quasi dazu, HUGO zu kosten. Widerspruch wurde nicht zugelassen. Schwupps hatte ich ein riesiges Weinglas vor der Nase. Ich kostete HUGO – und verlor; erst jeden Widerstand, dann jede Kontrolle. Hicks. Das Zeug war lecker, die Runde nett und ich hätte da sicher noch bis heute Morgen gesessen, wenn man mich nicht ins Auto geschleift hätte. Streng genommen waren es nur 2 große Gläser HUGO, die ich hatte, die aber eben auf ein alkoholtechnisch ziemlich untrainiertes Karniggel. Ich war sehr tippsy. 😀 Aber ich hatte Spass.

Eingeladen haben wir uns quasi sowieso für demnächst. Ins Moor. Zuerst eine Fahrradtour dorthin (immerhin einfache Strecke 26 km etwa, aber ich bin ja drahteselchenarscherprobt), dann Grillen und Schwimmen am und im Teich, Übernachtung in Blockhütte (wobei ich ein richtiges Bett vorziehen werde; davon gibt es ja dort auch genügend). Nach einem Frühstück am nächsten Morgen dann die 26 km mit dem Fahrrad zurück. Sofern es nicht zu viel HUGO gibt am Abend. *lach* Ich freu mich drauf. Hoffentlich klappt das.

Und jetzt starte ich so ganz langsam den gewöhnlichen Sonnabend, immerhin will der Hausputz erledigt werden und nach dem ersten Kaffee fühlt es sich auch schon nicht mehr so hugo-schwerlastig an in mir.

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… weil ich gerade an diese Episode denken musste:

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Abendspaziergangs-Impressionen

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Meine Joggingstrecke

Meine Hauptjoggingstecke sieht übrigens momentan so aus:

Hauptjoggingstrecke

Das wurde gestern Abend auf dem abendlichen Spaziergang aufgenommen, als ich den #Tatort kurzerhand cancelte und dafür lieber gemütlich in der lauen Sommerabendluft eine Stunde Spazieren ging. Heute wird aber wieder gejoggt. Und ich freu mich drauf. Hoffentlich macht mir die Blase an der rechten Ferse, die mir die Schwimmflosse gestern verpasst hat, keinen Strich durch die Rechnung.

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Sonntagsbalkonfrühstück

Es fühlt sich schon ein bisschen so wie Urlaub an:

Balkonfruehstueck_07072013

Aber bis zum eigentlichen Urlaub sind es noch 3 Wochen; doch die schaffe ich auch noch.

Da ich jetzt Sommerferien habe was den montäglichen Abendkurs in Englisch betrifft, habe ich mir vorgenommen, die Zeit zu nutzen und mindestens jeden zweiten Tag mich sportlich zu bewegen und den inneren Schweinehund gar nicht erst auf den Gedanken zu bringen, er könnte die Oberhand gewinnen. Also wird es ab morgen heißen: Montags, mittwochs und freitags Joggen oder Drahteselchen rocken! Eventuell auch dienstags, donnerstags und sonntags Ergometerchen und dazwischen – aber nur, wenn ich Lust habe – Schwimmen.
Englisch selbst kommt auch nicht zu kurz, denn einerseits schaue ich ja meine Lieblingsserie nur noch und komplett in Englisch und zum anderen lese ich neuerdings auch englisches Zeugs, selbstverständlich SPN-related. Klappt ganz gut, ich versteh es sogar, oder bilde mir zumindest ein, es zu verstehen. *kicher*

Was ich mit dem heutigen Sonntag noch so anstelle: Mal schauen; vielleicht wird es auch einfach nur ein gaaaaanz entspannt und relaxter fauler Tag. Mit Eis.

