Es rückt näher

… der 8. Oktober (für mich ja eigentlich der 9. Oktober 3 Uhr morgens).

Und nun vergeht kein Tag, an dem man nicht mit neuen Promo-Vids, Bildern und Spoilern umgepustet wird! Da ploppt man sich ahnungslos auf Twitter und FB und schwupps: Herzkasper! Wobei ich das FIRST BUMP Vid mit Crowley zuerst 5 Mal ohne Ton mir ansehen musste, weil mein PC hier im Vormittagsbüro zwar ziemlich flott, aber stumm ist. No speakers. Das hat mich wahnsinnig gemacht! Ich wollte wissen, was sie erzählen! Als ich es nicht mehr ausgehalten habe, schlich ich in das derzeit noch verweiste Chef-Büro. Sein PC hat Lautsprecher oder so was Ähnliches jedenfalls; und so habe zumindest vorerst EINMAL gehört, wie J2 mit dem „Tuesday“ spielen. Aber was soll das heißen, dass Dienstage die sichereren Tage für Monster-Hunting wären? Haben die Winchesters etwa vergessen, dass es in Mystery Spot ein Dienstag war, an dem DEAN a thousand times gestorben worden ist? Aber gut. Sie haben ihr Ziel erreicht; ich werde täglich hibbeliger und aufgeregter und will endlich OKTOBER haben! JETZT!

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In einer halben schlaflosen Nacht

… das neue Promo-Vid für Season 9 entdeckt. Danach konnte ich erst recht nicht mehr einschlafen!

SPNpromoS9

Weiteres Klicken führt vermutlich zur Verspoilerung! Weiterlesen →

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Ohne Kamera

… ging ich los. An diesem Sonntag, der so herbstlich sich gab. Schwere Wolken zogen durch den Himmel; aber es blieb trocken und relativ warm. Der Wind hatte es eilig, wehte erfrischend. Sonnenstrahlen brachten es zum leuchten. Die Vögel, meist Raben und Krähen, kreisten in Horden über die Felder und Wiesen. Die Schwalben sind bereits fort. Noch steht das meiste Grün saftig, doch schon konnten stellenweise meine Füße im ersten Laub rascheln. Die Vogelbeersträucher tragen viele rote Früchte, die leuchtend und verlockend an den Ästen hängen. Die Kühe sind schüchtern; einige neugierig. Die Pferde scheinen übermütig und unternehmenslustig zu sein, als ahnten sie die nahe Zeit, in der es zu kalt sein wird für die Koppel. Die Brombeeren sind zu saftig, zu süß, zu weich. Ich habe sie versucht; und mir den Mund dabei brombeerig bemalt.
Die ganze Zeit über hatte ich meine Lieblingsmusik in den Ohren, wanderte durch diesen ersten Herbstsonntag, fühlte mich 2 Stunden lang wie im Film, einfach großartig. Doch ich habe keine Bilder gemacht. Die Canon und auch die Nikon blieben zu hause.

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Zickig

Seit Tagen! Mit mir selbst und mit der Welt und mit der Familie. Mit eigentlich allem. Ob das daran liegt, dass ich nur noch geschenkte Zigaretten rauche, weil ich mir keine eigenen mehr leisten kann? Wie auch immer, ich habe seit 2 Wochen keine Zigaretten mehr gekauft. Geraucht schon, so max. 2 am Tag, wenn sich jemand erbarmte und mir freiwillig eine anbot.

Jedenfalls bin ich aufgekratzt und zickig und ich merke das selbst. Dazu kommt, dass scheinbar nichts so klappt, wie ich das gerne wünsche. Zum Beispiel gestern. Gestern war Freitag, der 13. Ich hatte frei! Trotzdem war ich schon vor 6 Uhr wach, um das Frühschwimmen auszuprobieren. In Windeseile also die Schwimmsachen zusammengepackt und noch bevor im Autoradio die 6-Uhr-Nachrichten beendet waren, stand ich im Foyer der Schwimmhalle, um meine 2,50 € zu bezahlen. Aber: Niemand da! Nix! Kasse geschlossen! Durch die Beobachtungsfensterscheibe konnte ich jedoch sehen, dass das Schwimmbecken mit den Frühschwimmern bereits rappelpappelvoll war. Na klasse. Frühschwimmen wird also keine Alternative sein in Zukunft. Mir schwante so etwas bereits, als ich auf den Parkplatz fuhr und dort schon mehr Autos standen, als ich es vom Abend her gewöhnt war.
Jedenfalls stand ich noch 10 Minuten sinnlos und unentschlossen herum; und fuhr dann wieder nach Hause, ohne geschwommen zu sein; aber völlig frustriert. Nach Joggen war mir einfach nicht. Also ging ich noch einmal ins Bett. Und dann verplemperte ich den freien Freitag mehr oder weniger.

