Krank!

Wann war ich denn das letzte Mal richtig  krank? Ich kann mich gar nicht mehr richtig erinnern, es muss Monate her sein! Mal hier und da ein paar Kopfschmerzchens, meist selbst gezüchtete. Aber richtig krank? Nee, nicht das ich wüsste. Nun – jetzt hat es mich erwischt. Schnupfen, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen haben sich versammelt. Meine Nase ist wund vom vielen Schnauben und ich fühle mich einfach nur schlapp und bäh und will gar nichts, außer liegen bleiben. Deswegen lasse ich auch Haushalt Haushalt sein und packe mich abwechselnd auf Couch und ins Bett, hoffend, dass das eklige Zeugs namens Echinacea Erkältungssaft wirkt. Daneben schütte ich Unmengen von Tee in mich hinein, was zur Folge hat, dass ich ständig auf’s WC muss. Nicht zu sprechen von dem exorbitant hohen Taschentuchverbrauch derzeit.

Jedenfalls bin ich amtlich und richtig krank, pünktlich zum Wochenende mal wieder, ich bin ja ein guter Arbeitnehmer und mach so was nur an arbeitsfreien Tagen! Grmpf! Wenn ich bis Montag nicht wieder fit sein sollte – dann weiß ich auch nicht. Aber ich hoffe jetzt mal, dass ich es sein werde, denn alles andere würde die ganze Wochenplanung gewaltig um den Haufen schubsen.

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Devil May Care

Ich kann nicht anders: diese Folge ist so was von HOT! Da springen die Hormone Achterbahn und Bungee.

devilmaycare

Ich werde sie wieder und wieder und wieder und wieder …. gucken müssen!

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Selbstgeißelung

Ich halte es nicht aus! Was habe ich mir nur dabei gedacht?

Gestern dachte ich: jetzt, wo ich die Job-Schichten wegen Urlaubsvertretung getauscht habe und morgens immer eine Stunde früher ins weiter entfernte Büro aufbrechen muss, kann ich mich an den Supernatural-Dienstagen (die für mich ja Mittwoche sind) zusammenreißen und bis zum Abend warten! Dachte ich so. (Denken ist nie gut, wenn das Herz geflutet ist!) Denn die Arbeitstage sind voll. Gestern (also Dienstag) war ich zum Beispiel seit 5 Uhr auf den Beinen, um 7 Uhr trat ich meinen ersten Dienst an, jagte mittags ins zweite Büro und tippte dort wie eine Besessene gegen Aktenberge und Chaos an, bis ich schließlich 19.30 Uhr wieder auf der heimischen Couch sitzen konnte; sogar zu müde für das eigentlich geplante und gewollte Sportprogramm. Dann hab ich aber noch diesen Alzheimer-ARD-Film geguckt und der hat mich emotional ziemlich geschafft. Also sagte ich mir gestern Abend:

„Karniggel“, sagte ich zu mir, „sei vernünftig und warte mit der neuen Folge supernatural bis zum Abend, auch wenn es dir schwer fallen wird! Du musst mal wieder eine Nacht durchschlafen und die Tage sind lang und die Winchesters laufen ja nicht weg. Du schaffst das schon, 16 Stunden länger auf deine geliebten Brüder zu warten!“

Ich liege mit dieser Einschätzung so was von falsch! Falscher geht’s nicht!

In Windeseile bin ich heute Morgen ins Büro gefahren, habe die Folge auch glücklich bereits gesaugt und auf dem Stick gebannt – und jetzt werde ich wahnsinnig! Sie ist ganz nah, ich muss eigentlich nur auf PLAY drücken und in das supernatural-Universum verschwinden, Synopsen Synopsen sein lassen und mich mit DEAN treiben lassen. Aber ich kann das hier nicht! Zu gefährlich! Ich weiß, dass ich völlig versinken würde in supernatural, nicht mehr ansprechbar. Das würde – das müsste! – früher oder später auffallen; und es könnten Fragen kommen, wenn ich beispielsweise tränenüberströmt hinter meinen Monitor hocke! Im Anwaltsbüro kann ich auch nicht schauen, denn da habe ich keinen Ton. Ich habe also das köstliche, bitter-süße, verführerische Stückchen Cupcake namens Supernatural-Folge quasi bei mir, es duftet und ruft und verführt, und ich muss WARTEN!