Edit 18.14 Uhr

Dieser Sonntag war wirklich ein Urlaubstag soweit:

Nach dem Balkonfrühstück hab ich ein bisschen meinen Blog mit Fotos erweitert, Supernatural geschaut, gelesen, war Schwimmen und nach dem Abendbrot, das Knuffel hoffentlich bald macht, geh ich vermutlich noch Spazieren, weil das Wetter so schön sommerlich ist. Mit dem #Tatort wird der Sonntag ausklingen – und er war richtig gut.

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Goodbye Stranger – Suchbild 6

Soeben habe ich noch einmal jene Episode aus Season 8 geschaut, und ich bin mir jetzt sichererererer als jemals zuvor, dass es nicht das Angel Tablet war, das die Verbindung zwischen Cas und Naomi zerbracht, sondern Dean’s und Cas‘ Band – oder wie auch immer man diese Liebe bezeichnen mag – der eigentliche Grund ist und war und immer sein wird. Cas wählte Dean!

Gibt es endlich season 9 jetzt? Noch so lange! *hibbel*

Aber ich hab ein Suchbild:

Suchbild6

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Rasputin & Co.

Vom Münsteraner Zoo-Besuch mit Witch möchte ich euch noch ein paar Bilder zeigen. Rasputin1

Rasputin – der Tiger – ist eines davon. Von ihm habe ich ungefähr hundert; er posierte aber auch zu majestätisch vor der Linse.

Auch Schildy wusste sich durchaus in Szene zu setzen:

Schildy

Generell schienen mir die Tiere im Münster Zoo ziemlich entspannt; wie dieser Gepard, der sich durch nichts bei seinem Mittagsnapping stören ließ:

Gepard

Kuckuck – wo bin ich?

giraffe1

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Und auch dieser kleine Geselle ließ sich minutenlang fotoblitzen:

Spatz

Auch Fledermausi hing vergnügt herum:

Fledermausi

Und wenn man diese Zeitgenossen beobachtet:

Aeffchen

… möchte man singen: Versuch’s mal mit Gemütlichkeit … 🙂

Leo war ebenfalls entspannt:

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loewe2

Beim nächsten Bild bekommt man allerdings irgendwie Kopfschwindel: LOL

VORSICHT!

loewe3

Was zur Beruhigung – Frackträger:

Pinguin

Melissa, die Seelöwin:

seehund

Seeloewe Seeloewe1

Ferkelschmusen:

ferkel

Zebra-Ärsche und Gnus:

zebraundgnus

Wat guckst’n so?! Nie nen Geier gesehen?

geier

Zum Schluss: ein werkarniggel im Zoo

werkarniggel

Ich hatte jedenfalls Spaß im Münsteraner Allwetterzoo.

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Supernatural Suchbild 5

Suchbild5

Finde den Unterschied. Klicken sollte das Bild vergrößern.

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Another Evening

Abend05072013

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Wochenrückblick

Die letzte Woche war lang, und eigentlich ereignislos.

Montag:

Vertretungsweise den ganzen Tag – also von morgens an – im Nachmittagsbüro gearbeitet. Das heißt aber auch: Um 5 Uhr klingelte oder fiebte der Wecker, oder was auch immer das Höndü gerade für Geräusche macht,  um mich aus meinen Träumen zu zerren. Entsprechend zog sich der Montag, wurde länger und länger; und die ersten dunklen Seelenwolken zogen auf. Ich merkte es, schob es aber auf den langen Tag.
Abends dann hatte ich ja noch den letzten Englisch Abendkurs vor der Sommerpause. Ich war mit meiner Lehrerin allein, niemand sonst ist gekommen. Also verkrümelten wir uns ins Cafe, sie spendierte mir einen Milchkaffee und ich las ihr aus dem englischen Supernatural-Buch vor. Das war sogar toll, und ich konnte viel an meiner Aussprache arbeiten.