Dann wollte ich heute meinen iPod Nano endlich wieder jogging-fit machen, denn seit den Hubby in den Griffeln hatte, ist meine Joggingmusikliste weg. Und das Wiederherstellen ist ja mit iTunes bzw. Apple nicht so ganz einfach. Schubs mal eine Wiedergabeliste auf deinen Nano! Haha! Das könnte ja einfach zu einfach sein! Nein, wir machen das kompliziert! Natürlich ging NICHTS! Das machte mich noch zickiger, als ich sowieso schon drauf bin. Nach einer Stunde ergebnisloser Frickelarbeit und der hubby’schen Abstemplung als zu blöd, schmiss ich den Nano in eine Ecke und brachte erst mal durch den Regen Altpapier zur Deponie. Danach ging es mir besser. Ich beschloss, den iPod Nano völlig zu plätten, alles runterzuschmeißen, was jemals überhaupt drauf war; meine iTunes Mediathek zu löschen und alles neu zu installieren. Das dauerte, aber jetzt habe ich wenigstens tatsächlich und ganz ohne Knuffel’s Hilfe die Musik auf dem kleinen Nano, die ich zum Laufen brauche. Und ich brauche Laufmusik!

Speaking of Laufen: Damit sind wir ja beim allgegenwärtigen Thema Abnehmen.

Es ist verhext! Von Montag bis ungefähr Donnerstag bin ich ziemlich diszipliniert, was das Essen und das Sportprogramm betrifft. Dann kommt der Freitag und das Wochenende – und ich versage! Gestern zB konnte ich nicht NEIN sagen zu dem McDonalds-Eis mit doppelter Creme. Böse! Ganz böse! Heute war ich schon wieder nicht laufen, weil es wirklich in Strömen goss und ich ja an der Musikliste fast verzweifelte. Immerhin sind aber noch die Schwimmsachen unausgepackt und unbenutzt im Mazda und warten auf ihren Einsatz, der auch noch kommen wird. Trotzdem habe ich mich auch deswegen schon wieder nicht auf die Waage getraut! Manno!

Was war noch?

Ach ja: Da war der #Kanzlercheck im Radio gewesen, am Dienstag mit Frau Dr. Raute Angela Merkel. Ich hab nachmittags im Anwaltsbüro (ich war alleine) selbigen gehört und auch betwittert, jedenfalls gelegentlich. Und was geschah dann am Morgen danach auf meinem Stammsender Radio Bremen? Mein #Kanzlercheck-Tweet mit dem Blutdruck und der Pflege wurde zitiert. Tz! Also ich war schon ein bisschen stolz; offensichtlich twittere ich nicht nur Blödsinn (aber doch meistens).

kanzlercheck

Außerdem bekam ich nach der sonntäglichen #Tatort-Twitterei diesen Tweet serviert:

ARDTextTweet

 

Und dass ich eine begnadete Couchsitzerin bin, fanden wohl einige ziemlich lustig:

CouchsitzerinTweet

Aber am emotionalsten waren die weltweiten Tweets und Retweets zum Supernatural-Geburtstag am 13.09. 8 Jahre supernatural! Kaum zu glauben!

happybirthdaySPNtweet

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Es ist unglaublich!