Nicht einmal Twitter kann ich als Ausweinplattform benutzen! Denn dort liegen die Spoiler wie Tretminen gesträut und ich weiß: wenn mir von allen Seiten um die Twitterkarniggelohren weht, wie toll … und OMG?! und WTH?! … Wie konnte …. und „habt ihr die und die Szene ….?!“  oder auch immer gern „hahahaha – Awesome! Jared & Jensen are too precious!“ ——> ich würde vergehen, sterben, schreien, kreischen, mir die Haare raufen ….

Ich muss das jetzt irgendwie durchstehen, mich in den Twitter-Mentions verkriechen und mir einreden, dass ich so ein paar Stunden länger Zeit habe, mich auf die neue Folge vorzufreuen! Wenigstens weiß ich aber aus sicherer Quelle (danke an der Stelle noch mal an Jo), dass es DEAN (sieht man von den Schuldgefühlen ab, die er mal wieder mit sich herumschleppt) gut geht – und das hilft mir gerade etwas durch den Tag! Wenigstens etwas!

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The magic of light in the woods

magiclight

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Der Traum von Jared als Messias

Vorweg: Ich weiß nicht, was es bedeuten soll, dieser Traum der letzten Nacht. Ich habe Jensen vermisst. Trotzdem war es kein supernatural-Traum, so sehr ich mir das auch gewünscht hätte. Er ging tiefer, als wenn da eine Sehnsucht wäre, die aufbricht, sich frei bricht, eine Sehnsucht nach mehr als nur bloßes Existieren.

Am besten, ich poste erst einmal nur, was ich gesehen und gefühlt habe in diesem Traumuniversum:

Abendsonne leuchtete durch hohe, grünlich schimmernde Bäume, tauchte alles in traumhaftes Licht, verzauberte den Wald und die Wesen in ihm. Ich schlenderte hindurch, mich neugierig umschauend. Vereinzelt standen Menschen jeden Alters und Geschlechts an kleinen Holzbuden, an denen Spielzeuge und Süßigkeiten verkauft wurden. Gelassene Stimmung strömte durch das Bild, niemand schien in Eile oder verärgert.

Neben mir erschien ein Mann, ein großer Mann, mit längeren braunen Haaren. Ich kannte diesen Mann. Jared? Ja, es war Jared, nicht etwa Sam. Wie selbstverständlich nahm mich Jared an die Hand und schlenderte mit mir zum nächsten Verkaufsstand. Ich wunderte mich kurz, warum er gerade mich an die Hand nahm, aber ich ging ohne zu zögern mit. Jared redete die ganze Zeit und ich genoss es, seine Stimme zu hören, auch wenn ich kein Wort zu verstehen schien. Nur manchmal pulsierten Wortzusammenhänge in mein Verständnis. Jared sprach von seiner Frau, dass er für sie Ohrringe kaufen möchte. Ich sollte ihm dabei helfen, die richtigen auszusuchen. Verwundert schaute ich auf den hochgewachsenen Kerl, der mich noch immer an der Hand führte und sich nicht um die Menschen kümmerte, die mittlerweile auf uns aufmerksam geworden waren. Sie tuschelten, zeigten auf Jared und auf mich und folgten uns in einem gewissen scheuen Abstand. Ich fühlte Stolz: Jared hatte mich ausgesucht, ihn zu begleiten. Aber wo war Jensen? Suchend schaute ich mich um, fand Jensen aber nicht.