Dienstag:

Der Montag steckte mir noch in den Knochen, zerschlagen begann ich den Tag und er wurde auch nicht besser, als ich im normalen Vormittagsbüro feststellen musste, dass mein neuer, aufgestellter PC dort noch immer nicht einsatzbereit war, da das Hauptprogramm sich nicht mit dem Server verband und damit nutzlos war. HMPF! Kein guter Start. Kollegin rief dann auch an und nahm sich kurzerhand frei. Ich tippte derweil an ihrem PC eher lustlos die Bänder herunter, die Chef vollgequasselt hatte. Immerhin brachte eine schlichte Google-Suche eine Checkliste hervor, welche Key- und sonstigen Schlüssel und Voraussetzungen das neue PC-Betriebssystem und das Anwalts-Programm benötigen, damit die beiden sich nicht beißen und zusammen im Sandkasten spielen. Selbige Liste habe ich dann dem PC-Fritzen mitgeteilt, vielleicht kommt ihm ja die Erleuchtung noch vor dem angekündigten Donnerstag.
Der Nachmittag verlief ereignislos und wie immer.
Abends bin ich eine Stunde lang gerannt – gerannt – gerannt. Danach ging es mir seelisch etwas besser, aber ich wollte nur noch ins Bett.

Mittwoch:

Es wurde besser; zumindest die Müdigkeit morgens war nicht mehr so schlimm. Und es geschah noch ein Wunder; der PC-Fritze hat sich meine geschickte Liste zur Brust genommen und plötzlich funktionierte auch mein PC. Geht doch! Und hach, es ist jetzt eine Freude, an dem neuen PC im Vormittagsbüro zu arbeiten. Kein ewiges Warten mehr, keine Systemabstürze, keine Sanduhren. Programme öffnen sich schnell und problemlos. Dass ich meine Drucker selbst installieren musste, nahm ich mit einem Lächeln hin.
Der Nachmittag plätscherte wieder ereignislos, vollgestopft mit Synopsen und dem üblichen Zeugs.
Abends  nahm ich mir sportfrei und wollte nur noch Dean haben, schließlich war DEANwoch mit Jo.

Donnerstag:

Buchhaltung und Krempel im Vormittagsbüro erledigt; noch immer bin ich begeistert von dem schnellen neuen PC.
Nachmittags gab es -wie fast jeden Donnerstag – einen köstlichen Salat; und jede Menge Aufregung wegen diverser Geocacher. Letztere waren mir schon Tage und Wochen vorher aufgefallen; scheinbar war auf unserem Firmenparkplatzgelände ein Cache versteckt. Aufregend! Allerdings konnte ich keines finden. Die Chefs fanden das weniger lustig; deswegen hab ich mich darum gekümmert, den Cach-Leger ausfindig gemacht und folgende Email geschickt:

geocachingmail

Das hat dann auch geklappt, jetzt liegt ein Hinweis, dass das Cache nicht mehr dort ist, wo es einmal war; und meine Chefs können sich wieder beruhigen.
Abends hieß es wieder Laufen; diesmal jedoch nur eine kleine Runde, was unbegreiflicher Weise anstrengender war.

Freitag:

Mit guter Laune ins Büro gestartet. Ich würde allein sein, und auch Chef hat sein frühes Abreisen bereits angekündigt. Also erledigte ich brav alle Arbeiten und kam auch superpünktlich ins eigene Wochenende. Für Knuffelchen noch Voltaren-Salbe besorgt (aber das ist eine andere Geschichte). Zu hause dann ein bisschen Haushaltsputzing und eigentlich wollte ich abends Schwimmen gehen. Eigentlich. Aber nach der kleinen Runde wöchentlichen Putzings war ich schlicht nur müde. So müde; dass ich den halben Nachmittag verschlief und auch ziemlich zeitig und ohne weitere Muxe – nicht mal auf Twitter – mich ins Bett verkrümelte. Kopfschmerzen hatten sich eingestellt, und Mückenbisse.