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Da wache ich nach einer zugegeben blöden Nacht mit nicht geraden tiefen Schlafphasen doch irgendwann und viel zu früh auf, kämpfe mich mit Mazda über regenverschleierte Umleitungen in aller Herrgottsfrühe ins Büro; schmeiße „nur mal eben kurz“ das vermaledeite FB an – und finde die 5 Minuten Sneak Peek der season 9. Und diese bringt mich total aus dem Häuschen! Gnadenlos! Ich könnte hüpfen und heulen und springen und überhaupt … ist es endlich Oktober? Verdammt! – Noch 28 Tage! Sie sagen in der Preview viel – und eigentlich gar nichts! Aber die Bilder! Da ist DEAN und er sieht verletzt aus. Sam krank im Bett; menschlicher Cas hilflos in einer Welt voller Seltsamkeiten (wie Waschsalons und Supermärkte und man muss essen und schlafen!) Charlie, Kevin und Abbadon sind wieder mit dabei, DEATH kehrt zurück und Crowley ….. . Aber wie viel Crowley ist noch drin im ehemaligen King of Hell? Bobby findet auf eine völlig unerwartete Art und Weise wieder nachhause. Es wird um die Men of Letters gehen und sie werden noch mehr geheimnisvolle Zimmer im Bunker entdecken und auf noch mehr Geheimnisse ihrer Familiengeschichte stoßen. Die Geschichte der (ersten) MoL überhaupt wird ausgebaut. … Es wird episch! Ich spüre das in meinen Knochen.

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Supernatural is just love!

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Die alte Villa

In letzter Zeit „träume“ ich viel von der alten Villa in Görlitz, wo wir einst in der 6. oder 7. auf Klassenfahrt waren. Ich weiß es nicht mehr genau; aber ich erinnere mich an diese atmenberaubend schöne, breit geschwungene weiße Treppe, die in die oberen Stockwerke führte. Sie war mit rotem Teppich ausgelegt und im Lichtraum hing ein gigantischer Kronleuchter. Ich weiß noch, dass ich damals offenen Mundes durch diese gediegenen edlen Hallen gelaufen bin, unwillkürlich nur noch im Flüsterton sprach und ehrfürchtig das marmorierte Treppengeländer mit den Fingerspitzen berührte. Ganz sicher habe ich mir dabei vorgestellt, wie es wohl gewesen ist, damals, als diese Villa bewohnt war, mit Dienstmädchen und Dienern, adligen Großbürgertum und Küchenangestellten.

Warum gerade jetzt diese Erinnerungen zurückkehren? Vielleicht, weil wir in unserem Sommerurlaub auch Görlitz kurz besuchten und ich glaube, ich fand die Villa da wieder. Vielleicht aber auch, weil viele Erinnerungen an Kindheit und Jugend mich in den letzten Monaten – aus welchen Gründen auch immer  überfluteten. Und das ist eine davon. Etwas, das mich damals tief beeindruckt hatte.

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Wochenendverschwendungs-

-gegenmaßnahmen

Den gestrigen Samstag habe ich verplempert. Mit Nichts-Tun. Das klingt zwar toll, ist es aber spätestens dann nicht mehr ganz so toll, wenn man sich selbst dafür verflucht, sich zu gar nichts aufgerafft zu haben. Und dann ärgere ich mich über mich selbst. Das sollte mir heute nicht passieren; und so hab ich die restliche Wäsche gewaschen und war bereits Schwimmen. Zum Spazieren gehen ist es zu windig, nass und ungemütlich. Also schaue ich noch ein bisschen supernatural und gehe zeitig ins Bett; denn die nächste Woche wird noch einmal anstrengend, aber dann habe ich den Schichtentausch erst einmal hinter mich gebracht.

Brunnen in Goerlitz

Brunnen in Goerlitz

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Die freitägliche Sportunlust

Gestern habe ich ja verpennt, und mit mir selbst dann einen Pakt geschlossen, heute die Donnerstag-Sport-Einheit unbedingt nachzuholen. Aber wie jeden Freitag, nach Bürojob und Haushalt, macht sich bleiernde Unlust breit. Noch dazu bäumt sich noch einmal der Sommer gewaltig auf, so dass es schlicht zu warm ist, um Laufen zu gehen. Bliebe das Ergometerchen oder Schwimmen, wobei Schwimmen laut Kalorienverbrennanzeige effektiver ist. Die Crux ist nur: vor dem Schwimmen steht die Enthaarung an, und darauf habe ich regelmäßig keine Lust. Das Ergebnis ist, dass ich seit einer Stunde auf dem Sofa festklebe, schreckliches Daytime-Reality-Scheiß im Fernsehen schaue, den 3. Kaffee  mir bereits genehmigt habe und immer noch nach Ausreden suche, mich heute am besten gar nicht mehr zu bewegen. Aber: Denk an den unausweichlichen Waagentermin und die böse Anzeige von 74! Und deswegen: Ergometer – denn die Schwimmhalle (mit Nach-Draußen-Anschluss) wird bei diesen Temperaturen gerade vermutlich hoffnungslos überfüllt sein.