Mittlerweile hatten Jared und ich einen Verkaufsstand im Wald erreicht. Die Verkäuferin schaute verlegen auf Jared, in einer Mischung aus Stolz und Scheu. Ich sagte ihr, dass Jared Ohrringe sucht. Sie legte nervös ein paar vor uns hin und Jared nahm jedes einzelne glitzernde Paar und zeigte es mir. Er schaute mir dabei lächelnd ins Gesicht, und seine Augen glitzerten aufmunternd. Ich wählte zögernd ein paar Ohrringe aus, die er seiner Frau schenken könne. Jared war mit der Wahl zufrieden und steckte die Ohrringe ein.

Hinter uns hatte sich nun eine Menschentraube gebildet, die tuschelnd zusammenstand, aber noch einen gewissen Abstand zu uns einhielt, als wagten sie nicht, sich zu nähern, wollten sich jedoch auch nicht zu weit entfernen. Ich wusste, es ging um Jared, mich duldeten sie nur an seiner Seite, weil er es offensichtlich so wollte. Jared drehte sich zu den Menschen um und winkte ihnen zu, bevor er mich wieder an die Hand nahm und mit sich zog. Ich wollte weglaufen, nicht mit ihm im Mittelpunkt stehen, aber er schüttelte nur sanft den Kopf und lächelte über meine Fluchtgedanken. „Du kommst mit mir. Das ist schon richtig!“ sagte er; und ich wehrte mich nicht weiter.

Wir liefen langsam durch den immer noch wie verzaubert scheinenden Wald mit dem goldenen Licht zwischen den hohen Bäumen. Je weiter wir gingen, umso näher rückten die Bäume zusammen, ohne das Licht jedoch auszusperren. Es blieb golden und sanft, während sich der Wald langsam in eine Art natürliche Kathedrale verwandelte. Jared schritt auf den Altar zu, der am anderen Ende der Kapelle aus einer besonders großen und knorrigen, mit Moos bewachsenen Wurzel gebildet wurde. Die Wurzel schien zu schimmern und zu glänzen. Ich ließ seine Hand los, ließ ihn gehen. Ein Teil von mir wollte nicht, dass er geht. Ein Teil von mir ahnte, fühlte!, dass ich ihn verlieren würde, wenn er an dem Wurzelaltar gelangt. Doch ein ebenso starker Teil in mir wusste auch, dass ich kein Recht hatte, ihn aufzuhalten. Tränen rannen über mein Gesicht und ich kniete mich in das weiche Moos und schickte Gebete zu allen Wesen und Geistern des Waldes, sie mögen ihn beschützen. Die anderen Menschen, die Jared und mir scheu gefolgt waren, hatten sich ebenfalls in der Waldkapelle versammelt. Sie knieten und summten leise, und die gesummte Melodie floss durch die Baumkathedrale, verband sich mit dem Licht, berührte alle Seelen. „Messias“ hauchte der Wind. „Messias“ streichelte das goldene Licht. Überall hörte meine Seele dieses eine Wort und ich verstand, wer der Messias war. Noch immer tropften große Tränen über meine Wangen in das Moos, während ich wie die anderen nur mit meiner Seele dieses eine große sanfte Wort der Hoffnung flüsterte: Messias.

Jared war an der Altarwurzel angekommen. Der mit Holzschnipseln und Tannennadeln bedeckte Boden unter ihm begann sich zu bewegen. Schwarze, große Skorpione tauchten auf, hoben bedrohlich ihre Schwanzspitzen mit dem Tod bringenden Stachel. Jared lächelte noch immer, während er gelassen und wissend auf die Skorpione blickte. Ich weinte, während meine Seele noch immer Messias sang, sich daran festklammerte, an den Klang der Hoffnung. In meiner Tasche spürte ich plötzlich die Ohrringe, die ich Jareds Frau geben sollte. Wie waren sie da hinein gekommen?