Samstag:

Ich wollte mich an den Traum erinnern; hatte ich mir fest vorgenommen, als ich das erste Mal kurz vor 7 heute aufwachte. Doch dann war er doch weg, der Traum. Es ging aber um Cpt. Kirk und um eine Examensarbeit. Mehr weiß ich allerdings nicht mehr. Egal.

Nach einem sommerlichen Balkon-Frühstück versuche ich mich gerade zu motivieren, den Hausputz fortzusetzen. Ein Wäscheberg will gebändigt und diverse Sachen müssen noch beschafft werden. Aber ich habe immer noch Kopfschmerzen und Mückenstiche, die weh tun. Immerhin habe ich diesen Tipp aus Facebook kurzerhand gerade ausprobiert. Ein mit Wasser und Münzen befüllter, aufgehängter Plastikbeutel soll die Fliegeninvasion abhalten. Ich hab das mal versucht, zur Sicherheit noch etwas Salz in das Wasser gekippt.

Fliegenfänger

Bisher ist – trotz sperrangelweit offen stehender Balkontür – keine Fliege im Wohnzimmer gesichtet worden.

Heute Abend will ich ein wenig auf das Drahteselchen und vielleicht das verpatzte Schwimmen von gestern nachholen. Mal sehen. Wenn nur die blöden Kopfschmerzen und die Energielosigkeit der letzten Tage endlich vergehen würden ….

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Seelenlöcher

Blog

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Abendstimmung mit Pferden

pferdeamabend

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… dann war da noch

… das unendliche Universum und der Zoo in Münster. Aber das folgt die Tage; ich muss erst mal die Waschmaschine zum Routieren bringen. Das jetzt zur Neige gehende Wochenende war jedenfalls fantastisch, und dafür möchte ich der lieben Witchblade noch einmal von ganzen Herzen danken. HERZ

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Call me Winnetou’s sister!

*lach* Naja, nicht ganz, aber ich saß auf einem Pferd, ohne Sattel, hin und zurück und ich bin nicht runtergefallen und die meiste Zeit grinste ich glücklich vor mich hin, denn Reiten (oder zumindest auf Candra sitzen) macht glücklich.

RidingCandra

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Bon Jovi rocks – on occasion

Was für ein wundervolles, ereignisreiches und rockiges Wochenende in Köln. Ich bin immer noch hin und weg und geflasht; es war wie ein Speed-Urlaub. Aber der Reihe nach:

Gleich Freitag Mittag nach dem Büro ging es los. Fix noch die Tasche gepackt und dann 14 Uhr auf, Richtung Ruhrpott. D. h. Knuffelchen (und ich muss das an dieser Stelle ja doch petzen) verfuhr sich trotz Navi aus reiner Gewohnheit und bog Richtung Bremen durch den Tunnel ab, kaum hatten wir Nottingham verlassen. *lach* Ja Schatz, das werde ich jetzt noch ein paar Mal erwähnen. Nun, dann fuhren wir eben einmal extra Tunnel und wieder zurück und waren dann wirklich auf den Weg nach Köln; inklusive dann diverser kleinerer und größerer Staus auf der A 1 – aber wir hatten ja Zeit. Das Best Western war gebucht und das Candlelight-Dinner würde sicher auch nicht weglaufen. Mit einer Stunde Verspätung kamen wir dann auch relaxt in Köln Kalk („Wie konnte das denn passieren?“ – O-Ton von meinem Hühnchen) an.

Das Best Western ist für 4 Sterne okay, nach dem 3. Anlauf klappte das dann auch mit dem elektronischen Zimmerschlüssel, nachdem der Rezeptionist höchst persönlich uns die Zimmertür öffnete. Dann mal auf zum Candlelight-Dinner, das auf uns wartete.

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Das Dinner an sich entpuppte sich dann als Buffett; also futterten wir uns durch selbiges, bis ich das Gefühl hatte, gleich platzen zu müssen. Deshalb spazierten wir noch ein bisschen durch das malerische Köln-Kalk und suchten Herrn Hausmeister Krause.