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Noch mehr Heimat

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Hagenwerder

Der Blog braucht mal wieder ein Bild, und ich habe noch viele Bilder zu zeigen, die aus meiner alten Heimat stammen. Wobei dieses hier:

Hagenwerder

eigentlich ein Stück „neue alte“ Heimat ist. Denn früher – also zu meinen Kindertagen – war das ein riesiges Kohleabbauloch. Heute ist es geflutet, mutet fast wie ein kleines Meer an, sogar Wellen gibt es; und ich bin mir sicher, wenn ich noch in dort wohnen würde, würde ich die Ufer dieser neuen kleinen Idylle öfters mal besuchen.

Hagenwerder2

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15 Stunden Schlafkoma

Upsala – gestern Nachmittag ging bei mir gar nichts mehr! Müde wie Hölle, dass es schon nicht mehr feierlich war. Zwar hatte ich von OL aus noch beim Nachmittagsjob angerufen und leise angefragt, ob es irgendwie möglich wäre, frei zu bekommen, da ich meine Augen kaum noch offen halten kann; aber angeblich wäre da nichts zu machen gewesen. Also fuhr ich – irgendwie – zu Job 2 und hoffte nur, dass ich den Tag überleben würde. Im Anwaltsbüro angekommen, schlang ich noch eben den Donnerstag-Salat herunter und wollte mich schon ins Keyboard stürzen, als Chef mich fragend anguckte, sah, dass ich wohl scheiße aussah, mir doch den Urlaub genehmigte und mich mit der Ermahnung nach hause schickte, dass er morgen (also heute) ALL HANDS ON DECK bräuchte. Am letzten Arbeitstag vor seinem Jahresurlaub dreht er eigentlich regelmäßig durch und diktiert wie ein Wahnsinniger. Aber ich versprach alles, wenn ich nur ins Bett käme; sprintete mit Mazda fix nach hause – und fiel ins Bett. Und dann schlief ich – schlief und schlief und schlief – so ziemlich 16 Stunden am Stück; nur unterbrochen von einer Stunde zwischen 19 und 20 Uhr, wo ich mir einen Körnerkäse genehmigte und den sonstigen körperlichen Begehren nachgab.

Den heutigen Freitag haben wir dann auch im Akkord die Bänder weggetippt, damit wir pünktlich in das Wochenende entfleuchen konnten. Und da ist es, das Wochenende. Es begrüßte mich mit den Gag Reels von supernatural der Staffel 8 *LOVE* <3 Besonders die Cas-Dean-Outtakes!

Dann muss ich noch ein bisschen Haushalt hinter mich bringen und das verpennte Sportprogramm von gestern nachholen. Und dann kann ich wieder SCHLAFEN.

Eine Woche lang muss ich noch mit den getauschten Schichten durchhalten; und dann ist hoffentlich auch wieder gut und normalere Zeiten brechen wieder durch, wo ich nicht komaartig ins Bett falle.

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Drastischere Maßnahmen

Hatte mich ja am Freitag auf die Waage gestellt. Dann war das Wochenende gelaufen. Frust, überall Frust, und Körnerkäse, Nutella, Frühstücksbrötchen und leckere Kürbis-Suppe. Mir wars schlicht egal. Ist es mir aber eigentlich nicht. Es muss was passieren! Ertappe mich dabei, wie ich um die Wunderdiät-Pillen-Falle-Anzeigen herumschlawenzel. Man könnte ja mal probieren … nur einen Monat lang …. Nix da! Ich kenne es doch! Sie versprechen dir den Himmel und schubsen dich doch in höllenartige Abgründe; natürlich wird vohrer ordentlich das Bankkonto abgezockt. Hab doch genug Dokus darüber gesehen. Aber das mein Unterbewusstsein den teuflischen Einflüsterungen zuhören will, erschreckt mich. Deshalb: Gegenmaßnahmen ab sofort! Es wird wieder notiert, was ich genau esse. Das habe ich in den letzten Monaten ziemlich vernachlässigt. Es wird 3 Mal die Woche Sport gemacht! Ohne Wenn und Aber und egal, wie das Wetter ist! Und der Körnerkäse wird reduziert, auf maximal 2 am Tag! Montage sind ab sofort wieder Abendbrot-frei. Und am Ende des Septembers lachen wir der Waage Faust schwingend frech ins Display, wetten?