Gleich musste es soweit sein, nur noch wenige Augenblicke, und die Skorpione würden ihre Stachel in Jareds Haut versenken und ihn damit töten. Ich würde ihn verlieren. Wir alle würden ihn verlieren. Wir alle mussten ihn verlieren. Noch immer sangen die Menschen lautlos, nur mit den Seelen, und die intensive Melodie hüllte die Kathedrale, den Wald, alle Menschen sanft und tröstend ein. Noch immer still weinend sah ich zu, wie Jared zusammenbrach und auf den Waldboden sank. Zarte Blätter rieselten von oben auf ihn herab, bedeckten ihn ganz und entzogen ihn meinen Blicken.

Als ich aufwachte, waren die Waldkapelle, die Skorpione, die Menschen und das Licht – alles war verschwunden. Auch Jared konnte ich nirgends mehr entdecken. Hatte ich geträumt? Aber das Gefühl des Verlustes, der Trauer war noch da. Ich tastete in meiner Tasche nach den Ohrringen. Richtig, ich konnte sie fühlen. Ich hatte nicht geträumt? Aber wohin war dann alles Andere verschwunden?

Die Welt um mich herum zerbrach, zersplitterte, veränderte ihr Aussehen. Plötzlich

…

war ich verdammt noch mal wach, wirklich wach! Verwirrt und ein bisschen verzweifelt, aber auf merkwürdige Weise auch getröstet und wissend, dass alles gut werden würde. Auch wenn ich keine Ahnung habe, was das alles zu bedeuten hat, warum mein Unterbewusstsein mir solche Szenen schickt.

KathedralenJaredTraum

Ich weiß, dass da noch viel viel mehr war; größere Bilder, andere Geschehnisse, die ich kurz nach dem Aufwachen noch im Gedächtnis hatte. Aber sie verloren sich im Alltag des sonnabendlichen Morgens, mit seinen Geschäftigkeiten. Ich habe bereits Altpapier entsorgt und noch ein paar kleinere Besorgungen in der Stadt erledigt. Die ganze Zeit über hatte ich dieses Waldkathedralenbild vor Augen und rätselte, warum es gerade Jared war, der mir als eine Art Messias erschienen war.

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SEASON 9 Premiere

SPNSeason9

Ich krieg gerade nichts mehr zusammen! Was für eine AWESOME AWESOME geile Premiere. Ich bin so gefühlsgeflasht, dass mir schwindelig ist.

Das neue Intro ist genial. I Love it!

Und dann natürlich DEAN! Praying DEAN, Fighting DEAN!

SAM so …. todgeweiht und will sterben; und dann ….. alles andere; auf eine Art und Weise, mit der ich im Leben nicht gerechnet hätte! Das wird spannend, und selbstverständlich DRAMA!

CAS – so human, so süß. Das wird so genial, ihm das Leben zu zeigen, wobei: Wäsche waschen kann er ja schon. 😀

BOBBY war back (und dann auch gleich auf der Fahrerbank *lachweg*plopp*) – zwar erst mal nur als Teil von Sam (der Teil, der Sterben wollte), aber immerhin erst mal.

CROWLEY durfte nur aus dem Kofferraum von Baby mal kurz klopfen. LOL

Und dieser neue Engel, der jetzt …. Esekiel …. das wird spannend! Scheiße spannend.

Und wenn ich mich jetzt nicht ein bisschen beruhige, überlebe ich diese Season nicht! Ahhh – supernatural is LOVE!

Edit

Dann wachst du wieder auf und stellst fest, dass der supernatural-cast auf Twitter zur 2. Premiere (an der Westküste) rumzwitschert – und du musst auf und ins Büro und kannst nicht „lauschen“, was Jared so ausplaudert.