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Nun ja, es war trotzdem aufregend. Die Nacht für mich leider auch, denn ob es nun daran lag, dass ich zu voll gefuttert war, zu aufgeregt wegen dem bevorstehenden Bon Jovi-Konzert oder einfach nur, weil die Hotelbettmatratze bei jeder Bewegung schwankte wie eine besoffene Schiffsratte – ich konnte kaum schlafen.

Am nächsten Tag nach einem opulenten Frühstücksbuffett (schon wieder essen) fuhren wir U-Bahn zum Rhein, um uns im dortigen Park mit dem Lieblingshuhn & Family zu treffen, was auch geklappt hat. Bei Picknick verbrachten wir eine wundervolle Zeit gemeinsam. Der Rheinpark ist einfach toll, sehr hübsch gestaltet, idyllisch und nebenan probten die ganze Zeit die Wise Guys vor sich in, die abends wohl ein Konzert gaben. Aber da waren wir ja verhindert.

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Seilbahn über den Rhein sind wir zwischendurch auch gefahren, und das Wetter war perfekt, warm, aber nicht zu heiß, ab und an die angekündigten Windböen sorgten für Erfrischung. Knuffelchen hatte trotzdem einen ziemlich Stirnsonnenbrand sich abgeholt.

Nachmittags dann ging es kurz zurück ins Hotel, fertig machen für Bon Jovi – und wieder mit der U-Bahn zum Rheinenergie-Stadion. Wir hatten Glück und erwischten die Bahn bevor die Massen einstiegen, um ebenfalls mit Jon zu rocken. Noch fix eine Bratwurst gefuttert und zwei Prezeln gekauft und dann ab auf die Plätze, weil Christina Stürmer als Vorband trällerte bereits und rockte die Massen warm. Speaking of Essen und Trinken im Stadion: Die Preise waren leicht unverschämt. Gut, je Bratwurst 3,50 € ist ja heute normal, aber für eine Prezel 4 €? Und für ein normales Bier im Pappbecher sogar 5 €? Himmel! Egal – Bon Jovi rockt auch nur einmal …

Und dann ging das Konzert los, ziemlich pünktlich kurz nach 8 Uhr. Das Rheinenergiestadion war ziemlich voll und die Leute gut drauf, die Bühnenshow einfach aber genial mit dem Auto und die Band hatte schlicht Bock auf fun. Es machte schlicht Spass. Leider war da bereits meine Nikon auf nur noch 15 % Akkuleistung gerutscht, so dass ich nur noch ein paar wenige Bilder knippsen konnte. Und auch das Handy hatte mich akkutechnisch verlassen und fuhr sich eingeschnappt in den Tod-Zustand, noch bevor ich einen jauchzenden BON JOVI rocks – on occasion-Tweet absenden konnte.

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Das Konzert selbst war atemberaubend, eine gute Mischung aus alten und neuen Songs. Nur die Bässe waren ein bisschen übersteuert, jedenfalls kam es bei uns so an. Das tat aber der Stimmung so gar keinen Abbruch. Raise your hands — und als dann auch noch DEAD OR ALIVE gespielt wurde, war ich glücklich.

Von den 5 oder 6 Zugaben-Songs haben wir allerdings nur die Hälfte noch mitbekommen, denn wir wollten möglichst vor den Massen an der U-Bahn sein, denn ich war amtlich kaputt nach dem Tag. Kaputt, aber happy. Die Rückfahrt klappte dann auch reibungslos, noch einen Absacker-Whiskey für Knuffelchen und eine Cola Zero für mich in der Hotelbar, und dann ab in die Heia. Und diesmal klappte es auch besser mit dem Schlafen.

Und sonntags dann – gleich nach dem Frühstück – jagten wir zurück in heimische Gefilde, mit Bon Jovi Musik im Toyota und den Gedanken noch bei diesem wundervollen und ereignisreichen Wochenende.

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