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Für Dean & Sam …

Traumschnippsel31082013Klick vergrößert und hilft beim Lesen. Tippfehler sind nicht mehr rückgängig zu machen.

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Das ging wirklich in die Bux

Mist! Enthusiastisch noch vor 8 Uhr wach! aus dem Bett gesprungen, Katzenwäsche (inklusive Toilettengang – das ist an dieser Stelle wichtig zu erwähnen!) erledigt und dann energisch und entschlossen noch vor dem Kaffee in die Laufschuhe geschlüpft und los gelaufen. Dann nahm das Drama seinen Lauf. Ich schleppte mich! Keine Ahnung warum, aber heute ging gar nichts. Und das war nicht das Schlimmste! Man sollte ja annehmen, dass Darmdruck beflügelt! Tut es aber nicht! Wenn man nach jedem Meter die Büsche inspiziert, ob sie genug Deckung geben würden; oder ob im nächsten Anwesen wohl jemand was dagegen hätte, wenn man auf dem WC um Asyl bittet. Ich bin einfach kein morgendlicher Läufer; da habe ich immer diese Probleme, aber heute war es echt extrem und ich ärger mich, denn jetzt ist der Tag so ziemlich verpfuscht, weil ich A) meine Strecke abkürzen musste (nun sind es nur etwas über 4 km statt der üblichen 7 km) und B) es noch nicht mal was gebracht hat, wie der Titel des Beitrags verrät. Bleibt einfach nur ein großes und frustriertes HMPF! übrig.

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Freitags-Fazit

Was für eine anstrengende Woche; aber nun ist sie ja geschafft. Das noch zeitigere Aufstehen als sonst fordert Kraft, denn der Tag wird ja dadurch nicht kürzer. Im Gegenteil; es hängt jetzt immer mindestens eine zusätzliche Stunde am Arbeitspensum dran. Dabei hat sich herausgestellt, dass J. pünktlichst in der Woche kurz nach 18 Uhr (oder auch schon mal früher, wenn Chef nicht da ist) alles fallen lässt und entfleucht. Ich hab ziemlich komisch geguckt, ich ging ich doch immer davon aus, dass sie – wie sie mir mal sagte – ständig abends länger bleiben würde. Deswegen hätte sie kein schlechtes Gewissen, wenn es morgens bei ihr manchmal etwas später wird. Naja …. die Realität sieht offensichtlich anders aus. Was mich betrifft, ich wollte diverse Arbeiten eben gern noch fertig haben, und deswegen bin ich selten in den letzten zwei Wochen abends pünktlich aus dem Büro gekommen. Aber das war okay. Das, was ich fertig haben wollte, ist fertig; und Chef scheint’s zufrieden zu sein.

Speaking of „Boss“: Chefchen ist wirklich urlaubsreif. In einer Woche tritt er seinen 2-Wochen-Jahresurlaub an. Das wird auch langsam Zeit, denn er wird ein bisschen bissig.

Nun liegen also noch zwei weitere Wochen getauschten Schichtdienstes vor mir; und auch die werde ich noch rocken. Am Montag startet der neue Englisch-Kurs und ich freue mich darauf. Allerdings habe ich die ganzen Ferien über kein bisschen englische Grammatik geübt. Das wird was werden!

Heute stand ich nach 5 Wochen zum ersten Mal wider auf der Waage. Uppsala! Hätte ich vielleicht besser nicht tun sollen! 74,4 kg! Hallo? Ich hatte mit etwas mehr gerechnet, schließlich war Urlaubszeit, Eiszeit, zu viel Körnerkäse *zugeb* un Kohlenhydrate. Und trotzdem war ich erschrocken, denn ich habe ja nun nicht nur gefuttert, sondern war auch regelmäßig sportlich unterwegs!