Season9premierewatching

Aber wenigstens kannst du nachlesen, in aller Ruhe und bei Kaffee und irgendwie hoffen, dass dieser Tag nicht so schlimm wird mit deiner hibbeligen Aufgeregtheit, der Müdigkeit, dem Unbedingt-Nocheinmal-Gucken-Wollen, den Fragen, den Befürchtungen und all der Liebe, die in dir krabbelt und summt und und singt und strömt …

Ich werde pathetisch!

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Und dann war da noch

… die Ente von unten:

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Goldene Momente

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Vom Schweben und von Morgenspaziergängen

Guten Morgen.

Es ist herrlich, so ein freier Brückentag. Ich genieße jede Minute davon. Es fühlt sich ein bisschen wie Urlaub an; und im Grunde ist es ja auch wie Urlaub. Urlaub vom Büroalltag.

Bevor ich von dem kleinen Morgenspaziergang berichte, den ich mit der Canon schon unternommen habe, muss ich noch ein paar Zeilen zu dem seltsam-fantastischen Traum der letzten Nacht tippen.

Kennt ihr das großartige Gefühl, wenn ihr schwebt?

Ich schwebte die ganze Nacht lang. Schwerelos in einem Raum, hoch und runter; wie ich wollte. Ich musste nur denken „nach oben“, und mein gesamter gewichtsloser Körper schwebte sanft nach oben. Oder eben nach unten, links, rechts, ich drehte mich um mich selbst … und ich schwebte. Stundenlang. Ich wollte gar nicht mehr aufhören mit Schweben; selbst als mein Chef im Raum stand und fragend auf die Twittertimeline auf meinem Monitor zeigte. Ich schwebte einfach weiter. Quasi über allen Dingen. Körperlos. Schwerelos,

Das war ein eigenartiges, aber gutes Gefühl! Ich wünschte, ich könnte auch in diesem Universum so Schweben. Kann ich natürlich nicht; aber nach dem Traum war ich erst mal wach und es war gerade erst 7 Uhr durch. Die Morgensonne blinzelte durch das Schlafstubenfenster und plötzlich verspürte ich den Drang, einen Morgenspaziergang zu machen.

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Geh, und lass einen Drachen steigen am Meer

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Dit&Dat

Ach herrjemine – hier liegt ja auch schon etwas Staub! Mein letzter Eintrag stammt vom 24.09.? Von vor über einer Woche also!
Aber so berauschend viel ist ja auch nicht passiert.

Da war das Kanzlei-Treffen auf dem Rodenkirchener Markt am 24.09. Das erste ohne G., wobei er aber selbstverständlich in Gedanken dabei war. Ich hatte Spass, mir war nach der 2. Runde Break Dancer schlecht, aber ich habe zum Abschluss eine Plüsch-Kuh für das Bazillus mit einem Frosch erklopft. Der 3. Wurf war der Volltreffer.

Dann waren Bazillus und ich das letzte WE beim Lieblings-Huhn und ihrer Familie zu Besuch. Hinzus erlebten wir lange Staus auf der Autobahn und ein kaputtes Nuppsel am Navi. Es gab Spieleabende, viel Körnerkäse und Kartoffeln, gemoppste superleckere Birnen, Spaziergänge und Adventure-Golfen im Flutlicht.

Gestern war ich nach gefühlten Ewigkeiten endlich wieder Laufen, 80 Minuten war ich joggend unterwegs. Der Anfang war schwer, es lief sich nicht gut; aber nachdem ich mich eingegroovt hatte, ging es, wenn auch langsam. Allerdings versagte das Höndü und verweigerte die Aufzeichnung der Strecke und das Tracken der Daten. Ich brauche unbedingt ein besseres und leistungsstärkeres Höndü, ich ärgere mich über das abgelegte nur noch, wenn ich denn mal eine der 5 Aps, die drauf sind, benutzen will!
Heute habe ich dafür glücklichen Muskelkater und leider auch 2 (zwei) der vom Nachmittags-Chef spendierten oberleckeren Oldenburger Kramermarkt-Berliner gefuttert. Frevel! Aber lecker. was soll’s.

Und morgen ist FREI. Überraschender Weise (und das Gesicht von J. dazu war königlich!) habe ich am Brückentags-Freitag auch frei. (Wie es dazu kam wird sicherlich eine eigene Blog-Geschichte; falls ich es nicht vergesse.)

Geplant haben wir für den 3. Oktober Drachen steigen und Auswandererhausbesuch in Bremerhaven. Vorher langes Schlafen, gut Brunchen und das Herbstsonnenwetter mit allen Fasern in sich einsaugen.  Jedenfalls soll es ein wunderhübscher Herbsttag ganz im Zeichen der Familie werden.

Und dann ist es ja auch schon fast supernatural season 9 premieren-Nacht!

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Das Chaos begrüßte die Hektik, und noch mehr Hibbeligkeit

season9poster

Wie soll man denn da nicht rumhibbelig werden?

Aber anderes Thema: Was bitte schön war denn das für ein verkorkster Start in den Dienstag? Meine Güte; Hektik jagte Chaos; und natürlich war ich so fahrig und zerstreut und neben der Spur, dass so ziemlich alles schief ging. Nichts Gravierendes zwar, keine apokalyptischen Ausmaße, aber eben mit Kaffee gekleckert, den Kopf gestoßen, am Finger verletzt und den ganzen Vormittag über von dem Gefühl verfolgt, dass ich gleich umkippen könnte. Sehr seltsam das alles. Hoffentlich scheppert sich das langsam wieder in normale Universumsschwingungen ein, denn heute Abend ist Kanzlei-Rodenkirchen’ner Markt-Schlenderei; und da muss man natürlich fit sein. Deswegen gibt es jetzt erst mal Hühnersuppe (selbst von Hubby gebaut) und Brennnesseltee (statt Kaffee Nummer 3).

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Die Haferkekssünde

„Was hast du getan?!“ schreit es in mir. Und ich möchte mich selbst ohrfeigen! Natürlich ohrfeige ich mich nicht selbst; aber die schrille, entsetzte und anklagende Stimme der inneren Kalorienwächter schreien seit heute Mittag unentwegt! Was habe ich getan?

Mein Verbrechen: Ich futterte völlig willenlos, geradezu zombiemäßig und fremdgesteuert, die auf dem täglichen 1-stündigen Mittagsweg von Job 1 zu Job 2 erstandenen Vollkornhaferkekse. Die sind in meinen Einkaufskorb gehüpft, als ich eigentlich den wöchentlichen Vorrat an Körnerkäse wieder aufstocken wollte. ‚Ach komm schon!‘ dachte ich ‚HaferVollkorn-Kekse; das klingt doch schon gesund! Und ein oder zwei werden dir nicht schaden!‘ So dachte ich! So wäre es ja auch gut gewesen, ein oder zwei, auch ein dritter wäre mir nicht gefährlich geworden. Doch dann, im Auto, öffnete sich mit der Kekstüte ein Strudel des Verderbens, dem ich willenlos ausgeliefert war. Ein Keks, noch ein Keks, ein dritter … vierter …. zehnter … bis die Tüte alle war. 200 g Vollkornhaferkekse mit insgesamt 1000 kcal waren innerhalb einer 1/4 Stunde verschlungen! Zermampft! Verspeist! Verkrümelt! Gefuttert! Arrrrr! Und dann kam die Reue! Zu spät! Aber unaufhaltsam! Besonders, nachdem ich die Kalorienangaben dann doch noch studiert hatte! Wie konnte ich nur? Disziplin? Nicht bei einem Karniggel auf Haferkekstrip – Vollkorn hin oder her!

Mann! Mann! Mann! – Ich muss unbedingt und so was von dringend meine Essgewohnheiten wieder unter Kontrolle bringen!

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Das karniggel-Blog braucht auch einen Baum!