SportaktivitaetenAugust2013

Gut, da hätte noch etwas mehr Schwimmen und Laufen stehen können, aber so schlecht sieht es nun auch nicht aus. Die erste Augustwoche war in dem Sinne auch nicht sportlich faul, denn da waren wir ja in den heimatlichen Bergen unterwegs, und dass das Sport war, erzählten die Waden noch tagelang und sehr überzeugend!

Nun ist ja eine Theorie – die ich auch favorisiere -, dass diese zusätzlichen 3,5 kg Muskelmasse sind. Diese Theorie wird dahin gehend untermauert, dass ich noch keine neu gekauften T-Shirts oder die schwarze neue Lieblings-Cargo-Hose wieder in den Schrank zurücklegen musste, weil das Tragen „unentspannt“ gewesen wäre. Die Klamotten passen also alle noch super gut.

Nun wie auch immer: Ich werde jedenfalls aufpassen müssen, den inneren Schweinehund keine Gelegenheit geben, die Oberhand zu gewinnen und mich nicht mehr von der family zu abendlicher Pizza überreden zu lassen.

Die Gewichtszunahme liegt übrigens NICHT am Vorhaben „rauchfrei“! Da bin ich mir ziemlich sicher; denn obwohl ich nicht kaum noch geraucht habe, begehe ich nicht den Fehler, den Zigarettenentzug mit Süßem auszugleichen.

Das Vorhaben ist ja: Ich will keine Zigaretten mehr kaufen. Das habe ich die erste Woche auch durchgehalten und habe tapfer beim Tanken oder sonstigen Gelegenheiten der sonstigen Gewohnheit widerstanden, Glimmstengel zu ergattern. So weit, so gut. Zu angebotenen Zigaretten sage ich aber nicht Nein, und manchmal – das gebe ich freimütig zu – fehlt mir auch das Rauchen. Besonders abends im Anwaltsbüro; wenn ich relativ zufrieden mit mir, irgendwelche Schlammakten und Special Auftrags-Arbeiten abgearbeitet habe und noch auf einen kleinen abendlichen Läster-Talk bei Chef bin … dann fehlt mir eine Zigarette. Aber Chef bietet keine an und ignoriert meine kleinen Andeutungen dahingehend gekonnt. *lach*
Das mit den Zigaretten-Schnorren wird sich sicherlich noch reduzieren, denn auf Dauer macht das sowieso niemand mit. Und mir ist es zuwider, darum wirklich zu betteln!

Jedenfalls: Diese Woche habe ich kein Geld für Rauchzeugs ausgegeben und werde dementsprechend die ersten gesparten 10 € auf das Sparkonto schubsen.

Dann kann ich noch vermelden, dass im Flur wieder Licht brennt. Meine Güte sind diese Leuchtdingers teuer geworden! War heute bei OBI und habe Glühdingers erstanden. Warum das einen Eintrag Wert ist? Weil ich da erst festgestellt habe, dass eigentlich gar keine der Leuchtsteckdingers hätte kaputt gehen dürfen, denn immerhin steht da drauf: „Forever lightning“. Na, mit dem ewigen Licht ist es noch nicht so.

Zum Schluss noch ein Wort zu Supernatural: Pro7 hat es ja geschafft und strahlt heute Abend erstmals Staffel 7 aus! Yeah (im Sarkasmus-Way). Also Supernatural in Deutsch ist echt ohrenbetäubend. Vor allem Crowley, unser aller liebster King of Hell, spricht völlig falsch auf deutsch und so ohne britischen Akzent; das ist einfach nicht schön. Aber gut, wir wollen nicht  meckern, immerhin bringen sie Supernatural. Ich muss mich sehr zurückhalten, die armen deutschen Free-TV-Abhängigen nicht zu sehr zu bedauern. Das tat ich letztens; und handelte mir prompt ein „du-nervst!“-Mention ein. Dass ich das jetzt, eine Woche später, immer noch mit einem Eintrag versehe, zeigt, dass ich längst nicht so dickhäutig bin, wie ich glaubte.

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