Jawoll, ich bin dabei! Ganz spontan. Über Twitter-Umwege habe ich eben erst von dieser Aktion erfahren; und selbstverständlich möchte ich auch einen Baum gepflanzt bekommen. Baum ist gut. GRÜN ist gut. Lasst mich auch ein bisschen die Welt grüner machen. Ein kleines bisschen jedenfalls. Nachlesen über diese Aktion könnt ihr hier. (Klick auf hier)

Baumpflanzlogo

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Hibbel und sabber und Wochenrückschau

Season9J2Promo

Can’t breathe! Kann es sein, dass die beiden (kein Tippfehler! BEIDE!) mit jedem Jahr sexiererererer werden? Aber besonders natürlich Jensen.
Immer noch muss ich so lange warten bis sich die 9. Staffel endlich offenbart. Wie soll man das denn aushalten?

Nun gut. Wochenrückblick … steht ja auch so in der Überschrift dieses Eintrages.

Die Woche war …. lang! Und anstrengend. Und sie endete mit Schulterschmerzen aufgrund von Aktenschlepperei. Die 2007er und 08er-Akten mussten 4 Treppen herunter getragen und ins Archiv verfrachtet werden. Wobei mir auffällt: Wieso war ich die einzige, die geschleppt hat? Weil ich blöd bin, wie immer! Madame war nicht bereit, die Akten zu schleppen; sie hat ja „ausgeräumt“. Ist klar.

Jedenfalls kann ich jetzt seit Donnerstag kaum krauchen. Alles von den Schultern abwärts tut noch immer höllisch weh und fühlt sich an, als wäre ich in einem Betonwürfel eingeklemmt. Trotzdem musste ich heute ja mal den Wochenputz hinter mich bringen; denn sonst artet das gleich wieder aus. Glaubt nicht, dass mein Knuffel und mein Bazillus irgendwas freiwillig aufräumen oder gar putzen! Nun, how ever; ich habe es geschafft, ohne beim Hausputz zu sterben. Bin auch ziemlich fertig mit allem, muss nur noch die Betten beziehen. Winterbettwäsche und doppelte Decken. Ja, es ist noch nicht mal ganz September vorbei; aber mich friert es in letzter Zeit und Klecks darf auch nicht mehr in der Schlafstube pennen, weil er ja immer außerhalb der Bettdecke rumstrampelt und wir einfach Angst um ihn haben, dass er sich dabei unterkühlen könnte. Jetzt schaut er jeden Abend, wenn die Family ins Bett entfleucht, traurig die geschlossene Schlafstubentür an und mauzt klagenvolle Opern, aber da müssen wir jetzt hart bleiben.

Sonst ist in der Woche nicht viel passiert. Das übliche eben; nichts Gravierendes. Die meiste Zeit war ich im Vormittagsbüro allein und habe in den 2 Wochen Chefabwesenheit alle Schlammakten sogar vorbildlich weggearbeitet. Dass Madam des Öfteren mit Abwesenheit glänzte – ich seh‘ es mittlerweile gelassener, werde aber auch nicht mehr verlegen nach Ausreden suchen, sollte mich jemand danach fragen. Klipp und klar und Ende.

Was noch? Ach ja: Donnerstag Abend – ein kleiner seelischer Zusammenbruch meinerseits verbunden mit den Diskussionen, die ich ja schon kenne, und die irgendwie zu keinem Ergebnis führen. Ich kann und will nicht auf supernatural verzichten. Dass mich böses Unverständnis dann ein wenig seelisch aus der Spur kippte; nun, das passiert eben immer noch. Diese schmale Gratwanderung, SEINE Träume nicht zu verraten, ohne das Wesentliche, nämlich die Familie, damit zu überfordern oder gar wegzustoßen. Diese gesunde Balance zwischen Egoismus und Kompromiss zu finden; das ist wirklich eine tägliche Herausforderung.

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